Übungstexte6

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nbefall verhindert die volle Ausrichtung allen Verhaltens auf die DNS-bedingten Genußmöglichkeiten hin.---
Ja. Jein, nicht ganz. Das zu tun, was Spaß macht. Lust, also da kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dies in eine ganz bestimmte Richtung tendiert... :--) ---Und dieser Satz zeigt mir, wie die Soziale Marktwirtschaft auch in Ihnen gewisse Out-Gedanken bezüglich Lust eingepflanzt hat. Solche Out-Gedanken sind eine Art derjenigen parasitären Meme, denen fast die gesamte Menschheit zum Opfer gefallen ist.---
Wenn ich das Wort Lust mit Spaß ersetzen darf, ja. ---Dürfen Sie für sich. Aber für mich ist das nur ein Zeichen für die Kernmanipulation der Sozialen Marktwirtschaft: Lust ist out. Höchstens Spaß ist noch erlaubt. Solange es überwiegend Konsum-Spaß ist...--- Ja, ich lebe vom Spaß, ich mache hauptsächlich, was mir Spaß macht. Nun verstehen Sie das nicht gleich wieder falsch. Fragen Sie mich erst mal, WAS mir Spaß macht... :--) Es dürfte etwas anderes sein als Sie vielleicht annehmen. ---Und niemand bestreitet, dass Ihnen das Spaß macht. Aber ich will halt den größeren Spaß, den ich gesehen und gefühlt habe. Mir reicht z.B. der Spaß einer Meditation nicht mehr. Ich kenne Spaßigeres bzw. Lustigeres bzw. Lustvolleres.---  Es wird Ihnen so gehen dürfen. Weil es jedem irgendwann auf dem Weg zur Entfaltung, zur Freiheit so gehen darf. Ich sagte schon, es ist nicht die Frage, ob, sondern wann. ---Die Vertröstung auf ein Jenseits oder eine Wiedergeburt, die ich völlig sicher bin, niemals zu erfahren...--- Fehler und Probleme sind die Triebkraft unserer Entwicklung. ---In der Natur scheint das ganz anders zu sein: Dort gibt es keine Problemstellungen, sondern eine Lust, Neues kennenzulernen, wodurch ein hochentwickelter Affe seine Handlungsmöglichkeiten und Möglichkeiten, an süßere Früchte zu kommen, verbessert. Aber es ist nicht ein Problem, was ihn dazu triebe. Probleme haben nur Opfer von Parasiten.--- Probleme sind symbolisch ausgedrückt unsere Freunde,  ---Das ist für mich Bejahung des Opfer-von-parasitären-Mechanismen-Seins.--- da sie uns die Möglichkeit geben, mit der Lösung des Problems zu wachsen, an Erfahrungen zu gewinnen. ---Jedes gesunde Lebewesen verzichtet liebend gerne auf jede Lernmöglichkeit, wenn nur die Probleme bleiben, wo sie hingehören: wo der Pfeffer wächst... Was für mich da offensichtlich wird, ist, dass bei spirituellen Menschen offensichtlich die natürlichen Motivationslagen völlig außer Kraft und auf den Kopf gestellt sind. Ich aber kann niemals mit denaturierten Menschen leben.--- Und da wir eben in einer dualen Welt leben, ---Ich kenne nur Hinweise dafür, dass wir nicht in einer dualen Welt leben. Alles Leid- und Problem-Bejaherei und Selbst-Ruhigstellungen, Passivierungen aus meiner Sicht.--- Richtig, wenn ich Ihren Natur-Menschen mit einem höher entwickelten menschlichen Wesen gleichsetze - aber so weit sind wir ja noch nicht... :--)   ---Waren wir aber schon einmal: Vor ca. 100 000 Jahren. Auf jeden Fall nahe dran.---  Ja, auf der Visionsebene ist das vollkommen klar.
Der Ursprung für unsere Illusionen, was wohl unsere Welt zusammenhält, liegt nicht erst in der Marktwirtschaft, sondern an dem Punkt, wo der erste Mensch begann zu meinen, es wäre nicht genügend von irgend etwas vorhanden, woraufhin er begann zu sammeln und zu horten und Besitz zu erschaffen. ---Da ist sie, die altbekannte unlogische Theorie, die letztlich im Unsinn des Marxismus oder der Geld-bzw. Zins-ist-an-allem-Schuld-Illusion endet. Sammeln und Horten machen nur Eichhörnchen, aber nicht gesunde hochentwickelte Affen. Denn Sammeln und Horten führt zu Vitaminmangel in der Ernährung und dadurch zu Leiden. Und kein parasitenfreier hochentwickelter Affe kommt jemals auf die Idee, es wäre zu wenig vorhanden. Erst die Erfindung des Tauschhandels setzt Bedingungen, unter denen das Sammeln und Horten vitaminarmer Dinge dann zu Gewinnen führt, wenn durch Geschmacksstoffe und Fehlinformationen die Kunden so ähnlich getäuscht werden, wie man sie auch heute noch täuscht. Da beginnt die Schädigung. Das Sammeln und Horten war also wahrscheinlich erst die Folge einer schädlichen Wirtschaftsmechanik, und nicht umgekehrt. Und: Besitz alleine ist noch keine Schädigung.--- Besitz muss man verteidigen ---Ist auch nur eine Ideologie, die wieder zum Krieg führt, nämlich zur Revolution, im Rahmen derer man anderen Besitz wegnimmt, weil der ja angeblich die Wurzel aller Übel sei. In Wirklichkeit ist es die Tauschhandelsmechanik, die solche irrationalen Ideen multiplizieren muss, um z.B. den Umsatz an Waffen in Revolutionen zu vergrößern. Revolutionäre Ideen werden genauso von der Tauschhandelsmechanik multipliziert wie sonstige Kriegs-Ideen: Bei beidem steigt letztlich der Umsatz an Waffen an.---  – und so nahm alles seinen Lauf bis heute. ---Nur auf diesen Homepages hier sind diese unlogischen Irrtümer überwunden.---
Es wird nicht vorrangig Intelligenz sein, die notwendig ist, um etwas zu erkennen. Unterschätzen Sie nicht die Rolle des Gefühls, des Wissens der Seele, ---Falsche Vorstellungen von der Funktionsweise von Gefühlen: Irrationale Information führt zu irrationalem Gefühl. Heutige Gefühle sind fast alle selbstschädigend bzw. neurotisch.--- wenn man so will. Die Seele weiß alles. ---Sie ist krank und führt in die Irre.---
Ich neige eher dazu, den Menschen Mut zu machen, ihrer Intuition und ihrem Gefühl nachzugehen, ---Führt zur zuverlässigen Zerstörung von allem. Die Terroristen und Amokläufer folgen ja auch nur ihren pathologischen Gefühlen bzw. Affekten.---  Na, das ist doch mal wohltuend... :--))
Nachzulesen in der Bibliothek auf meiner Homepage http://www.wohin-woher.de
Sie glauben, wenn ich schreibe: seien Sie einfach glücklich, dass Sie aufgefordert sind, sich zu denken, sie seien glücklich, obwohl sie es nicht so empfinden, weil Ihr Verstand Ihnen sagt: das kann nicht sein. Glücklich sein heißt nicht denken, glücklich zu sein..., also sich quasi etwas einzureden..., sondern es wirklich zu sein. ---Da das biologisch unmöglich ist, läuft es in der Praxis darauf hinaus, voll dasjenige bestmöglich im Hier und Jetzt zu genießen, ganz egal, wie wenig es auch sein mag. Und das ist maximale meditative Passivität und führt dazu, alles so zu lassen, wie es ist.--- 
Ich sehe, dass Sie nichts von dem verstanden haben, was ich meine. ---Kann ich auch nicht, da ich ja spirituelles Denken schon verlassen habe, nachdem ich erkannte, dass es mir viel zu wenig Glück bedeutet.--- Aber ebenso unerfreulich ist die Tatsache, dass auch ein Hitler nur hat das tun können, was er tat, weil er die Menschen zu manipulieren wusste – ähnlich wie heute diejenigen, die die Soziale Marktwirtschaft hochhalten. Ich sage es nochmals – zu denen gehöre ich nicht. Ich meine, das wird jeder andere Leser schon begriffen haben. Würde ich sonst an der Verwirklichung einer Visioin mitarbeiten? ---Es geht ja um das Wort Unterwanderung: Egal, wie sehr Sie die Soziale Marktwirtschaft ablehnen, ich fürchte ja nur, dass sie sich längst eingeschlichen hat in ihre Vision und Sie ausgetrickst hat, so dass Sie ihr nicht wirklich gefährlich werden können, so ähnlich wie die Revolutionen auch nur ein Zwischenstadium waren, um die Soziale Marktwirtschaft einschließlich der Waffenindustrie umso stärker daraus hervorgehen zu lassen. In der Hochblüte des Kommunismus hatten wir maximalen Rüstungs-Wettlauf und Rüstungs-Umsatz.---  Was ich von Sozialwirtschaft und Kapitalismus halte, habe ich mehrmals geäußert. Ich wundere mich ein wenig, dass Sie das andauernd überlesen. Vielleicht verstehen Sie nicht, dass ich mich wundere, dass man die Menschen dazu aufrufen muss, sich die aus dem Kapitalismus resultierenden Schäden anzuschauen. Dass der Kapitalismus bei weitem nicht das Ei des Kolumbus ist, das weiß doch eigentlich jeder. Es ist für mich nichts Neues, was Sie da verkünden. Das wollte ich vermittelt wissen. ---Das ist schon ganz lange angekommen. Aber noch nicht, was ich vermitteln wollte: Dass sich in ihre anti-marktwirtschaftlichen Visionen still und heimlich irrationale Aspekte der Sozialen Marktwirtschaft eingeschlichen und eingeschleust haben könnten, ohne dass Sie es bemerkt haben.--- Die Menschheit ist blind und übersieht jede Menge Chancen/Zeichen, (sie werden immer größere Ausmaße annehmen, damit Mensch sie endlich als Zeichen versteht) sich aus ihrem unglückseligen Kreislauf zu befreien. Nicht einmal die Weltkriege haben verhindern können, dass es weitere Kriege gibt. ---Nicht einmal die spirituellen Visionen haben Krieg und Terror verhindern können, weil nur volle wissenschaftliche Aufklärung Krieg und Terror beenden kann, also nur die Anreizkorrigierte Wissenschaft.--- War es noch zu wenig Leid? Wieviel Leid wollen wir denn uns noch zumuten? Wie lange wollen wir dulden uns reglementieren zu lassen, uns schubsen zu lassen wie Marionetten? Wann endlich wird Mensch begreifen, dass nichts „besser“/anders wird, wenn nicht er selbst sich in die Spur begibt? Jeder auf seinem Platz? ---In die Spur der Natur, ja. Aber nicht in irgendeine andere Spur.---
Ja, und, es tut mir aufrichtig leid, ich muss Sie nochmals darauf aufmerksam machen, dass Sie zwar gegen die Reglementierung der Sozialen Marktwirtschaft wettern, aber im selbem Atemzug die Menschen für nicht so ganz intelligent halten, die nicht gleich Hurra schreien ob Ihrer Reglementierungen zur Anreizkorrigierten Wirtschaft. ---Das sind ja keine Reglementierungen sondern Vorschläge für Verträge, die Menschen mit anderen abschließen sollen, damit letztlich die Produkthaftung mit eingebaut ist, also eine Schädigung des Nächsten nicht mehr mit einem Gewinn einhergehen kann.--- Solange Sie andere geringschätzen, befürchte ich, kommen Sie selbst nicht weiter voran.
Da ich aber Ihren Erfolg möchte, mache ich aufmerksam auf das, was mir auffällt, was ich anders sehe. Und ich stelle mich nicht dagegen, dass Sie vorankommen mögen, dass Sie Erfahrungen sammeln, wie sich Anreizkorrigierte Marktwirtschaft anfühlt, wie sie machbar ist. Aber bitte halten Sie nicht andersdenkende Menschen für minderbemittelt intelligent. Nebenher gesagt, ist auch das eine Illusion, dass es in der Entfaltung des Menschen ein Schwerpunkt wäre, ob er intelligent ist oder nicht. ---Es gibt die zentrale Vermutung, dass alles ein reines Intelligenz- bzw. Lebensklugheits-Problem ist: Klug genug, Tauschhandel zu erfinden, aber nicht klug genug, die Spätschäden vorauszusehen, war der Affe homo sapiens. Und es nicht gesagt, dass homo sapiens jemals klug genug wird, da Alkohol und alle anderen Substanzen ständig das Gehirn beeinträchtigen.---
Wissen ist nicht gleich Intelligenz. ---Weswegen Lebensklugheit oder Geistige Freiheitsgrade auch bessere Begriffe sind. Viele Hochintelligente haben überhaupt keine geistigen Freiheitsgrade, sondern sind nur nützliche (Fach-)Idioten, die z.B. im veralteten bisherigen Wissenschaftsverständnis mithelfen, die Welt in Schutt und Asche zu legen.--- Auf meiner Visionsebene herrscht die goldene Regel, Kriminalität ist verschwunden, somit auch die Drogenkriminalität. ---Aber wie kann die Goldene Regel je Praxis, wie kann Kriminalität je verschwinden, wenn die Soziale Marktwirtschaft ununterbrochen die Idee des Krieges aller gegen alle als chic bzw. in multipliziert?--- Mensch erfährt unter vielem anderen, dass er zum Glücklichsein keine Drogen benötigt, keine Genussmittel etc.pp. Dass er heutzutage noch in Drogen flüchtet, das meine ich, wissen Sie genau so gut wie ich, warum es so ist.
Und nein, in dem Sinne bin ich nicht glücklich, wenn jemand sich mit Drogen volldröhnt, oder wenn jemand Millionen von Menschen umbringt – das ist doch nicht das Glück, was ich meinte und das wissen Sie auch genau.
Und doch wird mein Verständnis für diese Menschen ein anderes sein, denn sie sind Menschen.
Ich habe auch kein Problem damit, wenn es tatsächlich so wäre, dass mich keiner verstünde. Aber dem ist nicht so. ---Ich gehe davon aus, dass sehr viele Sie verstehen. Eben weil die Menge der Gleichgesinnten umso größer wird, je weniger weit eine Vision sich von dem entfernt, was am Ende doch wieder nur der Sozialen Marktwirtschaft nützt. Wie gesagt: Sogar der Marxismus wurde von der Sozialen Marktwirtschaft letztlich unterstützt, weil das Prinzip des Krieges zwischen Menschen gewahrt blieb, was am Ende immer wieder zur Sozialen Marktwirtschaft zurückführen muss. Krieg erzwingt Umsatzsteigerung, nicht nur für Kriegsgewinnler. Die Alkoholindustrie ist ein Kriegsgewinnler im Rahmen der Sozialen Marktwirtschaft, da jeder Streit eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für den Konsum des Beruhigungsmittels Alkohol bedeutet. Und Ihre Visionen, fürchte ich, würden in der Praxis automatisch wieder auf die Soziale Marktwirtschaft zurückführen, da nur Wahrheit zu einem natürlichen Miteinander führen kann, aber nicht ein Gewebe aus Illusionen. So ähnlich, wie die Buddhisten sehr unfreundlich werden, wenn ihre Gewinne gefährdet werden. Diese sind letztlich auch nur Soziale Marktwirtschaftler, die versuchen, geldbringende Kunden zu fangen für ihre unrealistischen Heilsversprechungen. Letztlich sind das alles Unterabteilungen der Tourismus-Industrie: Ob nun buddhistische Reisen oder Kurse, Psycho- oder Esoterik-Kurse: Alles Konsumprodukte, Unterhaltungsevents zwischen Konzertveranstaltung und Touristik. Alles reine Soziale Marktwirtschaft: Je einsamer die Menschen werden, desto mehr sind sie gezwungen, buddhistische Reisen, Kurse oder Shows zu kaufen, um überhaupt noch unter Menschen sein zu können.---
Dieses zeitweilige Gefühl ---Neuere wissenschaftliche Vermutungen besagen, dass es sich dabei um kleine unmerkliche epileptische Anfälle handeln könnte, die ein Glücksgefühl bringen, das unter Naturbedingungen ohne epileptische und vergiftungsbedingte Komponenten ganz irdischen Erlebnissen vorbehalten ist: Fellpflege, süße Früchte, Sexualität usw.---  strebe ich für längere Zeit an, man nennt so was auch Energielevel halten, Vision halten. ---Und genau diese Heilshoffnung habe ich als Schwindel durchschaut: Für längere Zeit bleibt so ein Zustand nur durch Drogen oder die drogenähnlichen epileptischen Kleinanfälle, die letztlich auch das Gehirn zerstören, oder eben durch ganz irdische, ganz natürliche Lüste wie die heutzutage völlig unbekannte Natur-Sexualität des Tieres homo sapiens. Alles andere ist unwahre Heilsversprechung bzw. unrealistische Heilserwartung. Funktioniert nicht. Homo sapiens ist so nicht konstruiert.---
Na, wenn Sie kein Feindbild haben, isses ja gut. :-)) Da muss ich ja total was falsch verstehen... ---Genau. Feindbild bedeutet, irgendeine Variante von Krieg als Verhältnis zu einem anderen Menschen nicht auszuschließen. Ich aber tue nicht mehr, als andere verbal wachzurütteln versuchen, die für mich alle nur Opfer der Mechanik der Sozialen Marktwirtschaft sind, die systematisch Geisteskrankheit erzeugt. Kein Feindbild zu haben, heißt, niemals jemanden körperlich anzugreifen, höchstens Notwehr zu praktizieren. Z.B. gegen heranstürmende Löwen oder so.---
 Sie wachsen an der schlechten Erfindung sehr wohl... sie hat sie zu etwas gebracht... ---Ich kann problemlos akzeptieren, dass die schlechte Erfindung eventuell eine unausweichliche Durchgangsphase war. Aber auch das ist keineswegs klar. Vielleicht ist jede Form von Tauschhandel kein Fortschritt?---
Wir waren schon mal weiter.
—Vor ca. 100 000 Jahren dürften wir völlig frei von irrationalen Gedanken gewesen sein. Auch solche Vorstellungen wie, dass eine Art Tier den Donner macht usw., dürften sich überhaupt nicht ausgebreitet haben, da solch ein spekulatives Mem keinerlei Vorteil bringt. Erst nach der Erfindung von Tauschhandel und Spezialisierung konnte ein Berufszweig -z.B. Regenmacher- Gewinne machen durch Verbreiten der Illusion von Göttern, die nur er zum Regenmachen bewegen könne.—
 Ohne die Soziale Marktwirtschaft keine Anreizkorrigierte Marktwirtschaft, das eine wächst aus dem anderen, wenn das eine nicht mehr für nützlich befunden wird. ---Zu dieser Sichtweise neige ich auch, aber sie ist nicht wissenschaftlich zwingend: Es ist nicht sicher, dass überhaupt eine Form von Marktwirtschaft sinnvoll ist. Das wird sich zeigen, wenn die Anreizkorrigierte Marktwirtschaft praktiziert wird: Vielleicht baut sich die Arbeitsteilung, Spezialisierung und der Tauschhandel dann immer mehr ab und verschwindet vielleicht völlig, weil alles davon schlecht für uns ist. All das wissen wir nicht so genau, also lassen wir es offen.--- Dass dies hätte schon früher geschehen können, steht auf einem anderen Blatt.
Ich will sie nicht nachgebessert haben, ich will was ganz anderes :--) Aber das ist Ihnen ja zu wenig;-)) Dabei übersehen Sie wohl – eine Beobachtung, die falsch sein kann - dass die Marktwirtschaft an sich, egal mit welchem Adjektiv Sie sie bekleiden, fehl am Platze ist. ---Das halte ich genau so für möglich wie, dass die Anreizkorrigierte Marktwirtschaft das bleibende System wird. Auf jeden Fall bin ich sicher, dass die Anreizkorrigierte Marktwirtschaft die richtige nächste Übergangsstufe ist. Aber ich bin nicht sicher, ob Ihre Visionen von Nicht-Marktwirtschaft realistisch sind.---
Vielleicht sollten wir mal anfangen, Gemeinsamkeiten unserer Visionen zu sammeln... und zeigen, dass es möglich ist, sich auf ein gemeinsames Ziel zu einigen, und es auf unterschiedlichen Wegen zu erreichen?... ---Bei den Zielen sind wir uns bestimmt schnell einig. Aber bei den Wegen und Mechanismen der Änderung ist höchste Fehlerfreiheit erforderlich, sonst funktionierts nicht. Und dazu brauchen wir die guten Anteile von Wissenschaft, wie sie sich in der Gesellschaft für Anreizkorrigierte Wissenschaft sammeln.---
Da muss ich drüber nachsinnen. Meines „Wissens“ nach ist der Geist des Menschen nicht allein im Gehirn zu finden, sondern in jeder Zelle. Das Gehirn ist so was ähnliches wie eine Verwaltungszentrale, aber nicht der alleinige Sitz des Geistes, Verstandes. ---Laut aller wissenschaftlichen Erkenntnisse aber eben doch der alleinige Sitz allen Denkens.--- Sie verzeihen, aber es macht auf mich den Eindruck von Doppelzüngigkeit. Sie genießen die Vorteile von etwas, dass Sie quasi „verdammen“. ---Ich mache einfach einen Teil des Tages nur, was Sie auch empfehlen: Im Sessel sitzen.---
Was verstehen Sie unter Evolution? Ist es ein Prozess oder ein Prinzip? ---Die Evolutionstheorie ist die wichtigste Entdeckung aller Wissenschaft bzw. menschlichen Erkenntnis überhaupt: Dass sich alles nach dem Naturgesetz von Variation und Selektion entwickelt, auch spirituelle Meme z.B. Ohne Evolution genau verstanden zu haben, kann man nichts wirklich verstehen in der Welt.--- Anerkennenswert. Nur die Methoden vielleicht überdenken? -
Das macht mich froh – vielleicht ein Ansatzpunkt für einen gemeinsamen „Plan“? ---Bio-Nahrungslieferant mit Krankenversicherung koppeln, dann kann der Bio-Lieferant nur dann profitieren, wenn die mit Nahrung belieferten Versicherten immer weniger krank werden. Die Versicherungs-Wirtschaft äußerte sich interessiert, was aber noch nichts heißt.---
Wir könnten uns vielleicht einig sein, dass alle Krankheiten seelischen Ursprungs sind. ---Aber nur in dem Sinne, dass unrealistische Gedanken zu selbstschädigenden Gefühlen und Handlungen führen, was in die Krankheit führt. Z.B. führt der unrealistische Gedanke bzw. das parasitäre Mem, man kenne doch schon alle menschlichen Genüsse, dazu, dass man naturnähere Formen des Singens, Tanzens, Musizierens, Sport- und Sex-Machens usw. nicht kennenzulernen interessiert ist. Dadurch bleibt man auf Kaffee, Kuchen, Zigaretten, Alkohol und Co. angewiesen und wird zwangsläufig krank.---
wenn Mensch nicht tut, wozu er „berufen“ ist (was er sich als Erfahrung bei diesem Leben wünschte, weswegen er hier auf Erden weilt), so gibt die Seele Zeichen an den Körper, was sich in Krankheiten äußert. ---Ist mir zu ungenau. Die Anreizkorrigierte Wissenschaft sagts genauer: Wenn ein Mensch die DNS-bedingten Lustmöglichkeiten und Spaßquellen des Körpers nicht vollständig kennt oder aufgrund von out-Gefühlen nicht genießen kann, besorgt er sich auf anderen Wegen Ersatzspaß, was praktisch immer gesundheitsschädlich ist.---  Die Seele wünscht, etwas bestimmtes zu erfahren; ---Der Körper braucht Endorphinausschüttungen bzw. Glückshormon-Ausschüttungen, um das Leben einigermaßen aushalten zu können. Dazu müssen aber die Lustmöglichkeiten des Körpers bekannt sein bzw. gelebt werden dürfen.---  reagiert Mensch nicht darauf, übersieht er alle Zeichen sozusagen, dann beginnt Seele zu „munieren“, zu „drängen“... ---Hin zum Ersatzleben und Ersatzkonsum---  und Mensch wird krank ---als Folge einer Konsum-Selbstvergiftung plus Bewegungsmangel usw.---  An welchem Organ, daran kann man ablesen, worum es sich handeln könnte, wo der Energiefluss blockiert ist. ---Welche Organe erkranken, hängt davon ab, wie die DNS ist und wie die Charakteristik der Selbstvergiftung aussieht. Das eine Gift greift stärker das eine Organ an, das andere stärker das andere Organ.---  Dafür gibt es genügend Erfahrungswerte und Literatur. ---Die sich allesamt als viel zu ungenau erwiesen haben.--- Seele entscheidet über Todeszeitpunkt des Körpers. ---Selbstvergiftung, Bewegungsmangel, DNS und schulmedizinisches Rumgemurckse bestimmen über den Todeszeitpunkt, der vor den vermutlich naturgegebenen 115 Jahren liegt.--- Sie werden fühlen, ob eine Seele da ist oder nicht... :--)) ---Ich erfühle, dass das Gleiche da ist wie bei mir. Eben eine Verwandtschaft, weil alle höheren Tiere sehr ähnliche Gehirne haben. Seele und Geist hat es nie geben, sondern stellen Manipulationsbegriffe dar, die im Rahmen der Sozialen Marktwirtschaft notwendig durch die Multiplikatoren verbreitet werden müssen. Gerade, weil es sie genausowenig gibt wie Gott, muss ständig darüber geredet werden, weil nur so der Konsum-Umsatz hoch genug gehalten werden kann. Gott-loses und Seelen-loses und Geist-loses natürliches Lust-Leben konsumiert kaum noch.--- Vielleicht versteht Mensch den Schmerz nicht so, wie er zu verstehen sein könnte. Er versteht ihn als seinen „Feind“, als „Strafe Gottes“, „warum gerade ich“? Alternierend mit oben schon kurz besprochenen Dingen gilt in etwa dasselbe wie zur Krankheit, zu der zumindest eine Art von Schmerz gehört. Schmerz ist immer auch ein Zeichen, dass Seele auf ihren Wunsch aufmerksam machen will. ---Schmerz ist ein Signal dafür, dass man ganz weit von einem natürlichen Leben weg ist. Denn für seine natürliche Lebensweise ist der Organismus konstruiert, schmerzfrei zu funktionieren.--- Betrachtet man den Schmerz aus dieser Sicht, so ist ihm die zunächst automatisch auftauchende Angst zu einem großen Teil benommen. ---Die Angst hat auch viel mit der Angstmache der Schulmedizin zu tun, mit der sie sich Kunden zutreibt.--- Schmerz gehört zum Erfahrungsschatz. ---Sollte aber nicht masochistisch bejaht werden, sondern zur sofortigen Frage führen: Wo lebe ich wider die Natur meines Körpers? Wo vergifte ich mich selbst durch Ersatzhandlungen, weil ich die natürlichen Glücksquellen meines Körpers entweder überhaupt nicht kenne, oder sie aufgrund von Out-Gefühlen nicht auslebe?---
Allerdings gilt auch hier: hört man nicht darauf, interpretiert ihn quasi aus der Negativhaltung „ich habe wieder die A-Karte gezogen“, so wird er einem immer wieder präsentiert, bis man darauf kommt, welchen ursprünglichen Sinn er in sich trägt. Solche Dinge wie Krankheit und Schmerz und Leid sind nicht dazu da, uns zu ärgern... oder unser Schicksal – sondern eine logische Konsequenz unseres Denkens und Handelns... :--)) ---Genau.--- Insofern könnten wir es sachte unterlassen, jemanden strafen zu wollen. ---Die Anreizkorrigierte Wissenschaft hält es nicht für ausgeschlossen, dass Strafen völlig unnötig werden könnte, wenn die ständige Aufstachelung zur Kriminalität durch die Soziale Marktwirtschaft endlich ein Ende gefunden hat.--- Erhärtend kann man hinzufügen: Wie weit hat es uns denn gebracht, das Verurteilen und Bestrafen? Ist irgendetwas dadurch zum „Besseren“ verändert worden? Sind Gewalt und Kriminalität so rapide zurückgegangen, dass man diese Verfahrensweise des Verurteilens und Strafens als erfolgreich bezeichnen könnte? Wohl kaum. ---Für den Übergang kann aber ein effizienteres Justizsystem, wie in der Anreizkorrigierten Marktwirtschaft skizziert, nötig sein, um sich selbst langsam überflüssig zu machen.--- >Aber Krankheit scheint bei höheren Organismen in von Menschen unberührter Natur extrem selten zu sein.<  Und das wundert Sie? Mensch ist nicht mehr gewohnt, sich natürlich zu bewegen, will sagen, seine natürliche Umgebung oder auch die ganze Erde so zu behandeln, dass kein Lebewesen Schaden erleiden kann. Wir sind hier Gast unter vielen Gästen und nicht der König, nicht dazu da, die Erde in Besitz zu nehmen, sprichwörtlich. ---In der Evolution geschieht, was geschieht, im Zweifelsfalle auch die Inbesitznahme der Erde durch ein Lebewesen. Der Anreizkorrigierten Wissenschaft geht es nur darum aufzuklären, dass homo sapiens seit 100 000 Jahren in einer selbstschädigenden, glücks- und gesundheitsschädigenden Weise von der Erde Besitz nimmt und nicht sanft und selbst-förderlich, Erd- und Natur-erhaltend.---
Zum Glück gibt es immer mehr Menschen, die beim Anblick einer schönen Blume Freude empfinden, selbst wenn sie einem sogenannten Unkraut angehört.  ---Bei all meiner Liebe zu einem naturerhaltendem Leben: Wer an der sprichwörtlichen Blume Freude hat, kann höhere Glücksgrade nicht kennen: Für einen hochentwickelten Affen stellen Blumen nur einen Randbereich seiner Nahrungspalette dar. Von daher dürfte nur ein relativ geringer Genuß genetisch an das Betrachten einer Blume gekoppelt sein, - als Hinlenkung der Aufmerksamkeit zwecks eventueller Nahrungsaufnahme. Das muss so sein, weil andere Lebenstätigkeiten wichtiger sind im Sinne der DNS-Verbreitung, weswegen viel mehr Schönheits-Empfinden bzw.  Genußmöglichkeiten an diese anderen Lebenstätigkeiten gekoppelt sein müssen. Z.B. kann ich bei der Betrachtung eines hübschen menschlichen Körpers unendlich viel mehr Schönheits-Empfinden verspüren als beim Betrachten des größten Kunstwerkes der Menschheit, das ja als Ersatzbefriedigung für all diejenigen geschaffen wurde, die aufgrund von andressierten Out-Gefühlen bzw. parasitären Memen den Anblick anderer Menschen nicht mehr mit aller Gefühlsintensität genießen können bzw. dürfen. - Für wen also die Betrachtung einer Blume schon eine nennenswerte, erwähnenswerte Freude, ein kleines Highlight darstellt, der kann die anderen, viel größeren Genußmöglichkeiten seines Körpers nicht kennen. Denn dann wird einem die Blume völlig unwichtig, nicht der Rede wert sein. Man kennt so viel größere Highlights, dass man sich mit so geringen Genußgraden wie dem Betrachten von Blumen kaum noch beschäftigt. Auf jeden Fall würde man so etwas gering Lustvolles gar nicht erwähnen, wenn es um das Thema Glück geht. Die Tatsache aber, dass das Blumenbeispiel extrem häufig erwähnt wird, zeigt, dass all diese Menschen die größeren Glücksmöglichkeiten ihres Körpers überhaupt nicht kennen, weil die Soziale Marktwirtschaft bei diesen Menschen ganze Arbeit geleistet hat und von Kindheit an die großen natürlichen Glückserlebnisse zu verhindern wußte.--- 
ich war vor kurzem ziemlich akut krank (jaja – auch mir passiert das... denn ich habe noch lange nicht alles in meinem Innern „bereinigt“, ---den Körper noch nicht völlig entgiftet, was fast immer erst gelingt nach einem vollständigen Hereinholen aller DNS-gegebenen Genußmöglichkeiten des Körpers in den Alltag hinein---  ja noch nicht einmal alles gefunden, was wohl zu bereinigen wäre – in einem Sinne, entsprechend meinem Ziel). Entgegen meinen Gepflogenheiten begab ich mich zum Arzt. Da es sehr heiß war, bevorzugte ich die Bank draußen vor der Arztvilla zum Warten zu nutzen. Während ich mir so meine Gedanken machte, wieso eigentlich mir das passieren konnte – ich stellte fest, dass ich es zumindest erahnte – flatterte mir ein wunderschöner Schmetterling auf meine weiße Hose. Das ist sicher nichts Besonderes. Doch er blieb ewig sitzen. Ich schaute ihn an und ich war plötzlich gerührt und von enormer Dankbarkeit erfüllt. Ich habe verstanden, was er mir „sagte“: alles ist gut.
Das Erlebnis solch eines Gefühles inmitten eines schauderhaft akuten Schmerzes – wäre es Ihnen zu wenig? Spüren Sie die Verbundenheit zum Universum? ---Mir wäre es in der Tat zu wenig: Da ich bestimmte spirituelle Ideen nicht mehr habe, hätte ich auch die besonderen Gedanken nicht gehabt. Ich hätte mich allerdings auch durch Selbsthypnose von den Schmerzen befreit und mich in einen Entspannungszustand begeben. Aber ich hätte den Schmerz als Aufforderung aufgefaßt, jetzt sofort noch mehr in Richtung Kennenlernen meiner körperlichen Genußmöglichkeiten zu tun, noch mehr Genüsse in Form von Natur-Singen, -Tanzen-, -Musizieren, -Natur-Sport-Festen, -Natur-Fellpflege und Natur-Sexualität usw. in mein Leben reinzuholen, damit ich immer weniger zivilisatorisches Ersatzleben praktizieren muss, das mir solche Schmerzen verschafft.--- Ich schöpfe Hoffnung...
Schade, es hat so gut angefangen :--))
Nein, mit „artgerechter“ (wie kann man nur das Wort in Bezug auf den Menschen benutzen?) ---Nachdem ich die Spiritualität verlassen hatte, fand ich Leute, die tatsächlich Bücher über Menschennahrung, artgerechte Ernährung des Tieres homo sapiens also, schrieben. Mir hat es sehr geholfen, die Biologie zu akzeptieren, die homo sapiens wie jedes andere Tier auch betrachtet und untersucht.--- , also mit gesunder Ernährung kann man hier und jetzt anfangen, egal, in welcher Gesellschaftsordnung. ---Haben wir jahrelang mit experimentiert: Hat sich nicht bestätigen lassen: Ein wenig Richtung stoffwechselgemäßerer Ernährung kann man gehen. Aber dann greifen die Sucht-Mechanismen ein, die Gier nach der Ersatz-Befriedigung durch superoptimale Geschmacksreize, und dann finden wir bei den Leuten lauter irrationale Theorien, mit denen sie letztlich doch wieder nur irgendwelche Geschmacksdrogen als gesund rationalisieren. Die Leute erkennen gerade soviel als gesund an, wie ihre Süchtigkeit ihnen erlaubt. Bei dem Einen gilt dann plötzlich der Bio-Müsliriegel schon als gesund, weil er diese Ersatzdroge braucht, beim anderen sind es die Bio-Rosinen, beim anderen ist es das Bio-Schnitzel, was in seiner verqueren Vorstellung von Ernährung als kerngesund gilt. Aber jemanden, der es hier schafft, sich artgerecht bzw. seiner DNS entsprechend zu ernähren,  davon haben wir nicht einen gefunden.---  Sie stellen schon wieder Bedingungen, um etwas tun zu können. Worum es geht, ist JETZT anzufangen, wann sonst?  ---Genau. Jetzt anfangen. Aber mit dem Richtigen: Dem Nachholen der verpaßten natürlichen Kindheit, als dem Kennenlernen aller DNS-gegebenen Genußmöglichkeiten des eigenen Körpers, dem Leben dieser Genußmöglichkeiten nach Bearbeiten der Out-Gefühle bzw. parasitären Meme, - und danach dann das Freiwerden von allen irrationalen Ernährungsreligionen und dann sich wirklich DNS-gemäß ernähren. Andersherum funktioniert es erfahrungsgemäß nicht.---
Nun, da haben wir das, was ich unter Illusionen verstehe. Eine davon ist die, dass sich Mensch von Mensch getrennt sieht. ---Das ist für mich halbrichtig, also ein wenig zu ungenau: Anreizkorrigierte Wissenschaft ist da präziser: Die Soziale Marktwirtschaft hat seit ihren Vorläufern vor 100 000 Jahren unzählige irrationale Meme multipliziert bzw. massenhaft verbreitet, die die Menschen glauben machen, durch Gegeneinander sei mehr Glück möglich als durch Miteinander. Nur in diesem Sinne verstehe ich heute die Illusion von der Getrenntheit vom anderen.--- Wir sind aber alle EINS. ---Nur in dem Sinne, dass wir durch eine erfolgreiche Kooperation zig-fach glücklicher werden können als durch das Einzelkämpfertum gegen den Rest der Welt. Kurz gesagt: Wer nicht unbedingt und sofort in einer Gemeinschaft leben will, hat noch nicht das richtige All-Eins-Bewußtsein. Er hängt irgendwie noch in der Zersplitterung des Single- oder Familiendaseins. Und wir sind auch noch Eins in dem Sinne, dass wir alle von einer Art sind, sehr ähnliche Genußmöglichkeiten in sehr ähnlichen Körpern haben, und einander als Gemeinschaftsmitglieder brauchen, als Stammesgenossen, um diese körperlichen Genußmöglichkeiten voll abrufen zu können. Alle anderen Sichtweisen sind mir heute zu ungenau.---  Würde man dies als wahr akzeptieren, benötigte man keinen Vertrag, wie man sich zu benehmen hätte, salopp ausgedrückt.  ---In der Praxis haben aber diese etwas ungenauen Sichtweisen vom All-Eins-Bewußtsein nicht funktioniert, und deswegen brauchen wir zumindest in der Anfangsphase die Vertragsorientiertheit.---
Logisch, sie sprechen von Ihrer heutigen Erfahrung, ich habe Ihnen auf der Visionsebene geantwortet. ---Genau. Und woauchimmer ich diese Visionen in der Praxis angewandt gesehen habe, haben sie sich als nicht-ausreichend erwiesen. Deswegen: Erst Vertragsorientiertheit, die vielleicht später unnötig werden kann.---
Ja, wenn es richtig läuft, vielleicht. Es wäre nicht mein Ding so vorzugehen. ---Das könnte aber ein ausschlaggebendes Hindernis auf dem Weg zu völlig entspanntem Genießen zwischenmenschlicher Kontakte sein. Wenn ich z.B. sagen würde, Sexualität wäre nicht mein Ding, dann würde die Anreizkorrigierte Wissenschaft sagen: Das können Sie gerne so sehen, aber dann wird Ihr Körper zwangsläufig zurückschlagen: Da der nämlich in seinem Endorphinhaushalt die Endorphin-Ausschüttungen durch Natur-Sexualität gewissermaßen fest eingeplant hat, wird er auf einen Teilausfall dieser Endorphinausschüttungen mit einer unbremsbaren Gier nach Ersatzbefriedigungen reagieren, die fast immer Ihrem Körper Schäden zufügen, die sich in Schmerzen und Krankheiten äußern werden.---
Mensch ist nicht der Sozialen Marktwirtschaft auf den Leim gegangen, sondern anderen Menschen, die die Soziale Marktwirtschaft wie Sauerbier anpriesen/anpreisen. ---Das war eine wichtiger Punkt in der Anreizkorrigierten Wissenschaft, auch dieses allerletzte zwischenmenschliche Feindbild noch fallen zu lassen: Nur die Wirtschaftsmechanik ist das Problem. Dass diese Mechanik selbstverständlich Menschen in ihren Dienst zwingt, die dann wieder andere manipulieren, ist nicht den Menschen anzulasten, sondern der Mechanik. Und wer hat die Mechanik erfunden: Menschen mit ihren leider sehr begrenzten Weisheits-(sapientia) -Möglichkeiten. Aber niemand sollte angeklagt werden nur wegen geringer kognitiver Möglichkeiten. Also fasst die Anreizkorrigierte Wissenschaft zusammen: Es gibt nur ein Problem überhaupt: Einsichts-Mangel. Nur deswegen ist die Soziale Marktwirtschaft erfunden worden und noch da. Und die Anreizkorrigierte Wissenschaft versucht, Aufklärung im besten Sinne zu betreiben, um den Einsichts-Mangel eventuell zu beheben. Wird das möglich sein?---
Das wird vom jeweiligen Fall und Menschen abhängen. Ich schlage vor, flexibel zu sein. 🙂 Auf den Menschen eingehen, ich persönlich würde den kleinstmöglichen Kreis vorschlagen, ein Unter-Vier-Augen-Gespräch. ---Wir sind für jedes Experiment offen.---
Wettbewerb – sei er noch so hübsch beschönigt, ist Gift für das Wesen Mensch.  ---Hier sind wir an einem Kernsatz angelangt: Dieser Irrtum hat bisher jeden Änderungsversuch scheitern lassen. Darwin hat das Naturgesetz entdeckt, dass alles Wettbewerb ist. Alles variiert, mutiert, und dann findet ein Wettbewerb statt, und das meiste wird selektiert, verschwindet, stirbt aus wie die Dinosaurier, und manches existiert weiter. Und dieses Naturgesetz versuchten schon viele zu mißachten, und alle scheiterten sie.---  Worum es geht, ist die Gemeinschaft aller Menschen zu fördern. ---Zustimmung. Eben weil Gemeinschaft, Kooperation, Miteinander zu einer überlegenen Wettbewerbsfähigkeit einer solchen Gemeinschaft gegenüber jedem Einzelgänger führt.---  Wettbewerb grenzt aus. ---Bei pan paniscus Bonobo und homo sapiens nicht. Z.B. bekommen auch die Verlierer in allen Wettbewerben nur geringfügig weniger Liebe ab als die Gewinner, und haben nur eine wesentlich geringere Wahrscheinlichkeit, z.B. als Mann Vater der nächsten Kinder zu werden. Also gibt es einen menschlichen, sanften Wettbewerb, der dem Naturgesetz Rechnung trägt, aber ohne jede Ausgrenzung auskommt. Auf ganz sanfte Weise kommt es kaum merklich dazu, dass die Gewinner mehr Kinder haben als die Verlierer. Aber ohne Ausgrenzung, ohne Leiden. Die Gewinner werden ein wenig mehr Lust und Genuß erleben als die Verlierer. Das ist alles. Und haben Menschen erst alle wettbewerbs-feindlichen Philosophien durchschaut, so können sie die Lust des Körpers am Wettbewerb entdecken: Z.B. empfindet bei einem Tanzwettbewerb um attraktive Liebespartner niemand unangenehme Anstrengung, weil die DNS eine besondere Endorphin-Ausschüttung für solche Wettbewerbssituationen vorgesehen hat. Tanzt man die gleichen, genauso anstrengenden Figuren ohne die Wettbewerbssituation, dann empfindet man nur quälende Anstrengung. Genauso beim Balz-Tanz: Sport: Wenn nur einige attraktive potentielle Liebespartner zuschauen, fällt eine Demonstration und damit ein Trainingseffekt der eigenen Fitness lustvoll leicht. Die gleiche Anstrengung alleine, vielleicht im Fitnessstudio, wird nur als quälend anstrengend und langweilig empfunden. Wettbewerb dürfte also eine eigene genetisch gewachsene Genußmöglichkeit des Körpers des Tieres homo sapiens sein, auf die man nur verzichten kann, wenn man den Preis von selbst- und fremdschädigenden Ersatzhandlungen in Kauf nimmt.---

Überbevölkerung... wie sie die Menschen ausgelöst haben, die sich der Sozialen Marktwirtschaft in ihrem eigenen (Profit)Interesse verschrieben haben... ---Menschen, die von der einmal erfundenen Mechanik bzw. geöffneten Büchse der Pandora eingespannt wurden...---
Wer wann welches Glückslevel verfehlt, das lässt sich von Ihnen genauso wenig bestimmen wie von mir.  ---Das ist das vielleicht größte Dilemma von Wissenschaft überhaupt. Da Glücksgrade noch nicht zu messen sind, müssen wir diese ganze Diskussion noch führen. Könnten wir die Glücksgrade messen, würde der eine dem anderen nur noch seine Werte zeigen, und der mit den niedrigeren Werte würde nur noch fragen: Wie machst du das? In welcher Hinsicht lebst du anders als ich? Aber da das nicht geht, müssen wir mühsam diskutieren und versuchen, über Logik Appetit zu wecken, was sehr schwer ist. Aber bei mir hat es ja auch funktioniert, und bei etlichen anderen ja auch.--- Das kann nur jeder selbst für sich selbst einschätzen, niemals für einen anderen, weil Sie oder ich dessen Wahrheit/Ziel nicht wirklich kennen. ---Dessen Glücksgrade nicht messen können...---
ICH BIN JOYTOPIANERIN UND ICH LEGE KEINEN WERT AUF DIE WEITERERHALTUNG DER SOZIALEN oder sonstigen MARKTWIRTSCHAFT...
Angekommen? ---Schon lange. Aber die Anreizkorrigierte Wissenschaft ist noch völlig unentschieden zur Frage, ob die Anreizkorrigierte Marktwirtschaft zu einer völligen Auflösung jeder Marktwirtschaft - weil schädlich - führen wird oder nicht.---
Dagegen ist nichts einzuwenden. Nur die Methoden der Suche/der Reklame / Wortwahl würde ich anders wählen. ---Haben noch keinen erfolgreicheren Weg gefunden.---
Also, wenn es ihm Spaß macht, mit Tellern zu werfen, da kriege ich höchstens einen Lachanfall.
Und der ist so ansteckend, dass er es nach anfänglicher noch größerer Werflust schließlich sein lässt und mitlacht. Vielleicht eine kleine Anregung für Sie für Balz- und andere Wettbewerbe... könnte Spaß machen. ---Was machen Sie mit einem Betrunkenen, der mit einem Messer auf Sie los geht, hilft da Lachen auch? -Der Kernsatz der erfolgreichsten Spirituellen Therapie war: Ich brauche Menschen. Das schließt ein, dass einem das Fehlverhalten der anderen nicht gleichgültig sein kann, weil man sonst einsam bleiben muss. Hat der gesunde Mensch nämlich die Wahl zwischen sich fehl-verhaltenden Menschen und keinen, muss er lieber keine wählen. Denn Menschen mit Fehlverhaltensweisen machen noch unglücklicher als gar keine Menschen. Will der gesunde Mensch aber aus der Einsamkeit heraus, muss er andere nachdenklich machen. Eben weil er andere, gesunde braucht.---
mit allen Menschen, allen Lebewesen, allem was ist und allem, was nicht ist bilden wir EINS da können Sie rumkorrigieren wie Sie wollen. ---Ist aus Sicht der Anreizkorrigierten Wissenschaft nur ein unbewiesener Irrtum.--- Das ganze Universum ist EINS. ---Alle Erkenntnisse über das Universum sprechen für das Gegenteil: Die Sonne wird sich aufblähen und die Erde zerstören usw. Nirgends Harmonie oder Einheit.---  Oder fangen wir jetzt an, auszulesen, zu werten, wer fähig ist, Ihre korrigierte Wirtschaft zu genießen? ---Geschieht dieser Ausleseprozeß nicht ganz von alleine: Einige werden Einsicht gewinnen, einige nicht...---
Nur frage ich mich, wie Sie jetzt darauf kommen, mir unterzujubeln, ich würde meinen, der Mensch wäre ein Einzelwesen... ich rede die ganze Zeit davon, dass wir alle eins sind. :--) (Nicht nur 120-360)
Wir sind alle Eins und können uns in verschiedenen Gruppen zusammentun, ja... je nach Gusto, klar, denn jeder sollte in dem Moment schon frei sein zu bestimmen, wo und wie er leben möchte. ---Die Unterstellung war ein Eindruck, wie er durch den letzten Satz noch einmal bestätigt wird: Die Anreizkorrigierte Wissenschaft sieht nur die Freiheit, nicht in der Gruppe zu leben und dadurch zwingend auf Ersatzbefriedigungen mit Selbst- und Fremdschädigung angewiesen zu sein. Will jemand wirklich glücklich werden, hat er genauso wenig wie ein Wolf oder ein Löwe die Freiheit, nicht in der Gruppe zu leben.--- Frei sein kann er sofort ja, sogar heute, in der bestehenden Sozialen Marktwirtschaft. ---Erscheint mir unmöglich. Höchstens als Illusion der Freiheit.---  Irgendwann muss er halt mal anfangen, sich freizumachen.
Nun seien Sie mir mal nicht böse, es reicht die Erkenntnis, dass eine Schädlichkeit vorliegt. ---Offensichtlich nicht. Denn je intensiver mir die Schädigung bewußt ist, desto niedriger schätze ich meinen Glückslevel ein und desto bereiter bin ich, Anreizkorrigierte Wissenschaft zu studieren, um meinen Glückslevel zu steigern.--- Schlagen Sie immer die Hand, die man Ihnen zur Verständigung reicht? :-)) ---Nein. Aber ich neige dazu: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende: Ich komme meinem Paradies überhaupt nicht näher, wenn ich einfach nur Kontakt zu Menschen habe, aber die Kernunterschiede nicht völlig ausdiskutiert sind. Denn meine Erfahrung ist, dass Menschen, die nicht bestimmte Einstellungen verloren haben, derart unbefriedigend im Kontakt sind, dass ich besser gar keinen Kontakt zu solchen Menschen haben sollte. Deswegen spreche ich die entscheidenden Unterschiede an, um eine Chance auf einen Wandel zu haben. Menschen auszuhalten, um sie eventuell wandeln zu können, mache ich nicht mehr. Hat mich viel Nerven gekostet.---  Ich habe nicht eingeschätzt, nicht wertgeschätzt, sondern Sie ermuntern wollen, weniger verbissen die Sache zu betrachten. ---Ich bin doch aber nun mal verbissen, da ich nicht an Widergeburt usw. glaube.--- Großfamilien wären tatsächlich auch in meinen Augen etwas Nützliches. Das schließt aber doch nicht aus, dass jeder Mensch einzigartig, also anders ist. Und es ist ja auch so. Ist es nicht die DNS, die dies belegen kann? ---Genau. Aber wer die kleinen, ziemlich unerheblichen DNS-Unterschiede kennt, wird sie nie besonders betonen. Die Gemeinsamkeiten im Konstruktionsplan aller Menschen überwiegen bei weitem.--- Aber hier geht es auch nicht nur um Genetisches. Der Mensch ist mehr als nur ein Gen oder? ---Vermutlich ist der Mensch nur dann etwas anderes, als was seine Gene bewirken, wenn etwas Parasitäres im Spiel ist. Das Parasitäre ist dann eine zweite Steuerungsinstanz. Und da möchte ich lieber nur von meinen Genen gesteuert werden, denn das tut mir sehr gut.---  Sehen/sahen Menschen die Schädlichkeit von Kriegen nicht? Doch?! ---Vermutlich nicht: Viele sehen Krieg auch heute noch als unvermeidliches Mittel an und sind auch heute noch bereit, jederzeit wieder mitzumachen, wenn es sich ergibt. Erst durch die Anreizkorrigierte Wissenschaft habe ich voll verstanden, wie die Alternativen zum Krieg aussehen würden und wie wir dahin kommen können.---  Warum fahren sie nicht in die Werkstatt? Sofort? Angst hält die Menschen in Schach. ---Und eine Art Glaube daran, dass es manchmal keine Alternative zum Krieg gäbe. Und dieses parasitäre Mem, dieser Glaube dürfte entscheidend sein.---  Das würde sich in etwa mit meinem Gedanken decken, dass wir schon mal weiter waren und nur ein paar Umwege genommen haben von lediglich einem Hauch von tausenden von Jahren. ---Schätzungsweise 100 Tausend Jahre...---  Merkwürdigerweise leben es uns Ureinwohnerstämme vor, aber die sind ja viel zu primitiv... ... da nur Stammesleben menschliches Leben ist“– das ist mir zu bestimmt. Statt nur = auch. ---Ein Wolf hat nicht die Freiheit eines auchs. Homo sapiens wohl auch nicht, weil er vermutlich alle wesentlichen Glücksmöglichkeiten nur in der Horde leben kann.--- 
Eine Einladung habe ich übersehen. Und im Moment habe ich kein gesteigertes Interesse an Ihrem Paradies. So viel Freiheit muss sein. ---Und soviel Freiheit, zu versuchen, aufzurütteln zum Neu-Nachdenken...---
Wenn Ihr Konzept aufginge, wären Sie damit beschäftigt, die vielen Tausenden von Menschen, die vor Ihrer Tür Schlange stehen, in Gruppen einzuteilen... ---Wahrscheinlich. Und ich würde mit den naturnahesten leben wollen, die ihre Glücksmöglichkeiten ihres Körpers voll kennen und akzeptieren können.---
Vielleicht ist das Konzept an sich durchaus passabel, das will ich nicht unterminieren, aber was ich wollte, ist, Ihnen nahezulegen, dass Sie mit ein bisschen weniger herablassender Arroganz eben diese Tausende vor der Tür zu stehen hätten. ---Wäre schön. Aber unwahrscheinlich. Wir schätzen mittlerweile die dazu nötige Einsichtsleistung als so groß ein, dass noch lange Zeit nur einige vor der Tür stehen können, ganz egal, wie wir uns nun verhalten. Einzige Ausnahme wäre, wir würden von unseren Inhalten abweichen. Aber dann stünden lauter Leute vor der Tür, unter denen wir nur leiden würden, würden wir sie hereinlassen. Wir hatten ein Kommunen-Experiment auch mit (vermutlich oberflächlicheren) Spirituellen, und haben unter diesen Menschen nur gelitten. Dann lieber erst gar nicht die Tür aufmachen. Und diejenigen, die bis jetzt verstanden haben, reagieren einfach auf die Inhalte positiv. Wie wir die rüberbringen, ist denen völlig egal. Die sind einfach nur dankbar für die neuen Einsichten.---
Wenn einer ruft: Leute, ich habe das Paradies gesehen so kann es durchaus passieren, dass allein das schon abstößt. Die Menschen sind im Moment noch so.  ---Als Ergebnis bestimmter parasitärer Meme. Aber da gibt es keinen Trick, das zu umgehen. Da muss man durch. Und tatsächlich werden immer mehr immer neugieriger, wie unser Paradies aussieht. Gerade eben beim Sport gab es wieder positive Rückmeldungen von Lesern.---  Aus meiner Sicht haben wir die verfahrene Kiste allesamt zu verantworten, nun sollte es an der Zeit sein, die Menschen zu ermutigen, diese Kiste gemeinsam dahin zu ziehen, wo sie hingehört, in eine Welt voll Frieden, Freiheit, Glück und Wohlstand. ---Sehen wir auch so.--- Viele Grüße

 

Ich habe wirklich nichts gegen die Mem-Theorie, im Gegenteil. Sie ist eine interesante Weise, bekannte System einmal aus anderem Blickwinkel zu betrachten.

 

Hallo,  klingt ja ganz schön....
Wer macht dann aber die Arbeit? ---Arbeit ist auch vorgesehen in dem Tagesablauf, aber es ist noch unklar, ob unser heutiges Verständnis von Arbeit nicht durch und durch pathologisch ist. Lustvolle Lebenstätigkeit einschließlich Innovationen ja, Arbeit als lustlose Selbstversklavung vielleicht nein...---
Das vorgeschlagene Liefern von Lebensmitteln bedeutet, dass eben nicht
alle solch ein Leben führen können, ---Überbevölkerung als Teilaspekt der Fehlentwicklung bedeutet, dass wir durch die Anreizkorrigierte Marktwirtschaft vielleicht rapide viel weniger werden und dann alle ein solches lustvolles Leben führen können.---        und eine Stadt aufgrund ihrer
Struktur der Zulieferung automatisch alte, konservierte, belastete
Lebensmittel erhält. ---Wer weiß, vielleicht verschwinden die Städte innerhalb der Anreizkorrigierten Marktwirtschaft ganz schnell?---  Es folgt zwangsläufig viel umweltbelastendes Verkehrsaufkommen, aufgrund der Umweltbelastung mehr Schäden an der ganzen Nahrungskette und auch bei Menschen und noch mehr umweltbelastende Spritzmittel und Präparate, mehr Dünger, aufwendige
Logistik, Arbeitsstress, Marketingarbeitsplätze, Pflege von Gebäuden,
Lager, Verkehrsmittel, Waren, Präsentation - also alles andere als die
einfache Arbeit ---Wie gesagt, ist die Anreizkorrigierte Marktwirtschaft ein Übergang, wobei wir selbst gespannt sind, ob nicht der Großteil unser Zivilisation sich als völlig überflüssig herausstellen wird.--- (z.B. mit einfacher (Ur-) Bewegung die paar ganz frische Karotten pro Tag aus dem Boden ziehen, die grad gegessen werden, Kräuter pflücken oder am Nachmittag zwei oder drei Birnen vom Baum holen) eben all das, was pro Tag eine Person für sich braucht und wirklich selbst tun kann. Und das ist wirklich wenig Arbeit, wenn durch eine gezielte Planung der ganze Anbau auf Generationen so
ausgelegt wird. ---In ähnliche Richtungen wird die Anreizkorrigierte Marktwirtschaft automatisch führen.--- Der momentanen Massenproduktion stehen Gewinnsteigerung für nur wenige aber Massenarbeitslosigkeit, Sorgen,
Mangel und ständig steigende Staatsschulden gegenüber, weil die
sozialen Aufgaben so nicht mehr erfüllt werden können. Der künstlich
erzeugte Druck der Gewinne über Steuern, Gebühren, Mieten und Zinsen
zwingt die Menschen in unnötige Arbeit. Wie kann diese Rolle umgedreht werden? ---Ausschließlich, indem immer mehr Menschen Anreizkorrigierte Wissenschaft studieren und all den anderen selbstschädigenden Unfug erst mal stehen und liegen lassen. Alles ist ein reines Einsichts-Problem. Das Wissen ist da, wo ist die Lern- und Einsichtsfähigkeit der Menschen?---

 

Laut Evolutionstheorie werden solche Sinne (z.B. für Dürren) erworben, weil sie für das Überleben wichtig sind. —Jein. Die natürliche Ausbreitung muss man sich etwas anders vorstellen: Eine Gruppe von hochentwickelten Affen lebt in einer Region und hält ihre Zahl konstant. Ein Teil der Gruppe sammelt auch in der  Nachbarregion Nahrung. Allerdings erfährt diese Gruppe ab und an, dass es zu unvorhersehbaren Einbrüchen in der Nahrungsversorgung durch Dürren kommt. Aber ein z.B. Mann aus der Gruppe weist eine Mutation auf, durch die er die Dürren kommen spürt. Er kann also nutzlose Wanderungen in das Gebiet einsparen. Also wird er derjenige von der Gruppe sein, der sich am häufigsten in diesem Randbereich des eigenen Gebietes aufhält, das an das unberechenbare Nachbargebiet grenzt. Durch seine Sensorik wird er insgesamt mehr Nahrungsbäume finden als die anderen Affen der Gruppe. Er kann den Weibchen mehr Nahrung schenken und wird häufiger Vater als die anderen. Dadurch breitet sich das Dürre-Sensorik-Gen aus. Die Kinder, die auch Träger dieses Gens sind, werden sich auch häufiger in diesem Grenzbereich des alten Territoriums aufhalten und öfters erfolgreiche Ausflüge in das unsichere Gebiet machen. Ihre Dürresensorik lässt sie nutzlose Ausflüge vermeiden. So nach und nach beult sich das alte Gebiet ein wenig aus in Richtung des neuen Gebietes. Und die Bewohnerzahl könnte ein wenig größer werden durch die teilweise Nutzung des Nachbargebietes. Irgendwann entsteht dann wieder eine Mutante, die die Dürrephasen durch Erdwurzeln bequem überbrücken kann. Dadurch kann dann durch dieses immer größer werdende Nahrungsangebot die Kinderzahl ein wenig erhöht werden und es kommt zu einer allmählichen Besiedelung des Nachbargebietes. (Wobei nebenbei bemerkt die Dürresensorik wieder eingespart werden kann durch den Rückgriff auf unterirdische Pflanzenteile, den Anthropologen heute als tatsächlichen Entwicklungsschritt vermuten, was ja dann eine Dürresensorik überflüssig gemacht hätte.) Und das alles ohne grausames Selektiertwerden.  Und so ganz allmählich und harmonisch dürfte Evolution ohne parasitären Einfluß ablaufen. Die Vorstellung, dass höchstentwickelte Affen einfach mal so zum Spaß oder weil sie die Bevölkerungszahl nicht konstant halten könnten, in entlegene Gebiete wandern und dann alle aussterben, die nicht zufällig über eine Dürresensorik verfügen, dürfte völlig falsch sein und ein unzulässiger Schluß von uns völlig gestörten Opfern der Sozialen Marktwirtschaft auf ungestörte höchstentwickelte Affen sein.—  D.h. nur in Umgebungen, in denen Leute mit solchen Sinnen eine höhere Überlebenschance haben als ohne, können sie überhaupt selektiert werden. —Das setzt wieder die falsche Evolutionsvorstellung der nicht-Anreizkorrigierten Wissenschaft voraus, in der höchstentwickelte Affen mit Einfachstorganismen gleichgesetzt werden, die tatsächlich einfach eine Masse an Kindern über die Welt streuen, von denen dann die meisten sterben und nur einige besondere Mutanten sich dann halten können in anderen Gebieten mit anderen Bedingungen. Aber solch ein Ausbreitungssystem haben höchstentwickelte Affen halt nicht. Sie breiten sich aus wie oben beschrieben.—   Also: wenn Menschen massenhaft in Überschwemmungen sterben, können Leute, die diese Sinne haben, besser überleben (und vielleicht die, die auf sie hören …). —Hier ganz klar der Unterschied: Ein einfaches Tier streut Millionen von Kindern aus, und diejenigen mit Mutationen, die Überschwemmungen überstehen können, bleiben als einzige übrig und besiedeln dann die Überschwemmungsregion. Wohingegen höchstentwickelte Affen derart vorsichtig kleine Ausflüge in die Überschwemmungsregion machen, dass sie sich höchstens mal nasse Füße holen und so aber gewarnt sind, sich zukünftig nicht in diese Region zu wagen. Aber unter den Kurz-Ausflüglern ist ein z.B. Männchen, das eine Mutation aufweist, wodurch es die Überschwemmungen vorausspüren kann. Dieses Männchen kann risikofrei Ausflüge in das überschwemmungs-anfällige Gebiet machen, kann mehr Nahrungsgeschenke machen, hat mehr Kinder, von denen 50% wiederrum das Sensorik-Gen tragen. Diese Kinder können auch Ausflüge machen in die überschwemmungsgefährdete Region usw. wie ihr Vater.— Sonst werden sich solche Sinne nicht entwickeln, weil kein Selektionsdruck vorhanden ist. Oder wollen Sie Darwin hier widersprechen? —In all den obigen Ausführungen haben wir Darwin nur ein klein wenig exakter angewandt, als es in der nicht-Anreizkorrigierten Wissenschaft üblich war.—es gibt Risiken, die sind für menschliche Sinne nicht zu erkennen. —Ein gesunder hochentwickelter Affe hat keine Eile. Ein Meteoriteneinschlag in seiner Region, der (fast) alle tötet, ist zu selten, als dass Mutanten für langsame Ausbreitung selektiert werden könnten und rasend schnelle Ausbreiter als einzige übrig blieben, weil von denen immer irgendwelche Nachkommen den Meteoriten entkommen. Ich erinnere mich an die Unterscheidung von Ausbreitungstypen und Platzhaltern innerhalb der Biologie. Und hochentwickelte Affen gehören vermutlich eindeutig zu den Platzhaltern. Erst durch die parasitäre Mechanik der Vorformen der Sozialen Marktwirtschaft kam es zur rapiden risikobehafteten Ausbreitung.— Und so selten, dass es keine Erfahrungswerte gibt. —Ich erinnere mich an keinen Bericht über hochentwickelte Affen, die durch eine Naturkatastrophe überrascht wurden, die nicht durch menschlichen Einfluß begünstigt wurde, und der viele Affen dann zum Opfer fielen. Vielleicht sind hochentwickelte Affen viel vorsichtiger, als wir uns das vorstellen können. Vielleicht nehmen sie schon kleine Erdbeben wahr und breiten sich dann einfach nicht in solche Regionen aus und können dann auch kaum von z.B. Vulkanausbrüchen überrascht werden. Wir Verrückten, wir Opfer einer Parasitären Mechanik merken das Erdbeben, und bleiben dennoch im Hochhaus wohnen und warten brav, bis es richtig kracht. Einem Affen wäre es vielleicht auch viel zu riskant, ein Haus zu bauen, dessen Decke ihm auf den Kopf fallen kann. Vielleicht hat uns die Soziale Marktwirtschaft in eine völlig widernatürliche Risikofreudigkeit hineinmanipuliert. Wobei ich es sicher nicht absolut ausschließen will, dass ein höchstentwickelter Affe auch mal von einer völlig unvorhersehbaren Naturkatastrophe getroffen wird. Aber gibt es für z.B. Vulkanausbrüche wirklich keinerlei Warnzeichen? Besiedeln höchstentwickelte Affen wirklich einfach so vulkangefährdete Gebiete?— Natürlich können wir heute (mit Wissenschaft, die es ohne Arbeitsteilung und Marktwirtschaft kaum gäbe) mehr Risiken erkennen. —Die Frage ist, ob nicht unsere Vorstellung von Natur-Katastrophen schon falsch ist: Vielleicht kam es vor dem Verrücktwerden des Menschen immer nur zu allmählichen Veränderungen des Klimas, der Erdplatten usw.? Wobei die höchstentwickelten Affen sich dem ganz behutsam anpassen konnten durch allmähliche Reduktion der Kinderzahl der weniger Angepassten. Z.B. wurden angeblich die Urwälder in Afrika ganz ganz langsam kleiner. Männliche Affen ohne Mutationen für aufrechten Gang konnten nicht mehr so viele Fruchtbäume an die Frauen schenken wie die, die zusätzlich aufrecht über die Savannen laufen konnten, und die Aufrechtgeher wurden häufiger Vater, die anderen seltener. Dadurch kam es zu einer ganz behutsamen, nicht-grausamen Verringerung der Zahl der reinen Baumaffen bzw. Urwaldspezialisten, und zu einer Vergrößerung der Zahl der auch savannen-tauglichen Affen. Und aus diesen entstanden dann die Savannen-Spezialisten, die sich eben ein wenig von den Nachfolgern der Baum-Spezialisten bzw. Urwald-Spezialisten unterscheiden als da wären: Bonobo, Gemeiner Schimpanse, Gorilla usw.(, der als Nicht-Baum-Bewohner aber doch ein Urwald-Spezialist ist.)—  Sollte das Eis der Antarktis schmelzen, könnten wir bei der Besiedlung dieses Kontinents so vorsichtig sein, wie Sie verlangen. Aber den ollen Germanen Unvorsichtigkeit vorzuwerfen, ist doch Unsinn. —Sind wir vorsichtig, wenn wir im Hochhaus auf das nächste große Erdbeben warten, das uns wahrscheinlich umbringt?- Und wie oben gezeigt, also kein Unsinn, sondern nur ein richtigeres Verständnis von Evolution.—

Das sagt eigentlich wenig über Religion aus, sondern bestätigt nur, was ich vor ein paar Mails über den Gegensatz von „moderner Marktwirtschaft“und Christentum schrieb. Im übrigen ist der Text zu unspezifisch: wenn schon Calvinismus und Katholizismus sehr unterschiedliche Einstellungen zur Wirtschaft haben (Max-Weber These usw.), dann gilt das für andere Religionen um so mehr. Ich bin kein Spezialist für vergleichende Religionsforschung, aber gerade im Hinduismus gibt es doch viel „Anti-Fortschritt“s-Ideen (so die These der Kolonialisten), d.h. doch wohl gegen das, was Briten unter moderner Wirtschaft verstanden. Und die katholische Kirche des ausgehenden Mittelalters hat doch wohl eher den Beginn der „kapitalistischen Wirtschaftsfreiheit“ verzögert.

—Weswegen ich ja jedem raten würde, lieber christlich als mediengläubig zu werden. Die Befunde über die größere Gesundheit von Christen zeigen ja auch, dass das Christentum auf keinen Fall so schädlich ist wie die heutige Mediengläubigkeit. Die macht am schnellsten krank.— (Zur schnellen vollständigen Weltbesiedelung:)

Ich meine auch nicht, dass das unbedingt sein muss. Aber: so ist nun Mal erfolgreiche Evolution – „Erfolg“ bedeutet auch, in vielen Lebensräumen (ökologischen Nischen) zu siedeln. —Wobei das nur dann besonders wichtig wäre, wenn häufiger alle Bewohner einer Region ausgelöscht würden durch z.B. Meteoriten. Ansonsten ist alles eine Frage der Ökonomie: Für einen höchstentwickelten Affen mit ewig langen Kinderaufzuchtzeiten ist es offensichtlich unökonomisch, Massen von Kindern in die Welt zu setzen und diese dann halbverhungert in die Welt auswandern zu lassen, nach dem Motto: Mal schaun, wer wo ausnahmsweise überlebt. Ein Tier, das so unendlich viel in ein Kind investieren muss, bevor es überhaupt auswanderfähig wird, muss vom Nahrungsangebot des jetzt bewohnten Gebietes  einschließlich des Kindes getragen werden können, sonst kommt es überhaupt nicht bis in das auswanderfähige Alter. Also funktioniert die alte Vorstellung gar nicht: Erst zuviele Menschen, und dann Auswanderung. Bei konstantem Nahrungsangebot können gar nicht viele Kinder groß werden, und dann eben auch nicht auswandern. Also war offensichtlich alles ganz anders, eben so wie oben beschrieben.— Ihnen wäre es lieber, wenn wir Menschen weniger erfolgreich (gewesen) wären. —Nein, denn der heutige Verbreitungszustand ist eben kein Erfolg, sondern ein Misserfolg.—

(2) Der Lebesraum der Bonobos/Schimpansen wäre größer, wenn der Mensch ihn nicht eingeengt hätte. —Gut möglich. Aber vielleicht wäre doch noch keiner zum Eskimo geworden.—  Jedenfalls sind „die Menschen“ an die Wüste besser angepasst als an unser Klima! Sogar die schon an Europa akklimatisierten Weißen wollen gerne in der Sonne am Strand liegen. Und die Buschleute der Kalahari leben eigentlich recht „gemütlich“. – Wenn Sie statt von „sozialer Marktwirtschaft“ nur von „Marktwirtschaft“sprechen würden, wären „einfache Menschen“ nicht stärker verwirrt, und das wäre schon deutlich weniger falsch. —Aber dann kommen die Leute und sagen, dass unsere Kritik ja nur die Marktwirtschaft beträfe, und wir hätten ja schließlich die Soziale Marktwirtschaft…—

Vor 100.000 Jahren lebten Cro-Magnon-Menschen und Neanderthaler in Europa- die Ausbreitung nach Europa war also schon vor der Erfindung der PVM! Oder wollen Sie (wie die Kreationisten) die herrschende Chronologie korrigieren? —Wir kennen neuere Aussagen, nach denen homo sapiens in Afrika vor ca. 140 000 Jahren entstand und erst sehr viel später seine Ausbreitung über die Erde begann. Alle vorher außerhalb Afrikas lebenden Menschenähnlichen seien restlos ausgestorben. Wobei es eine interessante Frage ist, warum andere Arten als homo sapiens in Europa lebten. Aber diese Frage sollte man dann auch bei jedem anderen Säuger stellen, der in Europa lebte. Sie stellt sich für jedes Säugetier neu. Und da homo sapiens höchstwahrscheinlich eine rein afrikanische Neucreation war, müssen wir über ihn nachdenken und nicht darüber, warum Eisbären in Sibirien leben. Vielleicht hatten die anderen Menschenähnlichen sich hundert mal soviel Zeit gelassen, nach Norden zu kommen, als homo sapiens? Auch wenn es Daten geben sollte, die für eine schnellere Ausbreitung von anderen Menschenähnlichen nach Europa sprechen, müssen wir berücksichtigen, dass das Klima damals vermutlich dem afrikanischen ähnlicher war als zu Zeiten des homo sapiens. Von daher wäre eine rasche Ausbreitung früherer Menschenähnlicher unbedenklich, aber eben bei homo sapiens eben doch auffällig und untersuchenswert.—

Es waren *Sie*, die diese Buschleute als Beweis angeführt hatten. —Allerdings nur für Konstanthalten der Bevölkerung ohne Aussetzen der Alten.— Ich hatte es jedenfalls so verstanden, dass diese Völker das natürliche, von der PVM nicht beeinflusste —etwas naturnähere, etwas weniger parasitär beeinflusste—   Verhalten zeigen. – diese „Offenheit“ messen Sie daran, was diese Leute zur Memik sagen? —Nein, da Anreizkorrigierte Wissenschaft relativ unabhängig ist von dem Stand der Diskussion innerhalb der Interdisziplinären Wissenschaft Memik.— Das heißt dann in Klartext, dass Sie nur noch offen für Wissenschaft sind, die in Ihr Weltbild passt. —Genauso wie Hume ein verbessertes Wissenschaftsverständnis lieferte, das wenigstens vorübergehend einige Schäden durch Wissenschaft unnötig machen konnte, macht die Anreizkorrigierte Wissenschaft einfach noch viel mehr Schäden unnötig. Aber wie gesagt: Es bestehen sehr große Unterschiede zwischen Anreizkorrigierter Wissenschaft und Memik. Hier die Info der Gesellschaft für Anreizkorrigierte Wissenschaft:… —     „Was keine Nebenwirkungen hat, hat auch keine Wirkungen“. Sie sollten gegenüber dem Gedanken, dass auch die AVM schädliche Nebenwirkungen haben könnte, offen sein. —Sind wir. Obwohl es sich bei dem obigen Satz um einen typischen Medizin-Satz handelt, der also aus der Mitte der Sozialen Marktwirtschaft kommt und sehr stark bezweifelt werden muss.— Und jetzt erklären Sie bitteschön, warum das kein parasitäres Mem sein soll! —Weil ein parasitäres Mem zumindest eine parasitäre Mechanik wenn nicht gar einen biologischen Parasiten voraussetzt. Da aber anreizkorrigierte Wissenschaftler für Geld usw. völlig unempfänglich sind, sondern gesunde Menschen zum gemeinsamen Genießen wünschen, besteht zumindest jetzt keinerlei Gefahr. Unwahre Meme werden heutzutage nur deshalb multipliziert, weil sie Geld bringen. Und genau das interessiert anreizkorrigierte Wissenschaftler nicht. Also werden sie nicht dazu neigen, aus vorläufigen Überlegungen Dogmen zu machen.—

Parasiten zurückdrängen= System verbessern: ja. Aber „ganz ohne“ sollte geprüft werden. —Ganz ohne ist wahrscheinlich eh unmöglich, da Manipulation eventuell immer einen unausrottbaren Begleitaspekt der genetischen Variation darstellt: Ein kleines bisschen werden die Clevereren die Dümmeren wahrscheinlich immer manipulieren…— Vieles- gerade die Nachteile – erkennt mensch erst, wenn das ganze in die Praxis umgesetzt wird. Und gerade deshalb sollte die Aussage „das KANN keine schlechten Nebenwirkungen haben“ erst aufgestellt werden, wenn die Sache in paar Jahrefunktioniert hat! —Niemand hätte in der Anreizkorrigierten Wissenschaft ein Interesse an einem Dogma der Nebenwirkungsfreiheit. Die Grundhaltung heißt: Immer weiter voranschreitende Verbesserung der Anreizkonstellationen.— (Faktische Altentötung vor 100 000 Jahren?:)

Wie Sie selbst schrieben: da gibt es keine Belege für die eine oder andere Seite. Obwohl: der Neanderthaler soll Kannibale gewesen sein – oder auch nicht, die Forscher streiten sich 🙂 —Wobei ich jetzt davon ausgehe, dass der Neanderthaler nicht zur Art homo sapiens gehört. Aber ganz exakt weiß ich das nicht.—  Deshalb (ich greife nur Ihre Worte auf) „sollten wir es aus der Diskussion herauslassen“. –

Die Verehrung der „weisen Alten“ und die Tötung/Aussetzung der „schwachen Alten“ schließen einander nicht aus. —Alles eine Frage der Ökonomie: Wenn auch noch die schwachen weisen Alten Tipps geben, deren Nutzen die Kosten einer Ernährung der Alten überschreitet, wird die (parasitenfreie) Evolution eine Altentötung nicht aufkommen lassen.—  Wenn ich mich recht erinnere, gibt es Beides bei den Buschleuten. —Was auch nichts zwingendes bedeutet, da die Buschleute nur als schwächer beeinträchtigt durch die Tauschhandelsmechanik anzusehen sind.— (Alte aufs Abstellgleis Altersheim?:)

Stimmt, vor 200 Jahren wäre das undenkbar gewesen, jedenfalls im christlichen Abendland. – Wieso sollte die Möglichkeit, „schmerzfrei zu verhungern“, ein Überlebensvorteil sein, der dann an die Nachkommen weitergegeben wird? —Bin gerne bereit, Ihre Kenntnisse der Evolution etwas zu vertiefen: Entscheidend ist die Ökonomie, der Energieverbrauch: Wenn das Sterben der Alten äußerst schmerzhaft wäre, würden die alle letzte Energie einsetzen, um doch noch weiterzuleben und an Nahrung zu kommen und dabei letztlich ihren Kindern Energieverluste zufügen und damit auch identischer DNS schaden. Ähnlich wie ein Löwenmännchen, das als erstes von der Beute frißt, bis es satt wird, egal ob die Kinder verhungern müssen, weil die Beute zu klein ist. Und ein direkter Kampf jung gegen alt wäre auch ein Energieverlust. Taucht nun erstmals eine Mutante auf, die im Alter bei gleichzeitiger Nahrungsknappheit einen apathischen Zustand ermöglicht, der zugleich schmerzgedämpft ist, dann breitet sich dieses Gen im Genpool aus, da die Kinder solcher Mutanten dann eine erhöhte Überlebenswahrscheinlichkeit hätten, verglichen mit den anderen, bei denen die Alten erst nach einem energieverbrauchenden Tauziehen zu Tode gebracht werden können. – Aber vermutlich war sowieso alles anders und die Alten waren die Nützlichen Weisen Denker, die man generell nicht umbringen oder zurücklassen wollte. Denn wer sagt denn, dass bei der Nahrungssuche kräftige Körper wichtiger sind als ein umfassendes Wissen über die Natur und darüber, wo vielleicht doch noch etwas Essbares zu finden sein könnte? Die modernen Berichte vom bewußten Altensterben könnten insgesamt eher auf Parasiteneinfluß zurückzuführen sein als auf genetische Programme. Und die Idee, eventuell könne ein Mem vom freiwilligen Altentod zugunsten der Kinder und Enkel die Programmierung des Körpers verbessern, hat die gleiche Schwäche wie schon andere Vorstellungen der Verbesserung durch Mem-Steuerung: Die DNS-Evolution hatte immer auch die Möglichkeit, einen schnellen Tod einzuprogrammieren, wie z.B. bei der Drohne, die bei der Begattung explodiert und sofort tot ist. Oder bei den Lachsen, die sehr schnell nach der Eiablage sterben. Von daher ist unklar, ob denn die Phase einer Altersschwäche nicht von der Evolution in Kauf genommen worden sein könnte, weil der Alte vorwiegend geistig arbeiten und geistig nützlich sein sollte. Auf der anderen Seite ist unklar, ob Altersschwäche im Sinne einer wirklich bedeutsamen Schwäche nicht nur ein Endergebnis unserer Wirtschaftsmechanik mit all den ungesunden Ernährungs- und Lebensweisen auch bei etwas naturnäheren Völkern ist. Es gibt Berichte von außergewöhnlich gesund lebenden Menschen, die in sehr hohem Alter bei großer Rüstigkeit an altersbedingtem Herzstillstand schmerzlos gestorben sind. Vielleicht ist das der natürliche Sterbevorgang, und eine größere Altersschwäche ist von der DNS vielleicht gar nicht vorgesehen. – Und bisher hat sich jede Vorstellung einer Effizienzsteigerung durch Meme, die in den motivationalen Ablauf eingreifen, als unsinnig erwiesen. Vor allem macht jeder memetische Eingriff ins Motivationale unglücklich (und gierig nach Ersatzbefriedigungen): Die Alten müssten dann ja aufgrund von memetischem Einfluß viel Leid aushalten beim Sterbeprozeß. Und die jetzt Jungen müssten sich zu recht fürchten, später auch so leiden zu müssen. Meme sind gewöhnlich nur nützlich, wenn sie nicht in den motivationalen Ablauf eingreifen, sondern hilfreich bei den Mitteln zum Zweck sind. Ein Affe ißt gerne süße Früchte. Ein Mem davon, wie man Kisten übereinanderstellt, um an die Früchte zu kommen oder ein Mem, Körner von Sand zu reinigen durch ins-Wasser-Werfen, ist hilfreich, greift aber eben nicht in den motivationalen Vorgang ein. Nichts an dem Wunsch nach Früchten wird beeinflußt, sondern nur das Bekommen von Früchten wird erleichtert. In solchen Zusammenhängen können Meme nützlich sein. Aber vermutlich haben Meme überhaupt nichts zu melden, wenn es ums Motivationale geht. Das führt nur zu Leid und letztlich keiner gesteigerten biologischen Effizienz. – Vor allem aber sehe ich die Möglichkeit von Hungersnöten bei höchstentwickelten Affen ohne den Einfluß der parasitären Mechanik der Vorstufen der Sozialen Marktwirtschaft nicht. Gibt es menschenunabhängige Hungersnöte für Gorillas? Oder passen die ihre Kinderzahl einer sich allmählich verschlechternden Ernährungslage genauso allmählich an? Kennen Sie Überbevölkerungs-Regionen bei Gorillas? Bei Hirschen in Industriestaaten hört man davon, dass die angeblich alles kahl fressen würden. Vielleicht hatten die früher in der Evolution so viel Räuber-Druck, dass in ihnen gar keine Geburtenbegrenzung einkonstruiert ist? Und jetzt, wo mensch die Raubtiere getötet hat, vermehren die sich so, dass sie sich in Hungersnöte hineintreiben könnten. Aber gibt es ähnliches bei Gorillas oder noch höheren Affen, die meist schon sehr lange praktisch kaum natürliche Feinde haben?—   Es reicht, wenn das für die Überlebenden „schmerzfrei“ ist. —Es müßte für die Überlebenden Energieverlust-arm sein. Und das ist schwer vorstellbar, wenn die Motivationslage nicht verändert ist und die Alten ihre letzten Kräfte zusammenreißen, um doch noch an was Eßbares ranzukommen, und sich dabei gegen die Jungen wenden, usw.— Z.B. dadurch, dass die Alten lebendig zurückgelassen werden oder in einem Krankenhaus isoliert werden (die Lösung der Buschleute ist „besser“:da sieht wirklich niemand, wie die Alten sterben). *Das* ist die Lösung der Evolution! —Bin nicht sicher, dass sie das ist. Könnte auch schon Parasiteneinfluß dahinter stecken. Oder es ist die Lösung der Evolution, und dann würde ich ein Schmerzdämpfungs-Fenster vermuten bei Gleichzeitigkeit von hohem Alter und Nahrungsknappheit, weswegen sich die Alten nicht gegen das Sterben wehren.—

 

Hallo,

 

meine persönliche Erfahrung mit meiner eigenen (Nicht-) Gesundheit und meinem (Un-) Glück deckt sich mit der neuesten Entwicklung in Wissenschaft bzw. Medizin:

 

1. Das bisherige Wissenschaftsverständnis schadet jedem Wissenschaftler selbst sowie der Bevölkerung.

 

2. „Anreizkorrigierte Wissenschaft“ reformiert Wissenschaft, löst das bisherige (selbst-)schädigende Wissenschaftsverständnis ab, das allen schweren Krankheiten und Menschheitsproblemen aufgrund seiner schwerwiegenden Irrtümer relativ hilflos gegenüber stehen mußte.

 

3. „Anreizkorrigierte Wissenschaft“ stellt also die Wissenschaftsform der Zukunft dar, organisiert in der GAW = Gesellschaft für Anreizkorrigierte Wissenschaft.

 

4. Als Notfalleinstieg im Bereich des Körperlichen empfiehlt die Anreizkorrigierte Wissenschaft folgendes kostenloses Internet-Buch:

 

www.bfgev.de  

 

5. Als Notfalleinstieg bei Sucht und Psyche folgendes kostenloses Internet-Buch:

 

www.aapubliccontroversy.com/aabbsg/bb/index.htm

(mit NATUR als Lebenslehrer Höhere Macht)

 

6. Und danach oder parallel dazu dann folgendes kostenloses Internet-Buch:

 

www.anreizkorrigierte.wissenschaft.marktwirtschaft.interdisziplinaere.wissenschaft.memik.3.ms

 

Viel Erfolg

 

Nachtrag zur Geschichte der Wissenschaft:

 

A. Vor ca. 100 000 Jahren Erfindung der Vorformen der Sozialen Marktwirtschaft mitsamt einer Anreizkonstellation, die das Unbekannt-Werden der natürlichen Glücks- (und Gesundheits-) Möglichkeiten fordert, um Kaufen von Ersatzbefriedigungen (und Behandlungen) zu erzwingen. Ein bekanntes Beispiel ist das Unbekannt-Werden der natürlichen Sexualitätsformen aufgrund kirchlichen Einflusses.

 

B. Wissenschaft beginnt in engster Verbindung mit Kirche bzw. Theologie. Wissenschaft steht unter hohem Druck, Irrtümer zu erzeugen oder beizubehalten, um die Kauf-Erzwingungs-Funktion der Theologie als Partner der Wirtschaft nicht zu gefährden. Ein bekanntes Beispiel ist Galilei.

 

C. Z.B. in Philosophie, Soziologie, Biologie keimen erste zarte Versuche auf, Wahrheit unabhängig von Theologie zu finden. Kleine Teile von Wissenschaft beginnen, wahrheitsorientierte Aspekte zu beinhalten.

 

D. Ein von Professoren usw. in unzähligen Stellungnahmen hochgelobtes Wissenschafts-„Wunderkind“ (Durchschnittsnote: 1,1) durchschaut die (selbst-) schädigende Mechanik von Wissenschaft, Sozialer Marktwirtschaft usw. Dieser (wie man später sagen wird:) „Begründer der modernen Wissenschaft“ sagt wie Sir Francis Bacon: „Ich will den völligen Neuaufbau der Wissenschaften .. und des gesamten menschlichen Wissens.“ Und fügt in einer Interdisziplinären Wissenschaft Memik die wahrheitsorientierten Teilaspekte von Wissenschaft zu einem Gesamtbild zusammen und entwickelt die Anreizkorrigierte Marktwirtschaft zwecks Ablösung der Sozialen Marktwirtschaft. In einer Testwahl entscheiden sich bis zu 56 % der Testwähler für die Anreizkorrigierte Marktwirtschaft. Schröder landet abgeschlagen bei 16%.

 

E. Wissenschaft ist mit der Anreizkorrigierten Wissenschaft endlich völlig befreit von Aberglauben und losgelöst von Wirtschafts-Mechanik und Kirche bzw. Theologie, was eine wesentlich geringere Irrtumsanfälligkeit bedeutet. Gesundheit und Glück des Wissenschaftlers und der Bevölkerung können jetzt endlich entscheidend gesteigert werden, die natürlichen Glücks- und Gesundheits-Möglichkeiten können wieder bekannt werden. Das Zeitalter der modernen Wissenschaft kann jetzt, im 3. Jahrtausend, beginnen…

 

F. Anreizkorrigierte Wissenschaft korrigiert die zentralen Irrtümer von Adam Smith, Gehlen, Elias, Spinoza, Freud, Nietzsche, Dewey und Marx, vertieft Comte, Weber, Baudrillard, Epikur, Rousseau, Adorno, Horkheimer, Fromm, Marcuse, Habermas, Apel, Peirce, Gramsci, Wittgenstein, Barthes, Foucault, Derrida, schließt am frühen Hume, an F.Bacon, Popper, Darwin, Kropotkin, Feuerbach, Machiavelli, an, nagelt wie Luther Klagen an die Kirchentür (und die Wissenschaftstür), vervollständigt die Aufklärung und ermöglicht erstmals einen wirklichen, funktionierenden Utilitarismus im Sinne von J.S. Mill. Das Zeitalter der modernen Wissenschaft kann jetzt, im 3. Jahrtausend, beginnen…

 

> „Anreizkorrigierte Wissenschaft“ löst bisherige schädliche

> Wissenschaftsform ab!

Da wird es Zeit! Ich selbst vertrete wissenskorrigierte Ansätze, aber

wer schert sich schon um Worte. Alles ist Keins!

—Unsere Computerspezialisten registrieren nur, wer sich wie z.B. die beiden vorigen Schreiber im Internet als völlig ungeeignet für seriöse Wissenschaft disqualifiziert hat. Da können wir dann das aufwendige Aufnahmeverfahren einsparen…—

Ich möchte aber schon noch gerne selber denken. Ist das möglich? —Was meinst du mit selber denken? Die Freiheit, auf die Idee zu kommen, Juden oder andere zu vergasen? Diese Gedanken-Freiheit hast du im Zeitalter der modernen Wissenschaft selbstverständlich immer noch, nur wird dich im Gegensatz zu früher niemand mehr dafür bezahlen, solche selbstschädigenden Verrücktheiten auch noch in die Tat umzusetzen.—

Warum erzwingen theologische Funktionen

Umsatzsteigerungen? Und das über 100000 Jahre, wo es doch damals noch

gar kein Geld gab? —Auch wenn die Bezahlung nur in Naturalien bestand, kann man doch grob von Umsatzsteigerung sprechen. Ansonsten sind hier 800 Seiten, die erläutern, warum Theologie durch Sexualitätsunterdrückung kauferzwingend wirkt.— Glück statt essen! Gut so. —Genau: Lebenslust statt Fresssucht und Fettsucht und Krankheit!— Die Sexualität stand doch zu Galileis Zeiten noch gar nicht im Zusammenhang mit dem Urknall. —Aber die Erforschung der Ursachen des Urknalls könnte den letzten Ort zumachen, in dem man sich noch einen Gott denken könnte. Und dann wäre es auch mit der Sexualitätsunterdrückung vorbei.— Hat man bedacht, dass die Daten nicht von nicht anreizkorrigierten erhoben wurden? —Ja. Ein kleiner Teil der bisherigen Wissenschaftler hat  aber offensichtlich bestimmte Wahrheiten nicht verleugnen können.—

 

Dürfte genau umgekehrt sein:

1. Da du noch niemals natürliche Glücksformen kennengelernt hast, vermißt du auch nichts.

2. Gerade, weil du un-glücklich bist, aber nichts besseres kennst, bist du zufrieden mit der satanischen Sozialen Marktwirtschaft.

3. Hätten wir eine echte Demokratie, dann hätten sich die Wähler laut Teststudie schon mit 56% für die Anreizkorrigierte Marktwirtschaft und nur noch 16% für Schröders Soziale Marktwirtschaft entschieden. Du darfst nicht von dem intellektuellen Niveau des Internets ausgehen: Ca. 50 % der Bevölkerung nehmen überhaupt nicht am Internet teil. Und das scheinen die sozial integrierteren und geistig beweglicheren zu sein, die auch in den Tests die Anreizkorrigierte Marktwirtschaft bevorzugten. Wir suchen also im Internet nach der Stecknadel im Heuhaufen: Den paar wenigen Prozent, die sich überhaupt ernsthaft mit Wissenschaft beschäftigen können. Du scheinst nicht dazu zu gehören. No problem…

 

Das Schlüsselproblem ist tatsächlich, dass Glück bzw. Zufriedenheit so schwer meßbar ist. Dadurch kannst du auch nie erfahren, wie niedrig dein Glückslevel ist. Aber ich such hier ja nur nach den ganz wenigen des Internets, die Spaß daran haben, sich einzulesen in die Lösung aller Fragen. Mal schauen, ob ich da welche finde. Es ist beeindruckend, wie völlig egal es den Menschen ist, wenn man ihnen sagt, dass eine zwingende logische Beweisführung vorliegt, dass normales Leben selbstschädigend und fremdschädigend ist. Das geht heutzutage den meisten genauso am Hintern vorbei wie noch vor kurzem dem KZ-Gaskammer-Spezialisten, dem man sagt, er schädige andere Menschen und begehe Verbrechen an der Menschlichkeit…

 

Meine Erfahrung ist, dass es sich um das unverstandendste Buch überhaupt handelt. Letztlich steckt darin die Ahnung bzw. Vorstufe der Erkenntnis, dass ich in der Sozialen Marktwirtschaft ununterbrochen Charakterfehler beigebracht bekomme, die meine Beziehungen zu anderen Menschen ein wenig stressiger und unergiebiger machen, wonach ich dann tatsächlich mehr ungesunde Sachen zu mir nehme und mich so selbst vergifte, worauf dann mein Körper mit verstärkten Symptomen reagiert. Wer also zu den wenigen gehört, die das Blaue Buch wirklich verstehen können, ist meiner Erfahrung nach auf einem guten Weg, überhaupt offen zu werden für das 2000 begonnene Zeitalter der modernen Wissenschaft. Denn die spannende Frage liegt dann auf der Hand: Wie kommt es, dass ich Charakterfehler gelernt habe, mit denen ich mir selbst schade und mich in Suchthandlungen manövriere? Und diese Frage ist dann nur noch mit der Anreizkorrigierten Wissenschaft überzeugend zu beantworten.

 

seit Jahren versuche ich das Rätsel meiner Depressionen, Süchte und somatischen Symptome zu lösen. Endlich bin ich in kostenlosen Internet-Büchern fündig geworden und habe alles verstanden: Bis zum Jahre 2000 hatte die Menschheit nur Vorstufen von Wissenschaft: Technische Probleme wurden beeindruckend gelöst, aber bei den wichtigen Menschheitsproblemen: Völlige Fehlanzeige! Nichts wurde jemals daraufhin überprüft, ob es in der Lage war, Gesundheit und Glück der Menschen zu verbessern, – gemessen an einem Absinken der Krankenversicherungsaufwendungen für diese Menschen. Wissenschaft übte also noch. Jetzt, Anfang des 3. Jahrtausends begann mit der „Anreizkorrigierten Wissenschaft“ das „Zeitalter der modernen Wissenschaft“, und viele Rätsel sind lösbar. Aber zunächst nur für diejenigen Menschen, die lesen und auch noch verstehen können. Denn niemand weiß, wie lange es dauern wird, bis der ganze Wissenschaftsbetrieb seine

 

bisherigen Irrtümer eingesehen hat. Bisherige Wissenschaftler interessieren sich heute weder für neue Überlegungen noch für Gesundheit und Glück. Sie interessiert einzig, was die machen, die schon solch einen Arbeitsplatz haben, den sie auch wollen. Die müssen sie lange genug beachten und zitieren, bis sie den Job haben. Man kann fast so weit gehen zu sagen, dass neue Überlegungen zu Glück und Gesundheit der Bevölkerung keinen Platz in der bisherigen Wissenschafts-Vorform haben.- Für diejenigen, die nicht lesen plus verstehen können, besteht meiner Erfahrung nach derzeit keine Hoffnung, – sie können sich jede Mühe sparen. Denen kann ich nur genug Schmerzmittel, Psychopharmaka usw. wünschen, um den Sterbeprozeß erträglicher zu machen. Aber vielleicht gehörst du ja zu denen, die es können. Die ersten beiden kostenlosen Bücher gehören nicht zur Anreizkorrigierten Wissenschaft, haben aber den Vorteil, dass sie schon von zigtausenden Menschen gelesen wurden, also offensichtlich nicht allzu schwierig sind, – und für die Anreizkorrigierte Wissenschaft vorbereiten können. Kopier dir ein Stück eines Buches raus, vergrößer die Schrift, und los gehts mit dem Lesen am Computer oder als Ausdruck. Und wenn du dann alles gründlich gelesen hast, können wir die sicher noch bestehenden restlichen Verständnisprobleme klären. 2600 Seiten, ist das zuviel für die einzige Chance für Gesundheit und Glück?-

 

Der Weisheitsmangel des homo sapiens!!!

Homo sapiens ist nicht weise genug: Aufgrund von Intelligenz- oder besser: Lebensklugheits-Mängeln hat der Mensch sich all die heutigen Menschheitsprobleme von Krankheit bis Krieg selber geschaffen und die Frage ist, ob er jemals die nötige Intelligenz aufbringen kann, um die fertiggestellte Lösung zu verstehen und möglichst rasch in das „Zeitalter der Modernen Wissenschaft“ überzugehen. Denn Alkohol und all die anderen versteckteren Gehirngifte schränken die Hirnleistungsfähigkeit ständig ein. Schon ein voller Bauch studiert nicht gern…

 

Und es entsprang ein Fluß aus Eden… so nannte Richard Dawkins, der geistige Nachfolger des bedeutendsten Biologen aller Zeiten (Charles Darwin) an der Oxford-University, der z.B. laut Daily Telegraph brillianteste zeitgenössische Vertreter der Darwinschen Evolutionstheorie, einer der einflußreichsten Wissenschaftler unserer Zeit,  eines seiner Bücher. Was aber an Darwin heute noch völlig unverstanden ist, ist, dass Flüsse nicht bergauf fließen können. Öffnet sich einmal ein Tal, das es z.B. der Autoindustrie ermöglicht, Gelder legal als Werbeausgaben an Geschichtenerzähler wie z.B. die heutigen Fernsehsender zu geben, dann kann der Fluß nur noch den Weg dieses tiefsten Tales nehmen: Jeder Fernsehsender, der in seinen Spielfilmen usw. nicht ein Bild von der Normalität zeichnet, in dem es in ist, dass man den Nachbarn nicht mehr kennt bzw. out ist, ihn doch zu kennen, aber in ist, seine Bekannten in 500 Kilometern Entfernung mit dem Auto zu besuchen, wird selektiert, stirbt aus, weil die Autokonzerne keine ausreichenden Gewinne machen, um weiterhin bei ihm Werbezeiten zu kaufen. Und jeder Autokonzern, der seine Werbegelder an Fernsehsender gibt, die das obengenannte Normalbild nicht gut genug verbreiten, wird selektiert, stirbt aus. Wollte ein Fernsehsender oder Autokonzern bewußt autofreie zwischenmenschliche Nähe als normal erscheinen lassen, dann wäre das unmöglich, weil eben das Wasser nicht bergauf fließen kann: Z.B. gewöhnen sich die Arbeitnehmer der Autoindustrie an einen bestimmtes Gehaltsniveau. Ein Konzern, der nicht alle Mittel ausreizt, autofreie (nachbarliche) Sozialkontakte als out und damit als nicht mehr zum Normalitäts-Verhaltens-Vorbild gehörend darstellen zu lassen, und der auch nicht alle Mittel ausreizt, es als normal bzw. in erscheinen zu lassen, mit seinen Automodellen viel zu fahren, kann das Gehaltsniveau nicht zahlen, die qualifizierteren Mitarbeiter wandern ab, die Qualität sinkt usw. Der Abstieg endet bald im endgültigen Aus(-Sterben). – Und so erzeugt die einmal erfundene Wirtschaftsmechanik mit ihrer problematischen Anreizkonstellation seit ca. 100 000 Jahren ein Normalitätsbild eines völlig widernatürlichen Lebens mit dem fast vollständigen Ausfall aller naturgegebenen Genußmöglichkeiten und der „segensreichen“ Möglichkeit, nach viel an sich unnötigem Schuften sich dann Ersatzgenüsse kaufen zu dürfen, weil man ja die viel größeren naturgegebenen Genußmöglichkeiten, die früher  ohne Schuften heutiger Prägung zur Verfügung standen, nie kennenlernen durfte. Und so ganz nebenbei wird dabei die Erde völlig vergiftet…

Und so ganz nebenbei auch der eigene Körper, was dann zu Symptomen führt…

 

Natürliche Sexualitätsformen gehören nicht mehr zum Normalitäts-Bild unserer Kultur. Sie sind nicht mehr in, sondern out. So einfach ist das.

 

Technische Fragestellungen werden lösbar, aber die großen Menschheitsprobleme sowie die Frage, wieviel Technik noch gebraucht wird, nachdem die echten Menschheitsprobleme gelöst sind und Symptomverschieberei uninteressant geworden ist, bleiben völlig ungelöst.

 

nein, sie ist nicht mehr zu stoppen und dieser verdammte weltuntergang ist nicht zu toppen. auch nicht mit der ak marktwirtschaft. das entspricht nicht dem stand des 3. jahrtausends.

wo sind die offenen frauen die rohkost und polygamie treiben wollen. alle sind doch so beweglich, dass man sie nicht mehr zu fassen kriegt. die theorie ist der praxis um lichtjahre voraus. und was bringt uns diese erkenntnis? noch mehr frust und hunger nach liebe ( rohkost). sind all die kleinen glücksritter in der geilen falschen marktwirtschaft nicht doch glücklicher als wir, weil sie es gar nicht merken und irgendwann ihre krankheiten auf ihr schicksal zurückführen. warum ist die einsicht dieser einfachen theorien und vor allem deren umsetzung so so schwer. mit verzweifelnden aber nicht aufgebenden grüssen.

 

das Selbstmordprogramm scheint unaufhörlich zu laufen. Aber immerhin macht die Soziale Marktwirtschaft ihre Sektenanhänger so glücklich, dass sich davon jedes Jahr allein in Deutschland ca. 15 000 umbringen vor lauter Glück. Jeden Tag 50 Selbstmörder. Selbstmörder, kommt zu uns. Vielleicht kann ja der eine oder andere die Alternative zum Selbstmord verstehen…

 

Deine E-Mails habe ich erhalten und mit Interesse

gelesen, was Du so geschrieben hast. Vieles ist mir

bekannt vorgekommen, aber es sind auch ein paar neue

Aspekte dabei. Insgesamt auf jeden Fall alles richtige

und wichtige Aussagen, deren Kenntnis bei vielen

Menschen eigentlich eine Verhaltensänderung bewirken

müßten.

 

Die Tatsache, dass einiges schräg ist bei Burger, auch seine Illusionen von übersinnlichen Dingen oder seine Überstrapazierung der männlichen Bisexualität, für die keine stützenden naturwissenschaftlichen Überlegungen vorliegen usw., was vielleicht auch zu einem Fehlverhalten Kindern gegenüber führen mag, bedeutet für die Anreizkorrigierte Wissenschaft nicht, dass jeder Satz von ihm falsch ist. Die Anreizkorrigierte Wissenschaft ist ja  so heilfroh über jeden, der wenigstens auch mal einen wahrheitsnahen Satz gesagt hat, und hat Burgerschüler teils als spinnert, teils aber auch als recht vernünftig kennengelernt, so dass wir einen Zufluß von Personen aus dieser Richtung und ein Vernünftigwerden im Rahmen der Anreizkorrigierten Wissenschaft nicht ausschliessen möchten.

 

Wie genau vertieft eure tolle „Anreizkorrigierte Wissenschaft“ (AW) das Denken Derridas? Dazu müsstet ihr natürlich erstmal kurz seine Position darlegen und die Punkte, an denen ihr ihn vertieft, herausstellen. —Ich ziehe eine Zusammenfassung der Philosophie hinzu. Vor Derrida werden da Barthes und Foucault erwähnt: Barthes: „Die ganze Realität ist ein Mythos, eine Form der Erzählung.“ Hier ahnt Barthes aus Sicht der Anreizkorrigierten Wissenschaft AW das, was Darwin an neuer Sichtweise ermöglichte: Die Märchenhaftigkeit von dem, was man für Realität und wissenschaftlich gesichert hält. So träumen die Creationisten weiterhin von der Wissenschaftlichkeit ihrer Mythen, die letztlich Körperfeindlichkeit und Sexualitätsfeindlichkeit bedeuten. In jeder Minute, in der ein Mensch weniger Körperkontakt hat als vor der Verbreitung des Mythos, hat er neue freie Zeit, sich eine Ersatzbefriedigung zu kaufen. Und genau deswegen unterstützt die Wirtschaftsmechanik die Multiplikation von unwahren Texten bzw. Mythen. Allerdings kann Barthes nicht verstehen, dass alles nur unwahrer Mythos ist, um letztlich Kaufverhalten zu erzwingen. Dazu fehlt ihm Darwin. Foucault ist einen kleinen Schritt weiter, fällt aber auf den zentralen Irrtum von Marx herein: Es sei irgendwie „Macht“, die durch komplexe Gesellschaftsstrukturen wirksam wird. Richtig erkennt er, dass seit einiger Zeit Wissen, Wahrheit und Sexualität Vorstellungen sind, die sich radikal verändern können. Anstatt aber zu erkennen, dass es nur zur Kauferzwingungs-Mechanik der Marktwirtschaft gehört, dass vor lauter unwahren Mythen keine Spur mehr von Wahrheit zu erahnen ist, kommt er zu dem Fehlschluß einer Ablehnung von ganzheitlichen Theorien. Ein wahres Gesamtbild hält er aus seiner schlechten Erfahrung mit den letzten Jahrtausenden für undenkbar. Eben weil auch er Darwin nie verstanden hat. Und ihm damit das Naturgesetz von Variation und Selektion fehlt, das erklären kann, warum alles unwahrer Mythos werden muss, – ist erst einmal die Marktwirtschaft mit ihrer eigentümlichen Mechanik Teil der Rahmenbedingungen für die Evolution der verhaltenssteuernden Meme. (Wobei die eine oder andere Wahrheit unaufhaltsam war. Weswegen ein Mythos, der heute noch die Aussage von der Scheibenförmigkeit der Erde beinhaltete, einfach zu wenig Wirkung hätte. Also rechnet es sich für die Wirtschaftsmechanik nur, solche Mythen zu multiplizieren, die eine ausreichende Glaubwürdigkeit besitzen. Die Lehre, dass die Erde eine Scheibe sei, gleichberechtigt in den Schulen gegenüber der Kugelvorstellung unterrichten zu lassen, wird auch bei größtem finanziellen Aufwand kaum gelingen. Aber da Darwin eh schwer zu verstehen ist und von kaum jemandem wirklich verstanden wird, ist es möglich, mit viel Aufwand den Creationismus als angeblich ähnlich wahrheitshaltig durchzudrücken. Aber sobald sich eine bestimmte Wahrheit wieder mal nicht aufhalten lässt, muss ein wirksamer Mythos sie integrieren, anstatt sie abzublocken. Denn durch das Abblocken verliert er dann an Glaubwürdigkeit, was seiner Wirksamkeit im Dienste der Kauferzwingung schadet.) Der Strukturalismus hatte etwas von einer platten Parallele zu einer Evolutionären Erkenntnistheorie: Eine irgendwie nützliche Stabilität des Zeichens wurde angenommen. Dies stellte nun Derrida zu recht in Frage: Keine rationale Funktionalität im Dienste des Individuums zu erkennen… Wobei er nicht auf die für Biologen etwas näherliegende Idee kam, nach einer Funktionalität im Dienste einer parasitären Mechanik zu fragen. Dann hätte er erkennen können, dass die bloßen metaphysischen Konstrukte streng funktional im Sinne einer Schädigung des Individuums sind, – eben zum Zwecke der Erzwingung von Kaufverhalten. Derrida konnte nur ein endloses Spiel sehen, das alle Texte unterminiert. Mit Hilfe Darwins können wir den Evolutionsprozeß erkennen, wie ein unwahrer Text nach dem anderen auch von Wissenschaft konstruiert wird und dann von der Wirtschaft über Multiplikatoren in die Bevölkerung gepumpt wird, um eben eine noch höhere Kaufrate zu erzwingen. Die völlige Unberechenbarkeit, die Derrida sieht, reduziert sich also ziemlich. Zwar bleiben die geistigen Zufallsmutationen schwer voraussehbar, aber die Grundrichtung des gesamten Evolutionsprozesses ist eindeutig: Sobald irgendwo ein Spinner oder Wissenschaftler wieder einen neuen Mythos bzw. Text erfunden hat, werden diejenigen Teile der Wirtschaft, die diesen unwahren Mythos letztlich mit ihren Marketingabteilungen unterstützen, durch größere Gewinne durch noch höhere erzwungene Kaufraten belohnt, und schon tritt der unwahre Mythos oder Text seinen Siegeszug über die gesamte Welt an und wird für die neue Wahrheit gehalten. Die Philosophie ist damit nicht nur eine Geschichte der Illusionen, sondern eine Geschichte der unwahren Mythen im Dienste der Kauferzwingung. Durchsetzt von einigen Körnchen von unaufhaltsamen Wahrheiten und des Erahnens der Mechanik dieses Spiels. Alles ist nicht nur ein Zeichen der Zeit, sondern ein Zeichen des Standes der Mythenentwicklung zwecks Kauferzwingung. Von daher ist sich die Anreizkorrigierte Wissenschaft mit Derrida einig, dass (fast) alle Vorstellungen von der Produktion philosophischer (und allgemein wissenschaftlicher) Wahrheiten verfehlt, irregeleitet und verwirrend sind. Und einig mit Foucault und Derrida ist die Anreizkorrigierte Wissenschaft in dem Durchschauen des Vorgebens der Philosophie, dass es absolute Wahrheiten gäbe, während sie nichts dergleichen sind. Aber genau hier liegt auch der Punkt, warum die Anreizkorrigierte Wissenschaft wieder von absoluten Wahrheiten – einer ganz anderen Ebene -ausgeht: Bis gegen Ende des 2. Jahrtausends waren es immer Unwahrheiten, die vorgeben mussten, absolute Wahrheiten zu sein, weil nur das zu einer bestmöglichen Kauferzwingung führte. Jetzt, wo Anreizkorrigierte Wissenschaft der Wirtschaftsmechanik enthoben ist und sie voll durchschaut, sind absolute Wahrheiten erstmals möglich, die aber nie zu starren Dogmen führen können, da hier niemand durch Kauferzwingung Gewinne macht, wofür er eben aus Unwahrheiten Dogmen machen muss. Die Anreizkorrigierte Wissenschaft ist unbeeinflußbar durch die Wirtschaftsmechanik, da der Anreizkorrigierte Wissenschaftler ein veränderter Mensch ist und kein Interesse an den materiellen Ersatzbefriedigungen mehr hat. Allerdings kann die Wirtschaftsmechanik so blind und stark sein, dass es aufgrund der Heerscharen der unwahren Mythen und Texte überhaupt nicht zu einer ausreichenden Wahrnehmung der neuen Erkenntnisse kommen kann. Aber es ist auch nicht ausgeschlossen, dass das System zum Durchschauen der Mythen und Texte sich wegen seiner Vorteile durchsetzt. Wie Derrida geht es der AW um eine Demaskierung der Anmaßungen und des Hokuspokus von Philosophie (und Wissenschaft). Wie heißt es so schön in der Zusammenfassung der Philosophie: „Der Post-Strukturalismus eröffnet die Möglichkeit, darüber zu reden, wie Wissen und Macht Hand in Hand gehen.“ Die AW verbessert nur ein wenig: …wie Wissen(schaft) und Wirtschaftsmechanik in einem gemeinsamen Evolutionsprozess notwendig unwahre Texte bzw. Mythen produzieren und multiplizieren müssen.—  Die

„anreizkorrigierte Wissenschaft“ mit euren plumpen Wahrheitsansprüchen als

Vertiefung der Dekonstruktion…dazu bitte eine nähere Erläuterung. —Der Wahrheitsanspruch bezieht sich in erster Linie auf das Durchschauen des Evolutionsprozesses, im Rahmen dessen die Wirtschaftsmechanik systematisch Unwahrheiten zu absoluten Wahrheiten erklären mußte. Dieses Spiel der Unwahrheit zu durchschauen, ist dann die erste Wahrheit. Es ist ein bißchen wie bei Descartes: Fester Grund wird hier gerade im Analysieren der Mechanik ubiquitärer Unwahrheit gefunden, und zieht man bei jeder Fragestellung die Unwahrheitsmechanik ab, bleiben als Reste Wahrheiten übrig. Also sind unsere plumpen Wahrheitsansprüche etwas völlig anderes als die früheren plumpen Wahrheitsansprüche: Letztere gingen nicht davon aus, dass allüberall Unwahrheit multipliziert wird zwecks Kauferzwingung, von daher konnten sie weder sich selbst noch andere durchschauen. Die AW hat zuerst ihre eigene Unwahrheit durchschaut, die Mechanik der Unwahrheit an sich durchschaut, – und findet genau darin und damit letztlich in Darwin die erste echte absolute Gewißheit.—
Ein Zeitungsausschnitt zeigt, wie sehr Medien nur Teil der Werbewirtschaft sind, mit dem Ziele der Erzeugung eines Kaufen fördernden Normalitäts-Verhaltens-Vorbildes. Ein Journalist darf also nicht einmal mehr privat Werbung für eine andere Firma machen, wenn seine Sendung an einen anderen Sponsor „vergeben“ wurde. Undenkbar, da auch noch das Produkt des Sponsors kritisch zu hinterfragen…

 

Wie hoch schätzen Sie die Rate an Wissenschaftsirrtum, Betrug usw. ein? Was wissen wir, welche Verhandlungen Menschen vor 100 000 Jahren geführt haben? Wieviel von unserer Vergangenheitsvorstellung ist Rückprojektion jetziger Gegebenheiten?

 

Zitat: Die Wissenschaft ist außer Reichweite der Moral, denn ihre Augen sind auf ewige Wahrheiten geheftet. Oscar Wilde ---Schön wärs, wenn es mit der Anreizkorrigierten Wissenschaft endlich so würde.---  Beides wäre möglich, zum einen, dass Sie einsehen würden aus meiner Sicht; und zum anderen, dass ich einsehen würde aus Ihrer Sicht. Sehen wir das also locker. ---Genau.---  Insgesamt meine ich, dass wir ohne den anderen nicht existieren können, d.h., das ist auch schon wieder misszuverstehen, natürlich könnten wir existieren, aber wie...unterhalb unseren Möglichkeiten vermutlich und tun wir das nicht gemeinschaftlich schon seit Jahrtausenden? ---Genau. Wir vegetieren dahin ohne intaktes Gemeinschafts- oder Hordenleben.---  Was wir jetzt brauchen sind Menschen, die einsehen, dass alle im Grunde dasselbe Ziel haben  ---Nämlich ein friedliches, Kooperations-Vertrags-betontes Hordenleben mit maximaler Endorphin-Ausschüttung durch Ausleben aller DNS-gegebenen Genußmöglichkeiten. Aber genau das ist eben das allerschwierigste: Wer schafft es schon, seine wahre, tatsächliche biologische Natur als 3. Schimpanse zu erkennen?...---  Die Antwort darauf, wer wem schadete ist:  Jeder jedem bewusst oder unbewusst. ---Genau.--- Also kann man einen Schlussstrich ziehen und neu anfangen.  ---Eben nicht. Ohne vollständige Diagnose, keine wirkliche Ursachentherapie. Nur wenn man die tiefen Gründe für die gegenseitige Schädigung voll verstanden und diagnostiziert hat, kann man den ersten Schritt einer wirksamen Therapie, die Anreizkorrigierte Marktwirtschaft AM einführen.---  Sie reden vom Stachel, den Sie also völlig bewusst haben wollen, weil sonst die Menschen ihren Allerwertesten nicht hochkriegen und zu bequem bleiben würden. ---Der Affe schreit stachelartig den Schlangen-Alarm-Ruf, und bewahrt so seine Spielzeuge, die anderen Gruppenmitglieder, davor, zerstört zu werden. Interaktion und Aufrütteln ist also etwas zutiefst Natürliches. - Bis jetzt hat die Anreizkorrigierte Wissenschaft noch niemand im strengeren Sinne Spirituelles in die Positivliste der tatsächlich nützlichen Denker der Menschheit aufgenommen. Aufgrund unseres Gespräches verstehe ich das immer besser. Spiritualität scheint alle gesunden Naturfunktionen des 3. Schimpansen Homo sapiens außer Kraft zu setzen und damit eine völlige Realitätsferne zu erzeugen.---  Sehen Sie, das unterscheidet uns... wieso ist es für Sie von Interesse, wann ein anderer Mensch seinen Allerwertesten hebt? ---Wäre der Affe gleichgültig, würde er den Schlangen-Alarm-Ruf unterlassen, denn schließlich hat er die Gefahr selber ja schon gesehen. Nur würden so nach und nach seine genußbringenden Spielzeuge immer weniger... Spirituelle Empfehlungen laufen also hinaus auf: Probiers doch mal mit einer widernatürlichen, gelasseneren, aber auch gleichgültigeren Haltung gegenüber der Schlange und der Tatsache, dass der andere vielleicht die Erfahrung des Schlangenbisses jetzt braucht und damit glücklich ist... Spiritualität scheint also nicht die Lösung des Problems zu sein, sondern eine der Mit-Ursachen des Problems. Oder?---  Vermutlich ist er glücklich im Sitzenbleiben die Konsequenz daraus für ihn ergibt sich von allein (Ursache-Wirkung). ---Die Schlange beißt ihn!---  Womöglich ist er gerade in einer Phase des Sitzenbleibens“– was wollen Sie denn davon wissen? Schon gut - Ich kenne Ihre Argumentation: weil Sie im Rudel leben wollen, weil Mensch einen Stamm braucht, also andere Menschen um ihn herum. Will sagen: Sie sehen in diesem Moment NUR sich selbst, (sollten Sie auch, allerdings anders, ohne Bedingungen an andere zu stellen wie z.B.: nun heb mal Deinen A...! ---Spiritualität sieht also eine Art Recht des anderen auf seine eigenen Leiderfahrungen. Und dieses Recht kann die AW = Anreizkorrigierte Wissenschaft nicht einfach so anerkennen: Da der gesunde 3. Schimpanse die anderen Hordenmitglieder als zu seinem All-Eins-Sein gehörig erkennt, nämlich als Spielpartner und überlebenswichtige Kooperationspartner, bedeutet das Leid des anderen auch Spielgenuß-Verlust des einen, weswegen er den Schlangen- oder Parasiten-Alarmruf ausstößt und so einen Stachel setzt. Und nichts anderes als diese Naturfunktion üben ich und andere im Internet aus. Allerdings sitzen die meisten als hypnotisierte Kaninchen vor der Schlange und antworten auch noch, während die Gift-Zähne sich schon in ihr Bein graben: mir gehts doch gut, sehe keine parasitäre Mechanik und auch keine Schlange... Ich kann nur weitersuchen nach Menschen, die nicht vollends Kaninchen vor der Schlange sind.---  Sie wollen frei sein  ---Nein. Bestmöglich glücklich und gesund. Freisein ist kein Ziel an sich. Abhängigkeit von anderen Menschen als Spiel- und Kooperationspartner ist nicht maximale theoretische individualistische Freiheit. Aber bei der maximalen Freiheit des Einzelgängers bleibt das Glück auf der Strecke.---  Helfen Sie niemandem auf die Sprünge, der es nicht will! ---Kann ich schon rein praktisch ja auch gar nicht tun. Aber kitzeln... Wenn zu mir jemand kommt und sagt, dass ich die Welt nie verstehen könne, weil ich z.B. die und die naturwissenschaftliche Tatsache nicht erfaßt hätte, dann kitzelt mich das und ich informiere mich. Aber die Kritik, dass auch Spiritualität in eine Anti-Wissenschafts-Haltung verführe, scheint ein wenig berechtigt zu sein. Denn ich sage letztlich nichts anderes, als dass niemand jemals weiterkommen wird, der nicht Darwin voll verstanden hat. Und Sie z.B. gehen nicht hin und versuchen Darwin voll zu verstehen. Also hat irgendetwas sie dazu gebracht, das Kind mit dem Bade auszuschütten: Aufgrund der riesigen Fehler bisheriger Wissenschaft ziehen Sie nicht den Schluß, Wissenschaft zu verbessern, sondern Wissenschaft abzulehnen. Und damit sind Sie auch nicht mehr durch die Wahrheits-Aspekte bisheriger und Anreizkorrigierter Wissenschaft zu erreichen.---  Ob Sie es wahrhaben wollen oder nicht wem Ihre Vorstellung vom Leben gefällt, der findet Sie auch so, weil gleiche Energien sich anziehen, bündeln. ---Hier verleitet wieder eine wissenschaftlich unhaltbare Energie-Theorie zum Abblocken eines Handlungsimpulses: Der Schimpanse zieht also nicht mehr mit der Gruppe los, um einen leckeren Früchte-Baum zu finden, sondern bleibt lieber sitzen, weil die Früchte ja sowieso zu ihm finden. - Geben ist seliger denn nehmen. Nur insofern, als nichts schlimmer ist, als wenn beide sitzen und darauf warten, dass ihre Energien sie schon einfach so zusammenbringen werden. Mindestens einer muss den ersten Schritt machen und auf den anderen zugehen. Mindenstens einer muss (sich Mühe) geben, wenn auch ohne jede Selbstquälerei.--- Je mehr Sie eilen, hasten, Mit-anreizkorrigierte Menschen sozusagen verzweifelt suchen, (aus Ihrer Motivation heraus, selbst auf Glückslevel 36 leben zu dürfen) desto mehr bremsen Sie das ab. ---Hier versucht Spiritualität wieder, ein Naturgesetz auf den Kopf zu stellen: Je weniger Einsatz, desto mehr Ergebnis. Durch solchen Glauben wird der Mensch zur Aktivitäts-Hemmung veranlaßt. Was aber sicher stimmt ist, je weniger weit man selbst von der Normalität bzw. von einer normalen Geschäftemacherei entfernt ist, desto leichter wird man Menschen finden, weil diese ja selber aktiv Heilsversprecher suchen, die ihnen vorgaukeln, sie könnten ihr Glück steigern und dabei völlig normal bleiben. Von daher hat Hokuspokus meist den größten Zulauf. Aber leider suche ich ja keine Opfer, sondern glücksfähige Mitspieler. Der normale Mensch sucht fast immer nur Opfer: Menschen, die seine Produkte abkaufen, auf dass er selber sich mehr Suchtmittel bzw. Ersatzbefriedigungen kaufen kann als der andere. Dieses Spiel habe ich endgültig hinter mir.---  Sie sind eine Spur zu absolut, Sie stellen Ihre Meinung als die alleinig richtige hin  ---Solange kein überzeugendes Gegenargument kommt, empfiehlt sich die AW den Menschen als die einzige wahrheitshaltige Instanz der Erde, eben als die Begründerin des Zeitalters der modernen Wissenschaft... - Hier sehen wir den gleichen unwissenschaftlichen Fehlschluss, den wir auch aus der Philosophie kennen: es gebe keine ewigen Wahrheiten, sondern immer nur Meinungen, Texte, Mythen, die sich ständig wandeln. Dazu im Gästebuch von www.Anreizkorrigierte.Wissen.schaft.ms die Auseinandersetzung mit Derrida, Barthes und Foucault lesen, wo dieser Irrtum und seine verständlichen Ursachen erläutert werden!---   Sie sind der Illusion, in der die Menschheit im Gros bis heute lebt, nur scheinbar entkommen, auch wenn Ihre Vorstellungen und Ideen und womöglich auch Beweise wirklich neu erscheinen, interessant und annehmbar.  ---Wie im Gästebuch genau erläutert:  Die Tatsache, dass bisher fast jede Vorstellung von ewigen Wahrheiten sich als Illusion entpuppte, darf genau dann nicht mehr zu dem Fehlschluss führen, es gebe wohl dann eben keine bleibenden Wahrheiten, wenn erstmals ein klares Modell darüber vorliegt, das das systematische Entstehen von Unwahrheiten erklärt und sogar die Faktoren beseitigen kann, die die Unwahrheits-Produktion bestimmen. Zumindest werden bleibende Wahrheiten genau ab dem Punkt erstmals (wieder) möglich, ab dem ein schlüssiges Modell der Unwahrheits-Erzeugungs-Mechanik vorliegt. Dies Modell kann dann versuchen, die erste bleibende Wahrheit zu sein. Und genau dies ist hier der Fall: Die Anreizkorrigierte Wissenschaft liefert das allererste schlüssige Modell, durch welche Mechanik Unwahrheiten multipliziert und als vermeintliche absolute Wahrheiten verkauft werden mußten. Und damit hat dieses Modell die gute Chance, die erste bleibende Wahrheit zu sein im Zeitalter der modernen Wissenschaft. Und in der Interdisziplinären Wissenschaft Memik findet man dann die weiteren ersten Kandidaten dafür, die bleibenden Wahrheiten 2, 3, 4 usw. werden zu können.---  Was mir fehlt ist das Bekenntnis, dass in Ihren Augen ALLE Menschen frei sind. ---Kann auch nicht kommen, da aus Sicht der AW alle jetzigen Menschen als vollständige Opfer einer parasitären Mechanik anzusehen sind. Auch die AW´ler selber sehen sich als mindestens noch so verseucht mit Manipulationen an wie etwa die noch verbliebenen wenigen naturnäheren Völker.---   Sie haben ein Angebot sagen wir mal an die Menschen und diejenigen, denen es gefällt, werden zu Ihnen finden ---Genau. Mehr als ein Angebot bekannt zu machen und z.B. jedem Internetler die Chance zu geben, von der Existenz dieses Angebotes zu wissen, kann man nicht tun.---   Die Neue Zeit wird eine Zeit sein, in der niemand niemandem (im politischen und ideologischen Sinne) folgen muss. Nachdem jeder auf dem Weg zu seiner persönlichen Entfaltung /Freiheit/ ist, werden die Menschen in Gemeinschaften leben, die auch das erfüllen, was Ihnen vorschwebt. ---Genau. Ein Folgen kann nicht das Ziel sein. Aber dass die einen von den anderen lernen, ist zum Erreichen dieses Zieles leider unentbehrlich. Und genau da gelingt es mir halt nicht, in Ihnen die Naturfähigkeit freizukitzeln, von der ungeheuren Fleißarbeit der Darwin, Dawkins und Co. bzw. der AW´ler zu lernen. Bei Ihnen liegt gewissermassen ein Informations-Aufnahme-Stopp vor, vermutlich, weil Sie irgendwann die Ebene der Logik vorschnell als wertlos eingeschätzt haben. Denn nur aufgrund bestimmter logischer Schlußfolgerungen komme ich zu dem Schluss, dass die Wohlfühlqualität des Spirituellen weit unterhalb der menschenmöglichen liegen muss. Und indem ich Logik positiv gegenüberstehe, interessieren mich auch Darwin, Dawkins usw. bis AW. Man könnte sagen, dass nur Logik in der Lage sein kann, den Mangel einer Meßbarkeit des individuellen Glückslevels auszugleichen. Logik ist quasi eine Krücke, eine Prothese, um erschließen zu können, in welcher Richtung ich höhere Genüsse kennenlernen könnte. Wäre die Wirtschaftsmechanik nie erfunden worden, bräuchten wir wahrscheinlich nur sehr wenig Logik, da nur sehr wenig Manipulation stattgefunden hätte, die die DNS-gegebenen Glücksmöglichkeiten unbekannt machen. Aber da das Kind nun mal im Brunnen liegt, brauchen wir vorrübergehend ganz viel Logik, um die AM zu starten und damit einen Kennlernprozeß der DNS-gegebenen Glücksmöglichkeiten zu beginnen.---  Warum ist es so schwer, sich vorzustellen, einen anderen Menschen machen zu lassen, wie es seinem Gusto entspricht? ---Hier zeigt sich wieder ein unlogischer Punkt im Spirituellen: Es bleibt uns faktisch doch gar nichts anderes übrig, als Sie und andere machen zu lassen, was ihrem Gusto entspricht. Wir machen nur, was unserem Gusto entspricht: Aufklärungsarbeit, Mitspieler-Suche. Sollen wir das nicht machen dürfen??? Will das Spirituelle für sich Freiheiten, die es anderen beschneiden möchte? Übrigens ist es im Konzept der AM nicht vorgesehen, dass die Schädigung anderer im Rahmen der Wirtschaftsmechanik auch per Gesetz verboten wird. Bis jetzt sieht man nur den Weg einer Bewußtseins-Erweiterung der Bevölkerung, eines dadurch veränderten Einkaufsverhaltens, z.B. eines Massenansturmes auf das erste Wellness-Verbund-Angebot. Wodurch dann die Wirtschaft sich ganz von selber völlig umbaut.---  Eventuelle Irreleitungen und Fehlleistungen erfährt er durch die zwangsläufig darauf folgende Konsequenz ---Hier ein ähnlicher Irrglaube wie bei manchen Pseudo-Biologen: Im Rahmen eines Sonderfalles einer Wirtschaftsmechanik mit Parallelen zu einem Parasiten löst sich nichts von selber, aus Fehlern kann auch nichts gelernt werden und nichts wird selektiert. Erst wenn irgendwo eine ausreichend große Einheit mit AM läuft, beginnt der Selektionsprozess. Dann brauchen wir auch keine Infoarbeit mehr zu machen, denn die Leute drängen dann in dieses Soziologische Aktions-Forschungs-Experiment, weil dort erahnbar mehr Genuss stattfindet. Aber bis dahin stehen nur Logik und Aufklärung zur Verfügung. Nichts anderes führt zu einer Verbesserung. Das ist aus meiner Sicht vielleicht der allergrößte Irrtum des Spirituellen: Dass im Rahmen des Spirituellen alles dabei sei, sich zu verbessern. Dies scheint mir nur die spirituelle Variante des naiven Fortschrittsglaubens zu sein. Die Terror-, Amok- und Natur-schlägt-zurück-Katastrophen-Statistik zeigt uns den tatsächlichen Fortschritt und seine Richtung...--- Und wenn Sie einen Stachel benutzen, wundern Sie sich nicht, wenn Sie der Stachel eines anderen trifft   ---Zum Glück benutzen wir ja nur Kitzelfedern, und wir freuen uns, wenn uns jemand auf ein übersehenes Faktum hinweist, durch das wir noch bessere Chancen haben, zu mehr Glück zu kommen.--- Was Sie ausstrahlen, kehrt mehrfach zu Ihnen zurück. Es ist so ungefähr das einzigste Gesetz, das man berücksichtigen sollte, weitere braucht man eigentlich nicht.   ---Hier zeigt sich ein weiterer Irrtum des Spirituellen, der zu einer bekannten Schein-Fröhlichkeit usw. führt. Es wird sich selbst eine Fröhlichkeit vorgespielt, um ein Zurückkommen von Fröhlichkeit zu erwirken. Aber das funktioniert meiner Erfahrung nach nicht. Auch die Osho-Leute haben jetzt teilweise zugegeben, dass dies nur zu einem unter-den-Teppich-einer-Scheinfassade-Kehren all der tatsächlichen Stress-Situationen führte, was zwar neue Opfer bzw. Kunden anlockt, die auf die Fröhlichkeits-Fassade hereinfallen, aber keine befriedigenden Mitspieler. Ich zeige lieber die riesige Trauer über den heutzutage üblichen Mangel an Lebensqualität. So findet man zwar keine Opfer, aber einige wenige potentiell befriedigende Mitspieler. Und hab ich davon genug gefunden, hör ich sofort mit der mühsamen Suche auf. Die Spirituelle Einstellung vom individualistischen Sucher bzw. Wanderer passt recht gut zum Kursangebot, wo Menschen viel Geld dafür bezahlen müssen, um überhaupt mal wieder mit Menschen in engeren Kontakt kommen zu dürfen. Die AW hat aber nichts mit diesem Teilzweig einer Touristik nach Innen zu tun, sie ist Weiterentwicklung von und damit echte Wissenschaft, und damit von dieser problematischen Wirtschafts-Mechanik (erstmals tatsächlich) losgelöst.---  Wollen Sie so verstanden werden, dass es keine Seele, keinen Geist gibt, und diese nur benutzt werden, um die Menschen noch weiter von ihrem wirklichen Glück zu entfernen? ---Genau. Die metaphysischen Begriffe sind bloß Teil des Manipulations-Geschehens weg von den DNS-gegebenen Glücksmöglichkeiten des 3. Schimpansen Homo sapiens. Und das kann als seit Darwin logisch bewiesen bezeichnet werden.---  Es wird für mich deutlich, dass Sie sich nur an das halten möchten, was sich beweisen lässt. ---Genau. Vorhin ja schon mein Hinweis, dass ich die Abkehr von der Logik und dem Beweisen bzw. genauer: Falsifizieren für völlig selbstschädigend halte, für einen vorschnellen Schluß aufgrund lächerlicher 100 000 Jahre Mißbrauchsgeschichte mit dem Beweisen und den Ewigen Wahrheiten. Jetzt kommen die Jahrtausende der Wahrheit, - wenn sie denn kommen...---  Zitat: WENN DU GARANTIEN im Leben haben willst, dann willst du das Leben nicht.  Du willst das wiederholte Proben eines Drehbuchs, das bereits geschrieben wurde. - Neale Donald Walsch  ---Wieder ein Beispiel für den manipulativen Charakter der Spiritualität: Da es ein selbstverständliches Naturgesetz ist, dass nur wer wagt, auch gewinnt, ist ein Versuch, noch mehr Risikofreude auszulösen als Manipulationsversuch einzuschätzen, den anderen in selbstschädigende zu große Wagnisse zu verleiten. Z.B. dazu, gleich eine ganze Produktpalette zu kaufen, anstatt erstmal nur ein wenig mitzumachen und so zu sehen, was und wieviel sich tatsächlich verkauft und dann tiefer einzusteigen. Ich kenne Leute, die aufgrund ähnlicher manipulativer Sätze dann auf ihren unverkäuflichen Herbalife-Produktpaletten usw. sitzen geblieben waren, die sie ohne solche manipulativen Sätze nie gekauft hätten. Aber nur als Manipulation funktionieren ja all diese Multi-Level-Marketing-Dinge. Auf Ihrer Joytopia-Seite hat jemand doch genau den Schwindel z.B. auch bei den Schenkkreisen aufgezeigt: Den letzten beißen die Hunde: Wer zuerst in einer noch zu plündernden Region beginnt, findet noch viele Dumme und macht riesige Gewinne. Davon geblendet übersehen die Neueinsteiger, dass die Zahl der Dummen bzw. Plünderbaren notwendig begrenzt ist. Und dann rackern und schuften sie, machen die Vorzeige-Ersten noch reicher, und sind so die Verlierer dieser eben auch oder gar noch parasitäreren Teilmechanik der Parasitären Sozialen Marktwirtschaft. Diese Überlegungen legen wieder logisch zwingend die Frage nahe, ob nicht vieles Spirituelle usw. in seinem Wirtschaftsgebaren nicht noch parasitärer ist als die normale Soziale Marktwirtschaft eh schon ist.---  >weil innere Verbote in Ihnen dagegenstehen würden,<  Nein. Hätten Sie geschrieben, dass ich vielleicht noch nicht allen Tabus und Vorurteilen, die ich im Verlaufe meines Leben anerzogen bekommen habe, in der Praxis auf Anhieb ohne nachzudenken begegnen kann, würde ich vielleicht zustimmen... :--))  ---Und genau so wars auch nur gemeint. Also nehme ich das Nein als Zustimmung...---  Theoretisch habe ich festgelegt, für mich, keine Tabus zu kennen. Weil ich mich ja frei-machen möchte... Auf Grund dieser Festlegung begegnen mir in der Folge bestimmte Dinge, Ereignisse, Treffen, Texte usw. /also Fügungen/, die genau darauf hinweisen, welche Widerstände oder nicht nützliche Gedanken in mir noch verborgen sind. Wie schon mehrfach betont, betrachte ich alles, was in mein Leben tritt, als Zeichen und bemühe mich (aber nicht kämpferisch verkrampft), sie zu erkennen und peu a peu entdecke ich an mir, dass ich mich zusehends freier fühle, je mehr Dinge aus mir heraus aufgelöst werden... ---Die AW versucht ja nichts anderes, als diesen Prozeß wenigstens so viel zu beschleunigen, dass er in noch vorstellbaren Zeiträumen wenigstens prinzipiell erfolgreich abschließbar sein könnte.---  Mensch bedarf von Haus aus (also vor 100 000den von Jahren) nichts. Alles (nun muss man wohl sagen war?) vorhanden, um so leben zu können, wie wir es uns letztlich alle am liebsten vorstellen. Es wurde nur falsch angefangen. Eben mit Besitz. ---Einziger Unterschied: Eben mit Tausch, - gemäß der Mechanik einer Sozialen Marktwirtschaft. Dieser Unterschied: Besitz oder Tausch, dürfte unendlich wichtig sein. Denn der Irrtum, dass alles an der Besitzmechanik liege und nicht an der Tauschmechanik, führte zum Mord und Totschlag der Revolutionen, zu ineffizientem real praktizierten Kommunismus bzw. Sozialismus, der zwangsläufig wieder auf die Soziale Marktwirtschaft hinausläuft, weil er der alten Tauschmechanik nichts effizienteres entgegensetzen kann. Und warum? Weil die falsche Idee vom Besitz als Schuldigem zum Diebstahl bzw. Raub(-Mord, siehe Guillotinen)  an den Besitzenden führt, was zusammen mit der Ablehnung von Wettbewerb die Leistungsfähigkeit einer Wirtschaft drastisch schwächt, wodurch dann wieder die Soziale Marktwirtschaft notwendig den Sieg davontragen muss. Die AM läßt erst mal noch Besitz zu, ändert nur die Tauschmechanik, läßt Gesundheit und Glück direkt kaufen und verkaufen, gemessen am Absinken der Krankenversicherungs-Ausgaben. Und dann wird sich ganz von selbst zeigen, ob irgendwann auch die Idee des Besitzes wieder verschwindet oder auch nicht. Das ist mir völlig egal. Hauptsache, es geht in Richtung mehr Glück und Gesundheit für mich. Marx und Co. kann man auch als untergeordnete Teile der Sozialen Marktwirtschaft verstehen: Aufgrund unvollständiger Diagnose sind nur kleine Ausflüge möglich, die letztlich auf eine Erstarkung der Sozialen Marktwirtschaft hinauslaufen. So ähnlich wie die ungekonnten, unqualifizierten Experimente mit Freier Liebe seit den 68ern letztlich nur schädliche Ausflüge waren, die die Illusion der Sozialen Marktwirtschaft nur verstärkt haben, dass sexuelle Eifersucht angeblich natürlich sei.---  >Vielleicht haben Sie ja auch irgendwann genauso die Nase voll vom Spirituellen wie ich und widmen sich dann auch der Anreizkorrigierten Wissenschaft.<Möglich ist alles. Man sollte niemals nie sagen :--)) Im Moment ist es nicht mein erklärtes Ziel. Ich leugne nicht, dass ich durch Ihre Texte angeregt wurde, aber das Ergebnis erfreut Sie sicher nicht, muss es auch nicht.  Ich habe zum Beispiel mir die Online-Beratung durchgelesen; es hat mich abgestoßen statt näher gebracht. Ironie: selbstverständlich ist daran die soziale Marktwirtschaft schuld, die mich irrelenkt, nicht wahr? ---Genau. Soviel Wahrheit auf einmal kann extrem schockierend sein...--- Sie haben bei all Ihren versuchten Einschätzungen übersehen, dass ich persönlich Manipulationen jedweder Art aufspüre, um sie mir dann anzuschauen.  ---Und ich kann nicht mehr tun, als zu versuchen, an diesem zentralen Punkt Nachdenklichkeit auszulösen: Ohne Darwin voll verstanden zu haben, halte ich es für völlig ausgeschlossen, Manipulationen überhaupt nennenswert aufspüren zu können. Im Gegenteil: Die Manipuliertheit äußert sich in der Illusion, man könne Manipulationen aufspüren. Und mein Eindruck aus all ihren Aussagen ist genau dieser, wobei ich den Eindruck habe, als würden Sie sich im Laufe unseres Briefwechsels positiv verändern. Ihre neueren Texte wirken auf mich, als würden Sie beginnen, irgendwas zu erahnen...---  Wie kommen Sie dann auf die Idee, in Ihrem einzigsten Menschenleben das höchste Glück erlangen zu wollen, wenn der Weg Lichtjahre beträgt...?  ---Weil die AW eine Reise in halber Lichtgeschwindigkeit ermöglicht...---  Es mag eine Phase sein, eine gar notwendige Phase, die so und so in jedem Leben ihre Berechtigung hat, in der man sich zurückzieht, sich findet,   ---Bei den anderen beiden Schimpansen hat Rückzug nie Berechtigung. Wenn er erzwungenermaßen mal vorkommt, geht er meist mit raschestem Zerfall eines solchen Singles einher. Also ist für die AW diese Vorstellung vom Sich-Finden im Zurückziehen Teil des manipulativen Normalbildes, das in Richtung Versinglung mit erhöhter Kaufkraft manipulieren soll, - und nebenbei ein Ausdruck der Tatsache, dass Menschen sich aufgrund des widernatürlichen Normalitäts-Verhaltens-Vorbildes mittlerweile derart stressen, dass sogar ich in der Anfangsphase Rückzugsmöglichkeiten für unentbehrlich halte als Übergangs-Einrichtung, bis die normale Stresserei aufgehört hat.---  auf Dauer ist eine Versingelung sicher nicht zu befürchten, denn Mensch kehrt nach der Single-Phase (Eremiten-Phase) gestärkt in die Gruppe von Menschen /Wirklichkeit/ zurück und baut mit ihnen eine Gemeinschaft auf, in der er lebt - in und für die Gemeinschaft-, indem er sich frei entfaltet. Die Phase des Sich-Findens ist nötig.  ---Ich kenne keinen einzigen Menschen außer dem Begründer der AW, der durch kleine Eremitenphasen voll gemeinschaftsfähig wurde. Eben weil nur die richtige wissenschaftliche Arbeit, die ja gerade schwerste Kritik an der bisherigen Pseudowissenschaft einschließt, zu tatsächlicher Gemeinschafts-Kompetenz führt. Alles andere, z.B. ohne Darwin, führt nur zu Illusionen...--- Ich komme mehr und mehr zu der Annahme, dass die Tier- und Pflanzenwelt uns zwar zeigt, wie die Natur gebaut ist, aber dass wir wohl dem Irrtum anheimfallen, daraus den Sinn unseres Lebens ableiten zu wollen, wie Tiere zu sein und zu leben. Sicher irre ich mich da wieder :--)) ---Genau.--- Wenn der 3. Schimpanse anders zu leben versucht als eben ein Schimpanse, bekommt er eben all die kleinen Problemchen, die die Menschheit halt so hat: Krieg, Krankheit, Terror, Leid...--- Vielleicht liegt die Besonderheit des Menschen darin unterscheiden zu können, ob er es den Tieren nachmachen will oder nicht - weil müssen täten wir es nicht. ---Jain. Der 3. Schimpanse homo sapiens zahlt naturgesetzlich für jeden Millimeter Luxus, anders zu leben als Schimpansen halt so leben, einen ungeheuer hohen Preis an Verlust von Glück und Gesundheit. Das ist ja das Verdienst der wenigen realistischen Anteile von Naturwissenschaft, dass man erkannte, dass in der Evolution nichts möglich ist, was jemals die Gesetzmäßigkeiten der Evolution ignoriert, ohne dafür gewaltige Preise zu zahlen. Nichts am 3. Schimpansen erscheint mehr qualitativ anders als an den anderen beiden. Ein bißchen mehr Hirnmasse, das die eine unglückselige Erfindung ermöglichte, und schon ging es dem 3. Schimpansen am schlechtesten von allen Dreien, und das paradoxerweise, obwohl er sich wie die Fliegen vermehrt hat und die anderen Schimpansen irgendwann ausgerottet haben wird. Es gibt eben 2 grundsätzliche Arten von Vermehrung: Ein Lebewesen kommt immer besser zurecht, fühlt sich immer wohler, kann mehr Kinder ernähren und verbreitet sich so. Und die Fehlentwicklungs-Variante: Etwas Parasitäres manipuliert und versklavt, bringt die Sklaven dazu, trotz minderwertigem Massenfutter Massen an Kindern und damit neuen Sklaven in die Welt zu setzen, die Sklaven-Soldaten erobern die ganze Welt, aber alles ist viel weniger glücklich als vor der Versklavung durch das Parasitäre.--- Es steht Erfahrung gegen Erfahrung. Bleibt ein Missverständnis in der Wortwahl vermutlich.  ---Nein, das Mißverständnis liegt vermutlich hier: Es steht nicht Erfahrung gegen Erfahrung. Sondern am Anfang einer Wahrheitssuche muss die Erkenntnis stehen, dass der dem Individuum bisher bekannte Glücks- oder Wohlfühl-Level nicht so einfach meßbar ist. Von daher nützt es garnichts, Erfahrung gegen Erfahrung zu stellen. Könnte man die Glückslevels einfach messen, dann würde man immer wieder Menschen vergleichen können, die an die Macht der Gedanken glauben und entsprechend auch ihre Erfahrungen interpretieren, mit solchen, die nicht daran glauben und so auch ihre Erfahrungen anders interpretieren. Und würde man dann feststellen, dass diejenigen Menschen, die nicht an die Macht der Gedanken glauben durchschnittlich die wesentlich höheren Glückslevels aufweisen, - und ich bin sicher, dass es so ausgehen würde, - dann erübrigt sich die Aussage, dass hier Erfahrung gegen Erfahrung steht: Die bisher an die Macht der Gedanken Glaubenden würden diesen Glauben schleunigst fallen lassen wie eine heiße Kartoffel, um auch die Glückslevels der Nicht-Gläubigen erreichen zu können. Und da aber genau dieses Messen nicht geht, bleibt für einen gesunden Menschen nur und einzig der Griff zu Logik und Tatsachen-Beobachtung. Und genau das tue ich, und Sie nicht. Nach dieser obigen Analyse verhalten Sie sich nicht selbstförderlich. Denn der Selbstförderliche muss zwingend logisch zu dem Schluss kommen: Was ich jetzt an Glückslevel kenne, besagt überhaupt nichts. Ich könnte der Ohn-glücklichste aller Menschen sein, oder der Glücklichste. Niemand weiß es, niemand kann es messen, ohne große Risiken einzugehen. Also muss ich mich zwangsläufig dem Thema meines Lebensglückes über die Hilfsmittel oder Krücken Logik und Tatsachen-Beobachtung nähern. Und da kommt man dann zu ganz kristallklaren Erkenntnissen darüber, was so ein 3. Schimpanse alles so brauchen dürfte, um höhere Glückslevels zu erreichen. Und dann erkennt man, dass hier seit fast 100 000 Jahren kein einziger Mensch mehr dies alles erfahren konnte, was so ein 3. Schimpanse halt so brauchen dürfte. Macht man dann kleine Versuche in diese Richtung, holt gewissermaßen eine natürliche Kindheit in Ausschnitten nach, erfährt man, dass man sich sprungartig wohler fühlt. Und genau dies habe ich erfahren, und Sie sicher noch nicht in ähnlicher Intensität, sonst würden wir ja die gleiche Sprache sprechen.--- Und wer hat Ihren Spirituellen Heil versprochen?   ---Z.B. Buddhistische Lamas...--- Also sind die Erfahrungen davor Meilensteine und demzufolge nicht schlechtzureden... nicht wahr? :--)  ---Da ist es wieder: Alle Erfahrungen sind gleich gut, besonders weil man meint, unendlich viel Zeit zu haben. Aber ich bin sicher, dass ich viel Zeit nicht hätte vergeuden brauchen, wenn ich die Homepages schon früher gehabt hätte. Allerdings ist es tatsächlich so, dass diese Homepages für viele noch nicht aushaltbar sind. Aber da gibt es ja dann die große Positivliste all der Autoren, die wenigstens ein paar wahre Sätze gesagt haben. Und man spart viel Zeit, wenn man wenigstens nur noch diese leichter verdaulichen Autoren liest und so schnell reif wird für www.Anreizkorrigierte.Wissen.schaft.ms .--- Dieser Argumentation kann ich nicht beipflichten. Eine für Sie süße Frucht kann für meine Geschmacksnerven noch beleidigend sauer sein verstehen Sie?  ---Ja, und es zeigt mir, wie unendlich Ihnen Darwin fehlt: Die Evolution ist ein ständiger, oft sehr sanfter, aber dennoch kompromißloser Wettbewerb: Kein Schimpanse kann mit den anderen mithalten, dessen Geschmack nicht mit Genußempfinden auf Fruchtzucker reagiert. Alle anderen Schimpansen können diesen Fruchtzucker in Energie umwandeln, haben große Vorteile dadurch. Aber da ist ein einziger Schimpanse, dessen Geschmack anders programmiert ist: Obwohl da Fruchtzucker vorhanden ist, schmeckt es ihm noch abstoßend sauer. Dieser Schimpanse verzichtet automatisch auf die Vorteile durch diese Früchte. Genauso automatisch können jetzt die anderen ihre Kinder besser ernähren. Diese Kinder breiten sich aus, die schlechter ernährteren Kinder unseres Geschmackssonderlings verschwinden im Laufe von wenigen Jahrtausenden völlig von der Erde, genau wie die Dinosaurier. Also kann der Unterschied im Geschmacksempfinden, in der Genußmenge, die angesichts einer Frucht von 2 gleichermaßen entspannten und hungrigen Schimpansen empfunden wird, nur ganz gering sein. Ein Schimpanse müsste schon einen grundsätzlich anders konstruierten Stoffwechsel haben, um ganz andere Stoffe geschmacklich lustvoll empfinden zu können. Aber von solchen andersartigen Stoffwechseltypen ist noch nie berichtet worden. Es scheint sie nicht zu geben nach allen Tatsachen-Beobachtungen. Also zeigt Ihr Satz nach dieser Analyse nur, wie sehr entfernt Sie von dem nützlichsten Hilfsmittel Logik, Tatsachen-Beobachtung und Wahrheitsaspekten der Naturwissenschaft sind. Das kann nach all diesen logischen Analysen nur zu Ihrem eigenen Nachteil sein.---   Jemand behauptet, der Wein sei süß und ich empfinde ihn noch lange nicht als süß... :--)  ---Hält man die Situationen konstant: Keiner von beiden hat vorher ein Glas Nutella gegessen, beide haben vor 8 Stunden das letzte zu sich genommen, sind gleich durstig, gleich gesättigt bzw. hungrig, - in dem Moment dürfte das Geschmacksempfinden zumindest was die Genußmenge angeht sehr sehr ähnlich sein bei beiden. Aber ich vermute, dass Sie noch nie so streng wissenschaftlich vorgegangen sind, bevor Sie jemanden fragten, wie ihm der Wein schmeckt. Durch diese Unwissenschaftlichkeit kommen Sie wieder zu falschen Vorstellungen von der Verschiedenartigkeit der Menschen. Denn wenn Sie übersehen, dass selbstverständlich einem zuckerübersättigtem Körper weiteres Süßes nur noch wenig schmecken darf, während einem bezüglich Zucker ausgehungerten Körper Süßes viel Genuß bereiten können muss, ja dann müssen Sie ja denken, die Menschen seien doch ziemlich verschieden. Aber das ist einfach nur ein Irrtum ihrerseits, und tatsächlich sind sich alle Schimpansen viel ähnlicher, als sie glauben.--- Ich kann doch nur im Verhältnis zu früheren Genüssen einer (angeblich) süßen Frucht messen, ob die Frucht, die ich grad am essen bin, süß-er ist oder nicht.  ---Noch nicht einmal das: Sie müssen sich auch noch daran erinnern, wie hungrig, durstig usw. Sie waren, als Sie damals die süße Frucht aßen, und in welchem Zustand Sie heute sind bei der heutigen süßen Frucht. Und dann können Sie wie ich einigermaßen sicher sagen: Bevor ich also diese Roten Bananen gegessen habe, wußte ich gar nicht, wie lecker gesundes Essen sein könnte. Ich hatte bis dahin einen Erfahrungsmangel, da die Wirtschaftsmechanik mir solche Natur-Erfahrungen vorenthielt, indem sie es als normal hinstellte, Zuckerwaren zu essen, die eben mehr Gewinn abwerfen können als teuer herbeitransportierte Rote Bananen. Und auch jetzt weiß ich doch überhaupt nicht, welche Erfahrungen mir noch fehlen, und bin selbstverständlich ständig weiter auf der Suche in die richtige Richtung: Alle meine Vorfahren dürften sich irgendwo zwischen Deutschland und Mittelost-Afrika befunden haben. Mein ganzer Stoffwechsel kann also nur angepaßt sein an Nahrungsquellen, die es irgendwo auf diesem Wege gibt. Das Problem dabei ist, dass die verrücktgewordene Menschheit vielleicht schon vieles von dem ausgerottet hat, auf was mein Stoffwechsel optimal angepaßt ist. Aber wenigstens gibt es Anhaltspunkte, in welcher Richtung ich suchen muss. Und je weiter ich in solche Richtungen vordrang, z.B. Wildkräuter aß, desto mehr wuchs die Summe aus Geschmacks-Genuss und darauffolgendem körperlichen Wohlgefühl. (Allerdings führte jeder Endorphinmangel aufgrund anderer fehlender Naturgenüsse zu einer Gier nach Ersatzbefriedigung z.B. auch durch super-optimale Geschmacksreize, wie sie nur die industriedesignten Geschmacksdrogen liefern können. Und die Bereitschaft wuchs, für die kurzfristige Ersatzbefriedigung den Kater danach in Kauf zu nehmen. Letztlich wird durch die Geschmacksdrogen ein spitzes tiefes Tal in ein flaches rundes umgewandelt, wozu Menschen offensichtlich mehr neigen, besonders wenn sie das runde Tal durch Medikamente zu einer Hängematte ausformen, also die Nachteile noch weiter nach später verlagern. Also funktioniert eine Teil-Sanierung eines Menschen nicht.) Also stimmt die Suchrichtung zumindest im Groben.--- Und das Gefühl, etwas zu verpassen, habe ich wirklich nicht mehr und wenn Ihnen das auch noch zu gering erscheint. Denn ich bin immer an der süßesten Frucht dran, immer im Verhältnis gesehen zu meinen eigenen Erfahrungen von Süße.  ---Das ist nicht logisch. Aber vermutlich empfehlen Ihnen solche Schlüsselerfahrungen, wie ich sie machen durfte. Denn solche Schlüsselerfahrungen führen zur Gewißheit, dass ich innerhalb dieser Zivilisationsform unendlich viel verpassen dürfte in jeder Sekunde. Die Tatsache, dass ich aufgrund meiner Erfahrungen sogar bereit bin, jetzt auf einige Ihrer Genüsse bewußt zu verzichten, um vielleicht in einem Jahr regelmässig die viel größeren Genüsse genießen zu dürfen, führt bei streng logischem Denken nur zu einer Schlußfolgerung: Da ist jemand, der muss etwas viel intensiveres geschmeckt haben als ich je geschmeckt habe. Sonst würden dem meine Genüsse reichen, zumindest würde er auf nichts davon verzichten, nur um schneller an die anderen Genüsse kommen zu können.--- Zwar kann ich nachvollziehen, was Sie meinen, jedoch stelle ich zunehmend fest, dass Sie eine völlig andere Art von Spiritualität erfahren oder gelebt haben. Ich lasse mich nicht manipulieren, auch von niemandem aus der spirituellen Szene.  ---Da ist er, einer der typischen Schlüsselsätze: Der Begründer der AW zeigt das so schön an Sokrates Beispiel: Der Garnichtswisser denkt, er wüßte alles. Sokrates als der fähige Denker hingegen weiß, dass er nichts weiß bzw. wie wenig er wirklich weiß. Und der AW´ler weiß, dass selbstverständlich auch er irgendwo noch manipuliert sein dürfte. Der Vollmanipulierte denkt, er sei nicht manipuliert. Z.B. erscheint es mir als völlig sicher, dass in Ihnen das logische Denken durch Manipulation gehemmt ist. Auch die Suche nach Tatsachen-Beobachtungen ist durch Manipulationen blockiert usw. Von Darwin, dem wichtigsten Wissenschaftler vor der AW, haben Sie nicht die geringste Ahnung. Sie verhalten sich derart eindeutig nicht wie ein biologisch selbstförderlicher Organismus sich eben verhält, dass ich nur zu dem Schluß kommen kann, dass schwerwiegende Manipuliertheit vorliegen dürfte.--- Davon bin auch ich überzeugt, dass es immer weiteres Süßes geben wird. Das Universum dehnt sich aus, also wird es nie enden, nicht wirklich, es wird immer noch Süßeres geben im Verhältnis zu dem, was man bis dato an Süßem kennt.  ---Das zeigt für mich wieder nur Ihre Weltfremdheit auf: Alle Tatsachenbeobachtungen sprechen eindeutig dafür, dass das Universum enden wird z.B. in einer Art Erkaltungs-Stillstand und die Früchte immer weniger süß werden müssen bei einer Ausbreitung des Universums: Je mehr sich das Universum ausdehnt, desto kälter wird es, die Sonne wird bald erlöschen, nachdem sie in einer bedeutungslosen Schwankung mal kurz auf die Schnelle die Erde verbrannt und zerstört haben wird. Danach wird alles eisekalt und Süße gibts dann sowieso nicht mehr. Und auch wenn das Universum wieder in sich zusammenfallen sollte, wird in diesem neuen Urknall alles Leben verschwinden und danach wieder völlig bei Null anfangen müssen. Einzige rein theoretische Chance: Die Menschheit kriegt die Kurve, versteht die AW, hat viel Energie frei, um Wege zu finden, im Universum zu den letzten noch nicht erkalteten Energiequellen zu fliegen. Oder konstruiert eigene Sonnen. Ob das aber je möglich ist, steht in den Sternen, denn bis jetzt dürfte jede Verbrennung letztlich nur eine weitere Erkaltung des Universums bedeuten. Alle Wärme stammt eigentlich von den Resten der riesigen Hitze des Urknalls her. Oder die Menschheit findet Wege, riesige Mengen an Energie zu speichern und schafft es, sich den Anziehungskräften des zusammenfallenden Universums zu widersetzen und wartet lächerliche ca. 40 Milliarden Jahre, bis das Universum nach dem neuerlichen Urknall wieder zurückkehrt.--- Das, was Sie als Ideal anstreben, also das Genießen in vollen Zügen, was wäre, wenn es nun plötzlich erreicht wäre? Wenn es nichts höheres, besseres Süßes mehr gäbe, wenn also der Genuss vollkommen wäre? Stillstand. Im Universum fließt aber alles. ---Dies ist ein rein im Kopf erzeugtes Problem. Der täglich einen Naturgenuß nach dem anderen in einer artgerechten Lebensweise genießende Schimpanse würde über so etwas nie nachdenken. Auch ist es Ihre völlig unwissenschaftliche Vorstellung vom Universum, dass Stillstand was schlechtes sei. Das ist dem Universum völlig egal. Außerdem ist es ja kein Stillstand. Z.B. findet beim höchsten Sexgenuß durchaus Bewegung statt, beim höchsten Balztanz-Genuß auch.---  will sagen, Sie haben da ein Ideal, das nicht funktioniert. Es wird immer mehr geben, als man ist. ---Aber das ist kein Problem: Mir reicht es völlig, wenn ich in dem Bereich dessen bin, was bei meiner Natur möglich ist an Genußlevel. Mich interessiert nur, den Klotz am Bein, die parasitäre Wirtschaftsmechanik loszuwerden. Danach wird einfach gelebt. Denn alles andere ist ein Problem, das ich nicht lösen kann. Ich könnte selbstverständlich aber auch sagen, das jetzige Problem sei schon nicht lösbar: Der 3. Schimpanse taugt halt nicht, ist zu dumm und zu intelligent zugleich, erfindet Sachen, die seine DNS-gegebenen Glücksquellen blockieren, also akzeptiere ich den Niedergang und saufe, rauche, fresse, zerstöre, schädige wie all die anderen auch, Hauptsache ich bekomme genug der legalen Drogen ab...--- Ich könnte es genau umgedreht behaupten was und wem würde es nützen? ---Richtig. Aber der Nutzen, es mal so rum zu behaupten, könnte Sie dahingegehend wachrütteln, dass allein die Logik und die wissenschaftliche Tatsachen-Beobachtung bleibt, um die Frage nach dem Glückslevel zu klären. Und dann wäre sehr viel erreicht: Sie wären dann schon fast auf dem Wege der AW.--- Niemand kann da Grade festlegen, außer für sich selbst, denn was wirklich hinter meinen Erfahrungen steckt, können Sie gar nicht wissen, ebenso wenig, wie ich mich tunlichst einer Bewertung Ihrer Gradeinteilung entziehe.  ---Wäre man bereit, hohes Risiko einzugehen, wären die Glückgrade höchstwahrscheinlich eindeutig im Gehirn zu messen. Da man dieses hohe Risiko nicht eingeht, jedenfalls bisher, bleiben die Hilfskrücken Logik und Tatsachen-Beobachtung. Die empfehle ich Ihnen.--- 
Einen für alle gültigen Gradmesser finden zu wollen, halte ich für Schwachfug ---Gibt es aber schon. Man muß nur kleine Löcher in die Schädeldecke bohren, Elektroden an die richtigen Stellen bringen, und schon könnte man alle möglichen Vergleichsmessungen anführen usw. Da halten Sie etwas längst mögliches und von Pribram schon in Ansätzen Praktiziertes für Schwachfug. Jetzt könnten Sie selbst logisch überlegen, was dann Ihre Äußerung logischerweise ist...---  und überhaupt nicht nutzbringend. ---Der Nutzen wäre riesig und vielleicht alles entscheidend, denn dann würde klar erkennbar, woran es liegt, wenn ein Mensch sehr niedrige Glückswerte hat. Letztlich käme so die Soziale Marktwirtschaft voll ins Visier bei der Frage nach der Unglücks-Ursache. Aber in der Wissenschaft fehlt noch das Bewußtsein dafür, einen solch hochriskanten Eingriff an genügend vielen Menschen vorzunehmen.--- 
Es gibt so viele Glücksbegriffe/Wahrheiten/ wie Menschen. ---Da ist sie wieder, die völlig unbiologische Vorstellung von der großen Unterschiedlichkeit aller Schimpansen. In Wirklichkeit laufen alle Empfindungen nur auf 2 Endstrecken zusammen: Unlustempfinden, wovon der Mensch sich wegzubewegen neigt, - und Lustempfinden, worauf zu sich der Mensch zu bewegen neigt. Und diese beiden Dinge hat jeder Mensch, nur in unterschiedlichen Intensitätsgraden über den Tag verteilt. Und das ist grundsätzlich im Gehirn meßbar, ableitbar.--- Was Sie beschreiben, sind Symptome, die sich aus einer Ursache (Illusion der Bedürftigkeit) entwickelt haben  ---Für mich nicht logisch. Logischer: Nach der einmal stattgefundenen Erfindung der gewohnten Wirtschaftsmechanik entstand das Unbekannt-Machen der DNS-gegebenen Glücksquellen, was künstliche Bedürfnisse und Bedürftigkeiten nach käuflichen Ersatzbefriedigungen erzwingt.--- Und nun stehen wir unmittelbar vor einer Tür, die letztlich alle öffnen möchten, doch der Schlüssel zur Öffnung der Tür heißt Toleranz, weitergehend Liebe zu allen Lebewesen überhaupt. ---Ist völlig unlogisch für mich. Einzig logische, echte wissenschaftliche Erkenntnis bzw. echte Aufklärung können diese Tür öffnen, und etwas hat Sie manipuliert, sich selbst gegen Aufklärung zu wenden. Welche Gedanken z.B. hat was Ihnen eingepflanzt, weswegen Sie sich nicht den ganzen Tag mit Darwin beschäftigen, wie ich es lange Zeit tat? Wie hat man Sie zur Anti-Wissenschaftlichkeit manipuliert?--- Dann trügt Sie wohl der Eindruck. Ich frage mich, was Sie unter spirituell denken und leben erfahren haben, dass Sie das, was sich momentan tut (was man sogar schon entdecken kann, ohne spirituell erfahren zu sein), nicht wahrnehmen.  ---Da ist es, was ich schon oben erwähnte: Die Uminterpretierung von Terror, Krieg, Katastrophen usw. Habe gerade den Zeitungsartikel vor mir mit der Aussage der DAK über die Verdopplung der Depressionen, Süchte und Eßstörungen in den letzten 10 Jahren bei den Jüngeren, -- und die spirituellen Anti-Realisten erkennen Besserungen, wo alle Zahlen eindeutig für drastische Verschlechterungen sprechen. Wo ist da der Unterschied zu dem vollends naiven Normalbürger, der denkt, uns ginge es doch allen bestens?--- Sie erreichen mit Ihrer Arbeit bestimmte Menschen und spirituelles Denken erreicht andere Menschen.  ---Ich kann es nicht ändern, dass Sie so denken. Aber wenigstens kann ich es aussprechen, dass ich immer sicherer werde, dass Spiritualität nicht einen Millimeter in dieser Welt verbessert und verbessern wird. Für mich ist sie Teil der Gesamtkrankheit. Wenn alle Menschen immer nur Nettigkeiten miteinander austauschten, würden wir beide zusammen vielleicht gerade ein Atomkraftwerk bauen. Kontroverse Diskussion kann etwas bringen...---  Da haben wirs.
Ich suche nach wie vor, obwohl ich glücklich bin.  ---Da haben wirs wieder, das völlig unlogische Denken: Jeder Mensch ist einigermaßen glücklich, wenn er sich aus den Vergnügungen des Jetztzustandes viel herauspickt. Das tut er aber nur dann, wenn der Abstand zu seiner Utopie gering ist. Denn auf was verzichtet er schon groß, wenn er seine Utopie nicht erreicht? Dann lieber den Spatz in der Hand als die Amsel auf dem Baum. Aber wenn die Utopie viel schöner ist, dann pfeift man auf den Spatz in der Hand und ist bereit, viel zu investieren für die Taube auf dem Dach. Also zeigt logischerweise Ihr Sprechen vom Glücklichsein, wie genußarm Ihre Utopie sein muss. Sie genießen das Hier und Jetzt, weil Ihre Utopie ein intensiveres auf sie hinarbeiten sowieso nicht lohnt. Ich schraube meinen Genuß im Hier und Jetzt ein wenig weiter zurück, und arbeite z.B. jetzt noch, obwohl es mich anstrengt, aber ich investiere diese Anstrengung ganz bewußt, eben weil meine Utopie so wunderbar genußvoll ist. Ich bin ganz sicher, dass Sie die DNS-gegenen Genußmöglickeiten des 3. Schimpansen im Sinne einer Natur-Sexualität sich aufgrund innerer Reste an Blockaden überhaupt nicht wirklich lebendig vorstellen können. Allein dadurch fehlt Ihrer Utopie schon eine ganz große Kraftquelle. Ihre Utopie ist also der heutigen Normalität viel näher als meine, von daher konzentrieren Sie sich mehr auf das Genießen des Spatzes im Hier und Jetzt. Mir wäre das völlig egal, wenn nicht Ihr Nie-Kennenlernen-Können der DNS-gegebenen Glücksmöglichkeiten auch mein nicht-Leben-Können der Genußmöglichkeiten bedeuten würde. Ich vermute, Sie haben noch nie richtig über die zwischenmenschlichen Abhängigkeiten nachgedacht: Stellen Sie sich vor, Sie sehen 20 abstoßend häßliche Fettkloß-Alkoholiker vor sich. Dann machen Sie sich bewußt, dass die Natur fast völlig exakt für jedes Mädchen einen Jungen herstellt. Und da nun das derzeitige Paarungs-(Fehl-)Verhalten auch auf 1:1 hinausläuft: Bitteschön, was sollen denn die 20 Frauen tun, die vorgesehen waren für diese 20 Männer? Was können die anderes tun als auch wieder nur zu Fressen und zu Saufen, wo doch diese Männer völlig zum Abgewöhnen sind? Und stellen Sie sich vor, Sie wären alleine, hätten sich körperlich fit und attraktiv gehalten, und jetzt wären nur noch diese 20 Männer zur Auswahl übrig geblieben. Würden Sie dann nicht auch denken, wie schön es wäre, wenn einer den Alkohol und die Schweinshaxen stehen lassen würde, abnehmen und Sport machen würde, dann mit Ihnen guten Sex genießen würde und so insgesamt besser dran wäre, - und Sie eben auch? Ich jedenfalls denke so, weswegen ich versuche, Sie mit der (Schreib- und Vogel-) Feder zu kitzeln...--- Schauen Sie, sobald Sie finden, was Sie suchen, wird es wieder etwas geben, was Sie suchen, Sie werden immer suchen, immer auf höherer Ebene sozusagen   ---Meine konkrete Erfahrung mit mir zeigt das genaue Gegenteil: Woauchimmer kleine Ausschnitte meiner Utopie gelebt wurden, blieb ich einfach innerhalb dieses Genusses und suchte nichts höheres.---   Was kann sehr schnell gehen? Dass SIE die 36 erreichen? Oder dass der Wunsch, ALLEN Menschen möge es schlagartig besser gehen, beginnt in Erfüllung zu gehen?   ---Hier wieder die völligste Unkenntnis Darwins: Kein gesunder Schimpanse will jemals etwas anderes als für sich selber die 36. Dafür braucht er etliche Mitspieler, die auch in der Lage sind, auf die 36 gehen zu können. Der Rest der Schimpansenheit ist ihm völlig egal. So ist DNS nun mal. Wenn ich meine Mitspieler habe, ist mir alles andere egal. Ich bin halt eine gesunde Schimpansin...---   Ich kann nachvollziehen, dass man, ist man beseelt von seiner Idee, diese so schnell wie möglich anderen zugänglich machen möchte.  Und ja, aus meiner Sicht kann es nicht nur, es wird schneller gehen, als irgendwer es sich heute vorstellen kann. Begrenzen wir nicht länger unsere Vorstellungen durch die Worte: alles wunderschön, wie im Märchen, aber wie soll das gehen... Mensch sieht, was er sich vorstellen kann zu sehen, was er denkt zu sehen. Will sagen, Sie können den Vorgang beschleunigen, indem Sie sich ihn einfach vorstellen.  ---Da ist es, das Produkt Positives Denken, das niemand braucht: Rein von Natur aus stelle ich es mir sowieso ständig vor, aber andere müssen dieses Bild auch lesen...---
Die Welt ist nur so verrückt, wie Sie denken, dass sie das sei. :--))  ---Genau. Die ganzen Heerscharen von Depressiven, Süchtigen, Eßgestörten und Selbstmördern werden sofort glücklich, wenn ich sie als glücklich ansehe... - Hält leider keiner Art von wissenschaftlicher Falsifizierung stand: Man setze in einem Experiment 100000 Menschen in ein Großstadion und lasse sie diese Gesellschaft weniger verrückt denken und messe danach noch einmal den Depressionsgrad von 100 Depressiven. Nichts, aber auch rein gar nichts, wird sich geändert haben. Damit wäre Ihre These falsifiziert und vom Tisch der Wissenschaft...---  Die Reparatur beginnt mit dem Ändern des Denkens (bei jedem Einzelnen). Und das kann jeder sofort. Voraussetzung ist die Einsicht, dass Mensch der Schöpfer seiner Realität ist und sich das Leben ihm so zeigen wird, wie er denkt, dass es sich zeigen wird.   ---Hier zeigt sich ganz deutlich der riesige Unterschied: Diese Illusion von der Macht der Gedanken ist es also, die Sie davon abhält, sich in Darwin einzuarbeiten. Sie denken, Sie hätten die Lösung schon, dabei haben Sie nur eine wissenschaftlich längst falsifizierte Illusion. Und haben so keinerlei Chance. Auch Positives Denken ist letztlich nur ein Zeitvertreib wie Schachspielen: Menschen treffen sich in einem Club, spielen Schach, plaudern über Positives Denken und Spiritualität wie in Joytopia, man findet wie im Schachklub einen Liebespartner und hat die Zeit einigermaßen nett totgeschlagen. So schätze ich es ein, nachdem ich ein wenig mitbekommen habe, über was so alles geplaudert wird bei Joytopia. Für mich halt völlig uninteressant. Wie gesagt, meine Utopie ist dazu viel zu umwerfend genußvoll.---Genießen ist nicht gleich Abfinden.  ---Es hat aber notwendigerweise und naturgesetzlicherweise immer etwas davon: Ein Schimpanse bleibt nur deswegen still sitzen um macht wechselseitige Fellpflege, weil er sich nichts vorstellen kann, was jetzt gerade anderes genußvoller sein könnte. Er findet sich also für diesen Moment damit ab, dass diese Fellpflege jetzt das Höchste ist. Manipulation durch eine parasitäre Mechanik bewirkt haargenau das gleiche Empfinden, aber z.B. nicht bei der Fellpflege, sondern schon ein Schwätzchen mit dem Nachbarn wird für das Höchste gehalten. Aus Sicht des gesunden Schimpansen ist dieses Abfinden aber ein Abfinden mit zuwenig. Denn wenigstens Fellpflege sollte schon drin sein und nicht nur Klatsch und Tratsch.--- Das Problem liegt im Nicht-Wissen /Nicht-Erinnern/, dass man bei Ausstrahlung von Glück niemandem gegenüber stehen wird, der eine Pistole auf einen richtet etwas übertrieben formuliert, um verständlich zu sein.  ---Gerade ist mir klargeworden, woher solche Illusionen gespeist werden: Verkauft man Kunden gegen viel Geld den Tip, fröhlich-glücklich auftreten zu sollen, wirkt diese aufgesetzte Fröhlichkeit bei vielen potentiellen Neukunden wieder als vermeintlicher Beweis der Wirksamkeit der Technik. So kommt es zu immer neuen Kunden, bis letztlich die ganze Gesellschaft vor aufgesetzter Freundlichkeit, Fröhlichkeit und Glücklichkeit nur so strahlt. Und dann gehen die Leute nach Hause, schließen die Tür hinter sich zu und stopfen sich die Torten aus dem Tiefkühlfach rein, erbrechen sie wieder, saufen danach einen und nehmen noch ein paar Drogen oder Medikamente... Das scheint mir doch die wahre Geschichte des Ganzen zu sein.---   Und wo bleibt da die Freiheit für mich und alle anderen Menschen in Ihren Augen? ---Ich kann die Freiheit von niemandem einschränken. Noch nicht einmal die von einem Alkoholhersteller, obwohl ich weiß, dass sein Handeln darauf hinausläuft, dass alle immer noch verklemmter werden müssen, damit weiterhin genügend Alkohol gekauft wird. Ich kann selbst diese Schädigung nicht stoppen, eben solange sie legal ist. Und sie ist so lange legal, wie das Bewußtsein für die gegenseitige und die Selbst-Schädigung völlig fehlt in der Bevölkerung.---   Mehr, als dass der 3. Schimpanse extrem kooperativ handelt, ist aufgrund der DNS nicht möglich. Wettbewerbsfreiheit ist im Universum nicht vorgesehen.—  Nein, nur anders. Sie können nicht feststellen, ob mehr oder weniger. ---Richtig. Aber ich kann es durch logisches Schlußfolgern erschließen: Da ich Darwin verstanden habe, weiß ich, welche Konstruktionsweisen von Schimpansen möglich sind und welche unmöglich, und dadurch weiß ich, dass Angst durch Out-Gefühle die Genußempfindungen reduzieren muss. Da Ihnen aber Darwin und die Logik fehlen, können Sie nicht zum gleichen Schluß kommen...---   >Viele ganz junge Leute kennen so überhaupt nicht mehr die Gefühlsintensität bei einem romantischen Musikstück, < Sie unterschätzen schon mal wieder andere Menschen :--))
Sie haben die Intensität, sie geben es nur nicht zu... weil es halt nicht inn ist, Gefühle zu zeigen. Wir sprechen vermutlich von den Pubertären und was da abgeht, dürfte jeder Mensch an sich selbst erfahren haben. ---Es wäre schön, wenn Sie da richtig liegen würden. Denn das ließe ja, noch hoffen zu können. Aber meine Erfahrungen in den Discos sind ganz andere: Bei vielen scheinen die Out-Gefühle so stark zu blockieren, dass sie nur noch bei regelrecht gewalttätiger Musik- und Tanz-Mode richtig mitgehen.---  Mag im Großen und Ganzen stimmen, aber es gibt Tausende von jungen Menschen, die sich der Musik, auch und besonders der klassischen widmen. Junge Menschen sind eben noch reichlich unerfahrene Menschen. Sie ahmen nach, was sie vorgelebt bekommen, also beklagen SIE sich nicht.  ---Da haben Sie den ausschlaggebenden Mechanismus erfaßt: Nachahmung ist wirklich fast alles: Die Evolution kannte ja Schimpansen nur als frei von einer parasitären Wirtschaftsmechanik. Von daher entstand wohl irgendein Programm wie: Ahme einfach das nach, was viele, besonders die Erfolgreichen, tun, - da liegst du im großen und ganzen im selbstförderlichen Bereich. Dies wurde nach der Erfindung der parasitären Wirtschaftsmechanik zur reinen Selbstschädigung: Das Unterlassen bestimmter Verhaltensweisen und das Ausführen anderer mußte nur noch zur Mode gemacht werden, in werden, und schon wurde auch das aller-selbstschädigendste Verhalten massenhaft nachgeahmt. Grosse Gründe, Argumente oder ähnliches waren gar nicht nötig dazu.--- Und tolerieren Sie sie, auch wenn es manchmal wirklich nicht leicht ist, wenn es sich zum Beispiel um Metall oder Desmetall handelt... ---Sie meinen vermutlich Death-Metal?---  Hören Sie mal auf die Texte eine wahre Fundgrube für Sie. :--))  Verlangen Sie nicht von anderen Menschen, dass sie Ihre romantische Musik mögen, wenn Sie gleichzeitig deren Musik nicht mögen.  ---Ich kann gar nichts von den anderen Menschen verlangen. Aber als wissenschaftlich orientierter Schimpanse kann ich den Rückgang meiner Lebensqualität in diesem Punkte zu verstehen suchen. Und ich gehe eben davon aus, dass die Lebensqualität auch der Jugendlichen zurückgeht, wenn sich in nur 10 Jahren die Zahl der Depressiven, Süchtigen und Essgestörten unter ihnen verdoppelt hat. Und dazu wird auch die problematische Evolution im Bereich der Musik ihren Teil beigetragen haben.---  Nicht überall wird unromantische Musik gespielt, allein hier im Internet gibt es massig Angebote von Radiosendern im Bereich der Klassik. Weiß ich, denn ich höre das, solange ich online bin. durch Einstellung glücklich - Tier denkt wohl nicht oder bin ich nicht auf dem Laufenden?  ---Allerdings nicht: Jedes Jahr ist in der Forschung der letzten Jahre die Illusion von den Unterschieden zwischen Tier und Mensch zusammengeschmolzen wie Schnee in der Sahara. Deswegen auch die Rede vom 3. Schimpansen homo sapiens. Schimpansen können Sprachen erlernen und so komplex denken, dass sie den weniger intelligenten unter den homo sapiens-Schimpansen ebenbürtig sind. Wir sind halt nur der Savannen-Schimpanse mit der etwas größeren Hirnmasse, sonst nichts. Jeder andere Gedanke ist nur als Manipulations-Mem im Rahmen der problematischen Wirtschafts-Mechanik zu verstehen.---   Mensch ist nicht gleich Affe. ---Eben doch, siehe oben.---  Ja, aus bekanntem Grunde.  Und weil Mensch (selbstredend durch die Ideologie) meint, als Einzelner nichts ändern zu können. Er sieht das Unrecht, zeigt sich aber wie gelähmt. Hinzu kommt, dass er eben doch noch nicht vollkommen begreift, dass wir alle eins sind, sich also getrennt von allen anderen Lebewesen versteht. Wach wird er gemeinhin erst, wenn in seiner unmittelbaren Nähe eine Katastrophe geschieht, wenn es ihn quasi selbst betrifft.  Kino kommt das in Ihrer Vision nicht auch vor? Das Kino kann nix für die jeweilige Wirtschaft... :-))   ---Kino, Große Spielfilme, - das sind wahrscheinlich die allerwichtigsten Moden-Erzeuger, die bestimmen, welches selbstschädigende Fehlverhalten als nächstes in ist und nachgeahmt wird. Kino bedeutet, dass jemand eine unwahre Geschichte erzählt und eine völlig widernatürliche Lebensweise als Normalitäts-Verhaltens-Vorbild bzw. -Mode hinstellt. Ich vermute, dass Kino ganz von selbst verschwindet, sobald der 3. Schimpanse wieder wie ein Schimpanse genußvoll lebt. Warum sollte sich ein gesunder Schimpanse Liebesszenen im Kino anschauen, wenn sein ganzer Alltag überfließt an Liebeserlebnissen?---  Ja, das sind die normalen Auswirkungen von jeder Ideologie, die nicht auf Freiheit für alle beruht.
-Ob ein Mensch diese Endorphinausschüttungen beim Betrachten einer Blume, eines Schmetterlings oder bei der Fahrt mit der Achterbahn, oder beim Sex oder bei guter Musik oder bei einem guten Film etc. bekommt, ist schnurz.  ---Vermutlich überhaupt nicht schnurz: Das meiste von dem, was sie nannten, kann im Rahmen des von der DNS gebauten Körpers nur geringe Genußgrade auslösen. Es handelt sich um die teils käuflichen Ersatzbefriedigungen. Und Ihr Satz zeigt, wie völlig unbekannt Ihnen die wahren Genußmöglichkeiten des 3. Schimpansen sind. Für mich zeigt Ihr Satz einfach nur - auf dem Hintergrund von Darwin und Logik - dass Sie von Glück nur die alleruntersten Grade kennen können. Die Menge der Endorphinausschüttung hängt völlig davon ab, was man wie und wo reizt. Ein Extrembeispiel ist, dass dieselbe Stimulation, die an der Klitoris hohe Wonnegefühle bereiten kann, auf dem Rücken der Hand ausgeführt, nur äußerst geringe Genußgrade erreicht. Ihre Beispiele entsprechen für mich fast alle diesem Stimulieren des Handrückens.--- Frage bleibt immer noch, wer kann absolut festlegen, was realistisch ist. Ich habe meine Realität Sie die Ihre. ---Hier ist, sie, die manipulative Philosophie des Singles, der seine eigene Realität hat und sich über nichts mehr vernünftig mit anderen verständigen kann...--- fressen und gefressen werden aus der Tierwelt in die Menschenwelt zu transportieren halten Sie das nicht auch für ziemlich gefährlich? ---Ja. Es ist der manipulative Mißbrauch der Tatsache, dass Organismen verschiedener Arten ziemlich verschiedene Konstruktionspläne aufweisen können, was Gewalt anbetrifft. Entscheidend ist, dass der 1. (Gemeine) Schimpanse noch ziemlich auf Gewalt hin konstruiert ist. Aber schon der 2. (Bonobo-) Schimpanse ist schon erheblich gewaltfreier konstruiert. Und der 3. Schimpanse weist nun eher Konstruktionsmerkmale, auch im Körperlichen auf, die noch weiter weg vom 1. Schimpansen gehen als beim 2. Schimpansen. Also ist der 3. Schimpanse von seiner DNS her vermutlich überhaupt kein Gewalt-Affe mehr, sondern ein Friedens- und Kooperations-Affe. Und jede Vorstellung vom Fressen und Gefressenwerden soll nur hin zum Streß manipulieren, auf dass mehr gekauft werden muss an Beruhigendem. -Eigentlich sollte man den Begriff Bedürfnis gar nicht mehr verwenden. Jeder Schimpanse hat bestimmte Genußmöglichkeiten. Kennt er sie, will er sie häufig wiederholen. Kennt er sie nicht, kennt aber Ersatzbefriedigungen, will er letztere häufiger wiederholen und erreicht so nur geringere Genußlevel, weil seine DNS-gewachsene Sensorik nicht optimal stimuliert wird durch die Ersatzbefriedigungen.--- Die Ziele des Körpers standen bisher im Mittelpunkt. ---Hier bestätigen Sie wieder meinen Verdacht, dass Spiritualität Teil der Krankheit ist, nicht Teil der Lösung: Körperliche Ersatzbefriedigungen standen bisher im Mittelpunkt, aber nicht die maximale Stimulierung der Körpersensorik durch z.B. Natur-Sexualität. Das war und ist völlig unbekannt.---  Die Freuden der Seele sind nun endlich mal dran, in den Vordergrund zu rücken  ---als neue Ersatzbefriedigungen?--- Wenn also die DNS etwas vorgibt, Tatsachen schafft, dann bleibt es dennoch meine Wahl, wie ich darauf reagiere oder ob ich mich gar aufschwinge zu agieren. ---Genaugenommen gibt es gegenüber der DNS überhaupt keine Freiheit. Wenn ich gesagt bekomme, dass ich ausgepeitscht werde, wenn ich versuche, die KZ-Mauer zu überklettern, dann kann ich mir immer noch die Illusion vormachen, ich wäre dennoch frei. Und ich klettere auf die Mauer - und werde ausgepeitscht. Genauso ist es bei der DNS. Klettere ich da auf die Mauer, werde ich automatisch ausgepeitscht. Also ist die Idee einer Freiheit gegenüber der DNS eine reine Illusion: Darwin-Unkenntnis, kann ich wieder nur sagen...--- Weg ist es nicht, es ist in uns verbuddelt. ---Aber eben so gut verbuddelt, dass es sich von selbst nicht mehr regt. Was der Bauer nicht kennt an Genußmöglichkeiten seiner Körpersensorik, das (verm)ißt er auch nicht... Sie selbst sind doch das beste Beispiel, dass nicht eine Spur von Vermissen auftaucht, hat ein Mensch in der Kindheit und später bestimmte Genußerfahrungen nie machen können.---   Jede Erfindung hat gute und schlechte Seiten. (Duale Welt).  ---Hier zeigt sich Spiritualität als Rechtfertigung schädlicher Erfindungen...--- Glücksmöglichkeiten von Körper, Geist und Seele.   ---Da es Geist und Seele nicht gibt: Glücksmöglichkeiten des Gehirnes. Also: Glücksmöglichkeiten von Körper einschließlich Gehirn. Da das Gehirn aber auch ein Organ des Körpers ist, ist das immer schon mitgemeint bei Körper.---  Ich glaube, das deckt sich mit dem Gedanken, sein eigenes Kind zu bewahren.   ---Nicht ganz. Mit dem Inneren Kind ist meist nur das schon neurotische, reduzierte, unnatürliche Kind gemeint. Das braucht nicht nachgeholt oder bewahrt zu werden.---   Gegebenenfalls wiederfinden, was aber auch wieder dahin führt, dass man seinen Gefühlen freien Lauf lässt wie ein Kind halt. ---Wiederfinden beinhaltet die falsche Vorstellung, das Kind hätte die Genußmöglichkeiten seines Körpers einschließlich Hirns schon jemals in ihrer ganzen Bandbreite erfahren. Dies ist aber nicht der Fall. Sie müssen meist erstmals und völlig neu entdeckt werden. Und den Gefühlen völlig freien Lauf zu lassen kann bei einem neurotischen Menschen genau das Gegenteil bedeuten davon, die Genußmöglichkeiten des Körpers einschließlich Hirnes zu erkunden.---  Auf Ihre Weise haben Sie recht, nur, um so ein Beispiel ging es nicht bei meinem Gedankengang. :-))  ---Da empfiehlt Ihnen Wissenschaft: Sätze ausschließlich dann zu sagen, wenn Sie sicher sind, dass sie auch auf jedes mögliche Beispiel zutreffen.---  Na ja, ich habe das Beispiel benutzt, um was klarzumachen. Das Gegenteil ist dabei herausgekommen... weniger sture Menschen wissen, was gemeint ist... was solls. :--))  ---Weniger wissenschaftliche Menschen akzeptieren Ihren Satz, obwohl er eindeutig falsifiziert ist. In der Wissenschaft würde man jetzt sagen, dass Ihr Satz sich als unwahr erwiesen hat, bitte formulieren Sie einen neuen Satz.--- Intelligenz ist überhaupt Nebensache.  ---Hier der Riesen-Unterschied: Die AW sagt, dass alle Menschheitsprobleme zusammen ein einziges Intelligenz- oder besser- Lebensklugheits-Problem sind:  Intelligent genug, eine Wirtschaftsmechanik zu erfinden, und zu dumm dazu, ihre schädlichen Auswirkungen zu verstehen, war und ist der 3. Schimpanse.---  Die Überbetonung des Rationalen sollte überdacht werden, denn (und wenn es Sie noch so stört) das Gefühl ist unser Wissen.  ---Da haben wir in Reinform die Blockierung von Logik, Tatsachen-Beobachtung einschließlich Darwin-Studium.---  >Aus der Illusion der Nützlichkeit und Unschädlichkeit der Sozialen Marktwirtschaft heraustreten...<  Ja, zum Beispiel. - Dass man diese Phase des Ausgenutztwerdens erlebt, begibt man sich auf den Weg des Schenkens/geistigen und inneren Wachstums/, ist sehr wahrscheinlich. Und wieder die Frage: was macht man daraus? Wie Sie den spirituellen Weg meiden, als nicht für sich richtig einstufen oder sind die Erfahrungen mit der Spiritualität schon so groß, dass man gar nicht mehr zurück möchte? Mensch gibt allzu oft auch zu schnell auf.  ---Kennt man mehr von den Genußmöglichkeiten des 3. Schimpansen, verläßt man die Spiritualität ganz...--- Das Einzigste, was ich gern einem Menschen sage ist: trau dich, frei zu sein. Und wenn er sich traut, dann erlebt er all das, was Sie ihm näher bringen wollen, von ganz allein. Peu a peu, weil es ein Prozess ist. ---Und genau diesen Prozeß beschleunigt die AW. Allerdings mit der Überlegung, dass es sehr wohl sein kann, dass der Mensch nicht alles in sich hat, was er für die Reise braucht: Die Evolution hatte nie vorgesehen, dass auch nur ein einziger Schimpanse jemals aufwachsen könnte, ohne alle Genußmöglichkeiten vollständig kennenzulernen. Fehlt dieser Erfahrungs-Schatz, fehlt er auch bei immer größerer Freiheit noch. Also muß man die Logik zuhilfe nehmen und sich dem Thema Genußmöglichkeiten nähern.---
Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind.  Ralph Waldo Emerson ---Genau.--- Selbstverständlich macht man am Anfang des Weges zur Spiritualität eine Phase durch, die man gern Eremiten-Phase nennt. Das heißt, alle gesammelten Eindrücke des sagen wir mal neuen Weges zu ordnen, sich zu finden etc. Doch dann kehrt man zurück und ist bereit, Gemeinschaften einzugehen, von einer Qualität, die zauberhaft ist.  ---Warum bezauberten die spirituellen Gemeinschaften mich aber nicht, sondern stießen mich aufgrund ihrer Genußarmut ab?---   also zählen Sie beispielsweise Rupert Sheldrake zu denjenigen, die eher träumen, ja? Sie halten demnach nichts von morphogenetischen Feldern...  ---Genau. Mir hat noch keiner eins gezeigt. Dass Informationen über Beobachtungslernen schnell weite Räume überschreiten können, ist der Wissenschaft schon lange ohne Sheldrake bekannt.--- Das ist bekannt, nur, dass sie es niemals schaffen kann, weil mit dem was, was sie erreichen will, automatisch das mitkommt, was ihr widerstrebt. Das Wissen darüber scheint mir wesentlich.  ---Da ist er wieder, der naive Glaube, dass sich alles Probleme letztlich von alleine lösen werden, weil ja mit dem Problem immer auch gleich die Lösung mitkäme...--- Sie bekämpft also nun das, was da gleichzeitig mitkommt... und das, was mitkommt, bekämpft sozusagen das, was Marktwirtschaft erreichen will. Und ruft damit wieder die Marktwirtschaftler auf den Plan und immer so weiter.
So kommt es, dass man immerhin manche Literatur lesen kann, die nicht so ganz den Vorstellungen von Marktwirtschaft entspricht... nicht etwa, weil die Marktwirtschaft das gern gelten lässt (Wir leben schließlich in einer Demokratie, bei uns herrscht Meinungsfreiheit), sondern weil ihr nichts anderes übrig bleibt.  ---Das ist ja unsere einzige Hoffnung: Das bestimmte neue Wahrheiten unaufhaltsam sein könnten, weil sie das ganze Spiel zu durchschauen ermöglichen.--- wie konnte man dann sagen, dass sich Seele nach dem Gehirn richtet?  ---Z.B. veränderten sich Gefühle, die der Volksmund oft zum Seelischen zählt.--- Was ist für Sie Evolution? ---Darwin studieren, Literaturliste im Gästebuch der AW.--- Selbstredend existieren völlig falsche Ansichten in Bezug vor allem auch auf die Sexualität, das bestreitet sicher kaum jemand. Das Thema wurde Jahrtausende tabuisiert.
Ich empfehle nochmals meine Lektüre Gespräche mit Gott (Band 2, S. 121ff., da steht gerade zur Sexualität so viel Heilsames drin. Man muss nur verstehen wollen. Aber Vorsicht, es könnte Ihre Genussvorstellungen übertreffen. :--))  ---Schön wärs.--- Klingt logisch, jedoch wenn Mensch für sich etwas anderes als Glück/Spaß entdeckt, können noch so viele kommen und locken... ---Genau. Da ist dann nichts zu machen...---  Die besten Entscheidungen trifft man, wenn man den Verstand weglässt...  das ist kein Witz. :--))  ---Im Sinne des manipulierten, mißbrauchten Minds, ja. Aber nicht im Sinne der Logik: Alle die Leute, die die Welt mit Kriegen überzogen haben, haben immer die Logik weggelassen. Denn die Logik sagt, dass Zusammenarbeit immer effizienter ist als Krieg.---  Es gibt also hier und heute kein heiß und kalt  ---Genau. Bitte Physik studieren: Es gibt nur weniger Bewegung bis Stillstand der Teilchen, bis hin zu höchster Bewegung.  Keine Spur von Dualität. Ahnlich wie bei den Genußgraden.---  kein unten und oben   ---Genau. Physik studieren: Es gibt nur unterschiedliche Abstände vom Erdmittelpunkt. Wieder keine Dualität.---   kein negativ und positiv, keine Liebe und Hass...  ---Nein, sondern nur in einer künstlich vereinfachenden Beschreibung wird eine Dualität künstlich erzeugt, die in den Dingen an sich überhaupt nicht vorliegt.---   Zugegeben, da, wo wir herkommen, gibt es das nicht, weswegen wir ja herkommen, um es zu erfahren.  ---Alle Menschen kommen vom Urknall her, als winzigste Teilchen, die sich dann zu DNS zusammenfügten.--- Besitz ist die Grundlage von Tauschhandel. ---Aber Besitz führt nicht automatisch zu Tauschhandel. Und das Problem beginnt erst mit dem Tauschhandel.---  Ja, das meinte ich ja damit. :---) Durch die Illusion des Mangels begann das Sammeln ---Und was soll bitteschön aus wissenschaftlicher Sicht die Ursache für eine solche Illusion gewesen sein? Das wäre nämlich dann die eigentlich Ursache. Sie fangen also Ihre Erklärung mit etwas an, was selbst noch einer Erklärung bedarf. Dadurch kann Ihre Erklärung nur unbrauchbar sein. In Afrikas Äquatornähe liegt das ganz Jahr über das gleiche Nahrungsangebot vor. Kein Grund zum Sammeln für irgendeinen Winter. Also wurde nur gesammelt, um anderen etwas geben zu können, um dafür etwas anderes einzutauschen. Das war anfangs vorteilhaft: Der bessere Pflanzenkenner tauschte mit dem besseren Bettenbauer. Beide hatten durch diese Kooperation tatsächlich mehr davon. Und jetzt kommt der Lebensklugheitsmangel des 3. Schimpansen: Er war zu dumm, um logisch schlußfolgern zu können, worauf das viele tausend Jahre später zwangsläufig hinauslaufen musste: Auf Kauferzwingung durch Erzeugung eines in Mode gebrachten Normalitäts-Verhaltens-Vorbildes, das die DNS-gegebenen Genußmöglichkeiten out-schließt, und die käuflichen Ersatzbefriedigungen in-schließt.--- Hatte man den Besitz, musste man ihn verteidigen  ---Nein. Das Verteidigen bzw. Kämpfen wurde zur Mode gemacht, weil dadurch wieder mehr gekauft wurde an Waffen und an Beruhigendem.--- jahrtausedelang haben sicih Mensch nach sogenannten Vernunftsregeln entwickelt und es ist nichts Nennenswertes Positives herausgekommen  ---Was Sie als Vernunftsregeln bezeichnen, bezeichne ich als Anweisungen des manipulativen Minds zur Selbstversklavung. Die konnten selbstverständlich nur Negatives bringen. Aber Logik und Tatsachenbeweise bringen jetzt erstmals Friedensfähigkeit. Zentral ist also die grundsätzliche Unterscheidung von Mind bzw. Verstand und Logik bzw. (A) Wissenschaft.---  Was Terrorismus und Amokläufer betrifft, so empfehle ich Ihnen, noch mal die Pflichtlektüre (oder ist es das im Westen nicht?) Nathan der Weise (Ringparabel http://www.wohin-woher.de) zu lesen. Lessing sei Dank. weil Mensch nicht einsehen mag, dass der Verstand nicht die Hauptrolle spielt.  ---Der zum Zwecke der Manipulation mißbrauchte Verstand bzw. mind ist ganz sicher das Problem. Aber ich rede von Logik und Tatsachen-Beobachtungen mit dem Ziele, diese Manipulationen und diesen Mißbrauch des minds zu durchschauen. Dies ist die einzige Therapie. Alles andere kann nicht funktionieren. Eben, da die Gefühle 100% von dem manipulierten Verstand bzw. mind abhängen.---  Die Wahl der Spur überlassen Sie bitte jedem Menschen selbst. Freiheit für alle, auch für die sogenannten jetzt Bösen. ---Narrenfreiheit für alle... Hätte die ganze Welt so gedacht, wäre dann Hitler nicht immer noch dabei, Juden zu vergasen?---   Aber so viel Liebe (die nicht nur auf Sex reduzierte) können Sie nicht fassen, können Sie nicht bieten. Aber nur diese wird den Frieden und die Freiheit bringen.  ---Freiheit für Saddam Hussein? Wobei ich nicht weiß, ob das tatsächlich ein schädlicher Mensch ist. Ich kenne ja nur (manipulative) Mediendarstellungen.---  Ist Evolution vom Menschen steuerbar?  ---Selbstverständlich nicht. Evolution ist nur ein Wort für den Rahmen, in den auch der 3. Schimpanse eingebettet ist. Egal was Mensch je tut, alles bleibt eingebettet in die tatsächlichen Naturgesetze des Universums, die ganz anders sind als die von Ihnen phantasierten Gesetze des Universums.--- Süße Früchte und so, ja? Kein Fleisch, keine Wurst... und was ist noch DNS-gemäß? Ihrer Erfahrung nach?  ---Siehe Literaturliste im Gästebuch der AW.--- Das kann ich nachvollziehen, ich bin ja nicht gegen Sexualität, falls Sie das meinen. Im Gegenteil. Sie sollte enttabuisiert werden. Wenigstens das. ---Genau.---

 

Viele Pseudowissenschaftler meinen, Überbevölkerung sei ein nicht zu behebendes Naturphänomen. Dabei kalkulieren schon manche Vögel haargenau ihr elterliches Investment: Sobald ein Räuber das Nest entdeckt hat, verlassen sie es, da irgendwann der Räuber die Kinder doch kriegen würde. Jede weitere Fütterung ist also sinnlos. Sobald zu befürchten steht, dass die Kinder nicht ernährt werden können, unterlassen viele Säugetiere das Kinderbekommen. Also ist höheres Leben dazu in der Lage, keine Kinder in eine Situation Überbevölkerungs-bedingten Hungers zu setzen. Warum der 3. Schimpanse das nicht (mehr) kann, bedarf einer gesonderten wissenschaftlichen Erklärung. Und werden nicht viele Hungersnöte erst durch die Wirtschaftsmechanik verursacht? Den Bauern werden Schädlings-Bekämpfungs-Gifte als Heilsbringer angedreht, eine Zeitlang kommt es zu großen Ernten, zu viele Kinder werden in die Welt gesetzt, und dann kommt, was kommen muss: Bestimmte resistente Schädlinge vermehren sich massenhaft und die Ernten werden winzig: Hungersnot! Und wer jetzt nicht irgendwie Kredite aufnehmen kann, um die nächste Generation der Pflanzenschutz-Gifte zu kaufen, verhungert. Oder? – Und dazu kommt dann noch die Tatsache, dass alle naturgegebenen Geburtenkontrollmechanismen großenteils außer Kraft gesetzt sind, z.B. durch das Out-Sein des Intensiv-Still-Körperkontakts zwischen Mutter und Baby.

 

Manche Pseudowissenschaftler glauben, grundsätzlich sei der große Spaltungsteil das Gute, und der kleine Spaltungsteil die böse Sekte. Nach dieser Formel waren die Katholische Kirche und der Hitler-Staat das wahre Gute und die Widerstands-Gruppen gegen den Nationalsozialismus böse Sekten. Sieht das ein Pseudowissenschaftler ein, kann er sich fragen, wie denn wissenschaftlich untersucht wurde, was am großen Teil gut sei und was am kleinen Teil gut sei. Z.B. hat die Internetseite Natur pur u.a. aufgeführt, wieviel Menschenleben der große Teil so jährlich zerstört. Dem müßte man eine Untersuchung über die Zerstörungsraten kleiner Teile unabhängig vom Einfluß der großen Teile gegenüberstellen.

 

 

Vorab: Ich habe keinen Zweifel an deiner Philosophie-internen Sach- bzw. Detailkenntnis. Ich sehe aber ein ganz anderes Problem:

Das Grundproblem deiner Antworten scheint eine Vergeistigung um der Vergeistigung willen als Selbstzweck zu sein. Dich bewegt nicht so sehr die Suche nach einer nützlichen und wenigstens in diesem Sinne wahren praktikablen Handlungsanweisung, um selber glücklicher und gesünder leben zu können und auch anderen Menschen dazu verhelfen zu können, sondern scheinbar lebst du in einer Welt des Geistigen, wo es mehr um die präzise Verwaltung dieser Welt des Geistigen geht als um Nützlichkeit für deine Genüsse, deine Lust. Irgendwann musst du mindestens einen einzigen winzigen Denkfehler gemacht haben, durch den du aus der Gruppe der wenigstens teilweise nützlichen Menschen ausgeschert bist und Spaß am sinnlosen Denkspiel für dich zum Selbstzweck wurde. Wissenschaftler wie du stellen gegenüber dem Steuerzahler einzig Sozialparasiten dar, da sie nicht im mindestens bereit sind, eine nützliche Gegenleistung zu erbringen für all das, was ihnen der Steuerzahler gibt. Oder habe ich übersehen, wie du Terror, Amok, Überschwemmungen usw. zukünftig verhindern willst? Diese Art von Wissenschaftsverständnis ist es ja gerade, was die Anreizkorrigierte Wissenschaft als ein Form der Pathologie ablehnt. Du bist also ein typisches Gegenbild eines Anreizkorrigierten Wissenschaftlers (AWlers), und unser Arbeitsziel kann nur sein, dass die Bevölkerung Ihr Vertrauen und ihr Geld nur noch der AW schenkt, nicht aber den (pathologischen) Vorformen von Wissenschaft.

Sicher verwaltest du Barthes präzise, wenn du sagst, dass er den Wahrheitsgehalt von Mythen nicht in Frage stellt. Wir haben ihm das, weil wir aufgrund unserer Verpflichtung, für den Steuerzahler nützlich sein zu müssen, keine Zeit haben, jeden nur mäßig wichtigen Autor so genau zu studieren, positiv zugute gehalten, dass er das vielleicht ahnen könne. Was du über Barthes berichtest, bedeutet nur, dass wir ihn infragestellen müssen, ob der das Prädikat „nicht nur scheinbar nützliche Beiträge“ überhaupt verdient, oder ob wir ihn als völlig nutzlosen Sozialparasiten einstufen müssen. Was du über ihn und die anderen berichtest, bedeutet für uns nur, dass diese noch viel inkompetenter waren, als wir hofften und ihnen zugute hielten. Wenn es für Barthes tatsächlich keine unwahren Texte gibt, ist er nur ein nutzloser Sozialparasit, der die Steuerzahler ausplündert.—   Man kann keineswegs aus Darwins Theorie ableiten, dass wir überall von irgendeinem falschen Mythos umgeben sind, der uns zu Kaufverhalten zwingt.  Ich sehe

nicht einmal, das es von Darwin wirklich abgeleitet ist, —Da fehlt dir offensichtlich die Kenntnis Darwins und die  Denkfähigkeit: es lässt sich so zwingend ableiten, dass man es als bewiesen per logischer Schlussfolgerung  erachten muss. Aber auch du hast Darwin nie verstanden. Wer Darwin nicht verstanden hat, kann aus Sicht der Anreizkorrigierten Wissenschaft immer nur Pseudo-Wissenschaftler sein. Wenn Foucault von Machttechnologien spricht, muss er sich irgendwo Menschen denken, die angeblich Macht ausüben. Und genau diesen Irrtum hat er dann eben von Marx übernommen, wenn er auch noch so sehr alles andere von Marx ablehnen mag. Vielleicht hat Foucault ja dann die guten Seiten von Marx abgelehnt. Dann wäre auch er nur ein nutzloser Sozialparasit, eine Schwätzer um des Schwätzens willen, oder? Entscheidend ist übrigens nicht, warum Aristoteles was geschrieben hat, sondern warum welches wirtschaftliche Gefüge ihn bekannt gemacht hat, während vielleicht Millionen realistischerer Autoren niemals gepuscht wurden, weil sie nicht genügend Unwahrheiten beinhalteten, um für die Wirtschaftsmechanik der jeweiligen Zeit von Gewinn zu sein. Und ich habe keine Ahnung, was Konz wirklich für ein Mensch ist. Aber immer wieder schreiben Menschen über ihn, dass es ihm wirklich nur um ein Ringen um Wahrheit und um Nützlichkeit für seine Mitmenschen gehe. Wenn das stimmte, wäre er ein Gegenbeispiel zu dem sozialparasitären Pseudowissenschaftler, der nichts anderes als ein Schädling gegenüber den Steuerzahlern ist(, die von ihm konkrete Lebenshilfe erwarten), als den ich dich solange ansehen muss, bis ich von dir ein ähnliches Ringen um Nützlichkeit für die Steuerzahler sehe, wie von Konz berichtet wird.

 

1976, ein Jahr, nachdem Wilson den Himmel mit „Sociobiology: The New Synthesis“ hell erleuchtet hatte, veröffentlichte ein englischer Zoologe und Darwinismus-Fundamentalist, Richard Dawkins, ein Buch mit dem Titel „The Selfish Gene“ (Das egoistische Gen), in dem er die Entdeckung von Memen verkündete. Meme waren Viren in Form von Ideen, Slogans, Melodien, Stilen, Bildern, Doktrinen, allem, was genügend Attraktivität oder Eingängigkeit besaß, um das Gehirn zu infizieren — infizieren wurde wie „Virus“ Teil der ernsten, pseudowissenschaftlichen Terminologie dieses Gebiets –, wonach sie wie Gene funktionierten, die das weitertransportierten, was naiverweise als Hervorbringung der Kultur angesehen worden war. Dawkins´ Meme infizierten die Fundamentalisten zweifellos, auf jeden Fall. Die Memeland-Literatur begann sich zu ergießen: Daniel C. Dennett, Darwin´s Dangerous Idea (Darwins gefährliches Erbwe), William H. Calvin, How Brains Think (Wie das Gehirn denkt), Steven Pinker, How the Mind Works (Wie das Denken im Kopf entsteht), Robert Wright, The Moral Animal (Diesseits von Gut und Böse), The Meme Machine (Die Macht der Meme) von Susan Blackmore (mit einem Vorwort von Richard Dawkins) und so weiter und so weiter. Dawkins hatte viele eifrige Jünger, gerade weil seine Meme als das missing link im Darwinismus als Theorie gelten, eine theoretische Entdeckung, die ganz genauso bedeutend ist wie der Schädel des Peking-Menschen. Einer von Bill Gate´s Epigonen bei Microsoft, Charles Simonyi, war derart beeindruckt von Dawkins, seinen Memen und ihrem historischen Platz an der wissenschaftlichen Front, dass er an der Universität Oxford einen Lehrstuhl stiftete, der den Titel „Charles-Simonyi-Professur für das Öffentliche Verständnis der Wissenschaften“ trägt und den er mit Dawkins besetzte. Damit ist Dawkins das postmoderne Gegenstück zum Erzbischof von Canterbury. Dawkins ist jetzt der Erzbischof des darwinistischen Fundamentalismus und Oberpriester der Meme. Es ergibt sich allerdings ein ernstes Problem mit den Memen. Sie existieren nämlich nicht. Ein Neurophysiologe kann die eingehendste und raffinierteste Darstellung des Gehirns benutzen, die heute verfügbar ist — und trotzdem kein einziges Mem finden. Die Darwinismus-Fundamentalisten sind, wie die Fundamentalisten auf jedem Gebiet, auf einen so einleuchtenden Einwand vorbereitet. Sie erklären dann, das Meme auf eine Weise funktionieren, die der Gene analog ist, d.h. durch natürliche Auslese und das Überleben der fähigsten Meme. Nur reicht leider in den Naturwissenschaften dieses „analog zu“ nicht hin. Das Wogen der Stammes-Hulas ist auch dem Wogen eines Weizenfeldes vor dem Regen analog. Hier wird die Erklärungslücke riesengroß. Auch wenn einige von den Fundamentalisten wissenschaftliche Referenzen haben, wagt keiner von ihnen auch nur eine Vermutung darüber, wie auf physiologischem, neuronalem Wege die Mem-„Infektion“ stattfinden soll. Auch wenn er kein Naturwissenschaftler war, bot McLuhan wenigstens eine neurowissenschaftliche Hypothese für den McLuhanismus an. Unsere Fundamentalisten sehen sich deshalb in der unangenehmen Lage, den Engländern im Jahr 1000 zu gleichen, die ganz ernsthaft an Heinzelmännchen, Feen, Trolle und Elfen glaubten. Für sie war Jack Frost nicht bloß eine niedliche Verkörperung des Winterwetters. Jack Frost war eines von den Heinzelmännchen, ein Elf, der die Finger kalt machte, die Nasenspitze zu einem Eiszapfen gefrieren ließ und den Boden zu hart zum Pflügen machte. Man konnte ihn nicht sehen, aber es gab ihn. Genau dasselbe mit den Memen. Meme sind Heinzelmännchen, die Feenstaub auf Gene streuen, um sie in die Lage zu versetzen, auf echt Darwinsche Weise so genannte kulturelle Informationen an nachfolgende Generationen weiterzureichen. Wilson, der eine Menge zu verantworten hat, reichte freilich mehr als nur Feenstaub an seine Nachkommen weiter. Er vererbte ihnen den Zwang, verständlich zu sein. Schließlich war er ein ernsthafter Wissenschaftler, der eine Berühmtheit geworden war. Nicht nur das, er hatte es in die Bestsellerlisten geschafft. Wie es in Wissenschaftskreisen heißt, ist ein Großteil seines Werkes wirklich ziemlich verständlich. Aber verständlich ist das eine… und clever ist das andere. Die Fundamentalisten haben es sich zur Gewohnheit gemacht, sich beim Leser lieb Kind zu machen, oder wie sie es wahrscheinlich nennen, to cozy up. Wenn sie das Bücher kaufende Publikum umwerben, benutzen sie Anführungszeichen als freundliches Augenzwinkern. Sie sind rasch bei der Hand in der Verwendung der zweiten Person Singular, damit du (you) dich ganz wie zu Hause fühlst (right at home), und von kursiv gesetzten Wörtern, um sicherzustellen, dass du das Ganze auch wirklich kapierst, und von vielen umgangssprachlichen Zusammenziehungen (you´re; won´t), sodass du dich durch viele hochgestochene Wörter („Algorithmen“) nicht eingeschüchtert fühlst, die du dir wahrscheinlich nicht gefallen ließest, wenn es nicht möglich wäre, dich mit deinem klugen Freund, dem Autor, durch einen unter-uns-Pastorentöchtern-Ton in ein engeres Verhältnis zu bringen. Einfach, würd ich sagen! Eines der fundamentalistischsten Bücher beginnt mit der Aussage: „Intelligenz ist das, was du gebrauchst, wenn du nicht weißt, was du tun sollst (eine passende Beschreibung meiner gegenwärtigen Zwangslage, da ich versuche, über Intelligenz zu schreiben). Wenn du gut darin bist, die eine richtige Antwort auf die Multiple-choice-Fragen des Lebens zu geben, bist du klug. Aber intelligent zu sein bedeutet mehr — es hat etwas Kreatives, wodurch du im Fluge etwas Neues erfindest (Wie das Gehirn denkt von William H. Calvin, der sich auch ein herrlich übergeschnapptes Synonym für Feenstaub ausgedacht hat: „Darwinsches Soft-wiring.“ Was unterdessen Darwin II. selbst angeht, so hat er Nettes über Dawkins und seine Neuro-Pop-Sippschaft zu äußern, und er wünscht ihnen alles Gute bei ihrer Erforschung der Heinzelmännchen, der Meme, aber er ist viel zu clever, um selbst an die Idee zu glauben. Er theoretisiert über etwas namens „Kulturgene“, was verdächtig ähnlich klingt wie Meme, doch darauf spricht er von der Möglichkeit einer „genetisch-kulturellen Koevolution“. Ich bin überzeugt, dass Edward O. Wilson in seinem Innersten ebenso überzeugt an den darwinistischen Fundamentalismus glaubt wie Dawkins. Ich bin mir sicher, dass er genauso absolut an die Idee glaubt, dass der Mensch trotz all seiner außerordentlichen Werke allein aus Materie und Wasser besteht, aus DNA enthaltenden Molekülketten, die zu einem chemischen Analogcomputer verknüpft sind, der Gehirn heißt, einem Mechanismus, der solche Ideen wie „freier Wille“ und — „Ich“ hervorbringt. Aber Darwin II. ist geduldig, und er ist Wissenschaftler. Er wird sich auf keine derartige Sciencefiction wie die Mem-Theorie einlassen. Um die Mem-Theorie zu überprüfen, müsste man zunächst einmal zwei riesige Saharas auf dem Gebiet der Hirnforschung auskundschaften: Gedächtnis und Bewusstsein. Das Gedächtnis hat sich einer eingehenden neuralen Analyse weitgehend widersetzt, und das Bewusstsein hat sich als total verwirrend erwiesen. Niemand kann es auch nur definieren. Anästhesisten, die Chemikalien und Gase verwenden, um vor der Operation das Bewusstsein ihrer Patienten auszuschalten, haben keine Ahnung, warum sie wirken. Bis man das Gedächtnis und das Bewusstsein versteht, wird die Mem-Theorie das bleiben, was sie heute ist: Dilettantismus.

 

Interessanter Text. Auf www.Anreizkorrigierte.Wissen.schaft.ms    findest Du die bessere Definition von Mem als rein zusammenfassender Arbeitsgriff für alles, was mittlerweile über das memory bekannt ist. Dawkins ist ja durch die Anreizkorrigierte Wissenschaft und die Memik abgelöst worden, wegen seiner Unklarheiten. Der Rest deines Textes klingt so, als wären hier Creationisten am Schreiben, die zu Recht fürchten, dass eine kompetente Memik sie durchschauen muss. Hier Einstiegsinfo:

 

Die Anreizkorrigierte Wissenschaft AW beinhaltet die Überlegung, dass es als hinreichend bewiesen gelten muss, dass es Gott nicht geben kann. In Darwins Evolutionstheorie ist versteckt enthalten, dass Ideen bzw. Meme wie die von Gott gerade deswegen in der memetischen Evolution multipliziert werden müssen, sich also im Mempool ausbreiten müssen, weil sie unwahr sind. Denn nur unwahre Meme ermöglichen der Wirtschaftsmechanik der letzten 100 000 Jahre Gewinne. Wäre an Gott was Wahres dran, wäre das Mem nicht derart stark überall in der Welt multipliziert worden. In Darwin steckt also noch einmal eine Art Verständnis des Sophismus: Die Wirtschaftsmechanik multipliziert nützliche Unwahrheiten. Meme variieren, wahrheitsgemäße werden eher selektiert, da unnütz für die Wirtschaftsmechanik, und unwahre Meme werden multipliziert und breiten sich im Mempool stark aus. Resultat der ganzen Schlußfolgerungen: Es kann keinen Gott geben.

 

Bestimmte chemische Reaktionen verlaufen spontan nur in eine Richtung. Um die Richtung umzukehren, muss von außen durch den Menschen Energie zugeführt werden. Ähnlich bei der Evolution: Damit sich Schoßhündchen vermehren, muss der Mensch von aussen Energie zuführen. Denn in der Natur im Wettbewerb mit Wölfen, Hyänen und Wildhunden und bei der zunehmenden Schnelligkeit der Beutetiere hätte das Schoßhündchen keine Chance, diese DNS würde ruckzuck Aussterben. Evolution läuft also im Normalfall nur in eine Richtung, nie in die entgegengesetzte. Nun nehme man 2 Schokoladenhersteller und 2 Fernsehsender, nehme als hinreichend gesicherte Tatsache die Überlegung, dass Menschen mit Liebeskummer zu gesteigertem Schokoladenkonsum neigen, und stelle nun die Frage, in welche Richtung die Evolution verlaufe. Übrig bleibt nur eine Richtung: Schokolodenhersteller A gibt seine Werbemilliarden vorwiegend an Fernsehsender A. Die Spielfilme des Fernsehsenders A lassen Fehlverhalten als modern und nachahmenswert erscheinen. Dadurch erleiden die Zuschauer, deren Lieblingssender A ist, etwas häufiger Liebeskummer und kaufen etwas mehr Schokolade von A. Schokoladenhersteller B hat nur dann eine Chance, nicht aus der Evolution zu verschwinden, wenn er seine Werbemilliarden auch an Fernsehsender A gibt. Dann verschwindet Fernsehsender B aus der Evolution. Oder B übertrifft in seinen Spielfilmen A und läßt noch krassere Verhaltensgestörtheiten Mode werden. Dann gibt Schokoladenhersteller A zukünftig seine Werbemilliarden an Sender B, oder A fängt allmählich an, aus dem Spiel der Evolution zu verschwinden. Usw. Jede Umkehrung der Evolutionsrichtung, z.B. indem Spielfilme selbstförderliche Verhaltensweisen Mode werden lassen, ist völlig unmöglich. Im Wettbewerb mit den „Wildhunden“ usw. hätte ein solches „Schoßhündchen“ keinerlei Überlebenschance…

 

Das nennt man Projektion, dass Menschen, die selber Faschisten sind, anderen das unterstellen, was sie selbst bei sich nicht wahrnehmen können. Aber entscheidend ist, dass es keinerlei Weg gibt, wie Menschen wie du und Olaf jemals dazu kommen könnten, auch nur sich selber nützlich zu werden. Euer ganzes Lebenskonzept scheint unbremsbar auf Selbstschädigung hinauszulaufen, und niemand wird es ändern können, auch nicht die, die ihr mitschädigt.

 

Frankls nützlicher Beitrag besteht eher in der Ahnung, dass Psychotherapie viele manipulative Aspekte hat, die letztlich die Sozialbeziehungen des Patienten weiter zerstören könnten. Seine Idee der Dereflexion z.B. kann dazu beitragen, dass der Patient nicht mehr weiter andere zum Zuhören seiner Reden über sein Leiden bringt, was ein zuviel-Nehmen bedeutet bei zuwenig Geben und so dem Patienten selber schadet, indem andere keine befriedigende Kooperation erleben und sich zurückziehen.

Zum Sinn hingegen hat www.Anreizkorrigierte.Wissen.schaft.ms die ganz andere naturwissenschaftliche Sicht, dass nicht mehr möglich ist als ein bestmögliches Nutzen der DNS-gegebenen Genußmöglichkeiten des Körpers. In dem Wohlbehagen löst sich dann jede Sinnfrage auf.

 

 

aus: http://ourworld.compuserve.com/homepages/Ekkehard_friebe/inhalt.htm„NOBELPREISE – LOHN FÜR DIE SIEGREICHE MAFIA?

KREUZER: Hier sollte man doch ein paar Worte über Thomas KUHN sagen. Von ihm stammt die Wissenschaftstheorie der „Paradigmata“. Er sagt, die Wissenschaft sei eine Vereinbarung jeweils einer Wissenschaftsmafia, die von der nächsten abgelöst wird.

SEXL: Es ist eher ein soziologischer Prozeß als ein logischer Prozeß oder ein kritischer Prozeß…..

KREUZER: Wissenschaft ist das, was zwischen den Wissenschaftlern ausgemacht wird…..

SEXL: Es wird ausgemacht zwischen Gruppen – wer gewinnt, der hat dann den Nobelpreis.“ (Ende des Zitats) Folgen:

1. Verdummung und negative Auslese des wiss. Nachwuchses

2. Entmutigung und Unterdrückung kreativer Menschen

3. Irreführung der Öffentlichkeit

4. Verhinderung der Bereinigung von Irrtümern (Dogmen)

5. Fehlleitung und Vergeudung von Steuergeldern

6. Behinderung der freien wiss. Kommunikation (Zensur)

7. Bindung hochqualifizierter Fachkräfte an Fehlprojekte

8. Verhinderung wichtiger Neuprojekte

9. Gefährdung der Öffentlichkeit (z. B. „Klima-Katastrophe“)

—  Informationen zur Wissenschaftsproblematik auch unter  www.interdis-wis.de  und www.notiz.ch/wissenschaft-unzensiert — Es geht also auch um ein Ende des Mafia-Unwesens in der Wissenschaft.

 

Sie bevorzugen es darüber hinaus, von fehlender Logik in der Spiritualität zu sprechen. Sie haben es bisher nicht geschafft, auf der Ebene der Spiritualität der Logik zu folgen, schlicht, weil Sie sie von vornherein ablehnen.  —Es geht ja nicht nur um Logik, sondern auch um Tatsachenbeweise z.B. bezüglich der Grundannahmen der Spiritualität. Und die fehlen eben. Und nach Darwin folgt eben, dass gerade die weite Verbreitung von Konzepten, für die keine Tatsachenbeobachtungen sprechen, den dringenden Verdacht nahelegt, dass sie nützlich im Sinne manipulativer Unwahrheiten sein könnten. Ich kann es nicht bis zum letzten erklären, aber ich habe ein völliges Sicherheitsgefühl gegenüber der Überlegung, dass all die weitverbreiteten Grundannahmen ausschließlich manipulativen Zwecken seitens einer parasitären Mechanik dienen. Das ist der entscheidende, schon sehr frühe Punkt, an dem ich also schon aussteige. Das logische Weiterdenken von Unbewiesenem, dass für mich ja schon fast als bewiesermaßen unwahr gilt, hat dann keinen Reiz mehr.—  Wenn mir jemand von seinem Traum, von seiner Vision erzählt, so versuche ich zumindest auf dessen Ebene nachzudenken. —Das würde ich nicht empfehlen. Sondern erst die Grundannahmen zu prüfen. Und da übersehen Sie bisher, wieviel Stützung für die Grundannahmen der AW in Form von Tatsachenbeobachtungen vorliegt. Aber dazu muss man halt die in der Wissenschaft festgehaltenen Tatsachenbeobachtungen kennenlernen wollen.—  Das heißt, ich versuche herauszufinden, ob innerhalb des Visionsmodells eine Logik (natürlich, wie ich Sie verstehe) vorhanden ist und ob da mehr Steinchen in Bewegung geraten zu dem Mosaik „Erde“ als in meinem bisherigen.  —Die Spiritualität ist ohne Zweifel logisch, aber die Grundannahmen sind das Problem. Diese sind entweder falsifiziert oder nicht falsifizierbar.—  Ist dies nicht der Fall, kehre ich zurück auf meine Ebene der Vision – und innerhalb dieser ist so viel Logik, dass ich das Marionettenspiel Erde vortrefflich verstehen kann. —Würden Sie die Grundannahmen-Prüfung neu aufnehmen, würden Sie danach merken, dass nur mit der AW die Welt nicht nur erklärt, sondern auch positiv verändert werden kann, was voraussetzt, dass die Erklärung realistisch sein muss.—  Und Sie könnten schon zu verstehen versuchen, dass es viele Wege gibt, dass alle Wege – früher oder später – nach Rom führen, es gibt nicht DEN Weg. —Ich neige eher dazu, dass gar kein Weg nach Rom führt. Und nur vielleicht der der AW.— Jene Toleranz allerdings bringen Sie mir nicht achtungsvoll zurück – und insofern wird das für mich von Mal zu Mal uneffektiv.  —Selbstverständlich toleriere ich Ihre Sichtweise. Aber ein Gespräch macht einzig Sinn, wenn man einander die Irrtümer aufzuzeigen versucht. Das ändert nichts an der Toleranz. Wir haben einander einfach nicht überzeugt bisher, also bleiben die gegenseitigen Rückmeldungen über Irrtümer erhalten. Das ist kein Problem. Ich fürchte, Sie erwarten mehr als Toleranz. Aber Zustimmung zu Dingen, die aus meiner Sicht selbstschädigende Irrtümer sind, darf ich gar nicht geben.—  Realitätsferne – Diesen Vorwurf kennen spirituell lebende Menschen. – In Wirklichkeit sagen Sie mir, dass ich die Welt sehe, wie sie ist. Je größer der Vorwurf der Realitätsferne, desto größer die Nähe zur sogenannten Wirklichkeit – und die heißt Kasperletheater, also Illusion.  —Für mich ist ja auch Vieles Maja, Illusion, aber für mich gibt es eben Wahrheit und Unwahrheit im Jetzt. Ihnen fehlt aus Sicht der AW die biologische Perspektive, nach der es immer auch Wahrheiten geben muss, sonst wäre ein Organismus gar nicht überlebensfähig. Und man muss schauen, wieviel Parasitäres am Wirken sein könnte, denn dies wiederum erzeugt die unwahren Illusionen. Und diese Trennung scheint bei Ihnen nicht so präzise zu erfolgen wie bei der AW. Für Sie sind auch Dinge Illusion, die für die AW Wahrheiten sind.—  Von daher hat Hokuspokus meist den größten Zulauf. Im Prinzip ja, aber ich rede nicht von Hokuspokus- Spiritualität, also nicht von Spiritismus. Die Statistik wird immer mehr ansteigen, es wird immer mehr Katastrophen geben, immer schlimmere Krankheiten, es sei denn, Mensch begreift. Es ist schlimm, dass es so weit kommen musste, dass erst gigantische Zeichen gebraucht werden, um zu verstehen, dass alles nicht mehr so weiter gehen kann wie bisher. Aber es ist nicht aussichtslos. Faszinierend allerdings ist, dass alles wesentlich einfacher ist, als selbst Sie es mit Ihrer AM und AW glauben.  Selektionsprozess – das ruft in mir recht merkwürdige Gefühle hervor, muss ich hinzufügen.  —Und diese merkwürdigen Gefühle verhindern, dass Sie sich mit dem wichtigsten Aspekt jeglicher Wissenschaft überhaupt aktiv beschäftigen.— So kann es nicht funktionieren, weil es „Hinter“gedanken gibt, weil etwas getan wird, was nicht der für die Person zutreffenden Wahrheit entspricht, weil etwas bewirkt werden will, was nicht bewirkt werden kann, wenn man nicht IST, sondern (nur so) tut, um zu sein. —Aber genau diese Gedanken führen dazu, dass jemand noch nicht einmal überprüfen darf, ob dieser Weg wirklich positive Früchte für ihn trägt. Sozusagen: Es funktioniert nicht, wenn ich hingucke. Und wenn ich dann nicht hingucke, merke ich nicht, dass es gar nicht funktioniert…—

Wahre Spiritualität erlaubt jedwedes Gefühl. Es geht nicht um Verdrängung und um Heiadideia… das ist falsch verstanden. Und deshalb wird es auch Ihnen nicht den Nutzen gebracht haben, weil Sie – das klingt jetzt blöd – mit „wahrer“ oder „reiner“ Spiritualität nicht in Berührung kamen, sondern nur mit der – vermutlich – der Hokuspokus-Art. —Bin halt noch nicht recht überzeugt, dass es wirklich auch eine andere Art gibt…—

 

Fortsetzung nach den Nobelpreis-Verleihungstexten.

 

Mit seiner Ur-Kost mit Wildkräutern rückte Franz Konz die Frage in den Blickpunkt, welche Nahrung der Mensch ohne Selbstschädigung zu sich nehmen kann, – unter Berücksichtigung seiner in der Evolution tatsächlich vorliegenden genetischen Konstruktions-Merkmale. Auch in anderen Punkten warf Konz die Frage auf, welche Lebensführung in Einklang mit der menschlichen DNS steht, wie sie in der Evolution konkret entstand, – z.B. mit seiner Ur-Bewegung. Dabei stellte er sich positiv zu einer Natürlichkeit der Sexualität. Außerdem zeigte er am Beispiel der Medizin auf, zu welch schädlichen Ergebnissen unsere gewohnte Wirtschaftsmechanik bei Berufsständen führen kann.

 

Der VVVD setzt neuere Überlegungen, erstmals eine echte Demokratie einzuführen, in einer der möglichen Formen in die Tat um. Alle an der Gestaltung der Politik Interessierten, die sich bisher auf ca. 100 chancenlose Splitterparteien verteilten oder parteifrei waren, können nun alle ihre Wähler auffordern, den VVVD zu wählen, wodurch die 5%-Hürde überwunden werden könnte. Dann können alle politisch Interessierten Ihre Anträge einbringen und darüber abstimmen, und die VVVD-Abgeordneten stimmen in den Parlamenten in genau demjenigen Verhältnis ab, wie die Interessierten bzw. Partei-User gewählt haben. So könnte direkte Demokratie möglich werden.

 

Dr. med. Ernst van Aaken förderte den Gedanken des Sportes, insbesondere des Laufens als Therapie.  Er regte besonders mit seinem Buch „Die schonungslose Therapie“ eine Abkehr von der oft krankheitsverlängernden schulmedizinischen Schonungsempfehlung an. Außerdem war er in der Lage, die Effizienz und Sinnhaftigkeit seines eigenen Berufsstandes am Beispiel der Krebstherapie in Frage zu stellen und viele Menschen aufzuklären über die Gefährlichkeit schulmedizinischer Therapieversuche. Dadurch hat er die Forschung inspiriert, der heute endlich beantworteten Frage nachzugehen, wieso etwas mit so ungeheuerem Aufwand betriebenes wie die Medizin derart hochproblematische Ergebnisse mit sich bringen kann.

 

Prof.Dr.med Karl J. Probst rückte durch seine Beiträge in Medizin kontrovers in der Zeitschrift f. Klassische Naturheilkunde die Tatsache in den Blickpunkt, dass viele Aspekte einer anderen Sichtweise von Gesundheit und Krankheit schon wissenschaftliche Stützung gefunden haben. Außerdem rückte er in das Bewusstsein der Leser, dass gläubige Menschen weniger krankheitsanfällig sind als Nicht-Gläubige. Dies inspirierte die weitere Forschung zu der Frage, welche Teilaspekte eines gläubigen Lebensstiles zu den gesundheitsförderlichen gehören.

 

Helmut Wandmaker hat insbesondere mit seinem Buch „Willst du gesund sein? Vergiß den Kochtopf!“ die Forschung inspiriert, der Frage nachzugehen, mit der Aufnahme welcher Nahrung der Mensch am allerwenigsten (gesundheitliche) Probleme haben dürfte. Er regte die evolutionsbiologische Analyse an zu der Frage, ob (von menschlichem Einfluß völlig freie) Früchte von der Pflanze daraufhin konstruiert werden, völlig schadensfrei verzehrt werden zu können, da ja die Fortpflanzung der Pflanze von der Fitness der Samentransporteure und der Tendenz zu einer Wiederholung des Samentransportes abhängig sein könnte. Außerdem inspirierte Helmut Wandmaker zu der Forschungs-Frage, wieweit sich grüne Pflanzenteile gegen einen Verzehr zur Wehr setzen könnten und welche Probleme sie dem Menschen bereiten könnten, – bzw. ob der Mensch in der Lage ist, Wildgrün ohne jegliche negativen Auswirkungen zu verzehren. Weiterhin inspirierte Helmut Wandmaker die Forschung zu der Frage, wieweit die DNS des Menschen immer noch an diejenigen Charakteristika von Früchten angepasst ist, wie sie bis vor (in evolutionären Zeiträumen gemessen) kurzer Zeit völlig unbeeinflusst von menschlichen Einflüssen wuchsen, inwieweit Frucht also nicht gleich Frucht ist.

 

Wilhelm Reich rückte die Unterdrückung der Sexualität in den Blickpunkt. Allein schon mit dem Begriff von der Sexuellen Revolution hat er zu der wissenschaftlichen Frage und deren heutiger Beantwortung angeregt, warum und wodurch es zu einer Unterdrückung der größten Quelle menschlicher Endorphin-Ausschüttungen kommen konnte im Rahmen der Evolution des Menschen.

 

Thomas Klein warf in der Zeitschrift Klassische Naturheilkunde die Frage auf, wieweit Obst aufgrund entmineralisierter Böden und zu frühem Ernten derart säurehaltig ist, dass die Zähne zerstört werden können. Damit inspirierte er die Forschung zu der Frage, ob es überhaupt eine Alternative dazu gibt, die vollreife Frucht direkt vom Baum in den Mund zu genießen. Und zu der Frage, ob sich bei der Nahrungszufuhr jegliche umfangreichere Arbeitsteilung verbiete, weil die DNS-bedingte Konstruktion des Menschen nicht darauf abgestimmt ist, Gelagertes und Transportiertes schadensfrei zu vertragen. Außerdem warf er die Frage auf, ob der Körper für die Zähne bedenkliche Substanzen noch lange nach deren letztem Verzehr wieder an die Zähne zurückbringt, – was dann eine Zahnpflege erforderlich machen würde, als hätte man die zahngefährdende Nahrung eben gerade gegessen. Weiterhin inspirierte Thomas Klein damit auch zu der Frage, ob nicht auch eine für die Zähne an sich wenig gefährliche Nahrung auf dem Umweg über den Körper in zahngefährdender Form an die Zähne zurückgelangen kann.

 

Dieter Duhm hat besonders mit seinem Buch zur Sexualität die Forschung ermutigt, sich immer mehr der Frage zu stellen, wieweit unsere Wirtschaftsmechanik ein freieres Genießen und Ausleben von Liebe und Sexualität verhindert. Er inspirierte die Forschung zu der Frage, welcher Konstruktionsweg in der Evolution des Menschen eingeschlagen worden war, freie Sexualität mit gleichzeitig maximaler „Verantwortung“ und Fürsorglichkeit gegenüber Kindern bzw. Müttern zu verbinden.

 

Und für diejenigen ohne Internet:

 

Dr. Bob, der Arzt Robert Holbrook Smith entdeckte zusammen mit Bill Wilson, dass in der Bibel eine der Ursachen der Sucht skizziert ist: Das Erworbenhaben von Charakterfehlern, die insofern selbstschädigend sind, als sie die zwischenmenschlichen Beziehungen durch eigenes Fehlverhalten beschädigen, – was dann den Suchtdruck erhöht. In einer Inventur wird das eigene Im-Unrecht-Sein erkannt, und die Schädigung anderer wird wiedergutgemacht, – die Beziehungen können ausheilen, der Suchtdruck verringert sich. Außerdem bejahten Bob und Bill die Natürlichkeit der Sexualität und überließen es jedem einzelnen, ob er sich an Gott oder der Natur als Höherer Macht orientieren will. Wobei die Höhere Macht Natur eine wesentlich freiere Stellung zur Sexualität beinhaltet.

 

Gerald Gallianer brachte in die soziologische und philosophische Diskussion die Überlegung ein, dass bei einer wesentlich präziseren Übertragung der Darwinschen Evolutionstheorie auf die Analyse der kulturellen Evolution wesentlich tiefergehendere Ergebnisse möglich werden als bei oberflächlicheren Anwendungen der Evolutionstheorie, wie sie bisher im soziologischen und philosophischen Kontext üblich waren. Aufklärend wirkte er auch durch seine Texte als Comedy-Musiker.

 

 

www.Paleofood.de macht sich verdient um die Verbreitung folgender Erkenntnisse: Will man die Frage nach der gesundheitlich zuträglichsten Ernährung einer Antwort näher bringen, ist es unter anderem hilfreich, die Evolution zu untersuchen, um Hypothesen darüber zu bilden, mit welcher Nahrung ein Körper schadensfrei zurechtkommen könnte aufgrund des jeweiligen evoluierten DNS-Zustandes. www.Paleofood.de zeichnet sich diesbezüglich durch die Offenheit aus, auch eine Geeignetheit menschlicher Körper für Fleischverzehr für möglich zu halten. Dadurch inspiriert www.Paleofood.de auch zu der wichtigen Forschungsfrage, wieweit unser Bild von der Evolution des Menschen auch Rückprojektionen heutiger Gegebenheiten beinhalten könnte, – und welche Unterschiede zwischen Fleisch und Fleisch bestehen könnten, – also z.B. zwischen gebratenem und ungebratenem Fleisch oder Insekten usw. www.Paleofood.de regt damit also auch zu größter Sorgfalt bezüglich der Frage an, welche Daten über frühere Lebensweisen des homo sapiens und seiner Vorgänger tatsächlich vorliegen, und wo wir nur heutige Vorstellungen in die Vergangenheit zurückphantasieren.

 

Nachtrag zu Wandmaker: Eine Schädigung der Früchteverzehrer würde zukünftig zu einer Abnahme der Samentransporteure führen.

Wohingegen grüne Pflanzenteile von der Pflanze eher verteidigt werden könnten gegen das Verzehrtwerden, – was aber nicht grundsätzlich die Möglichkeit ausschließt, dass der Körper sich dennoch an den Verzehr grüner Pflanzenteile anpasst, was ja bei vielen reinen Grünfressern auch der Fall ist. Vielen Menschen scheinen Wildkräuter auch hervorragend zu schmecken. Und die Bevorzugung des Wohlgeschmackes süßer Früchte könnte auch etwas mit der Funktion von Nahrung als Ersatz für nicht-gelebtes sonstiges Leben zu tun haben. Eine Art süchtiger Gier nach der Süße künstlich vom Menschen veränderter Früchte ist nicht auszuschließen, – was bei der gleichzeitigen völligen Übersäuertheit heutigen Fruchtangebotes die Zerstörung der Zähne einleiten kann, wovor Thomas Klein gewarnt hat.

 

Wissenschafts-Mafias sind nicht die einzigen: Die ganze Welt ist seit ca. 100 000 in einem Evolutionsprozess gefangen, im Rahmen dessen sich die ganze Welt aufspaltet in Räuberbanden (so nannten wir es früher) bzw. Mafias, wobei sich keiner der Beteiligten seiner Rolle bewusst ist. Alle Mafias (Von Pharma-Mafia bis Wissenschafts-Mafia) führen einen Krieg gegen alle Mafias. Unbewusst. Ergebnis: Depressionen, Essstörungen, Süchte verdoppeln sich innerhalb von zehn Jahren. Welt und Mensch werden vergiftet. Manchmal schlägt die Natur zurück.

 

Fortsetzung Spiritualität: Ihre Beispiele (Network-Marketing, Schenkkreise usw.) kenne ich zur Genüge. Selbstverständlich wird in einem kapitalistischen System alles hergenommen, was sich hernehmen lässt, um die Menschen in die Richtung zu zwingen (kaum merklich für die meisten), in der sie sie brauchen können, als Kunde, Klient… Verlierer.

Vielleicht sollten wir für derlei „Spiritualität“ einen anderen Begriff finden, um von vornherein Missverständnisse auszuschließen.

Ich persönlich – man möge mir verzeihen – schaue als erstes nach, was im Vordergrund eines Angebotes sog. spiritueller oder esoterischer Art steht, das Geldverdienen oder das Helfen für einen anderen Menschen. Dass es überall solche oder solche Beispiele gibt, das erklärt sich für mich aus der Dualität, die Sie aber bestreiten, womit wir dann ein weiteres Problem haben. :–))

ich brauche die Wissenschaft nicht, um zu wissen, was für mich wahr ist. Weil ganz einfach das Wissen in uns schon ist, das gesamte universelle Wissen. Wir müssen nichts lernen, sondern uns nur erinnern. —Das kann ich halt nur als den entscheidenden Irrtum verstehen, der Sie zur Abwendung von Wissenschaft manipulierte.— Versuchten Sie nicht dauernd, mein Level zu bemessen? :–) —Nein, sondern ausgehend von der Tatsache, dass Glückslevels sehr schwer zu messen sind, verwandte ich Logik und Tatsachenbeobachtungen, um zu einer Abschätzung der Glückslevels auf Grundlage der Logik zu kommen. Und ich glaube, ich habe richtig logisch geschlußfolgert.— Innerhalb Ihres Verständnisses der Welt klingt das alles recht logisch und nachvollziehbar – nur, Ihre Logik passt nicht zu meiner Logik.

Den Unbelehrbaren sollte man – heißt das, nicht weiter drängen, man tut ihm damit nichts Gutes an. Die Zeit wird kommen, da auch er versteht… ob jetzt oder später. Heute fehlt ihm noch der Impuls dazu…  —Hier wird für mich noch einmal deutlich, wie der Glaube an die Wiedergeburt zu einer Gemütlichkeit führt, die Mißstände bestehen lässt.— wenn Sie die Hokuspokus-Spiritualität meinen – Zustimmung. Aber ich rede von einer anderen Spiritualität.

Verstehen Sie denn nicht, dass eine Änderung nur vom Verbraucher aus gangbar ist? Solange es Menschen gibt, die sich all das gefallen lassen, was Sie an der heutigen Gesellschaft bemängeln, die sich in Süchte treiben lassen, solange wird es keine gesellschaftlichen Veränderungen geben. —Genau deswegen versuche ich ja hier im Internet mit den Verbrauchern zu reden.— das, was wir bei Erziehungsfragen an Kindern oder Jugendlichen bemängeln, ist doch letztlich nur das Abbild des von uns gelebten Vorbildes. —Das ist eine der wichtigsten neuen Erkenntnisse: Dass unser Vorbild weniger wichtig ist als das Vorbild aus den Medien, das das peergroup-Vorbild entscheidend prägt. Sonst wäre es ja auch nicht möglich, dass die Jugend, z.B. was die Zahl der depressiven Erkrankungen betrifft, viel kränker ist als die Älteren. Wäre das Vorbild der Älteren ausschlaggebend, dann wäre das Fehlverhalten der Jugend nur in etwa gleichstark wie das der Älteren. Es ist aber durch den Einfluß der Medien viel stärker.—  Falsch verstandener Begriff der Evolution – sie gehen davon aus, dass das etwas ist, dem alle unterworfen sind. Sie ahnen wie viele Menschen nicht, dass Mensch die Evolution steuern kann. —Ihr Satz ist identisch mit der Behauptung, der Mensch könne die Naturgesetze verändern, anstatt sich nur innerhalb ihrer Grenzen zu bewegen.—  Wissenschaft hat sich schon öfters geirrt. Wer sagt mir, ob nicht auch jetzt. —Kann niemand endgültig sagen. Aber unser ganzes Gespräch läßt sich in dem einen Satz zusammenfassen: „Ich hab ein machbares Paradies gesehen, kommt, bringt noch ein paar Leute mit und laßt es uns herstellen!“ Und Sie sagen einfach: „Glaub ich nicht.“ Und damit ist jede weitere Diskussion höchstwahrscheinlich nutzlos.—  Sie wollen ja glücklich sein. Ohne die freie Wahl können Sie das nicht. —Doch. Ich bin nur Teil der Evolution und geschehe. Dazu gehört auch meine Aufklärungsarbeit. Ich schaue letztlich nur zu, was die Evolution so erbringt angesichts meines aufklärerischen Engagements, zu dem ich programmiert bin. Hier die Info über die besseren Nobelpreise, die von der AW bisher vergeben wurden:

Ich weiß noch aus der Schule, dass das bei Hasen, Nerzen und Wölfen anders ist: in „Populationswellen“ steigert sich die Bevölkerung, um dann in kurzer Zeit auf 10% reduziert zu werden. Wer hat herausgefunden, dass das bei Affen anders ist? —Es ist nur die Summe der Tatsachenbeobachtungen, die von verschiedensten Wissenschaftlern mitgeteilt wurden: Wenige Kinder, große Geburtenabstände bei höchsten Primaten, konstantgehaltene Bevölkerungszahlen bei naturnäheren Menschengruppen usw. Hasen, Nerze und Wölfe sind, wenn deren Verhalten nicht durch menschlichen Einfluß verändert ist,  offensichtlich anders konstruiert, als das höchstentwickelte Primaten sind. Einzeller vermehren sich durch Einschnürung in der Mitte. Höhere Primaten sind da anders konstruiert und vermehren sich anders. Ein Schluß vom Einzeller auf den Primaten ist hochproblematisch. Auch ein Schluß von höchsten Primaten auf den sogenannten 3. Schimpansen homo sapiens ist höchst gewagt, wir müssen dies Wagnis aber eingehen, weil der dringende Verdacht vorliegt, dass homo sapiens durch den Einfluß einer parasitären Mechanik verändert ist.— Wieso ist das ein evolutionärer Vorteil, wenn sich eine Gruppe *nicht* ausbreitet? —Ist ja kein Vorteil. Ausbreitung ist nur nicht so schrecklich wichtig, da Meteoriteneinschläge, die den Großteil aller Organismen töten, extrem selten sind. DNS ist deshalb wohl auch nicht fixiert auf Ausbreitung: Blauwale hatten wohl keine Tendenz, sich nun unbedingt auch wieder aufs Land auszubreiten. Die DNS ging hier den Weg, Unangreifbarkeit durch Größe zu erreichen, nicht Ausbreitung um der Ausbreitung willen. Und gäbe es den verrücktgewordenen homo sapiens nicht, dann wäre der Blauwal heute noch unangreifbar und erfolgreich, obwohl er das Wasser nicht verlassen hat. Und warum leben Menschen nicht im Meer, wenn doch Ausbreitung so unendlich wichtig wäre? DNS ist ein Konstruktions- oder Bauplan für Organismen, und Bonobos sind nun mal eher so konstruiert, dass sie durch Kooperation weitgehend unangreifbar werden. Und die DNS der Bonobos sorgt dafür, vorhanden zu sein und sich allmählich auszubreiten, indem sie mit den Bäumen kooperiert: Die Bäume geben die Früchte, und die Bonobos den Transport der Samen der Bäume. Und die Bonobos betätigen sich auch als erfolgreiche Räuber: Sie rauben den Pflanzen ihre grünen Anteile und beziehen daraus Energie. Und gäbe es den Menschen nicht, hätten Sie sich wahrscheinlich schon weit verbreitet, aber eben ganz allmählich. Vielleicht liegt die entscheidende Antwort darin, dass ein Tier, dass auf hopp oder topp setzt, auch Lustgefühle dabei haben sollte. Und irgendwie fehlt mir als Mensch das Lustgefühl bei der Vorstellung, einfach irgendwo hinzurennen und dann die Lotterie zu spielen, ob ich es schaffe zu überleben oder nicht, wobei die Chancen sehr schlecht stehen. Irgendwie fehlt mir die Lust, mit Millionen Menschen ins Meer zu springen, um zu schauen, ob es nicht doch 2 schaffen, immer weiter zu schwimmen und Fische zu fressen. Mir kommt es viel lustvoller vor, wenn ich dann weite Strecken in der Savanne laufe, wenn ich etwas andere Beine habe als meine Gruppenmitglieder und es mir von daher wunderbar leicht fällt, etwas weitere Strecken zu laufen als die meisten anderen. Sind diese Lustgefühle nicht wenigstens winzige Hinweise dafür, dass auch homo sapiens nicht einfach losrennt und schaut, ob 2 von Tausenden überleben? Warum sind Gorillas, Schimpansen und Bonobos nicht in Europa, aber Mäuse und Ratten? Hätte es zum genetischen Programm der Gorillas, Bonobos und Schimpansen gehört, dass die Kinder einfach losrennen, dann gäbe es bestimmt auch Gorillas in Europa. Vielleicht liegt des Rätsels Lösung aber auch in der Stärke durch Kooperation. Die Kampfkraft der Schimpansen liegt in ihrer Zusammenarbeit als Gruppe. Mäuse können sich auch allein in Löchern schützen. Bonobos können das nicht. Sie brauchen den Gruppenschutz. Wenn nun die halbe Gruppe losrennen würden in andere Gebiete, wären beide Gruppen geschwächt. Vielleicht sind Mäuse nicht in erster Linie durch Kooperation stark, weswegen es nichts macht, wenn immer alle in alle Richtungen losrennen. Vielleicht besteht bei einem kooperativen Primaten nur die Möglichkeit, dass die Mutanten sich z.B. ein wenig mehr nach Norden bewegen. Dazu muss die Gruppe nicht grundsätzlich gespalten werden. Vielleicht liegt eine andere Antwort aber auch darin, wieviel Energie die Pflanzen einer Region überhaupt zu bieten haben. Vielleicht reicht die Energie nicht dafür aus, dass eine Gruppe so groß werden kann, dass sie sich teilen könnte, ohne sich wesentlich zu schwächen. Lebewesen können nur dann in Gruppen leben und die Gruppen können nur so groß werden, wie die Nahrungsmöglichkeiten sind. Zieht man um jeden Affen einen Kreis, dann hat jeder Affe am meisten Nahrung für sich allein zur Verfügung, wenn er allein ein Revier für sich hat, also nicht in der Gruppe lebt. Aber dafür fehlt ihm auch der kooperative Schutz z.B. vor Raubtieren. Sitzen nun 80 Affen auf einem Fleck, dann hat nicht jeder mehr seinen Kreis zur Verfügung, sondern nur noch einen Ausschnitt von einem Gesamtkuchen, weil die anderen ja auch essen müssen und eben auch nur so weit laufen können, wie sie eben laufen können, wollen sie nachts wieder im Schutz der Großgruppe schlafen, wie das wohl bei den Bonobos der Fall ist. Also geht der Vorteil des kooperativen Großgruppenlebens mit dem Nachteil eines prinzipiell eingeschränkteren Nahrungsangebotes einher. Und vielleicht ist von daher die Möglichkeit einer Kinderschwemme mit schneller Ausbreitung einfach nicht mehr gegeben und wird von daher auch aus dem genetischen Programm der Art entfernt. Entscheidend ist, dass wir bei den ersten beiden Schimpansen und bei Gorillas und Orang-Utans nichts sehen, was für eine Tendenz zur hektischen Ausbreitung spricht. Von daher ist die Frage, warum der 3. Schimpanse so hektisch herumhüpft auf der Erdkugel, als wäre er eine Maus. Und da kommt eben die Antwort der AW, dass hier eine parasitäre Mechanik verändernd eingegriffen hat. Ein tollwütiger Fuchs rennt ja auch ganz anders durch die Gegend als ein gesunder… Aber entscheidend ist, wie man sich fühlt. Die Maus ist wohl dafür konstruiert, und es macht ihr von daher höchstwahrscheinlich auch viel Freude, so über die Erde zu hüpfen. Bei uns hat sich in den letzten 10 Jahren laut DAK die Zahl der Depressions-, Sucht- und Ess-Erkrankungen verdoppelt. Das spricht dafür, dass hier irgendetwas nicht in Harmonie ist. Und darum gehts.— 99% aller Fehlentwicklungen, auf die ihr hinweist, sind in den letzten 200 Jahren (ca.) entstanden (zählt mensch die ideologischen Vorläufer mit, ca. 700 (?) Jahre).  —Das sieht nur so aus, da es sich um eine sich exponentiell beschleunigende Kurve handeln dürfte: In den ersten Zehntausenden von Jahren waren die Auswirkungen kaum merklich, wurden immer stärker den letzten Jahrhunderten und explodieren jetzt geradezu. Aber die jetzige Explosion war schon vor 100 000 Jahren in die Wege geleitet.— Cro-Magnon und Neanderthaler sind zwei Rassen des Homo sapiens, die schon vor mehreren Jahrhunderttausenden z.B. in Europa lebten. Am Karmel (Israel) hat man auch Knochen von Menschen gefunden, die zeigen, dass sich (wohl nicht nur) dort beide Rassen gekreuzt haben. —Ich kenne das nur als frühere Irrtümer. Wie gesagt: homo sapiens als neue Art vor 140 000 Jahren in Afrika evoluiert, die dann viel später die Neanderthaler zum Aussterben brachte. -Memik beinhaltet viele gewagte Forschungsfragen, die voreingenommene Menschen auch schockieren können. Anreizkorrigierte Wissenschaft als das neue Wissenschaftsmodell mit eigenem Nobelpreis usw. stellt zunächst nur ein anderes, konstruktiveres Herangehen an Wissenschaft dar, was nicht derart heilige Kühe angreift wie die Memik. Unter dem Dach der AW sind auch andere Wissenschaften vorstellbar als die Memik.— Ich weiß nicht, von wem diese Formulierung stammt, inhaltlich stammt die Erkenntnis von Paracelsus, der nicht in einer Marktwirtschaft, sondern in einer Feudalgesellschaft lebte.  —Aber auch er unterstand schon der Evolution der arbeitsteiligen, tauschorientierten 100 000 Jahre, im Rahmen derer es eben für das Arztsein einträglich war, wenn man die Kundschaft daran gewöhnte, dass die Behandlung mit starken Nebenwirkungen einhergeht. Denn dann kann man unkritisiert versteckt Schäden unterjubeln, an denen man demnächst wieder verdienen kann. Für uns sind nicht die Namen entscheidend, sondern die Tatsache, dass seit ca. 100 000 Jahren ein und dieselbe Grundmechanik von Arbeitsteilung, Tauschhandel usw. praktiziert wurde, ganz egal, wie man die verschiedenen Phasen benannte. Die wichtigen Grundprinzipien sind immer die gleichen geblieben: Der Arzt bekommt nicht dann mehr Geld, wenn das ganze Dorf kerngesund ist und bleibt, sondern wenn alle krank darniederliegen und nach ihm rufen: Falscher Bezahlungsschlüssel, falsche Anreizkonstellation, alles ähnlich wie heute in der Sozialen Marktwirtschaft.— In unserer Wirtschaft wird ja versucht, den Leuten einzureden, dass es Pillen ohne Nebenwirkungen gibt. Da musste schliesslich die Politik eingreifen und in jedem Spot eine entsprechende Warnung einblenden, um dieser Volksverdummung durch die Pharma-Industrie entgegen zu wirken. —Im Falle der Pharmaindustrie war das ja auch richtig, weil hier wirklich überall Nebenschäden gesetzt werden. Denn darin gründet sich ja das zukünftige Geschäft: Jede Behandlung muss dafür genutzt werden, den Kunden von morgen vorzubereiten. Völlig nebenschädenfrei sind nur solche Wege wie in der Memik, wo z.B. die Leberkranken sich derart mit Massage verwöhnen, dass sie weniger Alkohol brauchen, um den Tag ertragen zu können, wodurch sich die Leber dann erholen kann. Nur bringt in der SM (Sado-Masochismus bzw.  Soziale Marktwirtschaft…)  soetwas der Pharmaindustrie keinen Pfennig, also wird es aus dem öffentlichen Denken darüber, was normal sei, selektiert. Pillenschlucken wird zur Mode gemacht statt Massage. Die Theorie der Pharmaindustrie lautet ja: Starke Bakterien müssen mit starken Geschützen beschossen werden, und wo gehobelt wird, da müssen halt auch Späne fallen, also Nebenwirkungen. Aber schon der erste Teil dieser Theorie scheint falsch zu sein: Durch süchtige Selbstvergiftung durch Ersatzbefriedigungen ist das Gewebe derart geschwächt, dass die Bakterien die Verwesung beginnen. Ohne die süchtige Selbstvergiftung kann die Verwesung nicht beginnen. Die Mikrobe ist nichts, das Terrain ist alles.—   Die Geschichte ist voll voller unheilvoller Meme, die sich gerade deshalb ausbreiten konnten, weil sie den Gedanken enthielten, dass es den Trägern dieser Meme nicht ums Geld geht/gehen darf. Ich nenne nur Mal den Kommunismus, kann aber bei Bedarf noch ein paar andere Beispiele liefern. —Das Kommunismus-Mem dürfte sich ausgebreitet haben, weil es Umsatz für die Waffenindustrie in Revolutionen versprach. Außerdem ist es ein parasitäres, zur Selbstschädigung anleitendes Mem mit dem Ziele, unglückliche Menschen dadurch zu erzeugen, dass die einen sich durch Raubmord das Eigentum der anderen zu beschaffen versuchen. Kommunismus ist eine Krieger-Mode.  Und nur deswegen konnte der Kommunismus Mode werden, weil er ganz im Sinne der Wirtschaftsmechanik war: Kampf, Streß, Streit, Gewalt zwischen Menschen muss Mode werden, denn das bringt Umsatz. Und die Geschichte bewies dann ja auch, dass die Kommunisten genauso konsum- bzw. ersatzbefriedigungssüchtig waren wie alle anderen auch: Sie lebten als die neuen Könige und konsumierten wie Könige. Und genau davon sind AW´ler frei. Sie sind verändert. Für sie sind Menschen nicht mehr Opfer, die man plündert, um selber mehr Sucht-Konsum betreiben zu können. Sondern die anderen Menschen sind die ausschlaggebende Glücksquelle, was allerdings nur dann richtig funktioniert, wenn es ihnen super geht und sie so gesund aussehend wie möglich sind. Von daher sind AW´ler an glücklichen, gesunden, gemeinschaftsfähigen Mitspielern interessiert und nicht am Ausplündern anderer. Von daher sind sie auch nicht Dogmen-gefährdet: Es müssen ja keine Kunden übers Ohr gehauen werden. Offenheit bei der Wahrheitssuche ist die Grundvoraussetzung dafür, jemals wirklich glückliche, gesunde und gemeinschaftsfähige Mitspieler zu bekommen. – Und über die Buschleute wissen wir ja nicht einmal, in welchem Maße sie auch durch die parasitäre Wirtschaftsmechanik verändert sind. Ich habe noch nie etwas von Altentötung bei den ersten beiden Schimpansen oder bei Gorillas gehört. Das würde mich nachdenklich machen. Ansonsten gehe ich davon aus, dass die Natur keine Altentötung kennt und sie erst in den letzten 100 000 Jahren der Fehlentwicklung erstmals auftaucht.—

AW und IWM (Interdisziplinäre Wissenschaft Memik) sind letztlich Angewandte Evolutionsbiologie. Und die Manipulationen haben erreicht, dass die Menschen die Evolutionsbiologie nicht ausreichend studieren, obwohl sie der Schlüssel zu einem glücklicheren und gesünderen Leben ist.

 

www.essbare-landschaften.de ermöglicht auch dem Stadtmenschen eine Versorgung mit Wildkräutern. Dadurch wird es jedem möglich, selber Experimente damit zu machen, wie sich sein Gesundheitszustand verändert durch die Zufuhr von wildem Grün. Damit wird die Frage, wieweit die faktische DNS heutiger Menschen eine von Gefährdungen der Gesundheit freie Aufnahme von wildem Grün ermöglicht, einer Antwort näher gebracht. Dies ist von besonderer Bedeutung, da heute bei fast allen anderen Nahrungsmitteln der Verdacht geäußert wird, dass bei diesen keine gefahrlose Aufnahme durch homo sapiens möglich sei, – dass z.B. sogar das Obst derart verändert sei, dass eine schadensfreie Aufnahme meistens nicht möglich sei..

 

Orkos machte sich verdient um eine Versorgung der Bevölkerung mit möglichst hochwertiger naturbelassener Nahrung aus aller Welt. Dazu gehört das Bemühen, dem Ideal eines „Eben gepflückt und gleich in den Mund gesteckt“ so nahe wie möglich zu kommen. Orkos schloß weder Fleisch noch Meeresprodukte, Honig usw. aus. Dadurch wurde es möglich, Erfahrungen zu sammeln, wieweit die DNS-bedingte Konstruktion heutiger Menschen geeignet ist für eine in Bezug auf die Gesundheit risikofreie Aufnahme solcher Nahrung in naturbelassener Form, – und wieweit die Konstruktionsweise heutiger Menschen eventuell auf derartige Nahrungsbestandteile angewiesen sein könnte.

 

Rio Reiser öffnete insbesondere mit „Alles Lüge“ das Denken für die Möglichkeit, dass wir in einer entgleisten Kultur leben könnten, in der alles, aber auch wirklich alles von Unwahrheit durchsetzt ist. Dabei gelang es ihm ansatzweise, sich von dem alten Feindbild „Hier die Bösen, die die armen Guten belügen“ ein wenig zu lösen und die allseitige Betroffenheit durch eine Kultur der Lüge zu erahnen. Dadurch inspirierte er die Forschung zu der Denkmöglichkeit, dass die Evolution des Menschen zu seinen Ungunsten in Richtung einer überschäumend manipulativen Kultur verlaufen sein könnte.

 

Ekkehard Friebe wirkte aufklärend darüber, wieweit bisherige Wissenschaft eine Vereinbarung jeweils einer Wissenschaftsmafia war, die von der nächsten abgelöst wird. Dadurch öffnete er das Denken Vieler für die Hypothese, dass unsere gesamte Kultur ein Krieg aller (manipulativen) Mafias gegen alle Mafias sein könnte, wodurch alle Menschen unnötigerweise beeinträchtigt werden.

 

Prof. v. Arnim klärte die Bevölkerung darüber auf, wie die Parteien sich den Staat zur Beute gemacht haben. Damit inspirierte er die weitere Forschung zu der Frage, wieweit Parteien sich ähnlich wie alle anderen Berufsstände usw. wie Mafias zum Schaden aller anderen Mafias bzw. Menschen verhalten. Auch regte er dadurch die weitere Forschung zu der Frage an, durch welche Parteiengesetz-Änderungen dieser zentral schädliche status quo beendet werden könnte.

 

Prof. P. Duesberg machte sich um das Wohl der Menschheit verdient, indem er darüber aufklärte, dass die ganze Aids-Hysterie ein unwahrer Mythos sein könnte, der nicht im Einklang mit den biologischen bzw. virologischen Tatsachen steht. Dadurch regte er die weitere Forschung zu der Hypothese an, der Aids-Mythos sei die neuzeitliche Spielart der kirchlichen Höllendrohung, mit dem gleichen Ziele einer Reduzierung des sexuellen Genusses, die wiederum im Rahmen einer dysfunktionalen Wirtschaftsmechanik der Erzwingung des Kaufens von (kompensatorischen) Ersatzbefriedigungen dient.

 

Rudolf Bergk Tropenfrüchte bemüht sich, die vom Menschen unverändertsten Früchte des Südens mit dem kürzestmöglichen zeitlichen Abstand zwischen Pflücken und Verzehr zur Verfügung zu stellen. Dies ist von besonderer Bedeutung, da noch unklar ist, ob die DNS-bedingte Konstruktion heutiger Menschen überhaupt in der Lage ist, nördlichere Pflanzen ohne Gefahr für die Gesundheit aufzunehmen. Es ist nicht auszuschließen, dass homo sapiens aufgrund einer Fehlentwicklung vorschnell den Norden besiedelte, ohne dass die DNS bisher ausreichend auf die im Norden vorliegenden Nahrungs-Charakteristika umgestellt werden konnte. Außerdem sind im Norden die meisten Früchte durch menschlichen Einfluß derart verändert, dass nicht klar ist, wieweit die DNS-bedingte Konstruktion eines Menschen damit ohne gesundheitliche Risiken zurechtkommt.

 

Peter Schaub verdeutlichte in seinen Veröffentlichungen in der Zeitschrift für Klassische Naturheilkunde, inwieweit die Möglichkeit einer Bevorzugung nicht-gesundheitschädlicher Nahrung vom Mangel an allgemeinem Lebensgenuß eingeschränkt wird. Er öffnete damit das Denken Vieler dafür, eine übermäßige Fixierung auf die Frage der Nahrungswahl aufzugeben zugunsten der Frage, durch welche Entgleisung in der Evolution Genussmangel und Suche nach Ersatz-Befriedigung die Regel wurden. Damit regte er auch eine Öffnung bezüglich der neueren Hypothese an, dass zunächst die kulturellen Ursachen des Genussmangels vorrangig behoben werden müssten, damit eine umfassende und allgemeine Freiheit für die Bevorzung gesundheitlich unbedenklicher Nahrung möglich wird.

 

Ich weiß nicht, ob es Sinn macht, derart schwer auf Selbstschädigung programmierten Menschen wie Euch folgendes zu erklären:

 

Die AW honoriert nur die jeweiligen wahrheitsfördernden Aussagen der Preisträger, nicht die ganze Person und deren andere Aussagen, – also immer nur Einzelleistungen. Das Ziel ist, auch Menschen wie Euch die Chance für ein gesünderes und glücklicheres Leben zu ermöglichen. Aber Eure Tendenz zur Selbstschädigung ist wohl durch nichts zu stoppen. Oder?

 

—Vorab die Bemerkung: Wir diskutieren hier über das Wichtigste überhaupt: Nur ein realistisches Bild von der Menschheitsgeschichte ist gleichzeitig eine realistische Diagnose und ermöglicht eine wirklich effektive Therapie. Also gibt es nichts wichtigeres, als hierüber nachzudenken.—   Eva reichte Adam den *Apfel vom BAUM DER ERKENNTNIS*, Donnerwetter! Und das heißt:
Bis zu genau diesem Zeitpunkt in der Evolution (der in Wirklichkeit wohl kein Zeit*punkt* war, sondern eine Zeitspanne von einigen hundert oder einigen tausend Jahren) war der Mensch ein zwar mit Bewußtsein, nicht jedoch mit Selbst-Bewußtsein ausgestattetes Lebewesen. —Experimente mit Spiegeln ergaben, dass schon höhere Affen sich bewusst als sich selbst erkennen können. Also dürfte das beim Menschen schon vor etlichen Millionen Jahren begonnen haben.—  Also konnte er nicht darüber nachdenken, wer er selbst wohl sei.
Und genau dies konnte er, nachdem sein Gehirn so weit entwickelt war,
daß das Selbstbewußtsein möglich wurde. Mit dem Selbstbewußtsein
einher geht die Möglichkeit, die eigenen Lebensumstände gezielt zu
manipulieren. —Der Zusammenhang ist nicht zwingend: Auch einfachste Tiere wie Vögel gestalten schon aufwendige Nester und so ihre Lebensumstände, vermutlich ohne über sich selbst nachdenken zu können.—   Und das hat der Mensch von da an getan. Er hat alle seine Lebensumstände gezielt manipuliert. Und meist zu seinem (langfristigen) Schaden. —Hier gilt aber das evolutionsbiologische Naturgesetz: Hätte er einfach so die Dinge zu seinem eigenen Schaden manipuliert, hätte es Abstufungen geben können in dem Ausmaß der Selbstschädigung. Und dann wären die größeren Selbstschädiger selektiert worden, und die Nicht-Selbstschädiger übrig geblieben. Entscheidend an der Ursachenerklärung der AW ist, dass aufgrund der Sonderkonstellation: Erfindung der Wirtschaftsmechanik, die sich verhält, als wäre sie ein Parasit – die Selektion keine Ansatzmöglichkeit hatte: Menschen manipulierten Menschen im Dienste der parasitären Wirtschaftsmechanik. Dadurch war ein Aussterben der Selbstschädigung unmöglich. Während in deinem Modell die Selbstschädigung zwangsläufig hätte aussterben müssen. Von daher erklärt dein Modell nicht die heutige Verdopplung von Depressionen in nur 10 Jahren, die ein eindeutiger Hinweis auf zunehmende Selbstschädigung ist.—  Das Erste, was vor seiner Nase war, was er zu manipulieren begann, war die Sache mit der Wärme. Er erfand das Feuer bzw. entdeckte, wie er es selbst entfachen konnte, um sich zu wärmen.  —Hier fehlen Argumente in der Kette: Vorher ist es zwingend notwendig zu erklären, wieso sich Menschen jemals in Gegenden aufhalten sollten, in denen sie frieren. Schimpansen, Bonobos usw. dürften niemals nennenswert frieren. Sie wären Fehlanpassungen. Also erkläre, wieso die Menschen in nennenswertem Umfang zu frieren anfingen.—    Das nächste, was auch vor seiner Nase war, war die Nahrung. Er entdeckte, wie er im Winter die roh ungenießbare Nahrung durch Erhitzen genießbar machen konnte. —Welcher Winter? Erkläre zuvor, wieso homo sapiens oder seine Vorgänger die Äquatorialnähe verlassen haben, in der es keinen Winter gibt.—   Freilich auf Kosten seiner Gesundheit, aber mit dem Vorteil daß er überhaupt überlebte (statt zu verhungern). —Möglich wäre das ja: Wenn es in den nördlicheren Gebieten Afrikas langsam kälter geworden sein sollte, dann könnte es möglich sein, dass sie nicht nach Süden wandern konnten, weil dort eben schon andere, stärkere Frühmenschen waren, die im Zweifelsfall ihre Gebiete verteidigt hätten. Diese Überlegung bedeutet aber, dass die nördlicheren Menschen die schwächeren waren. Wieso sind die südlicheren Stärkeren, die niemals Feuer und Kochkost brauchten,  aber heute nicht mehr da? Die Intelligenz, Waffen zur Raubtierabwehr entwickeln zu können, müssten sie ja im höheren Grade gehabt haben als die durch Kochkost Gehirnvergifteteren im nördlicheren Afrika. Hier kann die AW erklären: Der Parasit Wirtschaftsmechanik machte alle Menschen tollwütig, so dass sie, anstatt ihr Leben zu genießen, in arbeitssüchtiger Weise Waffen entwickelten, mit denen jeder genussorientiertere Stamm genauso abgeschlachtet wurde wie heute die letzten noch etwas naturnäheren Stämme. Für dein Erklärungsmodell hingegen gilt: Erkläre zuvor, wieso ein zur Geburtenreduktion fähiger hochentwickelter Primat in eine Hungersnot geraten sein soll. Außerdem sagen Anthropologen heute, dass Erhitzen keine nennenswerten Aufschließungsvorteile bringe. Aber durch Hitze verdunstet mehr, und das führt zu superoptimalen Duft- und damit Geschmacksreizen, was besser zu der AW-These der Esssucht aufgrund von Unbekannt-Gemachtwordensein der DNS-gegeben Genussmöglichkeiten passt: Kochen als Möglichkeit für stärkere Geschmacksdämpfe als Ersatzbefriedigung für z.B. die fehlenden Sexualitäts-Einheiten und Streichel-Einheiten.—  Evolutionstechnisch gesprochen befand sich der Mensch nun in der letzten großen Eiszeit. —Und wie kalt war es da in Afrika? Und wenn du schon ausgewanderte Menschen meinst: Warum sind die schon ausgewandert, wenn doch noch so kälteempfindlich?—
Und mit dem Kochen, das noch viele Jahrtausende nötig war, um in den
harten Wintern der letzten Eiszeit überleben zu können, begann der
Mensch zu entarten. —Wenn man akzeptiert, dass es in Afrika so kalt wurde, dass sich die Menschen einzig und allein durch Erhitzen und Feuerwärme vor dem Selektiertwerden schützen konnten, bleibt die Frage, durch welches Wunder es von einer simplen Selbstvergiftung zu einer normativen Unterdrückung z.B. von Sexualität gekommen sein soll. Außerdem ist die Evolution auch anders vorstellbar: Es wird kalt im nördlicheren Afrika. Die Menschen wärmen sich durch Körperkontakt, wie die Pinguine der Arktis. Dadurch haben sie weniger Möglichkeiten zur Nahrungssuche. Dadurch nehmen ihre Fettspeicher ab. Daraufhin nimmt die Geburtenzahl bis auf 0 ab. Ohne leiden zu müssen, stirbt diese Gruppe ganz allmählich aus. Mutanten mit mehr Fell existieren weiter. Feuer sei zuallererst nur als Schutzwaffe gegen Raubtiere verwendet worden, sagen Anthropologen. Aber nehmen wir an, das Feuer sei verwendet worden, um die Nahrungszufuhr auf hohem Niveau halten zu können: Woher kommt dann eine repressive Sexualmoral? Dies bleibt völlig unerklärt.—  Er entartete körperlich (Krankheiten) und geistig (geistige Krankheiten). —Für psychotische Gehirnfunktions-Störungen durch Selbstvergiftung plausibel, aber nicht für neurotische Mechanismen, die überhaupt nichts mit Gehirnvergiftungen zu tun haben. Woher kommt es zu einem Verhaltensvorbild für antisoziales Verhalten und seiner Nachahmung, was viele Neurotiker oder z.B. Dissoziale Persönlichkeitsstörungen auszeichnet? —   Und genau das ist gemeint, wenn es in der Bibel heißt, daß Engel mit Flammenschwertern (das Feuer!) dem Menschen den Wiedereintritt in das Paradies versperrten. Der Mensch hatte das Feuer erfunden und damit seine Nahrung manipuliert. Von da an konnte er nicht mehr in den glückseligen Zustand unbewußten Lebens zurückkehren, wo er einfach von der Natur lebte und nichts manipulierte. Denn das war das Paradies. Er mußte nicht arbeiten, alles war da. —Damit müsste das Feuer Eigenschaften aufweisen, als wäre es ein biologischer, manipulierender Parasit. Genau diese Eigenschaften sieht die AW bei der erfundenen Wirtschafts-Mechanik als gegeben an. Aber wie genau soll die Erfindung des Feuers Eigenschaften beinhalten, als wäre das Feuer selber ein biologischer Parasit? — Eine ganz wichtige Entartung, die ein Mensch erfährt, der sich von  (teilweise) gekochter Nahrung ernährt: er wird besitzgierig.  —Wieso? Durch welche genauen Mechanismen? Hier fehlt jegliche logische, plausible Begründung.— Das könnt ihr mir nun glauben oder nicht. Ich sage euch das einfach so aus meiner über 9-jährigen Erfahrung mit Rohkost und anderen Rohköstlern. Rohköstler legen die Besitzgier meist nach einigen Jahren vollständig ab. —Die AW´ler auch, aber sie wissen, dass es nicht wegen des Essens ist, sondern wegen des gesamten parallel dazu verlaufenden Umdenk-Prozesses. Du müsstest begründen, wieso es nicht das Umdenken ist, sondern wie vorher welche Gifte wie eine Besitzgier auslösen sollten im Gehirn, – was für Hirn-Spezialisten völlig unwahrscheinlich klingen dürfte. Auch bei Alkohol gibt es keine derart spezifischen Auswirkungen. Kein Gift verändert ein derart spezifisches Verhaltensmerkmal.—  Und da ist die Ursache der Ursache: durch entartete Nahrung verursachte geistige Entartung mit dem Ergebnis: Besitzgier. —Da fehlen zig Zwischenerklärungen. Und wenn die Diagnose nicht stimmt, kann auch die Therapie nicht stimmen: Gesünder essen ändert kaum was: Alle Rohköstler, die ich kenne, blieben gemeinschaftsunfähig, und zwar aufgrund der von der AW beschriebenen neurotischen kulturellen Evolution mit all den Lügen, die Fehlverhalten als chic, in, normal und erfolgversprechend erklären.—  Es gibt noch etliche andere geistige Entartungen, die durch Kochkost zustandekommen: übermäßige Aggression (vor allem bei Männern),  —bei Hormonen in Fleisch usw. vorstellbar. Aber das vernachlässigt die Tatsache, die durch neue Studien belegt wurde, dass die Art der gesehenen Verhaltensvorbilder den entscheidenden Ausschlag darüber gibt, ob jemand sich aggressiv verhält. Und damit wären wir bei der Frage der Evolution der Verhaltensvorbilder bzw. (parasitären) Meme.—  übermäßiger Sexualtrieb, —vorstellbar durch Hormonvergiftung.— Eifersucht (folgt letztlich aus der Besitzgier), —Eifersucht ist ein derart komplexes Netz an einzelnen Verhaltensweisen, dass nicht vorstellbar ist, wie das und Besitzgier durch welche Gehirnvergiftungen ausgelöst werden könnten.— irrationale Ängste (vor allem bei Frauen), Ungeduld —Bei Coffein-Vergiftung plausibel.—   mangelnde Liebesfähigkeit, starkes In-der-Zeit-verhaftet-sein, usw. —Wie sollten hier die Mechanismen sein?—  Und *erst dann*, als der Mensch durch seine Kost entartet war, schuf er sich eine Wirtschafts- und Gesellschaftsform, die seinem entarteten Geist entsprach: die heutige Zinswirtschaft und die Städte-Gesellschaften. So herum also! Ein gutes Buch dazu ist von Thom Hartmann und heißt „Die Erde, unser ausgebrannter Planet“. Thom schreibt dort, daß die alten friedlichen Stammensgesellschaften an einem Punkt in der Evolution wahnsinnig wurden und sich in kriegerische, ausbeuterische Städtegesellschaften umwandel-
ten. Leider hat er nicht herausgefunden, woher der Wahnsinn kam. Als  Rohköstler weiß man es: aus dem Kochtopf, insbesondere in der Ackerbauphase aus dem Getreide. Weizen macht wahnsinnig. (Gluten-Intoleranz). So, das mußte mal gesagt werden. Der Rest eurer Ausführungen ist m.E. im großen und ganzen richtig, d.h. die diversen Lügen-Meme sehe ich als gesellschaftlich vorhanden an. Aus diesem Grunde ist es mir mittlerweile fast unmöglich, fernzusehen. Meist
kotzt mich das ganze Gelüge nach wenigen Minuten so an, daß ich den Aus-
schaltknopf betätige. Kinofilme sind aus dem selben Grund sehr problematisch für mich. Ich verlasse recht oft das Kino, wenn ich sehe, dass der Film nur weitere Lügen ausstreut, statt Wahrheiten zu säen. Die meisten Rohköstler haben übrigens keinen Fernseher mehr. Ich hatte schon vor der Rohkostzeit keinen. Ach so, ein klitzekleines bißchen Werbung in eigener Sache: ich leite
das Rohkostforum im Internet: http://f23.parsimony.net/forum51774
das eigentlich aus 3 Foren besteht. Im sogenannten Kritik-Forum kommen
wir auch auf religiöse und weltanschauliche Dinge zu sprechen, in letzter Zeit oft auf die kranke Wirtschafts- und Gesellschaftsform, in der wir leben.
Schöne Grüße aus Berlin, S

—Insgesamt läuft dein Ursachenmodell auf eine einzige Therapie hinaus: Rohkost. So gut die AW das findet, – aber die praktischen Erfahrungen mit Rohköstlern sprechen eine ganz andere Sprache: Die Manipuliertheit durch all die Lügen-Meme verhindert bei vielen ein entspanntes kooperatives Sich-Vertragen-und-Genießen-Können. Dadurch bleibt es bei einem Glücks-Hormon-Mangel, und die Tendenz, Ersatzbefriedigungen zu konsumieren, bleibt erhalten, wodurch der Raubbau an der Erde fast ungebremst weiter geht. Mein Tip lautet: Solange lesen im Grundlagen-Buch der AW www.Anreizkorrigierte.Wissen.schaft.ms , wo man auch die 21 bisherigen Anreizkorrigierten Nobelpreisträger findet, bis deutlich wird, dass zuallererst all die Lügen als die eigentliche Verrücktheit aus dem Kopf müssen. Entweder durch die AM Anreizkorrigierte Marktwirtschaft, die die Manipulations-Mechanik stoppt. Oder durch Erkenntnis, was aber viel Lebensklugheit und geistige Freiheitsgrade voraussetzt.

Viele Grüsse

 

Das ist viel Stoff zu lesen, was Du mir da gesendet hast und trifft bei mir komplett auf Übereinstimmung.

 

Hallo W,

es hätten sich sehr viele Dinge in meinem Leben verbessert, wenn ich die AW nur als Halbtagsbeschäftigung gemacht hätte. Aber ich war so fasziniert von der Möglichkeit eines wirklich glücklichen Lebens, dass mich das normale Leben überhaupt nicht mehr interessiert hat. Heute würde ich aber empfehlen, das normale Leben weiterlaufen zu lassen und sich nur einige Stunden täglich mit der AW zu beschäftigen. Machten das Viele, käme ganz schnell eine andere Realität zustande. Verläßt man aber wie ich sofort das normale Leben völlig, muss man selbstverständlich auch auf alle positiven Restaspekte verzichten, die das normale Leben noch bietet. Besser wäre gewesen, ich hätte gewartet, bis genügend andere durch Feierabend- und Wochenend-Treffen auch so weit sind. Aber ich glaubte an den unaufhaltsamen Sieg der Wahrheit. Heute bin ich da gar nicht mehr so sicher, hoffe aber noch darauf. Also mein Tip: Jeden Tag einige Stunden AW, und andere informiert, und bald können wir viel Spaß haben. Der Messcomputer würde bei mir fast nichts mehr finden. Aber selber fähig zu sein für ein rundum glückliches Leben bedeutet noch lange nicht, dass auch schon genügend viele andere dazu fähig sind. Und so warte und hoffe ich auf Euch, denn ein soziales Gruppentier wie homo sapiens braucht glücksfähige Mitspieler…

Viele Grüsse

 

Hallo
Da ich kein grosser Schreiber bin, auch nur einige Zeilen zu der oben Genannten Idee (Nobelpreis-Ring bzw. Gütesiegel). Die Idee ist sehr gut, aber ich kann noch keinen Vorschlag machen, da ich erst einmal alles gelesen haben muss, (immer alles von zwei Seiten) und das dauert.
Mit freundlichen Grüßen

 

Die AW geht davon aus, dass echte wissenschaftliche Arbeit überhaupt erst einmal die richtigen Fragen aufwerfen muss. Bisherige Wissenschaft schaffte es noch nicht einmal, überhaupt nur die richtigen Fragen zu stellen.

Es ist leider aus ethischen Gründen nicht so einfach, Leuten über Jahre unter kontrollierten Bedingungen nur eine ganz bestimmte Kost zukommen zu lassen. Aber echte Wissenschaft betont wenigstens immer wieder, wie wichtig es wäre, darüber mehr zu wissen, anstatt die Leute sich Tag für Tag weiter krankfressen zu lassen, nur weil die Wirtschaftsmechanik so Umsatz macht.

Bisherige Wissenschaft krankte daran, mit größter Präzision Dinge zu untersuchen, die die Menschen immer weiter von Gesundheit und Glück entfernten. Das zu korrigieren, ist das Anliegen der AW, also Ihr Glück und Ihre Gesundheit zu verbessern.

 

Das liegt halt daran, dass Sie alle Sie betreffenden Wahrheiten nicht wagen, in sich selbst zu suchen. ---Das ist ein interessanter Punkt: Eigentlich könnte ich alle Wahrheiten in mir, in meinem Körper finden. Denn die DNS-gegebenen Genußmöglichkeiten dürften einigermaßen ausgereift sein trotz des Erfahrungsmangels in unserer Kultur. (Bei Tieren hat man festgestellt, dass vieles nicht ausreifen kann, wenn die dazu passenden Erfahrungen fehlen. Aber wir wollen hoffen, dass der heutige Mensch nicht in diesem Sinne bleibend verkrüppelt ist. Denn dann würde bei einem Erwachsenen kein Weg mehr zu einer Ausrichtung des Lebens anhand der Naturgenüsse führen können. Also wollen wir hoffen, dass immer noch alle Wahrheit darüber, wie der 3. Schimpanse homo sapiens konstruiert ist und für welche Lebensweise, in uns vorhanden ist.) Aber wer schafft das schon, wirklich voll die eigenen Genußmöglichkeiten zu bejahen und nichts zu zensieren, wenn die ganze Welt es als out erklärt? Nur deswegen benutzt man das Hilfsmittel Wissenschaft, um logisch erschließen zu können, wie alles zusammenhängt, und daraus dann den Mut zu gewinnen, wirklich alle Genußmöglichkeiten als gut, richtig und nützlich zu akzeptieren für ein friedliches, liebevolles, von Raubbau an der Erde freies Leben. Ein Beispiel ist eben die Sexualität. Erst durch Wissenschaft habe ich so richtig verstanden, warum soviel Sexualität, wie mein Körper als Genußmöglichkeiten einprogrammiert hat, gut und nützlich ist: Diese viele Sexualität erzeugt die Grundstimmung des Liebevollen, Friedensvertraglichen, Kooperativen, - ist also eine der Voraussetzungen für das, was wir uns alle wünschen. Aber wieviele Menschen, die nicht derart durch Wissenschaft ermuntert wurden, gehorchen dem Normalitätsdruck und sagen: Nein, mein Körper hat solche Genußmöglichkeiten gar nicht, wenn ich einen Freund habe, reicht das meinem Körper völlig, ich brauche gar nichts anderes mehr. Wobei laut den Statistiken 60% der Frauen fremdgehen. Aber wahrscheinlich nur unter Schuldgefühlen.--- Es ist, wie es ist. ---Ich hätte gern, dass es morgen anders ist...--- Lernen wir einfach, manches nicht so schnell wissen zu können, weil wir nie alles wissen können, es wird immer wieder mehr zu wissen geben, als wir gerade erreicht haben. Das bedeutet nicht, dass deshalb Wissenschaft und Forschung aufgeben sollen“– nein, sie sind für mich das, was man Bestätigungsmodul nennen könnte für eine Denkweise, für ein Weltbild, das durch die Wissenschaften letztlich bestätigt wird. Was Wissenschaft und Forschung erforschen, wird in der Masse das sein, was die jeweiligen Machthaber mögen.  ---Und genau deshalb wurde ja die AW begründet, damit eben Wissenschaft erstmals insgesamt auf Gesundheits- und Glücksförderung der Menschheit ausgerichtet wird.---  Was verändert werden kann, ist, dass man Wissenschaft und Forschung und die Anwendung ihrer Erfindungen oder Erkenntnisse wirklich nur zum Wohle der Menschheit nutzt. Dies ist dann ein Feld der geistigen Auseinandersetzung: was nützt dem Menschen tatsächlich. Darüber wird immer zu streiten sein friedlich natürlich. ---Und genau dazu ist die AW gegründet worden.---  Wie wäre es, nicht von falsifizieren auszugehen, sondern von verifizieren?
Und: Die Grundannahmen des spirituellen Denkens sind in Ihrem Sinne noch nicht verifiziert, also wissenschaftlich nachgewiesen. Könnte unter Umständen auch noch ein Weilchen dauern... :--))  ---Das mit dem Falsifizieren hat schon seinen Sinn: Es erlaubt uns ja durchaus, auch gewagte Hypothesen aufrechtzuerhalten, allerdings nur solange, bis Tatsachen auftauchen, die eindeutig nicht im Einklang mit den Hypothesen sind. Und genau dies ist wohl der Fall bei den Grundhypothesen der Spiritualität.---  Es gibt aber doch auch schon Beispiele, in denen spirituelles Wissen von der jeweilig herrschenden Wissenschaft zunächst günstigstenfalls verlacht wurde und später doch verifiziert wurde.  ---Ich weiß, dass das oft gesagt wird, kenne aber kein einziges Beispiel, das wirklich einer Nachprüfung standhielte.--- Erklären Sie mir das Wort Realität. Von welcher sprechen Sie überhaupt, wenn nicht von der Ihren?
Ihre ist aber nun mal nicht meine gewöhnen Sie sich einfach daran, so wie ich mich daran gewöhne, dass meine nicht Ihre ist, nicht sein kann, wäre ja auch stinklangweilig oder? :--)) ---Eben nicht. Erst dann würde es spannend werden, wenn Sie nicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet hätten: In den letzten Jahrtausenden gab es ja wirklich so viel Unwahrheit, dass die Leute sogar anfingen zu zweifeln, ob der Stuhl, auf dem sie sitzen, überhaupt Realität ist. Aber genau das ist er: Trotz aller Lügen der Menschheit gibt es eine faktische, materielle Realität, in der wir alle leben, und dies zu akzeptieren, hat es ermöglicht, auch Darwins Naturgesetz von Variation und Selektion zu begreifen, wodurch völlig klar wurde, warum es so viel Unwahrheiten geben musste. Und gerade dadurch wurde man bestärkt darin, wieder voll darauf zu vertrauen, dass es eine gemeinsame Realität für alle Menschen gibt.---  ich will Ihnen keine Irrtümer vorzeigen, und ein Gespräch sollte nicht gegenseitige Irrtümer aufzeigen, sondern Möglichkeiten einer gemeinsamen Handlungsfähigkeit.
 ---Eine gemeinsame Handlungsfähigkeit setzt für mich voraus, dass die andere Person gewisse Grundfähigkeiten für eine entspannte, befriedigende Kooperation aufweist. Ist das nicht der Fall, versuche ich die zugrundeliegenden Irrtümer zu ändern. Ein Beispiel: Letztens machten wir in einer kleinen Gruppe Massage. Eine Person nahm viel, gab aber nach Ansicht aller anderen kaum etwas zurück. Entweder es gelingt uns nun, die Irrtümer dieser Person in Bezug auf das Spiel des Gebens und Nehmens zu korrigieren, oder wir werden uns den Versuch weiterer gemeinsamer Handlungen sparen, denn da haben wir ohne diese Person weniger Frust als mit ihr.---  Sie dürfen nicht? Sind Sie nicht frei, wenn Sie Anhänger der AW sind?:--) ---Es gibt so etwas wie einen hippokratischen Eid für die gesamte AW: Nicht mitzuwirken an der weiteren Schädigung anderer Menschen. Und Irrtümer zu bestätigen wäre doch wohl ein Mitwirken an der Schädigung anderer, oder?--- Ich vermute mal, der Organismus von irgendeinem Lebewesen schert sich einen Dreck, was Sie für wahr halten oder für unwahr. Er ist überlebensfähig oder auch nicht, und das unabhängig davon, was Sie für wahr halten oder was Sie als wahr zu beweisen suchen. ---Eben nicht. Man hat ja eben gerade festgestellt, dass die Tiere offensichtlich deswegen überlebensfähig sind, weil sie akzeptieren, dass es eine Realität gibt, die sie mit ihrer Sensorik alle ähnlich zu erfassen versuchen. Und sobald das, was die Sensorik dem Hirn liefert, irgendwie abweicht von dem, was die Sensoriken anderer liefern, stirbt dieser Organismus, weil er die Realität verfehlt, - z.B. den Landeast nach dem Sprung von Baumkrone zu Baumkrone. Gerade die Beobachtung der Tiere und der Selektionsprozesse bestärkt also die Erkenntnis, dass doch alles in einer gemeinsamen materiellen Realität existiert, wo für keinen Organismus eine Ausnahme gemacht wird.--- da ich mich inzwischen eingelesen habe, ahne ich, was Sie meinen könnten.
Unsere jetzige Welt, die gern als Realität hingestellt wird, sehe ich als einzige große Illusion, ja.  ---Und das ist ja auch richtig so, weil so viel überschäumende Manipulation da ist. Aber neben der Manipulation gibt es eben doch noch eine gemeinsame materielle Realität, die Frieden, Gesundheit und Glück möglich macht, wenn man sie ganz genau kennt.--- Da ich mich nach meinen Gefühlen, von denen ich wie Sie wissen meine, dass sie das mitgebrachte universelle Wissen des Menschen sind, richte, zeigen mir derartige merkwürdigen Gefühle, dass etwas an dem, was Sie fordern oder schreiben, nicht stimmt, für mich nicht stimmig ist. ---Ich wüßte nicht, wie ich solche Gefühle von den Out-Gefühlen unterscheiden sollte, durch die unzählige Menschen ihre Sexualität unterdrücken. Die fühlen doch auch, dass mit der Sexualität irgendetwas nicht richtig ist. Und doch handelt es sich nur um per Manipulation eingegebene Out-Gefühle und um unwahre Meme. Was ist mit den Nonnen? Ist deren innere Wahrheit, deren Körper wirklich so viel anders wie der von Frauen, die 3 mal täglich Sex haben? Oder haben Nonnen halt einfach nur Gefühle, dass mit dem Sex irgendwas nicht in Ordnung sei?--- 
Was wollen Sie denn selektieren? Taten wir das nicht Jahrtausende lang und wo lag der Nutzen? ---Es geht bei der Angewandten Evolutionsbiologie nicht darum, ob wir Menschen irgend etwas selektieren, - was selbstverständlich auch geht im Sinne der künstlichen Zuchtwahl bzw. Züchtung z.B. von Schoßhündchen bis Kampfhunden. Sondern es geht um die Erkenntnis, dass Variation und Selektion ein immer wirkendes Naturgesetz des Universums ist, das wichtigste Naturgesetz des Universums überhaupt für unsere Lebenspraxis als Menschen. Eben weil ein Konzern, der seine Werbemilliarden an einen Fernsehsender gibt, der Wahrheiten statt, wie alle anderen Lügen, verbreitet, zwangsläufig und automatisch selektiert wird, weil nur Lügen Kaufen erzwingen können, aber nicht Wahrheiten. Wer alle Wahrheiten über das Leben weiß und über Zigaretten, und auch genügend andere Menschen hat, die auch alle Wahrheiten kennen, der raucht nicht mehr. Der küßt dann viel lieber, als zu rauchen, und bekommt so auch keinen Lungenkrebs. Aber wer belogen wurde und out-Gefühle gegenüber dem vielen Rumknutschen hat, der ist dann gezwungen, zu Rauchen, denn der Körper holt sich seine Befriedigung, egal wie. Und das bedeutet dann halt Lungenkrebs.--- lassen Sie jeden in Freiheit das glauben, was er mag und halten Sie nicht andere, die nicht Ihrem Glauben oder Wissen anhängen, für minderbemittelt. Das ist keine Basis für Verständigung. ---Das würde bedeuten, dass man sagt: Alle wissen alles und alle haben recht. Aber das führt zu nichts. Für mich ist es wichtig, wenn jemand sagt, wo ich eine Tatsache übersehen haben könnte. Und umgekehrt. Einander nur zu bestätigen, dass alle alles richtig sehen, führt zwar zu einer Harmonie-Illusion, aber nicht zu mehr konkretem Genuß.--- ich wende mich nicht von wissenschaftlichen Erkenntnissen ab, im Gegenteil. Ich setze sie nur anders in den Zusammenhang. - Sie könnten mal davon ausgehen, dass es wurscht ist, was wer für einen Glückslevel hat. Die Botschaft heißt: Hauptsache glücklich.  ---Als wäre das wie beim Fußball: Hauptsache drin im Tor. Haben Sie noch nie Schmerzen gehabt, die doppelt so intensiv waren wie einen Tag zuvor? Die Sinneszellen geben nicht nur ein Ja/Nein ab, sondern unterschiedliche Grade an Schmerz und Genuß.---  Und je eher einer glücklich ist, um so besser für die gesamte Menschheit. (Ausstrahlung) Lächeln Sie mal einfach einen Tag lang in die Welt hinein.:--) ---Tue ich fast immer.--- Und wenn Sie meinen, das Glücksempfinden beim Betrachten einer Rose oder dergleichen sei zu gering, dann haben Sie einfach noch nicht verstanden, dass dies erst mal die Grundlage ist. ---Wenn ich eine Zigarette rauche, brauche ich dafür eine bestimmte Zeit des Tages. Genauso für das Betrachten einer Rose. Wenn es aber viel intensivere Genüsse gibt wie z.B. Schmusen, dann nehme ich mir ganz bewußt nicht die Zeit für eine Zigarette oder für die Rose. Ich verzichte auf den kleineren Genuß zugunsten des Größeren. Man kann halt nicht alles haben, der Tag hat nur 24 Stunden.--- Gemütlichkeit, es wirkt nach außen eventuell so, das will ich gern glauben. :--)
In Wirklichkeit (meiner) arbeiten die spirituell lebenden Menschen (wie ich sie verstehe nicht die von der Hokuspokus-Garde) unaufhörlich von innen heraus. Das so gebe ich zu können Sie nicht verstehen, aber vielleicht haben Sie schon was von Lichtarbeit gehört. Das wäre ein Beispiel. Ich habe noch keinen wahrhaft spirituell lebenden Menschen gesehen, der Missstände bestehen lässt...er hat nur eine andere Art, mit ihnen umzugehen, um sie aufzulösen nicht zu bekämpfen im herkömmlichen Sinne. Weil wie ich schon oft sagte (weil es wichtig ist): was ich bekämpfe, halte ich am Leben... gebe ihm Realität... ---Finde Bekämpfen aus einem anderen Grund schlecht: Es führt wieder in den Streitstreß, den die Soziale Marktwirtschaft will, damit mehr gekauft werden muss. Aber Aufklären ist nicht gleich bekämpfen.--- Das ist ja auch in Ordnung, hat keiner was dagegen, nur wie gesagt, könnte man vielleicht die Art des Umgangs mit Mensch noch mal überdenken. Stellen Sie die AW nicht auf einen Sockel, sondern bieten Sie sie an als das, was es ist: eine von vielen Möglichkeiten. ---Warum sollten die Leute sie dann lesen, wenn sie von sich aus schon erklärt, dass sie relativ belanglos sei?--- Nun muss ich mal darauf aufmerksam machen, dass es wohl die parasitären Meme der Älteren sehr wohl sind, die derlei Medien benutzen (und auch derlei wissenschaftliche Erkenntnisse unters Volk streuen), um entsprechende Wirkungen hervorzubringen oder interpretiere ich Sie falsch? ---Nicht ganz. Ich unterscheide nur zwischen den Älteren, die im Dienste der Wirtschaftsmechanik gar nicht anders können, als bestimmte parasitäre Meme zu verbreiten, - und den Älteren im Privatleben, die sich oft noch eine realistischere Sichtweise bewahrt haben, als das, was sie im Rahmen der Wirtschaftsmechanik so alles verkaufen müssen.--- Wieso schauen die Kinder so viel Fernsehen? Weil wir es Ihnen vorleben ---Nein. Als der Fernseher erfunden wurde, begannen die Menschen ja auch nicht mit dem Gucken, weil es die anderen vormachten. Der Fernseher unterrichtet den Kindern ein immer verrückteres Bild einer Normalität, deswegen scheitern Kinderfreundschaften heute ein wenig schneller als früher, und dann haben die Kinder mehr Zeit zum Fernsehgucken. Und dann zeigt das Fernsehen immer mehr eine Normalität, in der es normal ist, viel Fernsehen zu gucken. Usw.--- Weil wir es ihnen scheinbar vorleben müssen wir haben zu wenig Zeit für die Jugend, wir müssen uns ums Heranschaffen von Geld bemühen (so der scheinbare Zwang) und der Kapitalismus, zumal dieser hier in Deutschland, kümmert sich nicht wahrhaft um die Kinder, er benutzt sie genauso wie die Älteren und versucht, sie in ihren Illusionen gefangen zu halten das ist Ihnen doch genauso wenig neu wie mir. Frage ist, wo der Ausweg ist. - „Überleben der Stärksten (Naturgesetz?  ---Nein. Die Angewandte Evolutionsbiologie hat eine Entwicklung hinter sich und gestehen wir Darwin einige kleine Anfangsschwächen zu. Gemeint ist: Naturgesetz von Variation und Selektion: Alles in der Welt liegt in verschiedenen Ausprägungen vor: Im Fluß liegt ein großer Stein und ein kleiner. Das Wasser spült den kleinen Stein fort, der große bleibt da. In diesem Gebiet ist der kleine Stein selektiert worden, ausgestorben, verschwunden. Der große nicht. Das ist das Naturgesetz. Eine Wildkatze hat aufgrund von Variation in ihrer DNS sehr kurze Krallen, alle Mäuse entschlüpfen ihr immer wieder, sie verhungert, wird mitsamt dieser DNS-Variation selektiert, stirbt aus, verschwindet. Das ist das Naturgesetz von Variation und Selektion. Ein Schmetterling weist eine genetische Variation auf und ist braun. Er sitzt auf den hellen Birken, wird von den Vögeln gesehen, gefressen, selektiert, stirbt aus, verschwindet. Hundert Jahre später taucht die gleiche genetische Variation noch einmal auf, aber durch den menschlichen Rußdreck sind die Birken mittlerweile braun. Die Vögel sehen nun die hellen Schmetterlinge und fressen bzw. selektieren diese, und nicht die braunen. Die braunen Kinder der Braunen überleben und verbreiten sich, werden nicht selektiert. Hier wird schon deutlich, dass das Naturgesetz von Variation und Selektion selbstverständlich auch unverändert gilt, wenn vom Menschen künstlich geschaffene Dinge mit im Spiel sind wie Ruß, Fernsehen, Werbung, Wirtschaft usw. Das ist dem Naturgesetz völlig egal: Wieder variiert alles, und manches wird selektiert und manches nicht. Und ein Fernsehsender, der nicht wie alle anderen nur Lügen über das Leben verbreitet und nicht Fehlverhalten als in chic werden läßt, wird zwangsläufig selektiert, weil glückliche Menschen viel zu wenig kaufen.--- Da Sie aber im selben Atemzug von Programmierung Ihrer Person zur Aufklärungsarbeit sprechen, will ich hoffen, dass diese Programmierung von Ihnen selbst stammt. ---Ich bin einfach nur Teil der Evolution und unterstehe einfach dem Naturgesetz von Variation und Selektion: Aufgrund einer genetischen Variation, die einfach zum Würfelspiel der Evolution gehört und die ich mittlerweile eher als Fluch betrachte, kann ich präziser denken als fast alle anderen Menschen. Dadurch konnte ich wie einige wenige andere auch die AW erfassen, das menschenmögliche Geniessen erahnen, und dadurch bin ich programmiert für Aufklärungsarbeit, die vielleicht völlig nutzlos für mich ist, weil ich vielleicht ihre Früchte nicht mehr erleben werde. Weswegen ich jedem anderen empfehlen würde, nur 2 Stunden am Tag mit AW zu arbeiten.--- Es geht mir nicht darum, irgendeinen Wissenschaftler und dessen Arbeit zu negieren All deren Arbeiten jedoch bestätigen letztendlich doch..., dass die Welt, unsere sogenannte Realität eine andere ist, als wir in der Masse derzeitig meinen. ---Genau.---  Der Ansatzpunkt der AW ist demnach sicherlich in gewissem Maße nützlich, das fast Einzigste, was ich zu bemängeln habe, ist der Umgang mit diesem Wissen, eine gewisse Arroganz, die sich nicht verstecken lässt, die aber nicht von den Wissenschaftlern kommt, sondern von den Interpretatoren der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Ein Politisieren der Erkenntnisse wird vermutlich nur ein Zwischenschritt sein können, aber eigentlich könnten wir uns sogar diesen Zwischenschritt sparen, indem wir alle einfach beginnen, neu über uns selbst nachzudenken das ist in meinem Sinne der effektivste und schnellste Weg zu einer Welt, wie sie viele Menschen erträumen. ---Genau. Viele Grüsse---

 

Hallo AW-Team,
mal wieder ein Lügen-Mem und seine Enttarnung:
http://www.sylt-gesund-leben.de/texten/milch.htm
Kennt ihr wahrscheinlich schon, oder?
Gibt’s irgendwo eine Sammlung der Lügen-Meme?
GrußS

 

Sehr geehrt Damen und Herren,
herzlichen Dank für diese Nachricht. Dieter Duhm ist z. Z. in einem retreat,
ich werde ihm den Text über seine Leistungen zukommen lassen. Kennen Sie das Buch „Die heilige Matrix“? Es ist das neueste und umfassendste Buch von D. Duhm und beschreibt neben der Frage der Sexualität vor allem auch die Fragen der Heilung von Mensch und Erde. Der Entwurf für eine neue globale
Friedensstrategie ist wohl der Teil seiner Arbeit, der im Text noch fehlt.
Ich melde mich wieder bei Ihnen, wenn wir einen neuen Textvorschlag haben.
Ich habe noch eine Frage: Ich habe Ihre Web-Seite besucht, dort aber keine
Links gefunden zu ihrem „Nobel“preis. Wie ist denn das Ziel Ihrer Arbeit?
Herzliche Grüsse aus Portugal
B K

 

Vielleicht kommt eine Zusammenlegung Eures Modells und des AW-Modells einer Wahrheit am nächsten. Die Stärke des AW-Modells liegt ja in der Angewandten Evolutionsbiologie, bei der mit äußerster Genauigkeit Variation und Selektion in der kulturellen Evolution betrachtet werden, und dieser Teilaspekt scheint Eurem Modell noch ein wenig zu fehlen. Welche Punkte gebe ich bei einem Zusammenlegungs-Versuch beider Modelle zu bedenken?:

Ockams Rasiermesser verlangt, immer die sparsamere Erklärung der aufwendigeren vorzuziehen: Was gilt es zu erklären?: Mode 1: Unterdrückung von Sexualität als ein (prominentes) Beispiel für das unnormal werden bzw. aus-der-Mode-kommen DNS-gegebener Genußmöglichkeiten. Mode 2: Gewalt und Krieg sind in anstatt out. Mode 3: Als völlig normal angesehen wird das Vorliegen von Krankheiten, die merkwürdigerweise aber besser werden, wenn die Selbstvergiftung durch Essen, Rauchen, Alkohol usw. weniger wird. Recht sparsam ist das AW-Modell: Erfindung der Arbeitsteilungs- und später Tausch-Mechanik => viele Teilaspekte der Sexualität werden durch parasitäre Meme als unnormal bzw. unmodern hingestellt, was denjenigen Verkäufern Selektionsvorteile bringt, die die Ausbreitung solcher Meme unterstützen. (Dieses Modell braucht also nicht viel mehr als die Evolutionsbiologie auf die geistige bzw. memetische Evolution anzuwenden. Das ist sparsam.) => Drogen wie Kochkost, Zigaretten und Alkohol müssen als Ersatz konsumiert werden. => Krankheiten sind die Folge. Schafft es ein Mensch, Rohkost einigermaßen zu praktizieren trotz des Suchtdruckes, schwinden die Krankheiten. Aber die Sexualität und die anderen Genussquellen werden nur hochgefahren, wenn man dieses Modell voll verstanden hat. Ohne klaren Verstand kein Rauskommen aus der Falle. - Nun im einzelnen zu einem Zusammenlegungs-Versuch beider Modelle unter Berücksichtigung des Sparsamkeits-Aspektes:

So sehe ich das beinahe auch. Beinahe, weil es noch etwas anderes Wichtiges gibt: Leben!  Einverstanden.

Formal gebe ich euch recht. Ich habe diese Gegenargumente auch erwartet. Aber inhaltlich bleibt es dabei: wie immer man das entscheidende Etwas nennt, das den Menschen von den nichtmenschlichen Tierarten abhebt, es war jedenfalls der Mensch, der das Feuer anfing zu nutzen, kein Vogel und kein Affe. Salopp gesagt: bei Vögeln, Affen, usw. reicht’s nicht ganz dafür.

Da kommt mir ein neuer Gedanke: Vielleicht haben Affen sich nur nicht in eine solch problematische Situation manövriert, dass sie auf dieses stinkende, in den Augen beißende Feuer angewiesen sind. Vielleicht würde es ja bei den Affen dafür reichen, aber ihnen gehts zu gut, um sich an solch ein unangenehmes Hilfsmittel halten zu müssen.?

An dieser Erkenntnis kommen wir nicht vorbei. Auch aufwendig erscheinende Nester von Vögeln, Biberbauten, usw. sind *nicht* das Ergebnis eines abstrakt denkenden, manipulierenden Verstandes – sonst würden wir im Tierreich wohl auf ganz andere Phänomene stoßen, z.B. auf Affen, die Hütten bauen, usw.
Über ein gewisses recht einfaches Maß gehen alle diese tierischen Tätigkeiten
nicht hinaus. – (Zur Selektion der Selbstschädigung:)
Nein. Das Argument gilt vielleicht noch für die Zeiten, als der Mensch das Feuer bereits erfunden hatte, aber noch innerhalb einer Warmzeit lebte, also keine Notwendigkeit bestand, das Feuer auch zu nutzen. Obwohl das auch wieder fragwürdig ist, denn der Druck, das Feuer zu erfinden, war im Winter einer Eiszeit mit Sicherheit größer, als in einer Warmzeit. Insbesondere,
wenn man bedenkt, daß der Mensch zunächst(!) noch in den dauerhaft warmen Zonen der Erde lebte, nämlich in den tropischen Zonen.

Da dürfte doch kaum ein Druck in Richtung Erfindung des Feuers geherrscht haben, wenn die auch in der Eiszeit dauerhaft warm blieben. Außer für Raubtierabwehr. Ist es aber in den tropischen Regionen nicht zu feucht für Feuer?

Aber egal, ob das Feuer nun in einer Warmzeit oder in einer Eiszeit erfunden wurde, so hat es doch Konsequenzen. Das hat Burger in seinem Buch „Die Rohkosttherapie“ auf den Seiten 93-94, 181-183und 243-245 erklärt. (Auflage von 1999) Das Kochen ist eine Falle, aus der man nicht mehr ohne Hilfe des Verstandes herausfindet.

Heißt in der AW: Die Wirtschaftsmechanik ist eine Falle, aus der man ohne Hilfe eines ganz klaren Verstandes nicht mehr heraus kommt.

Denn der Genußverlust bei rohen Lebensmitteln, der nach dem Verzehr von
Kochkost auftritt, läßt einen immer wieder zum Gekochten greifen.

Das könnte durchaus so sein. Dagegen spricht aber folgendes ein wenig: Wer viel Sexualität genießt, erfährt auch, wie wichtig es ihm ist, dass der Körper der anderen gut aussieht. Dadurch erkennt er auch, wie wichtig es auch für seinen eigenen Spaß ist, wie der eigene Körper aussieht. Nun müssten die Menschen damals in der Lage gewesen sein zu erkennen, wie Kochkost z.B. ihre Haut negativ verändert. Von daher hätten sie gerne auf Kochkost verzichtet, eben weil ihnen die Sexualität wichtiger ist. Ist aber Sexualität weitgehend unterdrückt, dann steht der Mensch unter Suchtdruck, der ein Genuß-Mangel-Druck ist. Dann ist ihm die Verunstaltung seines Körpers egal, besonders weil ja sowieso das meiste an Sex verboten ist oder als unnormal etikettiert. Und genau das ist auch meine persönliche Erfahrung: Je freier ich für die Sexualität wurde, desto bereiter wurde ich auch, den Genussverlust beim Übergang von Kochkost zu Rohkost zu akzeptieren. Aber vorher hatte ich keinen Grund, – und dazu kam ja dann auch noch der Genuß-Mangel-Sucht-Druck-Zustand. Also:  Auch Burger hat doch in seiner Metapsychoanalyse die Lustunterdrückung erkannt: Das heißt: Allgemeiner, auch sexueller Lustmangel macht es fast unmöglich, den Genussverlust beim Übergang von Koch- zu Rohkost zu akzeptieren. Allein die Geschmacksveränderung durch die Kochkost hätte nicht diesen durchschlagenden Fehlentwicklungsprozeß bekannten Ausmaßes bewirken können.

Also beide Modelle zusammenlegen: Burger selbst hat erkannt, dass die Bisexualität des Menschen unterdrückt ist, dass Eifersuchtsfreiheit natürlich sein dürfte, dass auch ganz junge Frauen wie in der Bonobogruppe Körperkontakt zu auch den älteren Frauen wie Männern aktiv suchen dürften usw. Von daher steht einer Zusammenlegung beider Modelle nichts im Wege: Einmal macht der Genußverlust durch Kochkost es schwierig, zur Rohkost zurückzukehren, und zusätzlich macht der allgemeine Genußverlust durch die parasitären Meme der Arbeitsteilungs-Mechanik den Verzicht auf den drogenartigen, ersatz-befriedigenden Kochkost-Geschmack so besonders schwer.

Es sei denn, man kommt nicht ran. Und als der Mensch noch nicht seßhaft war, ist ihm das Feuer bestimmt immer wieder mal ausgegangen und er mußte ein Weilchen roh essen. Das klappte nach wenigen Wochen auch wieder.

Und genau da hätte er die kleinen Unterschiede im Aussehen der anderen sehen müssen. Und von daher bewusst auf die Kochkost verzichtet. Denn die Menschen damals waren nicht so dumm, dass sie nicht wussten, dass sie ein Experiment machen, bei dem die Auswirkungen genau beobachtet werden sollten. Ist aber die Sexualität schon unterdrückt, sind einem die Auswirkungen völlig egal. Und man bleibt bei der Droge Kochkost. Genau so waren auch die praktischen Erfahrungen in der Instincto-Roh-Kommune: Kochkost-Rückfälle, weil einfach keine befriedigende Sexualität möglich war wegen all der parasitären Anti-Sex-Meme. Und dazu kamen noch die Vertrag(en)s-Unfähigkeits-Meme, die zu Streß führten. Beides zusammen führte in der Kommunen-Praxis zu Kochkost-Rückfällen. Aber wie gesagt: Das fusionierte Modell aus beiden Modellen kommt doch ganz gut hin.

Außerdem ist es ziemlich umständlich, Sachen zu kochen, wenn man keine Gefäße hat. Und Gefäße wurden erst im Neolithikum erfunden.
Insofern hat sich das Kochen in der Eiszeit (oder noch davor) vor dem Neolithikum sicher noch begrenzt.

Und in dieser Zeit müssten die Menschen eigentlich in der Lage gewesen sein, die ersten kleinen Ansätze gesundheitlicher Beeinträchtigung durch die Kochkost zu spüren. Dass sie dies aber ignorierten, dürfte durch den immer stärker werdenden allgemeinen Genußverlust durch die Arbeitsteilungs-Mechanik gekommen sein. Der Süchtige akzeptiert einfach die Schädlichkeit der Droge. Ihm mangelt es an Kicks im Leben, und die Kochkost gibt sie ihm, egal wie viel ihn das gesundheitlich kostet. Außerdem betäubt die Kochkost, macht schwer, schläfrig. So kann man der elenden, genußarmen Realität der Wirtschaftsmechanik entfliehen.

Vielleicht wurde das Feuer ja sogar überwiegend zum Wärmen
genutzt. Aber im Neolithikum (auch Neuzeit oder Ackerbauphase genannt) ging es dann richtig los mit dem Kochen. Es setzte sich überall dauerhaft durch (man hatte ja z.B. dann auch Hütten, wo einem das Feuer nicht einfach durch Regen und Sturm ausgehen konnte).
Und die arbeitsteilige Mechanik hatte schon seit zig Jahrtausenden begonnen, die Religion hervorzubringen, die gemäß dem Naturgesetz von Variation und Selektion immer lustfeindlicher wurde, weil so immer mehr Arbeitsteiliges verkauft werden konnte, mit dem die Lücken der Lust gefüllt werden konnten.

Selbst ein recht geringes Ausmaß an Kochen hat jedoch schon gravierende Auswirkungen. Eine meiner Hypothesen dazu, lautet „Kochen zerstört als erstes die feinen geistigen Fähigkeiten der Menschheit“, als da sind: Telepathie, Intuition, Kommunikation mit Tieren, Kontrolle der eigenen Fruchtbarkeit, Seherfähigkeiten, und so weiter.

Fragezeichen bei Telepathie und Seherfähigkeiten. In der Kommunen-Zeit war der AW-Eindruck, dass die Visionen-Schau manipulativ war. Auch Burgers Original-Reden wirkten zu diesen Punkten überhaupt nicht überzeugend. Für einen Biologen plausibel sind äußerst scharfe, wache Sinne und kristallklares Denken und Erahnen bei Rohkost. Aber nichts Über-Sinnliches. Aber bei der Geburtenkontrolle sagt die AW ähnliches: Die Unterdrückung des Körperkontaktes führte zu einer Blockierung der natürlichen Verhütungsmechanik. Dadurch kommt es zu Menschenmassen, die durch Kochkost und Getreideanbau halbwegs überleben konnten. Eben besonders, weil ihnen der Körper und sein Zerfall sowieso immer gleichgültiger wurde. Geh heute offenen Auges durch die Straßen und sieh all die häßlichen Kochkost-Monster und -Wracks. All diese Menschen haben so wenig Genuß im Leben und bei der Sexualität, dass Kochkost-Fressen die wichtigste Freude im Leben ist. Und genau wie beim Heroin-Süchtigen ist der Körper nur ein Sack, um Drogen hineinzustopfen. Wie abstoßend der wird, ist egal. Und genau das führte schon damals dazu, dass die Kochkost im großen Stile akzeptiert wurde. Wozu gesund und schön bleiben, wenn Sex sowieso als unmodisch und unschicklich gilt? Dann halt wenigstens die Droge Kochkost… Noch einmal: Die AW-Thesen mit Euren Thesen zusammenlegen, dann passt es ganz gut.

Ich bin durch Beobachtung auf diese Hypothese gekommen. Leute, die mit Rohkost anfangen, werden meist ganz am Schluß ihres Entgiftungsprozesses zu feineren geistigen Leistungen fähig. Gilt nicht immer, aber meistens. Was aus dem Verlust dieser Fähigkeiten folgt, sehen wir weiter unten.
(Zum Selektionsproblem:) Das ist mit bekannt. Ich bestreite aber, daß nomadisierende Stammesgesellschaften ein Interesse an Handel und Wirtschaft im heutigen Sinne hatten. Sicher hat man hier und da ein wenig ausgetauscht. Aber danach zogen beide Stämme ihres Weges.
Der dauerhafte Handel war erst mit der Seßhaftigkeit möglich – und dann auch erst sinnvoll, denn Nomaden beschaffen sich alles, was sie benötigen, indem sie einfach hingehen. Es besteht schlicht kaum Bedarf für Handel, wenn man nicht seßhaft lebt.

Mag für Handel zwischen den Gruppen stimmen. Aber was ist mit Spezialisierung bzw. Arbeitsteilung? Damit fängt schon alles an: Wer in der Gruppe sich darauf spezialisiert, Töpfe herzustellen, hat plötzlich neue Selektionsbedingungen: Unterstützt er bewußt oder unbewußt die Verbreitung von Märchen, die Kochen für segensreich erklären, sind alle bereit, ihm viel anderes zu geben für seine Töpfe. Und die anderen sind spezialisiert auf Milch oder Fleisch. Verbreiten sie nun Ideologien, die Fleisch als das gesündeste überhaupt erklären, haben sie Selektionsvorteile. Dadurch wird die öffentliche Meinung in der Gruppe ein Sammelsurium von Ideologien bzw. parasitären Memen wie z.B. „Milch ist ja ach so gesund.“ Das ergibt sich automatisch aus der allereinfachsten Form von Arbeitsteilung und Spezialisierung sowie dem Austausch von Leistungen und Gütern. Und aus dieser Falle kommt man nur heraus durch den ganz klaren Verstand, der sowohl das Kochkost-Problem erkennt als auch gleichzeitig das Anreiz-Problem bzw. Problem der Selektionsbedingungen: Rohkost und Anreizkorrektur beim Tausch, das zusammen ist die Lösung. Und das Durchschauen der Verhaltensgestörtheit durch Kochkost und parasitäre Meme zusammen. Fusion der Modelle bedeutet: Nicht die Kochkost alleine bewirkt die Aggressivität und die sonstigen Verhaltensstörungen, sondern auch die parasitären Meme, die Streß erzeugen sollen zwecks Kauferzwingung von Leistungen und Waren.
Das Kochen war ab einem bestimmten Zeitpunkt eine überlebenswichtige Selbstschädigung.

Durch den Körperkontakt-Rückgang zwischen Müttern und Babys und die Kochkost wurde die natürliche Verhütung gestört. Und da Sexualität sowieso als unschicklich galt, gab es auch keinen Grund, Kinder auszusetzen, um nicht mehr von Ackerbau-Kochkost abhängig zu sein. Und so fraßen sie Kochkost-Drogen und vermehrten sich wie die Fliegen, und die Überbevölkerung zwang zu viel zu frühen Auswanderungs-Wellen in Gebiete, für die der Körper noch gar nicht geeignet war. Wozu dann auch noch die Eiszeiten kamen. So etwa die Fusion der Modelle…

Euer Argument könnte stichhaltig sein, sofern der Mensch das Feuer in einer Warmzeit erfunden hat. Die Schätzungen sagen, daß es vor ca. 500.000 Jahren erfunden wurde, und das war *definitiv* eine Warmzeit. Leider gehen die Schätzungen um etliche Jahrhunderttausende auseinander,

Einige Schätzungen liegen im Bereich unserer 100 000 Jahre, die wir als den Schätzwert für den Anfang aller Fehlentwicklungen ansetzen. Wobei die Erfindung des Feuermachens ruhig früher gewesen sein mag als der Mißbrauch des Feuers im Rahmen einer Fehlentwicklung.

 so daß es letztlich auch so gewesen sein könnte, daß der Mensch
das Feuer erst erfunden hat, als er immer häufiger fror – wegen der einsetzenden Eiszeit.

Bedeutete die wirklich nennenswerte Kälte im äquatorialen Afrika? Ich kenne nur die Aussagen, dass die Eiszeit Wasser in Form von Eis band. Dadurch wurde es in Afrika trockener, aber nicht nennenswert kälter. Dadurch ging der Urwald ganz langsam zurück und Mutanten hatten Selektionsvorteile. Und zwar die mit folgenden Merkmalen: große Lauffähigkeit wegen der größeren Entfernung zwischen Fruchtbaum-Gruppen, aufrechter Gang auch als Reduktion der Sonnenbestrahlung des Körpers in den entstehenden Savannen, und Fellfreiheit plus Schwitzfähigkeit gegen die große Hitze beim Laufen in der Savanne. Das klingt nicht nach Notwendigkeit für Feuer am Entstehungsort des Homo sapiens.

Und die Eiszeit machte das Klima auch in den Tropen und in Afrika erheblich kühler. Ferner verwandelte sich in der Eiszeit der tropische Regenwald in Steppen und Savannen. Dies wiederum machte die Einführung der Jagd in großem Stile erforderlich,

Mit den Jagdthesen sind die modernen Anthropologen mittlerweile auch ganz extrem vorsichtig geworden. Als entscheidende Grundnahrung werden heute eher wieder Pflanzen gesehen.

 Da letztlich die Eiszeit kam und 100.000 Jahre dauerte, spielt es keine allzugroße Rolle, wann der Mensch das Feuer erfand. Spätestens in der Eiszeit nutzte er es jedenfalls, um sich warm zu halten.

Hätte er nicht nur den Fellabbau stoppen müssen? Aber von mir aus: Feuer für nachts, und dann auch als Raubtier-Abschreckung, und Felllosigkeit gegen die Hitzestaus des Tages.

Es wurde auch in Äquatornähe sehr kalt.
Von mir aus. Lagerfeuer machen mich ja noch nicht zu einem unglücklichen, kränklichen Menschen. Obwohl ich das Qualmproblem nicht unterschätzen möchte. Warum gibt es Eisbären und normale Bären, und warum nicht Eismenschen mit Fell und solche ohne? Ist die Kleidung des Eskimos ein Fortschritt verglichen mit dem Fell des Eisbären? Oder einfach nur eine Notlösung im Rahmen des Fehlentwicklungsprozesses, durch den der Eskimo viel zu schnell dorthin vertrieben wurde, wo er noch gar nicht hinpaßte?

Mit der einsetzenden Eiszeit nahm der Flächenbedarf eines natürlich lebenden Stammes wegen der immer häufiger nötigen Jagdaktivität (s.o.) zu. D.h. innerhalb der (noch) warmen Zone war ein Auswandern höchstwahrscheinlich nicht möglich, weil die Gebiete besetzt waren. Einziger Ausweg: Krieg oder mit dem Feuer anfangen.  Wahrscheinlich sogar beides.
Das würde aber bedeuten, dass Krieg nicht nur für den Gemeinen Schimpansen, sondern auch für den höherentwickelten homo sapiens natürlich sei. Bleiben wir da doch lieber bei der These, dass Kochkost zusammen mit Arbeitsteilungs-Mechanik den Geburtenrückgang bei Engeproblemen unterband, wahrscheinlich wurde auch das Kinderaussetzen tabuisiert, weil Kinder Kunden waren. Und Krieg wurde in Mode gebracht, weil er Kundschaft für die ersten auf Waffenherstellung Spezialisierten bedeutete.

Oben sagte ich schon, daß einem auch schon ein geringer Anteil von Gekochtem in der Ernährung die feinen geistigen Fähigkeiten kaputtmacht.
Und dazu gehört auch die Fähigkeit zur willentlichen Begrenzung der eigenen Fortpflanzung. Ich kenne einige wenige Rohkostfrauen, die nach einigen Jahren Rohkost diese Fähigkeit bei sich entdeckten. Da sind noch viele Fragezeichen dahinter und frau will gerade bei dieser heiklen Sache ja nicht unbedingt die Probe aufs Exempel machen, aber im großen und ganzen stimmt das. So ist also die kochende Menschheit langsam aber sicher in Platzprobleme geraten, weil sie ihre eigene Vermehrung nicht mehr steuern konnte. Dazu reicht m.E. schon ein geringer Anteil an Kochkost in der Ernährung aus, wie er vor dem Beginn der Seßhaftigkeit gegeben war.

Fusionieren wir hier wieder die Modelle: Kochkost plus parasitäre Meme der Körperkontakt-Unterdrückung und der Tabuisierung der Neugeborenen-Aussetzung führten zur Störung der natürlichen Bevölkerungs-kontroll-Fähigkeiten. Daraus resultierte Überbevölkerung mit Zwang zur Auswanderung in Gebiete, für die keine genetische Passung vorlag, eventuell verschärft durch die Eiszeiten.

Auf diese Weise hat die Kochkost wahrscheinlich sogar die Seßhaftigkeit beschleunigt. Denn als die Menschheit sich soweit vermehrt hatte, daß der Flächenbedarf eines jagenden und sammelnden Stammes nicht mehr befriedigt werden konnte, entstand Auswanderungsdruck. Gleichzeitig fanden vermutlich auch die ersten Kriege um Gebiete statt, da Kochen auch aggressiv macht.

Zusammen mit den parasitären oder Lügen- Memen, die Krieg und Aggressivität in Mode bringen, zugunsten z.B. der Waffenhersteller.

Ich persönlich tippe aber, daß die Kriege erst dann eine große Rolle spielten, als der Mensch seßhaft war. Da gibt’s dann nämlich auch Ressourcen, für die sich ein Krieg echt lohnt. Bei Nomaden ist außer dem Gebiet wenig zu holen.
– Falsch herum. Warum hätte ein kochender Stamm denn fehlende Streichel-Einheiten zu kompensieren gehabt? Das war doch jederzeit möglich. Also gab es dafür keinen Ersatz-Bedarf.

Nehmen wir das Fusionsmodell: Kochkost plus die ersten parasitären Meme tauchen ungefähr gleichzeitig auf, dann kommt es schon zur ersten Rückkopplungs-Schleife: Sexualität wird tabuisiert, Kochkost wird auch zur Droge bzw. Ersatzbefriedigung, die Körper zerfallen, Sexualität verliert so an Intensität, kann wegen häßlicher Körper nicht mehr so viel Genuß bringen, Kochkost wird als Ersatzbefriedigung immer wichtiger usw.

Aber die These der Eßsucht ist ins Schwarze getroffen. Wenn man einmal mit dem Kochen angefangen hat, ist es wegen des Genußverlustes sehr schwer,
damit wieder aufzuhören.

Fusion: Genußverlust durch Kochkost und Genußverlust durch parasitäre bzw. Lügen- Meme gemeinsam erschweren den Gang zur Rohkost.
Das kann ich nicht alles liefern. Das ist das Gebiet der Paläologie, und vieles
davon findet man unter www.beyondveg.com Es war jedenfalls kalt genug, um Feuer als Wärmequelle attraktiv zu machen. – Frage ist beantwortet.  Auswanderungsdruck durch zunehmende Bevölkerung. Meine Kausalkette lautet also: Erfindung des Kochens

Fusion: bzw. Feuermachens. Plus Erfindung der Frühformen von Arbeitsteilung, Spezialisierung und Tausch von Leistungen und Gütern. Verbreitung der ersten parasitären Meme, z.B. erste Zeichen der Religiosität.

 -> Nutzung spätestens in der Eiszeit als Wärmequelle
-> anfänglich zufällige Anwendung auf das Essen -> Unmöglichkeit, ohne Genußverlust zur Rohkost zurückzukehren

zusätzlich erschwert durch den allgemeinen Verlust an Genüssen aufgrund der parasitären Meme. Dadurch Kochkost-Sucht. Kochkost auch als Ersatzbefriedigung für immer unbekannter werdende DNS-gegebene andere Lustquellen.

 -> häufigere (aber durch Nichtseßhaftigkeit immer noch natürlich begrenzte) Nutzung des Feuers zum Kochen -> Verlust der Fähigkeit, die eigene Vermehrung zu steuern

besonders, da auch die parasitären Meme die Bevölkerungs-Kontroll-Fähigkeiten blockierten

 -> Bevölkerungszunahme -> Auswanderungsdruck, und das auch noch ausgerechnet in der Eiszeit, also Druck, in kalte Gebiete auszuwandern -> noch stärkere Nutzung des Feuers in den kalten Gebieten zum Wärmen -> Überlebensvorteil durch Kochen der Nahrung in den Kaltgebieten -> weitere
Durchsetzung der Kochkost -> parallel beginnende Seßhaftigkeit und bessere Möglichkeiten, zu kochen (Erfindung von Gefäßen, Hütten, usw.) -> Beginn von Handel und Wirtschaft

Fusion: Beginn des Intensiv-Ausbaus von Handel und Wirtschaft in systematisierterer Form aus den weniger sichtbaren Vorformen heraus, – mit einer ersten Intensivierung der Verbreitung parasitärer Meme.

 -> Erfindung der für geistig entartete Menschen passenden Variante
der schlechten Marktwirtschaft (Zinswirtschaft, usw.)
Fusion: Die geistig entarteten Süchtigen verfeinerten das Wirtschaftssystem immer stärker in Richtung Raubbau an der Erde, Hauptsache Süchte werden befriedigt. Und es entstehen Theorien bzw. parasitäre Meme, die Verteilungs-Kämpfe um Geld zum Suchtmittel-Kaufen ideologisch rechtfertigen.

In den Kaltgebieten, in die der Bevölkerungsdruck die Menschen trieb, war Kochen nicht nur zum Wärmen sondern auch zum Sichern der Ernährung zwingend erforderlich, konnte also nicht als gesundheitlicher Überlebensnachteil aussterben. Es gibt einfach ’ne Menge europäische Wintergemüse, von denen man roh kaum einen Bissen runterkriegt, z.B. Knollensellerie, Schwarzwurzeln, etc.

Und da Süchtigen eh längst egal ist, wie schnell ihre Körper zerfallen, wurde auch Bevölkerungskontrolle immer uninteressanter, hatte man doch die Alternative, alles zusammenzuraffen und in den Kochtopf zu werfen, egal wie sehr es die Menschen entstellt. Fressen war ja eh schon zur Haupt-Lebensfreude geworden anstelle der polymorphen Sexualität.

 Und die Überlebensbedingungen im Winter der letzten großen Eiszeit waren garantiert hart genug, daß auch auf so etwas (in gekochter Form dann) zurückgegriffen werden mußte, d.h. die Jagd allein hat sicherlich hier und da nicht genügt. Kochen war dann sogar ein unbedingt nötiger Überlebensvorteil.
Die Unterdrückung der Sexualität kam meiner Ansicht nach erst viel später, als
der Mensch schon seßhaft war und durch Verzehr von gekochtem Getreide hinreichend wahnsinnig geworden war. Vorher spielte das wahrscheinlich kaum eine Rolle.

Fusion: Das Feuer wurde erst vor ca. 100 000 Jahren immer häufiger, und gleichzeitig keimte Religion mit den ersten lustfeindlichen Aspekten auf. Richtig auffällig wurden die selbstverständlich erst viel später. Aber wirksam waren sie schon.

Funktioniert nicht, da die bereits praktizierte Kochkost die Geburtenzahl entgegen der Intention der Menschen nach oben treibt und so zu anderen Problemlösungen zwingt.

Naturnähere Völker wie die Eipo auf Neuguinea zeigen uns, dass das Neugeboren-Aussetzen als Notlösung offensichtlich im DNS-Programm vorgesehen ist. Ohne parasitäre Meme, die dies tabuisierten, ist ein Verzicht auf diese Notlösung nicht erklärbar. Deswegen wieder die Fusion der Modelle: Kochkost und parasitäre Meme müssen beide zusammen in die gleiche Richtung gewirkt haben, aber besonders die parasitären Meme bauten Tabus gegen die Neugeborenen-Aussetzung auf. Denn diese hätte ja die Kundenvermehrung verhindern können, und damit auch den Zwang zur Auswanderung.

Die Sexualmoral kommt daher, weil die Frauen bei Kochkost anfangen, wie verrückt zu bluten. Und während der Menstruation zu stinken (bitte um Verzeihung bei allen mitlesenden Frauen, aber so ist es nun mal sehr oft).
Auf diese Weise wurde eine natürliche Funktion mit Ekel besetzt.

Wissenschaft ist zum großen Teil erstmal Logik. Die Männer müssten so weniger Interesse an Sex mit den Frauen gehabt haben. Und auch nur in der Blutungszeit. Aber die weibliche Sexualität ist stärker blockiert als die männliche. – Aber im Sinne der Fusion: Tatsächlich werden durch die Kochkost die Körper immer ekelhafter füreinander, und dazu kommen die Sexualhemmungen durch parasitäre lustfeindliche Meme zwecks Kauferzwingung.

Und schließlich wurde alles um die Menstruation herum tabuisiert. Man sieht das auch heute noch an den Geboten alter Religionen. Bei den (nebenbei
gesagt: verrückten) Moslems darf eine menstruierende Frau keine Moschee betreten In Afrika gelten heute noch menstruierende Frauen als unrein.
Und fragt die Männer unter euch doch mal selbst, ob ihr mit eurer Freundin ins
Bett geht, während sie ihre Tage hat. Oder ob das nicht doch ein wenig abstoßend ist?

Was allerdings auch das Folgeprodukt parasitärer Meme sein könnte. Angst vor Blut wird ja z.B. durch medizinische Ideologien geschürt. Auch die Bibel kennt eine Anti-Blut-Hysterie.

Auf diese Weise wurde der Zyklus der Frau mit Scham und Ekel besetzt und schließlich auch die Sexualität, denn die weiblichen Sexualorgane wurden immer mehr als schmutzig angesehen.

Besonders weil zu dem Stinken eben parallel noch die ganzen parasitären Meme dazukamen, die Sexualität noch zusätzlich als schmutzig zu tabuisieren suchten, um Lust wegzunehmen, auf dass käufliche Genüsse statt dessen gekauft werden müssen.

 Und Sexualität wird nun mal rein mechanisch gesehen mit den Sexualorganen ausgeführt (geistige Aspekte lasse ich da mal bewußt raus). – Das Spektrum kochkost-induzierter Geisteskrankheiten umfaßt beinahe die gesamte Palette dessen, was überhaupt als Geisteskrankheit bekannt ist. Das ergibt sich aus meinen Beobachtungen an Leuten, die sich auf Rohkost umgestellt haben. Ein zwingender Beweis ist das noch nicht, aber ein gutes Indiz.

Und meine Erfahrungen sprechen eher für die Fusion der Modelle: Allein durch Rohkost verschwinden zwar die Geisteskrankheiten, aber nicht das Neurotische. Dazu bedarf es der auch von Burger in der Metapsychoanalyse angedachten Befreiung der Sexualität, was auch nocheinmal die Aggressivität reduziert durch damit unvereinbare liebevolle Grundstimmungen. Und wenn dann noch die parasitären Meme bzw. Verhaltensvorbilder der Aggressiven, Unfairen, nicht-Vertrag(en)s-Orientierten durch den klaren Verstand durchschaut werden und aufgelöst werden, dann kann die liebevolle Rohkost-Gemeinschaft funktionieren. Dieser Punkt in der Fusion ist unendlich wichtig, da die Instincto-Kommune in der Praxis am fehlenden Durchschauen der neurotischen Verhaltens-Störungs-Meme scheiterte. Und das auch bei den Leuten, die keine Kochkost-Rückfälle hatten. – Überhaupt sollten wir mit dieser Diskussion durchs gesamte Internet wandern, denn wenn wir nicht eine Fusion auch mit dem Zins-Kritik-Modell hinbekommen, verzettelt sich alles in kleine Splittergrüppchen und wir bekommen noch nicht einmal genügend große Kommunen-Experimente hin. Wir könnten diese Diskussion bei Joytopia einbringen. Wo noch?
Ein gekochtes Gehirn findet Spaß darin, antisozial zu sein.

Fusion: Ein gekochtes und von parasitären Memen durchseuchtes Hirn findet es chic bzw. normal und findet Spaß daran, antisozial zu sein.

Ich erinnere mich da an meine eigene Kindheit. Kramt mal in euren Erinnerungen.
Fusion: Und in der Kindheit kommt dann noch die Experimentier-Neugierde des Kindes hinzu. Und das Kind beginnt früh, die ersten antisozialen Verhaltensvorbilder nachzuahmen, anstatt von einer natürlichen kindlichen Egozentrizität zu einer allmählichen Vertrags- und Kooperations-Fähigkeit überzugehen.

Korrekt, siehe oben: Kochkost ist ein Faß ohne Boden, aus dem man ohne weiteres nicht mehr herauskommt. G.C. Burger, Seite 93-94, wie schon oben erwähnt.
Fusion: Kochkost und Arbeitsteilungs-Mechanik sind zusammen ein Faß ohne Boden, aus dem man nicht mehr ohne weiteres rauskommt.

Die Mechanismen kann ich euch nicht nennen, weil sie noch nicht erforscht sind. Ich habe diese Aussagen aus dem Vergleich von Rohköstlern und Gekochten hergeleitet. Ihr könnt sie als (meines Erachtens) ziemlich gut gesicherte Hypothesen ansehen. Ein gekochtes Gehirn erträgt es einfach schlecht, wenn es nicht „das ist meins“ von etwas sagen kann und es jemand anderem vorenthalten kann. Fragt mich nicht, warum. Das Phänomen findet sich schon bei 3-jährigen Kindern.
Fusion: Und dazu kommt noch, dass ein gekochtes Gehirn ja voll in der Kochkost-Sucht ist. Und zum Suchtschema gehört das Raffen und Raubbauen, auf dass man immer mehr Drogen kaufen kann. Und auch deswegen steigt die Besitzgier noch an. Eben so ähnlich, wie der Heroinsüchtige auch besitzgierig wird, – so besitzgierig, dass Raubmord für ihn zum Mittel der Wahl werden kann.

Eventuell hängt es damit zusammen, daß der durch Kochkost vergiftete Körper im Gehirn Existenzängste auslöst. Und diese wiederum führen dazu, daß man Sicherheit im Besitz sucht. Sicherheitsdenken bis hin zur pathologischen Form ist bei Kochköstlern jedenfalls sehr verbreitet.
Und dazu kommt eben noch, dass man als Süchtiger ja die zukünftige Drogenzufuhr sichern muss. Man hat ja sonst nichts im Leben. Und dafür braucht man auch das Sicherheitsdenken. Um bloß die Leere zu verhindern, wenn man nicht mehr genügend Geld hätte, um sich ausreichend Kochkost-Drogen zu kaufen.

Es ist etwas anderes, ob man Besitzgier ablegt, weil man *spürt*, daß=
man nicht mehr so denkt, oder ob man es tut, weil man *weiß*, daß sie schädlich ist. Die Psyche überformt bekanntlich die Emotionen.
Fusion: Die körperlichen Existenzängste lassen bei Rohkost nach und parallel dazu werden auch kauf- und besitz-orientierte Meme durchschaut.

Alkohol enthemmt, macht locker und frei, oft auch redselig. Das ist ganz schön
spezifisch.

Eher alles Ergebnis einer unspezifischen Gehirnvergiftung, die auch die Angst vor Konsequenzen trübt, was zu einer Enthemmung führt. Aber relativ unwichtig.
Dann kennst Du die falschen Rohköstler. 🙂 Ich habe da andere Beobachtungen gemacht.
Kennst du genug von dieser Sorte für ein besseres Kommunen-Experiment? Machen wir mit. Vorher diese Diskussion noch im Internet streuen!

Das Problem ist, daß es sehr viele Varianten der Rohkost gibt und bei weitem nicht alle zu einem zufriedenstellenden Zustand geistiger Ausgeglichenheit führen. Vielleicht verkehrst Du in Vegetarier/Veganer-Kreisen. Diese Leute sind, wenn sie zusätzlich noch Rohköstler sind, geistig oft extrem unausgeglichen. – Entscheidend für Aggressivität ist, wie man sich *fühlt*.
Klar, wenn man falsche Vorbilder hat, ist es einfacher, die Aggressivität auch auszuleben. Aber notwendige Bedingung für das Ausleben von Aggressivität ist es, daß man in sich Aggressionen *spürt*. Und letzteres ist Kochkost-bedingt.
Fusion: Kochkost, Fehlen aggressionshemmender Liebesstimmungen durch Sexualitätshemmung und aggressionsfördernde parasitäre Meme zusammen erzeugen das Gesamtbild der Aggression.

Rohköstlern ist Getreide als Ursache bekannt. Ob das Phyto-Hormone enthält und wieviel, sei dahingestellt. Habe ich jetzt nicht im Kopf. – Eifersuchtsgefühle verschwinden bei Rohkost meist Abgesehen davon könnten es ja die Existenzängste sein, die ein vergifteter Körper im Gehirn weckt, siehe oben.
Fusion: Existenzängste plus Eifersuchts-fördernde Meme zwecks Kauferzwingung zusammen ergeben eine widernatürliche Eifersucht.

Ängste führe ich wiederum auf den kranken Körper zurück, siehe oben.
Ungeduld ist auf einen künstlichen Erregungszustand zurückzuführen, der sich hauptsächlich (aber nicht nur) durch Verzehr von erhitztem Getreide ergibt.
Burger schreibt in seinem Buch einiges über diesen Erregungszustand, der sich auch auf die Sexualität erstreckt. Verhaftet-Sein in der Zeit kann man vielleicht dadurch erklären, daß es wichtig ist, sein Tun zu planen, wenn man jederzeit durch eine Krankheit erwischt werden kann. Das wäre allerdings eine reine Verstandes-Erklärung und würde nicht das *Gefühl* erklären, zeitlos zu leben, das man bei Rohkost oft hat.

Fusion der Modelle: All die obengenannten Erscheinungen werden noch durch parasitäre Meme zusätzlich intensiviert, auch im Sinne einer membedingten chronischen Unzufriedenheit und Unbefriedetheit bzw. Unbefriedigtheit. Und vielleicht durch Koffeinvergiftung nocheinmal zusätzlich intensiviert.

Nicht ganz! Rohkost ist nur der Anfang. Danach ist geistige Arbeit wichtig. Bei der Ernährung sollte man nicht stehenbleiben, das wäre zu wenig.
Genau. Auch Burger erkannte schon, wie unendlich wichtig die Psychoanalyse, der Abbau des Egos, also die Arbeit an den parasitären Memen ist. Aber viele Instinctos haben das überhört. Aber ohne diese geistige Arbeit funktionierte es eben in dem Kommunen-Experiment nicht. Die Instinctos blockten die geistige Arbeit eher ab, hatten auch große Probleme mit der Befreiung der Sexualität, setzten alle Hoffnung allein auf das Essen, waren geldgierig, um die teuren Orkos-Produkte, nach denen sich eine Art neuer Eßsucht entwickelte, kaufen zu können. Es fehlte die Sexualität, um mit weniger Essen auskommen zu können. Die Übergewichtigen nahmen so auch überhaupt nicht ab, sei es durch zuviel Orkos-Produkte, als auch durch Kochkost-Rückfälle. Bei manchen Personen gab es keine Kochkost-Rückfälle, sondern nur eine Art Orkos-Eßsucht. Besonders, wo die Sexualität schwer gehemmt war durch Meme. – Und die Kommune scheiterte.

Ich sag’s euch nochmal: ihr kennt die falschen Rohköstler.
Also: Modelle fusionieren und mit den richtigen Rohköstlern Modellexperiment starten. In der Praxis sieht man dann, woran es hapert. Und bitte dann mein Warnung im Ohr haben: Die parasitären Meme sind Sprengstoff. Sie können dir jede Gemeinschaft in wenigen Wochen zersprengen.

Das ist bei Rohkost eine begrenzte Zeit sicher möglich. Aber mit der Zeit
siegen die starken inneren Antriebe, die man bei dieser Kostform wesentlich
besser spürt, als bei der benebelnden Kochkost. Und dann *spürt* man einfach, wie falsch es ist, 8 Stunden und mehr am Tag zu arbeiten, sich Streß mit blöden Leuten anzutun, in einer lärmigen Stadt zu leben, und so weiter.
Und dann ändert man all diese Dinge allmählich.
Burger schreibt: Naturgemäß vielleicht 2-3 Stunden Arbeit. Auf Montrame bis zu 20 Stunden üblich. In der Kommune war auch Arbeiten immer wichtiger als Genießen-Lernen. Also auch hier genau hinschauen. Die parasitären Meme sind extrem trickreich.

Mein Tipp:
Erst die Ernährung umstellen. Und parallel schonmal über Lügen-Meme, Zinswirtschaft (www.geldreform.de) etc. informieren. Und Walsch lesen.
Literaturtipps, von denen ihr vermutlich sagen würdet, daß sie wenig oder keine Lügen-Meme enthalten: Neale D. Walsch: Gespräche mit Gott
Ella Kensington: Mary

Also: Fusion der Modelle überall im Internet diskutieren. Und dann praktisches Experiment mit den richtigen Rohköstlern starten. Und dabei immer an Burger erinnern: Die geistige Arbeit, die Psychoanalyse des Egos bzw. der parasitären Meme bloß nicht geringschätzen. Sonst scheitert alles.

Viele Grüße vom AW-Team  Gütesiegel für Euch erscheint angebracht. Interesse,  am Linkring teilzuhaben?

 

Habe den Brief gelesen. Setze statt außerirdischer Wesen die von den Menschen selber erfundene Wirtschaftsmechanik ein, dann passt es. Die Wirtschaftsmechanik verhält sich so, als wäre sie ein lebendiger Parasit. Das kann einen leicht zur Vorstellung verführen, hier wären mächtige Außerirdische am Werke. Die entscheidende Entdeckung der AW aber ist, das eine Wirtschaftsmechanik sich so verhalten kann, als wäre sie ein mächtiger Außerirdischer.  Und die Glaubenssätze, Implants bzw. Meme dieser Wirtschaftsmechanik habe ich noch umfassender durchschaut. Anbei die Diskussion über die Fusion von 2 Welt-Modellen. Ansonsten www.Anreizkorrigierte.Wissen.schaft.ms lesen,  und für Wirtschaftsmechanik die Außerirdischen einsetzen. Dann ist es gar nicht so weit entfernt voneinander.

 

Vorab: Warum beschimpft Ihr nicht Prof. Dr. med. Michael Lukas Möller, der sich in seinem Buch positiv zur Instincto-Ernährung gestellt hat? Die AW hat Bedenken gegenüber der Instincto-Ernährung, aber die beschimpft Ihr. Sehr logisch.

 

Selbstschädigung bedeutet, dass man das bekämpft, was für einen selber mehr Gesundheit und mehr Glück bedeuten würde. Wir können Instincto und Metapsychoanalyse nicht völlig rausstreichen wegen ein paar Selbstschädigern, die sich nur auf die negativen Seiten eines Menschen fixieren und dabei die guten Seiten übersehen. Denn bisherige Wissenschaft ist nicht zu einer vergleichbar fundierten Diskussion in der Lage wie diese Leute:

 

http://f25.parsimony.net/forum63105/messages/2367.htm

 

Besonders wichtig ist der 4. Beitrag. Wäre hier in den newsgroups auch nur eine Person fähig, eine ähnlich nachdenkliche Diskussion zu führen, vielleicht auf dem Niveau der Professoren Wrangham, Hawkes, Hrdy, de Waal usw. würden wir gerne sofort Instincto und Metapsychoanalyse aus unseren Listen streichen. Aber hier scheint ja niemand fähig zu sein, über die wichtigsten Menschheitsfragen ernsthaft nachzudenken. Und wegen dieses krassen Versagens bisheriger Wissenschaft (jedenfalls im Rahmen des Internets, das ja eben vielleicht doch nichts anderes als ein Quatschnet ist) müssen wir uns an diejenigen Menschen halten, bei denen Hoffnung besteht. Wissenschaftler, die die Vernichtung der Erde nur einfach fortsetzen werden und dabei milliardenfach mehr Leid verursachen als ein Burger mit seinen Fehlhandlungen, können uns da leider nicht interessieren, da uns nur Glück und Gesundheit der Menschheit interessieren. Auch Hitlers wissenschaftliche Helfer hätten sich niemals träumen lassen, dass man sie dereinst als Verbrecher gegen die Menschlichkeit einstufen würde. Was macht Euch so wahnsinnig sicher, dass Ihr nicht in 10 Jahren genauso eingeschätzt werdet? Ich kenne jedenfalls viele Leute, die Euch jetzt schon so einschätzen…

 

Beispiel Honig: Gehört zur Instincto-Ernährung. Hochentwickelte Primaten kommen in der Natur wegen der stechenden Abwehr nicht an Honig heran. So konnten die Zähne keine Geschütztheit gegen Schäden durch Honig evoluieren. Kein Affe sitzt vor einem Bankett aus 100 Nahrungsmitteln und kann sich einfach so Honig aussuchen. Die DNS konnte sich so nicht auf Honigkonsum hin evoluieren. Usw. Vieles an Instincto erscheint noch als Esssucht, die Ersatzbefriedigungsbedürfnisse befriedigt, aber nicht wirklich unbedenklich für die Gesundheit ist. Getrocknete Datteln dürften höchst bedenklich für die Zähne sein. Dürften in der Evolution wohl auch kaum vorgekommen sein. Warum essen manche Bären Honig? Wahrscheinlich tauchte irgendwanneinmal eine Mutante auf mit minimal härteren Bärenzähnen und gewisser Immunität gegen Bienenstiche. Und solche ein Bär konnte dann ab und zu Honig essen. Er spürte auch, dass es seine Zähne nicht angriff. Einer seiner Nachfahren war dann vielleicht eine Mutante, die noch resistenter gegen Honig und Bienenstiche war, usw. Ein Mensch, der diese Evolution nicht hinter sich hat, dürfte Schäden riskieren, wenn er einfach wie ein Bär Honig isst. Meine Zähne spürten deutliche Gereiztheit auch bei Orkos-naturbelassenen Honigsorten.

 

Tja, da ist die AW anders. Dort dürfen solche Fragen durchaus gestellt werden. Aber noch viel interessanter ist, warum bisherige Wissenschaft nicht genügend Studien zu diesen Themen vorlegt. Kuscht sie nicht einfach vor der Lebensmittelindustrie und vergißt einfach jegliche Untersuchung über Schäden durch Lebensmittel?

 

Auszüge aus einem Kommentar von H.:

Wer ist S.? Ist er ein neuer Sokrates? Nein er ist in mancher Hinsicht

weiter als Sokrates! Er hat den Körper als Weg der Wahrheit erkannt. Das

erinnert an Buddha… Er hat sich aber in der letzten Zeit mehr und mehr vom Elitarismus emanzipiert. Ist er ein neuer Jesus? Nein aber er hat das Beste von Jesus verstanden und ist erhaben über dessen extreme Dualismen. Ist er ein neuer Laotse? – Insofern er die Harmonie mit der Natur sucht, ist er es… Er hat zuviel durchschaut, um ein schlechter Mensch zu sein. Seine Grundstimmung ist freundlich. Er bietet Kooperation an. ICH selbst bewundere Ihn, weil er bei Frauen viel mehr Erfolg hat als ICH… Sex ist nicht alles, aber viel! Am ehesten werde ICH ihm gerecht, wenn ICH sage, dass er ein exzellenter Gesellschaftskritiker ist, und realistische Reformimpulse zu geben versucht… ICH glaube seit langem niemandem mehr der ein Teil dieser korrupten kranken selbstmörderischen bürgerlichen Gesellschaft ist. Alles muss geprüft werden. ICH finde Eure Gesellschaftskritik sehr symphatisch. Es ist viel wahres dran, von dem ICH selbst erkannt habe dass es wahr ist und das ICH mir ohne weiteres zu eigen machen könnte… Ja wir werden betrogen, wir werden vom kapitalistischen System gründlicher und gemeiner betrogen, als wir es uns überhaupt vorstellen können. Die ganze Zivilisation ist schief gelaufen. Wir sind in vielen Perversionen gefangen. Unser Bewusstsein ist durch parasitäre Meme vergiftet. Wahre Lust ist nicht mehr möglich in dieser falschen Gesellschaft, in der man am Unglück des anderen verdient, und in der die größten Betrüger als Helden des Erfolges gefeiert werden. Wir essen nicht richtig, wir haben keinen guten Sex, wir kommunizieren nicht fair miteinander, wir haben Manipulation als Normalität akzeptiert. Wieviel religiösen Wahn gibt es auf Erden. Wieviele falsche Werte werden gepredigt. Wir werden mit Werbung überflutet, die falsche Ideen darüber, was Glück ist, propagiert, um uns zu KonsumIdioten zu machen. Die Masse der Leute wird so effizient mit parasitären Memen zugetextet, dass sie keine Chance haben, frei zu werden. Das Ego hat sich hoffnungslos verirrt. Wir führen Krieg gegeneinander und gegen die Natur. Wir sind in Gewaltspiralen gefangen, die sich ständig weiterdrehen und haben nur noch geringe Chancen, zu entrinnen. Wir verstehen von der Kunst des Lebens nichts oder nur sehr wenig. Wir machen fast alles falsch. Wir scheinen auch gar nicht anders zu können. Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Werden wir alle Probleme lösen können, wenn wir auf den genialen Osho-Schüler, Naturwissenschaftler und Gesellschaftskritiker S, den Erleuchteten hören? Alle nicht aber viele, – ist er doch in der Entwicklung seines Bewusstseins weiter als die meisten gelehrten

Professoren, die an den Universitäten herumlaufen. Er ist ein echter Pazifist –das können wir ihm lassen. Wären alle wie er, so hätten wir den Weltfrieden. Und das wäre schon viel… Wir könnten auch die ökologischen Probleme lösen, denn er hat die Freiheit von materialistischen Süchten realisiert. Ein guter Demokrat ist er auch, frei von autoritären Allüren. Er ist ein Förderer der Demokratie, allein schon dadurch, dass er bei Gesprächen immer auf eine faire Verteilung der Redezeit achtet. Es würde sich in vielerlei Hinsicht also lohnen, ihm mehr zuzuhören. Ist es nicht vielleicht nur unser Ego, das einer vollständigen Anerkennung der Leistungen und Qualitäten von S entgegensteht. Sicher hätte er mehr SchülerInnen, wenn die Menschen offener für seine Wahrheiten wären. Die Bibel der Naturwissenschaften, die er mitgeschrieben hat, dürfte mehr wahres und weniger falsches enthalten, als die meisten sogenannten heiligen Schriften. Was die Anreizkorrigierte Marktwirtschaft betrifft, für die er eintritt ,so ist sie zweifelsohne eine Notwendigkeit. Es dürfte aber viel schwerer sein, die notwendigen Reformen durchzusetzen als er es ahnt. Vorzuwerfen ist ihm aus meiner Sicht, dass er die großen Konzerne als zu reformbereit einschätzt. Zum Schluss wollen wir ihn als Poeten würdigen. Dieser relativ aufgeklärte Freigeist ist schon allein darum lesenswert, weil er so schön und deutlich schreibt.

 

Hallo P! Danke für Deine Bereitschaft meinen Text zu lesen.  Eigentlich spielt es keine Rolle, ob unsere Wirtschaftsmechanik aus sich heraus parasitär ist oder ob da noch Außerirdische dahinterstecken, es stecken ja auf jeden Fall Menschen dahinter,. die die ganze Sache unterstützen und für sich ausnutzen…  —Genau diesen Punkt sieht die AW anders: Auch wenn z.B. Reiche meinen, sie würden die ganze Sache für sich ausnutzen, sind doch auch sie reine Verlierer. Z.B. trifft sie die Sexualmoral genauso, weil die anderen ja durch die Sexualmoral gehemmt sind. Da finden sie dann keine Mitspieler. Der einzige Gewinner ist die Wirtschaftsmechanik als Mechanik an sich, und die ist nur eine Mechanik, aber kein Mensch. Dazu die homepages immer weiter und wieder lesen.—  Wie sieht es denn mit der AW in Bezug auf Körper, Geist und Seele aus ? —Für die AW gibt es nur den Körper einschließlich Gehirn. Aber für mich ist da weniger mehr: Ich fühle mich bereichert dadurch, von der Idee der Seele usw. befreit zu sein.—  Soweit ich das bisher gelesen habe, hat die AW eine rein materialistische Sichtweise ?  Wie sieht es aus mit früheren und zukünftigen Leben? —Psychologische Projektionen jetziger Probleme.— Wie sieht es aus mit Besetzungen und Manipulationen geistiger Wesen ? —Diesen Platz haben die parasitären Meme eingenommen, die die Besessenheiten des modernen Menschen erzeugen.—  Schließt Du diese Phänomene und Kräfte aus ? —Nachdem die Phänomene einfach nur anders, naturwissenschaftlicher umbenannt sind, brauche ich die alten Begrifflichkeiten nicht mehr.— Dann noch : Wie würdest Du vorgehen, wenn ein weibliches Wesen als Embryo im vorgeburtlichen Bereich drei entsetzliche Abtreibungsversuche mit Stricknadeln und heißen Duschen erleiden mußte, die Mutter mit ihr im siebten Monat von dem alkoholsüchtigen Vater zusammengeschlagen wurde, mit einem Kaiserschnitt zur Welt kam und später im Alter von 5, 10 und 14 Jahren von ihrem Opa mehrfach mit starken körperlichen Verletzungen vergewaltigt wurde und heute nicht mehr in der Lage ist mit einem Mann zu schlafen, geschweige denn Vergnügen an der Sexualität zu finden noch einen  Orgasmus  bekommen kann und nun dick, fett und unansehnlich geworden ist ?  Ist Rohkost jetzt die Antwort der AW ? Welche praktisch Anwendbaren Möglichkeiten bietet die AW um Menschen z.B. mit solchen traumatischen Erfahrungen zu helfen ? —Die Kognitive Verhaltenstherapie Memik: Die Traumen stellen auch Meme dar, die sich zu den kulturellen sexualitätshemmenden Memen addieren. Beide müssen in einer Art Desensibilisierung abgebaut werden. In dem Moment, wo die innere Freiheit da ist, Körperkontakt von Massage angefangen zu genießen, lässt der Suchtdruck nach und die Rohkost kann durchgehalten werden. Lies diese Rohkost-Diskussion, besonders 4. Text: http://f25.parsimony.net/forum63105/messages/2367.htm —Magst Du mir auch noch die untenstehenden Fragen beantworten ? Könntest Du einen anderen Menschen von seinen Implants und Glaubenssätzen befreien ? —Ja. Wenn er dazu geistig fähig ist.— Bist Du der Meinung, dass Lesen alleine und immer ausreicht, zum Wesen von unbewußten Glaubenssätzen zu befreien ? —Viele schaffen es nicht mit Lesen allein, sondern brauchen die persönlichen Termine. Aber wer beim Lesen gar nichts kapiert, wird es wohl auch kaum in der Beratung packen… Also: Lesen, und den Rest dann mit Beratung machen…—

 

<i>Hallo Wi,willkommen hier im Forum! Diese Prämisse bestreite ich bereits. Affen sind sehr wohl in der Lage, sich Honig zu verschaffen. Daher sind wir Menschen ebenso wie die Affen genetisch an den Verzehr von Honig angepaßt. Der Mensch hat sicherlich noch weitaus mehr Möglichkeiten, sich Honig zu verschaffen, als ein Affe, indem er beispielsweise die Bienen mit Rauch vertreibt. Zur geringeren Aggressivität gesunder Bienen hat M schon etwas geschrieben.</i>  Das bringt uns zur interessanten wissenschaftlichen Hypothese für die AW www.Anreizkorrigierte.Wissen.schaft.ms  : Von Zivilisation unbeeinträchtigte Zähne werden durch naturbelassenen Honig nicht geschädigt. Zivilisationsgeschwächte Zähne und Menschen wie ich mit herausgenommenen Plomben sind eventuell gefährdet. Außerdem ist die Frage, ob Orkos-Honig in jedem Falle einem Natur-Urzeit-Honig entspricht. Einverstanden?  <i>Das liegt nicht an der instinktiven Ernährungsmethode selbst, sondern an den Menschen, die sie praktizieren. Eine langjährige Rohköstlerin hat daraus folgende Philosophie entwickelt: für jedes Laster, das ich mir im Zuge des Abschieds von der Kochkost abgewöhne, möchte ich eine neue Freude haben, die mir das Leben angenehmer macht. Ich finde, daß diese Philosophie auf einer Linie mit der AW-Aussage ist, daß jedes Verlorengehen oder Unterdrücken natürlicher Freuden die Regression auf einen künstlichen Ersatz erforderlich macht.</i> Genau. Die AW ist ja auch viel zu wissenschaftlich genau, um Instincto ein Überessen anlasten zu wollen, das hauptsächlich aus dem Mangel anderer Genüsse resultiert. Aber will Instincto ähnlich genau sein, sollte es wie die AW darauf hinweisen, dass zu einer Gesamtgesundung die Befriedigung aller Instinktbereiche des Menschen gehört. Prof. Möller ist gerade an Krebs verstorben, eben weil er vielleicht Instincto praktizierte, aber ihm die anderen Aspekte der AW fehlten, die Burger nur teilweise und vermutlich nicht ganz fehlerfrei in seiner Metapsychoanalyse andeutete. <i>Datteln trocknen von selbst an den Dattelpalmen, ebenso Feigen an den Bäumen, wenn die Reifezeit überschritten wird. Natürlich sind Trockenfrüchte im Gegensatz zu heute in der Evolution nicht ständig verfügbar gewesen. Man sollte sie daher auch nicht ständig konsumieren. Das selbe gilt für Honig.</i>  Da in der Natur viele Nahrungskonkurrenten vorkommen, ist wahrscheinlich schon lange die letzte Dattel oder Feige gefressen, bevor sie trocknen könnte. Oder? Wie aber oben gesagt, ist die AW selbstverständlich auch für gegenteilige Hypothesen offen.   <i>Man beobachtet bei Rohkost-Anfängern aber mit schöner Regelmäßigkeit langdauernde Phasen mit sehr hohen Mengen an Honig und Trockenfrüchten. Diese dienen der Entgiftung von gekochten Zuckern und Kohlenhydraten. Nach Abschluß dieser Entgiftung ziehen die meisten Rohköstler frische Lebensmittel vor und verzehren Trockenfrüchte nur noch gelegentlich.</i> Interessante Hypothese.  <i>Selbstverständlich gibt es Rohköstler, die psychische Löcher (=Defizite) mit Essen stopfen, dann besonders mit Trockenfrüchten. Dieses Thema haben wir hier im Forum immer wieder. Aber dieses Kompensationsverhalten beobachtet man bei jeglicher Ernährungsform (mit Ausnahme der Lichtnahrung) und daher kann man daraus keinen speziellen Vorwurf gegen die (instinktive) Rohkost konstruieren.</i> Genau. Man könnte ihr aber genau dann einen Vorwurf machen, wenn sie nicht darauf hinweist, dass die Gesamtkrankheit in unserer Kultur eben auch aus den allgemeinen Endorphin-Defiziten resultiert. Und deswegen halte ich die Fusion von Rohkost mit AW und anderen für unumgänglich. Denn Burgers Metapsychoanalyse beeinhaltet einige wirklich fragliche Sätze, die mit dazu beigetragen haben könnten, dass er sich so viel Ärger eingehandelt hat. Die Menschheit braucht also eine Theorie über die psychischen Löcher bzw. Defizite, die weniger angreifbar ist als die Metapsychoanalyse. Also: Fusion aus Rohkost und AW, wie ich sie schon im Kritischen Forum ausführlich ausgearbeitet habe.  <i>Möglicherweise hat man als Rohköstler häufiger das Problem, psychische Löcher stopfen zu müssen, da man sich bei dieser Ernährungsform seiner körperlichen und geistigen Antriebe viel bewußter wird weil man sie stärker spürt. Mit Kochkost kann man viele Bedürfnisse verkleistern und unterdrücken. Bei Rohkost muß man sich ihnen dann stellen. So etwas kann die Umstellung erheblich erschweren oder sogar unmöglich machen. Auch dies wurde hier schon thematisiert, beispielsweise in diesem Beitrag: Ich verabschiede mich.</i> Hochinteressanter Punkt, über den wir auch schon oft diskutiert haben. Wissenschaftlich gesehen bedeutet das folgende Hypothese: Das Suchtleben der Sozialen Marktwirtschaft tötet die (Wahrnehmung der) körperlichen Bedürfnisse derart ab, dass sie weniger gespürt werden. Von daher kann der Rohköstler eventuell mehr leiden dadurch, dass er viel bewusster spürt, was ihm die Soziale Marktwirtschaft so alles an Naturgenüssen vorenthält. (Für den Bereich der Sexualität spüre ich das bei mir am deutlichsten). Das würde bedeuten, dass sich ein gleichzeitiges Arbeiten an allen Fronten empfiehlt, nicht ein einseitiges Vorpreschen. Das würde wieder für eine Fusion aus Rohkost, AW und anderen sprechen, so dass nicht einseitig vorgegangen wird. Auch die sich verabschiedende Person spricht letztlich für ein „ganzheitlicheres“ Vorgehen. Oder?  <i>Meine Zähne spüren keinerlei Gereiztheit nach Honig. Nicht einmal dann, wenn dieser an meine beiden nichtgefüllten Zahnlöcher kommt. Über Zähne und Rohkost findet sich einiges bei uns im Wiki. Wenn Du möchtest, dann beschreibe Deine Symptome etwas genauer (Ziehen nach dem Verzehr? bei dem Verzehr? Rohkost seit wann? 100%? Einkaufsquellen? usw.), dann können wir der Ursache vielleicht auf den Grund gehen. Gruß, St          Hi Wi, Datteln und Honig sollten aus den von Dir aufgeführten Gründen daher nicht regelmäßig verzehrt werden. Datteln sind sowieso vollkommen überzüchtet, die instinktiven Sperren sind daher nur sehr schwach bei Datteln. Orkos hatte mal wilde Datteln aus Mali als Testprodukt. Jeremy meinte, dass man von diesen wirklich nur sehr wenige essen kann. Grüße Pe             hi, 1.afrikanische naturvölker wie pygmäen und !kung lieben!!! honig,sie klettern auf 40 m hohe bäume, teilweise unter lebensgefahr um an den honig zu kommen. siehe auch buschleute</i>  Das ist kein ausreichendes Argument, da es kein echtes Naturvolk mehr gibt, das völlig unbeeinflusst von Arbeitsteilung usw. ist. Heroinsüchtige tun auch viel für Heroin, ohne dass das Gesundheitsförderlichkeit bedeutet. <i>2.afrikanische bienenarten sind teilweise bei weitem nicht so agressiv wie europäische. 3.orang utan männchen brechen baumritzen auf, um an honig zu kommen. (das sah ich in einem tv bericht)</i>  Die www.Anreizkorrigierte.Wissen.schaft.ms
ist ja völlig neutral gegenüber all diesen Fragen, gibt nur zu Bedenken, dass Tierfilme sehr oft getürkt werden.  <i>man sieht, honig ist beliebt bei unserern nächsten verwandten. siehe auch:siehe schimpansen und noch was, ob es makroevolution überhaupt gibt, ist bis heute absolut nicht beweisen.</i>  Über die Makroevolution ist es nicht zwingend wichtig zu diskutieren. Um die Welt zu verstehen, reicht es aus, zu diskutieren, ob es ein Naturgesetz von Variation und Selektion gibt, das auch die menschliche Kultur beeinflußt. Dazu  www.Anreizkorrigierte.Wissen.schaft.ms<i>datteln: datteln sollten auch zu unserer nahrung passen. sie wächst zur zeit von marokko bis afrika, also in einem gebiet, welches durchaus dem urmenschen als heimat diente. die dattelpalme Ma</i> Und sind sie völlig unverändert? Bitte mitdiskutieren im Kritischen Forum.

 

Nach deiner Logik dürften die unendlich vielen Krebstoten ein Indiz dafür

sein, daß die offizielle Krebstherapie völlig unzureichend ist. Dem kann

man nur zustimmen.

 

<i>Eine Synthese ist meist eine nützliche Sache. Schauen wir mal… An sich bevorzuge ich auch einfache Erklärungen. Es könnte aber sein, daß die Evolution nicht gerade sparsam erklärbar ist. Vor zu einfachen Modellen sollten wir uns hüten. – Könnt ihr mal einen Hinweis geben, warum Punkt 1 so wichtig ist? Mir würden auf Anhieb erheblich mehr Punkte einfallen, die heutzutage problematisch sind, z.B.

?  entfremdete Kindererziehung durch Schieben im Kinderwagen statt Tragen</i>

Aber warum wird nicht mehr getragen am nackten Körper? Weil parasitäre Mode-Meme das verhindern. Im Tantra hat man die Erfahrung gemacht, dass Empfängnis unmöglich wird, wenn beide Brüste genügend viel am Tage gereizt werden. Biologisch signalisiert das: Ein Kind ist da, bitte kein weiteres Kind. Erzeugt die Wirtschaftsmechanik ein parasitäres Mode-Mem vom Kinderwagen, verdient nicht  nur die Kinderwagen-Industrie, sondern es werden auch mehr Konsum-, Arbeits- und Kriegssklaven geboren, – es kommt automatisch zu einer Überbevölkerung, die der Mechanik dient. Einer Maschine. Aber nicht den Menschen… Die Unterdrückung der Sexualität und die Unterdrückung des Körperkontaktes zwischen Mutter und Kind liegen auf der gleichen Ebene: Schon das Kind wird so auch auf Ersatzbefriedigungs-Gier geeicht. Allerdings sagt auch die AW, dass andere, heute unbekannte Lustquellen auch ungeheuer wichtig sind. Alle Instinktbereiche des Menschen müssen voll gelebt werden. Alles andere bringt nichts. Im Basis-Buch der AW findet man alle Instinkt-Bereiche.

<i>?  die Ansicht, daß der Mensch von seiner Art her schlecht und sündig ist</i>

Dies parasitäre Mem dient dazu, körperliche Bedürfnisse, wenn sie überhaupt noch jemals gespürt werden, nicht befolgen zu lassen. Denn die sind ja sündig oder schlecht… Und darauf folgt: Ersatzbefriedigung Kochkost, Alkohol, Zigaretten usw. Kaufen! Von Dienstleistungen und Produkten.

<i>?  Unterdrückung des natürlichen Bewegungsdranges durch bewegungsarmes Leben/Arbeiten</i>

Die entsprechenden parasitären Meme versuchen die Bewegungs-Lust zu verhindern, da über Sportartikel weniger Umsatz gemacht wird, als über Fußballgucken und Saufen und Fressen vorm Fernseher.

<i>?  Eliminierung der Großfamilie bzw. des Stammes als optimale Lebensformen</i>

Singles kaufen mehr, also wird der Stamm als out erklärt. Denn ohne Stamm fehlt dem Menschen als sozialstem Wesen der Erde immer was, und das soll er eben gefälligst über Kaufen ersetzen, – z.B. Gespräche beim Therapeuten kaufen als Stammes-Kontakt-Ersatz…

<i>?  Verstädterung des Planeten bei zunehmender Isolation einzelner</i>

Siehe oben: Versinglung.

<i>Das Modell hat aber m.E. erhebliche Schwächen bei der Erklärung, wie es zu den Entartungen kam. Das Aufrechterhalten der Entartungen erklärt das Modell dagegen sehr gut. Man sollte beides aber nicht verwechseln. – Richtig, aber:

?  mit Rohkost werden alle natürlichen Antriebe klarer und stärker gespürt

?  der Verstand wird meistens auch klarer, von einigen mangelhaften Formen der Rohkost abgesehen, bei denen das Gehirn nicht richtig ernährt wird.

Für mich ist die Basis aller weitergehenden Veränderungen daher zunächst einmal natürliche, artgerechte Ernährung und damit Rohkost mit besten Produkten (Bergk, Orkos).</i>

Haben schon das Gütesiegel der AW bekommen.

<i>Dann frage ich mal andersherum: wenn die Affen eine derartige Weitsicht bewiesen haben, warum haben es dann die Menschen nicht getan? Seltsam, oder? Nein, es spricht alles dafür, daß diese Erfindung nur dem Menschen möglich war. Und wenn man diese Erfindung erst einmal gemacht hat, dann fällt man auch auf ihre Tücken herein.

In der griechischen Mythologie, siehe dazu Die Sage von Prometheus wurde Pandora von Zeus gesandt, weil Prometheus den Menschen das Feuer gegen den Willen der Götter gegeben hatte. In der Büchse der Pandora sind alle Übel und Leiden der (heutigen) Menschheit enthalten. Diese Sage ähnelt der biblischen Mythologie vom Apfel und den Feuerschwertern der Cherubin in puncto Feuer verblüffend und läßt uns schließen, daß unsere Vorfahren wußten, was sie taten. Dennoch taten sie es. Es muß also zwingende Gründe dafür gegeben haben.

Wie gesagt, in der Eiszeit wurde es auch in tropischen Gegenden erheblich kühler und der tropische Regenwald verwandelte sich in Savannen und Steppen. Dies hatte auch Konsequenzen für die dort lebenden Menschen. Und klar, das Feuer ging sicher wegen Regens und Feuchtigkeit öfters mal aus. Deswegen schrieb ich ja in meiner Kausalkette auch „häufigere (aber durch Nichtseßhafigkeit immer noch natürlich begrenzte) Nutzung des Feuers zum Kochen“. Vor der Seßhaftigkeit konnte man das Feuer aufgrund behindernder natürlicher Umstände nicht permanent nutzen, zum Kochen zusätzlich wegen fehlender Gefäße nicht so gut.

– Nicht ganz. In der letzten Eiszeit gab es noch nicht die heutige Wirtschaftsmechanik.</i>

Aber deren, wenn auch noch so primitive Vorformen. Aber nicht so wichtig. Muscheln wurden schon vor 34000 Jahren erstmals in Zahlungsmittel-Form verwendet. Tausch (eventuell auch von Arbeitsleistungen) ohne Zahlungmittel dürfte also noch etliche Jahrzehntausende früher begonnen haben. So kommt man schnell auf die Schätzung der 100 000 Jahre.

<i>Wohl aber das Feuer und in begrenztem Maße das Kochen.

Bei fast allen Menschen tritt dieses Phänomen (Genußverlust durch Kochen) auf. Die, bei denen es nicht auftritt, haben möglicherweise durch jahrzehntelange Kochkost ihren Körper in einen Zustand gebracht, wo nichts mehr wie erwartet funktioniert. Bisher habe ich nur von einem einzigen derartigen Fall gehört.

Ich meine, daß das Kochen anfänglich nur die feinen geistigen Eigenschaften der Menschen zerstörte und körperlich weitaus weniger Konsequenzen hatte, als heutzutage. Insofern verwerfe ich diesen Punkt. Außerdem weise ich auf den von Bieder beschriebenen Fall der Tasaday hin, die bis zu ihrer Entdeckung im Urwald roh lebten. Trotz der Tatsache, daß die Kochkost sie fett machte, konnten sie nicht mehr von ihr lassen.</i>

Wenn diese Tasaday wirklich völlig frei gewesen wären von jeglicher Vorform von Arbeitsteilung und Tausch, dann wäre das ein überzeugender Hinweis dafür, dass das Kochproblem ein wenig früher einsetzte als das Wirtschafts-Mechanik-Problem.

<i>Dies führt uns zu einer weiteren Hypothese: der Genußverlust, der auftritt, wenn man nach Verzehr von Kochkost wieder roh lebt, ist zusammen mit der großen Suchtwirkung des Gekochten so hoch, daß andere Bedenken dagegen nicht mehr ins Gewicht fallen, d.h. das Verhalten eines Menschen nicht mehr zugunsten der Rohkost zu korrigieren vermögen.

– Für jedes Laster, auf das man bei Rohkost verzichtet, sollte man eine neue Freude gewinnen. Deine Erfahrung ist typisch, jedoch nicht spezifisch für Sexualität. Du hättest Dir auch eine andere Freude verschaffen können, z.B. die Freude, wieder Sport machen zu können (falls der Dir vorher nicht mehr möglich war).</i>

Genau. Alle Instinktbereiche bzw. DNS-gegebenen Genußmöglichkeiten des 3. Schimpansen homo sapiens sind extrem wichtig, nicht bloß die Sexualität. In der Praxis ist es sogar sinnvoller, die anderen unbekannten Genußquellen zuerst kennenzulernen, weil Sexualität extrem von aggressiven parasitären Memen umwoben ist.

<i>Ja, vergiß aber den gewaltigen Suchtfaktor von Kochkost nicht!

Wie oben schon angemerkt, erklärt dies den heutigen Zustand sehr gut, nicht so gut aber das Zustandekommen dieses Zustandes. Daher paßt diese Zusammenlegung zwar jetzt. Aber früher hat sie m.E. nicht gepaßt. Und wir reden nunmal immer noch von der Evolution dessen, was wir heute als gesellschaftliche Krankheitszustände ansehen.</i>

Für die AW ist es kein Problem, wenn das Kochproblem zuerst eingesetzt hat und dann die Multiplikation parasitärer Meme dazukam. Wichtig ist nur die Praxiserfahrung, dass die heutige ungeheure Zerstörungskraft der parasitären Meme weit unterschätzt wird.

<i>Deswegen schrieb ich ja auch, daß die Nutzung des Feuers zum Zwecke des Kochens vor Einsetzen der letzten Eiszeit sicher begrenzt war. Und daß es gut sein kann, daß vor Einsetzen der Eiszeit kaum gekocht wurde. Als es aber kalt wurde, wurde es sehr wichtig, das Feuer zu Wärmezwecken ständig an zu haben und die Nutzung zum Kochen nahm parallel ganz von selbst zu. Ich meine also, daß es spätestens nach dem Beginn der Eiszeit keine Wahl mehr gab.

– Das erstaunt mich ein wenig, weil wir bei unseren bisherigen Treffen eigentlich immer auf das Thema Beziehungen und Sexualität zu sprechen kamen. Vielleicht wurde diese Kommune übereilt gegründet oder es waren nur Anfänger der Rohkost vertreten? Ich glaube, daß ein gewisser Anteil langjähriger Rohköstler wichtig ist, weil derartige Kommunen sonst tatsächlich an den ungelösten psychischen Fragen scheitern können.</i>

Wenn die langjährigen Rohköstler die meisten parasitären Meme schon abgestreift hätten, würden sie jetzt sofort mit uns ein Stammes-Projekt vorbereiten. Schön wäre es. Aber Frieder v. Morgenrot z.B. hat so viel Respekt davor, wie stressig Menschen sein können (eben durch parasitäre Meme), dass er vor einem Gruppenprojekt zurückscheut. Also mein Hinweis: Die AW hat die Arbeit am Ego, an den parasitären Memen perfektioniert. Diese Arbeit dürfte auch für langjährige Rohköstler unumgänglich sein.

<i>Dazu hätte ich gerne nähere Angaben.</i>

Die Muschelfunde habe ich schon erwähnt. Religionsspuren erinnere ich bei ca. 70 000 Jahren vor der Jetztzeit. Wenn damals die Bestattungen aufgrund eines Weiterlebens der Seele nach dem Tode durchgeführt wurden, wovon man ausgeht, dann war Manipulation schon ungeheuer stark vorhanden. Was wurden zu der Zeit schon für Güter gekauft und als Grabbeigaben mitgegeben auf die Reise… Faktisch völlig nutzlose Resourcenvergeudung, aber eben gewinnbringend für eine Handelsmechanik an sich und für sich. Und mit dem Glauben an die Weiterexistenz der Seele sind ja unzählige andere Manipulationen möglich.

<i>Ein friedlich im Urwald vor sich hinlebender Stamm, wie z.B. besagte Tasaday, hat nämlich weder ein Bedürfnis, Waren zu tauschen (höchstens gelegentlich) noch ein Bedürfnis nach Arbeitsteilung. So ein Stamm ist nämlich ziemlich klein. Da braucht man keine Arbeitsteilung. Jeder kann alles (ein wenig nach Geschlechtern getrennt natürlich, da es ja vor allem um körperliche Arbeiten geht).

Die Menschheit hat Millionen von Jahren in kleinen Stämmen friedlich gelebt. Wir erklärt ihr also, daß sie auf einmal anfing, Kriege zu führen und die Arbeitsteilung bzw. den Warentausch zu entwickeln? Das ist das Problem an Eurem Modell – es kann die Anfänge nicht erklären. Diese Anfänge kann aber das Modell erklären, daß die Erfindung des Feuers und der Kochkost berücksichtigt.

Ab einem gewissen Maß an Kochkost kommt dann Euer Modell ins Spiel, weil die unmäßige Vermehrung der kochenden Menschheit (die ihre Vermehrung dank geringer Mengen Kochkost bereits nicht mehr steuern konnte) die Stämme anwachsen ließ und zur Erfindung der Arbeitsteilung führte. Weiter anwachsender Mangel mag dann sogar schon vor der Seßhaftigkeit zu Warenaustausch mit anderen Stämmen geführt haben. Das können uns vielleicht die Altertumsforscher sagen.

Aber auch, wenn meine Kausalkette richtig ist und die Vermehrung zu Auswanderungsdruck in kalte Zonen führte, in denen die Nutzung des Feuers sogar zum Kochen schließlich überlebenswichtig wurde, kommt Euer Modell spätestens zu diesem Zeitpunkt massiv ins Spiel, weil Kochen zu hohem Leidensdruck führt, der dann Kompensation auf anderen Gebieten nach sich zieht.

Ich glaube nicht, daß die Verhütungsmechanik am Körperkontakt hängt. Dagegen spricht, daß die Frauen, die meinen, die Kontrolle über ihre Fruchtbarkeit zu haben, kaum anders leben, als andere Menschen in unserer Gesellschaft, also ihre eigene Wohnung haben, usw. Meiner Ansicht nach hängt die Kontrolle über die Fruchtbarkeit zu 95% an der Ernährung. Der Rest mag dann Körperkontakt, freie Sexualität, freudvolles Gruppenleben, usw. sein.

– Stimmt. Aber das erklärt eben nur den heutigen Zustand, nicht, wie es dazu kam. Übrigens kann man m.E. die Frage, ob jemand roh oder gekocht lebt, nicht nur von solchen Parametern, wie Genuß im Leben, usw. abhängig machen, sondern entscheidend ist der seelische Entwicklungszustand des einzelnen Menschen. Dazu schreibt Walsch eine ganze Menge. Es ist also letztlich eine Frage des individuellen und des kollektiven Bewußtseinszustandes, wie sich das Leben in einer Gesellschaft darstellt.

– Ein nomadisierender Stamm in der letzten Eiszeit, also weit vor Beginn der Seßhaftigkeit, stellt keine Töpfe her. Die gibt’s noch gar nicht. Wie oben schon erläutert, hat so ein Stamm überhaupt keinen Bedarf nach Warenaustausch und Arbeitsteilung.</i>

War mir bewußt, dass meine Beispiele zeitlich erst später kamen. Fielen mir nur grad keine anderen ein.

<i>Alles richtig, trifft aber erst auf die Zeit zu, in der das Kochen schon stark verbreitet und die Menschheit seßhaft geworden ist.

– Das sehe ich auch so – aber erst für die heutige Gesellschaft. Deswegen wird bei uns im Kritik-Forum (also hier!) auch die defekte Wirtschaftsform thematisiert. Und seit neuestem auch die falschen Anreize, die es innerhalb unserer Gesellschaft gibt, und die dank der Tatsache, daß sie wirtschaftliche Vorteile bieten, überleben können, obwohl sie für die geistige und körperliche Gesundheit Nachteile erzeugen.

– Einverstanden.

– Soweit ich weiß: ja. Aber wie wir gesehen haben, kann auch die Kochkost alleine in geringer Intensität höchstwahrscheinlich schon zu Überbevölkerung, Auswanderungsdruck und steigender Nutzung der Kochkost führen.

– Es bleibt aber noch die Aussage, daß die Versteppung zur Einführung der Jagd zwang und dadurch der Flächenbedarf der Stämme erheblich anstieg. Dies wiederum führte zu Auswanderungsdruck.

Wie es genau war, werden wir vermutlich nie wissen.

– Dann sollen sie mal erklären, wieso Rohkost ohne Fleischanteil mit schöner Regelmäßigkeit in die Binsen geht. Und wieso man sich als heutiger Europäer gut und gerne von 50% Fleisch ernähren kann (ich hatte schonmal so eine Phase), wenn es Winter ist. Hätte unser Erbgut sich nie an einen höheren Fleischverzehr angepaßt, müßten wir noch bei 3-4% tierischer Nahrung liegen, wie die Affen. Und 50% würden uns selbst bei kurzer Einwirkungzeit sehr schlecht bekommen.</i>

Die AW ist völlig offen, wie die Fleischfrage dereinst entschieden wird. Noch scheint einiges unklar zu sein.

<i>Doch, wenn Du mal aus Versehen ins Feuer geratene Süßkartoffeln oder Gemüse ißt und Dir am nächsten Tag nichts davon mehr in roher Form schmeckt. Das macht Dich wahrscheinlich für eine oder mehrere Wochen etwas weniger glücklich.

– Gute Frage. Man müßte die zur Verfügung stehenden Anpassungszeiten vergleichen. Und herausfinden, ob die Bären schon immer in nördlichen Regionen gelebt haben (der Mensch hat das definitiv nicht getan) oder auch aus den Tropen kamen.

(Kleidung des Eskimos) Wahrscheinlich schon, weil man sie dem Wärmebedarf permanent anpassen kann.

– Auch das ist denkbar. Denn daß die Auswanderung in die kalten Zonen der Erde nicht freiwillig erfolgte, darüber sind wir uns ja einig.

– Oh nein, das geht mir zu schnell. Hier müßtet ihr erklären, warum schon ein bißchen Kochkost gleich zur Tabuisierung der Sexualität führt. Und der Verfall der Körper ging garantiert nicht so schnell voran. Burger hat irgendwo eine Übersicht, ab welcher Zeit welche Krankheiten auftreten. Das hat sich hunderttausende von Jahren auf sehr niedrigem Niveau hingezogen, bis dann in der Neuzeit die Krankheiten regelrecht explodiert sind.

– Richtig, für heute gesprochen.

– Richtig.

– Hoppla, da kommt im Nebensatz wohl eine wichtige philosophische Aussage. Polymorphe Sexualität als Hauptlebensfreude? Dazu hätte ich gerne noch ein paar Erläuterungen. Könnte es nicht auch Freude bereiten, abstrakte Werke zu erschaffen, z.B. Symphonien zu komponieren (allgemein: Musik zu machen), handwerkliche Kunst herzustellen, usw.? Oder ist das alles unbedeutend im Vergleich zur Sexualität?</i>

Aktives Musikschaffen dürfte im Rahmen des Balz-Gesang-Instinkt-Bereiches unendlich wichtig sein. Alles zusammen ist wichtig.

<i>Gute neue Idee in dieser Diskussion, der ich zustimme.

– Das Verhalten einiger Frauen, die ohne Bedenken den Kinderwagen mit dem neugeborenen Kind in den nächsten Fluß schoben, zeigt uns, daß diese Notlösung auch heute noch programmiert ist.</i>

Genau. Wurde auch immer wieder von Anthropologen erwähnt und bestätigt.

<i>Das glaube ich auch. Die parasitären Meme sind in diesem Falle aber derart ubiquitär, daß man sich schon hüten muß, derartige Ansichten zum besten zu geben.</i>

Tja, die Menschheit ist völlig verrückt durch parasitäre Meme. Sie erlaubt noch nicht mal Wissenschaft, über solche Fragen nachzudenken.

<i>Klingt richtig. Die Frage ist auch, ob das Maß der zur Bevölkerungsreduktion nötigen Kindstötung nicht einfach jedes Maß überschritten hat, das ein (noch) ziemlich friedlicher Stamm zu tolerieren bereit ist. Und die Auswanderung also das kleinere Übel gegenüber einer Tötungsquote von 90% oder so war. Hm.</i>

Die parasitären Meme erzeugen eine immer größere Bereitschaft, Krankheit, Leid, qualvolle Sklavenarbeit zu akzeptieren. Ein völliges Naturwesen tut einfach, was die beste Lustbilanz aufweist. Und das kann auch eine extrem hohe Neugeborenen-Tötungsrate beinhalten. Denn ein Naturwesen würde sich nie für die Notlösung entscheiden, ein Kind durch eine qualvolle Sklavenarbeit durchzubringen. Die Lust durch das Kind wird immer mit der Unlust einer Notlösung abgewogen. Und genau so fällt dann die Entscheidung aus. Aber parasitäre Meme und Kochvergiftung verändern die Entscheidung.

<i>Kein Wunder, da die Frauen ja die Inhaber des „schmutzigen“ Körpers sind und daher sicher stärker darunter leiden. Dazu dann irgendwann später auch noch die Probleme rund um die Entgiftungserscheinung Periode (Schmerzen, Schlappheit, usw.).

– Einwurf: Man denke auch an den Mundgeruch. Ganz schlimm bei vielen Gekochten. Erschwert elementare Tätigkeiten, wie Küssen.

– Greift nicht, da es damals noch keine Medizin im heutigen Sinne gab. Und vor allem keine heutige Hygiene, wo ein Tröpfchen Blut schon „iiiiiih“ ist. Da übertragt ihr heutige Vorstellungen zu stark auf das, was damals war.</i>

Könnte halt sein, dass die schamanistische Religiosität schon früher in diese Richtung ging.

<i>Bitte erläutern, welche Genüsse käuflich waren – außer der Kochkost, die sich ohnehin jeder verschaffen konnte.</i>

Zusätzlich zum Austausch von Nahrung sind Waffen zur Raubtierabwehr denkbar, Unterricht in neuen Feuertechniken. Schade, dass wir nicht dabei waren, aber vermutlich wurde einiges ausgetauscht, an das wir jetzt gar nicht denken.

<i>Das nehme ich erstmal interessiert zur Kenntnis.

– Hm. Ich setze eher auf organisches (im Gegensatz zu exponentiellem) Wachsen vorhandener Gruppierungen, wie etwa der Rohkostgrüppchen. Ich möchte mich nicht unbedingt überall woanders verzetteln.</i>

Gebe nur zum Nachdenken, dass die parasitären Meme selbstverständlich auch bei solchen Überlegungen einzugreifen versuchen. Selbstverständlich mit dem Ziel: Kein Stammesleben bitte. Lieber morgen als heute…

<i>Das ist aber nur mein persönlicher Standpunkt. Es wird andere geben, die die Brücken bauen, wo es nötig ist.

– Das Problem ist, daß (siehe ganz oben) von dem Kind heutzutage erwartet wird, daß es *nicht* kooperiert. Dagegen ist das Kontinuums-Konzept gewachsen, als heilendes Kraut gewissermaßen. Es wird ein wenig im Buch „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“ von Jean Liedloff erläutert. Und ein LCN-Forum gibt es bei Parsimony auch. Leider sehr stark besetzt mit dem Koch-Mem. Trotzdem ein sehr gutes Forum.

– Einverstanden.

– Widerspruch: der Heroinsüchtige wird keineswegs besitzgierig. Er beschafft vielmehr immer nur den aktuell benötigen Stoff – diesen aber notfalls mit Gewalt. Ferner kann man Kochkost nicht besonders gut auf Vorrat kaufen, da diese Vorräte nur endliche Haltbarkeit haben. Das Argument halte ich folglich für schwach.

– Das ist es eben. Ein schwer Süchtiger hat nichts mehr, als die Kleidung, die er anhat. Alles andere hat er bereits gegen Drogen verscherbelt. Ich glaube, da würde ihm Sicherheitsdenken überhaupt nicht weiterhelfen. Er handelt immer nur aus der aktuellen Bedarfssituation heraus.

– Dem kann ich zustimmen.

Es sind genug, aber noch nicht genug an einem Ort. Ich glaube, es müssen erst noch mehr lokale Gruppen gegründet werden. Wir sind mit dem Forum auf dem besten Wege dazu. Ich persönlich habe einen ziemlichen Horror vor Kommunen. Das kommt aber nur daher, daß ich gekochte Kommunen besichtigen durfte und ist daher nicht ganz rational. Aber es ist eben ein Gefühl und das müßte ich erst noch sanft ändern.</i>

Es ist ja auch realistisch, Horror vor der Stressigkeit anderer Menschen zu haben. Aber wenn man voll auf die Karte setzt, die parasitären verhaltens-störenden Meme mit Hilfe der AW systematisch zu untersuchen schon in der Vorbereitungs-Phase einer Kommune, steht nichts mehr im Wege. Der Rest wären dann vermutlich wieder parasitäre Meme. Parasitäre Meme können auch verhindern, dass man sich gründlich genug in die AW einliest. Denn dann wird Gemeinschaftsfähigkeit schnell möglich, und dass ist nicht im Sinne der Wirtschaftsmechanik. Es entzieht ihr Sklaven und Kunden.

<i>Könnte hinkommen, obwohl ich nicht sicher bin, wer einen wirtschaftlichen Vorteil hat, wenn Partnerschaften monogam verlaufen.</i>

Monogamie bedeutet automatisch weniger sexuelle Lust, da es zu Habituations-Prozessen bezüglich des immer gleichen Partners kommt. (AW-Basis-Buch) Automatisch steigt dann die gemeinsame Kaufneigung des Paares an. Allerdings ist der (alleinerziehende) Single noch suchtorientierter.

<i>Burger hatte hauptsächlich die Abschaffung des Behauptungs-Zustandes beim Essen und in der Liebe im Sinne. Aber allzu gut weiß ich über seine Metapsychoanalyse noch nicht Bescheid.</i>

Sicher hat Burger selbst nicht richtig verstanden, wie wichtig die Auflösung des Egos bzw. der parasitären Meme ist. Aber er scheint es geahnt zu haben, wußte nur selbst nicht, wie das wirklich geht. Deswegen ist die Fusion mit dem AW-Modell (und anderen?) so unabdingbar.

<i>Verständlich. Mach mal einen Vorschlag, wie das anders laufen könnte, ohne daß wir uns in tropische Zonen bewegen. Gar nicht so einfach.</i>

Es gibt 2 Grundwege: Einer davon ist, als Kommune so lustvoll zu leben, dass uns andere, Reiche die Tür einrennen und Mitbürger werden wollen. Aber dazu muss die Kommune in jedem Instinktbereich die himmlischen Phasen Alltag werden lassen. Für den 2. Weg ist es zu früh. Dafür muss man fast völlig frei von parasitären Memen sein.

<i>Interessant. Das könnte ein Fehler der Kommune gewesen sein, denn die einzelnen Teilnehmer des Forumstreffens hatten diese Problem zum größten Teil nicht. Insofern könnte es sein, daß die Kommune neue Fehler eingeführt hat, statt neue Möglichkeiten. Oder nicht genug neue Möglichkeiten. Hm.</i>

Sie haben die Arbeit an den parasitären Memen vernachlässigt. Da geht dann eben alles schief.

<i>Nehme ich erstmal zur Kenntnis. Wahrscheinlich würde eine Kommune sowieso nur mit Leuten gegründet werden, bei denen ein genügend hoher Anteil über Wirtschaftsform und Meme Bescheid weiß. Allein die Ernährung als Basis erscheint mir ein wenig dünn.</i>

Genau das war der Grundfehler des Kommunenexperimentes. Ohne volle Bewußtheit über Wirtschaftsmechanik und parasitäre Meme funktionierts nicht. Den Streß würden wir uns nicht noch einmal zumuten… In den Vorbereitungstreffen würden wir viel stärker auf der Arbeit an den Memen bestehen, oder flüchten…

<i>Ja, das ist schon lustig, diese Schinderei bei Orkos und parallel dazu solche Aussagen. Da könnte ich mich echt drüber mokieren. Das ist einer der Gründe, warum ich nie in Montramé war.

– Aber die Meme werde ich auf jeden Fall im Auge behalten.

Gruß,St

hi St

nur kurz zur feuernutzung waehrend der eiszeiten.

in:

Das Rätsel der Menschwerdung

Die Entstehung des Menschen im Wechselspiel mit der Natur. Mit e. Nachw. | 5. A.

Autor: Josef H. Reichholf

..schreibt der autor unter anderem das die europaeischen wetterverhaeltnisse waehrend der eiszeit deutlich angenehmer waren als wir bisher annahmen.

hat sich sehr plausibel angehoert. kein golfstrom, weniger regen, kontinentales klima aber sehr mild (da gleich hohe sonneneinstrahlung wie heute). also im sommer warm und trocken bei ca. 20 grad tagestemp.

im winter kuehl und trocken bei 0- -5 grad. nicht kaelter.

ein beweis dafuer sind die felle der damaligen wildtiere, mammut, wollnashorn usw.

die vertragen naemlich ueberhaupt keine naesse. waermen aber bei trockener kaelte gut.

daher benoetigten die menschen auch kaum feuer und konnten es auch wenig nutzen da es kaum baumvegetation gab. es herrschte ja tundren-steppe vor.

haltbarmachung des fleisches ganz einfach durch den dauerfrostboden moeglich.

sicher waren die neanderthaler weitaus abgehaerteter als wir, auch unsere direkten vorfahren waren das bestimmt. beispiel, indianer in nordamerika die von fruehjahr bis sommer mit freiem oberkoerper gingen, trotz teilweisen minustemperaturen.

deshalb meine ich nicht, dass es nach beginn der eiszeit keine andere wahl als die feuernutzung gab. zumindest nicht in bezug auf die waermeerzeugung.

der autor ging davon aus, dass kleidung und zelte aus tierhaeuten ausreichend waren.

ach so, wie kommst du darauf, dass es in afrika soviel kaelter war? etwas vielleicht schon aber immer noch so warm, dass feuer sicher nicht zur waermeerzeugung benoetigt wurden.

o.k. das nur dazu

viele gruesse

S

Hallo S,

ich habe hier sehr viel Material gefunden:

When was fire first controlled by human beings?

Der Autor trifft folgende Aussage:

Given the evidence available at this time, most of it would probably indicate that 125,000 years ago is the earliest reasonable estimate for widespread control.

und merkt dazu in Fußnote 108 an:

Two other circumstantial reasons for believing that fire use only became widespread around this time are that the last Ice Age began at 115,000 years ago when temperatures plunged worldwide, and this is also the rough time period (110,000-140,000 years ago) during which anatomically modern humans evolved, who ultimately used fire more intensively than any previous hominid.

Also ist wahrscheinlich die Hypothese richtig, daß der ständige Gebrauch des Feuers erst mit dem Einsetzen der letzten Eiszeit begann.

Gruß, St

Hallo St,

Bei deinem Link gibt´s auch ein Update:

P O S T S C R I P T : S I G N I F I C A N T R E S E A R C H U P D A T E S

LAST UPDATED 11/3/97

(…)

In hindsight here, it is worth pointing out that the above estimate of 125,000 years ago for widespread cooking is not based on very much evidence–nor is anything about the earliest origins for fire and cooking based on very much evidence, for that matter. Much about what is inferred about the earliest occurrences of fire use is based on considerable deduction applied to very limited evidence (unlike the considerably more well-established, consistent, and converging lines of evidence for early meat consumption).

Guut, , denn heute hat schon wieder die Metzgerei lecker für mich gerochen. Und weiter:

There are some who believe a more reasonable estimate might be more like 40,000-60,000 years ago for widespread use of fire, based on wider distribution of hearths (Feuerstellen; Anmerkung A).

Grüße,

A

Hallo Wi und St,

sehr interessante Diskussion! Ich finde es immer wieder spannend alles mögliche „normale“ in Frage zu stellen. Durch meine eigenen Erfahrungen mit der Rohkost und durch mein dadurch verändertes Weltbild bin ich auch der Meinung, dass die Ideen der AW mit denen der (instinktiven) Rohkost sehr gut zusammen passen würden.

Viele Grüße Bj

Mein Weg zur Rohkost und zum Marathon

 

Deine Diskussion mit St im Rohkostforum hat mich recht neugierig gemacht. Also habe ich sie mal komplett durchgearbeitet und mir auch die genannten Internetseiten zu dem Thema „Memik“ angeschaut, und mit dem was ich bisher an Erkenntnissen gewonnen habe, bin ich auch der Meinung, dass die Rohkost und die Ideen der AW / Memik sehr gut zusammen passen.

Besonders die instinktive Rohkost ist sehr passend, da bei dieser Richtung ernährungstechnisch grundsätzlich alles erlaubt ist, solange es roh ist, und bestimmte Nahungsmittelgruppen nicht einfach aus irgendwelchen „verkopften“ Gründen (Ethik, Moral, ….) ausgeschlossen werden. —Genau. Die AW interessiert, was dem Körper wirklich gut tut, nicht was parasitäre Meme so alles behaupten.— Die Nahrung wird nicht aus einem Behauptungszustand („…das ist bestimmt gut für mich…“), sondern aus dem Befragungszustand      heraus gewählt. Und wenn man seine Nahrungsauswahl „in Frage“ stellt, stellt man mit der Zeit auch in anderen Lebensbereichen die Dinge in Frage (…sollte man zumindest).  —Genau. Wenn man das nicht tut, greift alles zu kurz.— Meine eigenen Erfahrungen gehen zumindest in diese Richtung. Da ich nun doch schon seit ca. 1,5 Jahren 100%iger Rohköstler mit starker Tendenz zur instinktiven Rohkost bin, habe ich den Ernährungsteil schon recht gut im Griff. Sport, früher ein Fremdwort, gehört inzwischen zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. —Ungeheuer wichtig, steht alles im Basis-Buch der AW: Balz-Tanz-Instinktbereich: Sport, Tanz, Präsentieren, Flirten…— Aber auch in anderen Bereichen stelle ich seit einiger Zeit einiges in Frage. Nachrichten im Fernsehen oder Radio tue ich mir schon länger nicht mehr an. „Normale“ Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierte lese ich auch nicht mehr. —Multiplizieren eh nur parasitäre Meme…—  Die Zeitschriften oder Bücher, die ich noch lese wähle ich sehr bewusst aus. (Rohkost-Literatur und Zeitschriften, Bücher von Neale Donald Walsh oder Ella Kensington, andere Esoterik Bücher in diese Richtung, und vieles mehr was mich in irgendeiner Art und Weise weiterbringt) Dank dieser Horizonterweiterung bin ich inzwischen soweit, dass mein Glück nicht mehr vom „Außen“ abhängig ist (meistens zumindest). Ich bin mir inzwischen auch darüber im klaren, dass sich jeder seine Realität selbst gestaltet und übernehme damit auch die volle Verantwortung für mein Leben. —Aber vorsicht: Homo sapiens ist ein soziales Tier und ist auf andere, geistig wie körperlich gesunde Hordenmitglieder angewiesen. Er ist sogar regelrecht abhängig davon. Siehe AW-Basis-Buch…—  Auch bezüglich einer Partnerschaft habe ich inzwischen andere Wünsche. Rohkost ist ja nur der Anfang, da sich aber das ganze Weltbild ändert, wollte ich keine „gekochte“ Partnerin mehr. Spätestens bei Fragen der Kindererziehung würden zu große Differenzen auftauchen (nicht Impfen, Tragen statt Wagen etc.). Glücklicherweise ist es mir hier gelungen mir eine passende Freundin zu manifestieren. Juliane hat bei allen entscheidenden Fragen eine vergleichbare Einstellung und sie ist auch offen für Veränderungen. Bis jetzt ist die Beziehung auch absolut bedingungslos, wir sind absolut offen und ehrlich. Eifersucht empfinde ich auch keine mehr, und ich war früher mal sehr eifersüchtig. Ob ich mir auch schon die „freie Liebe“ vorstellen könnte, kann ich noch nicht sagen. Zumindest reagiere ich nicht mehr geschockt, wenn ich von dem Thema höre. Mal sehen wie sich das alles so weiterentwickelt, ich stehe auf jeden Fall Veränderungen in meiner Einstellung (und in meinem Leben) grundsätzlich erstmal offen gegenüber. Bis zu diesem Punkt ist also alles bestens. Und doch ist da noch eine kleine Unzufriedenheit. Mit diesen Erkenntnissen und meiner heutigen Lebenseinstellung merke ich mehr und mehr, dass ich meinen momentanen Computer-Büro-Job nicht auf Dauer weiter ausüben möchte. Dieses tägliche „Monopoly“ Spiel der Wirtschaft mit all den künstlichen Problemen macht einfach immer weniger Spaß. Nur wie kommt man aus diesem „Spiel“ heraus? Auswandern wäre eine Möglichkeit. Oder hier bleiben und was anderes machen. Egal wie, solange die anderen noch das Spiel aufrecht erhalten, muss man doch irgendwie an Geld kommen. Ich merke schon das ich hier wohl noch ein paar Meme aufzulösen habe ;-). —Genau. Wenn man die 1000 Seiten der AW ein paar Mal durchgearbeitet hat, werden ganz neue Lösungen sichtbar für dieses Problem, die man aber erst dann gehen sollte, wenn sich genügend viele Menschen so weit entwickelt haben. Sonst steht man etwas einsam auf der gesunden Seite der Zoo-Gitter-Stäbe…— Meine eigenen Ideen gingen bisher in die Richtung, dass ich z. B. als Rohkost- und Lebensberater tätig werden könnte. Entweder hier oder vielleicht sogar im sonnigen Süden. Aber auch dafür würde man erstmal Kapital benötigen. —Würde ich nicht weiter verfolgen. Wenn wir der Menschheit wirklich gelingendes Wohlbehagen vorleben, kommt Geld bergeweise. Und für den Einstieg gibt’s ganz einfache Lösungen, für die es aber jetzt viel zu früh ist, darüber zu reden. Nur soviel: Alles schon praktisch erprobt. Funktioniert perfekt.— Was gibt es aus Eurer Sicht für praktisch durchführbare Alternativen? —Noch zu früh dafür. Jeden Tag 2 Stunden AW, und bald hast du alles in Frage gestellt und wirst offen für die ganz einfache Lösung.— Wie würde z. B. die von Dir genannte Kommune aussehen, was genau kann man sich darunter vorstellen? Wäre ja echt klasse, wenn ich nun auf diesem Weg irgendwelche Ideen bekomme, wie man aus dem Alltag raus kommen kann. —Überall im Internet diese Diskussion führen. Dann Vorbereitungstreffen machen. Über die Finanzfrage braucht man sich keine Gedanken zu machen. Wenn nicht genügend Menschen die alles zerstörende Kraft der parasitären Meme plus Kochkost wirklich erfasst haben, kommt es zu nichts. Und bloß nicht vorzeitig aussteigen. Erst, wenn die Zeit für einen gemeinsamen Ausstieg reif ist. Kann schnell gehen. Je mehr du liest und die Diskussion im Internet bekannt machst, desto schneller geht es. Wir machen es so:

Aktuell – Wichtig!!!- Aktuell – Wichtig!!! – Aktuell- Wichtig!!!:

Die erste fundierte Diskussion über die Menschheitsprobleme im Internet überhaupt gefunden: Sofort aufschlagen und mitmachen! Hier wird endlich das Niveau der Anthropologie-Professoren (siehe unten Positiv-Liste) ansatzweise erreicht. Heilung kann möglich werden…:

http://f25.parsimony.net/forum63105/messages/2367.htm  . Und dann hier weiter auf:

www.Anreizkorrigierte.Wissen.schaft.ms

—   Je länger ich nun die Rohkost praktiziere, desto mehr reizt mich der Gedanke aus dem „normalen“ System auszubrechen. —Ist auch das einzig richtige. Nur bloß nicht mit zu wenigen Leuten. Dann holen wir uns den Frust. Aber ich habe den Eindruck, jetzt geht’s richtig zügig los. Kommt darauf an, wie aktiv du bist, und jeder einzelne andere auch. Das Know-How ist da, jetzt Verständige sammeln, und dann loslegen.— Liebe Grüße B

 

Die AW steht auch mit vielen Fragezeichen dem Aas- oder Fleischverzehr gegenüber. Moderne Anthropologie unterstützt diese Fragezeichen zunehmend. Aber die AW ist nur deshalb für eine Verbindung aller geeignet, weil sie strenger wissenschaftlich ist. Und das bedeutet: Diese Frage darf weiter diskutiert werden und wird hoffentlich eines Tages einer alle überzeugenden Antwort zugeführt werden. Aber noch ist es nicht so weit.—

Burger ist ein gescheiterter Mann. Er hat seine Frau sehenden Auges in den Krebstod laufen lassen! (Wie Möller!) —der ja jetzt auch den Krebstod starb. Die AW sieht ganz viele Schwachpunkte bei Burger, aber eben auch den Schwachpunkt, dass er seine eigene Empfehlung der Analyse des Egos, der Manipulationen, der parasitären Meme dieser kranken Kultur, nicht in der Lage war, durchzuführen. Wie in den Fusionstexten gesagt: Wer die parasitären Meme vernachlässigt, kommt nicht allzu weit. Die Ernährungsfrage allein erscheint zu dünn dafür, ein wegweisendes neues Lebensmodell zu tragen.

 

Sicherlich gut für jene, die dem Glauben verfallen sind, ein Körper zu sein und überhaupt keine Vorstellung davon haben, was sich jenseits vom Körper doch noch alles so abspielt. Ich wäre mit dieser AW-Sexualität nicht zufrieden, mir würde die Magie der Erotik sehr fehlen  —Praktischer Lebens-Erfahrungswert dazu: die Magie der Erotik wird erst richtig groß dadurch, dass man die Dinge so sieht und lebt. Zweiter Punkt ist die grundsätzliche Bejahung von Wissenschaft: Alle AW`ler haben halt die Erfahrung hinter sich, dass knochentrockene Naturwissenschaft mit strengster Logik und allergrößter Sparsamkeit und Vorsicht gegenüber unsichtbaren Dingen vielfach mehr Glücksmöglichkeiten eröffnet als jeder andere Ansatz. Das kannst du nun auch ausprobieren, oder es lassen. Ich habe auch den nicht-naturwissenschaftlichen Weg ausprobiert, und der hat mir eindeutig weniger Genußmöglichkeiten eröffnet. Ich habe also den Vergleich schon hinter mir, du ihn noch vor dir, da du noch nie streng naturwissenschaftlich orientiert gelebt haben dürftest. Mehr kann die AW nicht tun, als anzuregen: Probiers doch mal mit echter Wissenschaft, also AW…—  Was steckt dahinter, ein geistiges Wesen derartig auf ein Klops Fleisch reduzieren zu wollen ? —Die ganz praktische Erfahrung, dass immer mehr Genußmöglichkeiten sich auftun, desto mehr man sich als bloßen Fleischklops versteht. Wer sich für dieses Experiment nicht öffnen kann, kann es halt nicht.—  Wer ein klein wenig mehr Prickeln vom Leben verlangt, fühlt hier eine gewisse Leere und Langweiligkeit. —Meine praktische Erfahrung ist das genaue Gegenteil: Erst mit der Reduzierung auf die Biomaschine beginnt das ganz große Prickeln.—

Nur ein geringer Teil unserer Machthaber leidet unter der von ihnen konstruierten Wirtschaftsmechanik, der größte Teil versteht es vortrefflich auf Kosten der Arbeits-Sklaven sehr gut zu leben. Sie finden unter sich genügend Mitspieler, die alle Möglichkeiten haben sich von Zwängen zu befreien, sie sind lediglich verantwortungslos den anderen Gegenüber. —Diese Gedanken wiederholen den Irrtum des real existierenden Sozialismus. Kann nur wiederholen: Es ist ein Maschine, bloß eine dumme Maschine, die sich als Pandoras Box erwiesen hat. Eine Maschine kann man abstellen. Wenn man es verstehen kann.— Wenn es keine zukünftigen und früheren Leben gibt, wenn es keine Seele und keine immaterielle, geistige vom Körper unabhängige Existenz gibt, gibt es auch nur eine extrem begrenzte Verantwortung anderen Wesen gegenüber, was einem erlaubt hier in diesem Leben Wesen auszunutzen. Ich sehe die Theorie der AW als von genau denen unterwandert, die sie eigentlich bekämpfen will ! —Genau das Gegenteil ist der Fall: Sie ist die erste, die die Reichen freundlich ansprechen kann und ihnen aufzeigen kann, wie sie sich selber schaden mit allem, was sie tun. Und damit ist zum ersten Male eine Chance für friedlichen Wandel gegeben. Alles andere läuft nur auf einen Krieg zwischen Arm und Reich hinaus, den letztlich immer wieder Reich gewinnen wird. Jeder andere Versuch als der AW-Weg ist ein Kampf gegen Windmühlen…— Wie gut und mit welchen Mitteln hast Du denn das nachgeprüft, ob an der Idee der Reinkarnation etwas dran ist oder nicht ? —Habe erfolgreich als Reinkarnations-Therapeutin gearbeitet. Aber habe jetzt mehr Glücksmöglichkeiten kennengelernt. Es ist ganz einfach: Entweder du kommst mit dahin, wo die größeren Glücksmöglichkeiten sind, oder bleibst da stehen, wo du stehst. Für uns findet alles weitere hier statt:

 

 

Nicht nur in Ihnen, nicht nur in Ihrem Körper, denken Sie an das Gleichgewicht Körper-Geist-Seele. Und Sie könnten nicht nur, Sie können, allerdings nicht allein im Körper, denn dieser ist wie ein Vehicel, ein Werkzeug für die Seele, während der Geist den Körper in Bewegung setzt. —Diese Vorstellung hat für mich weniger Genußmöglichkeiten eröffnet als die heutige ausschließliche Orientierung auf nichts als den Körper. Der Körper, – sonst nichts…— Bisher aber konnte Wissenschaft noch keine befriedigende Antwort auf die Fragen „: wo komme ich her, wozu komme ich her, wo gehe ich hin?“geben, könnte sie es, würde es nur noch Frieden geben. —Erst die AW als Wissenschaft nach der Reform hat mir alle Antworten ermöglicht. Und endlich, nach 6 Monaten Internetarbeit hat die AW die ersten gefunden, nach denen sie gesucht hat: Anthropologisch Diskutierende. Deswegen geht für die AW alles weitere hier weiter:—

 

Die AW ging ja von der Erkenntnis der Fehlerquellen in Wissenschaft aus und korrigiert diese, stellt also eine Reform von Wissenschaft dar.

Was wissenschaftlich fehlt, ist eine Studie mit Freiwilligen, bei denen per Zufall den Versuchspersonen reine Urkost, Urkost mit z.B. 30 % Natur-Fleisch-Anteil sofort nach Jagd (unverwest), Aas (teilverwest) usw. und auch 100 % Natur-Fleisch zugewiesen werden. Und dann müsste die Bewegung in Richtung Krankheitsanfälligkeit gemessen werden. Und dann müsste noch untersucht werden, wie weit die genetischen Unterschiede streuen und welche Extreme vorkommen (z.B. Einzelfälle, die auf Fleisch nicht mit Krankheit reagieren). Erst dann wissen wir einigermaßen genug. Bis dahin muss halt jeder selber experimentieren und rauszufinden versuchen, wieweit ihn Natur-Fleisch kränklich macht. Bzw. Urkost gesund.

> Natürlich kommen noch andere Faktoren dazu! Aber mit der

> Ernährung fängt alles an. Wenn sie falsch läuft, läuft alles

> andere im Leben auch falsch! Zwangsläufig. Früher oder später.

Es scheint aber auch Menschen zu geben, die die Ernährungsumstellung z.B. geistig gar nicht schaffen, eben weil die anderen Faktoren so stark sind. Und das bedarf genauester Untersuchung.

Wissenschaftlich gesehen erscheint es nicht wahrscheinlich, dass die einzige Fehlentwicklung des Menschen die Ernährungs-Fehlentwicklung ist. Alles muss untersucht werden. Denn wenn man nicht alle Ursachen erfaßt, werden die nichterfaßten Ursachen die Erde und die Menschen weiter zerstören. Auch die Frage, wieweit der Mensch ein Hordentier ist, muss untersucht werden z.B. Und da scheinen einige im Instincto-Forum sehr aufgeschlossen für diese wissenschaftliche Frage zu sein. Aber du musst in diesem oder anderen Punkten nicht unbedingt wissenschaftlich sein. Ein Gütesiegel würde einfach deine Verdienste würdigen, die die Wissenschaft inspirieren.

Die Zukunft wird von hoher Ethik ALLEN

> Geschöpfen gegenüber geprägt sein – oder sie wird nicht sein!

Z.B. ist es es für ein Gütesiegel nicht wichtig, dass Wissenschaft bei Ethik nicht derart mitgehen kann. Wir vermuten zwar, dass der Mensch von der DNS her völlig friedlich gegenüber allen Tieren ist, aber z.B. schon nicht mehr friedlich gegenüber grünen Pflanzenanteilen. Da ist er ein Raubtier, wenn man mal Pflanzen und Tiere gemeinsam als Lebewesen betrachtet. Wissenschaft könnte niemals zur Aussage kommen, ein Löwe solle keine Gnus mehr reißen, weil das unethisch ist.

 

<i>Z.B. behauptest du zum Einen, dass die Wirtschaft ein Interesse an Überbevölkerung hätte und die entsprechenden Meme verbreiten würde</i>

Weswegen z.B. der Papst wahrscheinlich finanziell unterstützt wird für sein Wettern gegen Verhütungsmittel

<i>Warum verhindert sie dann nicht die Vermarktung von Verhütungsmitteln?</i>

Die Wirtschaftsmechanik ist nur eine blinde Maschinerie. Sie ist nicht allmächtig und verfolgt keineswegs vernünftig denkend bestimmte Ziele. Es gehört zu ihrem Spiel, dass eben auch am Verkauf an Verhütungsmitteln Geld verdient wird. Die Verhütungsmittelindustrie hat ein unbewußtes Interesse daran, dass alle natürlichen Geburtenkontroll-Möglichkeiten unbekannt bleiben, und dass Verhütung Mode wird. Denn dann werden viele Verhütungsmittel gekauft. Die Verhütungsmittel-Industrie kann nun aber niemals erfolgreicher werden als die sonstige Wirtschaft. Denn je erfolgreicher sie ist, desto weniger Kunden gibt es weltweit, weil die Verhütungsmittel das Geborenwerden von Neukunden eben verhindern. Und dann ist auch eben niemand mehr da, der Verhütungsmittel kaufen könnte. Das würde konkret bedeuten, dass der Fernsehsender, der viele Meme in Richtung pro Verhütungsmittel ausstreut, immer weniger Zuschauer hat, während der Fernsehsender, der gegen Verhütungsmittel wettert, viele Neukunden hat und von daher mit der Konsumindustrie gut harmoniert. Vielleicht ist alles noch komplizierter: Gegen Verhütungsmittel zu wettern kann auch bedeuten, dass die Menschen mehr Angst vor Sex haben wegen der Gefahr ungewollter Schwangerschaften und vermeintlicher Aids-Erkrankungen, wodurch Sex wieder seltener wird und auch dadurch dann das Kaufen als Ersatz wieder häufiger wird. – Und der Gleichgewichtszustand all der Kräfte, die wirken, führt halt zu dem Ergebnis, dass die allgemeine Konsumindustrie Werte und Normen fördert, die eher Richtung mehr Kunden gehen, und die Verhütungsmittelindustrie ein wenig in die andere Richtung. Das ist so ähnlich, wie bei der Sport-Artikel-Industrie: Die erzeugt ja auch ein paar Meme, die aktives Sport-Treiben zur Mode zu machen versuchen. Allerdings immer nur in langweiligen Formen, damit dazu immer mehr technische Geräte gekauft werden müssen (und Sportlehrer-bzw. Animateur-Stunden, wofür dann die jeweiligen Berufsstände bestimmte Meme Mode werden lassen.) Und die Alkoholindustrie fördert eher die Ausbreitung von Memem, die eher das Zuschauen und Trinken zur Mode machen. Nicht jeder Teil der Wirtschafts-Mechanik zielt in die gleiche Richtung.

<i>Zum anderen behauptest du, die Wirtschaft habe ein Interesse daran, dass die Menschen Singles bleiben: Dies ist ein Widerspruch. Beide Meme wirken ja in entgegensetzte Richtungen.</i>

Ideal für die Wirtschafts-Mechanik ist es also, den alleinerziehenden Single Mode werden zu lassen. Und zwar etwa so: Das Ideal der großen Liebe wird als parasitäres Mem aufgebaut, – Hollywood-Romantik eben. Dann finden sich zwei, zeugen ein Kind, und zoffen sich sofort danach in die Trennung hinein wegen Memen, die ein sich-Vertrag(en) anhand von klaren Übereinkünften als out erklären. Dadurch resultiert insgesamt mehr Kaufsucht, als wenn alle 3 jetzt friedlich zusammenblieben. Ausschlaggebend für das Kaufen ist die Zahl der Einsamkeits-Stunden. Auch das Ideal vom Als-Jungfrau-in-die-Ehe-Gehen wirkt in die Richtung, dass pro Kind nur einmal Sex praktiziert werden sollte. Dann ist maximal Zeit fürs Kaufen übrig. – Denk dir die Widersprüche als Vektoren: Eine Kraft wirkt nach links, die andere nach rechts. Die größere Kraft wird die Gesamtrichtung bestimmen, in die die Meme sich im allgemeinen bewegen werden. Gegeneinander-Wirken der Meme ist also nicht ausgeschlossen. Die Mechanik ist blind, verfolgt nicht ein einheitliches Ziel. Man muß die memetische Evolution mit all ihren widerstreitenden Kräften untersuchen.

<i>Im Übrigen scheint mir das Mem, das anstrebt, dass die Menschen sich wie die Karnickel vermehren, zumindest im Hinblick auf die Bevölkerung der westlichen Industriestaaten (die doch am meisten mit Memen „infiziert“ sein müsste), nicht eben erfolgreich zu sein, ganz im Gegenteil, eher scheint hier doch (aus eurer Sicht) das Single-Anti-Stammes-Mem zu wirken, das mit dem ersteren Mem nicht gut vereinbar ist, zumindest nicht in unserer heutigen Gesellschaft.

Oder willst du darauf hinaus, dass man sich menschlichen Nachschub aus dem Ausland heranschafft?</i>

Diese Frage ist wie alle anderen Fragen im Basis-Buch der AW beantwortet. Lohnt sich wirklich, das mehrfach zu lesen. Die Wirtschaftsmechanik ist blind. Sie hat so viele Werte und Normen bzw. Meme so stark verändert, dass diese jetzt plötzlich die Vermehrung der Kunden drosseln. In der Evolution kann nichts die Zukunft mit einberechnen: „Wenn wir die und die Werte aufstellen, wird das zwar kurzfristig das Kaufen vermehren, aber später die Tendenz erzeugen, dass weniger Kunden geboren werden.“ Nein. So läuft Evolution nicht. Erst orientiert sich alles auf den kurzfristigen Ressourcengewinn hin. Und erst dann, wenn die Kunden weniger werden, werden die alten Meme unter Selektionsdruck kommen und günstigere neue Meme werden sich ausbreiten. Jetzt und gleich bringt das Mem, das den konsumierenden Einzelgänger ohne Körperkontakt zu Kindern zur Mode macht, mehr Kaufverhalten. Dass dadurch weniger Interesse am Kinder-Bekommen resultiert, wird sich erst viele Jahrzehnte später auswirken und die bisherigen Meme unter Selektionsdruck setzen. Irgendwann werden Meme vorrangig sein, die ein gutes Verhältnis von Kinder- = Kundenproduktion und aktuellem Kaufverhalten zur Mode machen. Alles entwickelt sich. Vieles ist schwierig abzuschätzen.

<i>Dann wundert mich, dass ihr Ork*s ein Gütesiegel verleiht. Gerade so manchen Instincto-Propagandisten misstraue ich, da ich sie im Verdacht habe, Meme zu verbreiten, die dem Absatz von Ork*s zugute kommen (z.B. in Form der Aussage, dass Essen in „therapeutischen Dosen“ (= in gigantischen Mengen – da wurden ja allerlei Mythen verbreitet) besser entgifte als Fasten, oder dass Bio-Produkte zu gesundheitlichen Störungen führen etc. pp. Ich vertiefe das besser nicht, St wird nun sowieso schon vor Wut explodieren.</i>

Selbstverständlich unterliegt Orkos auch der alten Wirtschaftsmechanik. Erst die Anreizkorrigierte Marktwirtschaft AM würde auch Orkos in die Anreiz-Situation stellen, dass maximaler Gewinn nur dann möglich ist, wenn die Krankenversicherungs-Ausgaben bzw. Krankenstände geringer würden. Und dann würde jegliche eventuelle Versuchung, Vielessen zwecks Gewinnsteigerung zu empfehlen, verschwinden. AM bedeutet z.B. die Fusion von Orkos mit z.B. der Techniker Krankenkasse. Die Kunden, die den Wellness-Tarif gewählt haben, bekommen von Orkos die Ernährung geliefert. Je gesünder die Versicherten durch die genau richtige Nahrungsmenge bleiben, desto höher wird der Gesamtgewinn von TK-Orkos-Wellness. Übrigens könnte Orkos selber sofort auf einfachere Weise mit der AM beginnen. Aber dazu müsste man dort noch viel mehr von der AW verstanden haben. Und solange es die AM noch nicht gibt, bekommen halt die höchstens 100 wirklich in positive Richtung inspirierenden Dinge dieser Welt ein Gütesiegel oder einen Anreizkorrigierten Nobelpreis, egal, wie weit sie hinter höheren Idealen zurückbleiben (müssen.)

 

Ich habe immer noch keinen Beweis dafür gesehen, dass das evolutionär erfolgreiche Verhalten immer mit Lust gekoppelt sein muss. Flucht- oder Totstellreflexe sind es offensichtlich nicht (wem macht es Spaß, „starr vor Schreck“ zu sein?) —Angst vor Schmerzen ist ein Antrieb. Aber schon beim Essen sehen wir doch, dass wir erst Lust auf etwas zu Essen haben, lange bevor die Hungerschmerzen einsetzen. Das spricht doch dafür, dass Lustsuche den normalen Alltag steuert, solange keine besonderen Bedrohlichkeiten vorkommen.—

Wie ist das mit Neugier und Abenteuerlust? Sicher auch ein Grund, warum sich Homo Sapiens ausgebreitet hat. —Die Neugier hält sich schnell in Grenzen, wenn Schmerzhaftes wie z.B. Frieren dabei rauskommt. Deswegen kommt ein Auswandern in den Norden aus Neugier nicht in Frage.—

Welche Beweise gibt es eigentlich für die „100.000-Jahre-These“? —Im http://f25.parsimony.net/forum63105/messages/2367.htm findest du z.B. die Zahlen über die ersten gefundenen Muscheln, die als Zahlungsmittel Verwendung fanden, über das aufkommen von Religiosität usw. Wie gesagt: Dort mitdiskutieren. Denn die Spitze der Anthropologie diskutiert ganz ähnlich. Auf jeden Fall das Beste, was wir bis jetzt im Internet an Diskutierern fanden.

So so. Wer hat den Irrtum aufgedeckt, wo kann ich Informationen darüber finden?

—Rein zufällig hat da jemand über die Entstehung des homo sapiens vor ca. 140 000 Jahren in Afrika berichtet:this is also the rough time period (110,000-140,000 years ago) during which anatomically modern humans evolved, who ultimately used fire more intensively than any previous hominid. – Dass das in Afrika geschah, habe ich aus neueren Büchern. Einfach mal nachschauen.—

Das Modell, dass der Arzt nicht für die Behandlung der Kranken, sondern für die Gesundheit der ihm zugeteilten Bevölkerung bezahlt wird, wurde im alten China entwickelt und benutzt – bis es erst durch Kolonialismus und dann durch Kommunismus zerstört wurde. Das war übrigens vor weniger als 100.000 Jahren 🙂

Aha: die Kommunisten traten dieser Bewegung bei, weil sie sich davon Arbeitsplätze in der Waffenindustrie versprachen. —Nein, sondern weil sie sich davon versprachen, nach der Ermordung der alten Herrscher die neuen Herrscher zu sein. Aber die Wirtschaftsmechanik hat die kommunistischen Meme nicht an der Verbreitung gehindert, eben weil so Kampf und Waffenverbrauch zu erwarten waren. Angewandte Evolutionsbiologie bedeutet für die AW, dass man bei jedem Mem, das sich massenhaft verbreitet, fragen muss, warum das geschieht. Ein Grund kann die tatsächliche Nützlichkeit sein (in diesem Sinne hofft die AW auf eine Verbreitung ihrer Meme), und der zweite Grund kann darin liegen, dass das Kaufen gefördert wird, weswegen die Verkäufer die Verbreitung dieser für sie günstigen Meme fördern. Ein Mem, das Gewalt in Revolutionen befürwortet, wirkt eben in die gleiche Richtung wie Werbung für Waffen: Der Kauf von Waffen wird größer. Spätestens im Rüstungswettlauf zwischen Kommunismus und Kapitalismus. Bitte weiterdiskutieren im Rohkost-Forum, da wir dort anknüpfen wollen und ähnliche Foren finden wollen.—

 

alles, was du fragst, hängt davon ab, wieviel man von AW und AM gelesen hat.

Wenn das Bewußtsein dafür da ist, dass man seinen Lebensmittellieferanten einer Anreizsituation aussetzen muss, innerhalb derer er nur dann mehr verdienen kann, wenn es mir gesundheitlich und Wohlfühl-mässig immer besser geht, dann bekommen wir ganz sicher eine funktionierende Konstruktion hin. Aber entscheidend ist, dass man als Kunde das Bewußtsein hat, nichts anderes mehr zu wollen. Dann muss sich die Wirtschaft unserem veränderten Kunden-Bewußtsein beugen. Z.B. wird sich Orkos bei 10 anfragenden Kunden fragen, ob die neue Anreizsituation akzeptiert wird, oder ob vielleicht Bergk dieses Geschäft macht und die Kunden dann von Orkos zu Bergk abwandern.

Hier nochmal meine erste Einfach-Idee bezüglich Orkos:

 

So könnte Orkos das Zeitalter der Anreizkorrigierten Marktwirtschaft eröffnen und dann über jede Kritik erhaben sein:

Ich wäre bereit, monatlich einen bestimmten festen Beitrag an Orkos oder Bergk zu überweisen, kenne andere, die das hoffentlich auch täten, – vielleicht würdet Ihr auch mitmachen…

Dann müsste Orkos seine 2 besten Instincto-Berater/innen nehmen, und jeder bekommt per Zufall die Hälfte dieser Kunden.

Dann müsste eine neutrale Person bei Orkos anrufbar sein, wenn man Zahnschmerzen hat oder sich sonst krank fühlt.

Derjenige Berater, der weniger Krankheitstage pro Kunden hat, müsste höher belohnt werden. (Viele andere Möglichkeiten wären hier alternativ denkbar.)

Nun hat jeder Berater eine recht günstige Anreizsituation: Gelingt es ihm, mit möglichst geringem Aufwand ein bestmögliches gesundheitliches und Wohlfühl-Ergebnis zu erzielen mit seinen telefonischen Gesprächen plus Nahrungs-Paketen, bekommt er am meisten Pluspunkte, und mit der Zeit, wenn die Kunden auch mal den jeweils anderen Berater für eine Zeit ausprobieren, auch mehr Kunden.

Durch diese völlig neue Anreizkonstellation wird sich jedes Mem, das unrealistisch ist, als Pluspunkteverhinderer erweisen, und Orkos würde immer geschickter in Lebensberatung plus Nahrungslieferung werden mit immer besserem Ergebnis.

Dieser Vorentwurf lässt sich noch wesentlich verbessern, – am besten wäre selbstverständlich gleich eine Fusion mit einer Krankenversicherung, wobei der Berater umso mehr Pluspunkte bekommt, je weniger Behandlungskosten für einen Kunden nötig werden und je älter der Kunde krankheitsfrei wird.

 

finde ich super, dass hier auch über Freie Liebe und ähnliches diskutiert wird. Bin nämlich überzeugt, dass vollständige Gesundheit nur möglich ist, wenn Mensch in jeder Hinsicht naturgemäß lebt. Wenn die DNS des Menschen tatsächlich programmiert sein sollte auf ein abwechslungsreicheres Liebesleben (und sogar die erzkonservativen Anthropologie-Professoren räumen das mittlerweile widerstrebend ein), dann kann ein Mensch machen, was er will, er wird nie einen wirklichen Wellness-Zustand erreichen, solange er noch psychologische bzw. memetische Hindernisse gegen eine abwechslungsreichere Sexualität hat.

Kenne auch mehrere andere Leute, die an einer Rohkost-Natürlich-Lieben-Kommune interessiert sind (Natürlich Leben und Lieben, wohlgemerkt…)

Hoffe auf rege Diskussion. Kenne die moderneren anthropologischen Überlegungen zur Sexualität.

 

Was ist ‚Meme‘?

ich hatte noch keine Zeit, mich intensiver mit den Schriften, die da momentan im Internet kursieren, zu beschäftigen, vielleicht hilft dir der Link weiter!

Sie schreiben:

„Die Urkost bzw. Klassische Naturheilkunde wird zum großen Teil von der Anreizkorrigierten Wissenschaft akzeptiert, die die bisherige schädliche Wissenschaftsform ablöst.“

Die Verbindung ist aus meiner Sicht bislang die, dass auch sie die ausgelatschten Pfade der gängigen wissenschaftlichen „Wahrheiten“ verlassen – und zwar bei allen wichtigen Dingen des Lebens! Und dies begrüße ich bei den chaotischen Zuständen, die weltweit herrschen, grundsätzlich sehr.

 

Mem kommt von memory=Gedächtnis und meint: Verhaltenssteuernder Gedächtnisinhalt. Löst letztlich als naturwissenschaftliche Psychologie die wissenschaftlich fragwürdigere herkömmliche Psychologie ab. –  Z.B. versucht Konz u.a. auch das Mem in Frage zu stellen, Milch sei ja so gesund. Das sind die einfachen parasitären Meme, die uns schaden, solange wir auf sie hereinfallen. Das parasitäre Mem von der Milch hat man als Urköstler ja (hoffentlich) mit unzähligen Fragezeichen behängt. Viel schlimmer und gefährlicher sind die parasitären Meme, von denen wir heute noch felsenfest überzeugt sind, weil wirklich fast alle dran glauben. Z.B. wird hier im Forum über Freie Liebe diskutiert. Eine Hypothese ist, dass die Wirtschaftsmechanik uns als Eßsüchtige braucht und deswegen automatisch Meme von der Natürlichkeit von Ehe bzw. Zweierbeziehung verbreitet. Und fast alle Menschen glauben dieses Mem, genauso wie die meisten an das Milch-Mem glauben. Wenn nun aber, wie die moderne Anthropologie widerstrebend einräumt, die Natur des Menschen völlig anders wäre, dann wäre das Zweierbeziehungs-Mem auch ein parasitäres Mem, das uns schadet und einer vollständigen Gesundung und Wellness im Wege steht. Denn es gilt als Naturgesetz, dass keine naturgegebene Genußmöglichkeit einfach so durch mehr eines anderen Genusses ersetzt werden kann. Wir kennen das ja von der Eßsucht: Die Ersetzung fehlender Sexualität durch mehr Essen führt immer irgendwie zu Schäden und einem geringeren Level an Lebensgenuß.

Mem ist also als Begriff der Türöffner für eine voll umfassende Gesundheit, Natürlichkeit und Wellness im Sinne eines bestmöglichen Wohlbehagens im Leben. Also nichts wie ran. Der GGKonz hat 1500 Seiten, das AW- bzw.- Memik-Grundlagen-Buch hat nur 1000 Seiten. Ist dir alles zu schwierig, lies zum Einstieg die von Sa empfohlenen Bücher. Da kommst du dann auf 1500 Seiten…

Und ich bitte alle Leute hier im Forum zu schreiben, die über das Zweierbeziehungs- und Freie-Liebe-Mem diskutieren wollen. Da gibts hochbrisante Neuigkeiten aus der biologischen Anthropologie.

Und ganz allgemein haben Instinctos als erste der Rohköstler erkannt, dass die Fusion aus Rohkost und Memik bzw. AW die Grundlage für eine Gesamtsanierung sein könnte, auch für erfolgreiche Gemeinschafts-Experimente.

 

vielen Dank für Deine Antwort!

###in meinen Augen ist das kein Widerspruch. Die meisten Menschen suchen doch ihr Glück im Außen. Bsb: „Sonne scheint“ = gute Laune. „Regen“ = schlechte Laune. Bein nächsten ist es umgekehrt. 2. Bsp. Ich bin alleine glücklich, bin aber auch glücklich wenn ich mit meiner Freundin zusammen bin => mein Zustand ist nicht von der Situation abhängig, daraus resultiert, das ich mich von meiner Freundin nicht abhängig mache. Ich brauche sie nicht, ich will sie aber. Keine Bedingungen, kein Besitzdenken, etc. -> sehr angenehm! Mit dieser eigenverantwortlichen Einstellung sollte doch auch eine Gruppe besonders gut harmonieren können! —Je mehr man noch größere Genüsse mit Menschen kennt, desto abhängiger fühlt man sich von Menschen, ohne jedoch für Besitzdenken oder Eifersucht anfällig zu sein. Ich vermute, für uns alle gibt’s noch größere Wohlbehagens-Zustände zu entdecken…—

### da bin ich ja mal gespannt!!

Deckt sich mit meinem „Gefühl“, meiner Intuition. Hatte mich vor einiger Zeit z. B. über mögliche Weiterbildungen in die genannte Richtung informiert, habe es dann aber doch gelassen, weil mir mein Gefühl sagt, dass es auch anders/einfacher gehen muß. Habe zwar die Lösung noch nicht gefunden, scheine aber auf dem richtigen Weg zu sein.

—Genau. AW vollständig studieren, und dann wirst du bereit für den ganz einfachen Weg.— ### die Lösung scheint wohl wirklich einfach zu sein. Meine Neugier steigt!

### OK, dass die Zeit für einen Ausstieg noch nicht reif ist, sagt mir auch meine Intuition. Was genau meinst Du mit Vorbereitungstreffen – erst wenns konkreter wird, oder schon vorher zum Kennenlernen, Erfahrungsausstausch und Vertiefen des Meme-erkennens? —Genau letzteres: Meme-Erkennen in der Praxis, wo das Buch nicht hinleuchten konnte.— Wo kommt ihr, bzw. wo kommst Du eigentlich her? —Raum Köln und Raum Mainz.— Keine Gedanken über die Finanzfrage machen hört sich gut an. Kommt man von alleine auf die „einfache Lösung“ oder verrätst Du sie auch irgendwann? Die Lösung sind aber nicht die im Forum genannten neugierigen Reichen, oder? —Nein. Aber nach dem vollständigen Durcharbeiten des AW-Buches hat man den Weg  meistens selber schon gesehen.—

### wie oben schon gesagt bin ich neugierig. Denke auch, dass so einiges ins Rollen kommt, es wird spannend werden.

Hoffe auf baldige Vorbereitungstreffen im Raum Köln.

 

>Bin nämlich überzeugt, dass vollständige Gesundheit nur möglich ist, wenn Mensch in jeder Hinsicht naturgemäß lebt.<

Da gebe ich dir vollkommen Recht!

– Kommt auf die Definition von „abwechslungsreich“ an. Wenn die Abwechslung immer nur in wechselnden Partnern gesucht wird, habe ich da so meine Schwierigkeiten. Abwechslung in der Liebe kommt m. E. automatisch, wenn man wirklich liebt. Dann versucht man nämlich den Partner zufrieden und glücklich zu machen und das hat dann meistens per se genügend Abwechslungspotential!   —Das Bild von der völlig Freien Liebe mit ständig wechselnden Partnern wurde noch nie durch anthropologische Einzelbefunde stärker gestützt, wenn auch einzelne Daten für eine solche Teilkomponente sprechen. Die alte Vorstellung von Freier Liebe können wir also getrost zu den Akten legen. Die neueren Daten lassen eher an eine Art Gruppen-Ehe bzw. Gruppen-Liebe denken: Die (ursprüngliche Fellpflege, heutige:) Massage, Zärtlichkeit und Sexualität scheinen in der menschlichen DNS zweckentfremdet verankert worden zu sein als Mittel zur Erzeugung freundschaftlicher und friedfertiger liebevoller Grundstimmungen zwischen allen Gruppenmitgliedern, die lebenslang zusammenleben. –  Bevor dann später ähnliche Meme wie beim Essen den Zugang zum Natürlichen völlig versperrten: Alles, was natürlich ist, wurde als schlecht erklärt, und alles Unnatürliche als gut. Dass wir auch mit einer Gruppenliebe große Schwierigkeiten haben, ist also selbstverständlich, wenn wir bedenken, wie viel unrealistische Meme unsere gewohnte Wirtschaftsmechanik allein über das Essen verbreitet. Warum sollte sie nicht noch viel mehr Lügen-Meme über die Sexualität, die vielleicht größte menschliche Lustquelle, verbreiten? Und genauso, wie wir alle 1500 Seiten des GGK brauchten, um diese Hälfte der Lügen-Meme zu durchschauen, brauchen wir halt nocheinmal 1500 Seiten, um die zweite Hälfte der parasitären Meme zu durchschauen.—

Würdest du mal bitte „memetische Hindernisse“ erläutern.  —Wenn jemand z.B. den Hysterie-Memen bezüglich Fuchsbandwurm-Eiern glaubt, dann können diese memetischen Hindernisse dazu führen, dass er den Verzehr von Wildkräutern überhaupt nicht entspannt genießen kann, sondern so unter Streß steht, dass er sich hinterher aufgrund des Stresses unwohl fühlt. Dann kommt er zu dem (falschen) Schluß, Wildkräuter seien halt nichts für ihn. Er hätte es ja ausprobiert, aber es hätte ihm nicht gutgetan… Ähnlich bei der Sexualität: Solange die memetischen Hindernisse noch da sind, kann ein Mensch eine Gruppenliebe überhaupt nicht entspannt genießen, ist eher gestresst, und sagt dann hinterher auch: Ich habs probiert, aber das ist nichts für mich… Also müssen genauso wie beim GGK erst die Meme durchschaut werden, und dann erst kann ein Ausprobieren zu einem positiven Ergebnis führen. Und als Antwort auf Si findest du ja von Sa die Vorläufer-Bücher und dann eben das Basisbuch von Memik und AW. Eben nocheinmal 1500 Seiten, um die 2. Hälfte der Meme in Frage zu stellen.—

Daran interessiert wäre ich durchaus auch. Ob ich dann da mitmachen würde, steht noch mal auf einem ganz anderen Blatt.  —Genau. Einfach mal verfolgen, was sich in einer solchen Natürlich-Lieben-Gemeinschaft alles so tut, und dann weiterschauen… Eins ist klar: Das erste Kommunenexperiment mit Rohköstlern ist gescheitert, weil die memetischen Hindernisse nicht ernst genug genommen wurden und man meinte, man könnte sich das Studium der entsprechenden Literatur sparen. Das musste dann genauso schief gehen wie der Versuch, ohne den GGK verstanden zu haben, einfach so mal kurz Urkost auszuprobieren: Die meisten scheitern, weil sie die zugehörigen Meme nicht genügend durchschaut haben. Franz hat völlig recht, wenn er im GGK davon abrät, die Anfangsteile des Buches zu überspringen. Da sind dann die Rückfälle vorprogrammiert. Genauso eben auch bei der anderen Hälfte der Meme.—

Irgendwas muss da an deinem Computer Probleme haben, vielleicht älteres Computermodell? Du weißt doch, die Wirtschaftsmechanik will uns ständig zwingen, Neues kaufen zu müssen…

 

<b>Viel schlimmer und gefährlicher sind die parasitären Meme, von denen wir heute noch felsenfest überzeugt sind, weil wirklich fast alle dran glauben.</b>

<i>Das leuchtet ein. Ja, davon gibt es wirklich mehr als genug. –

Dies ist doch noch erklärungsbedürftig. Nenne mal bitte deine anthropologischen Quellen dafür.

Außerdem: kein Mensch hat nur „Zweier-Beziehungen“ in seinem Leben. Dieses Missverständnis taucht doch nur auf, wenn man Beziehungen nur unter dem sexuellen Aspekt betrachtet. Und in sexuellen Beziehungen scheint mir Promiskuität nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein. Jedenfalls nicht für die Frauen, die ja die „Produkte“ der Liebe in sich austragen müssen und dies sicherlich leichter (auch im Sinne von Arbeitsteilung!) bewerkstelligen können, wenn sie zur Aufzucht und Erziehung derselben einen verlässlichen Partner an ihrer Seite haben.</i>

Nachdem in der Evolution die Monogamie erfunden worden war, stellte sich die Frage, ob es noch ein höheres Ausmaß an Verlässlichkeit geben könnte. Denn nur hinein in noch bessere Zusammenarbeit bzw. Arbeitsteilung und noch höhere Verlässlichkeit ist eine Weiterentwicklung denkbar, nicht in die Gegenrichtung. Grundsätzlich stimmt deine Denkweise also erst einmal überein mit den anthropologischen Überlegungen. (Deine Frage nach den anthropologischen Quellen ist wie die nach einer Kurzzusammenfassung des GGK. Du weißt, wie sehr sich Franz wehrt, alles nocheinmal und nocheinmal schreiben zu sollen… Ich probier trotzdem einen allerersten Einstieg:) In der Evolution war das Ausgangsproblem, dass die Mutter damals wie heute etwas verlassen dastand, wenn der Mann verstarb oder irgendwie sonst verschwand oder geschwächt wurde. Dann tauchten zufällig Mutanten auf mit ganz merkwürdigen Eigenschaften: z.B. Verdeckte Ovulation (großes Thema in der Anthropologie): Während vorher der Frauenkörper dem männlichen Geschlecht signalisierte, wann er befruchtet werden konnte, und nur genau dann die Männer erregte, verschwand nach und nach jedes äußere Anzeichen der befruchtungs-fähigen Tage, und der Körper erregte die Männer immer ziemlich gleichermaßen. Warum dies Versteckspiel plötzlich? – Und die Männer hatten eine (relative) Hodengröße (z.B. Thema in der Soziobiologie), die weit über der von Monogamen und Haremshaltern liegt, – nämlich in der Größenordnung von Promisken? Wie soll das bitteschön zu mehr Verlässlichkeit, Kooperation bzw. Arbeitsteilung führen? Oder macht die Evolution etwa dümmliche Rückschritte? Keineswegs: Die neuen mutations-bedingten DNS- und also Körperbau-Änderungen brachten riesige Gewinne an Verlässlichkeit, Kooperation bzw. Arbeitsteilung: Alle hatten eine Liebesbeziehung mit Allen, alle Männer fühlten sich voll verantwortlich für alle Kinder und versorgten die Frauen und Kinder hundertmal verlässlicher als heutzutage. Auch wenn z.B. der Lieblingsmann starb, waren noch viele andere Männer da, auf die frau sich hundertprozentig verlassen konnte, die vor lauter Fürsorglichkeit und Früchtegeschenken nur so überschäumten… Und dieses Groß-Glück mussten uns die parasitären Meme rauben, um uns leichter z.B. zur Schlechtkost-Sucht zwingen zu können. Ich könnte jetzt ein ganzes Buch schreiben, aber erst mal soviel fürs allererste.

<i>Das ist richtig. Aber wer will Sex ersetzen und wer sagt, dass wir Spaß am Sex nur durch personale Abwechslung erreichen?</i>

Es geht nur um die Frage, ob der Spaß noch x-fach größer sein könnte. – Einen ganz kleinen Vorgeschmack von dieser wahren, traumhaften Gruppen-Liebe findest du hier: v.Weltzien, Das Tantra Praxisbuch, Goldmann, nur S.321-340, besonders ab S.330.

 

Die AW unterscheidet sich völlig von der esoterischen oder philosophischen Spekulation über einen angeblichen freien Willen. Auch die AW hat sich immer mehr der Aussage angenähert, dass eine durch Kochkost und andere Süchte erzeugte Verdummung der Menschheit der wesentliche aufrechterhaltende Faktor sein dürfte. Also ist die Überlegung: Erst Verdummung beheben, dann das Anreizproblem verstehen, durchaus Teil der AW. Aber sie ist unklar darüber, was leichter geht: Aufklären über Rohkost oder über Anreizkorrigierte Marktwirtschaft AM. Die überwältigende Wählerreaktion auf die AM lässt ahnen, dass vielleicht mehr Menschen von dieser Seite her verstehen könnten als von der Rohkostseite her. Aber das ist eine offene Frage.

Kochbedingte, allgemeiner: vergiftungs-bedingte Dummheit oder Irrationalität als ausschlaggebend für die Dysfunktionalität des Arbeitsamtes usw. zu halten, liegt auch der AW sehr nahe. Nur fürchtet sie, dass der Wunsch nach derart weitgehender Vereinfachung teilweise wieder dem gleichen intellektuellen Defizit der Menschheit entsprechen könnte: Memetische Evolution unter Berücksichtigung der Anreizkonstellationen ist sehr komplex, aber vielleicht für eine umfassende Sanierung der gesamten Erde unumgänglich. Wie St sagte: Nicht unendlich vereinfachen, denn dann verfehlt man vielleicht die Realität.

Ich stimme der Intelligenzminderung durch Kochkost als fundamentalerer Erklärung ja durchaus zu. Aber die Praxiserfahrung zeigte mir, dass Rohkost alleine ohne Bewusstheit für parasitäre Meme und die Anreizfrage einfach zu nichts führte. Lasse mich gerne von langjährigeren Rohköstlern davon überzeugen, dass von Rohkost alleine eine Gesamt-Sanierung ausgehen kann. Nur wenn langjährige Rohköstler keine Entschiedenheit für ein Stammesleben aufweisen sollten, greife ich dann doch auf die AW zurück, die mir dann erklärt, dass es eben die parasitären Meme sind, die eben nicht allein durch Rohkost verschwinden. Es gibt in der AW noch eine These: Ähnlich wie bei Magersucht liegt bei manchen Rohköstlern eine starre Fixierung auf ein Kreisen rund um die Ernährung vor. Dadurch wird die entscheidende Persönlichkeitsentwicklung verhindert, und es kommt nicht zu einer zur Nachahmung reizenden Demonstration einer insgesamt gesunden bzw. beispielhaften Lebensform. Und alles bleibt beim schlechten alten.

<i>Uebrigens darf ich hinsichtlich der ‚Wissenschaften‘ anfuehren, dass die ganz zweifellos am deutlichsten von Junk und Kochkost sowie einer Getreidedeterminiertheit (‚Glutenfraktionen‘) dominierte Wissenschaft, die Mathematik, ich bemerke das aus eigener Erfahrung, zu ueberaus schoenen Konzepten und Gedanken faehig ist, die sich dem Aussenstehnenden aber evtl. als ganz und gar unmenschlich darstellen, ebenso wie wie gesagt breite Kreise der Literaturszene etc. meiner Meinung nach Zoeliakie-pathologisch sind, evtl. ist die menschliche Kultur nicht ohne ihre (evtl. kochkostinduzieren) Entsetzlichkeiten denkbar (am Ende ziehe ich auch ein Relativitaetstheorie-Konzept einem Konz-Buch vor, das nebenbei gesagt auch in keinster weise initialisierend fuer Rohkost ist, wohl aber ein Einstein oder Hilbert fuer breite Bereiche heutiger Physik oder Geometrie).

Hallo And,

Meine ich auch. Man setzt hier also möglicherweise eine Stufe zu hoch an, statt bei den echten Ursachen. Dies könnte es erschweren, die echten Ursachen für heutige gesellschaftliche Entartungen aufzufinden und zu beheben.</i>

Der Fusionsgedanke legt ja eben die Überlegung nahe, sowohl unten als auch eine Stufe höher gleichzeitig anzusetzen. Dieses Experiment sollte man machen, weil die bisherigen Ergebnisse nur auf der Grundlage der Kochkost-Frage einfach keine die Menschen in Scharen anlockenden Ergebnisse brachten: Alle Erfahrungsberichte aus Montrame, aber auch die Informationen über Konz´ Rohkost-Ehe mit Deliah, und das von mir erwähnte Kommunen-Experiment sind derart wenig faszinierend, dass man sagen kann, dass das Hauptaugenmerk auf die Nahrungsfrage zu legen, bisher keine wegweisenden Ergebnisse brachte. Also mal die höhere Stufe aus parasitären Memen und Anreizanalyse dazunehmen, und dann schauen.

<i>evtl. ist die menschliche Kultur nicht ohne ihre (evtl. kochkostinduzierten) Entsetzlichkeiten denkbar

In der Tat. Wir leben in einer Kochkost-Kultur. Es ist an der Zeit, eine neue Kultur zu (er)finden.</i>

Genau. Vielleicht aber erweist sich Kultur generell als Krankheit. Mal schauen.

 

noch bei Schimpansen gibt es ja die auffälligen optischen Genitalschwellungen. Es ist von daher anzunehmen, dass bei unseren Vorfahren solche optischen Reize dann am ausgeprägtesten waren, wenn auch tatsächlich eine Befruchtungschance gegeben war. Aber auch olfaktorische (geruchliche) Reize im Sinne von Pheromonen könnten eine Rolle gespielt haben. Auf jeden Fall sind alle diese variierenden Reize weg und an ihrer Stelle sind konstante Reize.

<i>Ach so… Ein Mem ist demnach eine Behauptung, die nicht unbedingt wahr sein kann… So etwas wie: Dieses Nahrungsergänzungsmittel/dieses Algenpulver brauchen sie unbedingt; ohne Fleisch kein Vit.B12; tägliche Darmspülungen sind gesund… usw. usf.</i>

Genau. Und wenn man sicher ist, dass sie unwahr sind, nennt man sie z.B. parasitäre Meme. Denn schließlich soll das Opfer ausgesaugt werden und sein Geld für Nahrungsergänzungen ausgeben. Was ist nun aber mit dem Mem: Wenn keine Eifersucht dabei ist, ists keine Liebe? Ein wahres, oder ein parasitäres Mem?

<b> Eine Hypothese ist, dass die Wirtschaftsmechanik uns als

> Eßsüchtige braucht…</b>

<i>Das würde ich so unterschreiben.</i>

<b> …und deswegen automatisch Meme von der Natürlichkeit von

> Ehe bzw. Zweierbeziehung verbreitet.</b>

<i>Den Zusammenhang bekomme ich jetzt nicht ganz auf die Reihe?</i>

Wenn, wie in den anderen Texten angedeutet, homo sapiens für eine Gruppenliebe konstruiert ist, dann ist die volle Glücks-Intensität ausschließlich mit einer Gruppenliebe möglich. Werden aufgrund der Wirtschaftsmechanik Zweierbeziehungen Mode, dann wird im allgemeinen der damit verbundene niedrigere Glücks-Grad ausgeglichen mit dem Kaufen irgendwelcher Ersatzdinge.

<i>Das würde bedeuten, daß es im grunde genommen keine fitten Menschen gibt</i>

Ganz genau. Und weil es keine wirklich faszinierend fitten und glücklichen Menschen gibt, gibt es auch noch keinen richtigen Massenzulauf. Erst wenn die Normalbürger spüren, dass ganz andere Wohlfühl-Dimensionen betreten wurden, werden sie ernsthaft und massenhaft ihr Normal-Leben in Frage stellen. Und das könnte eine Fusion aus Rohkost und AW schaffen. Und dann könnte die Erde beginnen, auszuheilen…

<i>Trägt Probstens Beautiefarm die Bezeichnung *Wellnesscenter* etwa zu unrecht?</i>

Zuallererst müssen wir Prof. Probst zugute halten, dass er ja im persönlichen Gespräch mit dem Begründer der AW deren Wert erkannte, sie als genial bezeichnete und darauf drängte, einen Artikel in der Zeitschrift für Klassische Naturheilkunde zu veröffentlichen, was dann ja auch geschah. Ansonsten kann jeder Mensch nur das erkennen, was er erkennen kann. Und davon hängt auch der erreichbare Glücks-Intensitäts-Level ab.

<i>Ich bin mit den Naturgesetzen eigentlich ziemlich vertraut, das hier habe ich aber noch nie gehört. Wie lautet eine Erklärung für dieses *Naturgesetz*?</i>

Ich kann hier nicht das ganze Basis-Buch wiedergeben, aber ganz kurz: Alles, was ein Organismus die Woche über tun muss an Lebenstätigkeiten, wird in der Evolution mit Lustgefühlen gekoppelt. Weil nur so eine gute Verhaltenssteuerung möglich ist. Würde die Katze erst jagen, wenn sie Hungerschmerzen hat, kann es zu spät sein, wenn sie ein wenig Jagdpech hat. Wenn Jagen ihr aber Lust macht, dann jagt sie, lange bevor sie Hungerschmerzen bekommt. Wenn ihr aber immer nur Jagen Lust bereiten würde, würde sie nie Sex haben und so aussterben. Also ist es für die Verhaltenssteuerung günstig, wenn zumindest in bestimmten Phasen Sexualität auch Lust machen kann. Wenn die Lust am Jagen ein wenig abgestumpft ist, wendet sich die Katze dann der Sexualität zu, weil die in dem Moment mehr Lust ermöglicht, als weiteres Jagen. Von daher muss man von einer Art Lust-Haushalt ausgehen. Wird die Katze z.B. durch ein parasitäres Mem an der Sexualität gehindert (bei Katzen schwer vorstellbar), so kann sie nicht einfach länger jagen. Ihre Lustmöglichkeiten unterliegen schon der Adaptation oder Habituation, und nur der Wechsel zu der noch nicht abgestumpften bzw. noch nicht müden sexuellen Sensorik usw. bietet jetzt ein Verbleiben auf allerhöchstem Lustlevel. So kommt man nun zu dem genannten Naturgesetz. Es ist jedem Lebewesen im Prinzip durch seine DNS vorgeschrieben, wie viel Stunden es an welcher Lebenstätigkeit welche Lustintensität erfahren kann. Versucht es, die Stundenzahlen zu verschieben und z.B. die tägliche Sexualität kürzer ausfallen zu lassen, dann ist dies auf natürlichem Wege durch nichts anderes auszugleichen. Aber jetzt kommen die Schlechtkostdrogen ins Spiel, und mit Drogen aller Art kann man den Genussverlust durch die fehlenden Minuten an Sexualität der Intensitätsstufe x ausgleichen, – zum Preis des Raubbaus an der eigenen Gesundheit und an der Erde. Denn für die Drogen muss ich die Erde ausplündern. Eine Stunde mehr oder intensivere Sexualität hätte die Erde nicht belastet (wobei ich jetzt als bekannt voraussetze, dass bei homo sapiens in Urzeit-Lebensweise mehr Sexualität eben nicht zu einer erhöhten Kinderzahl führt. Dazu bitte Basis-Buch.).

<i>Ach sooo! Essen wird als *Ersatzbefriedigung* angeführt…! Jetzt beginne ich zu verstehen

Es dürfte aber doch eigentlich klar sein, daß guter Sex durch nichts zu ersetzen ist Man kann das auch ganz schön kompliziert ausdrücken, wie ich gerade eben erfahren durfte

Wo gibt es erfolgreiche Gemeinschaftsexperimente?</i>

Gibt noch keine. Das im letzten Jahr scheiterte an mangelnder Kenntnis von Memik und AW. Aber wir arbeiten an der Vorbereitung des nächsten Experimentes…

 

<i>Hm. Und wie kam es dazu?</i>

Es ging für die Frauen in der Evolution darum, die Männer als zuverlässige Ernährer und fürsorgliche Väter zu gewinnen. Wissen die Männer, wann die Frau befruchtbar ist, kloppen sie sich genau dann um sie, und sind dann sofort danach weg, um vielleicht noch andere Frauen befruchten zu können. Nach der Um-Konstruktion der Frauen läuft das Spiel völlig anders: Die Männer müssen bei den Frauen bleiben und viel Sex mit ihnen haben. Und dazu müssen die Männer sich mit Fruchtgeschenken beliebt machen, damit die Frauen durch einen stärkeren Orgasmus-Ansaugreflex ihren Spermien einen Vorsprung geben im Wettbewerb mit den anderen Spermienarmeen. So haben alle mit allen Sex, die besten Früchteschenker werden im Durchschnitt öfters Vater, was aber keiner weiß, Infantizid kommt nicht mehr vor, und jede Frau hat nicht bloß einen, sondern viele fürsorgliche Väter für ihre Kinder, also eine viel größere Sicherheit als in der Monogamie oder in der früheren Fortpflanzungsform. Bitte im AW-Basis-Buch genauer nachlesen.

<i>die findet, dass viele Menschen überhaupt keine Reize mehr bieten und diejenigen, die konstante Reize bieten sind dann überdurchschnittlich belagert und das ist sicher auch nicht im Sinne des Erfinders</i>

Die Kochkost-Kultur zerstört die Attraktivität der Menschen in unglaublicher Weise. Und manche stürzen dann in die Sucht ab und können überhaupt nicht mehr an dem Attraktions-Spiel erfolgreich teilnehmen. In der naturgegebenen Gruppenliebe ohne Kochkost bewahren sich alle eine natürliche Schönheit, und alle haben mit allen eine Liebesbeziehung, niemand fällt raus. Unsere Wirtschaftsmechanik erzwingt eben das Rausfallen vieler, auf dass sie Ersatzbefriedigungs-Käufe tätigen.

 

<i>Nun… Im Unterbewußtsein bekommt *Mann* das immer noch mit, denn die Frau dünstet ja genügend Pheromone aus, die im Riechorgen des Mannes genau die richtigen Register ziehen…

*Mann* ist heute nur nicht mehr in der lage, das *bewußt auszuwerten*.</i>

 

Wenn du da jetzt Recht hättest, dann würde ein ganzer Pfeiler der anthropologischen Forschung in sich zusammenbrechen. Denn wenn die Männer doch den befruchtungsfähigen Zeitraum irgendwie erfassen könnten, hätten auch die gewaltsamen Rivalenkämpfe eigentlich nicht verschwinden dürfen aus dem Genbestand von homo sapiens. Denn eine der Hauptbegründungen in der Anthropologie lautet ja, dass gerade erst durch die völlige Unfähigkeit der Männer, diesen Zeitraum festzustellen, sich die erheblichen Kosten gewaltsamer Rivalenkämpfe nicht mehr rechneten und homo sapiens zur Strategie der friedlichen Spermakonkurrenz wechselte, also zum friedensfähigen Wesen wurde. In der Forschung rechnet man ungefähr so: Lust am Kämpfen rechnet sich nur dann, genetisch verankert zu werden, wenn der Sieg im Kampf auch wirklich zu einer Befruchtung führt. Zumindest in der Nicht-Harems-orientierten Lebensweise. – Das war jetzt notwendig bruchstückhaft. Ich kann so auf die schnelle keine 1000 Seiten zusammenfassen…

<i>Größenordnung von Promisken?</i>

Promiskuität: da haben alle Sex mit allen. Von wem die Kinder sind, entscheidet die Konkurrenz zwischen den Spermien. Dafür müssen die Hoden im Verhältnis zum Körpergewicht sehr groß sein. Gorillas haben im Vergleich zur Körpergröße winzige Hoden, weil sie potentiell gewalttätige Rivalenkämpfer sind, nach Eroberung des Harems aber keinerlei Spermakonkurrenten mehr haben. Da reichen winzige Hoden und wenige Samenzellen, um dafür zu sorgen, dass sie Vater aller Kinder sind.

Und Menschen haben eben so große Hoden, wie sie für höchstentwickelte Primaten typisch sind, wo alle mit allen eine Liebesbeziehung haben.

<b>Auch wenn z.B. der Lieblingsmann starb, waren

> noch viele andere Männer da, auf die frau sich

> hundertprozentig verlassen konnte, die vor lauter

> Fürsorglichkeit und Früchtegeschenken nur so

> überschäumten…</b>

<i>Das hört sich einleuchtend an —

Spaßmaximierung! Darum geht es nur? Nur um die Frage, wie bekomme ich den größtmöglichen Spaß…?! Ist das nicht ein wenig egoistisch gedacht? Sollte es nicht gerechterweise heißen: „Wie bekommen wir alle den größtmöglichen Spaß?“</i>

Ja. Das ist ja dann auch das Resultat. Aber zunächst hat sich die DNS in der Evolution so entwickelt, dass der einzelne nach einem Maximum an Lust strebt. Das ist der Konstruktionsplan in der Natur. Memetisch gesunde Menschen bewirken durch ihren gesunden Egoismus auch das größtmögliche Glück aller. Weil sie 100% auf Kooperation und Konflikt-Vermeidung angelegt sind. Aber genau das sind sie  eben nicht in einer völlig verrückten Welt wie heute. Die parasitären Meme erzwingen eher ein einzelgängerisches Jeder gegen Jeden, das alles zerstören muss. Und im Gegensatz zu meinem sonstigen Zweck-Optimismus mal ganz pessimistisch und vielleicht realistischer formuliert: Unaufhaltsam geht es mit der Menschheit weiter bergab zu noch mehr Krankheit, Gewalt und Unglück. Sie ist überfordert mit der geistigen Erfassung des komplexen Problems, und alles bisherige Bemühen verlangsamt höchstens minimal die Bergabfahrt. Nur umfassendes Wissen könnte zur Macht werden, aber dazu ist die Menschheit laut Pisa- usw.- Studien immer weniger in der Lage. Wahrscheinlich ist also all unser Bemühen sinnlos…

Noch zur Gerechtigkeit: Das ist für die AW keine wissenschaftlich akzeptable Kategorie. Die DNS, die uns alle baut, hat nichts mit dem Wort Gerechtigkeit zu tun. Und dennoch sind Gesundheit, Gewaltfreiheit und Glück für alle möglich. Auch ganz ohne Gerechtigkeits-Begriff.

<i>Größtmöglichen Spaß habe ich, wenn ich in keine kompliziert klingende *Bedienungsanleitung* schauen muß; wenn ich es einfach so *geschehen lasse* Alles andere ist ein Zwang, dem ich auf keinen Fall nachgeben möchte, da er meinen Spaß einschränkt</i>

Wären wir im Naturzustand, also fast völlig frei von parasitären Memen, dann wäre das auch völlig richtig so. Aber in einer völlig widernatürlichen Kultur führt das dazu, dass eben alles weiter bergab geht, weil parasitäre Meme Selbst- und Fremdschädigung erzwingen. Denk an dein Beispiel vom Nahrungsergänzungs-Verkäufer: Aufgrund seiner parasitären Meme schadet er anderen, aber genauso viel auch sich selbst. Denn er kommt durch das (unbewusste) finanzielle Ausplündern der anderen keinen Millimeter einer naturanalogen Lebensweise näher, in der die Menschen eine viel größere Glücksquelle darstellen, als mit allem Geld der Erde gekaufte Drogen bzw. Ersatzdinge je bedeuten können. – Also muss ich jetzt – im Zeitalter der parasitären Meme – bewusst verstehen lernen, was hier los ist, wie es zu ändern ist, und danach kann ich mich wieder voll meinen Regungen hingeben, denn dann bin ich ja erstmals (fast) frei von parasitären Memen, die selbstschädigend für mich und zugleich erdzerstörend sind.

Und daran haperts wahrscheinlich: Die Menschheit wird zunehmend studierunfähiger… Studieren im Übermaß ist ja auch nichts natürliches, aber aus einer unnatürlichen Situation scheint es keinen anderen Ausweg zu geben.

 

###bin dabei, lese jeden Tag fleißig

—Super. Und St schreibt, dass er auch intensiv auf Kommunen-Experiment hinarbeitet. Rund um die AW sind auch noch 6 Personen interessiert. Und ich diskutiere im Kritischen Forum und in Brs Forum. Aus allen Ecken des Internets sollten wir versuchen, die vernünftigen Leute herauszurufen.—  ### interessant. Hatte irgendwo was von Mainz gelesen. Ich arbeite nämlich in Frankfurt.

—2 auch potentiell finanzielle Förderer der AW  arbeiten auch in Frankfurt. Aber die kommen zunächst eher als finanzielle Unterstützer in Frage und würden ihre hochbezahlten Jobs erst dann verlassen, wenn eine von parasitären Memen einigermaßen freie Kommune auch tatsächlich funktioniert.—  Aufgrund der nicht allzu großen Entfernung könnte man sich ggf. auch mal „zwischendurch“ treffen.

—Ja, man könnte ein Wochenende in der Nähe von Köln verbringen. Werde St fragen, wie viel Interessenten er noch kennt.—

Evtl. solltet ihr mal über eine „richtige“ Domäne nachdenken (Strato, 1 & 1,….). Dann kann man eine etwas übersichtlichere Homepage erstellen und diese hochladen.

Eine gewisse Übersicht würde die Akzeptanz bei den potentiellen Lesern bestimmt deutlich erhöhen, z. B. „Einleitung, Begriffsdefintionen, Nobelpreise, bekannte Meme, Beurteilungen über den Begründer, Diskussionsmitschnitte, …“. Die Optik ist nicht so wichtig, kommt ja nur auf den Inhalt an.

Ich habe knapp die Hälfte der Seite bisher durchgelesen. Kann also noch nicht ganz abschätzen wie „ungeordnet“ es weitergeht. Dürfte aber wohl schon eine riesiger Aufwand sein das zu ordnen…

Wenn ich dann mal die einfache Lösung erkannt und umgesetzt habe, habe ich vielleicht genügend Zeit Euch dabei zu helfen :-). —Das wäre super, da für uns Computer völlig fremde Wesen sind…—

Br, ihr Forum und ihre Forumsteilnehmer haben ein Problem. Sie reagieren ganz empfindlich auf Worte wie Instinkt oder (rohe) tierische Produkte. Und zwar so extrem, dass sie dann sofort alles verteufeln, auf stur schalten und ihre Ethik und Moral vorschieben. —Das ist mir auch als völlig unwissenschaftlich aufgefallen. Kann ich nur bestätigen. Ohne eine wissenschaftliche Nachdenklichkeit, alle Einstellungen immer wieder noch einmal zu überprüfen, wird kein Herauskommen aus dem Riesenschlamassel der Menschheit möglich sein.—  Keinerlei Differenzierung oder Toleranz. Da ist also keine sachliche Diskussion möglich. Dass es bei der Diskussion um ganz andere Dinge geht wird dort niemanden interessieren, da die Teilnehmer aus „unserem“ Forum von vornherein abgestempelt werden. Es wurde übrigens schon öfters versucht von unserer Seite eine gewisse Annäherung zu schaffen, ohne Erfolg. Aus den oben genannten Gründen lese ich sogar kaum noch in diesem Forum, da mir diese heuchlerische „schmusi-busi“ Art und die manchmal giftigen Kommentare einfach auf den Nerv gehen. Da beschäftige ich mich lieber mit interessanten Dingen (AW, Meme,…) anstatt meine Energie dort sinnlos zu verschwenden. —Ich versuch halt mal, was da überhaupt möglich ist, habe allerdings auch so meine Zweifel.— Dies ist übrigens keine Pauschalverurteilung! Ich kenne auch Urköstler, die nicht so verbohrt sind. Die verurteilen dann nicht, sondern akzeptieren es wenn jemand rohes tierisches mit einbezieht.

Meine Einstellung zu tierisch ja/nein ist hier gut zu erkennen: http://f23.parsimony.net/forum51774/messages/27756.htm

### das schon eher! Da ich ja allerdings noch in den „viel Arbeit“, „wenig (Frei-)Zeit“ Memen drinhänge muss ich noch Prioritäten setzen. Also lese ich erstmal mehr im Basisbuch. Werde aber hoffentlich auch bald zum Schreiben (im Kritischen Forum) kommen.

### hoffe ich auch, so ein Treffen bringt bestimmt auch nochmal einen richtigen Schub.

Anbei noch ein paar Internet-Adressen und Foren bei denen die AW/Meme auch auf Interesse stoßen könnte, vielleicht ist ja was für Euch neues dabei:

www.ella.org (kein offenes Forum)

www.baerbel-mohr.de (mit eigenem Forum)

http://www.glueckshomepage.net (mit eigenem Forum)

http://www.f27.parsimony.net/forum66031/

http://f24.parsimony.net/forum56725/

http://f23.parsimony.net/forum52169/index.htm

http://f7.parsimony.net/forum9673/index.htm

http://f25.parsimony.net/forum62921/

Vielen Dank. Werde ich besuchen. Vielleicht fließt dann immer mehr zusammen…

 

—Der Linkring hat ja bis jetzt nur 5 Homepages. Unser Ziel wären 70 Homepages, wo man nach der 70. wieder bei der ersten ankommt.—

Aber auch so ist die Diskussion ja recht gut in Fahrt gekommen.

—Ja. Und wir bekommen auch Briefe von sehr Kommunen-Experiment-Interessierten, die dabei sind, das AW-Basis-Buch ganz durchzuarbeiten, – teilweise schon 500 von den 1000 Seiten durch. Da wird auch Interesse an Vorbereitungstreffen zwecks Mem-Durchleuchtung im Raum Köln geäußert. Aber bei uns kommen bisher höchstens 8 Personen in Frage. Wie schauts bei Euch aus?-

Es gibt 4 homepages: Mit Memik fängt das Buch an, da liest man also von vorne, bei der anderen HP liest man vom Ende her, vom neuesten Stand quasi rückwärts. – Habe früher an der Uni 10mal schwierigere, mühsamere Texte zu lesen gehabt. Manche haben in kurzer Zeit schon die Hälfte der tausend Seiten durch. Scheint also kein so großes Problem zu sein.— Und das ist schade für diese gute Idee mit den Memen. —Hat für später auch schon jemand Überarbeitung angeboten. Aber wir sind halt Computer-Laien.—  Ansonsten stelle ich ganz langsam die Weichen in Richtung Rohkost-Wohngemein-

schaft bzw. -Kommune. Möglicherweise läßt sich in einigen Monaten so etwas einrichten. Mal sehen… meine Pläne reichen jedenfalls sehr weit. —Super. Wo im Internet könnten wir noch versuchen, vernünftige, logisch denkende Leute dazuzurufen?—

 

<i>Auf diese offene Frage wird es wohl keine eindeutige Antwort geben. Für mich persönlich war der Weg über die Rohkost der bessere, das „in Frage stellen“ der anderen Dinge kam dann von ganz alleine. Und dieser Prozess wird nun fortgeführt. Nur lassen sich die wenigsten von der Rohkost überzeugen, auch nicht wenn ein gewisser Leidensdruck da ist. Der andere Ansatz, erst mit der AM anzufangen dürfte ähnlich schwierig sein. Was bringt das ganze, wenn man z. B. die Milch-Meme verstanden hat aber trotzdem nicht von der Käse-Sucht loslassen kann?!

Beide Ansätze werden wohl erstmal nur von offenen Menschen angehört werden. Und dann geht es daran etwas zu verändern, und damit haben sehr viele ein Problem. Um also eine möglichst große Zielgruppe zu erreichen sollte man sich nicht auf eine Herangehensweise beschränken. Es besteht ja auch immer noch die Hoffnung, dass nun immer mehr Menschen offen für neue Wege werden.</i>

Ja. Also ein wenig mehrgleisig fahren und schauen, wo Menschen für welchen Zugang offen sind.

<i>Wieder meine eigenen Erfahrungen als 1,5-jähriger Rohköstler: Rohkost war für mich der Anfang eines komplett neuen Weltbildes. Und dieses passt wiederum recht gut zur Memik. Das hat sich alles von ganz alleine entwickelt, vor ein paar Tagen war mir der Begriff „Mem“ noch gänzlich unbekannt. Wenn man bei seiner Ernährung von dem Behauptungs- in den Befragungszustand wechselt, macht man das i.d.R. dann auch im restlichen Leben. Daher bin ich schon davon überzeugt, dass eine nicht (zu stark) kopf-gesteuerte Rohkost sehr wohl die ideale Basis einer Gesamt-Sanierung sein kann.</i>

Ich hoffe auch, dass das gelingen möge.

<i>Bei so einigen tief sitzenden Memen stimme ich zu, dass auch Rohköstler einen weiteren Anstoß benötigen.</i>

Z.B. auch bei den Memen, die es als unchic hinzustellen versuchen, dass es in einer Kommune klare Übereinkünfte und deren konsequente Einhaltung geben muss, damit Kooperation stressfrei gelingen kann. Wieweit später durch ein auf Gruppenliebe basierendes Sozialverhalten Übereinkünfte unwichtig werden könnten, ist eine spannende wissenschaftliche Frage. Aber anzufangen ohne Versprechen und Einhaltung derselben hat sich als zerstörerisch erwiesen, – war auf jeden Fall mindestens der 2. Schritt vor dem ersten. Die damalige Kommune war einfach noch nicht Memik-Forums-fähig, und das hat alles auseinandergesprengt. (Das Memik-Forum ist eine vielfach bessere Weiterentwicklung des Forums bzw. Komitees der bekannten Psychosomatischen 12-Schritte-Kliniken.)

<i>Die Entscheidung das gewohnte Leben zugunsten eines „Stammes“ aufzugeben setzt z. B. bei vielen Existenzängste etc. frei. Da kann es dann schon erforderlich werden die Hintergründe genauer zu verstehen.</i>

Genau. Und wenn die Existenzängste zu riesig sind, kann es dann wenigstens noch sinnvoll sein, die Anreizkorrektur und AM zu verstehen, weil die ja ein schrittweises, allmähliches Hinentwickeln auf eine naturanaloge Lebensweise ermöglichen würde.

<i>Gerade in der Anfangszeit kreist man sehr stark um die Ernährung. Ist ja auch nicht gerade als einfach zu bezeichnen, sich anders als die restlichen 99,?% der Bevölkerung zu ernähren.

Wenn man sich dann irgendwann seiner Sache sehr sicher ist, eine gewisse Routine einkehrt und man vor allem auch wirklich zufrieden ist, rückt die Ernährung/Rohkost wieder in den Hintergrund und man kann sich nun wieder verstärkt mit anderen Dingen beschäftigen.

– Die Experimente sind schon faszinierend, z. B. dass man Krebs durch Rohkost besiegen kann. Nur um das zu erkennen muss man halt die Meme überwunden haben, dass die Medizin für die Gesundung verantwortlich wäre.

Also erst Meme überwinden oder erst Rohkost ;-)… womit wir wieder am Anfang dieses Beitrages wären. Eine Fusion der beiden Modelle und ein zweigleisiges Vorantreiben der Ideen dürfte den größten Erfolg bringen.</i>

Denke ich auch. Und wenn dieser Gedanke weit verbreitet würde, wären wir ein riesiges Stück weiter, weil Menschen so wieder einen stressfreien, liebevollen, friedvollen, genussvollen bzw. lustvollen Umgang miteinander erlernen können, was die Voraussetzung für alles weitere ist.

 

Ich hab mal den Treffer „Memik“ von Google ein wenig durchgelesen, also diese ziemlich wirre Textsammlung. Ging runter wie Butter, äh, reife Durian. Daß in unserer Gesellschaft permanent mit Lügen gearbeitet wird, war mir schon lange klar. Es macht Spaß, zu lesen, wie andere das systematisch erklären.

 

<b>Und das könnte eine Fusion aus Rohkost und AW schaffen. Und dann könnte die Erde beginnen, auszuheilen…</b>

<i>Hört sich gut an.</i>

<b>Zuallererst müssen wir Prof. Probst zugute halten, dass er ja im persönlichen Gespräch mit dem Begründer der AW deren Wert erkannte, sie als genial bezeichnete und darauf drängte, einen Artikel in der Zeitschrift für Klassische Naturheilkunde zu veröffentlichen, was dann ja auch geschah.</b>

Habe die Natürlich Leben damals gelesen, habe mir aber die Nummer nicht gemerkt. Ist aber auch im AW-Buch drin als Manuscript.

<b>Ansonsten kann jeder Mensch nur das erkennen, was er erkennen kann. Und davon hängt auch der erreichbare Glücks-Intensitäts-Level ab.</b>

<i>Da stimme ich dir wieder uneingeschränkt zu.</i>

(Basis-Buch der AW)

<i>Ich beginne darauf heiß zu werden. Aber im Internet lesen finde ich blöd. Kann man es als Buch bekommen?</i>

Ich hatte 2 Dinge getan: Einmal habe ich mir die Texte rauskopiert und dann auf 44 Punkte hochvergrößert. Außerdem habe ich immer wieder mit Bearbeiten, Suchen gearbeitet, wodurch ich mich gut zurechtgefunden habe. Und über Bearbeiten und Suchen habe ich dann Konto-Nr. gesucht in http://www.memik-neopsychosomatik.gmxhome.de/bibel.htm , habe 50 Euro überwiesen und ein fotokopiertes dickes Manuscript in 2 Teilen bekommen mit ca. 800 Seiten. Ich kann gut drin lesen, ist aber wie alles Geschmackssache. Das Rauskopieren aus dem Internet ist kostenlos und geht halt auch, wenn man die Schrift sehr vergrößert.

<i>Ich bin wirklich gespannt!</i>

Habe vorhin Post gehabt, dass die Experiment-Vorbereitung vorangeht. Einige haben auch schon das halbe Buch durchgelesen, immerhin fast 500 Seiten. Übrigens durchaus am Computer oder als Computerausdruck. Werde dich über das Experiment am Laufenden halten, sobald die Vorbereitungstreffen stattfinden.

 

<i>Ich danke dir schon mal herzlich für viele interessante Gedankenanstöße!</i>

<i>Danke! Aber ich erlebe sie schon. Kann mir im Moment keine Steigerung in der Gruppe vorstellen… Schon *hintereinander*… aber gleichzeitig? Ist so unübersichtlich, oder? Das ist so ähnlich wie mit der Urkost. Ich genieße sie auch am liebsten mono. Immer alles einzeln hintereinander weg.</i>

Ist ja letztlich alles auch noch ungeklärt, auch wenn es einige wissenschaftliche Hinweise gibt. Bin selbst mal gespannt bzw. neugierig, wie weit sich Lebensgenuß bzw. Lebenslust eventuell noch steigern lässt. Mal schauen…

 

<i>Sehr schön… Jetzt habe ich es…

– Ein parasitäres, wie ich annehme, denn sonst würde man sich ja nicht *auf höchster Ebene* darüber den Kopf zerbrechen</i>

Ich vermute auch, dass gerade auf höchsten Ebenen viel unbewusst an parasitären Memen gefeilt wird. Einfach weil ein parasitäres Mem umso stärker wirkt, je mehr es von Autoritäten erdacht wurde, gegenüber denen die Bevölkerung unkritisch ist. Und je logischer es zu sein erscheint, was hochbezahlte herkömmliche Wissenschaftler oft bestens hinbekommen…

<i>Nun… Der Verkauf muß durch irgendwas angekurbelt werden… Wobei ich gerade nicht wüßte, was eine geeignete Ersatzbefriedigung wäre</i>

In der AW geht man mittlerweile davon aus, dass die Wirtschaftsmechanik hauptsächlich Zeiträume schafft, in denen Kaufen möglich ist. Viele Normalbürger haben in der „Geruhsamkeit“ der Ehe oft nur 1 mal pro Woche oder noch weniger Sex. Da ist dann einfach viel Zeit übrig, und es wird statistisch gesehen einfach mehr gekauft, ganz egal was.

> auszuheilen…

<i>Das wird m.E. nie geschehen, solange noch alte Moralvorstellungen und Werte von *entsprechenden Institutionen* gepflegt werden…</i>

Seh ich ganz genauso. Deswegen ist mir die AW ja auch so wichtig, weil sie genau aufzeigt, wie Institutionen verändert werden können, manche wegfallen können, Moral-Meme usw. nicht mehr neu produziert werden und die alten aussterben können usw…

<i>Auch auf die Gefahr hin, mich jetzt der Lächerlichkeit preiszugeben… Habe ich das richtig verstanden, daß aus jedem beliebigen, instinktiven Verhalten, ein Naturgesetz abgeleitet werden kann oder liege ich da immer noch falsch? Gibt es vielleicht ein nachvollziehbares Beispiel aus dem alltäglichen Leben von Monika Mustermann?</i>

Ein einfaches Beispiel: Br sagt so schön, wie wunderbar und heilsam Streicheln ist. Wenn ein Mensch nun 1 Stunde lang immer den linken Handrücken gestreichelt bekommt, dann ist das am Anfang schön, am Ende wird’s vielleicht sogar unangenehm. Streichelt man dann den rechten Handrücken, ist das Lustempfinden wieder wie neu. Und genau das war mit dem Naturgesetz gemeint: Jeder Körperteil hat täglich nur eine bestimmte Minutenzahl, in der er höchste Lust abwerfen kann. Das gilt für Mund, Gaumen und Nase beim Essen, das gilt fürs Gehirn beim Neugierverhalten und Denken (z.B. im Forum), das gilt für jede einzelne Hautstelle bei Massage, Streicheln und Sex usw. Und das bedeutet, dass es so etwas wie einen artgerechten idealen Tagesablauf geben müsste, der aus den verschiedenen Körperteilen ein Maximum an Lustgefühlen herauskitzelt. Z.B. dürfte es sogar circadiane Rhythmen geben, die bestimmen, wann z.B. am Tage Laufen am meisten Lust abwerfen kann, und wann Tanzen. Das ist also eine hochinteressante offene wissenschaftliche Frage: Gibt es für uns so etwas wie einen maximal lustvollen naturanalogen artgerechten Tagesrhythmus? Was dann unsere eigentliche Lebensarbeit bedeuten würde! Wobei sich dann die Frage stellt: Wozu ist die Lebensarbeit des Streichelns gut? Die AW hat die neue Antwort aus der Anthropologie abgeleitet: Streicheln stammt von der ursprünglichen Fellpflege her, und hat eine neue Nützlichkeit bekommen: Es wird das Geben und Nehmen trainiert als Grundvoraussetzung für Zusammenarbeit. Und es werden liebevolle, friedfertige Stimmungen erzeugt als die gefühlsmäßige Basis von Freundschaft und Liebe.

<i>“Das steht so in Deinen Genen.“ DAS ist nämlich ein parasitäres Mem</i>

Sehr oft. Wenn Ärtze z.B. sagen, eine Krankheit sei genetisch bedingt… Die AW bemüht sich nun, die parasitären Meme über die Gene von den realistischen zu unterscheiden.

<i>Aber natürlich! Ich habe mehr Zeit für das Forum, Mehr Zeit, mich um den Garten zu kümmern, Fahrrad zu fahren, Freunde besuchen…</i>

Vielleicht liegt hierin der Grund für deine Schwierigkeiten mit dem „Naturgesetz“: Während ich denke: Die 1 Stunde Sexualität hätte nun höheres Glück bedeutet, und Fahrrad fahren usw. ist jetzt nur der Trostpreis, der nicht ganz zulängliche Ersatz für die Sexualität, denkst du eventuell, dass das alles doch auch schöne, genussvolle Dinge sind. Aber genau das ist bei diesem „Naturgesetz“ ja so wichtig: Dass die Dinge eben gerade nicht austauschbar sind. Wenn vom Körper her gerade Sexualität ansteht, sprich die größten Lustmengen abwerfen könnte, dann ist Fahrradfahren nur eine Ersatzbefriedigung, nur 2. Wahl. Und wenn man die Welt mit diesen Augen sieht, wird überdeutlich, wie sehr wir dahingehend dressiert sind, gewohnheitsmäßig mit 2., 3., vierter Wahl zufrieden zu sein. Eben weil es out ist bzw. weil man nie im Leben kennen lernte, was es bedeutet, überwiegend im Bereich der 1. Wahl zu leben. Und ich vermute, das ist die größte Herausforderung bei der Beschäftigung mit der AW: Dass man nach der Ernährung nun auch alle anderen Normalitäten des Lebens völlig infrage stellt. Genau wie Konz fragt, für welche Nahrung homo sapiens in der Evolution konstruiert ist, genauso fragt die AW: Und für welchen Tagesablauf ist homo sapiens in der Evolution konstruiert? Eines der obersten Meme heutzutage heißt: Wir sind doch glücklich, uns geht’s doch gut. Das bisschen Krebs… Es gibt doch die wunderbare Chemotherapie…

Und dem stellt die AW die Frage entgegen: Wenn wir bei der Ernährung so unendlich weit von unserer eigentlichen Form waren, ist dann nicht vielleicht unser ganzer Tagesablauf unendlich weit von einem naturanalogen Tagesablauf entfernt?

Ich denke z.B. heute so: Von meinem Körperempfinden her brauche ich das Fahrradfahren nicht. Ich muss Fahrrad fahren, weil diese Zivilisationskrankheit, in der ich lebe, dazu geführt hat, dass es unmodern wurde, die Nachbarn im eigenen Haus zu kennen. Und so fahre ich mit dem Rad die weit entfernt wohnenden Bekannten besuchen. Aber das ist nichts natürliches, der (wenn auch noch so kleine) Raubbau an der Erde, der durch Fahrradfabriken betrieben wird, ist nicht zwingend nötig, nicht von der Natur her nötig. Ich will wieder meine Nachbarn kennen dürfen, will, dass die parasitären Meme verschwinden, die es als unüblich darstellen, einfach so bei allen Nachbarn zu klingeln. Oder umgekehrt: Ich will, dass nützliche Meme verbreitet werden, z.B. dass in jedem Fernsehfilm (solange die Menschheit noch meint, dass sie so was bräuchte) gezeigt wird, wie Leute ihre Nachbarn kennen lernen, wie man sich stressfrei einigt, Übereinkünfte trifft und auch einhält. Und schon brauch ich nicht mehr Fahrrad zu fahren, keine Fahrräder mehr zu kaufen, dieser – wenn auch noch so kleine – Raubbau an der Erde fällt weg, und ich kann mich den viel lustvolleren Formen der Bewegung widmen, die ich kenne und dem Fahrradfahren hundertfach vorziehe.

— Endorphine sind aber unproblematische Natur-Drogen.

<i>Es gibt in der Tat Drogen, deren Herstellung ziemlich umweltschädigend ist. Andererseits gibt es Drogen, die man einfach nur zu pflücken braucht. Das halte ich nicht für ein Ausplündern der Erde… — Ich behaupte das Gegenteil! Eine Stunde intensivere Sexualität führt bei zwei Menschen zu einer verstärkten Atemfrequenz und bei einem angenommenen Lungenvolumen von X Litern und einem CO2-Gehalt von X% kann man sich leicht ausrechnen, wie schnell der Mensch beim Sex das Weltklima negativ beeinflusst… erheblich negativer, als wenn er auf dem Sofa liegen und ein gutes Buch lesen würde. CO2 ist ein *Treibhausgas* und ist mitverantwortlich für den Klimawandel…</i>

Aber CO2 wird ja erst durch Überbevölkerung bzw. zusätzliche Abgase zum Problem. Und neue Auswege aus beiden Punkten zeigt ja die AW auf. Außerdem hast du eventuell vernachlässigt, wie viel CO2- Ausstoß durch die Buchherstellung entstand.

(Gemeinschafts-Experiment:)

<i>Halte mich bitte auf dem Laufenden…</i>

Mach ich.

 

Stimmt, wir öffnen uns, werden großzügiger – spräche für Wiebkes These, dass man diese Liebe nicht nur in der Zweierbeziehung wirklich leben kann. Man ist so übervoll – es reicht für viele!

kann dies wirklich immer NUR mit einem Partner erreicht werden ?

Nun, Körperlichkeit ist nun mal für uns Menschen die wunderbarste Möglichkeit seine Liebe zu zeigen. (Klar, man kann auch rumsülzen und Gedichte schreiben…mache ich auch manchmal… ), aber das Tollste ist doch, wenn man seine Hände,, seine Haut, seinen Mund sprechen lässt, oder? Stundenlanges Streicheln (nicht unbedingt mit Koitus!) ist das wunderbarste HEILmittel, was uns zur Verfügung steht, m. E.

 

Das ist eine sehr sehr interessante Frage, wieweit die Kochkost einen Impuls zum Schädigen ohne Rücksicht auf die damit verbundene Selbstschädigung (mindestens: Verzicht auf Kooperations-Gewinne) erzeugte, – wobei dieser „Trieb zur Schädigung“ wiederum zu der Wirtschaftsmechanik einschließlich der gegenseitigen Schädigung führte.

Das könnte so gewesen sein. Dennoch bedeutet es in der Praxis, dass wir aus dieser Falle irgendwie raus müssen. Wenn sich herausstellt, dass auch die langjährigsten real verfügbaren Rohköstler nicht automatisch zu einer nicht-schadens-orientierten Form des Wirtschaftens finden, dann, und allerspätestens dann sollte man ganz bewusst auf die AM und die IWM (Interdisziplinäre Wissenschaft Memik) und AW zurückgreifen, um sich aus der Falle vielleicht doch noch rauszuschaffen. Und die Erfahrungsberichte sind so beeindruckend, dass ich mich, ohne dass AM, AW und IWM im Rettungsgepäck sind, nicht in ein Experiment wagen würde.

Das Scheitern des Sozialismus kann man übrigens aber auch einfacher erklären: Der Mensch ist zwar ein kooperatives Tier, aber kein selbstloses. D.h. seine Kooperativität entspringt einem natürlichen, evoluierten Egoismus, aber keineswegs einer Selbstlosigkeit oder einem ausgeweiteten Altruismus. Schon allein deswegen musste der Sozialismus notwendig scheitern. Schon bevor er an einem kochbedingten Trieb zur Schädigung scheiterte, mußte er scheitern, weil er  Selbstlosigkeit voraussetzte. Die AM erscheint mir als die sozialistischste Form, die realisierbar wäre.

Und auch das Kindheitserlebnis ist eventuell alternativ erklärbar durch Modelllernen nach Bandura, also durch parasitäre Meme bzw. Verhaltensvorbilder des aggressiven, freundschaftszerstörenden Umgangs miteinander, der auch schon zu kindlicher Vereinsamung beitragen kann und so wiederum Kaufen erzwingt.

Aber deine hochinteressante Frage bleibt bestehen und ist in die AW aufgenommen worden, ob nicht die Kochkost einen Willen zum Gegeneinander, zur Schädigung, anstatt zur Kooperation auslöst, quasi eine Regression auf primitivere Lebensstrategien,-  wodurch dann erst die Wirtschaftsmechanik einer gegenseitigen Schädigung (einschließlich einer Schädigung auch durch die Multiplikation parasitärer Meme) gestartet wurde.

 

<b>Aber warum wird nicht mehr getragen am nackten Körper? Weil parasitäre Mode-Meme das verhindern.</b>

<i>Oder weil Mutter und Kind den innigen, auch telepathischen, Kontakt miteinander aufgrund ihrer entarteten Ernährung verloren haben und einander schließlich so fremd wurden, daß die Mütter nicht mehr erkannten, welche Grundbedürfnisse ihre Kinder haben.</i>

Diese Frage kann ja vielleicht bald experimentell entschieden werden: Finden Frauen unter Rohkost von selber zurück zu einer völlig ungehemmten Körperlichkeit mit dem Baby, völlig unbeeinträchtigt von den Normalitäts-Memen der Restgesellschaft, dann wäre das ein bestätigender Hinweis für deine Hypothese. (Auch wenn immer noch die Alternativ-Erklärung möglich wäre, dass die Beschäftigung mit Rohkost zu einer Infragestellung auch anderer Normalitäts-Meme führte. Auch ist die Alternativerklärung nicht völlig auszuschließen, dass die Kochkost Mutter und Kind unappetitlich füreinander werden ließ.) Schafft die Rohkost alleine keinen solchen Wandel, dann spricht das eher für eine Richtigkeit der Alternativ-Erklärungen und für die Hypothese, dass die Meme doch sehr wichtig sind und einer speziellen Bearbeitung bedürfen. Vielleicht sollten wir 2 Gruppen diesbezüglich auslosen und dann den Vergleichstest laufen lassen: Nur Rohkost und Rohkost plus Membearbeitung. Und dann die Veränderungen im Verhalten zwischen Mutter und Kind erfassen.

<i>Ohne eine hinreichende Entfremdung der Mutter von ihrem Kind ist es der Mutter emotional gar nicht möglich, einen Kinderwagen zu benutzen. Aber die kollektiven Wahnvorstellungen über Kindererziehung spielen natürlich trotzdem eine große Rolle.</i>

Was wieder bedeuten würde, dass Kochkost-Vergiftung und parasitäre Meme zusammen in die gleiche problematische Richtung wirken.

<i>Ich tippe, daß dieses Mem (Sündigkeit) zustandekam, als sich infolge der defekten Ernährung herausstellte, daß tatsächlich immer mehr Menschen bösartig und kriminell wurden (geistige Entartung).</i>

Auch möglich. Was ein kleinwenig dagegen spricht, ist, dass ja eigentlich eine kochbedingte Bösartigkeit mit einer Akzeptanz derselben einhergehen sollte, und nicht mit einer Verurteilung, – zumindest von der Seite der Gekochten aus. Wieso verurteilen Gekochte etwas, was sie doch als stimmig verspüren (sonst würden sie es ja nicht tun)?

<i>Auch hier gilt wieder: erst muß man als Mensch von seiner eigentlichen Lebensweise stark genug entfremdet sein, so daß man nicht mehr spürt, wie sehr man Sport und Bewegung braucht.</i>

Da haben wir wieder die gleiche spannende Frage für ein Experiment: Finden langjährige Rohköstler auch ohne Mem-Bearbeitung zu derjenigen himmlischen Phase bzw. lustvollen Intensität an Sport, die AW´ler schon erlebt haben? Oder zeigt sich, dass ein vollständiges Ausschöpfen der diesbezüglichen Lustmöglichkeiten erst durch ein Nachholen der fehlenden lustvollen Kindheitserfahrungen möglich ist. (Wodurch die parasitären Meme, man kenne schon alle diesbezüglichen Lustmöglichkeiten, korrigiert werden).

Die schriftlichen und besonders die mündlichen Berichte aus der damaligen Kommune sprechen für keinerlei Annäherung zu lustvolleren, ekstatischeren, himmlischeren Sportformen aufgrund von Rohkost. Das Sportverhalten war völlig normal, konventionell, geprägt von einer regelrechten Fixiertheit auf Normales. Nur die, deren Meme auch bearbeitet worden waren, waren offen für Unkonventionelleres, Lustvolleres, Himmlischeres…

<i>Dann erst kann die Gesellschaft über Meme das Verhalten zementieren.</i>

Das könnte man gemäß einer Fusion aus Rohkost und AW so formulieren: Die Kochkost-Vergiftung stellt eine gute Vorbereitung dafür dar, dass die Menschen das Mem akzeptieren, Sport sei keine unabdingbare Lustquelle des Menschen, – eben weil der Kochköstler sein Gefühl für den Körper verliert. Wobei die AW-Sportler ein wenig widersprechen: Sie sagen, sie hätten das Glück gehabt, trotz Kochkost Sport in höchst lustvoller Form kennenzulernen, wodurch sie auch nie anfällig für die parasitären Meme gegen Sport waren. Auch Prof. Möller betont eine gewisse Unabhängigkeit von Kochkost und Sport: Er schreibt, dass sportlich zu bleiben, wesentlich wichtiger sei, als volle Rohkost zu schaffen. Wobei sein Krebstod das nicht unbedingt bestätigt. Aber das Körpergefühl der AW´ler, die auch schon als Kochkinder sportlich waren, bestätigt das: Obwohl im Erwachsenen-Leben die Kochkost manchmal auch zu träge für Sport machte, war das Wissen um die Lustmöglichkeiten immer da und ließ sie immer einen Weg zurück zum Sport finden. Als entscheidende Störung des sportlichen Lusterlebens wurden vorwiegend Meme erlebt, die das Verhalten der anderen Menschen so negativ veränderten, dass ein lustvolles sportliches Miteinander immer schwerer möglich wurde.

<i>Nun ja, Tauschwirtschaft ist keine Zinswirtschaft. Da gibt es gewaltige Unterschiede. Aber egal.

–Wie wär’s mit einer Aufzählung dieser Genußquellen?</i>

Aus dem AW-Buch:…

<i>Gut, einverstanden.

–Das ist die Frage. Aber die meisten Rohköstler, die mit ihrer Ernährung alles klar haben, sehnen sich in der Tat nach einer Gemeinschaft.

–Zur Kenntnis genommen. Danke.

–Stimmt. So war es aber zu allen Zeiten. Freie Denker wurden meist diffamiert und verfolgt.

–Klingt plausibel.

–Hast Du es eilig?</i>

Auf jeden Fall spüre ich stündlich, was alles Lustvolles mit gesunden Menschen lebbar wäre, was aber mit gekochten Normal-Bürgern unmöglich ist. Ein Kommunen-Experiment als soziologisches Aktionsforschungs-Experiment folgt zwingend logisch aus der AW.

 

Ganz kurz zur Wissenschafts-Definition: Ein Beispiel: Nachdem die Wissenschaft aufzeigte, dass Gefühle im Gehirn entstehen, würden „Wissenschaftler“ ständig weiter davon reden, dass Gefühle mit dem Herzen oder mit dem Bauch zu tun hätten. Was wären das für „Wissenschaftler“? –  Pseudowissenschaftler! Sie ignorieren entscheidende neue Erkenntnisse und forschen weiter an der Realität vorbei, als hätte es die neuen Erkenntnisse nie gegeben. Genauso hat Darwin bahnbrechendes beschrieben, nämlich wie Variation und Selektion das Erdgeschehen bestimmen. Dies wird von 90 % derer, die sich Wissenschaftler nennen, ganz genauso ignoriert wie in dem fiktiven Beispiel die Sache mit Herz und Hirn. Nur 10 % tragen also den Namen Wissenschaftler (einigermaßen) zurecht, und nur die AW besteht zu 100 % aus echten Wissenschaftlern gemäß dieser Definition. Von daher definiert die AW, was Wissenschaft ist und was nicht, und nicht die 90 % Pseudowissenschaftler. Von daher muss ich sagen, dass im Kritischen Forum bisher auf einem sehr hohen Niveau diskutiert wurde, das großteils den sehr hohen Ansprüchen der AW gerecht wird. Und es wäre schön, wenn es dabei bliebe. Schreibe doch einfach den Text neu. Ein paar Anregungen dazu: Die Professorinnen !!! (also Frauen, – obwohl das nicht so wichtig ist) Hrdy und Hawkes unterhalten sich darüber, wie bei den Hazda die Männer den Frauen der Gruppe Fleischgeschenke machen, um deren sexuelle Empfänglichkeit zu erhöhen. Frau Hawkes geht sogar davon aus, dass Jagd fast ausschließlich unter diesem Aspekt stattfände, weil Pflanzensuche der Jagd von der Ökonomie weit überlegen sei, Jagd also nicht in erster Linie der Nahrungszufuhr diene (allermindestens bei den Hazda). Fleisch- und Früchtegeschenke sind parallel zu sehen. Wenn du von einem Idealbild sprichst, dann würde die Frau (!) Vera Birkenbihl sagen, hier müsse ein Virus, also ein parasitäres Mem im Spiel sein, das nicht mehr fragt, wie die Wahrheit ist, sondern vorgeben muss, was andere für Wahrheit halten sollen. Wenn mir jemand aufzeigt, warum Monogamie mich glücklicher machen solle als alles andere, dann bin ich interessiert, weil ich ja schließlich bestmöglich glücklich werden will, und nicht zwanghaft Gruppenliebe verteidigen will. Und dies ist auch die einzig wissenschaftliche Haltung. Von daher wäre es interessant zu erfahren, wieso die Monogamie, die immerhin bei jeder zehntausendsten Art vorkommt, sich nicht als das leistungsfähigere Erfolgsmodell flächendeckend durchgesetzt hat, – eben auch nicht bei den höchsten Primaten, auch nicht beim Gorilla, sondern einzig beim Gibbon. Und über den Koch-Menschen sprechen diskutieren wir ja noch… Generell wäre ich interessiert, wie der Körper des Menschen für die Monogamie ausgelegt sei.

<i>Auch vom logischen Standpunkt aus eshe ich nicht ganz, wie die Tendenz zur Unterdrueckung von Brunftsignalen gerade der Gruppenpolygamie zureichen soll, mir scheint dies viel eher ein monogame Beziehungen beguenstigender Mechanismus („lange bei der Frau bleiben“).</i>

  • ·Von der Logik her passt dazu nicht die verschwenderische Hodengröße des Mannes: Wenn er doch lange bei einer Frau bleibt, reichen winzige Hoden und ein paar wenige Samenzellen voll für alle Befruchtungs-Notwendigkeiten aus. Von der Logik her passt auch nicht die Tatsache, dass der Mann unbewusst physiologisch die Menge seines Ejakulats drastisch vergrößert, wenn er kurze Zeit von der Frau getrennt war. Das spricht auch dafür, dass er auf Spermakonkurrenz und Spüldruck-Konkurrenz ähnlich den Walen ausgelegt ist, – also nicht auf eine monogame Situation hin. Auch die angeblich nachgewiesene Tendenz der Frauen, in relativ kleinen zeitlichen Abständen mit dem Liebhaber und dem Ehemann zu schlafen, wusste man sich nicht anders zu erklären, als dass die Frau hier unbewusst eine Spermienkonkurrenz herzustellen sucht, was auch wieder gegen eine Konstruiertheit für Monogamie sprechen würde. Aber wie gesagt, wenn mir jemand aufzeigen kann, wegen welchen guten wissenschaftlichen Argumenten und Schlussfolgerungen ich in der Monogamie am glücklichsten werden könne, werde ich das tun. Übrigens verteidigen die Kochköstler-Männer, die ich kenne, vehement die Monogamie, werden also völlig unwissenschaftlich bei dem Thema, – vermutlich wegen Kochkost plus Viren(=parasitäre Meme)befall (wird oft auch mit dem Wort Tabu in Verbindung gebracht).

 

Habe keinerlei schlechte Erfahrungen mit der Reinkarnationstherapie gemacht, sondern nur x-fach bessere mit dem superstrengen Materialismus. Und weil mir alles andere viel zu genussarm ist, lese ich nur noch hier und schreibe den Leuten persönlich: http://f25.parsimony.net/forum63105/

 

<i>Hm, mit solchen Ausreden bin ich vorsichtig, weil sie letztlich jede Art unnatürlichen Verhaltens rechtfertigen, u.a. auch das Einnehmen von Präparaten, Homoeopathie, Medikamenten, usw.</i>

Ja, das ist die Gefahr dabei, der AW´ler zum Glück nicht unterliegen. Die gehen auch eher deinen folgenden Weg:

<i>Ich würde eher darauf setzen, meine Zähne und Knochen durch einen hohen Anteil von Gemüse und Nüssen in meiner Ernährung auf den Stand zu bringen, daß ihnen Honig nichts ausmacht.</i>

<i>Hattest Du mal Amalgam-Füllungen? Wenn ja: hast Du eine gründliche Ausleitungstherapie durchgeführt?</i>

Dies hätte vorausgesetzt, dass ich überzeugt gewesen wäre, dass Amalgam, Quecksilber usw. vom Körper partout nicht selber ausgeleitet werden könne. Kennst du da Argumente pro und contra?

<i>Wenn Du sichergehen möchtest, dann kauf Orkos-Honig in Waben. Das ist dann ziemlich urzeitlich.</i>

Sollte man auf jeden Fall testweise tun.

<i>Nun, im Forum wird diese Ansicht schon seit langem vertreten.</i>

Freut mich zu hören.

<i>Daß Burger darüber in seinem Buch wenig schreibt, ist sein Problem.</i>

Habe mit einer Person gesprochen, die die Metapsychoanalyse-Vorträge gehört hat. Dort gehe Burger auf viele Teile des restlichen Lebens ein, teilweise sehr plausibel, teilweise weniger. Aber er hat das Problem der umfassenden Instinkt-Befriedigung wenigsten auch voll im Blick gehabt, offensichtlich…

<i>Andererseits: wenn jemand ein umfassendes Werk, wie etwa Konz‘ Schwarte herausgibt, dann heißt es gleich wieder: das ist eine Sekte, die alle Lebensbereiche ihrer Anhänger reguliert. So kann man es niemandem recht machen. Hier im Forum wird weiter darauf hingewiesen werden, daß man mit Rohkost keine psychischen Löcher stopfen sollte, sondern sich den Problemen stellen muß.</i>

Schön.

<i>Ich weiß über Moellers Ernährung leider gar nichts, außer, daß er (theoretisch) wußte, was instinktive Ernährung ist. Ob er sie praktizierte und in welchem Umfang, ist mir nicht klar.</i>

Genau. Wissen wir alle nicht. Aber dass er die Metapsychoanalyse nicht verstanden haben kann, wird aus seinen Büchern mir jedenfalls ausreichend deutlich.

<i>Schwer zu sagen. Da die Sperre von Trockenfrüchten in der Regel sehr schlecht ist, könnte diese Vermutung stimmen. Wie gesagt, langjährige Rohköstler bevorzugen Frischware.</i>

Dürfte auch der bessere Weg sein.

<i>Ich bin einer solchen Synthese durchaus freundlich zugeneigt. Eigentlich mache ich das schon mein ganzes Leben so, daß ich mir überall das heraussuche, was für mich paßt und sinnvoll ist, und daraus eine schöne Synthese komponiere. Ich fühle mich in solchen Momenten immer als Komponist der Symphonie meines Lebens. oder wahlweise als großer Architekt.

— Oder anders herum: Kochkost tötet die Wahrnehmung natürlicher Bedürfnisse und Antriebe ab und führt zur Errichtung einer Wirtschaftsordnung, in der genau dies dann auch vonnöten ist, damit die Wirtschaft funktioniert. Nach der Errichtung dieser entarteten Wirtschaftsordnung ist das System dann selbsterhaltend, d.h. niemand kann aus der Kochkost aussteigen, ohne Probleme mit der Wirtschaftsordnung zu kriegen (dito für die Gesellschaft und ihre Regeln).</i>

Dazu hab ich im kritischen Forum schon geschrieben, dass es ein interessantes Experiment sein wird, wieweit Rohköstler von sich aus zu einer anderen Wirtschafts-Form finden.

<i>Arbeiten an allen Fronten bergen die Gefahr, daß man seine Energie wirkungslos verstreut. Konzentration gehört nicht umsonst zu einer der wichtigsten geistigen Fähigkeiten. Aber an einer ganzheitlichen Vorgehensweise führt meiner Ansicht nach trotzdem kein Weg vorbei. Man sollte sich jedoch ein Problem nach dem anderen vornehmen und nicht jedes Problem gleich 100%ig lösen wollen.</i>

 

Vielleicht hast du das Buch von hinten angefangen. Von vorne geht’s los bei www.memik.gmxhome.de

<i>Manchmal habe ich auch fast das Gefühl, daß Kultur an sich irgendwie ein Nebenprodukt der Kochkost ist, vielleicht aus dem Grund, weil durch Kochkost das menschliche Miteinander nicht mehr harmonierte (überreizte, z.T. unangemessene Verhaltensweisen und damit verbundene Mißverständisse untereinander). Kultur bietet doch im gewissen Sinne ein Ersatz für das, was man verloren hat, z.B. Musik kompensiert Harmoniebedürfnis, Liebe…; Kunst kompensiert Erleuchtung, Inspiration, vielleicht auch Spiritualität … oder wie auch immer.

Jedenfalls denke ich , daß zumindest ein beträchtlicher Teil unserer Kultur eine Art Nebenprodukt der Kochkost ist.

Ich meine, es ist doch schon bemerkenswert, daß die Menschen Millionen von Jahren so gelebt haben, daß sie praktisch nichts hinterlassen haben (außer ihre eigenen Knochen) – und plötzlich geht es darum, möglichst viel zu hinterlassen. „sich zu verewigen“, für die Nachwelt zu erhalten, zu kultivieren und zu verändern.</i>

Sieht die AW alles ähnlich. Sieht Kunst und passiven Musikkonsum auch als Ersatz an. Oben auf dem Kölner Dom hatte ich die Idee: Da raubt die Kultur den Menschen das allerschönste, was es anzuschauen gibt, den unvergifteten gesunden Menschen, und baut statt dessen auf dem Rücken wahrscheinlich tausender toter Bauarbeiter Wahnsinnsgebäude zum Anschauen, und man soll dann auch noch stolz auf diese Kultur sein…

 

<i>also ich würde da wohl mitmachen…

mittlerweile merke ich auch immer mehr, dass rohkost nicht alles ist…sondern erst der anfang. gerade der bereich zärtlichkeit usw scheint mir in unserer gesellschaft zutiefst missachtet zu werden.</i>

 

Das sind die spannendsten Dinge, über die Wissenschaft je nachgedacht hat. Wenn du da neue Argumente dagegen kennst, nenne sie. Es sei denn, du bist gar nicht frei, wissenschaftlich zu denken, sondern bist schon vor jeglichem Nachdenken darauf festgelegt, dass nur ein ganz bestimmtes Endergebnis möglich ist. Dann können wir uns die Mühe des Diskutierens sparen.

Das würde dann meinen Gegenpol zu meinem Zweckoptimismus bestätigen, meinen vielleicht realistischeren Pessimismus, der sagt, dass in Wirklichkeit überhaupt nichts mehr zu machen ist. Die Menschheit hat den Point of no return überschritten und ist zu einer Selbstbefreiung aus der Falle Kochtopf plus Wirtschaftsmechanik nie mehr in der Lage, sondern bewegt sich endlos und unaufhaltsam weiter bergab, was Lebenslust angeht.

 

<i>Kann es sein, dass die AW Menschen mit Bonobo-Schimpansen verwechselt?</i>

Nein, sonst wäre ich längst bei den Bonobos und würde mich nicht mehr mit der verrückten Menschheit rumschlagen. Leider gibt es also einige kleine Unterschiede zwischen dem 3. Schimpansen homo sapiens und dem 2. Schimpansen pan paniscus  (Bonobo). Aber Bonobos sind völlig frei von Kochkost und Wirtschaftsmechanik, und von daher vielleicht die wichtigsten Forschungs-Objekte überhaupt.

<i>sind Menschen weitaus monogamer und individualistischer als Bonobos, und menschliche Weibchen in der Partnerwahl weitaus wählerischer als Bonobo-Weibchen.</i>

Von Natur aus oder weil sie geisteskrank sind durch Kochkost-Vergiftung und Wirtschaftsmechanik? Das ist die wissenschaftliche Frage. Mich interessiert nicht, wie ein tollwütiger Fuchs ist, sondern wie der nicht durch parasitäre Viren veränderte Fuchs ist.

<i>Den AWlern scheint ja noch nicht einmal aufgefallen zu sein, dass der Mensch gar kein Fell mehr besitzt, hihi</i>

Die wissenschaftlich interessante Frage ist, wieso der 3. Schimpanse immer noch Lust durch Fellpflege haben kann, obwohl er kein Fell mehr hat, das zu säubern wäre. Erste Hypothesen sind: Geben und Nehmen üben und lernen, und liebevolle friedfertige Grundstimmungen für Kooperation erzeugen, Freundschaften höchster Intensität aufbauen.

<i>und ihnen muss wohl entgangen sein, dass Tanz und Gesang beim Menschen auch noch anderen Zwecken dienen können als der (unmittelbaren) Vorbereitung des Geschlechtsaktes</i>

Ist der AW nicht entgangen, aber auf diese Formen der „Kultur“ würde ich liebend gerne verzichten. Ich wäre mit der Vorspiel-Funktion voll zufrieden. Die anderen neuen Funktionen stören mich nur…

<i>Darüber hinaus finde ich die Art und Weise, wie eure Gruppe den Einzelnen zu vereinnahmen gedenkt, nicht nur absolutistisch, sondern geradezu beängstigend;</i>

Wolltest oder könntest du an einer wissenschaftlichen Diskussion teilnehmen, müsstest du zu begründen versuchen, was an einer verbesserten Basis-Demokratie absolutistisch und beängstigend für dich ist.

<i>das Ganze klingt ja regelrecht nach Gehirnwäsche</i>

Ist aber faktisch Selbsthilfe-Gruppen-Technik. Und dass du hochbrisante Reizworte bzw. Kampfbegriffe wie „Gehirnwäsche“ und „klingt nach“ verwendest, löst in mir die Befürchtung aus, dass ein Zusammenleben mit dir Kampf, und sonst nichts, bedeuten würde. Ich würde mich weigern, mit dir ein Kommunen-Experiment zu machen, sondern nur auf Rohkost zum Abbau der Kampfeslust und auf AW zum Abbau der entsprechenden Meme verweisen.

<i>willst du denn die Frauen alle zu Huren degradieren</i>

Hallo St, kommen nun solche aggressiven Missverständnisse und Kampfparolen allein aus der Kochkost-Vergiftung, oder spielen da nicht auch gleichzeitig Meme eine Rolle, die der Frau eine ihrem Körper gemäße Sexualität verbieten wollen? Ist nicht das Huren-Mem das zentrale, mit dem die Frauen zur Unterdrückung ihrer Sexualität angehalten werden?

<i>Und ein Bonobo-Weibchen bin ich bitte auch nicht!)</i>

Und ich wär ach so gern eins, – möglichst schnell weg aus dieser Kochkost- und Wirtschaftsmechanik-Verrücktheit…

– Sport soll laut AW wieder ein himmlisches, ekstatisches Fest werden, vielleicht eingebettet in ein allgemeines Balzplatz-Fest. Dafür wurde extra eine besonders verletzungsarme Fun-Sportart entwickelt. – Dr. Lechler hatte eine Ahnung, wie aus dem Konzept der Selbsthilfegruppe AA ein Forum zu machen sei, mit dem der Ausstieg aus den Kochkultur-Verrücktheiten zu beschleunigen ist: Die Kämpfe zwischen den Menschen werden befriedet, das Einander-Genießen beginnt wieder, die Rohkost kann noch besser praktiziert werden, und so kommen alle am schnellsten aus den Verrücktheiten heraus. Parasitäre Meme und Kochkost werden gemeinsam überwunden. Allerdings bleiben die Kliniken meist beim Vegetarischen stecken und verstehen das Forums-Konzept völlig entgegen der AA-Intentionen.

 

<i>Vielen lieben Dank. Jetzt ist mir einiges klarer und ich bin froh, daß es kein Instinkto-Quatsch ist. Vieles macht auf Anhieb Sinn. Entschuldige, daß ich euch da etwas vorschnell in den Instinktotopf warf.– Z.B. das Mem, daß verwesendes Aas gesund für die Ernährung der Menschen sei und daß man einen „Mangel“ erleidet, wenn man dieser Sucht nicht nachgibt und zur Verfestigung seines Standpunktes die völlig überholte und von McDonald und Co unterwanderte und parasitäre „DGE“ mit ihren „Richtwerten“ im IF anführt. Ok, soweit habe ich das verstanden, das andere wird nach und nach gelesen.</i>

Viel Erfolg dabeiWünscht Dir

 

<i>Hm… wenn man die Intensität verändert, den Druck, die Richtung etc… kann man lustvoll fast *unendlich* gestreichelt werden. Wer das Glück hat, einen einfühlsamen Streichler zu kennen, weiß, was ich meine..</i>

Werde deine Überlegung in die AW-Diskussion einbringen. Durch was aber würden wir dann überhaupt noch aufhören mit dem Streicheln? Würden wir solange weiter machen, bis wir durch Hungerschmerzen dazu gezwungen werden, zum Pflücken zu gehen? Oder lässt die Lust am Streicheln doch irgendwann ein klein wenig nach und wir wenden uns unverbrauchteren Genussquellen zu? -Jedenfalls eine interessante, nicht restlos geklärte Frage.

<i>Ich bin da noch nicht so überzeugt.. es gibt Situationen, wo es *unendlich* sein kann. Die zeitliche Begrenzung liegt meistens nur in unseren Aufgaben und Pflichten begründet..(autsch!… wenn der morgendliche Wecker dann brutal an die Tagespflichten erinnert…)</i>

Ja, dieser Punkt ist noch nicht restlos klar.

(idealen Tagesablauf)

<i>Das glaube ich schon auch! Ein artgerechter Tagesablauf müsste sich z.B an den Tag/Nacht, hell/dunkel-Rhythmus angleichen… Auch hierüber hat Franz Konz Interessantes geschrieben. Ein Fernsehsender sucht auch gerade Leute zu diesem Thema für eine Diskussionsrunde und sie fragten bei mir an. Leider kenne ich niemanden, der die Kriterien erfüllen würde..

(Tagesrhythmus?)

Bestimmt. Ein interessantes Thema.

–Ja — Um sich Freude, Zeitvertreib und Lust zu verschaffen. dies macht friedlich und fördert die Gemeinschaft. Es macht die Frauen empfängnisbereit. Das sind schon ausreichende Gründe, m.E.

— Ja, so ähnlich hat Franz dies auch erkannt.

(Ersatzbefriedigung, nur 2. Wahl.)

Das leuchtet wirklich ein…

— Sehr gut! Das tue ich laufend. Ist ein Resultat der Ernährungsumstellung. Du bekommst einfach ein klareres Denken durch die Urkost. Man lässt sich nicht mehr so leicht vom System verar*****!

–Ja, wie gesagt: eine sehr interessante Frage!

–Ja, mehr als wahrscheinlich!</i>

 

<i>Gut. Das kenne ich auch.

–Na ja, ich würde hier jetzt nicht unbedingt so kompliziert denken. Das für mich geltende Naturgesetz, was ich aus oben genanntem und aus eigener Erfahrung ableiten kann, lautet: Wenn man wund geworden ist, tut´s weh und man sollte aufhören…</i>

Schön und treffend formuliert. Und so was gibt in ganz milder Form wohl überall. Wobei Br teilweise andere Erfahrungen hat. Ich habe auch schon mal viele Stunden abwechselnde Armmassage gemacht, und es wurde immer schöner. Aber vielleicht hätte die Lust 3 Stunden später irgendwann doch nachgelassen. -Also völlig klar ist das noch nicht…

<i>Das kann ich logisch nachvollziehen

–So, wie Du Deine Gedanken vorträgst, glaube ich, daß du mich völlig *erledigen* würdest…</i>

An diese Form der Gymnastik dachte ich zwar nicht, aber auch keine schlechte Idee…

<i>Deshalb sind sie ja auch nicht rezeptfrei in jeder Apotheke zu beziehen…

–Das interessiert mich jetzt auch, gerade wo doch ungezügelte Leidenschaft, besonders viele neue Erdbewohner entstehen läßt…</i>

Meine Kurz-Zusammenfassung aus dem AW-Buch:  Eine völlig natürliche Körperlichkeit geht auch mit einem viel größeren Körperkontakt zwischen Mutter und Säugling einher, wodurch die nächste Schwangerschaft bis zu 7 Jahre lang zuverlässig verhütet werden kann. Das ist der erste Überbevölkerungs-Verhinderungs-Faktor. Der zweite ist, dass schon ein geringfügiges Knappwerden von Rohkost durch zu viele Esser im Stammesgebiet die Fettspeicher ein wenig Schrumpfen lässt, ohne dass dabei Hungerschmerzen auftreten, – wodurch dann die Empfängnis-Fähigkeit abgeschaltet wird. Frau wird also erst dann wieder schwanger, wenn Nahrung wieder im Überfluß da ist. Mehr dazu im AW-Buch.

<i>… und bei der Herstellung und des Betriebes unserer Rechner…

</i>Ganz genau. Von denen ich so schnell wie möglich wegkommen möchte, hinein in eine Natürlich-L(i)eben-Gemeinschaft…

 

Bä: Aber danke an alle für diesen Thread. Mir ist das mit den Memen jetzt durchaus plausibel geworden.

<i>Das ist schön.

–Positive Lustbilanz durch Infantizid?<i>

Der Streit zwischen AW und altem Wissenschaftsmodell ist folgender: Die Gestrigen sagen, der Mensch sei auf ungebremste Massenausbreitung angelegt und müsse sich gegenseitig in Kriegen ermorden oder durch Krankheiten oder Hunger sterben, um zu verhindern, dass eine 500 Meter dicke Schicht aus Menschenleibern die Erdoberfläche bedeckt. Glaubt man das, akzeptiert man schrecklichstes Leiden als vermeintlich naturgegeben. Und alle Bemühungen um Geburtenkontrolle hätten einen unendlich schweren Stand, weil sie ja einem natürlichen Trend zur Massenausbreitung widersprächen, – blieben also letztlich zum Misserfolg verurteilt, und eine grausame Menschheitsgeschichte sei auch zukünftig unvermeidlich. Dem stellt die AW neuere Beobachtungen einzelner Anthropologen entgegen, wie ich sie auch schon Ha nannte: …

Was aber geschieht nun, wenn es zu einer der ganz extrem seltenen, plötzlichen, unvorhersehbaren Nahrungsverknappungen kommt oder zu einer Drillingsgeburt, wo gerade eben Nahrung für ein neues Mäulchen im Stammesgebiet zur Verfügung steht? Hätte der Mensch für solche äußerst seltenen Notfälle kein Notfall-Programm, gäbe es jetzt nur ganz wenige Möglichkeiten: 1. Diebstahl bzw. Krieg mit dem Nachbarstamm um Nahrung riskieren, dabei sterben auf beiden Seiten qualvoll Menschen, aber die Nahrungsknappheit hat ein Ende. Für mich aber eine Horrorvorstellung, scheint also jedenfalls bei mir nicht mit Lustgefühlen gekoppelt und verankert zu sein.

2. Alle hungern leidvoll gemeinsam gleichermaßen, bis die Schwächsten qualvoll verhungert sind und damit die Hungersnot überwunden ist. 3. Abwandern z.B. in den unbesiedelten Norden, wodurch alle frieren, sich unbehaglich fühlen und vielleicht mit Hilfe der Sklaven-Arbeits-ähnlichen Schinderei des künstlichen Anbaus das Verhungern aller verhindern können,- um den Preis einer für alle dauerhaft gesenkten Lebensfreude durch die noch nicht genetisch mit Lust gekoppelte langweilige Feldarbeit. (Einem Lebewesen, dem Pflücken Lust macht, macht Pflügen nicht automatisch gleich genauso viel Lust. Dazu bedarf es gewisser Umbauten der DNS.)

Und da alle diese Möglichkeiten äußerst grausam und leidvoll sind, hat die Evolution offenbar einen anderen Weg eingeschlagen, über den nun wieder gleich mehrere Anthropologen berichten: Z.B. wird von den Eipo auf Neuguinea berichtet, dass sie in einer solch extrem seltenen plötzlichen Notsituation eine Fähigkeit haben, die viele Tiere nicht haben: Sie können ein Kind aussetzen, und so die Alternativen Krieg, Diebstahl, Verhungern der Schwächsten und leidvolles Auswandern in den unwirtlichen Norden verhindern. Aber jetzt haben wir schon viel zuviel Zeit auf solch eine extrem selten benötigte Notlösungs-Fähigkeit verwendet… Vor allem wird dieses Notlösungs-Fenster überhaupt nicht mehr benötigt, wenn mensch eine andere Idee für eine weitere Lösungsmöglichkeit bekommt, die nicht am Ende auf großes Leid für viele hinausläuft. Hättest du eine Idee, wie die Notlösung der Kindsaussetzung völlig unnötig werden könnte? Ich jedenfalls habe schon eine: Da wir nun mal jetzt weltweite Telekommunikation haben, würde der von Hunger bedrohte Stamm mit einem Stamm außerhalb des Knappheitsgebietes eine Übereinkunft wechselseitiger Hilfe schließen und sich Nahrung bringen lassen, und dann in besseren Zeiten wieder Nahrung zurückbringen. Auf diese Weise käme die ganze Welt ohne Neugeborenen-Aussetzung hin. Hast du noch weitere Ideen?

 

<i>Glaubt denn die AW an die Existenz eines freien Willens beim Menschen?</i>

Leider hatte ja Wissenschaft zu den zentralen Menschheitsfragen bisher viel zu wenig geliefert. Es existieren nur viele kleine Hinweise, wobei jede einzelne Untersuchung für sich genommen vielfach in Frage gestellt werden kann, – und einige hochwahrscheinliche Naturgesetze. Nur wenn man das alles logisch in Beziehung zueinander setzt, kommt ein einigermaßen plausibles, die Handlung leitendes Gesamtbild heraus. Und in diesem Gesamtbild sehe ich keinen Platz für einen freien Willen. Jeder unserer Körper ist von der DNS so aufgebaut, wie er halt aufgebaut ist. Und dazu gehört auch, dass er versucht, Täuschungen aufzudecken, z.B. über das Thema Ernährung. Und dass er dann nach weiteren Täuschungen die Augen offen hält. Man selbst kann dabei der Illusion unterliegen, man täte das alles Kraft seines freien Willens. In Wirklichkeit tut unser Gehirn und unser Körper, zu was er grundsätzlich programmiert ist, entscheidet auf der Grundlage derjenigen Daten, die sein Gehirn halt aufnehmen konnte, -und mensch darf sich dann noch denken, er hätte entschieden.

<i>Eine sehr interessante Frage, zu der B schon einiges gesagt hat. Ich vermute, daß der Weg über die Rohkost fast zwangsläufig auch zur Beschäftigung mit dem Leben an sich führt, zumindest langfristig. Der Weg über die AW oder beliebige andere Denksysteme muß aber nicht unbedingt zur Rohkost führen – man denke an die unzähligen spirituellen Meister Indiens, die sich aus der Sicht eines Rohköstlers schrecklich falsch ernähren.</i>

Die spirituellen Meister haben Variation und Selektion, auf die uns zuerst Darwin hingewiesen hat, nicht im Repertoire, deswegen kommen sie auch nicht zu der Frage der Evolution der Ernährung. Bei der AW ist das halt Kernbestandteil.

<i>Dieser Anreiz ist gegeben. Allerdings muß man sich sehr viele Informationen beschaffen und sehr viel in Frage stellen, um auch nur die gängigsten kollektiven Lügen (so nenne ich Lügen-Meme) zu enttarnen. Dies kann so mühsam sein, daß es schlicht bei einigen der Lügen nicht gelingt. Einige Lügen sind auch so gewaltig groß (man denke nur an die Lüge unseres Wirtschaftssystems), daß man als Rohköstler, der ernährungsbezogen sowieso schon „gegen den Rest der Welt“ steht, davor zurückscheut, nun auch noch weitere gigantische Lügen aufzudecken. Das grenzt ja schon an Verfolgungswahn – zumindest würde das Kollektiv es so nennen.</i>

Dabei bräuchte das Kollektiv sich nur eine einzige Frage zu stellen, um selber die „Verfolgung“ zu erkennen: Ist denn unser blindes Vertrauen, dass unsere Arbeitsteilungs-Partner uns Gutes tun, gerechtfertigt aufgrund der faktischen Anreize und Selektionsbedingungen?

Oder ist es eine dumme Vertrauensseligkeit?- Und dann bräuchte man sich nur die Medizin anzuschauen, die einzig genau dann mehr Gewinn macht, wenn sie zu krankmachender Nahrung rät bzw. die entsprechenden parasitären Meme in Mode bringt, eben weil dann einfach mehr Kunden kommen müssen… – Und schon hätte jeder Normalbürger auch einen umfassenden „Verfolgungswahn“. Genau genommen wird die Erde nur dann völlig ausheilbar sein, wenn alle so zur Rohkost kommen und gegenüber unserer Arbeitsteilungs-Mechanik einen möglichst großen „Verfolgungswahn“ bekommen. Und dann eine andere Arbeitsteilungs-Mechanik einrichten. Wobei ich gespannt wäre, ob langjährige Rohköstler diese aus dem Gefühl heraus aufrichten würden. Ein wenig dagegen spricht die Erfahrung, dass viele Rohköstler große Sympathien für Multi-Level-Marketing haben. In Joytopia hat jemand ja mal wunderschön beschrieben, wieso hier eine noch größere Schädigung des Mitmenschen stattfinde als in der sonst üblichen Wirtschaftsmechanik.

<i>Dies tritt vor allem dann ein, wenn man als Rohköstler nie richtig zufrieden und ausgeglichen mit seiner Kostform wird. Und das kommt einigermaßen häufig vor (schwierig abzuschätzen). Dann kreist man immer weiter um das immer noch nicht gut funktionierende Eß-System. Dieses Verhalten ist klar, wenn man die Bedürfnispyramide von A. Maslow verstanden hat.</i>

In diesem Falle passt Maslow, aber vielleicht kommen wir mal zu anderen Beispielen, wo wir die Mängel seines Konzeptes besprechen können.

 

Genau! Die Pyramiden werden bewundert, dabei sind sie nur das Zeugnis eines unglaublichen menschlichen Verschleißes. Auch die Chinesische Mauer – ein Wahnsinn. Und heute sind das Weltwunder.. Na, ich wundere mich über gar nichts mehr…

Mhhhh, mal sehen, wann der erste Wolkenkratzer zum 8. Weltwunder ernannt wird. Das World Trade Center fällt ja schonmal raus

 

<i>Die meisten Rohkost-Mütter, die ich kenne, tragen ihre Kinder und verfolgen auch sonst die Konzepte, die Jean Liedloff in ihrem Buch dargelegt hat. Spricht also dafür, daß Rohkost es erheblich erleichtert, zu diesen Konzepten zurückzugehen.

–Das ist schizophren, aber genau so ist es. Ich habe damals genau so gefühlt. Einerseits wußte ich, daß bestimmte Verhaltensweisen unerwünscht sind, andererseits mußte ich sie unbedingt ausprobieren. Dieses Auseinanderfallen von Denken und Fühlen ist typisch für die Kochkost.

–Hängt meiner Ansicht nach entscheidend davon ab, wie man als Kind zum Sport stand und hat daher nicht unbedingt etwas mit Rohkost zu tun. Ich selbst haßte als Kind Sport stets und fand noch vor der Rohkost zum Sport, bin also schlecht einzuordnen.

–Hm, interessant. Vielleicht sollten wir erstmal klären, was denn lustvolle und himmlische Sportformen sind. Sonst reden wir vielleicht aneinander vorbei.</i>

Da hat die AW zwar schon ein Super Zwischenergebnis, aber das wichtigste ist die Grundhaltung, immer weiter auszuprobieren, mit was noch mehr Lust möglich ist, was noch himmlischer ist.

<i>Sehr gut formuliert.

–Da es mir genau andersherum erging, meine mangelhafte Gesundheit mir nämlich schlußendlich die Lust am Sport zerstörte, halte ich diese Überlegung für falsch. Die Basis ist nicht Sport, die Basis ist erst einmal richtige Ernährung. Die Frage ist, was „nicht volle Rohkost“ ist. Ist diese Kost zu stark von Kompromissen geprägt (was ich bei Moeller wegen seines Krebs‘ vermute), dann hat man sich die Basis unter den Füßen weggezogen.

–Danke für die Liste. Habe ich mir ungefähr auch so gedacht. Mit anderen Worten: typische Tätigkeiten in einer einfachen Stammesgesellschaft, die ohne Industrialisierung und Arbeitszwang lebt.

Ich vermisse in den beiden Aufzählungen den Punkt „Entwicklung höherer geistiger Fähigkeiten“, z.B. durch Kontemplation, usw. Und den Punkt „Transzendenz“, also Selbst-Überschreitung bzw. Überschreiten der eigenen Grenzen. Diese beiden Punkte halte ich für sehr wichtig, da sie letztlich die geistige Weiterentwicklung sichern. Und diese ist der Hauptgrund für unsere Existenz überhaupt (siehe Walsch).</i>

Betreffs der höheren geistigen Fähigkeiten wird es so schnell wahrscheinlich keine Übereinstimmung mit der AW geben. Muss doch aber auch nicht. Die AW´ler als ziemlich geistig-gesunde haben eine große Offenheit dafür, dass werauchimmer erproben mag, was damit möglich ist, das gerne tun soll. Die AW selber legt im Moment noch den Schwerpunkt auf die einfachen geistigen Fähigkeiten, die unabdingbar nötig sind, um überhaupt einen gelingenden Stamm und gelingende Kooperation hinzubekommen. Wir sehen ja schon an einigen Stellen im Forum, wie geistige Aspekte (z.B. Sticheleien) auftauchen, die einer gelingenden kooperativen Gemeinschaft im Wege stünden. Darauf einzugehen ist aus Sicht der AW vorrangig.

<i>Oh oh, das sieht sehr nach Unfug aus. Aber ich hoffe, da steckt ein sinnvoller Grund dahinter.</i>

Die praktischen Erfahrungen waren die, dass sich viele sehr bedankt haben für die Einführung der Redezeituhr, weil sie so zum ersten Male in ihrem Leben eine völlig entspannte Gesprächssituation erleben durften. Zweite Erfahrung war: Fast alle von denen, die eine große Abneigung gegen die Redezeit-Uhr hatten,  redeten, wie Zeit-Messungen ergaben, ca. doppelt so lange wie die anderen, nahmen anderen aktiv den Raum weg, selber reden zu dürfen. Auf jeden Fall war ein ständiges Tauziehen um das Rederecht zu vermerken, das allen den letzten Nerv raubte. In der Natur gibt es keine Uhr, aber die Menschen haben ein gutes Zeitgefühl. Solange, bis die egoistische Tendenz ganz abgebaut ist und das Zeitgefühl wieder da ist, benutzt man die Uhr zum Rauskommen aus der Falle. Danach benötigt man sie nicht mehr.

<i>Stimmt, ich auch. Wobei ich das „lebbar wäre“ durch „lebbar ist“ ersetze.

–Meine Zielsetzung wäre zunächst einmal eine glücklichere Lebensform. Die Forschung darf ruhig hintenan stehen. Sonst wird das Ganze nämlich zu verkrampft. Wie spricht Mephistopheles so schön bei Goethe:

Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und grün des Lebens gold’ner Baum

In diesem Sinne einen schönen Gruß nach Kölle am Rhin,</i>

Das Wohlfühlen steht für mich auch völlig an allererster Stelle. Nur akzeptiert die Gesellschaft viel eher ein wissenschaftliches Experiment (siehe ZEGG, das vom Bürgermeister unterstützt wird), und neigt dazu, alles andere als sektiererisch zu beschimpfen…

 

Äh, nein. Die meisten Kochköstler, egal ob Mann oder Frau, unterstützen diese Theorien überhaupt nicht und weisen sie entschieden als falsch zurück. Sie favorisieren die „treue“ (usw. bla bla) monogame Beziehung. Aber gut, das war mein Eindruck bei Befragungen, Deiner könnte anders aussehen. Ste

 

(Niedergang unaufhaltsam!) Tja, das klingt echt pessimistisch, aber ich muß gestehen, daß ich nicht allzuselten auch so ähnlich denke

 

<i>Ich dachte die Sache mit dem Vomeronasalorgan sei eigentlich bekannt, denn ohne haut das mit den Pheromonen ja auch nicht hin…

[http://www.arcs.ac.at/dissdb/rn035487]

Vielleicht haut das ja irgendwann mal wieder hin Die nötige Ausrüstung dafür haben wir ja noch</i>

Habe die Seite angeschaut. Bis auf den schönen Namen war uns das so weit bekannt. Wenn du neue Informationen bekommst, dass diese Fähigkeiten wieder so eingeschaltet sind, dass Mann tatsächlich die empfängnisfähigen Tage spüren kann, dann teile das mir bitte mit. Denn dann wäre die Gruppenliebe wahrscheinlich kaum möglich als natürliche Liebesform des Menschen. Da bestünde dann ein gewisser logischer Widerspruch.

<i>Da ich ein friedliebender Mensch bin, fällt es mir schwer, mich in *Rivalenkämpfe verwickelt zu sehen, unabhängig davon, ob meine Freundin nun empfängnisbereit ist, oder nicht. Prügeleien liegen mir nicht.</i>

Gut so. Aber genau das bestätigt eben, was ich schrieb: Könnte der Mann die empfängnisfähigen Tage wirklich voll mitbekommen, hätte er eventuell auch automatisch Spaß an Rivalenkämpfen. Und dass du keinen Spaß daran hast, ist ein Hinweis darauf, dass Mann auf Friedlichkeit gepolt ist, also eben nicht auf gewaltsame Rivalenkämpfe um eine Frau.

<i>Den Haken bekomme ich schon wieder nicht geschlagen… Ist es eine gesicherte Erkenntnis, daß man aufgrund der Hodengröße Rückschlüsse auf die Beweglichkeit der Spermien ziehen kann? </i>

Große Hoden, viele Spermien, und eine Vermutung von Desmond Morris lautet, dass die Ejakulate als regelrechte Spermienarmeen einen Abschottungskrieg im Unterleib der Frau führen, wobei nur wenig Spermien sich auf den Weg zur Eizelle machen. Und solch ein Krieg der Spermienarmeen wäre völlig unsinnig unter Monogamiebedingungen. Aber für Gruppenliebe ist er zwingend nötig.

-Konstruktionsplan war nicht ganz das richtige Wort. Aber was damit gemeint ist, stellt einen Türöffner für das ganz große Glück dar. Also mein Tip: (Angewandte) Evolutionsbiologie noch viel genauer kennenlernen.

<i>Wo bleibt bei diesem ganzen Konstrukt die *Vernunft*, die *Logik* und die *Kombinationsgabe* und das soziale Zusammengehörigkeitsgefühl?</i>

In meiner pessimistischen Sicht versagt das alles völlig, weil Menschen fast überhaupt nicht mehr zu einer aggressionsfreien liebevollen stressfreien Kommunikation fähig sind. Z.B. beginnen, wie nicht anders zu erwarten, im Kritischen Forum jetzt die ersten verhaltensgestörten Aggressivitäten, Sticheleien usw. Wenn es nicht gelingt, dies heutige Standardphänomen völlig zu überwinden, wird es noch nicht mal ein sinnvolles Gespräch der Menschheit über das zu lösende Problem geben können, weil sich alle genervt zurückziehen, wenn die Mehrheit jeden aggressiv anbellt, der noch unbekannte Überlegungen zu bedenken gibt.

<i>Das will er ja auch gar nicht. Er lebt im Hier und Jetzt. Was danach kommt, ist ihm völlig gleich. Genau so, wie das Wohl seiner Kunden. Er preist ein Mittel an, um seine eigene Brieftasche zu füllen. Das ist sein Lebenszweck. Seine Gedanken kreisen nur um die Brieftasche.</i>

Ja. Und genau das ist aus Sicht der AW ein Aspekt der Krankeit.

 

Das Argument, was ich am besten finde, ist folgendes: ohne Ausleitungstherapie beträgt die Halbwertszeit von Quecksilber in Gehirn und Nieren 15..18 Jahre, mit Therapie ein Jahr. Wenn man dann noch weiß, daß erst nach 4 (vier!) Halbwertszeiten über 90% der Substanz ausgeschieden sind, dann entscheidet man sich für eine Ausleitung. Ansonsten bestehen nämlich kaum noch Aussichten, das Metall in diesem Leben noch komplett loszuwerden (4×15 Jahre = 60 Jahre).
Weiteres dazu im Wiki unter RohkostErfahrungen -> Entgiftung von Schwermetallen.

 

Wie du selbst ja in einer Antwort an An glaube ich, bemerkt hast, zeigen sich in dem Thread im Kritischen Forum die ersten Anzeichen von (Kochkost-Rest-bedingten) Mißverständnissen plus mem-bedingten Unsachlichkeiten (bis hin zur Unterstellung, du seist ich) usw. Ich werde auf all diese Punkte einfach mal so als Mensch antworten, als säßen wir bei einem Kommunen-Vorbereitungstreffen gemütlich zusammen und machten dort ein Art Vor-Vor-Stufe des AW-Forums. (Forum im Forum hihi.) Das kann viele Fahrtkosten sparen, und kann offenlegen, wer noch zu sehr von Neigungen zu Mißverständnissen, Unsachlichkeiten, Aggressivitäten, Egoismen, Intoleranz usw. betroffen ist.

 

<i>Habe ich so noch nirgendwo gelesen…</i>

Z.B. antwortete mir ein bekannter Professor vor 500 Studenten, dass der Mensch wohl dem Gemeinen Schimpansen sehr ähnlich sei, und der ist nun mal ein Kriegs- und Genozid (Völkermord)-Affe. Und da könne man wohl nicht viel machen… Die bisherige Wissenschaft bejaht teilweise ziemlich direkt eine Natürlichkeit von Krieg und Völkermord. Aber dazu muss man sehr viel Kontakt mit der bisherigen Wissenschaftswelt haben.

<i>Nein, das glaube ich natürlich nicht. Ich glaube, dass dies kaum einer glaubt. Die meisten fühlen sich nur zu hilflos, diese Zustände ändern zu können..</i>

Du hättest mal hier im Internet hören sollen, wie manche das Atombomben-Entwickeln verteidigt haben, weil der Mensch nun mal so sei…

<i>Wiebke, schau dir mal die Geburtenraten in fast allen Ländern an! Das mit der Überbevölkerung ist auch so ein Lügen-Mem! Es gibt sie de facto nicht. Es gibt schon viele, die sagen, das Untervölkerung das Problem ist, weil dann angeblich kein „Wachstum“ mehr erfolgen kann.</i>

Interessant, noch mal deutlicher diese Seite zu sehen. Aber Franz kritisiert wie die AW die Gefährlichkeit der Pille. Die AW denkt ja nur darüber nach, welche kleinen Hinweise in der Wissenschaft vorliegen, dass der Mensch auch ohne künstliche Verhütungsmittel leben kann, ohne jemals in eine Überbevölkerung hineingeraten zu können. Die AW vermutet, dass die Evolution bei den höchstentwickelten Primaten so weit war, die Geburtenzahl den Möglichkeiten des jeweils verfügbaren Gartens anzupassen, ganz ohne Pille und vergiftungsbedingte Probleme, überhaupt noch schwanger werden zu können.

<i>Das ist allgemein gesichertes Wissen – nicht nur bei der AW.
–Zuverlässig verhütet wird, wenn man natürlich lebt und VOLL stillt. Mit sieben stillt kein Kind sich noch voll.</i>

Die sieben Jahre sind auch nur der allerhöchste Wert, der einmal genannt wurde. Aber abgesehen davon spricht einiges dafür, dass ein vollnatürlicher Kontakt zwischen Mutter und Kind heute kaum möglich sein dürfte, also wissen wir auch nichts genaues, wie lange die Fruchtbarkeit ausbleiben kann. Z.B. hat der Forscher Harlow untersucht, wie unfähig zu vollem Körperkontakt Affen-Mütter waren, die als Kind selber nur reduzierte Erfahrungen gemacht hatten. Und welche Frau darf in Deutschland den ganzen Tag mit nacktem Oberkörper rumlaufen, mit dem Baby als Tragling? Außerdem wissen wir nicht, wie viel die frühere Kochkost im Körper verändert hat. Z.B. gibt es Vermutungen, dass die Hormon-Gifte, die in der Schlechtkost sind, z.B. auch ein Übermaß an homosexuellen Neigungen auf Dauer bewirken können, wenn sie nur zum richtigen Zeitpunkt in der Schwangerschaft kurzzeitig vorhanden waren. Solche Menschen sind durch nichts mehr zu verändern. Ihr Gehirn ist in der entscheidenden Schwangerschaftsphase aufgrund von Hormonvergiftung anders gewachsen.
<i>Bei absolut natürlicher Lebensweise, gibt es kein Knappwerden von Nahrung.</i>

Ist kein so wichtiger Punkt. Nur behaupten halt praktisch alle Biologen, dass jedes Lebewesen sich zu vermehren neigt, bis die allerersten Knappheiten auftauchen. Und viele sogar so weit über diesen Punkt hinaus, dass der Großteil der Tiere an Hunger und Hunger-begünstigten Krankheiten stirbt, und dann die Vermehrung wieder neu beginnt.

<i>Es gibt mehr als genug auf dieser Erde.</i>

Gut möglich ist, dass es jetzt noch für alle reichen würde, wenn wir alles wieder in Natur-Gärten umwandeln würden. Aber was, wenn die Bevölkerung nocheinmal zwanzig mal so groß wird? Wobei es richtig ist, dass die jetzige Zivilisation auf einen Geburtenmangel hinausläuft. Aber wenn die verrückte Zivilisation nachliesse, würden vielleicht auch wieder sehr viel mehr Kinder geboren.

<i>Und dünn wird man durch kurzfristiges Knappwerden auch nicht. Grünes gibt es immer. Und auch die Fruchtbarkeit hat damit nichts zu tun. Dieser Mythos entstand nur, weil manche Rohkostfrauen keine sichtbaren Blutungen mehr haben…</i>

Hast du da neue Informationen, dass das nicht stimmt, dass Magersüchtige völlig unfruchtbar werden? Wobei die interessante Frage ja die wäre, ob ein völliger Naturmensch die Empfängnisfähigkeit stoppen würde, auch ohne erst so schrecklich mager sein zu müssen.

<i>Ein neues Mäulchen braucht lange Zeit nur Muttermilch und die fließt bei natürlich lebenden Frauen immer reichlich!</i>

Das war mir klar. Nur braucht die Mutter mehr Nahrung, um die Muttermilch herstellen zu können. Und nur das meinte ich.

<i>Na klar. Leben mit Urkost in absolut harmonischer und natürlicher Weise. Das geht nur wirklich gut, wenn man sich komplett aus den Zwängen dieser Gesellschaft auskoppelt. Also nicht auf Job, Wohnung etc angewiesen ist. Gemeinschaftsgründungen wären dann das Gebot der Stunde, wenn man wirklich schnell für sich etwas ändern will. Ansonsten sind immer kleine Kompromisse vonnöten. „You cant’t have the durian – and eat it…“

Aber warum immer gleich der große Wurf, Wiebke? Du und ich können die Welt nicht retten. Das haben schon viele erfolglos versucht. Du kannst durch dein Vorbild dazu beitragen, dass sich im Kleinen etwas ändert. Das machen schon viele. Hab Geduld. Durch HPs und Bücher verändert man diese Welt jedenfalls nicht. Auch nicht durch „Wissenschaft“.

Lass dich von deinem Liebsten endlos streicheln – und alles wird gut</i>

Das passt ein wenig zu meinem Pessimismus: Ist eh nichts mehr zu machen. Ich werde versuchen, mich mehr auf die Streichelründchen zu orientieren. Mehr ist möglicherweise eh nicht mehr drin bei dem Abwärtstrend der Menschheit…
<i>Ich könnte nicht tatenlos zusehen, wie Menschen verhungern… Meine Menschenliebe gebietet mir, ihnen zu helfen…
Wie sieht es denn mit der Menschlichkeit aus, im System der freien Liebe? Wie ist dort die *Menschlichkeit* definiert?</i>

Eben darin, dass man aktiv Kooperationsverträge sucht, durch die der Hunger abgewendet werden kann. Zusammenarbeit ist die einzige wahre Stärke des Menschen, – und die Fähigkeit dazu versucht die AW wieder freizulegen.

 

die letzten Tage habe ich mich ziemlich intensiv mit dem Thema AW und Meme auseinandergesetzt, indem ich die Mammut-Texte und die Diskussionen hier gelesen, und mich ja auch teilweise in die Diskussion mit eingeschaltet habe.

Die Ideen der AW / Meme finde ich grundsätzlich erstmal recht interessant. Nämlich das In-Frage stellen allgemein üblicher Meinungen und das sich was an unserem Gesellschaftssystem ändern sollte.
Dankeschön an alle Beteiligten für die Denkanstöße und die interessante Diskussion.

<i>Sehe ich genauso. Zustimmung.</i>

Du hast Br eine gewisse Intoleranz vorgeworfen. Ist hier nicht eine Prise davon bei dir: Ich hätte überhaupt keine Probleme, mit Menschen zusammenzuleben, die auf die katholische Ehe fixiert sind. Hauptsache sie kooperieren in einigen anderen Punkten gut, und tolerieren mein Liebesleben. Wieso fällt es dir plötzlich schwer, diese Toleranz aufzubringen? Ich habe St schon folgendes geschrieben:

Wie du selbst ja in einer Antwort an An glaube ich, bemerkt hast, zeigen sich in dem Thread im Kritischen Forum die ersten Anzeichen von (Kochkost-Rest-bedingten) Mißverständnissen plus mem-bedingten Unsachlichkeiten (bis hin zur Unterstellung, du seist ich) usw. Ich werde auf all diese Punkte einfach mal so als Mensch antworten, als säßen wir bei einem Kommunen-Vorbereitungstreffen gemütlich zusammen und machten dort ein Art Vor-Vor-Stufe des AW-Forums. (Forum im Forum hihi.) Das kann viele Fahrtkosten sparen, und kann offenlegen, wer noch zu sehr von Neigungen zu Mißverständnissen, Unsachlichkeiten, Aggressivitäten, Egoismen, Intoleranz usw. betroffen ist.

Ja und wenn ich jetzt mal nur als Mensch spreche: Wenn du meinen Sichtweisen nicht mit Toleranz begegnen kannst, während ich deinen mit Toleranz begegne, dann ist ein Zusammenleben unmöglich, da ich mich nicht ständig mit Intoleranz als Charaktereigenschaft herumstressen will. Und mit einer solchen Intoleranz kannst du auch jeden Gedanken der Rettung der Erde usw. völlig vergessen, denn Intoleranz ist einer der vielen Väter aller Kriege und sonstigen Missstände.

<i>Auch diese Punkte finde ich recht bedenklich. Daher auch hier meine Zustimmung.</i>

Was daran genau findest du bedenklich? Damit ist ja nur gemeint, dass wenn wir beide zusammen Durian bestellt und zu gleichen Teilen bezahlt haben, dass es einen Ort gibt, wo man z.B. solche Dinge vorbringt, wenn der andere 9 Zehntel der Durian verputzt hat statt 5 Zehntel. Wer Gemeinschaft als einen Ort missverstünde, in der der eine den anderen ausnützen und schädigen dürfe, der wird niemals in einer wirklich beglückenden Gemeinschaft leben können. Auch nach dem vollständigen Abbau aller Schädigungsneigungen bleibt noch ein gesunder biologischer Egoismus zurück, der sich gegen Ausgenutztwerden zur Wehr zu setzen neigt. Und alles sonstige Angesprochen-Werden in der Gemeinschaft kann selbstverständlich völlig unproblematisch zurückgewiesen werden. Wenn jemand die fürsorgliche Frage nach dem Liebeleben nicht will, blockt er sie ganz einfach ab. No problem.
<i>Der Mensch wird auf den Körper reduziert, die Seele wird als nicht vorhanden dargestellt. Das passt wiederum nicht in mein (neues rohköstliches) Weltbild. Man kann die Seele vielleicht nicht wissenschaftlich erklären, trotzdem erklärt sie aber so einiges im Leben. Genauere Infos zu meinem Weltbild finden sich in „Gespräche mit Gott“, aber auch in „Mary“ oder anderen Büchern.</i>

Wieder das gleiche: Ich kann gegenüber deiner Sichtweise Toleranz aufbringen, nicht aber du meiner gegenüber. Dadurch kannst du noch nichteinmal mit Gleichgesinnten je in einer wirklich harmonischen Gemeinschaft leben, denn die Verhaltensgewohnheit der Intoleranz wird sich stresserzeugend äußern bei irgendeinem derjenigen anderen Punkte, bei denen ihr nicht einer Meinung seid. Also kann ich immer nur sagen: Mehr Rohkost und Arbeit an den Intoleranz-Memen, auf dass diese (Kochkost-)Veränderung verschwinden möge.

<i>Gott und Kirche werden in einen Topf geworfen. Von den kirchlichen Institutionen halte ich zwar auch nichts, trotzdem glaube ich an etwas, dem man verschiedene Namen geben kann, z. B. Gott, Natur, Einssein,…Auch dies ist sehr schön erklärt in den genannten Büchern.</i>

Wieder: Ich bringe die Toleranz auf, aber du nicht der Tatsache gegenüber, dass ich nur an die Natur glaube. Ohne dass du an dieser Intoleranz arbeitest, ist nichts möglich…

<i>Weiterhin wird mir etwas zuviel Geheimniskrämerei gemacht, z. B. kam keine Antwort auf Sts Hinweis zu den beiden auch von mir genannten Büchern. Von den „zwei möglichen Wegen“ wurde auch nur einer erklärt.</i>

Das ist nur Ausdruck meiner Toleranz. Ich muss nicht in relativ unbedeutenden Bereichen unbedingt mitteilen, dass ich das für einen selbstschädigenden Irrweg halte. Aber hiermit habe ich es mitgeteilt. Aber ich toleriere, dass jeder so ein paar Ecken haben wird, wo er bestimmte Ideen ausprobieren möchte. Ist ja auch gut so. Vielleicht findet einer doch was besonders beglückendes für mich… Und sehr gut auch, dass ich den 2. Weg nicht mitgeteilt habe. Bei jemanden mit einem Intoleranz-Problem sind solche Dinge auch in den völlig falschen Händen.

<i>(zu?) starker Personenkult, Übertriebene Verwendung von Fremdwörtern, um den wissenschaftlichen Anspruch zu unterstreichen. Bedenklich, das kennen wir doch schon aus der Medizin…
Mit dem Begriff „Kollektiv-Lüge“ kann ich sofort was anfangen. Bei dem Begriff „Lügen-Meme“ hatte das etwas länger gedauert. Und dieser Begriff ist ja nur die Spitze des verwendeten „Fremdwort-Eisberges“.</i>

Dies erscheint mir nur die Vorwand-Seite auf dem Hintergrund der Intoleranz zu sein. Viele baten um Info über den Begründer der AW, und eine Zersplitterung in winzige Untergrüppchen ist kontraproduktiv. Deswegen verwendet die AW einen kleinen Rest einer „Wissenschafts“- Sprache, um den Besten der bisherigen Wissenschaftswelt nicht völlig den Weg zu einer Fusion zu versperren. – Kollektivlüge ist tatsächlich verständlicher, zum Brückenbauen ist aber Mem besser geeignet. Z.B. hat Sa in Brs Forum gleich viele Bücher zum Mem gefunden. Versuch das mal mit Kollektivlüge.

<i>Irgendwo in den Tiefen der Texte stößt man auf einmal auf „Network-Marketing“ als einfache Möglichkeit Geld zu verdienen. In den USA wohl eine übliche Vertriebsform, in Europa im Kommen. Von dieser Vertriebsform halte ich rein gar nichts. Sehr dubios…</i>

Wie ich schon St vor einigen Tagen schrieb, hält die AW überhaupt nichts von der heute üblichen Network ML-Marketing-Form. Und einzig, weil es bei so vielen Rohköstlern in Mode ist, experimentierte die AW mal ein bisschen mit einer verbesserten Form. Wie St schon sagte, müssen wir doch nicht in allen Gebieten gleich in vollste Konfrontation mit dem gehen, was die anderen machen. Abgesehen davon interessiert innerhalb der AW niemanden mehr das damalige Experiment zur Verbesserung des N-ML-Marketings…

<i>Das Beispiel über das Leben in der Kommune hat mich sehr erschreckt!!! Ein paar Regeln als Eckpfeiler sind bestimmt angebracht. Aber fest vorgegebene Redeminuten in Diskussionsrunden, die über verschiedene Kriterien ermittelt werden, die verschiedenen „Pflicht-Rituale“, Veranstaltungen um Probleme zu erkennen und aufzulösen, etc. hört sich für mich nicht erstrebenswert an.</i>

Das hast du wohl falsch verstanden. Die AW sieht fast nichts als Pflicht an. Und zu deiner Antipathie gegenüber Regeln und Redezeitbegrenzung sage ich nur: Wenn du willst, dass es möglich wird, dass du doppelt so lange redest wie ich, dann sage ich: Mit einem Egoisten will ich nicht zusammenleben, der soll dann erst mal noch mehr Rohkost essen und an seinen Egoismus-Memen arbeiten. Und nur als Angebot für denjenigen, der merkt, dass er ein Intoleranz- oder Egoismus-Problem hat, sind die Selbsthilfegruppen als Angebotsmöglichkeit gedacht. Aber niemand muss daran teilnehmen. – In einer Herrschafts-Kommune, wo sich die aggressivsten Wortergreifer durchsetzen und die anderen totreden, habe ich keine Lust zu leben. Das kann ich überall in der Normalität ganz genauso haben.

<i>Mir geht es doch schon richtig gut,</i>

Ich toleriere auch diesen Glauben. Gebe eben nur die Worte Intoleranz und Egoismus zu bedenken. Die machen höhere Glücksstufen meiner Erfahrung nach völlig unmöglich.

<i>ich würde vielleicht mal gerne in einer harmonischen Rohkostgemeinschaft leben und nicht in einer Gruppe die permanent nur Probleme sucht, findet und dann aufzulösen versucht.</i>

Das AW-Forum ist so konzipiert, dass es irgendwann sich selbst überflüssig macht. Aber schon einige Postings hier in diesem Thread und jetzt auch deine Intoleranz-Aspekte zeigen doch, dass man gar nicht nach Problemen zu suchen braucht: Sobald sich 2 oder mehr Menschen begegnen, entstehen heute automatisch und sofort solche Koch-plus-Mem-Probleme. Und die nicht unter den Teppich zu kehren, empfiehlt die AW.

Wie ich schon andeutete, kann ich zum Abschied nur sagen, dass ich auch nur mittlere Glücks-Intensitäten für völlig unmöglich halte bei derartigen, wenn auch noch so schwachen,  Anzeichen von Intoleranz und Egoismus.

 

—Wie man sieht, reicht Schnellverfahren nicht. Man sollte das Buch wahrscheinlich mindestens 3 mal voll durchgearbeitet haben, um eine erste Ahnung von der Allgewalt der Meme zu haben. Habe dir im Forum geantwortet. Wenn du an diesen Dingen nicht arbeitest, hast du noch nichteinmal begonnen zu erahnen, um was es bei den Memen tatsächlich geht.— Als „finale“ Lösung würde es in einer angewandten guten anreizkorrigierten Wirtschaft keine finanziellen Probleme mehr geben. Als nächstes wird dann wohl die Kommune mit ca. 115 Teilnehmern geplant?! Da die Teilnehmer alle Meme frei sind, wird also verhältnismäßig wenig Geld benötigt. Aufgrund von Massagen, Sport etc. wird kein Ersatzkonsum benötigt. Trotzdem wird natürlich immer noch Geld für Dinge wie Wasser, Strom, Mobilität, Kommunikation, Lebensmittel benötigt. Dieses Geld wird entweder von nicht mehr besitzverhafteten Kommunenmitgliedern oder Gönnern zur Verfügung gestellt. Als weitere Einnamequelle dienen die unter dem Begriff „SEM“ bzw. „SEMI“ genannten Dinge, die in Form von Network-Marketing verbreitet werden.
—Der einfachere Weg ist nocheinmal etwas völlig anderes. Aber erübrigt sich eh…—

Was du mit menschlich benennst, ist faktisch die Freiheit für Dich, anderen durch deine Angriffe Verletzungen zuzufügen. In einem Kommunenexperiment würdest du schnell merken, wie schön sich dieses Menschliche anfühlt, wenn die anderen mal in der gleichen Art auf dich losgingen wie du vorher auf sie..

Und genau darum, dass einem solche Fehleinstellungen bewußt werden, darum geht es bei der Memik. Also jetzt damit anfangen, zu hinterfragen: Mach ich mir mit dem Begriff von der Menschlichkeit nicht nur was vor, um angreifen zu dürfen? Nachtrag: Mit dem Hinweis auf Kant und seiner größeren Menschlichkeit sagst du über die AW etwas, was in die Richtung geht, sie sei unmenschlich. Du fragst damit nicht, ob sie dem Menschen gerecht wird, sondern nimmst einen Begriff, der nahe der Beleidigung liegt. Und genau solch eine Wortwahl ist unmenschlich, und das kann dir die AW bewußt machen. Unmenschlich sind Menschen, die kein Gespür dafür haben, wann sie anderen welche Verletzungen zufügen. Und das und ähnliche Dinge meldet Dir die AW zurück. Und dadurch hast du die Chance, selber erst mal im eigenen Kommunikations-Verhalten menschlich zu werden, bevor du dann die sanfte Frage stellst, ob die AW in allen Bereichen dem Menschen voll gerecht wird.

Betrachte doch ruhig auch die Rückmeldung von St als Hinweis, dass eben vielleicht bei deiner Wortwahl manchmal nicht alles stimmt…

 

intoleranz und egoismus sind aber sehr weit verbreitet in der gesellschaft.
im übrigen bin ich sehr enttäuscht von den reaktionen hier.

das will ich mal ehrlich sagen.

jeder kann sich ja mal überprüfen, ob er denkt:

Ja, nicht schlecht eigentlich, aber….

oder:

ja, warum eigentlich nicht?

jeder der, im oberern kontext denkt, hat mauern und abwehrreaktionen in sich verfestigt.( ich auch, geb ich gerne zu)

im endeffekt ist aber ein warum eigentlich nicht? der eintritt in eine erste handlungsebene, ein öffnen und erschliessen, anstatt abzuwehren…

 

Vielen Dank für deine Stellungnahme. Läßt mich ja doch wieder ein wenig hoffen…

 

Habe deine Anregung aufgegriffen, habe Bs Text nocheinmal analysiert und komme zu dem Ergebnis, dass dir, wie ich andernorts dir schon schrieb, das Gespür für die Verletzungen anderer Menschen fehlt, sei es wenn du selbst andere verletzt oder wenn andere in deinem Sinne andere verletzen. Hier nur einige der Worte, die B verwendete:

Mammut-Texte Den AWlern scheint ja noch nicht einmal aufgefallen zu sein, dass der Mensch gar kein Fell mehr besitzt, hihi vereinnahmen,absolutistisch, beängstigend;  Gehirnwäsche die Frauen alle zu Huren degradieren bedenklich. komisch : Geheimniskrämerei Personenkult Bedenklich, Sehr dubios. sehr erschreckt!!! permanent nur Probleme sucht

Jetzt mache ich aus einigen Worten davon einmal einen Text und sage ihn dir zu deinen Ansichten. Und dann fühl mal in dich rein, wie du das findest:

Fiktiver Text: „Ja der An versucht ja mit seinem Konzept eine Gehirnwäsche bei uns durchzuführen. Er versucht alle mit seiner dubiosen absolutistischen, bedenklich beänstigenden Art zu vereinnahmen. Die Frauen versucht er, zu Huren zu degradieren in seinen komischen Mammut-Texten hihi.“

Wenn dir jetzt nicht auffällt, dass es wohl kaum eine verletzendere Beleidigungstirade gibt, dann kann dir nichts, aber auch wirklich nichts helfen…

 

Einzig und allein deine Wortwahl war das Problem, nicht, dass du anderer Meinung bist. Siehe Antwort zu An. Der Ton macht die Musik… Es fehlt das Gefühl für die Wortwahl

 

Wie schon andernorts praktiziert, versuche ich, dir einfach nur deine Beleidigungen an dich zurückzugeben, auf dass du vielleicht erkennst, dass dir jegliches Gefühl für deine verletzende Art anderen Menschen gegenüber fehlt. Um es noch deutlicher zu sagen: Die anderen Menschen sind nicht dazu da, damit du sie zu deinem Spaß kränken darfst.

 

Hier deine Beleidigungen, mal auf dich zurück formuliert:

 

„Ja der An ist pervertiert mit seinem Sexualitaets-Problem bzw. seiner potentiell aggressiven maennlichen Sexualitaet: wenn die Frau nichts fuehlt, ist sie selbst Schuld“

„Ja der An versucht einen Sektenkontext zu schaffen, in dem er die Menschen ausnutzen kann und dies als notwendige gesellschaftliche Korrektur darstellen kann. Man sollte seine Person auskundschaften, um ihn besser verfolgen zu können…“

„Ja die A, die plant ja eine Sekte, wo alle Männer allen Frauen ständig zur Verfügung stehen müssen oder zumindest entsprechend unter Druck gesetzt werden. Alles unter dem Deckmantel der Nächstenliebe (hihi) und Gerechtigkeit (keine darf zu kurz kommen). Auch Personen, die „bekehrt“ werden sollen, kommen in den Genuss dieser Dienstleistung.“

„Ja der An, der will uns mit seinen zweifellos entsetzlichen 12-Punkte-Plaenen zum genitalgeschwellten Affen degradieren In seiner aussergewöhnlichen Unaufrichtigkeit will er dies unter dem Mantel gemeinsamer Harmonie tun. Außerdem hat der An eine Ideologie, mit der er vor sich rechtfertigt, andere Menschen fortgesetzt beleidigen zu dürfen. Das sei doch nur Ehrlichkeit.“

Wenn du nicht merkst dass mit einer solchen Wortwahl jegliche liebevolle Rohkost-Gemeinschaft unmöglich ist, dann hilft aus meiner Sicht nur, was die AW für einen unverbesserlichen Verletzer anderer vorschlägt: Eine Auszeit zum Nachdenken, bevor die ganze Kommune zerstört ist…

 

ich kann jetzt noch hundert mal auf solche Beleidigungen eingehen. Voraussichtlich wird keine Selbsterkenntnis mehr folgen. Aber ich bin nicht dazu da, mich fortgesetzt beleidigen zu lassen. Bitte greife doch ein. Falls du es nicht tust, täte mir das sehr leid, weil ich extrem positive gemeinsame Ansätze erkennen konnte. Aber wenn der Umgangston deines Forums konsequenzenlos aus Beleidigungen mir gegenüber bestehen darf, dann sind wir genau an dem Punkt, an dem die damalige Kommune war: Der Stärkere, Aggressivere, Bösartigere wird gewinnen… Wenn schon im Forum hier jeder mich beleidigen darf, dann wird das in einem Kommunenprojekt auch nicht anders sein. Weswegen dann deine Vorstellungen von einem Miteinander nicht realistisch wären. Ein Minimum an Netiquette muss eingehalten werden, sonst geht alles in (verbale) Gewalt über. Eine Kommune kann nur funktionieren, wenn sich die ersten 2, 3 Leute auf ein Minimum des sanften Umgangs miteinander verständigen, und das dann auch gegen Uneinsichtige durchziehen. Auf 5 zu Beleidigungen neigende müssen immer mindestens 6 kommen, die einen solchen Beleidiger auch mal dadurch zur Einsicht bringen können, dass sie ihn Kraft ihrer demokratischen Mehrheit vorrübergehend auch mal zu einer Auszeit verdonnern. Wenn diese Mehrheitsverhältnisse nicht vom allerersten Tag an gewahrt werden, hat alles keine Chance: Ein paar Streitlustige kommen in die Kommune, das Klima wird vergiftet, und alle sanften Leute ziehen aus. Und danach bereiten sich die Streithähne die übliche normale Hölle auf Erden. Und anstelle einer wegweisenden Kommune haben wir eine ganz normale öde WG…

 

eigentlich ist super, was gerade geschieht: Hier im Kritischen Forum, in diesem Thread findet nicht nur ein Vorbereitungstreffen, sondern eigentlich schon der Anfang einer Rohkost-Gemeinschaft statt.

Mit all derjenigen Psycho- oder Mem-Dynamik, die die ganz reale Gemeinschaft auch haben wird: Einige sind quasi als Agenten der Normalität programmiert: Solange die Überlegungen anderer einigermaßen im Rahmen der Normalität bleiben, bleiben sie einigermaßen freundlich. Sobald aber etwas un-normalere Überlegungen angestellt werden, fangen die Agenten der Normalität mit aggressiven Beleidigungen an. Und dagegen gibt es nur eine Möglichkeit: Irgendjemand, in diesem Falle der Forumsleiter, muss festlegen, ob die Gemeinschaft frei von Beleidigungen werden soll oder nicht, ob eine bestimmte Netiquette eingehalten werden muss oder nicht. Und dann muss diese Grundregel konsequent durchgehalten wird, bis sich ein Kreis von Menschen findet, die ohne Beleidigungen miteinander kommunizieren können. Und dann kann die Entscheidung darüber, wer wen initiativ beleidigt hat, der Demokratie übergeben werden. Und dann kann die Gemeinschaft langsam weiter wachsen, wobei die Mehrheit immer äußerst sorgfältig darauf achten muss, dass sie immer eine Stimme mehr hat, damit nicht die gewohnheitsmässigen Beleidiger die Spielregel ändern, wodurch dann die sanften die Gemeinschaft verlassen.

Auf jeden Fall bin ich sehr glücklich für die Erkenntnis, dass solch ein Forum ausreicht, um Gemeinschaft zu erproben. Es wäre schön, wenn du die richtigen Entscheidungen treffen könntest. Falls du das nicht kannst, müssten wir halt mit bedauern feststellen, dass du den Ernst des zwischenmenschlichen Fehlverhaltens noch nicht in all seiner Härte erfaßt hättest. Aber dann werden wir irgendwie ein eigenes Forum aufmachen und dort Gemeinschaft erproben und vorbereiten.

Allein diese neue Erkenntnis, dass wir alle Aspekte des Gemeinschaftslebens ja in einem Forum praktizieren können, einschließlich Demokratie pur oder Konfrontation, ist schon unendlich wertvoll und eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Wäre schön, wenn wir diese Möglichkeiten gemeinsam weiter erproben könnten.

 

Naja, also unabhaengig davon dass mich dein fiktiver Text nicht verletzen wuerde, ist mir schon klar, was du meinst, du kannst tatsaechlich recht haben, was meine Verletzungstendenz angeht, das ist auch evtl., das muss man sagen, auf nachwirkende Zoeliakiesymptome zurueckzufuehren, unter Gluten war eine gewisse diesbezuegliche Unsensibilitaet (fuer alle) ziemlich augenfaellig. Dessen ungeachtet sind wir jetzt immerhin an einen Punkt groesstmoeglicher Aufrichtigkeit gelangt, das ist evtl. mehr Wert als jede Mammutdiskussion, auch Ma sollte in Anbetracht dessen nicht zu betruebt sein.

—freut mich, diese Antwort von dir zu hören. Das könnte doch guter Neuanfang sein.—

 

vielleicht sollte man nicht immer auf etweige ernährungsmängel hinweisen, sondern sich auch mal betreffs tiefliegender ängste hinterfragen.

solange diese nicht bewusstgemacht und angenommen werden, auch und gerade im bereich der sexualität, wird ein friedliches miteinander immer an deieser frage scheitern.

angst-> wut-> aggressionen

gluten hin oder her.

auf was schiebe ich meine mängel?

wem gebe ich die schuld?

ich kann nur bei mir selber suchen.

 

das ist ganz im Sinne einer Fusion:

Ernährungsaspekte und memetische-psychische-Angst-Aspekt beidermaßen einzubeziehen. Aber manchmal sind die Meme nicht tiefer, als dass einfach nur ein Verhaltensvorbild am Wirken ist, das zu Aggressionen gegenüber un-normalen Überlegungen anstachelt.

 

die sache ist gelaufen…

die diskussion ist tot..wie auch eine rohkostdiskussion früher oder später in andern foren,

die sache ist nicht mehr auf eine sachliche eben zu bringen.

anscheinend verlaufen sämtliche diskussionen im endeffekt so, wenn angst und voreingenommenheit überhand gewinnen, dann wird auf abwehr geschalten.

genauso wie man in d.a.n keine vernünftige rohkostdiskussion mehr führen kann, so ist auch hier der punkt erreicht, wo beleidigungen und intoleranz die oberhand gewonnen haben.

man kann das rohkostkommunenexperiment schon vor seiner begin als gescheitert betrachten.

und viele ausagen, das rohe toleranter oder was weiss ich sind wurden hier widerlegt.

das ist einfach falsch, das sieht man hier deutlich.

der punkt der sachlichkeit wurde überschritten und somit die diskussion ins persönlich/ beleidigende und damit bewusst verletzende getrieben.

rohköster reagieren auf thesen, die ihre weltbilder angreifen, oder sogar ängste schüren (anerkennung der eigene sexuellen wünschen, bedürfnisse, ängste und begierden) genau wie gekochte auf das thema rohkost.

alles in allem sehr ernüchternd und (für mich als träumer) enttäuschend.

 

vielen herzlichen Dank für deinen Beitrag.

Aber eine einzige Sache lief jetzt schon hier viel besser als in dem damaligen Experiment:

An hat in seinem Posting um 22.58 eine Reaktion gezeigt, die hoffen läßt. Das könnte der Beginn einer funktionierenden Gemeinschaft (erstmal hier im Forum) sein, die Arbeit auch an der Mem-Seite hätte somit begonnen.

Von daher bitte noch nicht ganz aufgeben. Noch ist Hoffnung. Diese Forum könnte den Punkt vielleicht überwinden, an dem das damalige Experiment scheiterte: Den Spielregeln des Miteinander Umgehens.

 

selbstverständlich habe ich genau erkannt, dass hier nur A zitiert wurde. Aber genau darin, dass B A mit vollster Zustimmung zitiert hat, hat er sich ja im gleichen Sinne geäußert und As Beleidigungen ja nochmal selber wiederholt.

Aber ließ die neuen Beiträge vorher. Was sich hier gerade bewegt, könnte der Schlüsselprozeß für ein funktionierendes Miteinander werden. Wenn eine solche Krise konstruktiv als Lernprozeß gelöst werden könnte, ist erstmals etwas Positives möglich. Man könnte heute als geschichtlichen Moment bezeichnen: Schafft die Rohkost-Konzeption den Weg ein anderes Miteinander, oder bleibt sie ganz normal beim Gegeneinander, wie Ma mit Recht fürchtet?

 

ich vermute, dass Reste der Kochkost-Vergiftung und das Mem „Du brauchst deine Zunge nicht zu hüten / im Zaume zu halten“ dich zu einer verletzenden „Offenheit“ veranlaßten. Wobei der tiefere Sinn darin liegt, dass dadurch die Kommunikation stressig wird, der Wunsch nachläßt, miteinander in einer Gemeinschaft zu leben. Dadurch bleibt wieder mehr Zeit zum Kaufen von Dingen, weil man sich ja nicht soviel mit den Gemeinschaftsmitgliedern beschäftigt. Und die Wirtschaftsmechanik hat ihr Ziel erreicht.

 

Rohkost-Gemeinschafts-Gründungs-Treffen hat stattgefunden. Auswertung.

Völlig unerwartet nahm der Thread „Wie kam es zur Schlechten Version der Marktwirtschaft“ einen Verlauf, wie er ganz genauso bei einem realen Rohkost-Gemeinschafts-Vorbereitungstreffen bzw. bei einem Gemeinschafts-Beginn abläuft, – so jedenfalls die Rückmeldung derer, die entsprechende Gemeinschafts-Erfahrung haben.

Am Anfang herrscht verbaler Friede. Es wird wechselseitig aufgeklärt, zusammengearbeitet in diesem Sinne. Und irgendwann melden sich Reste einer Kochkost-Vergiftung und das zentrale erste Hürden-Mem: „Du brauchst deine Zunge nicht zu hüten / nicht im Zaume zu halten.“ So kommt es zu den ersten kleinen Aggressivitäten, kleinen beleidigenden Spitzen, die Argumente werden nicht mehr vorrangig angegriffen, sondern die Personen. Es geht allmählich in den verbalen Krieg über (, dem im realen Leben üblicherweise bald auch der äußerliche Krieg folgt). Der (verbale) Krieg führt zu Stress und Rückzugsneigungen. Am Ende hat die Wirtschaftsmechanik ihr Ziel erreicht:

Singles, die mehr kaufen als Rohkost-Gemeinschaftsmitglieder. Gemeinschafts-Mitglieder beschäftigen sich viel zu viel mit den anderen Menschen. Da ist zuwenig Zeit zum Kaufen. Und das muss die Wirtschaftsmechanik durch ihre Automatismen zu verhindern versuchen.

Dazu wirkt wohl auch das parasitäre Mem, dass ein paar Meinungsunterschiede schon gleich die Kooperation in einer Gemeinschaft ausschlössen. In Wahrheit könnte man in unzähligen Punkten äußerst befriedigend kooperieren, wenn man nur die kleinen Meinungs-Unterschiede tolerieren würde. Statt dessen bewirkt aber dieses Mem, dass man wegen jeder kleinen Meinungs-Unterschiedlichkeit gleich die ganze Kooperation aufkündigt. Und wieder hat es die Wirtschaftsmechanik geschafft, kooperative Gemeinschaften zu verhindern, die Leute haben wieder schön viel Zeit zum Kaufen…

Wahrscheinlich ist es heutzutage völlig unmöglich, viele Menschen zu finden, mit denen man völlig einer Meinung ist. Läßt man sich also von dem obengenannten parasitären Mem leiten, wird eine wegweisende Gemeinschaft völlig unmöglich. Nur Tolerierung einiger Unterschiede plus Kooperation bei den Gemeinsamkeiten lässt Gemeinschaften möglich werden, die beispielhaft für eine Heilung der Erde sein könnten.

Alles an der AW und den Memen kann aufgeschoben werden. Aber mit dem, was jetzt gerade geschieht, sich zu beschäftigen, hier die Meme zu durchschauen, ist das allerwichtigste bei der AW. Was gerade geschieht, ist das, worum es in der Praxis bei den Memen geht.

Also lasst uns gemeinsam den Thread Marktwirtschaft so analysieren, als wäre er ein leibhaftiges Rohkost-Gemeinschafts-Ereignis gewesen:

Wann und wo tauchten welche Angriffe auf?

Wie hätte statt dessen eine friedenserhaltende Äußerung aussehen können?

Welche Schlüsse und Erkenntnisse können aus den Erfahrungen gezogen werden?

Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es, diese erste große Hürde aus Kochkost-Vergiftungs-Resten und parasitären Memen zu überwinden?

Hilfreich kann es auch sein, Brs Forum mit den gleichen Fragen zu untersuchen. Und dass die Leute aus Brs Forum versuchen, die gleiche Analyse hier beim Thread Marktwirtschaft durchzuführen. Manchmal versteht man besser, wenn man unbeteiligter Zuschauer ist. Vielleicht schafft es dann Rohkost als erste Kraft, diese erste große Hürde auf dem Weg zur Heilung der Erde zu überspringen…

 

Die Grund-Ideen der AW / Meme finde ich immer noch sehr gut! (in Frage stellen und Anreize korrigieren)
<b> – sorry, falls dabei meine Formulierungen „zu hart“ ausgefallen sein sollten
ich mir durchaus darüber im Klaren bin, dass meine Wortwahl manchmal (unbeabsichtig) etwas unglücklich ist. Aber auch daran arbeite ich schon seit einiger Zeit von ganz alleine!</b>

Genau das ist es: Einzig die zu harte Wortwahl ist das Problem, nicht dass jemand anderer Meinung ist:

<b>“Meme-AW-Kommune-Endlosdiskussion“
missionieren.Diskussion/Propagandamaschine…</b>

Man stelle sich vor, jemand würde zu B sagen: „Der B ist die reinste Propagandamaschine. Ständig will er einen mit seinen Rohkost-Endlosdiskussionen missionieren…“

Für mich ist das beleidigend, eine Art verbales Kriegsverhalten. Bemühungen um Aufklärung über natürlichere Ernährung werden als gut eingeschätzt, Bemühungen um Aufklärung über natürlichere Lebensformen werden als Propaganda verteufelt.

Dazu kommt noch die Unterstellung:
<b>- Mir persönlich gefällt es lediglich nicht, wie sie umgesetzt werden sollen (speziell in der Kommune)</i>

Dabei gibt es bei der AW niemals ein Sollen. Es gibt ein paar Ideen, Anregungen dazu.

Hier zeigt sich für mich, wie Reste der Koch-Vergiftungen plus parasitäre Meme ein Fehlverhalten hervorrufen, das kein Aufbauen eines kooperativen Miteinanders auf der Basis der vorhandenen Gemeinsamkeiten aufkommen lassen soll. Gemeinschaftsaufbau soll im Keim erstickt werden, auf dass man sich wieder voll aufs Kaufen konzentrieren kann. Das ist das automatische, unbewusste, nicht-beabsichtigte, aber dennoch verfolgte Ziel der Mechanik der Sozialen Marktwirtschaft: Natürliche Gemeinschaften schon im Keime zu ersticken. Alle Beteiligten sind gleichermaßen Opfer von Koch-Vergiftung plus parasitären Memen. Alle verlieren. Die Wirtschafts-Mechanik als Mechanik gewinnt. Die Menschen verlieren…

Hi Wiebke auch wenn ich vieles kritisch sehe bei der AW, entspann dich, bei uns begegnet man dir mit der schon legendären, forumsimmanenten Toleranz, gell, B? Ich mag es nämlich einfach, wenn Menschen Systeme infrage stellen, das ist immer spannender als ein Mitläufertum, m.E.

<b>Atombomben-Entwickeln</b>

<i>Tja, diese ewigen Systemverteidiger und Mitläufer sind schon sehr merkwürdig und in diesem Falle auch verachtenswert.  –Ich verstehe das „aber“ in diesem Zusammenhang nicht.</i>

War nur, weil ich davon ausgehe, dass Pille, Vergiftungs-Erscheinungen und die zunehmende Unfähigkeit der Menschen, sich liebevoll zu vertragen, auch zu diesem Geburtenrückgang  künstlich beigetragen haben.

<b>Verhütung ohne Gifte:</b>

<i>Ja, das ist ein interessantes Thema, mein intuitiver Standpunkt ist der, dass sich dies alles bestens regelt, wenn man wirklich naturgemäß lebt. Kann ich natürlich nicht belegen.

–Bist du überhaupt schon mal auf die Idee gekommen, dass die gängige Evolutionstheorie“ auch so ein Lügen-Mem ist?</i>

Selbstverständlich. Ständig. Man wäre kein AW´ler, wenn man nicht die falschen Aspekte der Evolutions-Theorie verstanden hätte, z.B. die Bejahung von Kampf. Bestand hatten aber bisher Variation plus Selektion. Aber man wäre auch kein echter AW´ler, wenn man nicht auch ständig offen wäre dafür, dass auch Variation und Selektion eventuell gar nicht existent sind. Aber ich habe von all den vielen Kritikern der Evolutionsbiologie, die ich gelesen habe, noch nichts gehört, was mich überzeugt hätte, dass die Erde nicht unter dem Prinzip von Variation und Selektion steht: Beispiel Tante Emma Laden: Ein wenig plaudern, Sozialkontakt, ist die eine Variante bzw. Variation. Supermarkt, das schnelle anonyme Geld, ist die andere Variation. Findet jetzt wirklich keinerlei Selektion statt? Oder haben nicht schon längst die Supermärkte einen Selektionsdruck auf die Tante-Emma-Läden ausgeübt und sie weniger werden lassen bis kurz vors Aussterben? Findet überall Variation plus Selektion statt, oder nicht? Wenn nicht, dann wären die Überlegungen über manipulative Meme usw. nicht mehr logisch zwingend.

Wenn die Erde nicht von Variation und Selektion ge(kenn)zeichnet ist, von was dann? Habe noch keine Antwort gefunden, die dann auch im realen Leben Bestand hatte.

<b>vollnatürlicher Kontakt zwischen Mutter und Kind möglich</b>

<i>Doch er ist schon noch möglich, wenn auch selten. Ich hatte solch einen natürlichen Kontakt zu meiner jüngsten Tochter. Sa hat ihn auch. Und viele andere Stillmütter auch, die ich kenne.

–Und da unterscheiden wir uns eben doch sehr dann von den Affen, wie ich meine. Der Mensch heißt eben auch darum Mensch, weil er fähig ist, solche Fehlentwicklungen zu erkennen und dann bewusst zu verändern. Wenn das nicht möglich wäre, hätte ich mein viertes Kind nicht natürlich bekommen und auch nicht voll gestillt.</i>

Hoffe sehr, dass du recht hast, und dass diese verrückte Zivilisation keine bleibenden Schäden in den Menschen hinterlassen hat.

<b>nacktem Oberkörper </b>

<i>Ok, wäre im Winter draußen auch ein bisserl kalt, aber zuhause geht das schon, liebe Wiebke.</i>

Und im Sommer draussen: Sind es da nicht Körperfeindlichkeits-Meme, die das als unschicklich erklären?

<i>Das ist richtig..</i>

<b>Gehirn anders gewachsen.</b>

<i>Das habe ich neulich auch mal gelesen, weiß aber im Moment nicht mehr wo.</i>

Macht nichts. Wissenschaft ist auch nicht viel mehr, als dass viele kleine einzelne Hinweise zusammengenommen irgendwann ein Bild geben. Wo nun genau eine bestimmte Sache steht, ist nicht so vorrangig wichtig. Erst mal müssen die richtigen Fragen gestellt werden und es muss über die Dinge offen nachgedacht werden. Spätere AW´ler können dann die einzelnen Daten und Untersuchungen zusammenstellen. Aber vorher haben wir anderes, wichtigeres zu tun, nämlich mitzuteilen, was zu Gesundheit und Glück schon jetzt schon ausgesagt werden kann im Gegensatz zum bisherigen Wissenschaftsmodell (mit seinen Schlechtkost-Empfehlungen usw.).

<b>wieder sehr viel mehr Kinder geboren.</b>

<i>Das könnte sein! Es gibt also doch Grund zu Optimismus, meine Liebe!

–Neue Information nicht, ich weiß nur, dass in manchen Kreisen unter Rohkostfrauen so etwas wie Panik ausbricht, wenn sie ihre Menses nicht mehr haben. Sie setzen dies eben oftmals mit fehlendem Eisprung und Unfruchtbarkeit gleich. Dies ist falsch. Außerdem: auch in Hungergebieten wie in Indien gibt es angebliche Übervölkerung…</i>

Hochinteressanter Punkt. Können wir den so zusammenfassen?: Die Rohkost führt zum Aufhören der vergiftungsbedingten Blutungen.

Dabei ist die Fruchtbarkeit dann wahrscheinlich sogar besser, aufgrund der Entgiftetheit.

Bei großer Magerkeit wie bei der Magersucht dürfte dann aber die Fruchtbarkeit auf Null gehen. Aber was ist mit den Hungergebieten? Könnte es nicht sein, dass die Menschen dort für 3 Monate zu essen haben, dann sofort schwanger werden, und einige Zeit später die nächste Hungerzeit kommt?

<i>Och, natürliche Empfängnisregelung wurde von Prof. Rötzer und seiner Frau schon Analphabeten in Afrika beigebracht. Ganz ohne tabellarische Aufzeichnungen und Messungen. Nur mit der symptomatischen Methode und Beobachtung. Das kann jeder. Einfach keine Liebe machen zu dem Zeitpunkt – auch wenn’s schwerfällt!</i>

Genau das ist der Punkt: Die biologische Überlegung sagt, der Mensch wäre eine Fehlkonstruktion, wenn er regelmässig etwas tun müsste, das ihm schwer fällt. Von daher sucht die AW nach einem Weg, wie Menschen nicht auf Lust verzichten müssen, und dennoch eine angemessene Geburtenzahl hinbekommen. Ist doch ein schönes Ziel, oder?
<i>Ach so. Aber auch dies trifft so nicht unbedingt zu. Die Natur ist m. W. so eingerichtet, dass sie auf jeden Fall Milch bildet. Eher verreckt die Frau, als das nicht Milch für den Nachwuchs da wäre. Aber ob sie dann noch so gehaltvoll ist, ist natürlich auch anzuzweifeln.

–Ach nein! Bitte nicht pessimistisch werden. Das steht dir nicht! Bewahre dir deinen Tatendrang und Optimismus, etwas verändern zu können. Du hast es ja schon! Schau nur mal wie aufgeregt die Fleischfresser auf dich reagieren ….sie sind halt sehr aggressiv durch ihren täglichen Leichenschmaus, der sie immer dran erinnert, dass etwas sehr falsch läuft in ihrem Leben. Das macht unzufrieden und schürt Aggressionen, m.E. Aber auch bei diesen Härtefällen bewahre ich mir gründsätzlich meinen Optimismus.</i>

Ja, ich sollte ja auch hier einige auf dem Laufenden halten von wegen Rohkost-Gemeinschafts-Experiment: Im Prinzip hat eine Art Gründungsversammlung in dem Thread Marktwirtschaft im Kritischen Forum stattgefunden.

Und das, was dort geschehen ist, ist das, worum es bei den Memen im tieferen Sinne geht: Das Mem „Hüte deine Zunge nicht!“ führt zu kleinen Verletzungen und entsprechendem Gestreßtsein. Und das Mem „Wenn nur kleinste Meinungsunterschiede vorliegen, hat eine Zusammenarbeit auf Grundlage der Gemeinsamkeiten keinen Sinn mehr…“ verstärkt neben dem Stress die Rückzugsneigungen. Gemeinschaft wird zersprengt. Und einige bleiben einsam und kaufen weiterhin viel. Diesen Thread sollte sich jeder anschauen als Lehrstück darüber, mit welchen Hürden Gemeinschaften konfrontiert sind. Mal sehen, ob dort und in dem neuen Thread dort diese Hürde übersprungen wird, oder ob eine vorbildliche Rohkost-Gemeinschaft wieder mal nicht möglich ist.

Abgesehen davon werde ich dort einen Thread eröffnen, wo vielleicht etwas systematischer ein Rohkost-Gemeinschafts-Vorbereitungstreffen im Internet(!) stattfinden kann und sich vielleicht doch etwas sammelt, – falls das überhaupt möglich ist innerhalb dieser alles verwirrenden Zivilisation(skrankheit)…

 

Rohkost-Gemeinschafts-Gründungstreffen in einem Thread? Könnte das funktioniern?

frage mich gerade, ob das, was aus Versehen geschehen ist im Thread Marktwirtschaft, sich auch gezielt machen lässt? Kann in einem Forums-Thread ein Rohkost-Gemeinschafts-Gründungstreffen stattfinden, das die vorliegenden Kochvergiftungs- plus Mem-Probleme sichtbar werden läßt und teilweise bearbeitbar werden läßt?

Ich probiers halt einfach mal: Ich lade als Gastgeberin hiermit einfach mal alle ein, die Interesse an einem Internet-Gründungstreffen haben, an diesem Thread teilzunehmen, mit der Bitte, dann auch meine Spielregeln zu achten. Jeder andere kann ja sein eigenes Gründungstreffen aufmachen und dort seine Spielregeln einbringen, und vielleicht führt ja wenigstens irgendeines dieser Vorbereitungstreffen zu einer Rohkost-Gemeinschaft, die mehr ist als nur eine dieser öden stinknormalen WGs.

So wird sich zeigen, ob es in der Menschheit überhaupt noch ein Potential für ein natürliches Gemeinschaftsleben, das den Heilungsweg für die Erde vorzeichnen kann, geben kann, oder ob der Point-of-no-return diesbezüglich (vielleicht schon längst) überschritten ist.

Also: Mal schaun, ob ein bewußtes Vorbereitungs-Treffen überhaupt zustandekommt, oder ob dann, wenn es ernst wird, Kochvergiftungs- und Mem-Hindernisse alles in Luft auflösen, so wie es im Sinne der Wirtschafts-Mechanik ist.

Hallo A, ich fasse mal zwei Beträge von Dir zusammen.
Im Artikel Nr. 2488 schriebst Du:

Hallo And,

Danke für die Zitate; nun weiß ich bescheid und kann mir die Lektüre sparen.
Ich hab mal von einer Sekte gelesen, ich weiß nicht mehr, wie sie heißt, bei der die Frauen allen Männern ständig zur Verfügung stehen MÜSSEN oder zumindest entsprechend unter Druck gesetzt werden. Alles unter dem Deckmantel der Nächstenliebe (hihi) und Gerechtigkeit (keiner darf zu kurz kommen). Auch Personen, die „bekehrt“ werden sollen, kommen in den Genuss dieser Dienstleistung. AW oder zumindest der Wiebke scheint Ähnliches zu planen.

Du meinst also, durch ein paar aus dem Zusammenhang gerissene Zitate schon alles zu wissen und Dir eine weitere Auseinandersetzung mit dem Thema anreizkorrigierte Wissenschaft und Meme sparen zu können. Letzteres ist Dein gutes Recht; die Begründung dafür mutet allerdings etwas seltsam an.
Deinen Sektenvergleich und die Unterstellung, daß die AW-ler oder Wiebke bestimmte Dinge planen würden, finde ich unpassend und ungerechtfertigt. Für diese Verdächtigungen und haltlosen Unterstellungen solltest Du Wiebke um Verzeihung bitten.

Weiter schreibst Du in dem Artikel Nr. 2523 (auf den ich hier antworte):
Wiebke und Ma, wegen mir braucht ihr euch nicht weiter zu betrüben, denkt euch doch einfach meine Beiträge weg (zu denen ich übrigens nach wie vor stehe) oder lasst sie von Ste löschen, ist mir recht; ich mische mich jedenfalls nicht mehr ein, und an der Kommune bin ich eh nicht interessiert, ihr braucht mich also nicht zu missionieren.

So so, erst machst Du bei der Diskussion mit, trägst durch Unterstellungen und Sticheleien dazu bei, daß die Diskussion von einer inhaltlichen langsam in eine Meta-Diskussion mit persönlichen Angriffen übergeht (Entartung der Diskussion) und dann ziehst Du von dannen und gibst Dein Desinteresse an alledem zu Protokoll.
Diese Taktik nennt man „zuschlagen und weglaufen“, auf Denglisch „hit and run“. Sehr unfein.

Und zum Schluß dann gleich noch mal eine Unterstellung in der Dir typischen Manier:
Mal ganz abgesehen davon, dass diese Diskussion/Propagandamaschine hier so ziemlich jeden Rahmen sprengt…

Propagandamaschine also. Ich nehme an, dies bezieht sich auf die Beiträge von Wiebke. Auch hier erwarte ich eine Entschuldigung.

Ich weise nochmal auf unsere Forumsregeln hin, besonders auf die Punkte 9 und 14. Gruß, St

9. Persönliche Angriffe auf andere zeugen von schlechtem Stil und fehlenden Argumenten und sind daher unerwünscht.

14. Beleidigungen und Verleumdungen sind justiziabel und daher in unseren Foren unerwünscht. Entsprechende Autoren werden ohne weitere Warnung gesperrt.

 

finde deinen Text sehr gut und hoffe, dass er zu einer Bewußtwerdung darüber führen kann, wie selbstschädigend, mögliche Freundschaften verhindernd usw. letztlich das Angreifen anderer ist. Genau dies: Bewußtwerden über den selbstschädigenden Charakter eigenen (Fehl-)Verhaltens ist letztlich das Ziel der AW-Arbeit mit den Memen. Um so dann zu einem liebevollen Miteinander kommen zu können.

Das manchmal erwähnte AW-12-Schritte-Forum ist übrigens nur die demokratische Variante (die aber erst ab einer gewissen festen Gruppe möglich ist) dessen, was du schriebst: Ein (funktionierendes) Forum wäre im Rahmen einer sogenannten „Konfrontation“ zu ähnlichen Sätzen wie du gekommen und hätte sie gegenüber der konfrontierten Person ausgesprochen als Anregung zur Bewußtwerdung. Den hiesigen Forumsregeln entsprächen im AW-Forum die Versprechen, die man sich gegenseitig gegeben hat und die so zu Spielregeln wurden. So kannst du dir diesen Teilbereich jetzt vielleicht ganz praktisch vorstellen. Nur dass bei einer AW-Forums-Konfrontation nicht ein einzelner versucht, so sachlich wie möglich die tatsächlichen Vorgänge zu erfassen (was Dir, wie ich finde, sehr gut gelungen ist), sondern eine Gruppe dies tut und zu einem Text aufgrund demokratischer Mehrheitsentscheidungen findet. Ganz am Anfang geht so etwas nicht demokratisch, wenn dann aber irgendwann eine stabile Gruppe von Menschen da ist, die auf die Einhaltung der Minimalspielregeln ebenfalls wert legen, kann die Entscheidung über die Textformulierung an die Demokratie in der Gruppe übergeben werden.

Vielleicht könntest du in Zukunft, wenn du jemanden gezwungen bist, zu konfrontieren, noch ein wenig mehr darauf hinweisen, inwiefern diejenige Person sich selber schädigt bzw. Reaktionen provoziert, die letztlich auch ihr überhaupt nichts Positives bringen,- so dass in diesem Sinne nichts unversucht bleibt, eine Verhaltensänderung möglich zu machen.

Viele Grüsse und in diesem Sinne weiter so…

W

 

<i>Namen anderer Forumsteilnehmer nicht im Betreff zu nennen – das hat immer etwas von mit-den-Fingern-auf-jemanden-zeigen an sich und ist daher bei uns verpönt.</i>

Finde ich auch sehr richtig. Die AW geht sogar so weit, das Experiment zu empfehlen, gar nicht mehr über einen anderen zu sprechen oder zu schreiben, sondern nur mit dem anderen direkt zu kommunizieren. Dadurch wird das Mem aufdeckbar: „So ein wenig tratschen, über andere herziehen und ein bisserl verleumden, das macht doch nichts…“ Sehe gerade, dass du ähnliches eben hervorragend formuliert hast:

<i>nachdem an einigen Stellen die Diskussion in Unterstellungen, Spekulationen über andere Teilnehmer und ihre Beweggründe sowie in persönliche Angriffe entartet ist, bitte ich alle, sich unsere Forumsregeln noch einmal gründlich durchzulesen.

Wenn es denn unbedingt sein muß, über die Motive anderer Forumsteilnehmer zu schreiben, dann soll dies nicht in der Form unterstellender Behauptungen oder rhetorischer Spekulationen geschehen, sondern es sollen direkte Fragen gestellt werden. Das heißt, es sollen einfach die Teilnehmer, bei denen man bestimmte Motive vermutet, direkt gefragt werden, ob dies zutrifft. So werden Mißverständnisse am schnellsten ausgeräumt.

Ich überlege, ob ich dies in die Forumsregeln aufnehme, weil derartige Spekulationen immer wieder vorkommen.</i>

Das, was du schreibst, ähnelt ganz stark der Empfehlung der AW, dass die Person direkt angesprochen werden soll, und nicht hinter ihrem Rücken Bemerkungen fallen gelassen werden sollen. Fände es super, wenn du deinen Text als Forums-Regel aufnimmst. Die AW meint, dass das Sich-Versprechen, zu versuchen, nicht übereinander, sondern miteinander zu sprechen, eines der grundlegendsten Versprechen überhaupt sein könnte.

<i>Ja sicher, das Forum ist auch eine Gemeinschaft. Mit wechselnden Teilnehmern und leider mit viel weniger realem Kontakt, als bei einer echten Lebensgemeinschaft, aber immerhin.

Aus dem Fehlen eines realen Kontaktes (bis auf wenige Treffen) ergeben sich aber auch viele Möglichkeiten, Mißverständnisse zu schaffen. Es fehlen Blickkontakt, Gestik beim Reden, Mimik, Körperhaltung und so weiter. Ich bitte Dich aus diesen Gründen darum, nicht alles, was hier geschrieben wird, auf die Goldwaage zu legen.</i>

Ich bin mir bewusst, dass, wer mit Menschen natürlicher leben will, in der Anfangsphase auch einiges aushalten können muss. Aber dass so ein Forum ja eine Art Rohkost-Gemeinschafts-Vorbereitungsgruppe darstellen könnte, war eine völlig neue Idee und Erfahrung für mich. Das löst in mir die Hoffnung aus, man könnte im Internet so weit kommen, dass man danach nur noch wenige persönliche Treffen braucht, um dann gemeinsam was anzumieten oder so.—Ich versuche immer wieder, andere AW´ler hierzu einzuladen, aber bei denen ist eine Art Resignation da: „die Menschen von heute sind zu zerstört, das bringt alles nur Streß, besonders im Internet…“ Ich versuche dann, ihnen klarzumachen, dass hier äußerst konstruktive und durchaus Hoffnung machende Dinge geschehen, aber bis jetzt konnte ich noch niemanden überzeugen. Dabei sehe ich ein Internet-Forum mittlerweile als Riesenchance an.

<i>Ich würde es eher so formulieren: einige Teilnehmer sind (aus welchen Gründen auch immer) nicht dauerhaft imstande, die Diskussion auf der sachlichen Ebene zu führen.
Dies galt und gilt nebenbei bemerkt auch für mich. Niemand ist perfekt.</i>

Genau dass du das selbst bemerkt hast, lässt mich ja so hoffen, dass etwas möglich sein könnte. Die AW versucht ja mit allen ihren Inhalten, dieses Bemerken beim Einzelnen hervorzurufen, wodurch dann ein beglückendes Miteinander möglicher wird.

<i>Zur Ursache solchen Verhaltens möchte ich sagen, daß ich verborgene Ängste vermute, die bei allzu stark von der Norm abweichenden Theorien und Denkgebäuden hervorkommen.

–Richtig. Hierzu verweise ich meist auf unsere Forumsregeln.</i>

Wie schon gesagt, entsprechen die Forumsregeln den „Versprechen“, die man sich im AW-Forum gibt. Das Versprechen macht die Sache dann ganz persönlich. Man hat einander ja dann in die Hand versprochen, zu versuchen, einander nicht zu beleidigen usw.

<i>Genau dies geschieht hier im Forum fortwährend. Wenn Du mal um den 27.9.01, den 25.1.02 und vom 16. bis zum 24.6.02 im Archiv des Forums liest, wirst Du feststellen, daß wir uns von einigen wenigen Teilnehmern verabschieden mußten.</i>

Gerade deshalb, weil Ihr das hier besser macht als sonst wo im Internet (nach 7 Monaten Suchzeit), bin ich hier geblieben. Wäre dankbar für einen Link, der mich ins Archiv führt.

<i>Gut! –Hier bitte ich Dich, zunächst den Prozeß der Klärung und ggf. Zurechtrückung bestimmter Aussagen in dieser Diskussion abzuwarten Und vorher noch einmal zu prüfen, ob Du nicht möglicherweise einige Angriffe auf die AW (insbesondere von AnK) persönlich genommen hast. Dies solltest Du nicht tun, denn Du, Wiebke, bist nicht die AW.</i>

Werde ich versuchen, so zu machen.

<i>Ich habe die Diskussion bewußt weiterlaufen lassen, obwohl es zu ersten persönlichen Angriffen und zu Unterstellungen kam, weil ich sehen wollte, ob die Teilnehmer die Kurve zurück zur sachlichen Auseinandersetzung auch ohne mein Eingreifen kriegen. Ich sehe aber, daß zumindest an einigen kritischen Stellen die persönlichen Angriffe immer mehr zunehmen. Das finde ich bedauerlich.

Noch eine Bitte an Dich: selbst wenn Du Dich (zu recht oder irrtümlich) persönlich angegriffen fühlst, nimm dies bitte nicht zum Anlaß, nun Deinerseits persönliche Angriffe zu führen. Genau dies ist die Spirale, die immer weiter abwärts führt.
An der Stelle, wo Du B Intoleranz vorwarfst und AnK (im Freunde-Forum) Reste von Kochkost-Vergiftung unterstelltest, ist es Dir nicht gelungen, auf der sachlichen Ebene zu bleiben. An den Stellen, wo Du die Angriffe als umformulierte Sätze zurückgegeben hast, ist Dir das sehr gut gelungen!</i>

Ich vermute auch, dass ich am allerehesten selber sachlich bleiben kann, wenn ich die Dinge, die ich verletzend finde, einfach mal nur durch Umformulierung spiegele.

 

Nicht umsonst gibt´s in ihren Heimatländern eine so strikte Moral; dies hängt genau damit zusammen, dass wohl keines der Mädchen auch nur die ersten zwei Wochen ihrer Geschlechtsreife ohne Schwangerschaft überstehen würde, wenn es keine strikten Tabus und deren ebenso strikte Überwachung gäbe.

—Bedenkenswerte Idee: Tabus als Verhütungsmittel. Die AW siehts anders rum: Tabus erzeugen Verlust der natürlichen Verhütungsmechanismen und Kaufzwang. Die Evolution hatte andere Möglichkeiten, die Kinderzahl zu begrenzen als Tabus. Aber interessante Frage.

 

die Frage, wie Gruppenpolygamie logisch aus der Unterdrueckung von Brunftsignalen fuehrt, das hattest du tasaechlich suggeriert. —Es ist ja keine Unterdrückung, sondern im Gegenteil eine Ausweitung der Brunftsignale auf das ganze Jahr und besonders auf die nicht-empfängnisfähigen Zeiten.

Entscheidend ist, dass die vielen Spermien für eine Konkurrenzkampf mit den Spermien anderer Männer gebraucht werden. Viele Spermien für einen Sperma-Konkurrenz-Kampf zu produzieren, ist viel sparsamer, als gewaltsame Rivalenkämpfe. Für seinen Harem braucht der Gorilla nur ganz wenige Samenzellen.

 

na ja..also in sachen flirten und romantik hast du noch nicht soo viel erfahrung was? hihi…

schon mal einer frau auf offeneer strasse blumen geschenkt?

oder eben früchte?

und das mit deinem schönsten lächeln?

wirst sehen wie sich der hormonhaushalt bei der auserwählten ändert…

schimpansen sichern sich die aufmerksamkeit ihrer auserwählten mit fleisch.

sie versorgen sie mit grossen stücken der jagtbeute, das wiederrum verändert dn hormonhaushalt…

und wenn du deiner freundin immer mal eine kleinigkeit mitbringst, dann ist das tausendmal effektiver als einmal zum geburtstag was grosses…

du siehst…früchteschenke sind so ziemlich das romantischste auf erden.

oder sollte es eden heissen…eden…erden. hm. vielleicht so.

aber ich weiss ja auch, wer heute an was paradisisches oder gerechtes glaubt, der ist gutmensch oder sozialromantiker.

ich finde es nur zu schade, wenn man nicht mehr daran glaubt.

 

LAECHELN tue ich im uebrigen nur, wenn es einen spezifischen Grund gibt, dieses fade Umhergelaechele meiner Alters- und Geschlechtsgenossen hat mich schon immer zutiefst ABGESTOSSEN.

—Ein Mem, das das Signalisieren von Kooperationsbereitschaft blockiert.. Lächeln als Gemeinschafts-Aufbauer?.—

 

manche Hunde fressen Gras ,wie Kathrin schon geschrieben
hat,wegen der Verdauung.Aber sie brauchen auch Grünes zum
Leben.Die Wölfe z.B. fressen ihre Beute auch ganz+Mageninhalt.Nur von Muskelfleisch können sie nicht leben.
Meine Mutter hatte Ihre ersten Hunde aus Unwissenheit(das war
so 1970)nur mit Fleisch gefüttert.Das Ergebnis war:sie
verhungerten fast.Der Tierarzt hatte zum Wiederaufpäppeln
Kälbermastfutter verordnet.

 

dass
Neandertaler und moderner Homo sapiens zu Zeiten der
Koexistenz vor bis zu 30.000 Jahren keine Gene ausgetauscht
haben. Demnach ist der Neandertaler kein direkter Vorfahr
des Menschen

 

ist es mir dort auch zu nervig, lieblos und kleinkariert. Ich mag solche persönlichen Angriffe nicht. Wenn man anderer Auffassung ist, kann man das sachlich sagen und sich ggf. ausklinken, wenn einem irgendwelche Konzepte nicht passen. Aber dieses ständige Nachkarten ist schon sehr deutsch und vor allen Dingen GEKOCHT, m.E.

Ich kenne eigentlich nur ein TABU und das ist das mutwillige Zerstören von Leben. Da bin ich kompromisslos. Alles andere kann ich gut akzeptieren und es gibt mir Impulse zum Weiterdenken. Diese Impulse bekomme ich nicht bei persönlichen Angriffen und Streit. Deshalb werde ich mich dort weder aktiv noch passiv beteiligen.

 

Ich habe in einem neuen Thread die Frage gestellt, wie eine alternative friedenserhaltende Formulierung hätte aussehen können. Ich will mich einmal selber daran versuchen:

Statt des Reizwortes Sündenbock wäre vielleicht friedenserhaltender gewesen: Ich vermute, ich bin zu unrecht zu einem Schuldigen erklärt worden, weil…

Statt der Reiz-Formulierung: du kannst ja die ehrliche Meinung offenbar nicht ertragen… wäre vielleicht freundschaftsförderlicher gewesen: Als ich an der und der Stelle Daten nannte, die eine AW-Hypothese in Frage stellten, hast du mich angeschnauzt…

(Was allerdings wohl gar nicht vorlag.)

Abgesehen davon hat dich niemand nach einem Gesamturteil über die AW gefragt, sondern danach, welche Irrtümer in der AW du siehst aufgrund welcher Hinweise oder Daten.

<i>Ist aber die Möglichkeit nicht gegeben, die eigene Meinung zu äußern</i>

Eigene Meinung äußern, würde bedeuten, aufzuzeigen, am besten sogar mit neuen Informationen oder Forschungs-Daten, warum und wo die AW Irrtümer oder Denkfehler aufweist. Was statt dessen ankommt, sind Beleidigungen usw. Über Meinungen freue ich mich, über Beleidigungen nicht.

Statt des Reizwortes „unglaublich anmaßend“ wäre vielleicht friedenserhaltender gewesen: Ich denke, du hast kein Recht, zu sagen dass du das und das findest (in dem Moment hättest du merken können, dass ich sehr wohl das Recht habe, etwas Allgemeines über den grundsätzlichen Umgang mit beleidigenden Verhaltensweisen zu sagen.)

Statt des Reizwortes: diffamieren… vielleicht: Ich denke, man wirft mir zu Unrecht Beleidigungen vor, denn das Wort x ist keine Beleidigung, weil…

Statt der Reizformulierung: eine „Auszeit zum Nachdenken“ zu verordnen… vielleicht: Ich denke, du hast nicht das Recht dazu, zu sagen, dass eine Auszeit vielleicht unumgänglich sein könnte… (da hättest du dann merken können, dass ausschließlich St eine Auszeit realisieren kann, die anderen aber durchaus darüber nachdenken dürfen, wie sie selbst entscheiden würden.)

Anstelle der Reizworte: als Henker aufzuspielen… vielleicht: Du darfst nicht darüber reden, was du für richtig hältst. (Da hättest du dann sofort merken können, dass ich das sehr wohl darf. – Die Unkenntnis über die Rechte anderer Menschen ist eine häufige Quelle von Streitigkeiten. Das parasitäre Mem lautet: Es ist für das eigene Lebensglück unwichtig, sich über die Rechte anderer Gedanken zu machen und auf diese Rücksicht zu nehmen.)

<i>Sollte wirklich eine Demokratie angestrebt werden, müssen die Spielregeln von ALLEN gemeinschaftlich festgelegt oder zumindest getragen werden.</i>

Könnten nicht 50 Rechtsextremisten sich in ein Forum einschleichen, und dann demokratisch alles ändern? Also muss ein Wachstum doch allmählich ablaufen: Erst wenn sich ein bis einige regelmässige Teilnehmer derart zuverlässig in der Beachtung eines Minimums an Spielregeln erwiesen haben, kann man die Entscheidung an die Demokratie einer kleinen Gruppe abgeben, die eben dann z.B. ein Forum gemeinsam betreiben würde. Die anderen sind dann zunächst noch Gäste, von denen einer nach dem anderen Mitglied werden kann.

Von daher gelten für jetzt sinnvollerweise erst mal nur die Forumsregeln und nur St kann entscheiden, die anderen können Meinungen dazu vorbringen.

Statt des Reizwortes: „Hof-Ideologie“… vielleicht: Ich möchte nicht, dass Ihr alle soviel über die AW sprecht. (In dem Moment hätte dir bewusst werden können, dass die anderen das Freiheitsrecht haben, darüber zu sprechen, soviel sie wollen.)

Und statt des Reiz-Wortes Mem-Paranoia… vielleicht: Ich denke, man überschätzt den Einfluss von Memen leicht, weil…

Und statt der Reizformulierung: ich bin Euch nur zu unbequem… vielleicht: Meine Begründungen, warum x an der AW unrealistisch ist, sollen Euch doch helfen, Glück und Gesundheit näher zu kommen (In dem Moment hätte dir selber auffallen können, dass du gar nicht gesagt hast, die AW irre sich aus den und den Gründen, sondern dass du nur eine Kette aus Reizwörtern gebildet hast.)

Statt der Reizformulierung:Den Mund lasse ich mir nicht verbieten… vielleicht besser: Ich möchte gerne weiterhin einfach so sagen, was mir einfällt, egal ob sich dadurch jemand verletzt fühlt. (In dem Moment hätte man dir antworten können, dass hier halt die Spielregel ist, dass die Verletztheit eines anderen nicht gleichgültig ist)

 

ein sehr trauriges schauspiel, nicht wahr?

im grunde genommen sehe ich in der aw die wirklich riesige chance, doch noch an sich und seinen eigenen antikollektiven haltungen zu feilen.

ich hab mich bisher auch im realen leben aus allzugrossen kollektiven zurückgezogen, teils einfach aus dem grund, das ich schon immer gespürt habe, das es ein wirklich tiefes miteinander nicht mehr ermöglicht.

an erster stelle verhindern schon statussymbole und verhaltensweisen, die nur aufgesetzt sind(machogehabe von jugendlichen, härtebeweise von männern, zickigkeit als kultaussage bei frauen) eine wirkliceh annäherung.

selbst bei jahrelangen freundschaften muss meist erst wirklich alkohol getrunken werden, um meinem freud(in) auch mal gefühlsmässig näher zu kommen.
(im unterschied dazu sind freundschaften seit kindertagen effektiver, leider verstreuen sich die aber immer mehr…)

das passt auch zur aussager meines freundes, der sagte, das freudschaften im alter immer seltener werden, da sich jeder auf sich und seine errungenschaftenb(haus etc) konzentriert.

verstädterung tut sein übriges.

hinzu kommt, das kochkost feine gefühlsregungen und einssein mit dem kollektiv kaum noch möglich macht, was dann zur übersteigerten selbstsucht führt.

mit all den schattierungen wie ellenbogengesellschaft, rechthaberei, unterdrückung anderstdenkender, gewalt in wort und tat.

nur bei katastrophen werde ansätze von zusammenarbeit sichtbar,,,und hemmungslos ausgeschlachtet als etwas besonderes, dabei ist es doch der normalfall…

nun, in einer kapitalistischen welt heisst es sich durchsetzen…
rücksichtslosigkeit und egoismus ist doch lobenswert, fördert es doch die leistungsbereitschaft.

und erhält die form der ausbeutung bei.
siehe spot..hundert verlierer…ein sieger…dabei ist es wohl umgekehrt.
diese ideale werden auch in der gesellschaft gepflegt, lass dich nicht unterkriegen, gefühle zeigen ist abträglich(oder hat jemand schonmal auf der arbeit vor seinen kollegen geweint, weil es im radio eine schreckliche nachricht gab?)

–genau so isses.
eine geminschaft benötigt ein auto, oder ein tv gerät usw…oder nur einmal kindersachen, die weitergebenen wurden..sowas war gerade im osten früher gang und gäbe, was aber einer konsumgesellschaft entgegenläuft.

aber wir sind nunmal in einer solchen gesellschaft und eine entwicklung umzudrehen benötigt wohl mehr zeit als ihr werden.

gerade der heutige trend zur versingelung spiegelt sehr schön die unfähigkeit zur wirklichen kontaktaufnahme… dem stehen knallharte materielle interessen im wege..

kinder muss man sich leisten können…ein irrsinn.

–also das eigene ich durchschauen, was eine wirkliche zusammenarbeit und kooperation unmöglich macht…

(Wann die ersten Beleidigungen?)

als theorien auf innere gegensätze gestossen sind, die eine abwehrreaktion in erlernter verhaltensweise erforderlich machten.

die eigene angst wurde übermächtig–verlustangst, existensangst, ein abrücken oder nachgeben waren erforderlich, ein sich öffenen und sich verletzlich zeigen.

aber das ist ja total verpönt..also notbremse angriff, wer mein innerstes in frage stellt, meine tiefen ängste freilegt muss bekämpft weden..vielleicht sogar vernichtet.(nichts anders ist burger und konz passiert)

in der psychoanalyse nennt man das wohl übertragung…der analytiker wird verbal anstelle des jenigen angegriffen, der mich wirklich verletzt hat.

darum sollte sich jder einmal seiner eigenen verletzungen und ängste bewusst werden.

–nachgeben, sich öffnen für neues…

weg vom ja aber–> hin zum warum nicht!
dann das beobachten der eigenen gefühle, macht mich das jetzt wütend, warum?
will ich jemanden verletzen mit meinen worten?
bin ich selber verletzt ? warum?

zum schluss immer die frage: ist mein handeln so, dass , wenn es alle machen, es zum frieden und glück beiträgt?

oder zum krieg?

bin ich denn selber soo wichtig, dass ich immer gleich meine saft ablassen muss und andere angreifen will, oder trage ich frei meine gedanken vor, ohne andere anzugreifen?

bin ich selber stark genug, um kritik neutral zu ertragen?

–irrationale verhaltensweisen setzen immer angst voraus.
wenn jemand wütend , beleidigend und abwertend , bzw persönlich wird, setzt das immer angst voraus…

und solange derjenige diese angst, diese verletzung nicht bewusstgemacht hat, wird er immer auf diese art von bedrohung mit den selben verhaltensmustern reagieren..und sich immer wieder fragen, warum man schon wieder in schwierigkeiten steckt…was nur eine zeichen des geistes ist, dass was nicht stimmt.

man macht diese fehler solange, bis sie aufgelöst sind, oder aber man nimmt sie mit ins nächste leben, wer weiss.

ein weitere grund ist die unfähigkeit offen über gefühle zu sprechen:
hier hast du mich getroffen, das tut mir jetz weh…

man frisst das dann rein und an andere stelle reagiert man dann über.

–trotz scheitern von experimenten weiterzumachen..

 

also ich finds einfach sehr unfein und auch überflüssig.

anstatt dich mal selber an der nase zu packen kannst du anscheined nur auf andere rumhacken und ideen , die dich anscheind sehr ängstigen durch überdeutliche ablehnung bekämpfen

du übersiehst dabei, das du dann einen teil deiner selbst bekämpfst, d.h. dich selbst verleugnest und nicht annimmst.

auch der vorschlag deine postings zu löschen ist im nachhinnein betrachtet nur ein schwacher versuch von dir, doch noch irgendwie die kurve zu kriegen.

soll das opfermut sein?

ich muss Sts ausführungen beipflichten…hit and run, sowie verbale gewalt auf niedrigster ebene , gepaart mit schlimmsten kochkostverhaltensweisen sind im grunde extrem zerstörerisch auf jegliche art von zusammenleben.

und nichts anderes geschiet auch hier.ist es doch auch eine spielart des zusammenlebens im netz.

da du aber anscheind eine sachliche diskussion nicht mehr führen konntest, aus
gründen der angst, musstest du auf angriff schalten..und das geht eben nur auf
sarkastisch, beleidigende,,,ja sogar diffamierende art und weise in diesem medium.

vielleicht hast du es noch nicht richtig verstanden : deine ausagen sagen absolut nichts über wi, mich, st oder irgendjemanden aus,sondern einzig und allein über dich.

sich jetzt grossmutig zu zeigen , oder schlimmer noch, auch noch die rolle des beleidigten rechthabers zu spielen, zeugt letztendlich auch noch von mangelnder einsicht.
schade.

darum noch mal eindringlich: es geht weder um aw noch um wi persönlich oder jemanden, sondern es geht einzig und allein um deine fähigkeit zum glücklichsein.

es geht um deinen arsch.

denn was hier passiert, wird auch in andere form in dein leben sichtbar werden, die unfähigkeit, probleme ohne beleidigungen und persönliche attacken zu lösen.

ich hoffe, das du das einsehen kannst.

 

deinen sehr tief nachdenklichen Text möchte ich nur durch folgende kleine Anregungen an An ergänzen:

Würde denn nicht ein freundschaftlicher, sanfter, liebevoller Umgang auch dir sehr viel mehr Freude machen? Bist du nicht jetzt selber gestreßt durch das alles? Kannst du merken, dass es dir selber schadet?

Und wie Ma so richtig andeutete:

Es ist selbstschädigend, Überlegungen zu bekämpfen, die das Ziel haben, auch dein Glück vergrößern zu können. Wenn du Erfolg mit dem Bekämpfen hast, bliebe dir doch dieses Glück für immer vorenthalten. Damit die Überlegungen auch wirklich zu mehr Glück führen, ist es wichtig, Fehler in ihnen zu suchen. Aber das ist etwas völlig anderes, als sie zu bekämpfen.

 

ist dir nie in den sinn gekommen, das du wirklich einen streit vom zaun gebrochen hast?

du bist verletzend und anmassend geworden, auch mir gegenüber.

und du siehst es nichtmal ein, sondern mimst die beleidigte leberwurst, das solltest du nicht tun.

warum bist du aggressiv geworden? weil du angst hattest, angst, dass dir jemand zu nahe kommt, dass dir jemand was wegnehmen will , was auch immer…

angst ist immer der grund für irrationale verhaltensweisen, die ein miteinander
hemmen…

wenn alle so reagieren wie du, ist dann ein miteinander möglich? wohl kaum…
du hast dein gefühl, dass du recht hast..aber zu welchem preis?

–na ja, das ist ja jetzt kindergarteniveau und zeugt ein wenig von hilflosigkeit.
nimm dich selber nicht so wichtig ..mach ich auch nicht…hihi

–du kannst deine eindruck gerne schildern..leider tutst du das in abwertender , selbstzentrierter form…als ob deine meinung der weisheit letzer schluss ist.
diskussion mit einer 9mm nenn ich das.

und nur weil eine theorie an deine ängste rührt , heisst das nicht, das andere dem so zustimmen.

es geht nicht um die aw..sondern um deine verhaltensweisen. denn auch bei einem andern thema würdest du so reagieren, bzw hast schon so reagiert.

die AW ist nichts, nur ein spiegel, wo du dich selber drinne siehst.

das hast du noch nicht eingesehen.

–ha ja,, mit deinem rumgezicke wärst du bei big brother wohl erste wahl gewesen hahaha

nimms nicht so schwer…
und spiel dich nicht als moralapostel und anwalt der geknechteten auf, der bestimmt, was anmasend ist und was nicht.

andere empfinden vielleicht anders und denen sprichst du somit ihre urteilsfähigkeit ab.

–da magst du recht haben. aber kannst du dich mit freiem gewissen von allen gemeinschaftsfeindlichen tendenzen freisprechen?

wohl kaum.

ich will mal ehrlich sein: dein verhalten auch bei anderen themen war ähnlich
unsachlich…

dies ist nur der höhepunkt deiner ausfälle, hat also weniger mit der AW als mit dir zu tun.

bring sachliche argumente vor, aber beschimpfe niemanden und mach niemanden runter.

das machst du aber schon wieder..siehe memparanoia. was soll das?
vor wem oder was hast du angst?

–kommen märtyrerinnen eigentlich auch in den himmel?
(und was erwartet dich da? tausende hübscher jungmänner? oder stehst du eher auf die erfahrerenden männer?..das müsste man mal klären hahaha)

solche verhaltensweisen zeugen immer von einem geringen selbstwertgefühl und von einer position der schwäche…

geht mir ja auch so…
du bist nicht unbequem sondern unhöflich…ein unterschied.
kannst du reines gewissens sagen, das dein handeln zum grundgesetz erhoben werde kann?

ich hab mich mal wochen nach einer auseinandersetzung mit eddie bei ihm entschuldigt, denn ich habe sehr emotional reagiert. was völlig blödsinnig und übertrieben war..

ich hab mir dann die postings nochmal durchgelesen und konnte so meinen Fehler korrigieren.

ich hab ihn auch nur aus angst angegriffen , eben aus angst dass das was ich mache, falsch sein könne…und da ich von meinem handeln nicht sonderlich tief überzeugt war, sprich, mein selbstbewusstsein niedrig war, hab ich agressiv reagiert.

das selbe passiert jetzt hier…nur du beharrst auf deiner position..   dein gutes recht. –recht haben um jeden preis, auch wenn die welt untergeht…soso.
auch wenn ich verletzend und agressiv reagiere..ich hab recht!!!!
so läuft das nicht.

du hast anscheind noch viele wunden , die nicht ausgeheilt sind.

das ist der erste ansatzpunkt, der dich von deiner übertrieben rechthaberei und stichelei befreien kann, auch wenns weh tut(ich weis wovon ich spreche)
so läuft das

 

Ein höfliches Umgehen mit den Menschen hier könnte zu so einer entspannten Stimmung führen, dass sehr viele Menschen gerne hier sind. Und unter diesen vielen netten, höflichen, entspannten Menschen wären bestimmt viele, die ähnliche Einstellungen wie du, A, hätten, und du würdest viele Freunde haben können. Unhöfliche Bemerkungen sind zwar zur Zeit modern, aber erzeugen doch einfach nur Stress, vielen Menschen ist das zu stressig, sie gehen wieder, und deine eigenen Möglichkeiten, A, viele nette Gleichgesinnte kennenlernen zu können, sinken. Außerdem denken andere über Dich, A: Oh, die A bricht mal gern einen Streit vom Zaune, lieber keinen nähreren Kontakt mit Ihr… Willst du das so wirklich, oder verwendest du einfach unhinterfragt eine für dich selber nicht günstige Verhaltensstrategie?

 

gestern kam mir die Idee, dass man zu einem Rohkost-Gemeinschafts-Vorbereitungstreffen nicht unbedingt aus ganz Deutschland mit viel Reiseaufwand zusammenkommen muss, sondern sich erstmal in einem Internet-Thread kennenlernen kann und schon so manches besprechen kann.

Einige hatten mich darum gebeten, sie auf dem Laufenden zu halten, was ich hiermit tue.

Ja, für mich ist das im Moment nur das halbe Leben. Ich spüre in mir, dass ich noch viel glücklicher werden könnte in einer Gemeinschaft Natürlich Lebender, – mit vielleicht einem Teil der Mitglieder, der sich auch für das Modell der Gruppenliebe interessiert.

Ich bin fest davon überzeugt, dass in einer solchen Rohkost-Gemeinschaft nicht alle völlig gleich gesinnt sein müssen. Wichtig ist nur die äußerst sorgfältige Trennung, bei den Gemeinsamkeiten Kooperation zu praktizieren und bei den Unterschieden Toleranz.

So stelle ich mir eine Rohkost-Gemeinschaft vor, wo ein Teil ganz normal verheiratet ist bzw. in Zweierbeziehung lebt, und andere Teile mit anderen Liebesformen experimentieren, – von Freier Liebe bis Gruppenliebe.

Wird das praktiziert, ist man wachsam bezüglich parasitären Memen, die statt Frieden den Krieg zu erzeugen suchen, so ist jedes neue Mitglied ein Gewinn für die Gemeinschaft, denn jede Kooperation in einem noch so kleinen Teilbereich bringt großen Gewinn für alle.

Bin mal gespannt, wie groß das Interesse an einer Rohkost-Gemeinschaft ist.

 

ein Beispiel, das mir jetzt gerade für Spielregeln einfällt, wäre z.B., dass man das Demokratie Pur-Spiel ausprobiert: Wer hat einen Verbesserungsvorschlag für die werdende Rohkost-Gemeinschaft. Dann kann jeder hier so ein Schreibfeld vollschreiben, und danach wird abgestimmt, von welchen Vorschlägen man noch mehr lesen möchte.

So sieht man dann z.B., wer Schwierigkeiten hat, demokratische Spielregeln einzuhalten.

Man könnte auch Teile aus dem AW-Forum mal ausprobieren: Wortmeldungen über eigene erkannte dysfunktionale Verhaltensgewohnheiten. Die andern schreiben dann wieder so ein Feld voll mit Rückmeldungen usw. Also gegenseitige Hilfe beim Freier-Werden.

Usw….

Zum realen Treffen: Mich haben halt die Berichte erschreckt, wieviel in der Vorbereitungsphase der damaligen Rohkost-Kommune quer durch Deutschland gefahren wurde, wie dann ein Haus gemietet wurde, und dann nach wenigen Monaten aus genau denselben Verhaltensproblemen, wie sie sich hier ansatzweise zeigten, das ganze zusammenkrachte.

Das Potential zur Problemlösung erscheint mir hier in diesem Forum schon größer, als es nach den Berichten damals war. Hätte man damals in einem Thread eine sorgfältige Vorbereitung gemacht, hätte man wahrscheinlich erkennen können, dass mit den damaligen Personen einfach nichts möglich war, und hätte unendlich viel Mühen, Nerven und Kosten sparen können. Deswegen finde ich das mit einem Internet-Vorbereitungs-Kreis so interessant.

<i>Diese Total-Ablehnung anderer Personen, wenn diese sich in Kleinigkeiten anders verhalten, als man erwartet, ist eine direkte Folge der nicht kontinuumsgemäßen Kindererziehung in unserer Gesellschaft. Jede moderne Mutter lehnt ihr Kind total ab, wenn es etwas falsch macht. Und Kinder machen vieles falsch. Jedesmal wird dem Kind signalisiert: ich liebe Dich nicht mehr, wenn Du Dich falsch benimmst. So etwas hinterläßt bleibende Spuren in der Psyche, die bei vielen Menschen nicht mehr änderbar sind.

Soweit meine Erklärung, die auch ohne ein Mem dazu auskommt.</i>

Auch dies wird selbstverständlich als Mem erfaßt: Die Kinder lernen das Mem: Sich so zu verhalten, ist normal, richtig und nützlich. Da solches Verhalten aber in Wirklichkeit selbstschädigend ist, nennt man das Mem dann ein parasitäres Mem, was fast das gleiche ist wie Kollektiv-Lüge.

Tja, überall wird ja empfohlen, auf persönliche Angriffe überhaupt nicht zu reagieren. Aber ist nicht so, wie es jetzt gelaufen ist, wenigstens eine Chance für ein Reflektieren eröffnet? Ignoriert zu werden macht den Urheber persönlicher Angriffe noch nicht nachdenklich, denke ich. Oder? Und ich frage mich, ob die persönlich Angegriffenen dann nicht doch einiges schlucken müssen, – und wie gut ihnen das tut?—

Aber es ist natürlich eine Kollektivlüge, daß man Kinder so wie oben beschrieben erziehen muß.

Also lasst uns gemeinsam den Thread Marktwirtschaft so analysieren, als wäre er ein leibhaftiges Rohkost-Gemeinschafts-Ereignis gewesen:

Dazu hat Ma schon viel geschrieben. Ich schließe mich dem an.

Wie hätte statt dessen eine friedenserhaltende Äußerung aussehen können?

Insbesondere hätten einige Leute bestimmte Aussagen nicht persönlich nehmen sollen bzw. auf eindeutig persönliche Angriffe trotzdem neutral reagieren sollen. So wird die abwärtsführende Spirale immer schlimmerer Angriffe sofort blockiert.

 

vorab: Ich halte diese Diskussion für ungeheuer wertvoll und wichtig, da ohne eine Klärung solcher Fragen (verbaler) Frieden für die Erde nicht herstellbar ist, – (verbaler) Krieg zwischen den Menschen der Erde also unvermeidlich bestehen bleibt.

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob dein Tip, eventuell gar nicht zu reagieren, der richtige ist. Mein vorläufiges Ergebnis: Vielleicht kennst du das sogenannte Broken-Windows-Phänomen: Wenn man es konsequenzenlos geschehen läßt, dass bei einem Haus ein Fenster eingeworfen wird, dann signalisiert das (vergl. auch Prof. Albert Bandura): „Das Scheibeneinwerfen ist hier gestattet, völlig normal.“ Und kurze Zeit später ist dann das ganze Haus zerstört. – In d.a.n. fängt einer mit der Beleidigungs-Hetze gegen Konz, Burger usw. an. Da die Newsgroups-Moderatoren solche Fenster-Einwerfer nicht sofort rauswerfen, halten die anderen das für normal und schließen sich dem geduldeten Vorbild an. Am Ende kann man über Rohkost kein einziges Wort mehr sagen, ohne als Sekten-Anhänger beschimpft zu werden.  (Siehe dazu Ma Beiträge.) Und dann geht der nächste Fenstereinwerfer hin und sagt: Ja, da, woanders im Internet, haben sie auch schon Steine geworfen. Also sind das eben üble Sektenanhänger, eben weil sie schon mal mit Steinen beworfen wurden, und dagegen auch noch deutlich protestiert haben (was dann wieder als „aggressiv“ tituliert wird)… Wenn ich die Situation ganz nüchtern analysiere, dauert es nur eine bestimmte Zeit, bis aus dem Dulden einer Beschimpfung z.B. als Sekte, so wie es gegenüber Konz in d.a.n. geschieht, irgendwann eine (auch juristische) Verfolgung wird, eventuell mit Verurteilung, aufgrund derer dann die vermeintliche Sekte völlig zerschlagen werden darf. Es kann also nur darum gehen, Räume zu schaffen, in denen Schimpfwörter wie Sekte in Verbindung mit anderen einfach nicht geduldet werden, auf dass wir nicht noch selber unsere eigene spätere Verfolgung einleiten durch Duldung. – Ich bin wirklich sehr interessiert, so viel wie möglich Menschen zu finden, denn ich lebe äußerst ungern allein, weil ich mir ganz lebendig vorstellen kann, wie wunderschön das Leben in einer Rohkost-Gemeinschaft sein könnte. Aber man muss auch unterscheiden können, was absolut nicht zusammenpaßt.

Um möglichst sachlich zu bleiben, versuche ich wieder nur eine Spiegelung der vielen neuen Texte von An: hier zu diesem Text:

Wie friedensfördernd ist es, wenn jemand sagen würde?:

„Ja der An, was der so sagt, das erinnert mich schon fast ein wenig zu sehr an ueberaus schlechte Filme. (Wenn ich so was sage, bin ich nur der Aufrichtige!). An´ Unaufrichtigkeit zeigt sich in seiner Tendenz, andern alles und jedes zum Vorwurf zu machen. Er muss ein unfreundlicher Mensch sein, denn es sind NIEMALS jene, die sich fuer freundlich ERKLAEREN, die es wirklich am Ende auch sind, sondern meist genau die anderen. An´ Worte sind von einer ueberaus aggressiven Grundstimmung gepraegt und auch jedes der bisher von mir gelesenen Postings des An, auch in anderen Foren, ist von einer eigentlich unerklaerlichen Neigung zur (natuerlich evtl. etwas subtilen) Aggression gekennzeichnet. Davon einmal abgesehen, sind An´ Ideen im Grunde TRIVIAL und eigentlich keiner besonders ausufernden Diskussion wert.“

 

Ich denke, ich sollte bewußt pessimistisch sein, um mich nicht zu sehr zu engagieren. Ich schließe mich Ma an und sage für mich: Die Menschheit ist zerstört und geht unaufhaltsam weiter bergab Richtung Krankheit, Un-Glück und (verbaler) Gewalt. Meine Aufgabe kann nur sein, zu informieren, dass es die AW gibt, die den Menschen wenigstens versucht hat, klarzumachen, warum sich in den letzten 10 Jahren laut DAK die Zahl der Depressionen, Süchte und Essstörungen verdoppelt hat. Aber die Menschheit war geistig nicht mehr in der Lage, den Ausweg aus der Falle zu sehen… Und ansonsten muss ich mich so viel wie möglich amüsieren und ablenken (ganz egal, wie krank mich das körperlich macht), um mich nicht zusehr zu engagieren. Gestern abend rief mich ein AW´ler an, um zu sagen, dass er nach ausführlicher Lektüre der Postings hier am Forum nicht teilnehmen würde, weil er das als hoffnungslos einschätzt. Ich werde es jetzt mal ähnlich sehen, damit ich höchstens noch positiv überrascht werden kann. Aus der Perspektive der Hoffnungs-Losigkeit fällt es mir vielleicht leichter…

 

Ich finde es sehr gut, dass du die beiden Threads geschlossen hast, die ins Kritische gehören. Nur: Bitte lies meinen Text über Broken Windows im Kritischen F. und stell dir dann vor, M hätte geschrieben:

Wir sind nur drei Leute, die St da nicht ganz über den Weg trauen.

http://f23.parsimony.net/forum51774/messages/27926.htm

Es wäre schön, wenn du Ms Beitrag löschen würdest. Die Formulierung: Nicht ganz über den Weg zu trauen unterstellt böse Absichten usw. und ist ganz dicht einer Verdächtigung bzw. Verleumdung. Und im Sinne der Broken-Windows-Theorie löst so etwas automatisch Nachahmung aus. Ausserdem gibt es hier nichts zu trauen oder nicht: Man hört sich die Argumente der anderen an. Wenn Argumente neuerdings als gefährlich erklärt werden, dann müssten Diskussionen grundsätzlich verboten werden. Also liegt M auf jeden Fall völlig daneben. Heutzutage sind höchstens solche Argumente verboten wie: Ich habe Erkenntnisse, dass keine 6 Millionen Juden vergast worden sind… Und solche Argumente habe ich nicht gebracht.

 

Spiegeln: Man stelle sich vor, jemand würde über An, das sagen, was er über andere sagt:

„Ja der An, der diskreditiert häufig, was meiner Meinung nach oft in Sektenkontexten zu finden ist. Scientology argumentiert wohl aehnlich wie An. Tja, ich könnte Geschichten erzählen von Menschen mit

plattesten Vorurteilen, nicht dass ich hier jemandem etwas unterstelle. Naja, An ist halt, wie andere schon in ihren wichtigen Einwänden über ihn sagten, unglaublich anmaßend und  diffamierend und spielt sich gern zum Richter und Henker auf.“

 

(Nicht zeigen, wie es verkehrt ist, sondern zeigen, wie es richtig wäre: Positive Modelle setzen, die zu positiven Memen führen können.)

 

Abgesehen davon kann es, allerdings nur genau dann, wenn feststeht, dass jemand die Ebene der sachlichen Diskussion tatsächlich zuvor selber verlassen hat, einzig dann zu einer Persönlichkeitsentwicklung kommen, wenn man Hypothesen über (Angst-) Meme formuliert, die ein Durchschauen von Kollektivlügen bzw. parasitären Memen möglich machen. Also halte ich diesen Aspekt von Ma für äußerst wertvoll. Und er bezieht sich nur auf den Angriffe-Aspekt, nicht auf die Inhalte. Die Inhalte habe ich z.B. gestern selber als sehr interessant kommentiert, z.B. im Falle der Überlegung, dass Tabus als Verhütungsmittel dienen könnten.

 

Außerdem ist die AW hundertprozentig falsifizierbar: Wenn neue zuverlässige Daten z.B. über die Hodengröße vorliegen würden, dann würde die AW z.B. zum Schluß kommen, dass Menschen von der DNS her zur Monogamie oder zum Harem veranlagt sind. Nur hat An solche Daten, die den Daten der Anthropologen widersprechen, nicht nennen können.

 

Spiegeln: Man stelle sich vor, jemand würde über An, das sagen, was er über andere sagt:

„Ja An, ich habe ich die Rohkost kritisiert, evtl. solltest du dich nicht zu weitgehend mit der Rohkost und ihren praktischen Zielen identifizieren.“

Diese Art der Forumulierung stellt m. E. eine raffiniert getarnte Verdächtigung dar, (hier im Beispiel:) Rohkost sei irgendwie ungeheuerlich und gefährlich.

„..sag mal An, ist dir eigentlich klar, dass du es hier mit erwachsenen Menschen und nicht mit Kleinkindern zu tun hast.  DU hast eine staendige unterschwellige Aggressivitaet verbreitet (obwohl tatsaechlich zu diesem Zeitpunkt UEBERHAUPT kein Grund im Sinne einer erfolgten Provokation hierfuer bestand) Na ja, von An ist man ja Thesen zur Sexualität gewöhnt, deren Absonderlichkeit  offensichtlich ist.“

Nur nebenbei bemerkt, käme eine sorgfältige Textanalyse zu anderen Ergebnissen als An, denke ich. Könnte man ja mal machen…

Ich persönlich halte es ja für sinnvoller, die friedenserhaltenden Alternativen zu formulieren, denn sie zeigen positives Verbalverhalten auf und machen es vor, wobei das Spiegeln wiederum nur negatives Verbalverhalten aufzeigt. Zeigen, wie es besser wäre, scheint mir wichtiger. Aber ich habe noch keine positiven Rückmeldungen zum Aufzeigen friedenserhaltender Formulierungs-Alternativen gelesen, weswegen ich noch warte damit, diesen Weg weiter zu erproben.

„An, ich konstatiere nur eine ueberaus ironische und herablassende Art deinerseits, Ma haette tatsaechlich sachliche Gruende, entruestet zu sein und war dies auch. Evtl. sollte ich den Forumsleiter St motivieren, auf dich bezogene ’noetige Schritte‘ zu unternehmen.“

 

herzlichen Dank für die aufmunternde Antwort.

<i>Ja, das glaube ich auch. wenn man mit Gleichgesinnten zusammenlebt, macht einfach vieles viel mehr Spaß!</i>

<b>Ich bin fest davon überzeugt, dass in einer solchen Rohkost-Gemeinschaft nicht alle völlig gleich gesinnt sein müssen. Wichtig ist nur die äußerst sorgfältige Trennung, bei den Gemeinsamkeiten Kooperation zu praktizieren und bei den Unterschieden Toleranz.</b>

<i>Ja! Super. – Also mit Gruppensex wird schon seit Jahrzehnten herumexperimentiert, so originell ist dies nicht. Die wilden 68iger waren voll davon.</i>

Die Experimente der 68er finde ich auch nicht gut. Aber „Gruppenliebe“ oder „Gruppenehe“ gefällt mir, und die ist noch nicht erprobt worden. Die wäre etwas völlig neues, weil sie mit einer viel größeren Verläßlichkeit, Fürsorglichkeit und Hilfe der Männer einhergehen dürfte. (Schluß mit dem Sitzengelassen-Werden durch Männer…) Am Gruppensex der 68er bin ich auch nicht interessiert.

<i>Ob es langfristig toll ist, weiß ich nicht. Ich kenne es einfach nicht und habe auch wenig Bedürfnis * danach. Ich führte die Gründe schon aus.

* Nur in meinen kühnsten TRÄUMEN manchmal.. Ähem…</i>

Diese kühnsten Träume versteht die AW als ein sich-mal-kurz-hervortrauen unserer DNS-bedingten Natur in Bezug auf die Liebesform, – nach all den beschränkenden Memen zum Thema Liebesweisen…

<i>Also ich würde bei so einer Gemeinschaft erstmal bei den praktischen Dingen des Lebens Kooperation betreiben. Gemeinsam Früchte bestellen (die Masse macht es billiger!), einen gemeinsamen Garten bewirtschaften, gemeinsames Zeitungsabo, Car-sharing etc.pp

Alles andere würde ich offen lassen.</i>

Genau. Da kooperieren, wo stabile Gemeinsamkeiten sind. Wenn das dann nach einiger Zeit ohne Störung durch parasitäre Meme ganz entspannt und reibungslos funktioniert im Rahmen einer liebevollen Stimmung, ergibt sich vielleicht manches weitere Experiment fast ganz wie von selbst, fast wie von allein… (Popsong…)  Das finde ich ja so toll, dass die AW so extrem viel Wert auf Behutsamkeit und völligste Freiwilligkeit legt, wohingegen es vom Begründer der Instincto-Therapie leider einen einzigen Satz gibt, der befürchten läßt, dass dort die Behutsamkeit und äußerste, größtmögliche Freiwilligkeit nicht immer absolut im Vordergrund steht.

 

Die Gästebücher wurden aufgrund eines technischen Defektes gelehrt.

Allerdings werden Worte wie Säuberung, Scientology, Anhänger, Ihr seid ja ein tolles Team…

heute allgemein als Beleidigungen verstanden.

Die AW empfiehlt die Erkenntnis, dass das Aussprechen von Beleidigungen selbstschädigend, (durch parasitäre Meme verursacht) ist, da es liebevolle, kooperative Beziehungen und die Bildung von Solidargemeinschaften verhindert, was wiederum statistisch gesehen im Durchschnitt ein erhöhtes Kaufverhalten zur Folge hat. Insofern kann ich nur ein sorgfältigstes Studium des Basis-Buchs der AW empfehlen, – und sich erst danach wieder zu melden. Weil Ihnen erst danach ausreichend bewußt geworden sein dürfte, wann Sie Beleidigungen verwenden und wann nicht. Die parasitären Meme suggerieren nämlich, es sei normal und in Ordnung, eine derartige Wortwahl zu praktizieren. Dass Ihnen solche Fehler bei der Wortwahl unterlaufen, zeigt leider überdeutlich, dass Sie das, was mit dem Wort Therapie (im Sinne einer Erzeugung einer Friedens- und Liebesfähigkeit) gemeint sein könnte, weder für sich selber überhaupt auch nur begonnen haben, – noch es qualifiziert praktizieren können. Von daher die Empfehlung, jetzt mit der Ausbildung anzufangen.

Sollte es zu weiteren Beleidigungen kommen, sehen wir uns gezwungen, strafrechtliche Schritte einleiten zu müssen.

 

Herzlichen Dank für deinen hochinteressanten Beitrag.

<i>Da du bezüglich der Hodengröße nur die halbe Wahrheit verrätst,</i>

War vielleicht doch nicht nur die halbe Wahrheit: Der heutige Homo sapiens liegt zwischen Harems-Typ und Polygynandrie-Typ. Monogamie scheidet also aus, denn dafür müssten die Hoden kleiner als beim Haremstyp sein. Ist dir Harem lieber als Polygynandrie, wo wir Frauen wenigstens auch unsern Spaß haben dürfen? Außerdem kann Wissenschaft  nicht ganz ausschließen, dass die Hoden heutiger Männer durch den Zivilisationseinfluß zu klein wachsen, was dann aber keine Änderung im motivationalen Apparat bedeuten muss. Auf Deutsch: Sie wären dann dennoch für Gruppenliebe konstruiert. Außerdem kann Wissenschaft nicht ausschließen, dass die heutigen Hoden durch den häufigen Nichtgebrauch ein wenig atrophiert sind, also geschrumpft sind. Außerdem kann Wissenschaft nicht ausschließen, dass durch die Realität der letzten Jahrtausende und die häufig fehlende Spermakonkurrenz sich Mutanten mit kleinen Hoden doch recht gut vermehrt haben können, besonders weil sie Einsparungen an Hodengewebe als Selektionsvorteil aufweisen. Aber auch das würde nicht bedeuten, dass die Motivationslage mutiert sein muss. Dies würde wohl mehrere Mutationen erfordern und dauert deshalb vermutlich länger. Interessant ist wissenschaftlich gesehen aber die Frage, ob im Moment Menschen mit schwächeren polygamen Neigungen begünstigt werden, eben weil mem-gegeißelte Partner sich sofort trennen, wenn sie auch nur irgend etwas von polygamen Neigungen beim Partner mitbekommen. Also ist das Gesamtresultat: Wolltest du natürlich leben, müsstest du entweder im Harem leben oder in einer Gruppenliebe, mit leichtem Übergewicht auf Gruppenliebe. Ich bin bereit dazu.  Und: Hier haben wir einen ganz entscheidenden Fehler: Das Größenverhältnis beträgt beim Gorrilla mehr als 2.0, beim Menschen geht es runter bis auf 1.09, Bonobos dürften ein gutes Stück höher liegen, also dazwischen. Dieser Teil der Daten spricht also eher dafür, dass der Mensch polygamer ist als der Bonobo, was wieder sehr stark für Gruppenliebe statt Harem spricht.

 

<i>noch mal meine Einmischung. Deine Behauptung war, dass der Mensch auf Polygamie programmiert sei; darauf könne man aufgrund der Hodengröße menschlicher Männer schließen. AW möchte daher Gruppenliebe nach dem Modell der Bonobos praktizieren (Massenorgien,</i>

Ich kenne Fotos von Prof. de Waal, wo die Kinder schon mal mit in die Scheiden der Frauen fassen, wenn 2 Frauen Sex miteinander haben, aber ob es sonstige Orgien aus mehreren Gruppenmitgliedern gibt, entzieht sich meiner Kenntnis.

<i>jeder mit jedem etc.), wenn ich das richtig verstanden habe. Demgegenüber äußerte ich die Vermutung, der Mensch sei zumindest monogamer als ein Bonobo-Schimpanse. Diese Vermutung kann ich auch anhand von Forschungsbefunden belegen. Dazu der Auszug eines Textes aus dem Internet (http://home.t-online.de/home/M.S.Salomon/sexpol.htm):

Gorillas leben bekanntlich in kleinen Gruppen, an deren Spitze ein Alphamännchen steht. Dieses Alphamännchen hält sich ein Harem liebeswilliger Gorillaweibchen und hindert andere Männchen mit massiver Körpergewalt daran, mit den Weibchen seines Harems zu kopulieren. Bonobos hingegen scheinen Eifersucht kaum zu kennen. In einer Bonobogruppe treibt es jeder mit jedem, Männchen mit Weibchen, Weibchen mit Weibchen und Männchen mit Männchen.

Die Tatsache nun, dass Gorillamännchen eifersüchtige Haremsbesitzer sind, während Bonobos von einer sexuellen Massenorgie zur nächsten hasten, liegt
nicht darin begründet, dass sich die Bonobos irgendwann einmal entschlossen haben, eine „freiere“ Sexualethik zu entwickeln. Wir treffen hier vielmehr auf zwei höchst unterschiedliche Fortpflanzungsstrategien, die, so grundverschieden sie auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, beide strikt der Logik des genetischen Eigennutzes folgen. Dem eifersüchtigen Gorilla wie dem toleranten Bonobo geht es vorwiegend um das Eine, den Fortpflanzungserfolg, und das impliziert: die Niederlage der sexuellen Konkurrenten. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass der Gorilla extravaginal, der Bonobo intravaginal mit den Konkurrenten um den Fortpflanzungserfolg kämpft. Das heißt, der Gorilla wird durch seine Körperstärke versuchen, männliche Konkurrenten davon abzuhalten, mit den Weibchen seines Harems zu verkehren (seine wichtigsten Waffen sind seine List und seine Muskeln), der Bonobo wird versuchen, mittels Killer- und Blockerspermien die Spermienarmeen seiner Beischlafkonkurrenten auszuschalten und so den Kampf um das Ei zu gewinnen (seine wichtigsten Waffen kommen also erst im Vollzug des sexuellen Aktes zur Geltung.) (3)

Forscher haben festgestellt, dass der Grad der „sexuellen Freizügigkeit“ innerhalb einer Spezies mit der relativen Größe des männlichen Hodens korreliert. Je größer der Hoden im Verhältnis zum Gesamtkörper desto offensichtlicher die Promiskuität, je kleiner der Hoden, desto eifersüchtiger werden die Männchen über ihre Weibchen wachen.

Natürlich stellt sich hier die Frage: Wie steht es um den Menschen? Was das Verhältnis von Hoden- und Körpergröße betrifft (sowie das Größenverhältnis von Männchen und Weibchen – ein weiterer wichtiger Indikator), sind wir irgendwo zwischen Gorilla und Bonobo angesiedelt. Kein Wunder also, dass wir in puncto Fortpflanzungsstrategie (beide Geschlechter!) zu einem Mischtyp neigen:</i>

Hier haben wir einen ganz entscheidenden Fehler: Das Größenverhältnis beträgt beim Gorrilla mehr als 2.0, beim Menschen geht es runter bis auf 1.09, Bonobos dürften ein gutes Stück höher liegen, also dazwischen. Dieser Teil der Daten spricht also eher dafür, dass der Mensch polygamer ist als der Bonobo, was wieder sehr stark für Gruppenliebe statt Harem spricht.

 

Fortsetzung:

<i>Im menschlichen Manne steckt zum einen das Potential zum eifersüchtigen Pascha, der mit allen Mitteln der Macht die Schritte seiner Frau (im Falle der Monogamie) bzw. seiner Frauen (im Falle der Polygynie) kontrolliert. Zum anderen lauert in ihm aber auch das Potential zum eher toleranten, liberalen, nur auf genetischer Ebene militanten Eikrieger. Welches Potential schließlich Überhand gewinnt, ist abhängig von den jeweiligen historisch-sozialen Umständen. Zitatende.

Ob die Schlussfolgerung des letzten Satzes korrekt ist, darüber kann man sich nun gewiss wiederum streiten (womöglich gibt es ja eine genetisch festgelegte „optimale“ Sexualpraxis, z.B. serielle Monogamie, unter bestimmten Umständen auch gemäßigte Polygamie, und evtl. gar lebenslange Monogamie, etwa für den Fall, dass man einen annähernd „optimalen“, gut passenden Partner gefunden hat; so ungefähr stelle ich mir das jedenfalls vor). Jedenfalls aber ist der Mensch, wie aus obigem Text hervorgeht, im Hinblick auf das genetisch angelegte Sexualverhalten NICHT dem Bonobo gleichzusetzen; quod erat demonstrandum.</i>

Hier noch die Begründung, warum die Hoden eines echten Monogamisten noch kleiner sein müssten als die des Haremshalters: Forscher stellten fest, dass die Menstruations-Rhythmen von Frauen auch heute noch synchron werden, wenn sie in einem Raum schlafen. Das erklärt man damit, dass früher Weibchen sehr häufig die Kinder anderer Weibchen töteten im Sinne der Konkurrenten-Beseitigung. Bekommen Weibchen ihre Kinder häufiger zur gleichen Zeit, haben sie nicht genug ungehinderte Kampfkraft, um sich gegenseitig bzw. die Babys erfolgreich angreifen zu können. Und in dem Moment, wo 2 oder mehrere Kinder gleichzeitig kommen, muss der Haremshalter zur Neubefruchtung der mehreren Weibchen mehr Spermien aufbringen können, als ein echter Monogamist jemals benötigen könnte. Von daher muss der Haremshalter größere Hoden aufweisen als der echte Monogamist. Insofern scheidet echte Monogamie völlig aus als Fortpflanzungs-System des Menschen. Mehr dazu im AW-Buch.

 

Dazu möchte ich anmerken, daß ich den Dialog mit Wiebke als neutral empfand und keine unterschwellige Aggressivität hineininterpretiert habe. Auch die Aussage „da fehlen doch alle Argumente“ empfand ich nicht als Angriff auch mich, sondern nur als sachliche Aussage. Ein Angriff hätte so ausgesehen: „da sind Dir wohl die Argumenten ausgegangen“ oder „die Argumente hast Du an dieser Stelle dummerweise verschlampt“.

Auch hier ist meine Interpretation des Gelesenen anders. Allenfalls würde ich den AW-Autoren eine gewisse Forschheit und Zielstrebigkeit attestieren, nicht jedoch Aggression.

 

an dieser Stelle sehe ich auch wieder, wie unterschiedlich der selbe Text von unterschiedlichen Menschen interpretiert wird. Ich sehe in dem von Dir zitierten Text Wiebkes eher einen besorgten Ton und ein Angebot, Frieden zu schließen.

Zur positiven bzw. negativen Interpretation von Forumsbeiträgen siehe mein gesonderter Artikel. Ich fürchte, wir alle sind es von unserer normalen Lebensumgebung so sehr gewöhnt, aus Vorsicht das Verhalten anderer eher als schädlich oder negativ zu interpretieren, daß es einer gewissen Umgewöhnung bedarf, wenn dies nicht so ist. Das sollten wir anpacken!

 

Ich für mein Teil habe nicht empfohlen, auf Angriffe überhaupt nicht zu reagieren. Ich habe empfohlen, weiterhin sachlich zu bleiben. Das ist der entscheidende Unterschied. Eine sachliche Spiegelung eines Angriffs ist natürlich eine der Optionen – aber nicht ganz einfach. Schlucken muß man auch bei dieser Spiegelung schon viel – man darf ja nicht mit den gleichen Mitteln zurückschlagen. Dafür verhindert man aber die Verschlimmerung des Konflikts, was ja auch eine Art von Belohnung ist.

jeder hat andere werte und vorstellungen, dazu kommen die ganzen überzeugungen (sich durchsetzen, egoismus, die ganzen meme eben, die ja als selbsterfüllende profezeihungen sogar als wahr empfunden werden…)

in einem gewachsenen stamm oder einer gemeinschaft wird vieles über rituale, stillscheigende übereinkünfte, regeln und gesetze, die von wo auch immer stammend, das leben regeln ´, sowohl agressionen als auch das liebes leben.

in einer zusammengewürfelten gruppe hat mán das wohl kaum.

eine übereinkunft muss erst getroffen werden und wenn auch nur einer die regeln nicht befolgt, welche zum agressionsabbau usw getroffen werden , schon ist der streit vorprogrammiert. in einer zusammengewürfelten truppe herrscht keine wirkliche liebe. auch die muss erst wachsen.

in einem stamm kann die liebe vieles heilen, selbst wenn man sich mal streite , liebt man ja den anderen auch , ist ja oft ein verwandter, oder man kennt sich seit kindesbeinen, somit kann eine versöhnung und vor allem eine agressionshemmung eher eingeleitet werden.

wo das nicht ist, da wird der stärkste die anderen wohl unterdrücken.

in einem gewachsenen stamm kann der stärkste auch der häuptling sein, allerding

ist er ein kind des stammes, er hat verantwortung und muss den stamm repräsentieren.

ich denke, er fühlt dies auch,

in einer zusammengewürfelten truppe ist das absolut nicht der fall.

der starke drangsaliert die schwachen, ist nicht zum schutz oder zum beistand da.

eben weil der schwache eben ein fremder ist…im stamm aber ein bruder, neffe, verwandter, freund.

ich meine, vielleicht spielt das auch eine rolle, ob es klappt oder nicht.

man muss immer bedenken, in einem stamm kann der starke nicht alle verschrecken, weil er dann auch alleine dasteht.

in der kommune schon, dann scheitert eben das experiment.

das heisst, die bereitschaft zum beherschen ist viel eher und auch negativer als bei stämmen, wo regeln und gewachsene beziehungen und vor allem die liebe untereinander das zusammenleben regelt.

auch ist man notgedrungen aufeinander angewiesen…in der kommune nicht, wenns nicht kappt, gehts nach hause.

eine kommune hat also nur sehr oberflächlich ähnlichkeit mit einen stammesleben.

erst wenn es wächst , dann kann es was werden, das heisst, wenn man nicht gleich abbricht, sondern die beste mischung abwartet, welche auch erst nach jahren entstehen kann.

sind mal so meine ideen.

 

tja..so wie hier sind bisher alle meine diskussionen im netzt verlaufen..

und das ist schon sehr erschreckend…es bezeugt nämlich eindringlich die nichtpraktizierbare gemeinschaft, wo jeder seinen platz zum glücklichsein findet.

sondern aus gründen der angst, das kann ich nur immer wieder wiederholne werden agressionen geboren.

das hat in der natur sein gutes recht…bei einer auseinadersetzung st die angst mein bester freund…aber leider wird diese kampfsituation mitlerweile in so ziemlich alle lebensbereiche übertragen…

was zur folge hat, dass die sanften wirklich flüchten…in depressionen, drogen,

süchte etc…

wohin sollen sie auch sonst gehen?

gründen sie eine kommune wird sie als sekte beschimpft (mein gott, ich komme aus dem osten, sekten sind für mich immer noch rein westliche phänomene für gestresste hausfrauen)

angst kommt einfach daher, das man denkt, irgendjemand will mein idividulles recht auf selbstbestimmung verhindern…das macht angst und man wehrt ab.

im grunde nix anders als eine rohkostdiskussion in andern foren.

erst beginnt es mit einer frage:

hilfe! ich habe das und das…drei tage später ist man ein sektierer und ein fanatiker. unglaublich.

rein objektiv betrachtet ist diese welt nicht mehr zu retten.

vielleicht ist das auch gut so und wennman diesen johannitersyndrom loslässt, wirds vermutlich leichter, das leben.

 

Es geht nicht darum, hier Sündenböcke zu finden, sondern um die Tatsache, daß Du anderen Teilnehmern bestimmte Dinge unterstellt hast und die Diskussion durch Deine immer absurder werdenden Unterstellungen und Sticheleien schließlich entartet ist.

Dieses Vorgehen habe ich bei Dir schon öfter bemerkt. Erst kommen ein paar (noch) harmlose Vermutungen über Deinen Diskussionspartner. Werden diese nicht umgehend widerlegt, werden Deine Spekulationen immer absurder und haltloser.

Eine mit Unterstellungen und Spekulationen über Deinen Diskussionspartner garnierte Meinung kannst Du Dir in Zukunft ganz schenken. Hier ist Deine sachliche Meinung gefragt.

Es ist ein Unterschied, ob man ein Denkgebäude oder eine Theorie angreift, oder ob man persönlich wird. Letzteres hast Du leider wiederholt getan. Und daß das rein ironisch gemeint war, kann ich leider nicht erkennen – sonst wäre sicherlich hier und da ein oder ein Zwinkern oder ein Teufelchen am Ende der entsprechenden Sätze zu finden gewesen.

Hier regst Du Dich über Dinge auf, die erst nach Deinen Angriffen geschahen. Ich habe Wiebke bereits darauf hingewiesen, daß sie auf Unsachlichkeit und persönliche Angriffe nicht mit Gegenangriffen antworten sollte. Aber Du wirst sicher verstehen, daß nicht jeder Mensch ein Heiliger ist, der nach dem ersten Schlag auch noch die zweite Wange hinhält. Insofern kann ich die Reaktion von Wiebke verstehen – auch wenn ich sie für ungeeignet halte.

Sollte wirklich eine Demokratie angestrebt werden, müssen die Spielregeln von ALLEN gemeinschaftlich festgelegt oder zumindest getragen werden.

Dies durchzusetzen ist meine Aufgabe hier im Forum.

Ich weiß bei diesen Sätzen weder, was der „Hof“ ist, noch wofür oder wogegen Du bist. Aber ich lese eine große Angst in diesen Sätzen – vielleicht irre ich mich ja.

Ich sperre keine Teilnehmer, weil sie unbequeme Aussagen machen. Aber ich sperre Teilnehmer, wenn sie durch persönliche Angriffe eine sachliche Diskussion torpedieren und entarten lassen und auch nach deutlichen Hinweisen nicht in der Lage sind, sich bei den Angegriffenen zu entschuldigen.

Und da Du dies nicht einsiehst, sondern nur die beleidigte Leberwurst gibst, bist Du erstmal bis Ende Oktober dieses Jahres gesperrt. Wenn Du danach wieder mitschreibst, werde ich selbstverständlich ein besonderes Auge darauf haben, ob Du wieder persönliche Angriffe führst und Dich an Spekulationen über andere Teilnehmer und ihre Motive beteiligst.

 

Die AW hat den nächsten Schub an Anerkennungen in Form ihres Anreizkorrigierten ,Nobel´preises ausgesprochen. Jetzt kann ich in Zukunft einem Kritiker der Rohkost sagen: „Weißt du, die bisherige Wissenschaft hat sich nur wenig zur Rohkost bekannt, – aber was wurden nicht auch für schreckliche Dinge im Namen von Wissenschaft verbreitet und getan… Die Wissenschafts-Reform Anreizkorrigierte Wissenschaft hat jetzt die Rohkost-Pioniere an die Seite der besten der bisherigen Wissenschaftler gestellt…

Die folgende Liste ist zugleich als meine Empfehlung bezüglich interessanter Literatur zu verstehen:

 

Gerade gestern hat jemand im Kritischen Forum Daten eingebracht, die die Hypothesen der AW falsifizieren sollten. (Allerdings stützten die Daten die Hypothesen der AW, anstatt sie zu falsifizieren.) Die aufgeschlossenste Reform der Wissenschaft in einem Atemzug zu nennen mit einer auf der ganzen Welt verfolgten Religion, betrachten wir als Rufschädigungsversuch. Aber warum ist ein Mensch nicht in der Lage, sich durch sachliche wissenschaftliche Gegenargumente – und -daten Freunde zu machen? Warum muss er statt dessen sich Feinde, Verlust möglicher Freundschaften und Streß verschaffen? Darauf hat Darwin die Antwort initiiert: Variation und Selektion kennzeichnen das Erdgeschehen. Zerstrittene, einsame Menschen kaufen statistisch gesehen im Mittel mehr als Menschen mit vielen liebevollen Freundschaften. Nur derjenige Teil des Wirtschafts-Medien-Verbundes entgeht der Selektion, der Meme ausstreut, die die Menschen unfähig machen, zwischen eigenen Beleidigungen, Verleumdungen usw. und Argumenten unterscheiden zu können. Der Mensch wird so unbewußt zum Friedensbrecher, zum Vertrag(en)sbrecher, zum Verbrecher. Und er selber lebt in der Illusion, er hätte nur Argumente vorgebracht. Im Kritischen Forum kann man haargenau den Unterschied zwischen Beleidigungen sehen, die unvermeidlich zur vorrübergehenden Sperrung durch den Forumsleiter führten, und Argumenten bzw. Daten, die von der AW mit herzlichstem Dank begrüßt und mit Freuden sachlich beantwortet wurden. Was Ihnen nicht bewußt ist, ist, dass Sie die Ebene der Argumente, ohne es selber gemerkt zu haben, zugunsten der Beleidigungsebene verlassen haben. Und bei Beleidigungen gilt das Broken-Windows-Phänomen: Wenn man es einmal geschehen läßt, dass jemand ungestraft ein Fenster einwerfen darf, ist in Kürze das ganze Haus zerstört, weil die andern das Fenstereinwerfen als geduldet und normal nachzuahmen neigen, da viele Menschen grundsätzlich nachahmen, was ihnen als normal erscheint.

Im weiteren werden die Ihnen offensichtlich selber nicht bewußtgewordenen Beleidigungen usw. aufgezeigt, und danach Anregungen für friedenserhaltende Formulierungs-Alternativen. Sie sollten sich bewußt sein, dass diese Beleidigungen alle in einem Strafverfahren Verwendung finden würden.

Ihr macht da eine riesige Dummheit ! —Das liegt ganz dicht bei: Ihr seid dumm! – Friedenserhaltende Alternative: Ich meine einen selbstschädigendenden Irrtum in Euren Hypothesen zu erkennen, weil die und die wissenschaftlichen Untersuchungen an der und der Stelle Eurer Hypothese X zu widersprechen scheinen…—  (Scientology-Begriffe) wie kopiert absolutes Pendant zu „Meme“  —Der Initiator der Verbreitung des Begriffs der Meme ist einer der einflußreichsten Wissenschaftler unserer Zeit: Prof. Richard Dawkins, Oxford University. Vielleicht tritt er gegen Sie als Nebenkläger auf, weil sie ihn in die Nähe einer weltweit verfolgten Sache gerückt haben. Strafantrag auch wegen Volksverhetzung, da gewalttätige Angriffe gefördert werden durch ein In-die-Nähe-Rücken zu verfolgten Dingen – Friedliche Kommunikation: Wie sind die Unterschiede des wissenschaftlichen Mem-Begriffes zu x und y…?  —Noch nie hat die AW auf ein wissenschaftliches Argument mit Verweis auf eine Verhaltensgestörtheit durch parasitäre Meme reagiert. Ausschließlich im Fall von justiziablen Beleidigungen tut sie das regelmässig. Bringen Sie wissenschaftliche Daten zur Weiterexistenz der Seele, und wir werden uns damit beschäftigen.—  Totalitärer  —Totalitär wird z.B. mit dem Nationalsozialismus assoziiert: Strafantrag wegen Verleumdung, eventuell auch Volksverhetzung. – Friedlich: Wie geht die AW mit wissenschaftlichen Untersuchungen, Daten und Argumenten um, die ihre Hypothesen falsifizieren könnten? (Antwort: Sie freut sich darüber.)—  Scientology geht da ganz genauso vor   —Strafantrag wegen Rufschädigung – Friedlich: Wissenschaftliche Gegendaten abzublocken wäre selbstschädigend…—   Unsinn —Strafantrag wegen Beleidigung. – Friedlich: Ich vermute an der Stelle x einen Irrtum, der Euch selber schaden könnte, weil…—   Erzeugt man denn nun aber liebevolles Verhalten durch die Einleitung rechtlicher Schritte ? Sind das denn die korrekten Vorgehensweisen, die zur Kommunikation, zum gegenseitigen Verständnis und zur Auflösung von „Memen“ führen ? —Zusammen mit den obigen Erläuterungen und den alternativen rationalen Kommunikations-Modellen: Ja. Es gibt nichts anderes, was durch parasitäre Meme verhaltensgestörte Menschen ändern könnte. Und viele sind absolut nicht änderbar, da sie sich von dem Normalitätsdruck zum Fehlverhalten nicht frei machen können.—   die harte Worte gebrauchen um Kritik auszusprechen ?    —Der Mensch soll friedensfähig werden und weiche Worte verwenden. Harte Worte provozieren Krieg.— Ist das Ergebnis Eurer AW-Philosophie ?  —Eine der wesentlichsten Erkenntnisse der AW ist, dass die parasitären Meme das konsequente Reagieren auf das Fehlverhalten anderer hemmen, wodurch eine Kultur eines Normalscheinens des gegenseitigen Stressens entsteht, die dann wieder mit einem statistisch gesehen erhöhten Kaufverhalten einhergeht. Freiheit von parasitären Memen bedeutet also, durch klare Konsequenzen plus Information über positive Verhaltensalternativen ein Ende der Fehlverhaltensweisen möglich zu machen.—  Sekten  —Strafantrag wegen Rufschädigung – Friedlich: Solche Reizworte grundsätzlich nie im Zusammenhang mit dem Gesprächspartner verwenden, am besten überhaupt nicht, da es sich um einen potentiell auch zu Gewalt aufstachelnden Begriff handelt. – Parasitäre Meme bedeuten Irrationalität. Der wissenschaftliche Rückschluß Ihres Satzes wäre: Jeder, der eine Strafanzeige wegen Beleidigung tätigt, ist verdächtig, ein Sektenmitglied zu sein. Irrationaler dürfte es kaum gehen…—  Es besteht ein kilometerweiter Unterschied zwischen kritischen und beleidigenden Äußerungen, den aber nur relativ virusfreie Menschen sehen können. (Virus des Geistes=parasitäres Mem.)—   infantilen und defizitären  —Strafantrag wegen Beleidigung – Friedlich: Ich meine einen Irrtum zu erkennen, weil die wissenschaftliche Untersuchung x besagt… —  oberdumm —Strafantrag wegen Beleidigung—   philosophischen Greenhorns  —Strafantrag wegen Beleidigung—

(Zum Fall des Nicht-trauens) schön sind solche Aussagen nicht. Und wenn sich jemand zum Sprachrohr anderer macht („Wir sind…“), dann finde ich das nur lächerlich. Ich hab dazu immer den Spruch: jeder macht sich so lächerlich, wie er nur kann. Also lasse ich diesen Artikel stehen. Er spricht für sich selbst.

 

—Wir gehen gerne auf den Text ein, da es um ein zentrales Element der Interdisziplinären Wissenschaft Memik geht: Die Wirtschaftsmechanik multipliziert parasitäre Meme, die es als normal hinstellen, andere Menschen anzugreifen. Dadurch werden Menschen für Menschen zu Stressoren, man zieht sich voreinander zurück, Gemeinschaften werden unmöglich, und der Einzelne kauft im Mittel mehr: Die Wirtschaftsmechanik als blinder Automatismus hat gewonnen. So ist der Versuch, eine Einsicht in den selbstschädigenden Charakter aggressiver Kommunikationen hervorzurufen, Kernbestandteil eines Friedens-Schaffungs-Prozesses. Ganz egal, ob eine solche Einsicht hier möglich ist, mag es dennoch lehrreich für andere sein. Schließlich lautet unsere Aufgabe: Anreizkorrigierte Wissenschaft im Internet zu lehren…—  Es hätte bei Weitem gereicht, mir zurückhaltend mitzuteilen, welche Wortwahl, welche Rhetorik und welche Form des Inhaltes Sie beleidigen könnte, man kann nicht unbedingt vorher wissen, wo Ihre Empfindlichkeiten liegen. —Nur eine kleine Ergänzung hierzu: Es handelt sich nicht um individuelle Empfindlichkeiten. Meines Wissens orientieren sich Richter danach, welches Verständnis in der Bevölkerung vorherrschend ist. Von daher sollte man, wenn man sich in dieser verrückten Welt, die so voll ist von irreführenden Memen, nicht völlig sicher ist, im Zweifelsfall von einem Rechtsanwalt beraten lassen. Der kann einem ziemlich sicher sagen, was ein Richter als Beleidigung auffassen wird und was nicht. Will man sich diese Mühe nicht machen, sollte man sich grundsätzlich jedes Reizwortes, das eventuell als unhöflich aufgefaßt werden könnte, vorsichtshalber enthalten.—

Es ist kein Problem mich darauf einzustellen und mir alle Mühe zu geben, den von Ihnen vorgeschlagenen Kommunikationsstil einzuhalten. Es ist unerheblich für meinen Inhalt. Ihre überzogene Reaktion wird andere Leser aber zum dem Verdacht zwingen, es hier mit einem totalitärem Sektensystem zu tun zu haben. —Nein. Sie sprechen hiermit wieder eine solche Verdächtigung oder Verleumdung aus und stiften dadurch eventuell andere zu ähnlichem an. Das heißt, dass Ihr Kommunikations-Stil immer noch nicht ganz raus sein dürfte aus dem strafrechtlich relevanten Bereich. Davon abgesehen: Viele neutrale Leser würden sich eher wundern, warum wir uns so viel Mühe geben, anstatt die Sache einfach zur Anzeige zu bringen und fertig. Es gibt in unserer Kultur noch sehr viele Menschen, die trotz aller parasitären Meme noch einen Rest an Empfinden für den Unterschied zwischen friedensfördernden und kriegsfördernden Kommunikationen haben.—  Offensichtlich bin ich ja nicht der Einzige, der einen solchen Verdacht schon einmal geäußert hat und offensichtlich ist Ihre Klage gegen mich nicht die erste gegen jene, die Sie mit Scientology vergleichen. —Die Wiederholung einer strafbaren Äußerung ist wiederum strafbar. Wenn Sie sagen: Frau Meier hat Sie ja auch schon dummes Arschloch genannt… würde ein Richter dieses Zitieren einer rechtswidrigen Handlung auch wieder als rechtswidrige Handlung auffassen. Insofern ist Ihr letzter Satz immer noch nicht eindeutig aus dem rechtwidrigen Bereich raus. Ganz abgesehen von einer Friedensförderlichkeit. Zumindest können Sie sich niemals Freunde machen durch einen solchen Satz. Und genau das ist selbstschädigend: Sich unnötig Feinde zu machen statt Freunde. Selbstschädigend ist das auch dann noch, wenn Sie anderes bekämpfen, um die Geschäftschancen für Ihre Beratungen zu erhöhen. Denn für alles Geld der Welt können Sie nicht dasjenige Wohlbehagen kaufen, das aus tiefsten Freundschaften erwachsen könnte, die die AW als natürliches Lebensziel empfiehlt.—  den Rechtsweg zu gehen, damit zu drohen—  Drohung ist ein Wort, das ausschließlich verwendet werden sollte, wenn jemand eine rechtswidrige Tat androht. Eben weil es die falsche Verdächtigung beinhaltet, der andere könne des Straftatbestandes der Bedrohung schuldig sein. Also ist Ihre Formulierung immer noch am Rande einer Verleumdung und wirkt keinesfalls freundschaftsförderlich. Wir kündigen ein Rechtsmittel gegen eine von Ihnen getätigte Rechtswidrigkeit an. Und auch nur genau solche Worte darf man verwenden, wenn man friedensförderlich wirken möchte. – Ein wenig erinnert mich dies hier an das Schwergewicht, das in der modernen Philosophie auf die Sprache gelegt wird. Die Memik legt in etwas anderer Weise auch ein Schwergewicht auf die Analyse der Sprache: Sprache als Kriegsbeginn oder Friedensbeginn, Sprache als Teil der Neurose, der psychosomatischen körperlichen Erkrankung, der Sucht usw.—   äußerst zweifelhafte   —Friedenserhaltend wäre: Ich habe wegen dieser und jener Daten große Zweifel an der Richtigkeit Ihrer Überlegung y… „zweifelhaft“ hat schon etwas angreifendes, eine Spur von Verleumdung, fördert auf jeden Fall eher Feindschaft als Freundschaft.—   Parallelen zu totalitären Systemen   —Es geht wunderbar, selbstschädigende Aspekte aufzuzeigen, ohne solche Worte überhaupt auch nur zu verwenden. Z.B. würde man es uns als Beleidigten noch nicht einmal übelnehmen, wenn wir sagen würden: Taja Eh erinnert uns an Nationalsozialisten, die Sozialdemokraten als totalitäre Kommunisten denunzieren… Aber dies würde nicht bestmöglich friedensförderlich sein. Wir können die Beleidigungen usw. auch aufzeigen, ohne eine Parallelität zu den Nationalsozialisten aufzuzeigen. Wenn ein Angegriffener solche Parallelen zieht, kann man das noch verstehen. Aber ein Angreifer macht sich nur schuldig damit, sonst nichts. Von daher empfiehlt die AW, alle solche Parallelen wegzulassen, und die vermeintliche Selbstschädigung ohne jegliche Parallelen aufzuzeigen in ihrer Einzigartigkeit.—  man muß also Angst haben, von den AW-lern mit Klagen überzogen zu werden,  —Auch mit dieser Formulierung können Sie sich nur Feinde machen, weil damit die Klagen, die ein positives Rechtsmittel sind, als schlecht hingestellt, werden, – so als wäre das Klagen wiederum selber eine Art Verbrechen oder wenigstens eine  schlechte Handlung. Solch eine Behauptung ist aber immer falsch. Es ist ein Menschenrecht, Klagen vorzubringen. Wollen Sie die Menschenrechte einschränken?—    wenn allein schon nur vorsichtige Fragen oder Andeutungen in dieser Richtung gestellt werden.  —Großer Irrtum, denn man kann vorsichtig und freundlich fragen, ohne auch nur eine Parallele zu anderem zu ziehen.—  intoleranter Systeme, dessen Verdacht  —Hier verwenden Sie wieder Reizworte, die auch so verstanden werden können: „Ihr seid intolerant, verdächtig, verdächtig…“ Also in Richtung der Rechtswidrigkeiten Beleidigung und falscher Verdächtigung. Das Problem scheint mir einfach zu sein, dass Ihr ganzer Sprechstil voll von Kriegs- und Kampfbegriffen ist. Er müsste völlig umgekrempelt werden. In gewisser Hinsicht muss man neu sprechen lernen, will man sich von den diesbezüglichen parasitären Memen freimachen.—  Sie bauen mit Ihrem letzten Text geistige Sperren in die Köpfe potentieller Kritiker ein,  —…Beleidigungen zu unterlassen und stattdessen sachlich wissenschaftliche Argumente vorzubringen. Genau. Und das muss auch so sein.— Eure dunklen Ecken  —Friedensförderlich wäre: Ihre Irrtümer und Denkfehler x, y, z….  dunkle Ecken hat wieder etwas von falscher Verdächtigung. – Die von Ihnen früher gestellten Fragen hätten keineswegs zu einer wissenschaftlichen Klärung beigetragen, deswegen wurden sie nicht beantwortet. Konkrete wissenschaftliche Argumente werden immer beantwortet. Für die Beleidigungs-Analyse nehmen wir uns Zeit, weil sie ein Lehrstück für den weiten Weg zum Frieden durch friedensfördernde Kommunikation ist. – Zur Friedensfähigkeit gehört laut AW auch die Vertrag(en)s-Fähigkeit: Ein von parasitären Memen unbeeinträchtigter Mensch fragt sich: Wie lauten die Verträge? Und kommt dann zur Antwort, dass bezüglich der Gästebucheinträge der übliche Vertrag im Internet ist, dass jeder Homepage-Betreiber nach Gutdünken löscht oder stehenläßt im Sinne eines Hausrechtes. Also sind Ihre Fragen bezüglich des Gästebuches schon an sich vertragswidrig. Abgesehen davon waren alle 3 homepages über mehrere Stunden ausgefallen und mussten völlig neu aufgebaut werden, wodurch automatisch die Gästebuch-Inhalte nicht widerherstellbar sind.—   dogmatischen und unbeweglichen Philosophie  —Freunde kann man sich mit solchen Worten auf keinen Fall machen. Wenn wir einen Beitrag löschen würden, weil er auch nur eine Beleidigung enthält, ist das sinnvoll und richtig. Und seit dem Absturz der homepages haben wir Ihre Texte nicht gelöscht, obwohl sie Formulierungen beinhalten, die für mehrere Prozesse ausreichen würden. Das würden die meisten homepage-Betreiber nicht machen. Ein sehr guter Forumsleiter hat gerade eine Person gesperrt und aus dem Texte einer anderen Person die Beleidigungen (gegenüber Dritten) herausgestrichen. Kommt es noch einmal vor, wird das sicherlich auch zu einer Ankündigung einer Sperre führen. Wir sind nur deswegen so ungewöhnlich zurückhaltend mit dem Sperren bzw. Löschen, weil wir ja nichts unversucht lassen wollen, das Selbstschädigende im Beleidigen bewußt zu machen.—   empfinde ich als Arrogant, Selbstherrlich, —Freunde können Sie sich mit solchen Worten niemals machen, da diese Worte allgemein vorwiegend als Schimpfwörter im Gebrauch sind. Wissenschaftliche Argumente sind etwas völlig anderes: Z.B.: Die Studie x war ein Hinweis darauf, dass die Seele reinkarnieren kann, weil… Bringen Sie solche wissenschaftlichen Argumente vor, werden Sie auch eine Antwort bekommen. Aber Schimpfworte sind keine wissenschaftlichen Argumente, und so können wir nur versuchen, diesen Unterschied bewußt zu machen. Worauf dann die Frage folgen könnte: Wie kommt es dazu, dass eine Kultur den Unterschied zwischen wissenschaftlichen Argumenten und Schimpfworten nicht hinreichend bekannt macht, sondern diesen Unterschied immer unbekannter werden läßt? Dann kommt man eventuell zur Erkenntnis, dass diese Unklarheit das Kaufen ankurbelt, indem sie den Streß in zwischenmenschlichen Kontakten erhöht.—  keinerlei Bereitschaft, sich mit der Ansicht des anderen auseinanderzusetzen,   —Tatsächlich haben wir kein Interesse, uns mit den Ansichten der Menschen zu beschäftigen, sondern mit den Daten über die Realität, die diese Menschen kennen. Daten über die Messung der Seele eines Menschen nach seinem Tode wären z.B. interessant. Wenn jemand, statt solche Daten zu nennen, beleidigend wird, dann vielleicht auch, weil er eben keine wissenschaftlichen Argumente vorzubringen hat. Ein ganz extrem selbstschädigendes Mem führt dazu, dass Menschen gegen Rivalen unfair rivalisieren: Anstatt durch brillante wissenschaftliche Argumentations-Logik den Rivalenkampf fair zu gewinnen zu versuchen, wechseln sie über auf die Beleidigungs- oder Gewaltebene, was ihnen selber schwer schadet, weil so die Freundschaft mit dem Rivalen zerstört wird, und auch die fairen unter den Zuschauern das unfairer Rivalisieren zum Anlaß für einen Kontaktabbruch nehmen. Viel effektiver ist es, sich mit einem Rivalen, gegen den man mit wissenschaftlichen Argumenten nicht gewinnen kann, zu verbünden und dann gemeinsam viel mehr an Positivem zu erreichen. Die parasitären Meme stellen es als normal und nützlich hin, sich nicht mit dem starken Rivalen zu verbünden, sondern sich aufs Beleidigen und unfaire Rivalisieren zu verlegen z.B. durch Intrigieren. Dies aber ist völlig selbstschädigend, und am Ende bleibt einem nur übrig, mehr zu kaufen…—   Mit anderen Worten, Sie sind selbst dafür verantwortlich, wenn sich beleidigende Stimmen gegen Sie erheben.  —Hier wird der Täter zum Opfer erklärt, und das Opfer zum Täter. Die Irrationalität solcher Aussagen würde ein Richter Ihnen ungefähr so rückmelden: Hier in diesem Rechtsstaat gibt es keine Situation, wo ein Mensch zu einer Straftat gezwungen ist. Über Ihre Rechtfertigungs-Konstruktionen für Ihre Rechtswidrigkeiten nachzudenken, dazu gebe ich Ihnen die Möglichkeit durch die Strafe x…- Abgesehen davon gibt es viele Leser, die sich durch unser Buch überhaupt nicht im geringsten zu Beleidigungen, sondern eher zu Begeisterung provoziert fühlen. Also kommt mit Sicherheit Ihre Neigung zu Beleidigungen aus Ihnen heraus. – Weiterhin wird der Teil der Öffentlichkeit, auf den wir Wert legen, es sehr begrüssen, dass wir jede Körper-Seele-Geist-Hypothese in Frage stellen wegen der Befunde, die dazu in der Wissenschaft vorliegen: Unzählige Male hat man festgestellt, dass durch Elektroden, die ins Gehirn geschoben wurden, alle möglichen seelischen Regungen hervorgerufen werden konnten. Das wäre unmöglich, wenn die Seele eigenständig wäre und das Gehirn nur ansteuern würde. Wenn aber die Seele immer das tut, was im Gehirn geschieht oder künstlich ausgelöst wird, dann tut die Seele auch dann nichts mehr, wenn das Gehirn im Tode überhaupt nichts mehr tut. Diese wissenschaftlichen Befunde müssten Sie erst einmal erschüttern.—   (Anhänger darf man ja wohl auch nicht sagen)   —Genau. Denn Anhänger wird auch im Sektenkontext verwendet. – Ihr Gefühl für die Wirkung von Worten scheint zu wachsen…— Schon auf der ersten Seite steht, wo sich die Email-Adresse des Teams befindet. Auch die anderen Dinge sind irgendwo im Buch. Das zeigt, dass Sie recht ungenau vorgehen. Außerdem sind wir stolz darauf, dass wir von Computern gar nichts halten und deswegen auch fast gar nicht damit umgehen können. Der Computer scheint überwiegend ein Symbol für zerstörte menschliche Nähe zu sein. Auch scheinen im Internet statistisch die schwer verhaltensgestörten Menschen extrem überrepräsentiert zu sein.—  Angebern und Hochstaplern —Hier wieder strafrechtlich relevante Beleidigungen, – auch hier wieder:—   extremen Sekte zu tun zu haben. –  Habe ich mich jetzt auch wieder beleidigend und verleumdend und mich im Sinne eines Geistvirus-Befallenen, verbrecherisch und geistesgestört verhalten ?  —Leider ja. Aufgrund Ihrer Wortwahl kann man sich nur wünschen, Ihnen hoffentlich nie zu begegnen. War das die Absicht Ihrer Texte?

 

Ich habe wissenschaftliche Filme über Seelengeschehen durch Hirnelektroden gesehen. Danach war es mir unmöglich, weiter an eine nicht mit dem Hirn identische Seele und deren Reinkarnation zu glauben. Es bringt uns auch kein bißchen weiter, wenn jetzt der eine sagt: Du hast noch nicht die richtige Reinkarnationstherapie kennengelernt. Die macht so glücklich wie AW… Und der andere sagt: Die AW macht glücklicher als Reinkarnationstherapie… Denn solche Äußerungen sind nur persönliche Erfahrungswerte, die nur ein wenig nachdenklich machen können. Damit haben sie aber ihren Zweck erfüllt, und es sollte mit richtigen Argumenten weitergehen, da wir ja sowieso nicht messen können, wie glücklich Absolventen der Reinkarnations-Therapie-Richtungen verglichen mit denen der AW sind. Als wissenschaftliches Hilfsmittel bleibt einzig die logische Argumentation. Welchen wissenschaftlichen Hinweis haben wir nun für das Reinkarnieren? Das ist die Ebene, die nach den persönlichen Anregungen ansteht. Vage Vermutungen auszusprechen, die von ca. 80 % der Bevölkerung bejaht werden, weil sie aufgrund ihrer Vagheit eben auf fast jeden zutreffen, bringt uns auch noch nicht einmal in die Nähe einer wissenschaftlichen Diskussion. Dies wurde durch folgende Untersuchungen bestätigt: Man teilte Horoskope per Lotterie an Menschen aus. Etwa 80 % meinten, das Horoskop würde sie äußerst genau und zutreffend skizzieren. Wissenschaftlich wurde hier also festgestellt, dass es Formulierungsweisen gibt, die eine Zustimmung oder auch Geschmeicheltheit bei fast allen Menschen auslösen. Eine solche Ebene kann uns also nicht zu wissenschaftlichen Gewißheiten bringen.—  Du vertrittst einen Standpunkt, der Schuld für alles Unglück bei Maschinen und Mechaniken sucht.  —Und bei der kognitiven Unzulänglichkeit der Menschheit.—   Die Wirtschaftsmechanik zu erkennen und ändern zu wollen, zu erkennen das Rohkost gesünder ist und das ändern zu wollen, ist kontraproduktiv und unterdrückerisch gegen sich selbst, weil auch der Erkennende der äußeren Welt solange noch Produzent der äußeren Welt ist, bis er den analogen Zustand seiner eigenen Seele begreift.  —Dies als Behauptung hinzustellen genügt noch nicht wissenschaftlichen Ansprüchen. Ein paar Hinweise auf Fakten usw., die solche gewagten Hypothesen stützen könnten, wären erforderlich. Z.B.: Welche Untersuchungen stützen die Hypothese, dass das Denken des Einzelnen irgendetwas im aussen produziere? Woauchimmer Wissenschaftler z.B. telepathische Auswirkungen des Denkens auf Äußeres untersuchten, ließ sich nichts davon bestätigen. Also ist der Mensch nicht kraft seines Denkens der Produzent äußerlicher Realitäten. Hierzu bedarf es guter Gegen-Argumente, die experimentell bestätigt werden können.— Die AW kann nicht beweisen, daß es Geist und Seele nicht gibt,  —Das brauchte die AW nicht zu beweisen, da es schon in der herkömmlichen Wissenschaft völlig ausreichend und überzeugend bewiesen wurde. Trotz dieser wissenschaftlichen Untersuchungen Seele und Geist weiter zu verwenden, bedeutet reiner Glaube. Das wird auch nicht besser, wenn man Reinkarnations-Therapie als ein symbolisches Arbeiten in den psychischen Vorstellungswelten bezeichnet, die nicht auf eine faktische Reinkarnation angewiesen sind.—  AW akzeptiert offensichtlich den Teil der Wirklichkeit, den man durch unsere Schulwissenschaft erfassen kann und richtet seine praktischen Lösungsmöglichkeiten darauf aus. —Ja. Allerdings mit ein paar notwendig gewordenen Korrekturen von Wissenschaft.—  Dadurch besteht die Gefahr, nur ein Teil der Wahrheit erfassen zu können. —Rein theoretisch ist diese Gefahr gegeben. Die wissenschaftliche Hypothese der Schulwissenschaft ist ja, dass eine Ausrichtung des Lebens auf die harten Fakten zu einem höheren Glücksgrad führt als das Miteinbeziehen weniger greifbarer Begriffe. Leider ist dies nur durch Untersuchungen mit Elektroden-Eingriffen ins Hirn beweisbar, was aus ethischen Gründen bisher nicht gemacht wurde. Aber die AW präsentiert ja eine logische Argumentationskette, die die Begriffe Variation und Selektion verwendet, die allergrößte Zweifel an einer Realität hinter wenig greifbaren Begriffen aufkommen läßt. Auch gibt es in der Wissenschaft die Vermutung, dass die einfachere, weniger komplexe Erklärung auch zu mehr an Lebensglück führt als die kompliziertere. Insofern ist die Komplexität der RT kein Plus-, sondern ein Minuspunkt. – Der Seelenbegriff hält mich davon ab, jetzt die größtmögliche Lust meines Körpers zu suchen. Er stiehlt mir also Zeit, z.B. allein schon jetzt in dieser Diskussion. Das ist genug, um ihn fallenzulassen. – Über Freuds zentrale Irrtümer im Basis-Buch lesen.—    jemanden vor Gericht zu verklagen ist ein sehr aggressiver und gewalttätiger Akt, der sich sogar direkt körperlich auswirken kann. Der Autor würde es zulassen, wenn ich mit Gewalt vor den Richter gebracht werden müßte, es wäre in seinem Sinne mich mit körperlicher Gewalt zu bezwingen, zumindestens droht er damit und das ist „memebesetzter“ als meine Worte es waren.— Das übersetze ich mal in ein Beispiel: Als vergewaltigte Frau den Täter vor Gericht zu verklagen ist ein sehr aggressiver und gewalttätiger Akt, der sich sogar direkt körperlich auswirken kann. Die Klägerin würde es zulassen, wenn der Vergewaltiger mit Gewalt vor den Richter gebracht werden müßte, es wäre im Sinne der Klägerin den Vergewaltiger mit körperlicher Gewalt zu bezwingen, zumindestens droht die Vergewaltigte damit und das ist „membesetzter“ als die Taten des Vergewaltigers es waren… Ist dir jetzt die völlige Absurdheit und potentiell gemeingefährliche Seite deiner Formulierung bewußt geworden??????? Mit dir Kontakt zu haben, erscheint äußerst gefährlich, da du mit solchen Begründungen jedes Verbrechen deinerseits entschuldigen könntest. Außerdem steht zu befürchten, dass du nicht ausreichend Notwehrhilfe leisten würdest, wenn jemand mich überfällt. Mit solch einem Menschen kann ich keinen Kontakt wünschen. Er ist für mich potentiell gefährlich. Auch Terroristen hatten Begründungen, warum Rechtsmittel Unrecht seien und ihre Anschläge Recht. Aber solche Menschen sind mir zu gefährlich. Was ist, wenn die es plötzlich als Recht erklären, mich umzubringen? – Ich habe zur Zeit überhaupt keinen persönlichen Kontakt zu andern AW´lern, da die vielbeschäftigt sind und keine Zeit haben, mich zu treffen. Sie sind nämlich, anders als ich, zu dem Ergebnis gekommen, dass die Menschheit nicht mehr zu einer Heilung imstande ist, weswegen sie nach Erfüllung ihrer Pflicht sich auf normales Leben und Amüsieren konzentrieren, – eben weil sie die Menschheit und die Erde abgeschrieben haben. Ich kann sie da gut verstehen. Ich werde mich ihnen wahrscheinlich auch bald anschließen.—    „Magie der Liebe und Erotik“   —Ist halt einfach das Intensivste, was ich je erlebte. Z.B. im Rahmen des Roten Tantras und Meta-Tantras Sex mit sieben Männern, der mich erstmals im Leben wirklich befriedigte. Mal schauen, ob 20 Männer mir noch mehr bringen. – Alle möglichen anderen Glücks-Lehren hatten ihre Chance bei mir. Jetzt sind sie abgehakt, es sei denn, es kommen neue wissenschaftliche Argumente.

– Solche Überlegungen, wie du sie anstellst, spüre ich heute nur noch als mir Lebenszeit wegnehmend, die ich gerne lustvoll verbringen würde. Von daher machst du dich durch deine Ausführungen als Mensch für mich uninteressant, weil ich bei einem Kontakt mit dir fürchten müsste, viel Zeit zu verlieren für Gerede, anstatt Lust genießen zu können. – Statt Seele und Geist verwende ich nur Gehirn, wenn ich genau sein will. Umgangssprachlich rutschen mir schon mal solche Worte raus. – Bei Osho und jedem anderen Nobelpreisträger muss man schauen, für was er den Preis bekommen hat. Z.B. hat ihn Osho nicht dafür bekommen, dass z.B. die Kölner hier laut Gerichtsurteil eindeutig eine Sekte sind, genauer wohl eine zu Gewalttaten neigende Mafia-Sekte. Auch die Schüler von Lama Ole Nydahl erwiesen sich als potentiell gewalttätig. Das läßt die wissenschaftliche Hypothese aufkommen, die man tatsächlich wissenschaftlich prüfen könnte: Spirituelle neigen stärker zu (verbaler) Gewalt als der Durchschnitt der Bevölkerung. Wäre interessant, das Ergebnis einer solchen Untersuchung zu hören.—    niemals ohne Schuld von Unglück und Leid berührt zu werden.   —Hier zeigt sich wieder die Tendenz, aus dem Opfer einer Straftat den Täter zu machen. Vor Menschen, die so denken, muss ich flüchten. Solches Gedankengut zerstört also die Beziehungen zu vernünftigen Menschen, könnte also auch aus parasitären Memen resultieren. Ich versuche also gerade, dir eventuell bewußt zu machen, dass du mit deinen Gedanken-Systemen eventuell die vernünftigeren Menschen dieser Erde zu einer Flucht vor dir veranlaßt, weil deine Gedankensysteme z.B. eine zu geringe Notwehrhilfe in Gefahrensituationen bewirken könnten. Auf deutsch: Ich kann auf Freunde verzichten, die darüber spekulieren, welche Schuld ich haben könnte bei einem Überfall durch einen Vergewaltiger. Ich wünsche Freunde, die ihn ohne solche Überlegungen festhalten und der Polizei übergeben. Bei deinen Gedankensystemen ist das nicht mit Sicherheit zu erwarten, und das läßt mich vor dir die Flucht ergreifen. Willst du das, oder ist das ein dir unbewußter Aspekt deiner RT-Meme?—     Unbewußte negative Programme und Glaubenssätze wirken wie Magneten über Kontinente hinweg, —Für diese Hypothese kenne ich bisher nur sie falsifizierende Gegenbeispiele: Alle Menschen, die ich kenne, können denken, was sie wollen, es ändert überhaupt nichts in der Außenwelt geschweige denn 5 Kilometer weiter. Diese Erfahrung müsstest du wiederlegen.—   ziehen gemeinsam Leid, Unglück und Krankheit an sich heran, erschaffen in der Außenwelt genau das, was sie in ihrem verborgensten inneren zu einem wichtigen Teil selbst sind, selbst getan haben. Opfer haben exakt die gleichen seelischen und geistigen Strukturen, wie ihre Täter, nur mit dem Unterschied diese Schattenseiten extrem zu unterdrücken.   —Und genau vor einem Menschen, der so etwas denkt, muss ich als vernünftiger Mensch flüchten. Da werde ich als Opfer zum Täter erklärt. Das schadet mir. – Könnte nicht die Logik der Spiritualität die sein: Die Gedankengebäude führen zu einem Flüchten der vernünftigeren Menschen, mit den übrig bleibenden wirds stressig, manchmal kommts zu Vereinsamung, und so bleibt die Tendenz zum Kaufen von Beratungen und Therapien groß und wächst noch an. Wie alles in der Sozialen Marktwirtschaft wäre letztlich die Mem-Welt der RT eines von vielen Kundschafts-Erzwingungs-Systemen.—    Wer die schlechten Seiten einfach in sich unterdrückt, —Solche Meme können als Ermutigung zum Ausleben schlechter Seiten wirken. Und vor Menschen, die andere durch eine Philosophie zum Ausleben schlechter Taten ermutigen könnten, muss ein gesunder Mensch notwendig flüchten. Ist dies Ergebnis deiner Philosophie dir bewußt gewesen?—   Die intellektuelle Überzeugung Rohkost zu essen, unterdrückt die Sucht nach Fett und Gekochtem,— Hier verläßt du die wissenschaftliche Frage, welche Konstruktionsmerkmale ein Körper aufweist. Fütterst du Schafe mit Fleisch? Oder Löwen mit Obst? Warum nicht? – So kämen wir einer wissenschaftlichen Diskussion näher.—    die intellektuelle Einsicht weiche Worte zu gebrauchen unterdrückt den Impuls gewalttätig zu sein,   —Solche Meme können von Menschen unter Umständen verstanden werden als Bejahung der Gewalttätigkeit, – und woauchimmer solche Meme formuliert werden, flüchten gesunde Menschen.—    die intellektuelle Absicht lieben zu wollen, unterdrückt Haß und Zerstörungswut, die intellektuelle Einstellung ein von Grund auf guter Mensch zu sein, der nur Opfer eine Wirtschaftsmechanik ist unterdrückt den Wunsch nach Macht und Geld.  —Das können Menschen verstehen als Ermunterung zu Haß, Macht und Zerstörung. Wo auch immer solche Gedanken bzw. Meme geäußert werden, muss ich als gesunder Mensch flüchten. Dies ist das dir offensichtlich unbewußte reale Ergebnis deiner Mem-Systeme.—    Unsere eigene Unterdrückung von destruktiven Impulsen ist die Nahrung und der Treibstoff für das Übel unserer Welt,   —Die destruktiven Impulse bewußt zu machen, schließt nicht völlig das Mißverständnis aus, sie sollten auch ausgelebt werden. Und davor müssen gesunde Menschen flüchten. – Und für all die folgenden Begriffe fehlt wissenschaftliche Stützung:—    unbewußte Vernetzung, kollektives Unterbewußtsein, Synergetische Prozesse, Synchronizitäten und magnetische Wirkungen von geistig-seelischen Energien und Strukturen. – Ich nehme an, für die AW-Theorie sind die Zufälle unsere Welt, wahllose unzusammenhängende Erscheinungen, die keinen Bezug zueinander haben und isoliert in der Welt auftreten.   —Zufälle sind das Ergebnis einer Vielzahl von Einflüssen, die zu viele sind, um sie  beobachten zu können. Und diese vielen Einflüsse erzeugen Variationen, unter denen dann die Selektion wirkt.—   Es dürfte der AW auch fern liegen, zeitgleich auftretenden Erscheinungen, symbolische, analoge Übereinstimmögungen beizumessen, in Indiz für kosmische Gesetzmäßigkeiten, die außerhalb einer messbaren Wissenschaft liegen, jedoch jeden Tag um uns herum beobachtet werden können.   —Genau. Wissenschaftlich klarer Blick kann dahinter keine kosmischen Gesetzmäßigkeiten entdecken, sondern nur die Gesetzmäßigkeit von Variation plus Selektion. Das Universum unterliegt der Gesetzmäßigkeit von Variation und Selektion.— wird die AW alles Unternehmen, den sogenannten „zufälligen“ Erscheinungen keiner näheren Betrachtung zu unterziehen.   —Höchstens einer Betrachtung bezüglich des Wirkens von Variation und Selektion.—   Die AW versucht den Menschen die Last der eigenen Verantwortung von den Schultern zu nehmen, indem Maschinen und Mechaniken einer eigenen vom Menschen losgelösten Dynamik unterstellt wird.   —Genau. Bis auf die Tatsache, dass die AW die kognitiven Defizite der Menschheit als die eigentliche Ursache der Probleme ansieht: Auf deutsch: Die Menschheit ist zu dumm für das, was sie aus Versehen gestartet hat.—    Die RT hat enorme Probleme Interessenten zu gewinnen, weil sie Opfer und Täter als gleichberechtigt nebeneinander stehen sieht.   —Und genau das scheint mir gute, vernünftige Gründe zu haben: Solch eine Einstellung erzeugt eine gewisse Ungeschütztheit gegen Täter, und das wird als gefährlich erlebt und zu recht geflohen. Du selbst verdeutlichst mit deinem Verhalten, warum ich zu recht vor der RT geflüchtet bin. Bei der AW bin ich geschützt vor Tätern. Dort sucht man den Frieden durch Kooperation, aber nicht durch Gewährenlassen von Tätern. Täter kann man beraten, therapieren, in Gefängnissen gibt es Trainings-Programme, wo Verhaltensalternativen zu (verbaler) Gewalt gelernt werden sollen. Genau so etwas leistet die AW. Und das ist auch gut so. Du müsstest lange solche Programme durchlaufen sein, bevor sich ein AW´ler trauen würde, sich mit dir zu treffen. Wenn du monatelang in Foren gezeigt hättest, wie du solche versteckt gewaltbejahenden Philosophien durchschaut hast als parasitäre Meme, und dadurch zuverlässig (verbal) nicht-gewalttätig geworden bist, – dann erst wird man sich vielleicht trauen, dich irgendwann mal treffen zu können.—      Bist Du den Weg der AW gegangen, weil die dahinterstehende Theorie für die Menschen leichter akzeptierbar ist ?    —Auch. Wenn Wahrheit und leichter akzeptierbar sich nicht widersprechen, warum nicht?  – Alles, was du bisher vorbrachtest, stützte nur die Hypothese, dass in der Esoterik potentiell gewaltbejahende Elemente vorhanden sind. Da bleib ich lieber naturwissenschaftlich. –

Ich hoffe, dass meine Ausführungen wenigstens andere Menschen aufklären können über die Selbstschädigung, z.B. den Verlust besserer Sozialkontakte durch esoterische Philosophien.

 

In der Literatur- und Nobelpreisträgerliste sind unzählige Bücher, von denen aus noch unendlich viele Gegenargumente gegen AW-Hypothesen möglich sind.

<i>ein logischer Feher, den evtl. auch andere Anthropologen etwas leichtfertig begangen haben. Sexuelle Aktivitaet (Hodengroesse) korreliert ganz sicher mit der durchschnittlichen Frequenz der Frauen, schwanger zu sein,</i>

Kann ich nicht nachvollziehen. Siehe meine Antworten auf A. Die Hodengröße hängt vom Spermienbedarf ab, z.B. davon, dass ein Haremshalter zu manchen Zeiten mehrere Frauen gleichzeitig zu schwängern hat, wofür er größere Hoden bereitzuhalten hat als ein echter Monogamist. Den größten Spermienverschleiss stellt aber die von A mit einem guten Text verdeutlichte Spermakonkurrenz dar. Und die setzt mindestens eine polyandrische Situation voraus, als Vielmännerei: Mindestens eine Frau, und mehrere Männer, die mit ihr Sex haben. Für solche Spermakonkurrenz-Situationen braucht ein Lebewesen solch relativ große Hoden, wie homo sapiens sie aufweist.

<i>die Folgerung der Anthropologen aber meiner mathematischen Intuition nach falsch, obwohl sie auf den ersten Blick zutrifft.</i>

Siehe oben: kann noch keine fehlerhafte Folgerung der Anthropologen erkennen.

 

Die von dir angeführten Sätze hätten tatsächlich noch ein wenig sanfter formuliert werden können, sind aber in einer engagierten wissenschaftlichen Diskussion noch akzeptabel. Damals waren ja auch noch nicht so viele Übereinstimmungen zu erkennen wie heute. Heute würde ich das noch viel freundlicher formulieren.

<i>Also mir geht es generell bei obigem nicht um Denunziation, aber Einhaltung der ‚formalen Hoeflichkeit‘ schafft ganz sicher noch keine ‚liebevolle Grundstimmung‘,</i>

Aber Unhöflichkeit verhindert die liebevolle Grundstimmung zuverlässig und dauerhaft.

<i>eine geheuchelte liebevolle Grundstimmung ist am Ende um EINIGES entsetzlicher als ein handfester, aber ehrlicher, STREIT,</i>

Dazu haben die Profs Tausch das entscheidende erkannt, wofür sie ja auch den A Nobelpreis bekamen: Es gibt Psychologen-Meme, die die Menschen aufhetzen zum Ausleben von Aggressionen, von angeblicher Echtheit, Offenheit, Authentizität, Aufrichtigkeit, Nicht-Heucheln usw. So hat Psychotherapie mit der Verbreitung derartiger unbewußten Kollektivlügen bzw. Virus-Meme viele gestreßte Menschen geschaffen, die mehr Psychologen-Stunden kaufen. Die tiefe Erkenntnis der Profs Tausch liesse sich wissenschaftlich durch ein Experiment überprüfen, in dem handfeste, ehrliche Streite mit höflichen Kommunikationen verglichen würden. Ich wette 20 Euro, dass die ehrlichen Streits mit größeren gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Suchthandlungen, psychosomatischen Symptomen usw. einhergehen.

<i>Forumsregeln hin oder her, es geht hier eben doch um Aufrichtigkeit und Detektion von Realitaeten und wie M schon sagte, auch um ‚Echtheit‘;</i>

Bevor eine solche Studie noch nicht aufzeigt, dass der echte Streit zu weniger psychosomatischen Symptomen führt als die Höflichkeit, sollte man die Forumsregeln nicht in Frage stellen. Mich persönlich interessiert auch keine Echtheit oder Aufrichtigkeit anderer, da ich dies sowieso nur als Rationalisierungen von Angriffen kenne. Man verschone mich also bitte mit Echtheiten. Ich bin einzig an wissenschaftlichen Daten und Argumenten interessiert, wie sie z.B. durch ein ausführliches Zitat zur Hodenfrage gepostet wurden.

<i>paradiesische Harmonie ist evtl. nur in einem Kontext von (wie gesagt) erheblicher Unaufrichtigkeit, kurz und knapp: Heuchelei, moeglich, im Grunde ist wiebkes obige Gereiztheit mir (inzwischen) fast symphatischer als jene „spiegeln“-PoliticalCorrectness.</i>

Mir geht es genau umgekehrt. Zum Warum noch ein paar Erläuterungen: Die meisten Menschen neigen offensichtlich zu übersehen, dass das Leben ein gewisses Maß an Rivalität einschließt (Siehe dazu wieder das recht gute Zitat über die Hodenfrage). Auch Bonobos rivalisieren heftig miteinander, nämlich darum, nützlich für die Frauen und Kinder zu sein. Nun gibt es unfaires Rivalisieren und faires Rivalisieren. Oft wird unter dem Vorwand bzw. der Rationalisierung von der vermeintlichen Vorteilhaftigkeit der Echtheit ein unfaires Rivalisieren durchgeführt. Dies ist aber insofern selbstschädigend, als die Frauen sehr bemüht sind zu unterscheiden, wer fair rivalisiert und damit tatsächlich nützlich für Frauen und Kinder ist, und wer unfair rivalisiert und somit nicht wirklich nützlich ist, sondern nur diesen Anschein zu erwecken versucht. Merken Frauen also auch nur ein wenig, dass jemand unfair rivalisiert, dann schrumpft ihr Interesse an diesem Menschen gewaltig. Die Rivalität in einem solchen Forum besteht nicht darin, wer die süßeren Früchte schenkt, sondern wer die nützlicheren Erkenntnisse schenkt. Und sich in dieser Rivalität fair zu verhalten, sich mit fähigen Rivalen eher zu verbinden und gemeinsam mehr zu erreichen, ist selbstförderlich und führt zu mehr Geliebtwerden als der Versuch, sich mit unfairem Rivalisieren über Beleidigungen oder Intrigen Vorteile zu verschaffen. Diese Dimension sollten wir in die Analyse des Forums-Geschehens mit einbeziehen und schauen, ob daran etwas dran sein könnte.

 

<i>Das ist richtig, grosse Hoden sind also notwendig fuer Spermakonkurrenzsituationen, sie sind aber nicht hinreichend: aus der Anwesenheit von grossen Hoden laesst sich nicht auf die Anwesenheit von Spermakonkurrenzsitautionen schliessen, dieser Schluss ist falsch (‚falsche Richtung‘ der Implikation). Grosse Hoden koennten auch andere Ursachen haben, also etwa, nur um Beispiele zu nennen, was fuer das Argument nicht noetig waere, die Reduktion der weiblichen Brunftsignale, modifizierte biologische Gegebenheiten des Vaginaltraktes etc.</i>

Es ist zwar theoretisch richtig, dass die großen Hoden bei Homo sapiens anders als bei pan paniscus (Bonobo) nicht auf Spermakonkurrenz beruhen müssen. Aber praktisch gibt es unzählige andere Hinweise auf Spermakonkurrenz beim Menschen. Nachgewiesene Tendenzen von Frauen z.B., typischerweise mit Ehemann und Liebhaber in solchen zeitlichen Abständen Sex zu haben, dass Spermakonkurrenz hergestellt wird. Auch gibt es keinerlei Hinweis auf einen veränderten Vaginaltrakt usw., der viele Spermien erfordern würde. Auch das merkwürdige Phänomen der Spüldruckerhöhung und Ejakulatsvergrößerung, wenn ein anderer Mann Sex mit einer Frau gehabt haben könnte, ist ein weiterer Hinweis dafür, dass der Mann auf Ejakulats-Konkurrenz-Situationen hin konstruiert ist. Bei Affen hatte ein Weibchen in ca. 12 Stunden 80 mal Sex mit ca. 20 Männchen. Bei dieser munteren Spermakonkurrenz spritzte es nach allen Seiten…

 

A. Ehret:

Unbewußt ist die Mode die raffinierteste Kulturerrungenschaft, die Gesundheit und damit das Leben zu schädigen; sie ist das verlogenste Mittel, die leiblichen Entartungen und Häßlichkeiten zu verdecken und solche an Gesundheit und Schönheit vorzutäuschen, Die Kleidermode läuft also auf eine ,,sinnliche Offenbarungslüge“ hinaus, namentlich bei der Geschlechtswahl, leibliche Qualitäten vorzutäuschen. unbewußten Selbstmordes aus Mode, d.h. aus dem krankhaften Herdeninstinkt, dem Irrtum, der Dummheit der Majorität,

Es wäre nun zu zeigen, wie die Mode, der Nachahmungstrieb, ohne zu denken, vom Stehkragen bis zu „Ehrlich-Hata“, das ,,Volk der Denker“ zugrunde richtet.

Der paradiesische Mensch hatte weder aus ,,Moral“ noch aus Schönheits oder Wärmebedürfnissen Kleider nötig. Erst als ein Teil zu ,,sündigen“ begann, das heißt von der paradiesischen Urahnung, von der paradiesischen Früchtediät abwich, wurde man häßlich, also nicht mehr geliebt, und man erfand Kleider, um verdeckt, als ,,Katz im Sack“, den Konkurrenzkampf vornehmlich bei der Zuchtwahl mit den andern auszuhalten.

Den natürlichen Kopfschutz Haar und Bart schneidet man so lange weg, bis man keine mehr hat, und dann muss man Hut- und Haarwasserindustrie fördern, selbst, wenn man dieses als Modegegner nicht wollte.

dass die Haare zugleich ein wichtiges und nötiges Organ für volle Gesundheit sind. Statt diese Duftorgane, diese natürlichen Kamine vom Gehirn des Mannes, dem stärksten und wichtigsten Teil des Kulturmenschen ,,ungeschoren“ zu lassen, begeht er aus Mode den unbeachtetsten, aber bedenklichsten Selbstmord mit kiloschweren Hüten auf die Zentrale seines Nervensystems, auf den Sitz und somit die normalen Funktionen seines Geisteslebens.

Eine Gesellschaft ohne zu essen und zu trinken ist heute gar nicht mehr denkbar, auch weil man sich keine geistige Nahrung mehr bieten kann.

Jene Ärmsten, Hungernden im Winter der Großstädte und im Lande der Hungersnot (Indien, Rußland) sterben nicht an Nahrungsmangel, sondern an Selbst- und Rückvergiftung des Blutes infolge Fastens, aber nur weil sie durch schlechte Nahrung zu verseucht sind und aus Todesangst.

Die modern falsche Überernährung hat diesen ,,Venustypus“ zerstört; also erfand man das Korsett und das neueste Pariser Modell verschnürt ausgesprochen und radikal den chronisch gedehnten ,,Freßsack“ in ästhetisch sinnvoller Weise, daß Schönheit nicht im Bauche ausgeprägt, ,,ausgedrückt“ sein kann. Unvergleichlich entscheidend und damit mörderisch für den Menschen ist die Mode zu denken, für gut, wahr, recht und gesund zu halten, was die Majorität glaubt, wenngleich das Gegenteil Tatsache ist.

Diese Mode, zu deutsch die Denkfaulheit der innerlichen und öffentlichen Meinung, die Ansicht des Glaubens statt des sicheren Wissens und Erkennens ist die geistige und letzte Ursache in der Kausalitätsreihe vom Selbstmord des Menschen.

 

—Hardware und Software zu erwähnen, bringt uns leider wissenschaftlich nicht weiter. Selbstverständlich können die Meme als Softwareaspekte eines Menschen in den Köpfen z.B. seiner Schüler weiterexistieren. Die Frage war aber, ob die Seele als Software unabhängig von hardware existieren kann. Man kann die Software auf die Hardware Diskette speichern und so transportieren, genauso, wie man einem anderen Menschen Meme erzählen kann, die dieser dann transportiert. Was zu beweisen wäre, ist dass die Software den Computer verlassen kann, und dann als eigenständige Seele wieder spontan sich auf diesen oder einen anderen Computer aufspielen kann. Und das wurde noch nie gezeigt. – Wären die Elektroden feiner und würde man mehrere verwenden, könnte man auch immer feinere Seelenregungen auslösen.—   Die AW-ler versuchen durch Ihre „Hardwaretechniken“, also z.B. durch Naturheilmittel, Massage, Rohkost die Köperteile zu pflegen und zu reparieren und durch Ihre „Debuggerspezialisten“, also z.B. durch Ihre Verhaltenstherapeuten Fehler in der Software zu finden, fehlerhafte Programmzeilen zu löschen und durch neue Zeilen zu ersetzen, ohne aber sehen zu können, daß die kontrollierenden User oder Wesen die fehlerhaften oder antagonistische Zeilen immer wieder auf das Neue in Ihre Software hineinschreiben !   —Die AW sieht sehr wohl, dass die Wirtschaftsmechanik damit einhergeht, dass ständig z.B. durch einen Fernsehjournalisten die gleichen parasitären Meme wieder auf die Festplatten aufgespielt werden. Nur wenn man die memetische Evolution mit Variation plus Selektion voll verstanden hat, wird man immun gegen neue Einspielungen der parasitären Meme. Setzt man statt User die von Menschen erfundene Wirtschaftsmaschine ein, dann passt es. Welche Beweise gibt es für die Existenz der steuernden Wesen?—   mit den „parasitären“ Wesen eines befallenen Körpers aktiv zu kommunizieren und dem Hauptuser die Kontrolle wiederzugeben.   —Das ist in der AW ähnlich, der Mensch kommuniziert gewissermaßen mit der Wirtschaftsmaschine und z.B. dem Fernsehjournalisten, erkennt deren Logik und Ziele, und kann sich dann eventuell davon freimachen, falls er über genügend geistige Freiheitsgrade dazu verfügt. – Es mangelt also nach wie vor an Hinweisen für die von Hardware unabhängige immaterielle Existenz der Software Seele, – sowie für die Existenz der parasitären Wesen, die parasitäre Meme aufspielen. Bisher könnte man bestenfalls sagen, dass die RT in symbolischer Weise das bearbeitet, was durch Wirtschaftsmechanik, Fernsehjournalist, parasitäre Meme und Festplatte Gehirn wissenschaftlich akzeptabel beschrieben werden kann.

 

Ja gut, aber formale Höflichkeit genügt mir erstmal. Es muß mich nicht jeder lieben. Und die liebevolle Grundstimmung ergibt sich wahrscheinlich auch erst, wenn man ein bißchen vertrauter miteinander geworden ist.

Heuchelei ist mir auch zuwider. Was Streit angeht, habe ich nichts gegen ein handfestes Streitgespräch, sofern die Regeln der formalen Höflichkeit (s.o.) eingehalten werden. Ein Streit mit gegenseitigen Beschuldigungen und Angriffen hinterläßt bei mir immer einen schlechten Nachgeschmack und den Eindruck, mehr verloren als gewonnen zu haben.

Mir geht’s erstmal um den Austausch von Ansichten und Argumenten. Ob die andere Seite echt ist, merke ich dabei sehr schnell. Du würdest doch auch merken, ob ein angeblicher Mathematiker echt ist. Wenn er nicht mal sagen kann, wann eine Funktion stetig ist, dann ist er wohl unecht. Was die Gereizheit angeht, die Du bei Wiebke meinst, herauslesen zu können, überleg‘ nochmal, ob nicht auch eine positive Interpretation möglich wäre. Wenn ich meinem Gesprächspartner mehrmals vorwerfe, überheblich und gereizt aufzutreten, dann ist er es nach der x.-ten Wiederholung wahrscheinlich wirklich. Gruß, St

 

Hallo An, wir kenne doch deine ablehnende haltung nun wirklich zur genüge, bitte trage doch wenigstens einmal ein beitrag bei, der auch für uns einen gewinn darstellt und nicht immer deine eigenen einstellungen zum thema offenbart.

persönliche angriffe und vorwürfe , auch wenn sie noch so versteckt formuliert werden, nützen keinem.

hast du etwas interessantes zur diskussion beizutragen?

wissenschftliche erkenntnisse, erfahrungen, augenzeugenberichte , dann immer raus damit, ansonsten ist es meines erachtens wenig sinnvoll, immer wieder auf das selbe thema rumzureiten.

auch finde ich es wunderschön, das du was schlaues publiziert hast, kann ja der rohkost nur dienlich sein.

aber ansonsten halte ichs mit der aussage: was ich an anderen hab zu kritisieren, muss ich selber erst auskurieren.

(und du kritisierst in letzer zeit sehr viel) Ma

 

<i>Kann man den gleichen Vorwurf nicht allen Veroeffentlichungen machen, also z.B. auch denen, die pro Rohkost sind?</i>

Vollkommen richtig erkannt. Deswegen muss die Begründung für die Rohkost auch von ganz anderen Ebenen her kommen, nämlich von evolutionsbiologischen Überlegungen her, wie sie z.B. Franz Konz anstellt. Aber dein Einwand ist sehr wichtig. Z.B. wird ja Orkos sehr kontrovers diskutiert, weil im Rahmen der Mechanik der Sozialen Marktwirtschaft umso mehr finanzieller Erfolg möglich ist, je unreifer alles geerntet wird, – solange es noch genügend manipulative Meme gibt, die das vertuschen oder gar als Vorteil hinstellen. Es gibt nur einen Weg, dieses von dir angesprochene grundsätzliche Problem zu lösen: Die Veränderung der Anreizsituation, auch Anreizkorrigierte Marktwirtschaft genannt, entwickelt von der Anreizkorrigierten Wissenschaft. Eine Irreführung oder Schädigung der Menschen würde erst dann ausgeschlossen,  wenn Orkos von jedem Kunden einen Monatsbeitrag bekäme, und der jeweilige Orkos-Zusammensteller der Lieferungen umso höher belohnt würde, je weniger Krankheitstage, Zahnschmerzen usw. seine Kunden aufweisen würden. Machen unreif geerntete Früchte z.B., wie von Thomas Klein so schön aufgezeigt, durch ihren überhöhten Säuregehalt die Zähne tatsächlich kaputt, so wird das zu Minuspunkten für diejenigen Orkos-Berater führen, die für ihre Kunden unreif geerntete Früchte einpacken. Und diejenigen, die nur reif geerntete Früchte einpacken, bekommen Pluspunkte. In dem Moment erübrigt sich jede verkaufsfördernde Propaganda: Entweder die Lieferungen des Orkos-Beraters x fördern die Gesundheit seiner Kunden, dann wird er als Essens-Zusammensteller belohnt. Wenn Orkos-Berater y unreif geerntete Sachen beimengt und das tatsächlich den Kunden nicht so gut tut, wird er auch weniger Belohnung bekommen. Wenn jeder Orkos-Berater am Anfang per Zufall 100 Kunden bekommen hat, machen sich auch andere Einflüsse auf die Gesundheit nicht mehr störend bemerkbar: Jeder Berater hat einige Kunden darunter, bei denen spezielle die Gesundheit beeinträchtigende Faktoren eine Rolle spielen. Das gleicht sich im Durchschnitt aus. Außerdem mißt man am besten den Unterschied: Wieviel Krankschreibungs-Tage hatte der neue Orkos-Kunde im Jahr vor seiner Orkos-Mitgliedschaft? Wieviel hat er im ersten Jahr der Orkos-Mitgliedschaft beim Berater z? Wenn der Kunde dann nach 3 Jahren zu Berater a wechselt, dann schaut man, wie sich die Krankheitslage da verändert, wobei ein wenig berücksichtigt werden muss, dass zumindest bei Schlechtköstlern die Anfälligkeit für Krankheiten mit dem Älterwerden zunimmt. – Es gibt viele verschiedene, unterschiedlich gute Möglichkeiten, die durchschnittliche Auswirkung der Nahrung auf die Gesundheit der Kunden zu messen. Entscheidend ist immer nur eines: Dass die Orkos-Berater durch die ihnen gesetzten Anreize nur ein einziges Ziel haben können: Immer noch besser gesundheitszuträgliche Lieferungen zusammenzustellen. – Aber bis das Bewußtsein so weit ist, dass die Kunden auf solchen Regelungen bestehen, besteht auch bei dem besten Biolieferanten die Gefahr, dass ihn die raffinierten Trickser vom Markt verdrängen, weil sie die teuren Ladenmieten usw. besser bezahlen können. Oder es besteht die Gefahr, dass er selber sich was vormacht und billigere, ungesündere Sachen unter seine Produkte mengt und so weitermachen kann, – aber eben nach und nach immer mehr als Pseudo-Bio-Händler. Auch Kontrollen sind grundsätzlich der falsche Weg: Es läßt sich immer irgendwo eine Lücke finden. Wird aber einfach der Gesundheitszustand der Kunden gemessen, z.B. anhand der auf sie entfallenden Krankenbehandlungs-Kosten bei ihrer Krankenversicherung, dann gibt es keine Lücken mehr: Sehr gute Nahrung und Beratung führt zu geringeren Krankheitskosten, schlechtere Nahrung und Beratung im statistischen Mittel zu höheren Krankheitskosten. Und wenn daran die Belohnungen für die Gesundheitsberater gekoppelt werden, haben wir ein System wie angeblich im alten China: Sind alle gesund, wird der Arzt belohnt, wird jemand krank, bekommt der Arzt keine Bezahlung mehr.

<i>Man kann den Autoren, die pro

Schokolade schreiben (wozu ich indirekt auch gehoere) leicht unterstellen, dass sie das zur Verkaufsfoerderung

machen – was ist aber z.B. mit denjenigen, die Darm-

sanierungen (idealerweise in einer bestimmten Klinik), teure Wasseraufbereiter oder aber auch den Import von

Fruechten durch bestimmte Firmen empfehlen?</i>

Auf deine berechtigte Frage gibt es nur eine Antwort: Ich selbst kann als Mensch erst dann einem Gesundheitsberater vollends vertrauen, wenn er z.B. von meiner Krankenversicherung dann mehr Geld bekommt, wenn ich nie krank werde, und dann weniger Geld bekommt, wenn ich häufig krank werde. Dann wird mit der Zeit herauskommen, was wirklich den erhofften Nutzen hat, und was weniger. Bis alle Konsumenten derartige Angebote fordern, ist alles etwas behelfsmäßig: Rohköstler wie Franz Konz versuchen so viel wie möglich über die Evolution des Menschen zu erfahren, um Vermutungen darüber zu bilden, was mensch in den letzten Millionen Jahren so gegessen hat, – z.B. reife südliche (afrikanische) Früchte, Kräuter, Blätter usw. Und dann bilden solche Rohköstler die Vermutung, dass der Stoffwechsel der Menschen immer noch am problemlosesten mit diesen Dingen zurechtkommt, weil eine Umkonstruktion des Stoffwechsels erhebliche Änderungen der DNS benötigt, was sehr lange Zeiträume beansprucht, – mehr als ein paar zehntausend Jahre. Z.B. weisen viele Menschen heute ein einzelne Mutation auf, durch die sie nicht mehr gleich tot umfallen, wenn sie Kuhmilch trinken. Aber wieviel DNS-Änderungen noch nötig wären, bis wir auf Milch ähnlich positiv reagieren wie das Kalb, ist völlig unklar. Vermutlich noch viele. Da unser Stoffwechsel also noch nicht ganz genau die gleichen Möglichkeiten hat wie der des Kalbes, sollten wir die Milch weglassen. Und siehe da, denjenigen, die das ausprobieren, geht es besser. Was noch kein ausreichender Beweis ist, da ja auch die Einstellung zu den Dingen Auswirkungen haben kann. Aber es ist wenigstens ein erster kleiner Hinweis.

<i>Fuer einen Aussenstehenden zeigt sich hier auch recht schnell das Bild von verkaufsfoerdernd platzierten Aussagen, oder?</i>

Für den Aussenstehenden ja. Aber der Insider weiß, aufgrund welcher evolutionsbiologischer Überlegungen z.B. die Tropenfrüchte herbeigeholt werden: Eben aufgrund der Vermutung, dass homo sapiens zu schnell zu früh den Süden verlassen hat und vom Stoffwechsel her immer noch am besten südlichere Nahrung verarbeiten kann. Stimmt diese Vermutung, dann liefert eben Rudolf Bergk höchstwahrscheinlich Sachen, die besser für die Gesundheit sind, als alle anderen deutschen Lebensmittelhändler. Wie lange das der Fall ist, wann die ungünstigen Anreizkonstellationen der Sozialen Marktwirtschaft auch einen Rudolf Bergk mürbe gemacht haben könnten und sogar ihn zu Kompromissen zwingen könnten, weiß niemand zu sagen. Da können wir nur hoffen, dass er solange seinen Idealen treu bleibt, bis die Kunden auf der Anreizkorrigierten Marktwirtschaft bestehen, also bewußtseinsmässig so weit sind. Dann werden Orkos-Berater und Bergk-Berater gleichermaßen höher belohnt, wenn es uns als Kunden immer besser und besser geht. Dann hätte Rudolf Bergk auch keinerlei finanzielle Probleme mehr. Die großen Krankenversicherungen würden sich darum reißen, ihn als Lebensmittellieferanten für ihre Versicherungen gewinnen zu können mit seiner Erfahrung. Seinen Idealen treu zu bleiben, würde dann nicht mehr finanziell bestraft, sondern finanziell belohnt. Und Rudolf Bergk würde es vielleicht sogar gelingen, noch naturbelassenere Südfrüchte als bisher auszugraben. Zu unser aller Nutzen…

<i>Das ist sie (die Natur) schon – aber sie ist niemandem wohlgesonnen.

Die Natur kann ziemlich brutal sein, insbesondere dann, wenn der Mensch nicht eingreift, auch wenn das nicht so gerne gesehen wird.</i>

Das ist naturwissenschaftlich gesehen so nicht zwingend logisch: Nehmen wir den Fast-Menschen Bonobo bzw. pan paniscus, auf den sich auch Franz zu Recht immer wieder bezieht: Der ist so gut an sein Waldleben angepaßt, dass die Natur ihm kaum was antun kann. Grosse Raubkatzen könnten eine Gefahr sein, aber da ich noch nie etwas von einem Raubkatzen-Angriff auf Bonobos gehört habe, gehe ich davon aus, dass ihre Kooperation als Gruppe sie befähigt, Raubtiere abzuwehren, so dass Raubtiere sich vielleicht nicht mehr um sie kümmern. Von daher leben sie ein völlig unbekümmertes Leben, und wenn es den verrückt gewordenen Menschen nicht gäbe, wäre die Natur niemals ein Problem für Bonobos. Man hat bei ihnen auch noch keinerlei Anzeichen für irgendeine Krankheit beobachten können. Homo sapiens ist aus unglücklichen Gründen im Rahmen der kulturellen Evolution in Teile der Welt ausgewandert, in denen die Natur manche Gefahren in sich bergen mag. Aber in solche Gebiete gehört homo sapiens auch gar nicht. Da hätte er sich besser ferngehalten. Z.B. von Vulkanen. Aber eine verrückte Menschheit wandert eben nicht bei den allerkleinsten Anzeichen vulkanischer Aktivität fort und verlässt das Gebiet auf Dauer, wie es eine geistig gesunde Menschheit täte. Die verrücktgewordene Menschheit baut Wolkenkratzer und wartet dann auf die längst vorhergesagten Riesen-Erdbeben, die all diese unnatürlichen Gebäude in Schutt und Asche legen werden mit hunderttausenden von Toten. Auf solche Verrücktheiten käme ein Bonobo gar nicht.

<i>Ein Tier in der freien Natur, das krank ist, wird nicht sehr lange ueberleben, weil es genug Feinde hat, die

es von seiner Krankheit befreien. Daraus zu schliessen, es gaebe in der freien Natur keine Krankheiten, ist doch

wohl etwas verfrueht, oder?</i>

Nicht unbedingt: Schon die Raubtiere kriegen nur die Altersschwachen oder die noch-schwachen Jungen. Oder die von Hunger geschwächten. Und wenn wir das Bild von den Bakterien als Räubern mal akzeptieren, dann finden diese Bakterien bei höchstentwickelten naturbelassenen Primaten aus den gleich etwas weiter unten genannten Gründen keine Beute mehr, – was dann erklären würde, warum wir bei Bonobos keine Krankheitszeichen beobachten können. – Die versprochenen Gründe: Höchstentwickelte Primaten passen im Naturzustand ihre Kinderzahl den Nahrungsgegebenheiten an. Schwäche durch Hunger kommt also kaum noch vor. Also auch keine Chance für Bakterien. Und offensichtlich ist ein schmerzloses Sterben an Altersschwäche durchaus möglich, was bedeuten würde, dass Bakterien im Unterschied zu grossen Raubtieren noch nicht einmal bei den Altersschwachen eine Chance haben im Naturzustand.

<i>Es gibt Dinosaurierfunde mit

Tumoren – zu einer Zeit, als das Leben sicherlich noch natuerlich im urspruenglichen Sinn war.</i>

Das ist keinerlei Widerspruch: Je weiter man von den höchstentwickelten Lebewesen weggeht, desto wahrscheinlicher wird es, dass es sich um Lebewesen handelt, die nicht zur Begrenzung ihrer Geburtenzahlen fähig sind. Dadurch kann es zu extremen Hungerbelastungen kommen, zur Aufnahme teilgiftiger Notnahrung, zur-In-Kauf-Nahme höchst problematischer Orte, wodurch dann das Immunsystem so geschwächt sein kann, dass auch Tumore wachsen können. Das sagt aber nichts über höchstentwickelte Primaten aus. Ganz abgesehen von der Gefahr falscher Interpretationen von Knochenfunden. Z.B. hat die Schulmedizin als Wirtschaftsaspekt ein riesiges Interesse daran, Krebs als Naturgewalt hinzustellen, gegen die die Schulmedizin ja schon erste kleine Anfangserfolge aufzuweisen hätte. Solch eine Sichtweise wirkt verkaufsfördernd für teure Krebsoperationen.

<i>Es gibt zahlreiche

Tierkrankheiten, an denen die Tiere auch frueher schon erkrankt und eingegangen sind – dass das heute vielleicht

durch die Massentierhaltung oder auch die Haustierhaltung

(uebrigens auch nichts natuerliches) staerker auffaellt hat nichts damit zu tun, dass es diese Krankheiten fruehr

nicht gab.</i>

Wie schon gesagt: Uns kann nur interessieren, welche Krankheiten z.B. Bonobos bekommen. Wobei wir noch berücksichtigen müssen, dass auch deren Atemluft schon durch uns verseucht ist.

<i>Die meisten Lebewesen in der freien Natur werden nicht

viel Aelter als ihre fortpflanzungsfaehige Zeit dauert – das ist beim Mensch doch ziemlich anders, oder?</i>

Der Sterbezeitpunkt wird durch Variation und Selektion festgelegt. Und beim homo sapiens als dem kooperativsten Säuger kann sich die Oma noch nützlich machen bei der Aufzucht der Enkel, was den genetisch verankerten Sterbezeitpunkt weit nach hinten verlagert. Außerdem mag es noch andere Gründe geben für diese besondere genetische Programmierung des Sterbezeitpunktes bei homo sapiens. Außerdem gab es vor einiger Zeit neue anthropologische Aussagen, dass homo sapiens früher sehr alt wurde, dann durch die extreme Schlechtkost des Mittelalters z.B. und durch die verrückten Kriege durchschnittlich weniger alt wurde, und jetzt durch ein paar mehr Vitamine und durch gewaltsames Am-Leben-Halten durch die Schulmedizin wieder älter wird.

<i>Natuerlich

waere doch fuer den

Menschen auch ein Alter von rund 30 Jahren akzeptabel, und das ist es, was man in Fossil-Funden auch findet.</i>

Eben offensichtlich nicht. Die neueren Berichte kamen zu gegenteiligen Schlüssen. Allerdings: gehen wir sehr weit zu Vormenschen zurück, ist zu vermuten, dass diese noch nicht so kooperativ usw. waren, so dass der genetisch verankerte Sterbezeitpunkt bei Vormenschen durchaus deutlich früher angesetzt gewesen sein dürfte. Von Interesse sind also nur die Funde von vor ca. 100 000 Jahren, bevor homo sapiens seine Probleme in der kulturellen Evolution bekam. Homo sapiens soll damals noch mitten in Afrika gelebt haben. Was andere Menschenarten sonst so in aller Welt taten, interessiert uns da auch schon wieder viel weniger, da wir alle zur Art homo sapiens gehören, und eben nicht zur Art der Neanderthaler, wie Hartmut so schön aufzeigte.

<i>fuer den Menschen war es aber in der entsprechenden Situation offenbar besser, sich anzupassen und z.B. in die Steppe oder nach Europa gegangen zu sein.</i>

Das hört man in der Anthropologie anders: Die Savanne kam durch die Trockenheit zum Menschen, nicht der Mensch zur Savanne. Und der Übergang war doch langsam genug, dass eine sanfte Anpassung möglich war: Mutanten, die längere Strecken etwas besser aufrecht laufen konnten, fanden in der Savanne ausreichend Nahrung und konnten sich in ihr vermehren, während Baumbewohner ohne solche Mutationen ihre Geburtenzahl reduzieren mussten, weil der Urwald immer weiter zurückging Richtung Süden.

>>Warum soll der Instinkt besser sein als der Verstand? Wenn

>>er es waere, waeren vernunftbegabte Wesen doch schon lange

>>ausgestorben und ein Irrweg geblieben.

Der Verstand war in der Evolution ausgebaut worden, um Kooperations-Vereinbarungen treffen zu können und sich Fruchtbäume usw. besser merken zu können, aber eben nicht, um die instinktiven Genußquellen des Körpers zu unterdrücken bzw. zu reglementieren. Dies ist ein kultureller Mißbrauch des Verstandes, – eben durch parasitäre Meme. Denn Menschen, die sich gegen ihre Instinkte stellen, kaufen am Ende mehr. Also fördert die Soziale Marktwirtschaft die Verbreitung parasitärer Meme, die Instinkthandlungen wie z.B. Körperkontakt immer mehr einschränken, – auf dass mehr Ersatzbefriedigungen für fehlende Instinkt-Befriedigungen gekauft werden, wie eben z.B. die Schokolade, die dann eben wieder den (Zahn-) Ärzten viele Kunden bringt.

<i>Ja, aber manchmal (zügelt der Verstand) auch die Ausgeburten des fehlenden

Verstands – meistens sogar.</i>

Eben nicht. Das ist naturwissenschaftlich nicht haltbar: Die Evolution bringt keine solchen Unsinnskonstruktionen hervor, bei denen die Instinkte hüh sagen, und die Vernunft hot. Da wäre es viel sparsamer gewesen, gleich die Instinkte hot sagen zu lassen. Nein: Die Soziale Marktwirtschaft braucht das Zügeln der naturgegebenen Lustquellen, um die Menschen zum Kaufen von Ersatzbefriedigungen wie Schokolade zwingen zu können.

<i>Es geht ja nicht mehr um die Rohkost, sondern schon um eine ’natuerliche‘ Form zu leben – dazu zaehlt doch

wohl mehr als nur die Ernaehrung, oder?-

Ich zumindest spreche Dir keine Kompetenz ab, dass das fuer Dich die richtige Lebensfuehrung ist. Das einzige, von dem ich nicht ueberzeugt bin, ist die Verallgemeinerung.</i>

Die Verallgemeinerung hat aber ihre Berechtigung in der Gaußschen Normalverteilung: Wenn die Gene eines Teiles einer Art am besten mit Urkost harmonieren, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass es andere Lebewesen derselben Art gibt, die z.B. wie die Koalas ausschließlich Eukalyptus-Blätter fressen. Dafür ist ein derart anderer Stoffwechsel-Aufbau vonnöten, dass solche Lebewesen nicht mehr untereinander kreuzbar wären. Aber alle Menschen sind von einer Art, können also miteinander Kinder zeugen, wofür die Gene eine ausreichende Ähnlichkeit aufweisen müssen. Wenn also vielen Versuchspersonen Urkost sehr gut tut, dann dürfte auch der Rest der Menschheit zumindest eine Urkost-nahe Ernährung am unschädlichsten verstoffwechseln.

<b>Was die Krankheiten unter Tieren betrifft: Wie ist das mit

der Selbstregulation? Sollten derlei Krankheiten dann nicht

den Sinn haben, eine „Überbevölkerung“ der bestimmten Art an

dem bestimmten Ort auszugleichen?</b>

Das ist eine völlig unzulässige Sichtweise von Evolution. Niemals liegt ein Sinn darin, wenn eine Art derart primitiv konstruiert ist, dass sie zu unkontrollierter Überbevölkerung neigt, die zu Hunger und eventuell Krankheit führt und dann zu einem regelrechten Bevölkerungs-Einbruch. Das geschieht einfach, weil diese Tiere noch nicht die Mutationen haben, die sie befähigen würden, ihre Kinderzahl den Nahrungsgegebenheiten anzupassen. Z.B. hört man von Gnus, dass sie Trockenzeiten schon viele Monate voraus erspüren könnten, worauf sie dann automatisch nicht trächtig werden, also erst gar kein Kind wachsen lassen, für das eh zu wenig Nahrung da wäre. Aber viele Tiere können das halt noch nicht, was das Gnu kann.

<b>Sodass letzten Endes wieder

alles in ein harmonisches Gleichgewicht kommt?</b>

In der Evolution gibt es keine Instanz, die an der Herstellung eines harmonischen Gleichgewichtes interessiert wäre: Die wirkenden Kräfte führen zu einem Gleichgewicht, ohne dass irgend etwas an diesem Gleichgewicht interessiert wäre.

<b>Aber widerspricht das dann nicht letztendlich der Theorie,

dass es – fuer Lebewesen, die sich gemaess der Natur verhalten

– keine Krankheiten gibt? Krankheiten sind natuerlich mit

eine Moeglichkeit, Populationen zu steuern und auch eine

Selektion der staerkeren oder besser angepassten Individuen vorzunehmen. Wenn man Krankheiten jetzt aber dadurch

ausschliessen koennte, dass man sich ‚im Einklang‘ mit

der Natur verhaelt – dann wuerde dieser Mechanismus nicht

mehr funktionieren, d.h. man wuerde sich dadurch, dass man

sich mit der Natur verhaelt, streng genommen gegen die

Natur verhalten, oder?</b>

Doch eher: Oder. Es gibt nichts und niemanden, der Populationen steuern wollte durch Krankheit. Auch eine Selektion ist nicht sinnvoll oder gar beabsichtigt. Sie geschieht ganz einfach. Wenn es Tiere gibt, die so konstruiert sind, dass es zu Krankheiten kommen kann, dann ist das halt so. Aber Bonobo und homo sapiens sind so nicht konstruiert. Sie können im Naturzustand ihre Kinderzahl ganz ohne Krankheiten regulieren. Und die Selektion geschieht bei Bonobos in ganz friedlicher Weise: gewaltfreier Wettbewerb sozusagen.

<i>Es gibt genug Stellen, die einer genaueren Betrachtung einfach nicht Stand halten, d.h. es werden Dinge behauptet,

die objektiv falsch sind – sei es die Homosexualitaet im Tierreich,</i>

Ja, es gibt solche Kleinigkeiten, wo Fehler vorkommen. Vergleiche z.B. die Originalfotos von Prof. de Waal in dessen Buch Bonobos, und die von Franz abgebildeten: Da ist die Tatsache weggeschnitten, dass da gerade zwei Frauen miteinander Liebe machen und dass die Kinder ihre Finger aus Spiellaune in die Vaginas der Frauen stecken. Aber bei der riesigen Körperfeindlichkeit unserer Kultur gestehen wir doch auch Franz Konz zu, sich ein wenig davon beeindrucken zu lassen. Wir müssen es Franz doch schon hoch anrechnen, dass er in einer solch körperfeindlichen Zeit sich so positiv zur Körperlichkeit stellt, – auch wenn man diesbezüglich noch viel weiter gehen könnte, wie das die AW tut.

Ich habe jetzt nur ganz oberflächlich die Punkte angerissen. Ohne die 1500 Seiten des Großen Gesundheits-Konz und die 1000 Seiten der www.anreizkorrigierte.wissen.schaft.ms ganz, am besten mehrfach gelesen zu haben, wird ein volles Verstehen nicht möglich sein, da bisherige Wissenschaft zuviele Irrtümer angesammelt hat, von denen wir uns erst ganz langsam lösen müssen. Lösen durch lesen…

 

Ich habe es in meiner Praxis für Reinkarnationstherapie (RT) gewöhnlich mit Menschen zu tun, die scheinbar zunächst als unschuldiges Opfer unter Ihrer Umwelt tagtäglich zu leiden haben.   —Diese Sichtweise korrigiert auch die AW bzw. Kognitive Verhaltenstherapie Memik KVTM, indem sie dem Menschen bewusst zu machen versucht, dass auch er selber ganz normale parasitäre Meme abbekommen hat, die ihn selbst- und fremdschädigend handeln lassen.—    Die Reinkarnationslehre geht davon aus, daß unbewußte, unterdrückte schädliche Impulse des Opfers auf gerade zu magische Weise die genau dazu passenden Täter und Umstände heranzieht und die schicksalshaften, leidvollen Arrangements unserer Welt veranlassen.   —Die KVT Memik trennt einfach sauber, wo der Mensch aufgrund parasitärer Meme Täter ist, und danach letztlich auch Opfer, weil die Konsequenzen seiner eigenen Tat ihn unglücklich machen. Und wo er Opfer eines Täters ist.—    Ich suche also ganz konkret bei einem Menschen, der z.B. vergewaltigt wurde und nun extreme sexuelle Probleme hat, nach unterdrückten Impulsen, die auf einer prinzipiellen Ebene mit dem Thema Vergewaltigung liegen. Es lassen sich erfahrungsgemäß über das ganze Leben des Klienten beständig unterdrückte Vergewaltigungsimpulse ausfindig machen, nämlich das Prinzip, andere Menschen zu eigenem Vergnügen ungefragt zwingen zu wollen. Ein solches Verhaltensprinzip läßt sich durch das ganze Leben des Vergewaltigungsopfers verfolgen, bisweilen sogar ausgelebt, jedoch überwiegend aus einem starken ethischen Bewußtsein heraus ständig unterdrückt. Rückführungen in frühere Leben dann, bringen gewöhnlich eine wahre Flut von Vergewaltigungserlebnissen in der Täterrolle ans Licht, was den Blick ungemein schärft, die ständig im Hintergrund des jetzigen Lebens lauernden Vergewaltigungsimpulse bewußt wahrzunehmen und nicht mehr zu unterdrücken. Hierin liegt der Heilungsvorgang entgegen den Vorstellungen der AW, nämlich Opfer ohne Rücksicht auf seine volle Verantwortung für seine erfahrenen Vergewaltigungen rehabilitieren zu wollen, indem lediglich sexuelles Lustverhalten geübt oder bestenfalls noch die Auswirkungen eines Traumas therapiert werden. – Sobald ein Opfer, welcher Art auch immer, seine volle Verantwortung als allein verantwortlicher, magischer Arrangeur seiner Umwelt vollständig eingesehen hat, reißt die Kette von Anschlägen gegen ihn einfach ab, seine neue „Ausstrahlung“ zieht wie „zufällig“ Menschen und Umstände über Raum und Zeit heran, die nicht mehr seinen unterdrückten, destruktiven Phantasien entsprechen   —Der Unterschied zur KVTM ist gar nicht so extrem groß: Dem Opfer wird ähnlich bewusst gemacht, dass es selber durch folgende Kette in die Opferrolle kam: Aufgrund von durch die Wirtschaftsmechanik auf die Festplatte aufgespielten parasitären Memen kommt es (im früheren Leben, nicht in früheren Leben) auch zu vergewaltigenden Fehlverhaltensweisen gegenüber anderen Menschen. Dadurch ziehen sich die faireren Menschen, die weniger durch parasitäre Meme beeinträchtigt sind, aus dem Kontakt mit dieser Person zurück. Dadurch bleiben nur Kontaktpersonen übrig, die aufgrund parasitärer Meme ebenfalls Vergewaltigungstendenzen haben. Man spricht in diesem Zusammenhang von einem neuen Verständnis von Kollusion. Von daher erhöht sich zwangsläufig die Wahrscheinlichkeit, dass diese Person Opfer von Vergewaltigungen anderer wird. Das kommt in dem sehr harten Spruch zum Ausdruck: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich… Wer aufgrund von parasitären Memen im Aggressions- und Vergewaltigungs-Bereich Neigungen hat, der schlägt mal, und wird mal geschlagen, muss sich aber wieder vertragen, weil keine anderen Sozialkontakte mehr vorhanden sind. Die hat man längst von sich getrieben durch aggressive, vergewaltigende Rücksichtslosigkeiten. Die KVTM kommt also ohne die sehr weitgehenden Hypothesen der RT zu den gleichen Einsichten und kann noch viel weiter gehen. Im Unterschied zur RT lässt sie aber in jeder Einzelinteraktion den Täter Täter bleiben und das Opfer Opfer bleiben. Dadurch müssen die Menschen nicht fürchten, vom Opfer zum Täter erklärt zu werden, was Fluchttendenzen auslösen dürfte. Es ist für die Menschen schon schwer genug zu ertragen, dass ihnen aufgezeigt wird, in welchen anderen Situationen sie selber die Täter sind, und wie sie durch ihre Taten Beziehungen zerstören oder destruktiv, stressig, nervig gestalten. Aber die Philosophie, das Opfer hätte irgendwie anders, als oben beschrieben, den Täter angezogen, erscheint der KVTM als ein parasitäres Mem, das soziale Kontakte dadurch reduzieren soll, dass jemand, der fürchten muss, in einer Opfersituation zum Täter erklärt zu werden, den Kontakt zu dem Träger einer solchen Philosophie zu meiden neigt. Die KVTM gesteht den Menschen zu, Opfer zu sein, wo sie Opfer sind, und Täter zu sein, wo sie tatsächlich Täter sind. Dies treibt die Menschen weniger fort. – Insgesamt sind in diesem letzten Posting keine beleidigenden Angriffe aufgefallen. Es war ein sachlicher Diskussionsbeitrag. So sollten alle Beiträge sein.

 

Guter Beitrag! Schreit nach mehr. Bin gespannt, was Gunter antworten wird.

Schöne Grüße Si

 

Über Memetik: http://users.lycaeum.org/~sputnik/Memetics/

 

Ein wenig aus der Geschichte der Unterdrückung der Sexualität:

http://www.geocities.com/CapeCanaveral/5106/gsc-6ol1.htm

 

Die AW-Philosophie als gelungener Einstieg in die Welt der Magie.
Zum besseren Verständnis hier eine Übersicht des magischen Weges, der durchaus im Bereich der AW beginnen kann :
1.Stufe, Einstieg für Anfänger, gut geeignet für Menschen, die ernsthaft an sich arbeiten möchten
Hier befinden sich verhaltenstherapeutische Techniken, Psychotherapien die von den materialistischen Wissenschaften gerade noch zugelassen werden. Es ist eine „anreizende“ erste Hilfe, mit dem Ergebnis seine Problemlage zu erkennen, mit Bewußtsein z.B. stressproduzierenden Lebensumständen aus dem Weg zu gehen. Ergebnis ist die Erhöhung des Lebenslustfaktors in der einen Richtung mit der langfristigen Nebenwirkung, anderweitige Bewegungsräume einschränken   —Innerhalb der Psychotherapieformen der  bisherigen Wissenschaft gibt es sicher viele Nebenwirkungen un d Symptomverschiebungen, z.B. vom Psychischen Richtung Sucht und somatische Erkrankungen: Viele Psychotherapie-Kliniken lehren regelrecht ein gestreutes Suchtverhalten, das Depressionen lindert, aber Sucht und körperliche Krankheit zur Folge hat. Die einzige Nebenwirkung der KVTM ist, dass der Mensch, je mehr er sich einer verrückten Normalität entzieht, immer weniger Kontaktpersonen zur Verfügung hat: Es gibt am oberen Ende der Normalverteilung nur ganz wenige, die etwas weniger verrückt sind als die Normalität. Also empfiehlt die KVTM einen gemeinsamen Genesungsweg mit vielen anderen parallel zu gehen, damit das sozialste Tier der Erde am Ende nicht allein im Raum der Nicht-Verrücktheit steht.—     und schädliche emotionale Impulse durch ethisch-logische Erkenntnisse unterdrücken zu müssen,   —Da ist die AW aufgrund der Logik zu neuen Schlussfolgerungen gekommen. Auch die Profs. Tausch haben das geahnt, wofür sie ja den Anreizkorrigierten Nobelpreis bekamen: Es gibt letztlich keine Unterdrückung schädlicher emotionaler Impulse. Z.B. ist Angriff einfach nur eine von mehreren Verhaltensalternativen. Was unvermeidlich den Menschen ergreift, ist die Angst, die vor einem Angriff stehen kann. Welches Verhalten der Mensch aber wählt als Schutz gegen die Angstquelle, hängt von den Memen über Verhaltensmöglichkeiten und deren Erfolgsaussichten ab. Ein parasitäres Mem beinhaltet  die Aussage, z.B. Angriff sei die normale, richtige, erfolgversprechende Verhaltensstrategie in Angstsituationen. Das entspricht aber nicht der Wahrheit. Lässt der Mensch aufgrund dieser Erkenntnis die Verhaltensstrategie Angriff fallen, so bedeutet das in keinster Weise eine Unterdrückung schädlicher emotionaler Impulse. Entscheidend ist, dass der Mensch mit anderen Verhaltensstrategien die Angst schneller los wird als durch Angriff. Z.B. kann durch eine Klage vor Gericht eine Gefahr oft besser abgewendet werden, als durch einen Angriff, der noch den zusätzlichen Stress des Kampfes mit sich bringt. Dass Gericht heute oft auch Stress bedeutet, ist eine Besonderheit der Sozialen Marktwirtschaft, die in der Anreizkorrigierten Marktwirtschaft überwunden wäre. – Die Hypothese vom schädlichen Aufstauen oder Unterdrücken z.B. aggressiver Impulse ist also aufgrund vieler Einzeldaten und deren logischer Gesamtschau nicht haltbar. Sexualität zu unterlassen, bringt einen Glückshormon-Mangel mit sich, der die Wahrscheinlichkeit von Suchthandlungen als Ersatzbefriedigungs-Versuch erhöht. Aber das Unterlassen von Aggressionen führt nicht zu einem Glückshormon-Mangel. Und wenn selbstförderliche Verhaltensalternativen die Angst umso besser beseitigen, führt das Unterlassen von Aggressionen eher zu einer größeren Entspanntheit und damit geringeren Gefahr von organischen Krankheiten.—
2.Stufe, für Fortgeschrittene, eine Herausforderung für die wirklichen Pioniere unserer Wissenschaften
Hier steht die Aufarbeitung traumatischer Geschehnisse mit Bewußtlosigkeit auf dem Programm, z.B. Krankheiten,Unfälle, Operationen, Drogenerlebnisse und vor allem die Geburt sowie Empfängnis selbst und die vielen dazwischenliegenden Traumen, wie Bewußtlosigkeiten des Embryos infolge von Krankheiten,Unfällen, Abtreibungsversuchen, medizinischen Untersuchungen, heftiger Sport und ausschweifenden Geschlechtsverkehr mit dem Ergebnis Psychosomatiken dauerhaft und vollständig heilen zu können.   —Auch die Traumatheorien lassen sich aufgrund logischer Analysen auf Grundlage der vorliegenden wissenschaftlichen Daten nicht halten: Das Trauma, vom Kampfhund überfallen zu werden, hinterlässt eine veränderte Abbildung der Wirklichkeit im Gehirn: Man schätzt danach die Wahrscheinlichkeit für Kampfhunde-Überfälle höher ein als zuvor und richtet sich danach. Aber da ein gesunder Mensch auch ein Interesse daran hat, sich frei zu bewegen, findet er Wege des Schutzes vor Kampfhunden, indem er sich beraten lässt usw. Und danach kann er sich wieder frei bewegen. Nicht so aber jemand, der ein parasitäres Mem in sich trägt, das ihm als normal und erfolgversprechend empfiehlt, die Rolle des durch das Trauma Zerstörten einzunehmen. (Beliebt ist heute das Spiel: Ich bin zerstört durch früheren sexuellen Missbrauch. Dabei wird alles, was jetzt schlecht ist im Leben, dem damaligen Trauma in die Schuhe geschoben.) Z.B. erhält man dafür dann kostenlose Kuraufenthalte in psychosomatischen Kliniken, wo dann die posttraumatische Belastungsreaktion „behandelt“, – oder sollte man besser sagen?: gepflegt wird. So erhält der Mensch für das Pflegen des Traumas letztlich eine Geldersparnis. Aber tatsächlichem Glück, einem weitgehenderen Ausleben seiner DNS-bedingten Lustmöglichkeiten, ist er so nicht nennenswert näher gekommen. Insofern ist das Mem vom Pflegen des Traumas ein parasitäres, da es letztlich auf das Konsumieren von Kliniken usw. hinausläuft, aber nicht in Richtung eines natürlich-lustvolleren Lebens führt.—    Die AW verschließt sich leider schon diesem Bereich, obwohl hier noch rein materialistische Untersuchungen zu akzeptierbaren Beweisen führen.    —Die üblichen Beweise, nämlich dass sich Patienten nach einer Therapie dankbar in psychologischen Fragebögen zeigen, überzeugen die AW nicht. Ein Patient kann recht lange dafür dankbar sein, dass er im Rahmen seiner kampforientierten Weltperspektive das Kampfmittel bekommen hat: Ich bin das Trauma-Opfer, und Ihr seid die Schuldigen… Da solche Menschen Frieden meist nicht kennen, merken sie auch nicht, dass dieses Kampfmittel letztlich den Kampf aufrechterhält. Die AW empfiehlt da, den Weg zum Frieden und zur Zusammenarbeit zu lernen, am besten mit einer großen Gruppe von Menschen gemeinsam.—

3.Stufe, für Magier, Hellseher, Heiler, Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten
Der Bereich aller esoterischen Prozesse, Reinkarnationstherapie, Clearing von besetzenden Wesen, Lösung von manipulativen Kräften und Mächten.   —In der AW heißt das: Sich von den manipulativen Memen der Wirtschaftsmechanismen zu lösen…—    Ergebnis ist hier, sich als Wesen begreifen zu können, magische Fähigkeiten um den mit materialistischem Management nicht herstellbarem „Schicksals-Zufall“ nach eigenen Zielsetzungen arrangieren zu können,   —Hier hat die AW sicher starke Zweifel, ob dies Versprechen auch wirklich eingehalten werden kann. Die Menschen wünschen sich sehr, ihr Schicksal in den Griff bekommen zu können, und da sagt ihnen jemand, sie könnten das durch RT lernen. So sind sie bereit, einige Stunden zu kaufen. Aber was an konkreten Verhaltensänderungen lernen sie da, das ihnen in Zukunft ein genussvolleres Schicksal verschafft?—    hier werden Blockierungen aufgearbeitet, die außerkörperliche Erfahrungen, Hellsichtigkeiten, Heilerfähigkeiten vereiteln.   —Hellsichtig wäre jeder Mensch gerne. Kann dieses Versprechen die RT real einhalten, oder führt dieses Versprechen zwar zum Kaufen von Stunden, aber nicht zu echter Hellsichtigkeit? Die AW ist jederzeit bereit, einen Hellsichtigen wissenschaftlich zu untersuchen, ob er wirklich hellsichtig ist. Bis jetzt ist es noch nie gelungen, eine Hellsichtigkeit zu bestätigen. Ähnlich wie bei den Wünschelruten-Läufern. Trotz eines ausgesetzten Preises von etwa 50 000 Euro konnte noch kein Mensch gefunden werden, der tatsächlich Wasseradern usw. aufspüren konnte. Und dennoch wird dieses Versprechen immer wieder gemacht und es werden Stunden verkauft, – letztlich zum Schaden der Menschheit. Denn wir brauchen alle Energie und Arbeitskraft für die wirkliche Heilung von Mensch und Erde.—   Ergebnis ist eine höhere Ebene von Lebensglück, Lust und Ekstase, die körperliches, seelisches und geistiges Erleben integrativ als Einheit erfahren läßt, spätestens hier hat die AW nichts mehr zu bieten, weil nun alleine persönliche Erfahrung zählen und nicht mehr unsere begrenzende Wissenschaften.   —Solange Wissenschaft noch keine harmlose Methode hat, die Lustquantitäten eines Menschen zu messen, ist über Erfahrungen tatsächlich nichts genaues auszusagen. Aber die Hypothese der AW ist, dass über streng logisches Durchdenken der wissenschaftlichen Daten letztlich am allermeisten Lebenslust erzielbar ist. Die AW kann nur einladen zu dem Experiment, es mal mit dieser logischen Betrachtung und Schlussfolgerung aufgrund vorliegender Tatsachenbeobachtungen zu versuchen. Denn mit der AW liegt jetzt erstmals ein überzeugendes Zwischenergebnis vor, das der gesamten Menschheit ungeahnte Lebens-Lust-Quantitäten ermöglichen würde.—

 

Und unabhängig von all diesen Meinungen gibt es irgendwo noch so etwas wie Wahrheit, z.B. über Ernährung, – trotz all der verschiedenen Meinungen. Und um sich der anzunähern, diskutiert man. Eben weil man heutzutage ja nicht gewöhnt ist, seinen Instinkten zu vertrauen. Überall geht man vom Behauptungszustand aus, nicht vom Befragungszustand. Auch bei der Sexualität. Ich selbst benötige mittlerweile eigentlich gar keine Wissenschaft. Wenn ich mit dem Befragungszustand an meinen Körper herangehe, sagt der mir ganz deutlich, dass er keine Monogamie will, sondern Gruppenliebe. Und dann kommen all die parasitären Meme oder Kollektiv-Lügen dieser Kultur und sagen: Du musst aber Monogamie leben, sonst bist du keine anständige Frau… Diskussion ist also nur ein Hilfsmittel, bis man sich traut, in jeder Hinsicht den Befragungszustand einzunehmen anstelle des Behauptungszustandes, der eben behauptet, ich bräuchte doch jetzt Monogamie.

 

danke für den interessanten Link, habe  reingelesen.

www.artabana.org!!

 

Geht sicher in die richtige Richtung. Was mir nur etwas unklar ist, ob bei artabana auch die Anreizkorrektur praktiziert wird: Der Gesundheitshelfer bekommt eine Belohnung, wenn ich immer seltener krank werde, und weniger Belohnung, wenn ich häufiger krank werde?

Ist also das berühmte Chinesische Prinzip verwirklicht?

 

<i>Besonders stellt sich die Frage,

welche Annahmen ueberhaupt akzeptabel sind, denn der Ansatz via

Evolution geht schliesslich von einem ‚Idealzustand‘ zu Beginn der

Entwicklung des Menschen aus.</i>

Nein, das wäre ein ungenaues Verständnis von Evolution. Letztlich waren unsere Vorfahren Einzeller vor wahrscheinlich vielen hunderten von Millionen Jahren. Die Einzeller waren kein Idealzustand, und genausowenig sind es die Lebewesen, die vor 7,5 Millionen Jahren lebten und die wir in der Biologie ziemlich willkürlich als menschenartige bezeichnen. Genausowenig sind die ersten Lebewesen, die vor ca. 140 000 Jahren die Art homo sapiens starteten, irgendein Idealzustand. Und sicher assen diese ersten homines sapientes andere Nahrung als ihre Vorfahren, die Einzeller. Aber entscheidend ist die Frage, ob es Einflüsse gab und gibt, die homo sapiens veranlassten, sehr plötzlich und abrupt eine völlig andere Nahrung zu sich zu nehmen als vorher. – Der Alltag der Evolution von höchstentwickelten Primaten sieht so aus, dass ein Lebewesen zuerst eine Zufallsmutation aufweist, die es befähigt, eine etwas andere, neue Nahrungssorte problemlos ebenfalls zu verstoffwechseln. Führt das zu einer insgesamt verbesserten Energiezufuhr, vermehren sich die Träger dieser Mutation stärker, das mutierte Gen breitet sich im Genpool, im Topf aller Gene einer Art, allmählich aus. Aber irgendetwas hat bei homo sapiens zu einer gewaltigen Abweichung von diesem Alltag der Evolution geführt: Aus irgendwelchen verrückten Gründen fing der Mensch z.B. an, Kuhmilch zu trinken, obwohl überhaupt keine Mutationen vorlagen, diese problemlos verstoffwechseln zu können. Dann tauchte irgendwann ein Mensch mit einer Mutation auf, die wenigstens die drastischsten Reaktionen auf Kuhmilch verhinderte. Vielen anderen ging es so dreckig mit Milch, dass sicher auch viele an ihr oder dann am Hunger starben. Auch das ist völlig ungewöhnlich für den Alltag der Evolution bei höchstentwickelten Primaten. Und so starben immer mehr Menschen aus, die diese Mutation nicht aufwiesen, so dass heute viele Menschen diese eine Mutation aufweisen. Aber viele Afrikaner sollen diese Mutation nicht haben, und von daher große Probleme beim Milchtrinken bekommen, – und Asiaten sollen Milch ähnlich wie Speichel verabscheuen, was vermuten läßt, dass dort auch nicht alle diese eine Mutation aufweisen. – Die Schlüsselfrage aber, warum der für höchstentwickelte Primaten typische Alltag der Evolution bei homo sapiens verlassen wurde, hat eben die AW beantwortet. Aber auch ohne diese Antwort hat Franz Konz schon richtig geahnt, dass da etwas ungewöhnliches in der Evolution passiert ist, wodurch nicht zuerst die Mutationen entstanden, durch die neue Nahrungsarten problemlos verkraftet werden konnten, sondern dass in rasendem Tempo zuerst neue Nahrungsarten auf den Menschen einstürmten, für deren problemlose Verstoffwechslung er genetisch überhaupt nicht geeignet ist. Und nun läuft ein grausamer Prozeß ab, der aber, wenn er überhaupt jemals zu einem Ende kommen kann,  vermutlich viele hunderttausend Jahre dauern wird: Elend und qualvollst krepieren unzählige Menschen an den Folgen der neuen Nahrung, und diejenigen mit Mutationen, die diese Nahrung etwas besser vertragen, hinterlassen im Durchschnitt eventuell etwas mehr Kinder, wodurch sich die entsprechenden Mutationen ausbreiten. Aber was für ein unendliches sinnloses und unnötiges Leid über hunderttausende von Jahren ist das? Warum wartet homo sapiens nicht, bis er die Mutationen für neue Nahrungssorten hat, und ißt sie dann, wenn sie wirklich einen reinen Gewinn darstellen? Eben weil in der Kulturellen Evolution etwas völlig ungewöhnliches geschehen ist…

<i>Das bedeutet, Du siehst eine finanzielle Entlohung als einzigen Antrieb

fuer einen Menschen an, Aussagen zu machen.</i>

Nicht unbedingt finanziell, aber es werden in den verschiedenen Berufsständen jene selektiert, z.B. von Karrieren ausgeschlossen, die nicht Meme entwickeln und verbreiten, die einem wirtschaftlichen Erfolg dieses Berufsstandes dienen.

<i>Nun ist es aber so, dass die

Veroeffentlichung zahlreicher Erkenntnisse, unabhaengig von ihrer

spaeteren Anwendung z.B. in der Medizin geschieht, d.h. die Personen,

die dieses Wissen weitergeben, haben allerhoechstens indirekt etwas mit

der Gesundheit anderer Menschen zu tun.</i>

Wer aber Dinge liefert, die sich in der Medizin später wirtschaftlich verwerten lassen, wird häufiger zitiert, bekommt Anerkennungen ausgesprochen, macht insgesamt mehr Karriere als jemand, der in der Grundlagenforschung Dinge herausfindet, mit denen niemand ein Geschäft (auf Kosten anderer) machen kann.

<i>Bei einem derartig komplexen Thema wie der Medizin ist es praktisch

nicht moeglich, die Leistungen an das Wohlergehen einzelner zu knuepfen,

weil der Einfluss der Leistung von Person x auf das Wohlergehen der

Person y nicht belegbar sind.</i>

„Sie sind der millionste Besucher, der dieses Argument vorbringt, hier Ihr Preis…“ smile. Im Ernst: Es ist aus wissenschaftlicher Sicht überhaupt nicht nötig, den Einfluß des Gesundheitsberaters x auf den Gesundheitszustand von y zu belegen. Es reicht völlig aus, z.B. die Krankheitskosten für y in den vorigen Jahren zu erheben und dann in den Jahren beim Berater x. Jeder Berater wird einige Leute haben, bei denen er Pech hat, weil andere Einflüsse außer seiner Gesundheitsberatung eine ausschlaggebende negative Rolle spielen. Und schon bei relativ kleinen Gruppen gleichen sich solche Effekte im Mittel aus. Außerdem könnte der Einfluß von Gesundheitsberatern recht groß sein: Der eine hilft seinen Klienten, aus der direkten Nähe eines Atomkraftwerkes wegzuziehen und den Arbeitsplatz in einem gesundheits-gefährdenden Betrieb zu wechseln, der andere Gesundheitsberater nicht. Der eine Gesundheitsberater unterrichtet lustvolle verletztungsarme Sportarten, die Klienten des anderen verletzen sich beim Roller-Skating und beim Drachenfliegen… Da bleiben kaum noch Einflüsse übrig, auf die ein Gesundheitsberater keinen Einfluss nehmen könnte…

<i>Das wird es ziemlich sicher auch so, weil sich andere Ansichten auf die

Dauer nicht durchsetzen werden.</i>

Darin liegt ja eines der großen Verdienste von Franz Konz, dass er am Beispiel der Medizin aufzeigt, dass sich in unserer ganz besonderen und eigenartigen Form der Arbeitsteilung eben genau immer nur solche Erkenntnisse durchsetzen, die den Menschen schaden, den medizinischen Berufsständen aber wirtschaftlichen Erfolg auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung verschaffen. Untersucht man diese Frage mit den zentralen Begriffen Variation/Mutation und Selektion, kommt man zu einer vollen Bestätigung dieser Beobachtungen, allerdings für alle Berufsgruppen der Sozialen Marktwirtschaft und ihrer Vorgänger. D.h.: die Anreizkorrigierte Marktwirtschaft ist unumgänglich, wenn wir nicht immer wieder nur neue Irrtümer darüber hören wollen, was angeblich jetzt das nächste neue medizinische Wundermittel sei – auf dass die Kasse klingele… Und die meisten Menschen lassen sich von dem Feuerwerk an gewinnbringenden Irrtümer, das alle Gewerbetreibenden stündlich abbrennen, völlig blenden und beeindrucken hin zu einem völlig widernatürlichen Leben. Urköstler haben dieses Feuerwerk der gewinnbringenden parasitären Meme in einigen Teilbereichen durchschaut und sich davon gelöst. Interessant ist die Frage, was mit den anderen Teilbereichen ist…

<i>Das

menschliche Verdauungssystem ist in der Lage, Naehrstoffe aus einer sehr

grossen Palette von Nahrungsmitteln zu gewinnen, nicht wie andere

Lebewesen, bei denen diese Palette ja oft recht klein ist.</i>

Z.B. haben Raubtiere und Aasfresser angeblich bis zu 16-fach mehr Salzsäure im Magen zur Verfügung. Bei Menschen hört man von Fleisch-Vergiftungen, Fisch-Vergiftung, Salmonellen usw. Bei einem Geier habe ich noch nie etwas von einer Fleischvergiftung gehört. Also scheinen dem Menschen Konstruktionsmerkmale zur unschädlichen Aasverdauung zu fehlen.

<i>Warum gilt diese Einschraenkung dann nicht auch fuer den anderen

Bereich? ‚Der Wissenschaft‘ (die so ja nun auch nicht existiert, aber

immer gerne als Feindbild herangezogen wird) ist weder homogen noch hat

sie per se ein Interesse daran, etwas zu verkaufen.</i>

Untersucht man bisherige Wissenschaft mit Hilfe von „Variation plus Selektion“, so kommt heraus, dass sie völlig von der Verkaufsseite her dominiert wird: Chemieprofessoren freuen sich über viele (hübsche?) Stundent/innen. Studenten studieren mehrheitlich aber nur bei Professoren, die ihnen genau das beibringen, was sie für bestbezahlte Stellungen in der chemischen Industrie benötigen. Also forscht Chemie niemals an der Frage, woher denn Hunger wirklich kommt und wie er wirklich abzuschaffen ist, sondern macht die Grundlagenforschung für solche Segnungen wie DDT, allgemein giftige Dünger und Pflanzenschutzgifte, von denen wir überhaupt keine Ahnung haben, was sie alles so anrichten. Außerdem fließen aus der Wirtschaft viele Gelder Richtung Wissenschaft. Die Idee der Wertfreiheit der Wissenschaft ist also ein einziges parasitäres Mem, das aber eben nur mit Hilfe von Variation plus Selektion voll zu durchschauen ist.

<i>Aber der ‚Insider‘ der anderen Seite weiss auch, warum bestimmte

Behandlungen durchgefuehrt werden sollen, und kann das vermutlich

anschaulicher Begruenden, als mit Theorien ueber die

Evolutionsgeschichte des Menschen.</i>

Eben nicht. Sobald ein Mensch das Analyse-Instrument Variation plus Selektion voll verstanden hat, erscheinen die Begründungen für Behandlungen völlig unlogisch, – geradezu absurd, – genauso absurd, wie das Franz Konz für die Geschichte der Medizin aufzeigt. Genau deswegen ist ja der Großteil bisheriger Wissenschaft Pseudo-Wissenschaft, weil sie weiterarbeitet, als wäre nichts geschehen, obwohl wir seit 1859 die Grundidee von Variation plus Selektion zur Verfügung haben. Das Hauptmerkmal der Anreizkorrigierten Wissenschaft ist, dass sie im Gegensatz zur bisherigen Wissenschaft Variation plus Selektion nicht ignoriert. Und durch diese längst überfällige Reform von Wissenschaft fällt der Großteil bisheriger Wissenschaft wie ein Kartenhaus in sich  zusammen, – hält einer Analyse mit Hilfe von Variation und Selektion nicht stand. Wie lächerlich fänden wir Wissenschaftler, die darüber spekulieren, wo im Bauch und im Herzen die Gefühle begännen, wo wir doch heute längst wissen, dass sie im Limbischen System usw. im Gehirn ihren Anfang nehmen? Und ganz genauso lächerlich ist jeder, wirklich jeder Wissenschaftler, der ohne Variation plus Selektion arbeitet.

<i>Die ‚Natur‘ hat weder Absichten noch Ideale, sondern

existiert letztendlich als ein System das sich (irgendwie) selbst

reguliert.</i>

Da reguliert sich noch nicht einmal etwas. Und gerade, weil die Natur keinerlei Absichten hat, hat sie auch kein Interesse an leidenden Lebewesen. In der Evolution wurde die Lust erfunden als Verhaltenssteuerung für den Alltag, und der Schmerz als besonderer Nachbrenner für seltene Extremsituationen. Dass die höchstentwickeltste Art der Erde sich derart häufig im Schmerzbereich bewegt, ist nur durch eine Besonderheit der Kulturellen Evolution zu erklären.

<i>Wenn man aber von einem menschlichen Standpunkt sich das ganze anschaut,

dann ist die Natur durchaus ‚brutal‘ und kennt idR keine Ruecksicht,

wenn z.B. ein Lebewesen durch einen ungluecklichen Zufall in eine

Situation kommt, in der es fuer einen Raeuber leichte Beute wird.</i>

Unglückliche Zufälle gibt es aus einer präzisen biologischen Sicht nicht: Ein wenig hochentwickeltes Tier muss Risiken in Kauf nehmen, um sich ernähren zu können, wobei es mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vom Raubtier gefressen wird. Ein höher entwickeltes Lebewesen hat Fähigkeiten, an Nahrung zu gelangen, ohne ein Risiko eingehen zu müssen, von einem Räuber gefressen zu werden. Für die schnellen ausgewachsenen guternährten erfolgreichen Zebras reicht ein lockerer, entspannter Zwischenspurt vermutlich völlig aus, um jagenden Löwen zu entkommen. Wahrscheinlich lebt ein durchschnittliches Zebra jahrzehntelang unbedroht, ohne Schmerz und Angst. Häufiger Schmerz und Angst dürften nur genetische Varianten unter den Zebras aufweisen, die bei der Nahrungsaufnahme weniger erfolgreich sind, also hungergeschwächt sind, – und schwache Zebrajunge. Wieso aber kennen so viele Menschen so viel an Schmerz, Angst und Streß? Das ist nicht zu erklären, ohne die kulturelle Evolution mit Hilfe von Variation plus Selektion zu untersuchen. Extrem verkürzt lautet das Ergebnis: Das einmal erfundene arbeitsteilige und Tausch-System multipliziert Irrtümer, parasitäre Meme, die zu Un-Glück, Leid und Schmerz führen, auf dass die Menschen gezwungen sind, mehr Medikamente, Operationen, Alkohol, Schokolade usw. zu kaufen. Z.B. führten die religiösen Meme, die die Sexualität beschränkten, zu hohen Kaufneigungen gegenüber Schokolade, werden deswegen in weltlich abgewandelter Form von Schokoladenindustrie und ihren Partnern, den werbeabhängigen Medien, multipliziert. Sogar die Werbespots selber beinhalten schon die parasitären Meme, die durch die Soaps und Spielfilme dann nur noch verstärkt werden müssen: In der Twix-Schokoloaden-Werbung wird eine zur Nachahmung einladende hübsche erfolgreiche Frau gezeigt, die sich bei Annährung von an Sexualität interessierten Männern ins Badezimmer einschließt und sich mit Twix-Schokolade oral selbstbefriedigt. Ein parasitäres Mem ist das, weil es hier als normal und richtig hingestellt wird, die Schokolade der Sexualität vorzuziehen. Und weil eine hübsche, schlanke Frau gezeigt wird, während in der Realität eine solche Lebenseinstellung meist zu einem völlig entstellten Körper führt. –  Ein Schokoladenhersteller, der auf die Verkaufsförderung durch Sexualitäts-beschränkende Meme aus irgendwelchen Gründen heraus verzichten würde, wäre eine Variation, die recht bald selektiert würde, also vom Markt verschwinden würde, – als Schokoladenhersteller nicht mehr existent wäre. Wenn den Menschen nicht durch parasitäre Meme ständig klargemacht würde, es sei völlig normal, eine Zigarette zu rauchen, aber völlig unnormal, viele Menschen zu knutschen, wer würde dann überhaupt noch rauchen? Lustarm lebende Menschen brauchen aber die Zigarette als Ersatzdroge. Deswegen muss die Zigarettenindustrie unbewußt Lustarmut in der Bevölkerung fördern, also Ihre Werbemilliarden dorthin geben, wo Lustfeindlichkeit als normal gepredigt wird. Eine Variation einer Zigarettenfirma, die dies nicht tut, wird rasch selektiert, von der erfolgreicheren Konkurrenz vom Markt verdrängt, zum Aussterben gebracht.

<i>Ein Tier, das nicht Ueberlebensfaehig ist, wird im Zweifelsfall auch von

seinen eigenen Eltern verstossen.</i>

So ist die DNS halt: was keine Aussichten hat, die DNS der Eltern weiterzutragen in der Zeit und im Raum, wird von den Eltern nicht unterstützt. Variation und Selektion konnten zu keinem anderen Ergebnis führen. Aber was wolltest du damit sagen?

<i>Ich bezweifle, dass Bonobos keine Krankheiten kennen, allerdings fehlt

mir auch die Zeit, mich jetzt naeher damit zu beschaeftigen.</i>

Tja, wir Menschen haben den ganzen Tag unendlich viel damit zu tun, die Erde und unser Glück und unsere Gesundheit weiter zu zerstören, aber keine Zeit für die wichtigen Dinge. Sind Bonobos nämlich wirklich (fast völlig) krankheitsfrei, stellt sich sofort die Frage, wieso das homo sapiens nicht kann. Und schon würden sich alle Menschen nur noch mit Urkost, Anreizkorrigierter Marktwirtschaft, AW usw. beschäftigen…

<i>Wenn der Boden in der Naehe eines Vulkans

sehr fruchtbar ist, kann dieser Vorteil die Gefahr eines Vulkanausbruchs

durchaus ueberwiegen.

Und, man sollte nicht vergessen, dass bei Naturereignissen, wie z.B.

Vulkanausbruechen, idR auch sehr viele Wildtiere dieses Ereignis nicht

ueberleben und auch in der Vergangenheit nicht ueberlebten.</i>

Was einfachere Organismen alles so erleiden, darf nicht von Interesse sein. Dass die Maus von der Katze bedroht ist, ist klar. Aber homo sapiens ist nicht von der Katze bedroht. Entscheidend ist einzig, was für homo sapiens gilt. Alle Schlüsse vom Tier auf den Menschen müssen tausendfach auf mögliche Irrtümer und Unzulässigkeiten geprüft werden. – Warum aber sollten höchst erfolgreiche Affen, die sich wunderbar in ihrem Gebiet sattessen können, die nur so wenig Kinder haben, dass alle sattwerden können, nun plötzlich die Gier entwickeln, unbedingt ein Gebiet zu besiedeln, in dem sie Kraft ihrer überlegenen Intelligenz die Gefahr erahnen können, die einfachere Tiere nicht erahnen können? Es gibt in der Evolution keine Zwanghaftigkeit: Du musst dich um jeden Preis über die ganze Erde mehren und sie dir untertan machen… Viele Lebewesen leben friedlich nur in kleinen Gebieten der Erde, ohne ständig Risiken einzugehen, um auch noch woanders zu sein. Evolution ist anders. Wenn Mutationen auftauchten, die einen Menschen befähigten, entweder Vulkanausbrüche vorauszuspüren, oder den Vulkan mit einem zuverlässigen Deckel zu versehen, dann könnten sich solche Mutanten gefahrlos auch rund um den Vulkan Nahrung holen. Aber sich dort anzusiedeln, wäre für die Mutante mit der Vorausahnung nicht denkbar: Denn wohin soll sie flüchten, wenn der Vulkanausbruch ansteht und die Vegetation für Jahre zerstören wird? Ihr altes Gebiet ist höchstwahrscheinlich von den anderen, die diese Mutation nicht aufweisen, mittlerweile besiedelt worden und weist nicht mehr genug Nahrung für alle auf. Also gibt es für gesunde höchstentwickelte Primaten keine Abwägung von Risiken und Nutzen, die ein solches Verhalten rechtfertigt. Es handelt sich also um eine Verrücktheit, die durch parasitäre Meme verursacht wird, – ähnlich wie bei den Ameisen, die durch Parasiten veranlaßt werden, sich an der Grasspitze festzukrampfen, auf dass sie gefressen werden und so den Parasiten weitertransportieren. Die Ameise geht dieses Risiko nicht aus einer gesunden Abwägung heraus ein, sondern weil sie von einem Parasiten manipuliert wird. Genauso ist es für die Wirtschaftsmechanik als Mechanik vorteilhaft, wenn Menschen sich solchen unsinnigen Risiken aussetzen. Und deswegen streut die Wirtschaftsmechanik parasitäre Meme aus, die es als völlig normal hinstellen, im 500. Stockwerk zu leben, obwohl für die nächsten 20 Jahre ein alles vernichtendes Erdbeben vorhergesagt ist. Bis dahin hat sich das Hochhaus längst amortisiert… Parasitäre Meme bringen Menschen ja auch dazu, zwecks Wirtschaftsbelebung im Krieg den Heldentod mit Freuden zu sterben, – so ähnlich wie die Ameise… Würden die Menschen Kosten und Nutzen kalkulieren, würden sie immer nur Friedens- und Kooperations-Vereinbarungen treffen, und niemals den leidbringenden Krieg wählen. Aber die Wirtschaftsmechanik wird angekurbelt durch den Streß von Streit und Kampf: Nach dem Ehestreit muss man erstmal einen Schnaps trinken, um sich wieder zu beruhigen… Die Idee des Streites und des Kampfes wird in jedem Spielfilm als normal verherrlicht. Filme, in denen es zu liebevoll zugeht, werden als pornographisch beschimpft. Morde sind chic… Bei all diesen parasitären Memen ist es kein Wunder, wenn wenn dann mal ein paar Flugzeuge ins World Trade Center krachen. Wo gehobelt wird, da fallen Späne… Ein Atomkrieg könnte auch die Wirtschaftsmechanik als Mechanik beenden. Aber eine Mechanik denkt nicht. Sie fördert jetzt die Idee des Streites, des Kampfes usw., weil es jetzt Umsatz bringt. Was später werden könnte, kann eine Mechanik nicht voraussehen.

<i>Oder die Unaufmerksamen, Verletzten, oder eben auch Kranken, oder?</i>

Bei weniger hoch entwickelten, weniger leistungsstarken Tierarten können die besonders ineffizienten Varianten tatsächlich Hunger leiden und dadurch krankheitsanfällig werden. Aber homo sapiens ist keine leistungsschwache Tierart. – Und unaufmerksame Tiere gibt es nicht. Es mag Mutanten bzw. Varianten geben, deren Aufmerksamkeits-Leistung unter dem Durchschnitt ihrer Art liegt, und wenn dann die Art nicht zu den höher entwickelten gehört und sowieso Risiken eingehen muss, um nicht zu verhungern, dann wird so ein Tier sicher auch gefressen. Aber das sagt nichts über die leistungsstärkste Art der Erde aus.

<i>Also, ein kurzer Blick in Google zeigt, dass es z.B. bei UC Davis einen

Lehrstuhl gibt, der sich mit Infektionskrankheiten bei wilden(!)

Primaten, unter anderen Bonobos beschaeftigt – irgendwie widerspricht

das der Ansicht, dass es dort keine Krankheiten gibt, oder?</i>

Ist der Lehrstuhl vielleicht direkt von der Pharmazeutischen Industrie gestiftet worden? (Selbstverständlich hat die Wirtschaftsmechanik ein riesiges Interesse daran, dass ihr Diener: bisherige Wissenschaft, Meme entwickelt, die Infektionskrankheiten als völlig natürlich hinstellen. Denn dann finden Medikamente reissenden Absatz, und niemand fragt mehr nach Ursachen für Infektionskrankheiten innerhalb der Kulturellen Evolution. Die Zivilisationskrankheiten zu natürlichen Krankheiten zu erklären, -an diesem Siegeszug zugunsten der Pharma-Industrie wird durch die Betonung genetischer Faktoren schon lange gearbeitet.) Warum berichten die Forscher vor Ort in Afrika eher davon, dass Schimpansen Infektionen bekamen, nachdem sie mit Fleisch durch Menschenhand angefüttert wurden, um sie besser beobachten zu können? Außerdem: Was geschieht, wenn der verrücktgewordene homo sapiens ganz plötzlich in das Gebiet des Bonobo vordringt? Dann entsteht eine plötzliche Nahrungsverknappung, die zu Hunger und Infektionsanfälligkeit führen kann. Aber für homo sapiens gibt es keine andere Art, die plötzlich ins Gebiet eindringen könnte. Warum dann all die vielen Infektionskrankheiten bei homo sapiens? Warum kann homo sapiens weniger als pan paniscus, obwohl er die leistungsfähigere Art ist?

<i>Und was ist z.B. mit Parasiten wie Wuermern, die man in zahlreichen

wilden Tieren findet?</i>

Wie gesagt, was den vielen Verlierern im Spiel der Evolution so alles widerfährt, braucht die wenigen Gewinnerarten in dem Spiel nicht zu interessieren. Interessant ist, ob Bonobos, die noch in keinster Weise von Menschen unter Druck gesetzt werden, – auch nicht durch Luftverschmutzung, auch unter Parasiten, Würmern usw. wirklich leiden, oder ob sie sie unbeeinträchtigt nur beherbergen, – wenn überhaupt. Gefangene Bonobos zu untersuchen, ist wissenschaftlich völlig wertlos. Wissenschaftlich akzeptabel könnte sein, völlig unberührte Bonobos mit dem Betäubungsgewehr zu fangen und sofort auf Parasiten usw. zu untersuchen, was allerdings noch nicht die Frage beantwortet, ob die Bonobos dann auch darunter leiden. Dazu wären Messungen im Gehirn nötig, z.B. Vergleichsmessungen von Bonobos, denen alle Parasiten entfernt wurden, mit naturbelassenen Bonobos. Vorher wissen wir gar nichts.

<i>Eine Begrenzung der Geburtenzahl ist auch heute recht schwierig und wird

in der Natur u.a. nicht durch die Geburtenzahl, sondern eher die

Sterblichkeit der Neugeborenen reguliert. Und diese Regulation ist

unabhaengig von der Spezies.</i>

Eben wohl nicht. Noch von Löwen wird berichtet, dass angeblich die meisten Löwenjungen an Hunger sterben. Aber von Bonobos ist mir nichts ähnliches bekannt. Das spricht dafür, dass schon Bonobos Mutationen aufweisen, die eine Empfängnis oder Geburt dann verhindern, wenn die Nahrung im Gebiet knapp zu werden beginnt. Auf jeden Fall wird bei höchstentwickelten Primaten jede Mutation bevorzugt werden, die einer Frau per genetisch verankertem Mechanismus die Energieverschwendung erspart, bei Nahrungsknappheit dennoch ein Kind aufzuziehen zu versuchen. Und vom Menschen wird halt berichtet, dass Nahrungsknappheit zum Ausschalten der Gebärfähigkeit führe, sodass erst gar keine Energieverschwendung stattfände. Würden die Menschen noch so un-verrückt leben wie die Bonobos, würde das an Hunger sterbende Kinder zuverlässig ausschließen, die beim verrückten Menschen ja auch nur vorkommen, weil es zu ganz plötzlich einsetzenden Hungersnöten kommt, die bei einer naturbelassenen Umwelt völlig unvorstellbar sind. Und Brigitte hatte auch die Neugeborenen-Aussetzung in Frage gestellt. Vielleicht zu recht: Die Eipo, von denen das berichtet wird, haben offensichtlich schon soviel Wirtschaftsmechanik in Form von Tausch, Arbeitsteilung usw., dass sie im Krieg mit den Nachbarstämmen leben. Dadurch ist dann natürlich keine Kooperationsvereinbarung möglich, die ein wenig Nahrungslieferung des Nachbarstammes für den seltenen Fall vorsieht, dass eine Nahrungsverknappung etwas schneller zunimmt als sonst, wodurch der Körper der Frau die Empfängnis noch nicht verhindert hat, aber eben für das Neugeborene nicht genug Nahrung für die Mutter zwecks Erzeugung von Muttermilch zur Verfügung stände. Von Wirtschaftsmechanik freie Nachbarstämme könnten sich in solchen seltenen Sondersituationen aushelfen, und danach die Nahrungsgaben zurückerhalten, wodurch das etwas schmerzhafte Sich-Trennen der Mutter vom Neugeborenen auch nicht mehr nötig wäre. Also ist für homo sapiens eigentlich eine Welt ohne Hunger möglich. Sanfte Nahrungsknappheiten bremsen die Vermehrung, ohne dass Kinder verhungern müssten. Aber die Wirtschaftsmechanik hat alles ver-rückt: Da werden die Afrikaner mit Entwicklungs-Hilfe gegeißelt, die sie ein Jahr größte Ernten schaffen läßt, nur damit im nächsten Jahr, wenn die Tricks der chemischen Industrie nicht mehr greifen, unzählige Kinder verhungern müssen. Aber egal, irgendjemand hat die landwirtschaftlichen Chemikalien ja längst gut bezahlt…

<i>Man ist sich eigentlich recht sicher heute, dass der Sterbezeitpunkt

genetisch wohl nicht festgelegt ist, sondern eher die Folge von ganz

normalen Abnutzungserscheinungen auf verschiedenen Ebenen ist.</i>

Das ist bei Kenntnis von Variation plus Selektion so höchst unwahrscheinlich: Die Teile der Eintagsfliege sind derart auf Abnutzung bzw. Nicht-Dauerhaftigkeit konstruiert, dass sie schon nach einem Tag stirbt. Warum aber sind die Teile mancher Schildkröten so völlig resistent gegen Abnutzung und Verschleiß, dass sie bald 200 Jahre alt werden? Der Unterschied muss in der DNS liegen. Offensichtlich könnte die DNS problemlos auch Organismen so bauen, dass sie biblische 800 Jahre funktionieren. Also ist die Abnutzbarkeit bzw. Möglichkeit für Verschleiß eine in der DNS einprogrammierte, vorgegebene Sache. Auch die Fehlerfreiheit des Kopierens der zellulären DNS dürfte wiederum von Teilen der DNS festgelegt sein, genauso wie die maximale Anzahl von Zellteilungen. Wären Bonobos von der DNS auf ewiges Leben hin konstruiert, könnten sie nach einiger Zeit keinerlei Kinder mehr haben: Was sollen die Kinder essen, wenn ihnen die Alten alles wegessen? Außerdem würden sie ihren Platz als sehr leistungsfähige Art bald verlieren: Über Variation und Selektion würden die anderen Arten immer effizienter, und die Bonobos würden stagnieren. Also müssen die Alten irgendwann von der DNS abgeschaltet werden, damit die (genetisch teilweise geringfügig weiterentwickelten) Kinder etwas zu essen haben. Und für jede Art gibt es für diese Abschaltung einen idealen Zeitpunkt. Wie das gemacht wird, ob ab einem bestimmten Zeitpunkt Verschleiß zugelassen wird, indem die Zellen sich nicht mehr teilen, ist egal. Varianten, die Mutationen aufweisen, die diesen idealen Zeitpunkt verfehlen in eine der beiden möglichen Richtungen, werden selektiert. Diejenigen mit ziemlich genauer Einhaltung des idealen Sterbezeitpunktes bleiben übrig. Diese Überlegung stellt auch einen Hinweis auf die Ver-rücktheit des Zivilisations-geschädigten Menschen dar: Dass manche schon mit 20 sterben, und andere mit hundert, ist für eine erfolgreiche Art eine viel zu große Streuung. Es ist vorstellbar, dass Bonobos mal zehn Jahre weniger alt werden, mal zehn Jahre mehr. Aber nicht mal mit 25 Krebs oder Herzinfarkt, mal mit hundert Krebs…

<i>D.h. eine

Veraenderung des Sterbezeitpunktes erfolgt hauptsaechlich dadurch, dass

diese ‚Abnutzungserscheinungen‘ reduziert werden.</i>

Bei Berücksichtigung von Variation und Selektion unmöglich: Lebewesen, bei denen man diese Abnutzungserscheinungen künstlich reduzierte, würden über den idealen Sterbezeitpunkt hinaus alt werden, die Kinder würden nicht genügend gefördert werden können, es bestände nicht mehr die ausreichende Häufigkeit von positiven Mutationen, um im Wettlauf mit den anderen Lebewesen mitzuhalten, und diese zu alt werdenden Lebewesen würden aussterben. Werden die Eltern zu wenig alt, haben sie noch nicht alles an Erfahrungs-Memen an die Kinder weitergeben können, die Leistungsfähigkeit der Kinder wird nicht hoch genug und derartige Lebewesen sterben auch wieder aus. Also muss es einen idealen Sterbezeitpunkt geben. Verschleiß darf dabei niemals eine ursächliche Rolle spielen. Allerhöchstens kann die DNS eventuell Verschleißmechanismen für ihre Zwecke einsetzen. Aber wie Franz Konz so schön sagte: Gelenke verschleißen nicht, sondern werden durch Ablagerungen aufgrund von Schlechtkost zerstört…

<i>Funde aus der Zeit deutlich vor dem Mittelalter deuten allerdings eher

auf eine mittlere Lebenserwartung von deutlich unter 20 Jahren hin.</i>

Wann vor dem Mittelalter? Die Hypothesen für die Zivilisations-Ver-rücktheit des Menschen beinhalten eine Verrücktheit der letzten 100 000 Jahre. Wie alt wurden die Menschen davor? Wenn Bonobos fast schon 70 werden könnten, die ja weniger hoch entwickelt sein dürften als sogar noch australopithecus afrikanus, der vor einigen Millionen Jahren lebte, dann dürfte der ideale Sterbezeitpunkt vor 100 000 Jahren deutlich über 70 gewesen sein, geschätzt wird manchmal 115 Jahre. Beim Bonobo setzt die Gebärfähigkeit ca. mit 7-8 Jahren ein. Bei homo sapiens haben wir ja nur Daten von unterschiedlich Zivilisations-Geschädigten. Aber irgendwo jenseits der zehn dürfte die Zahl liegen. Das würde dafür sprechen, dass homo sapiens idealer Sterbezeitpunkt auch dementsprechend höher liegen dürfte, da die Zahl der Jahre, die es dauert, ein Kind aufzubauen und in jeder Hinsicht vorzubereiten für ein noch erfolgreicheres Leben, bestimmt, wie lange die Eltern leben müssen, damit sich das ganze bio-ökonomisch rechnet. Dieser Riesenaufwand über mehr als zehn Jahre, und dann kann die Mutter nur ein Kind hochziehen und stirbt dann schon wieder… Solche genetischen Programme sterben wohl aus, während die, wo der riesige Aufwand dazu genutzt wird, mehrere Kinder hochziehen zu können, sich vermehren dürften. Aber irgendwann ist ein Zeitpunkt erreicht, an dem die Kinder die Vorbereitung neuer Kinder besser bewerkstelligen können als die Eltern weswegen die Eltern dann aufhören müssen zu essen, weswegen die DNS sie abschaltet. Interessant ist auch die Frage, warum Frauen nicht Kinder bekommen können bis zum idealen Sterbezeitpunkt. Eine Möglichkeit wäre, dass die Kinder, auf die es in der Evolution ankommt, ja positive genetische Mutationen aufweisen. Verlagert sich die Mutter aufs Großmutterdasein und gibt nicht mehr Gene weiter, was ihre Kinder ja in etwas besserer genetischer Qualität können, sondern nur noch Meme, die mit dem Alter immer besser werden können aufgrund der Lebenserfahrung, so wird wohl die höchste Effizienz zu erzielen sein. Warum aber können Männer bis ins hohe Alter Vater werden? Vielleicht, weil es viele Jahrzehnte braucht, bis sich die Unterschiede in der Fähigkeit, Frauen und Kinder z.B. mit Früchten zu beschenken, immer deutlicher zeigen. Wenn die jüngeren Frauen dann noch diese besonders leistungsfähigen älteren Männer als DNS-Spender nutzen können, dann ist das vermutlich von Vorteil. Von daher dürften sich Gene vermehrt haben, die die Zeugungsfähigkeit der Männer bis zum Tode erhielten, während die Frauen nach der ersten Lebenshälfte die Kindergeneration unterrichteten und unterstützten. Vielleicht ist die ältere Volkschullehrerin ein darin begründetes Überbleibsel?: Die Männer suchen etwas mehr Früchte, sind etwas beweglicher durch das Fehlen von Traglingen, und die älteren Frauen unterrichten mehr. Wobei Anthropologen von einer extrem hohen Leistungsfähigkeit der älteren Frauen im Nahrungssammeln sprechen, die bei manchen Stämmen weit über den Erträgen der Männer läge. Also vielleicht Nahrungssammeln und Unterichten. Denn schließlich haben die älteren Frauen keine eigenen Traglinge mehr…

<i>Warum sollte sich der – hypothetische – genetisch verankerte

Sterbezeitpunkt innerhalb relativ kurzer Zeit aendern koennen, waehrend

das beim Stoffwechsel nicht der Fall sein soll?</i>

Bei der Frage der Vormenschen geht es um Zeiträume von bis zu 7 500 000 Jahren. Bei der Frage der genetischen Stoffwechsel-Umbauten geht es um bis zu ca. 9900 Jahren. Dies ist ein gewaltiger Unterschied, – es handelt sich um ganz andere zeitliche Dimensionen. Und Stoffwechselumbauten dürften mehr Mutationen erfordern als Verschiebungen des idealen Sterbezeitpunktes.

<i>Ein vorausschauendes Verhalten ist rein instinktiv nicht

moeglich, dazu ist ein Verstand erforderlich, denn es erfordert einen

Verzicht zum jetzigen Zeitpunkt um die Fruechte dieses Verzichts zu

einem erheblich spaeteren Zeitpunkt zu aendern (wohl ernten gemeint).</i>

Wenn ein Bonobo im Verstand durchgeht, wo im Gebiet ein Festschmaus heute auch in Bezug auf die Zukunft am sinnvollsten ist, ist das ein biologisch ökonomischer Gebrauch des Verstandes. Wenn eine Bonobofrau gerade Lust auf Sex hat, dieses aber aufgrund eines Verstandesinhaltes unterläßt bzw. die Lustmöglichkeit gar nicht mehr kennt, dann ist das biologisch überhaupt nicht ökonomisch. Sie neigt dann sogar dazu, sinnlos zuviel zu essen und dadurch Energie zu vergeuden. (Man denke nur an die 200-Kilo-Zivilisations-Monster und deren nahe Null liegende Leistungsfähigkeit.) Wenn die Frau insgesamt weniger Sex haben sollte, dann hätte genetisch nur das alte, frühere System beibehalten werden müssen, in dem durch Hormone das Interesse an Sex den Großteil des Jahres abgeschaltet war. Eine Unterlassung aufgrund des Verstandes ist also völlig unsinnig. Auf diese gewaltigen Unterschiede, um welche Art von Verstandeseinsatz es sich handelt, muss extrem genau geachtet werden. Es gibt keine einfache genetische Möglichkeit, wie der Bonobo abwägen könnte, wo mit Rücksicht auf die wahrscheinlichen zukünftigen Entwicklungen heute der bestmögliche Früchteschmaus sinnvoll ist. Dafür muss er die im Gedächtnis gespeicherten Meme vom gesamten Gebiet mit dem Verstand durchdenken. Dafür ist der Verstand evoluiert worden. Nicht aber dafür, in Dinge einzugreifen, die völlig durch Gene reguliert werden können, – ganz besonders dann nicht, wenn vorher schon Systeme mit Brunftzeiten entwickelt waren. Die Lust am Sex aufs ganze Jahr auszuweiten, war die genetische Neuerung. Wäre es für homo sapiens ökonomischer, weniger Sex zu haben, hätten sich die neuen Mutationen nicht ausgebreitet im Genpool. Aber sie haben sich ausgebreitet. Also muss damit eine höhere Effizienz verbunden sein. Und genau das ist sie: homo sapiens hat das effizienteste, gewaltfreiste und zu höchster Kooperativität befähigende Fortpflanzungssystem, das noch viel besser als das der Bonobos sein dürfte. Aber wir sehen von diesem Wunderwerk der Evolution fast nichts mehr, weil die Wirtschaftsmechanik mit ihrer Lustunterdrückung alles pervertiert hat.

<i>Insofern ist es gerade der Verstand, der es dem Menschen ermoeglicht,

jenseits seines Instinktes zu handeln.</i>

Er ist extrem anfällig für parasitäre Meme, die ihn zu einem Verfehlen seiner Instinktbefriedigungen manipulieren können, – also zu einem Missbrauch seines Verstandes, was in manchen Bereichen der Philosophie dann mit mind benannt wird.

<i>Die Frage ist, warum

die Gene am besten mit der Urkost harmonieren sollen – dafuer fehlt der

Beleg.</i>

Der Beleg kann nur darin liegen, Erfahrungsberichte von Menschen zu hören, die beides kennen: Normal- und Urkost. Und Evolutions-Spezialisten zu fragen, wie lange z.B. die Umkonstruktion vom Fleischfresser zum Pflanzenfresser dauern würde, wenn man dem Fleischfresser fast nur noch Pflanzen füttern würde, – also höchsten Selektionsdruck erzeugen würde. Und umgekehrt. Da kommt man wahrscheinlich auf ein Minimum von einigen hunderttausend Jahren. Und der Mensch hat seine Nahrung vielfach sprunghaft verändert innerhalb von ca. 9900 Jahren. Schokolade dürfte es vor wenigen hundert Jahren noch nicht gegeben haben. Wie soll da ein genetischer Umbau stattgefunden haben? Geben wir einem Menschen ein Jahr nur Schokolade zu essen und lassen so künstliche Hilfsmittel wie Zahnbürsten weg, – und schauen uns dann die Zähne an. Ist das nicht ein erster Hinweis dafür, dass es im Körperinnern auch ähnliche Dinge wie die Zähne geben könnte, die man eben nur nicht putzen kann, um sie künstlich vor einem Verfall zu schützen?

<i>Und wenn genauso vielen Leuten eine nicht-Urkost Ernaehrung gut tut, was

sagt das dann aus? Dass sie nicht die Wahrheit sagen?</i>

Wissenschaftlich gesehen liegt der Unterschied darin: Wer noch nie über längere Zeit beide Kostarten probiert hat, dürfte eigentlich gar nichts aussagen. Nur ver-rückte Zivilisations-Menschen tun das halt. Ein Urköstler, der noch nie im Leben Normalkost gegessen hat, hat keine Möglichkeit, etwas über den Unterschied auszusagen. Wer immmer nur Normalkost gegessen hat, hat auch nichts über den Unterschied auszusagen. Urköstler haben meist lange Zeit Normalkost gegessen und dürfen etwas über den Unterschied aussagen. Normalesser werden durch parasitäre Meme veranlasst, sich ein Urteil zu erlauben, obwohl sie noch nie über längere Zeit Urkost gegessen haben.

<i>Liegt ueberhaupt ein Sinn in der Evolution?</i>

Selbstverständlich nicht. Aber etwas Sinnloses kann dennoch eine Mechanik, bestimmte Gesetzmäßigkeiten aufweisen. Und eine Gesetzmäßigkeit lautet eben, dass Organismen dann die größte Wahrscheinlichkeit haben, vorhanden zu sein, wenn sei einen Weg finden, Kinder nicht zu gebären, die eh nicht überleben können.

<i>Aber die normale Regulierung

der Bevoelkerung erfolgt idR nach dem Raeuber-Beute Schema oder eben

ueber Erkankungen, das zeigt sich, wenn man sich z.B.

Populationsentwicklungen anschaut.</i>

Und die nächst-ökonomischere Variante ist die von genetischen Programmen, die auf beginnende Nahrungsknappheit sich das Gebären gleich sparen, auf dass das Kind nicht aufgrund einer hungerbedingten Krankheit sterben muss. Franz Konz berichtet ja auch, wie lecker der Mutterkuchen schmecke. Die Natur verschwendet nicht: Wenn das Baby den Mutterkuchen nicht mehr braucht, essen ihn energiesparend die Erwachsenen.

<i>Du schreibst hier, als koennte das Gnu dieses aktiv machen – koennte das

nicht einfach auch daran liegen, dass unter diesen Umstaenden bestimmte

Nahrungsmittel fehlen oder Stress herrscht, der die

Empfaengnisfaehigkeit reduziert?</i>

Gut möglich, dass schon die ersten feinen Nahrungs-Knappheitchen die Empfängnis abschalten können, wie das für den Menschen vermutet wird. Darüber genaueres zu sagen ist so schwierig, weil heutzutage alle derart überernährt sind, dass wir auf der ganzen Welt wahrscheinlich nur ganz wenige natürlich schlanke Menschen haben. Diese dann zu einem Experiment einzuladen, wo über Wochen hinweg die Nahrung ein wenig verknappt wird, und dann zu probieren, wann genau sie nicht mehr schwanger werden können bzw. ab wann Spontanabborte einsetzen, ist ein sehr schwieriges Experiment: Was macht man mit all den vielen Embryos, die ja dann auch teilweise sterben? Und was ist mit eventuellen Hungerschäden? – Von den Magersüchtigen auf Naturmenschen zu schließen, ist auch eine sehr gewagte Sache. Außerdem wurde meines Wissens noch nie getestet, ab welchem Gewicht Magersüchtige tatsächlich nicht mehr schwanger werden können bzw. es zu Spontanaborten kommt.

<i>Viele Pflanzen z.B. generieren in

solchen Extremsituationen extrem viel Nachwuchs.</i>

Das ist bei Berücksichtigung von Variation plus Selektion auch höchst plausibel: Die Pflanze, bedroht von völliger Vernichtung, wandelt ihren Körper in Kinder um, die an einem anderen Ort, weit entfernt, vielleicht eine Überlebenschance haben. Für Bonobos verbietet sich eine solche Strategie: Die Kinder können weder an einen weit entfernten Ort gelangen noch dort ohne langjährige Hilfe der Eltern jemals überleben. Also würde jede Mutante mit einem derartigen Notfallprogramm, wie es für bestimmte Pflanzen sinnvoll sein kann, im Bereich Bonobo/homo sapiens, sofort selektiert, zum Aussterben gebracht. Denn bei Nahrungsverknappungs-Anzeichen würde die Mutter automatisch viele Kinder bekommen und alle Beteiligten wären mit Sicherheit am Ende tot, während die anderen einfach nur nicht gebären, aber ansonsten lustvoll weiterleben.

<i>Wie koennen die Menschen die Kinderzahl – ausser durch Enthalsamkeit –

zuverlaessig(!) regulieren?</i>

Es liegen offensichtlich viele Hinweise vor, die an mehreren Stellen zu der Vermutung führten, dass völlig naturbelassene Menschen schon bei kleinen Veränderung des Speicherfettanteils automatisch mit einem Gebär-Stopp reagieren. Allerdings sind Experimente diesbezüglich sehr schwierig. Die heutige esssüchtige Überernährung signalisiert ja eher: Schnell noch ein Kind, es ist Essen im Überfluss da. Dass (nebenbei bemerkt) dennoch so viele Menschen unfähig sind, ein Kind zu bekommen, zeigt, wie vergiftet homo sapiens ist, dass trotz einer extremen Überernährungs-Situation es nicht zu einer herausragend guten Fähigkeit kommt, Kinder zu bekommen.

 

Wildpflanzenführer:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=1564837310&rd=1

 

<i>super Artikel. Die Auswirkung auf die Ernährung dürfte sich kaum unterscheiden, im wassernahen Bereich wächst vieles. Die Frage mag sein, inwiefern und wieviele Meerestiere sich diese Vorfahren einverleibten…

Franz Konz sollte diesen Artikel mal lesen. Insbesondere am Schluss die Hinweise wo man nach Ueberresten dieser möglichen Vorfahren suchen sollte, finde ich interessant.

Allerdings scheint mir nicht alles schlüssig. Von der Fähigkeit gewisser Säugetiere, den Atem zu kontrollieren auf die Sprachentwicklung zu schliessen, ist so eine Sache. Schliesslich können Papageien nicht nur sprechen, sondern auch sinnvolle Antworten geben, ja sogar in Situationen unaufgefordert sinnvolle Anweisungen in menschlicher Sprache an Artgenossen geben ! </i>

 

In der AW waren diese Vermutungen bekannt.  Auch Fischefangen ist schwer vorstellbar. Aber ansonsten bedenkenswert. Interessante Frage, welche Auswirkungen das auf die Ernährung hätte: Weist homo sapiens DNS-bedingte Möglichkeiten auf, Wassernahrung problemlos zu verstoffwechseln? Warum finden wir heute keine menschenähnlichen Arten vor, die so leben, wie in dem Artikel beschrieben? Welcher Selektionsdruck sollte sie zum Aussterben gebracht haben? Dass Mutanten sich danach Richtung Savanne bewegt haben könnten, ist klar, aber warum sind die Wassermenschen ausgestorben? Die Savannen-Mutanten können ja keine Selektionsdruck auf sie ausgeübt haben, – anders als beim Neandertaler z.B., oder? Auf jeden Fall ist die Anreizkorrigierte Wissenschaft AW offen für alle Ausgänge dieser Diskussion. Letztliche Gewissheiten würden nur präzise Experimente bringen, bei denen die ersten Spuren gesundheitlicher Beeinträchtigungen durch eine Nahrungsart gemessen werden könnten. Solche Experimente sind aus ethischen Gründen etwas problematisch, vielleicht fehlt auch die Meßfähigkeit für die ersten Krankheits-Vorankündiger noch. Auf jeden Fall fehlen solche Experimente noch. Wahrscheinlich wurde noch nie das Experiment gemacht, eine Zufallsstichprobe monatelang nur aquatische Nahrung zu geben und dann nach ersten Krankheitsvorboten zu suchen.

 

Captain Paul Watson  The Aquatic Ape

Sometimes scientific beliefs can be as rigidly dogmatic as religious beliefs. The early hominid ancestors did not go to the water. The water came to them. The Aquatic Ape theory postulates that during a period of a million or two years after hominids broke away from chimpanzees, human ancestors spent a considerable time living and evolving in estuaries, marshy jungles, and along coastal shorelines.

The fascinating thing is that most of our apomorphic characteristics are shared with marine mammals.

Hairlessness is a characteristic shared by humans, dolphins, whales, manatees, and hippos. All are mammals, and all have hair that is extremely sparse compared to land mammals. Elephants spend a great deal of time in the water, and there is evidence suggesting that ancestors of modern elephants were even more aquatic-oriented, and that the trunk may have first evolved as a snorkel.

If we look at the characteristics that we share with dolphins and do not share with chimpanzees, we find conscious breath control, greatly reduced body hair, subcutaneous body fat, and greater brain size and complexity.

Dolphins, however, became fully aquatic, whereas humans evolved to be semiaquatic.

The ability to walk upright carries great advantages in a watery environment. Two legs allow for the primate to wade into deeper water than four legs, thus expanding forage range. Over time, wading, swimming, and diving would greatly expand the range of food sources. It is interesting that the Bonobo and the Probosis monkey have longer legs than chimps and other monkeys respectively, and both these species spend time in watery habitats.

Bipedalism on the grasslands would have slowed the species down, as species that run on four legs are much faster than species that run on two. Only an aquatic or an arboreal-aquatic lifestyle would give a two-legged primate an advantage. What we do have is ten times more adipocytes (fat cells) than the chimp.

Human babies are born fat, whereas all other primate babies are born lean. Human babies can swim from the moment of birth. Other primate babies cannot. Human babies not only float but also, after being born submerged, can swim under their own power, holding their breath until reaching the surface. In the water, the human baby is not helpless. From the moment of birth on, the human baby can swim alongside its mother.

Fat is a characteristic of marine mammals. It encourages buoyancy. It is an excellent insulator in the water. No other primates have it all over their bodies. The fat on aquatic mammals adheres to the skin, whereas on terrestrial animals it is attached to the muscle. In humans it is attached to the skin. Human beings do not have a layer of cutaneous muscle. This layer of „panniculus carnosus“ is found in most terrestrial mammals, including every primate except ourselves. This is the muscle that allows for twitching of the skin and thus allows for the twitching away of insects.

No other terrestrial animal has ever exchanged fur or thick hair for body fat as a form of thermoregulation. Rhinos, pigs, elephants, and hippos all have done so, and all have been aquatic. One other group that does accumulate great amounts of fat, although retaining fur, are the hibernators like the bears. Humans are not hibernators and thus our accumulation of body fat can only be aquatic.

Another difference is that compared to all other primates, humans are notorious for wasting water. We sweat and lose great amounts of salt and water, and we expel urine much more frequently than other primates do. This kind of waste makes sense only if water is readily available to the species at all times. Add to this the fact that humans have more and larger sebaceous glands than any other primate. The role of sebum is simply to waterproof the hair and skin. When swimming, the aquatic apes would have kept one part of their anatomy above the water more than any other part, and that of course is the head. Thus hair remained on the head to insulate the body by preventing heat loss and preventing sunstroke. But hair also had another functional use. We are the only primate whose head hair grows to great lengths. In the water, without fur to cling to, a baby hominid needed to cling to something, and long hair provides the most practical way for the child to attach itself to the parent. It is a well-researched fact that women’s hair grows faster and thicker during pregnancy.

The development of the human female breast can also be explained by this theory. A female breast is primarily fat, and fat floats, thus the child in the water would have access to the nipple at the surface.

The most fascinating aspect of this theory however is the fact that humans possess the „diving reflex.“ The diving reflex, or bradycardia, is a condition which occurs in aquatic and semiaquatic animals. It involves a decrease in the heart rate and the redistribution of blood to the brain and the organs. This process is called vasoconstriction. This ability is natural in humans. Blow on a baby’s face and submerge the baby and the baby will hold its breath until it resurfaces. This ability is both voluntary and involuntary. When we choose to dive, we can hold our breath for up to two minutes, and with training up to seven minutes. Humans can dive to depths of one hundred meters at the extreme but most humans in fair health can certainly dive to ten meters. No other primate would choose to do this.

In involuntary situations, especially in colder waters, the body can shut down, and people have survived over thirty minutes of submersion without physical or mental damage. Studies on dolphins, seals, and sea-lions demonstrate that they can willfully hold their breath for long periods, but when forced to submerge without knowing when they will resurface, heart rates plummet to as low as eight beats a minute from the forty of a normal dive, and they can remain submerged for three to four times as long as they would voluntarily.

It is interesting that the diving reflex of an ex-aquatic, the pig, when trained to dive is equal to that of an untrained human being. This ability to hold and control our breath also led to a skill that we share with marine mammals and not by our primate cousins: the ability to form complex speech. Although we share the ability to communicate through body language and facial expressions with other primates, we depend upon complex vocalization as our primary method of communication–just as whales and dolphins do.

Complex speech is dependent upon the ability to hold and control breath. Other primates are unable to voluntarily hold their breath. Additionally, the more advanced range of sounds that humans can emit is due to a descended larynx. In humans, the larynx is deep in the throat and unlike other apes is no longer in contact with the uvula. This allows humans to take in air not only through the nose but also through the mouth. The larynx descended so that we could take in air through our mouths. The ability to take in air through the mouth allowed us to take deep breaths prior to diving. Thus our ability to speak the way we do is a direct result of adaptations meant for diving. A descended larynx is not found in other primates but it is found in sea-lions, walrus, and manatees. Lets look at our teeth. If we were predators on the plains, we should have developed baboonlike canines. The fact is we do not have teeth that can tear and rip animal flesh. Yet our teeth are ideally adapted to eat practically anything in a marine environment. We can crack crustacean shells, we can eat live fish raw, and we can chew seaweed. By chewing raw fish, fresh water can also be extracted, sufficient to support a hominid for long periods without access to fresh water. Early Australopithecine teeth most closely resemble those of the sea otter. Today we possess relatively weak jaws and teeth suited for softer aquatic foods, more so than rough plant fiber and animal flesh. I once sat on the bottom in thirty feet of water and ate oysters. I was able to open them, put them in my mouth, expel the seawater and swallow them without the use of any tool or scuba equipment. I think our ancestors may have done that easily.

Look at our hands – squared compared to the elongated hands of other primates. More paddlelike, and between the fingers and toes, there is evidence of webbing. Some people have more than others do. There is no doubt that we are the swimming ape. We know how to move through water and our bodies seem to be designed for it. When you pour a pail of water onto a chimp or a monkey, the hair follicles on the body actually resist the flow of water, whereas on the human, the hair follicles flow with the water.

When we pull our heads from the water, the water streams down and is diverted from the eyes by our eyebrows. This is a very functional use for this strange pattern of hair growth. Consider the nose. It also is ideally suited for submergence in water. Because we have a sinus cavity, we can equalize pressure simply by holding the nose and breathing out. Many young children have the ability to completely close their nostrils at will just like seals and dolphins do. Usually this ability is lost as the child grows, but quite possibly it is lost due to lack of use and is a carry-through of our once-aquatic past. Recent research (S.C. Cunnane 1999) has shown that the overall development of brain size has actually decreased in mammals and primates evolving on African savanna ecosystems. This has been linked to the deficiency in the savanna food chain of Docosahexanoic acid. This molecule is essential for brain growth and is deficient in inland eco-systems although very abundant in marine eco-systems.

It is no accident that the most highly developed brains are found in the oceans amongst the aquatic and semi-aquatic species. The best source of nutrients for a developing brain is the marine or lake habitats where essential elements like iodine, zinc, and long-chained fatty acids are plentiful.

Look at the human foot. It is an ideal structure for walking on mud and sand. In a hostile world with jungle and grasslands literally crawling with predators, what safer place would there be than the area between the shore and the deepwater? Food is plentiful, the habitat comfortable. We still all love the beach, many love to swim, enjoy the feeling of mud between our toes and like sushi. Most importantly, our physiology suggests that at some point we spent a considerable amount of time in the water.

How long? It is interesting that our fossil record is very sparse from that period when we diverged from the chimps until about a million and a half years ago. This gives a period of between two and three million years for our ancestors to have been beach bums. That’s plenty of time for physiological evolution to allow for the adaptation of physical changes that would allow us to utilize the aquatic environment more efficiently.

I think the fossils exist. We’ve just been looking for them in the wrong places. Look instead to where the shores of Africa once were, some two million years ago, places that today are deep beneath the sea. There in the benthic muck, alongside the fossilized shells and fish bones, I am of the opinion we could find the skulls and bones of those water-loving ancestors whose chosen habitat has made us what we are today–the naked, swimming, dive-reflex-equipped, vocalizing, and intelligent primates that we are.

 

ich möchte Ihnen eine neue Fassung des Textes über Dieter Duhm vorschlagen:

Seit seinem Ausstieg aus einer führenden politischen Position Ende der

Sechziger Jahe hat Dieter Duhm besonders in seinen Büchern „Der unerlöste

Eros“ und auch „Aufbruch zur neuen Kultur – von der Verweigerung zur

Neugestaltung“ die Forschung ermutigt, sich immer mehr der Frage zu stellen,

inwieweit unsere Wirtschaftsmechanik ein freieres Genießen und Ausleben von Liebe und Sexualität verhindert. Er inspirierte die Forschung zu der Frage,

ob eine andere soziale Struktur eine evolutionäre Neuorientierung für die

Sehnsucht des Menschen ermöglichen könnte und ob solche Forschungsorte –

Friedensdörfer, wie er sie nennt – Orte der politischen Veränderung sein

könnten, die der Evolution im Sinne der Gewaltfreiheit eine neue Richtung

geben könnten. In seinem neuesten Buch „Die heilige Matrix“ ist sein

umfassendes Wissen dargestellt und ausführlich erläutert. „High-Tech im

Krieg – Neandertal in der Liebe. Es kann in der Welt keinen Frieden geben,

solange in der Liebe Krieg ist.“ www.heilige-matrix.de

 

<i>ICH behaupte keinesfalls, irgendjemand wuerde Monogamie benoetigen, mein Argument ging vielmehr dagegen, aus Hodengroessen auf Polygamie- oder Spermakonkurrenzlebensideale fuer alle zu schliessen, am Ende ist Sexualitaet vor allem auch ein geistiges Phaenomen, davon aber weisen Bonobos nun GAR NICHTS auf</i>

Für mich ist Sexualität ein rein körperliches Phänomen, das entspannt, Wohbehagen erzeugt, friedfertige Stimmungen schafft, Kooperation begünstigt und Suchtdruck aller Art verhindert, also auch Kochkost-Rückfälle. Von daher ist es so wichtig, im Sexualiäts-Instinktbereich die himmlischen Phasen erstmals kennenzulernen, was nur geht, wenn man überhaupt erst einmal eine geistige Vorstellung davon hat, wie die naturgegebene Sexualitäts-Form des homo sapiens überhaupt aussehen könnte. Denn mit dem Befragungszustand tun sich die Menschen bei der Sexualität noch viel schwerer als beim Essen. Sie rutschen ständig zurück in den Behauptungszustand, – aufgrund von Kollektivlügen oder parasitären Memen.

 

Liebe verehrte Wiebke,
deine Antworten waren für mich das Aufregenste seit langem. Ausserdem: Die Logik, die Wortwahl und der sachliche Stil sind dermassen überzeugend, dass ich nicht den Mut zu einer Antwort hätte.
Die AW ist mir hier im Forum bewusst das erste Mal begegnet. Ich geniesse momentan lediglich das stille Mitlesen im Forum.
Beste Grüße aus der Heide K
PS: Dein erstes Posting an Gunter hat die Überzeugugskraft deiner Argumente bereits angedeutet. Du hast ihn erstklassig an die Angel genommen!

 

Hallo Mi,

bin katholisch und ausgetreten, nachdem ich aufgrund des Naturgesetzes von Variation plus Selektion zur Überzeugung kam, dass die Körperfeindlichkeit der Religionen die zwangsläufige Folge der Wirtschaftsautomatik war: Je unbefriedigter bzw. keuscher ich leben muss, desto eher bin ich bereit zum Kaufen von Schlechtkost, Alkohol und Zigaretten… Für mich gibt es nur noch die Natur, sonst nichts mehr. Was verwundert, ist, dass Religionen oft noch einen Rest an Fairness im Verhalten lehren, während die Fernsehsender schon konsequenter den kauferzwingenden Krieg aller gegen alle lehren. Aber die Tatsache, dass auch in religiösen Gemeinden Mobbing usw. viel vorkommen, zeigt, dass die Religionen ihrer Aufgabe durchaus gerecht werden: Die Körperlichkeit voll unterdrücken, und den Stress von Klatsch und Tratsch und Mobbing durchaus zulassen, – auf dass beides zusammen das Kaufen erzwingt. Und auf vielerlei Wegen fließt dann ein Teil des so zusätzlich erzeugten Gewinnes wieder an die Religionen zurück: Als Steuern, Spenden, Mitgliedsbeiträge usw. Religionen sind für mich also wie Fernsehsender. Die Pfarrer entsprechen ungefähr den Nachrichtensprechern: Sie vermitteln ein Bild, was normal und richtig sei und drohen gleichermaßen mit Höllen, auf dass die menschliche Natur unterdrückt bzw. unausgelebt bleibt, auf dass der Mensch zu Ersatzbefriedigungs-Käufen gezwungen ist.

 

<i>Zumindest die Urkost – so wie ich sie verstanden habe – und auch andere
Befuerworter der ungekochten Nahrung gehen davon aus, dass ungekochte
Nahrung ‚artgerecht‘ und daher besser sei.</i>

Das ist nur die verkürzte Sprechweise dafür, dass die DNS der Menschheit eben vermutlich noch auf dem Stand ist, dass Rohkost am unproblematischsten verstoffwechselt werden kann. Und die praktische Erfahrung vieler Menschen spricht dafür, dass es genau so auch tatsächlich ist.

<i>Franz Konz geht noch einen Schritt
weiter, und setzt die Lebensumstaende dieser Zeit als ideal voraus und
propagiert daher auch, andere Verhaltensweisen eines postulierten
Idealzustandes nachzuahmen (‚Urbewegung‘).</i>

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Franz Konz die Tatsache als ideal bezeichnen würde, dass -wie ich hoffe, richtig zu erinnern-  vor 7 Millionen Jahren die Vormenschen australopitheci afrikani ab und an von Säbelzahntigern gefressen wurden. Die Urbewegung ist ja nur deswegen nötig, weil wieder noch nicht die genetischen Mutationen vorliegen, die nötig wären, um bei Dauersitzen dennoch eine ausreichende Durchblutung usw. garantieren zu können. Die Venen in den Beinen z.B. sollen regelrecht angewiesen sein auf die Bewegung, um den Rücktransport des Blutes zum Herzen ausreichend gut bewältigen zu können. Auch wird Sport als große potentielle Lustquelle angesehen, wobei die AW sagt, dass wir artgerechte lustvolle, ekstatische Sportfeste gar nicht mehr kennen aufgrund des Einflusses der Wirtschaftsmechanik, sondern nur noch Konsumfeste, bei denen der Alkohol die entscheidende Lustquelle ist. Was du aber vermutlich mit „ideal“ meinst, ist die richtige Ahnung von Franz Konz, dass wir irgendwie ganz besonders unglücklich dran sind als Zivilisations-Menschen. Hätte die Wirtschaftsmechanik nicht etwas zerstört, so würden wir heute noch ziemlich naturnahe leben, mit einigen Innovationen, die uns auch wirklich gut tun würden. Aber nicht mit Innovationen, die uns vergiften. Das Überhandnehmen von Selbst- und Fremdschädigung ist das, was Franz Konz richtig gespürt hat, und das möchte man beenden. Dabei ist keine grundsätzliche Ablehnung von Innovationen gegeben. Z.B. nutze ich jetzt gerade das Notlösungs-Ersatzmittel der Wirtschaftsmechanik: Einen Computer. Ich tue das nur, weil die Wirtschaftsmechanik mittlerweile so gründlich dafür gesorgt hat, dass Menschen kaum noch irgendwo vernünftig miteinander sprechen. Deswegen spreche ich mit den wenigen, die in ganz Deutschland verstreut sind, die nachdenklich geworden sind. Aber ich würde lieber in einer Welt leben, wo ich nicht gezwungen wäre, den Computer zu benutzen, sondern wo Menschen wieder entspannt mit Menschen ganz direkten persönlichen Kontakt hätten. Vielleicht wäre der Computer auch in einer Welt ohne die schädlichen Aspekte der Wirtschaftsmechanik entwickelt worden, aber ich würde ihn vielleicht nur ganz selten benutzen, weil ich einen so befriedigenden unmittelbaren Kontakt zu anderen Menschen hätte, dass ich mich gar nicht so viel mit dieser Maschine abgeben würde.

<i>Diese Sichtweise ist ein wenig ungewoehnlich. Ist es nicht vielmehr so,
dass manche Individuen besser an bestimmte Umgebungen angepasst sind,
und daher ihr Fortpflanzungserfolg groesser ist?</i>

Ja. Aber dein Satz erklärt nur den Wettbewerb innerhalb eines umgegrenzten Gebietes. Für die Besiedelung neuer Räume benötigt man die neue, noch etwas ungewohnte Erklärung.

<i>Der Mensch wird auch die anderen Dinge, die er zu sich nimmt, probiert
haben, ohne zu wissen, ob eine ‚Mutation‘ dafuer vorliegt, oder nicht.
Bei manchen wird es funktioniert haben, bei anderen nicht.</i>

Und wäre nicht das außergewöhnliche und besondere in der kulturellen Evolution geschehen, dann hätten die meisten wieder die Finger von dem gelassen, was sie probiert haben, weil sie gespürt hätten, dass es ihnen nicht so recht bekommt. Aber seit Erfindung von Arbeitsteilung und Tausch herrschten andere Gesetze: Der Milchverkaufende redete so oft von angeblichen Vorteilen der Milch, an die er selber eventuell sogar wirklich glaubte, dass die Menschen Schwierigkeiten hatten, ihrem Gespür zu vertrauen. Sie waren verunsichert: Ich spüre, die Milch bekommt mir nicht so recht. Aber viele andere (dass das die Milchverkäufer bzw. die von ihnen Bezahlten waren, merkt ja auch der heutige Normalbürger nicht!) sagen, Milch wäre unentbehrlich. Ist sie auch – für die Milchverkäufer… Die Menschheit hatte also damals schon das Problem, zu verstehen, dass eben jeder Krämer seine Ware lobt, und dass jeder Krämer andere beauftragen kann, seine Ware zu loben. Aber das allein hätte der Menschheit vielleicht noch nicht das Genick gebrochen. Ab dem Moment, wo die Krämer diejenigen Geschichtenerzähler unterstützten, die behaupteten, es gäbe Götter, und die hätten was gegen das Knutschen, – ab dem Moment ging der Körperkontakt zurück, auf dass mehr (der Vorläufer der) Milch-Schokolade gekauft werde. Und fatalerweise ging dadurch auch der Körperkontakt zwischen Müttern und Babies zurück. Immer wieder tauchte in der Wissenschaft die Vermutung auf, dass vollstes Stillen und vollster Körperkontakt empfängnisverhütend wirken für mehrere Jahre, – maximal bis zu 7 Jahren. Als nun der Körperkontakt durch die parasitären, manipulativen Meme zurückging, bekamen die Frauen plötzlich jedes Jahr ein Kind. Und dafür reichte die Nahrung nicht. Und dann stopfte man sich halt die Milch rein, egal, wie wenig sie einem bekam, Hauptsache man verhungerte nicht. So herum passen die ganzen anthropologischen Einzeldaten zusammen. Z.B. hatte der berühmte Prof. Wrangham versucht, eine Geschichte der Menschheit zu skizzieren, in der das Kochen bejaht wurde. Aber die anderen Professoren zeigten auf, wie viele Einzeldaten nicht zu dieser Skizze der Menschheitsgeschichte passten. Die AW hat eine Skizze der Menschheitsgeschichteerstellt, der diese Einzeldaten nicht mehr widersprechen.

<i>Viele
(pflanzliche) Bestandteile unserer Nahrung sind ja auch nicht nur
bekoemmlich, und zahlreiche Inhaltsstoffe von Pflanzen werden vom
Koerper so schnell wie moeglich wieder ausgeschieden, eben weil sie
schaedlich sind. Im Laufe der Zeit haben sich aber offensichtlich die
Menschen durchgesetzt, die einen entsprechenden Stoffwechsel aufweisen.</i>

Die Pflanzen können überhaupt kein Interesse daran haben, dass die grünen Pflanzenteile gefressen werden, sondern nur die Früchte und Nektare. Die Eukalyptusbäume schützen ihre Blätter, die sie für ihre Energieversorgung brauchen, durch ein massives Gift. Aber die Koalabären haben sich wahrscheinlich parallel zu den Bäumen entwickelt, und sobald ein Baum eine Mutation aufwies, die noch etwas giftiger war, tauchte irgendwann eine Koala-Mutante auf, die einen noch stärkeren giftneutralisierenden Stoffwechsel aufwies, so dass diese Mutante und deren Nachkommen auch die neue Baumvariante als Nahrungsquelle nutzen konnten, wodurch sie sich stärker vermehrten als andere Koalas. Ähnlich dürfte auch der Mensch angepaßt sein, mit den Giften der grünen Pflanzenteile umgehen zu können. Eben weil er sich viele, viele Millionen Jahre parallel mit den grünen Pflanzen entwickelte. Aber an Ziegenmilch usw. kam er in all diesen Millionen Jahren nicht heran. Es konnte keine Evolution hin auf problemlose Ziegenmilch-Verstoffwechslung stattfinden.

<i>Was ist daran ungewoehnlich, dass Lebewesen auf Grund von Hunger
sterben?</i>

Ich sprach von höchstentwickelten Primaten. Bei einfachen Lebewesen kommt es vor, dass Eier in einen Tümpel abgelegt werden. Diese Tierart hat keine Mechanismen, vorauszusehen, dass der Tümpel ziemlich schnell austrocknet. Dadurch kommt es dann zu der Energieverschwendung, dass die Geschwister anfangen, einander aufzufressen, bis nur noch der Stärkste übrigbleibt und mit den restlichen Wassertropfen überlebt. Bei solch einfachen Organismen mag der Energieverlust noch nicht so riesig sein, der beim Verdauen der Geschwister auftritt. Aber wenn wir uns vorstellen, aufgrund einer Hungersnot im austrocknenden Tümpel würden sich die Bonobo-Geschwister auffressen, dann wäre das wohl ein riesiger Energieverlust. Vermutlich weil viel Energie bei Bonobos in Komplexität umgewandelt wurde: Z.B. hat es viel Energie gekostet, bis das Bonobokind eine Unmenge an Wissen über Essbares usw. in seinem Gehirn gespeichert hat. Würden die Geschwister es nun auffressen, könnten sie dieses Wissen nicht übernehmen, es käme also zu einem riesigen Energieverlust, der bei den einfachen Lebewesen im Hunger-Tümpel keine Rolle spielt. Von daher besteht bei höchstentwickelten Lebewesen eine starke Tendenz, dass sich jede Mutation schnell ausbreitet, die solche riesigen Energieverluste verhindern kann. Und die Unterlassung des Gebärens bei ersten Anzeichen von Nahrungsknappheit ist eben solch ein Mechanismus, der aufgrund von neuen Mutationen zustandekommen kann. Und da sehr viel dafür spricht, dass allerhöchste Primaten solche Mutationen aufweisen, ist ein Sterben von Bonobos und Menschen aufgrund von Hunger etwas äußerst ungewöhnliches. (Beim Bonobo dann nicht, wenn der höher entwickelte homo sapiens plötzlich in die Nahrungsgebiete des Bonobos einfällt. Das kann auch durch einen völligen Gebärstopp nicht aufgefangen werden. Aber wer sollte bei homo sapiens in dessen Nahrungsgebiete einfallen? Ein gesunder homo sapiens würde niemals Gebiete besiedeln, über die in gewissen Abständen Heuschrecken herfallen. Im Urwald herrscht enorme Nahrungskonstanz. Da gibts keine plötzlichen unvorhersehbaren Nahrungsverknappungen. Und am Übergang von Urwald zu Savanne (oder eventuell Wassergebiet, – siehe: der Aquatische Affe) konnten sich ganz gemütlich die Bonobo-Vorfahren und die Menschenvorfahren auseinanderentwickeln: Die Bonobos spezialisierten sich auf Urwald, und die Menschen auf Savanne und/oder Wassergebiete und danach Savanne. Und auch von der Savanne wird große Nahrungsstabilität berichtet, besonders was die unterirdischen Speicher von Pflanzen angeht, auf die immer zurückgegriffen werden konnte.

<i>Was ist der ‚typische‘ Alltag? Die Selektion von Individuen, die sich
besser angepasst haben? Diese Prinzip funktioniert sogar heute noch.</i>

Mit typischem Alltag war gemeint, dass eben nicht eine von Menschen getätigte Erfindung wie die von Arbeitsteilung und Tausch (manche fügen noch das Kochen als problematische Erfindung hinzu), plötzlich alles durcheinanderwirbelt und Unwahrheiten wichtig werden als verkaufsfördernde Argumente. Der Alltag der Evolution ist verlassen, wenn die Milchwirtschaft Gutachter bezahlt, die gefälligst das Segensreiche der Milch  besingen sollen. Und wenn dann noch die Milch-Schokoladen-Wirtschaft Bänkelsänger von Göttern singen läßt, die uns aufklären, dass Sex schlecht sei, dann kommt eben ein Übermaß von Unwahrheit in die Welt. Denn Sex ist gut, sonst hätte ihn der Alltag der Evolution nicht in Millionen von Jahren in seiner vollsten Blüte entstehen lassen. Und ein Übermaß an Unwahrheit in der Welt macht eben alles kaputt. Ein Übermaß von der Unwahrheit, Streiten, Kämpfen und Krieg könne einen weiter bringen, kann bis zum alles vernichtenden Atomkrieg führen. Dann hätte sich die Fähigkeit des Menschen, Tausch, Arbeitsteilung (und eventuell Kochen) zu erfinden – bei gleichzeitiger Unfähigkeit, die damit verbundene Gefahr der übermässigen Förderung von Unwahrheit zu verstehen – als endgültige Sackgasse der Evolution erwiesen. Die Mutation, leichtfertig Erfindungen machen zu können, wäre dann das Ende der Hominiden-Evolution. Die Insekten werden den Atomkrieg überleben, und die Evolution wird ohne Hominide weitergehen. Vielleicht werden die nächsten Lebewesen mit größeren Gehirnen so konstruiert sein, dass sie viel vorsichtiger sind mit allem, was sie so erfinden….

<i>Genau dieses Phaenomen tritt ganz natuerlich ein, wenn es zu einer
Klimaschwankung kommt, zur Ansiedlung andere Tierarten etc.</i>

Wie gesagt, stammen die Daten, die vermuten lassen, dass Hominide sich vor Raubtieren fürchten mussten, aus einer Zeit vor etlichen Millionen Jahren. Seitdem hatten eigentlich eher die Tiere die Menschen zu fürchten. Und Gegenden, in denen regelmässig die Heuschrecken alles kahl fressen, besiedelt ein gesunder, nicht-ver-rückter homo sapiens eben nicht. Und von plötzlichen Klimaschwankungen spricht man meines Wissens nur, weil sie, verglichen mit den riesigen zeitlichen Dimensionen, um die es in der Erdgeschichte geht, innerhalb der vergleichsweise sehr kurzen Zeit von vielleicht 10 000 Jahren geschehen. Aber im Erleben der Lebewesen handelt es sich nur um ganz geringe Veränderungen von Jahr zu Jahr, die problemlos durch eine Reduzierung der Geburtenzahlen abgefedert werden können. Plötzlich wären Klimaveränderungen durch riesige Meteoriten, die einschlagen, was eventuell den Dinosauriern den Garaus gemacht haben soll. Aber von so etwas hört man nichts in Bezug auf die letzten Millionen Jahre. So etwas sind krasse Ausnahmen von der Regel und geschehen bei uns ja nicht gerade täglich…

<i>Die Evolutions wird wohl nie abgeschlossen sein</i>

Genau. Auch die Erfindung neuer künstlicher Nahrungsmittel wird leider wohl noch lange weiter gehen.

<i>und war wohl auch
frueher nicht gerade etwas angenehmes fuer diejenigen, die auf der
Verliererseite sind. Nimm doch nur mal die Dronte als Beispiel, die eben
nicht in der Lage war, sich auf veraenderte Umgebungsbedingungen
einzustellen und daher ausgestorben ist.</i>

Aber du ziehst eben Beispiele von der Verliererseite heran und schließt von denen dann eventuell auf die Gewinnerseite. Schon bei den Bonobos ist äußerst gut vorstellbar, dass auch der größte männliche Verlierer in der Gruppe noch ein lustvolles Leben führt, und dennoch ausstirbt. Sein Liebesleben wird nicht ganz so heiß sein wie das der Männchen, die den Frauen bessere Früchtegeschenke machen können. Und keine Frau wird von ihm schwanger werden, sondern eben von den besseren unter den Früchteschenkern. Dadurch stirbt unser Verlierer-Bonobo aus, muss aber nicht notwendig auch nur eine Minute Schmerzen erlitten haben dazu. Außerdem haben wir vielleicht falsche, menschelnde Vorstellungen von den einfacheren Tieren. Wenn die Walrosse oder Seeelefanten sich schwer verletzen in Rivalenkämpfen, dann haben sie eventuell kaum Schmerzen dadurch. Denn da sie im Gegensatz zum Menschen auf Kampf programmiert sind, müssen wir davon ausgehen, dass ihnen das Kämpfen Lust macht, und dass körpereigene Morphine das Schmerzempfinden drastisch herabsetzen rund um die Rivalenkämpfe. Stirbt dann ein Männchen an den Folgen von Verletzungen, muss es also nicht unbedingt Schmerzen dabei gehabt haben. Da wir nicht auf Rivalenkämpfe programmiert sind, können wir uns das schlecht vorstellen. Aber wir können uns ja auch schlecht vorstellen, was Einzeller so alles empfinden oder nicht emfinden. Und dennoch sind die Einzeller so, wie sie sind, und nicht, wie wir Menschen uns Leben aus menschlicher Perspektive vorstellen.

<i>Nun, ob es so lange dauert, und ob die Folgen so sind, wie Du sie
hinstellst, will ich gerne anzweifeln.</i>

Wieso? Es ist doch wohl eher zu erwarten, dass – gelingt die Einführung der Anreizkorrigierten Marktwirtschaft nicht – die Erfindung neuer künstlicher Nahrungssorten, an die der Mensch noch nicht angepasst ist, immer schneller vonstatten gehen dürfte. Dadurch könnte es sogar viele Millionen Jahre mit immer neuen Zivilisationskrankheiten weitergehen.

<i>Aber der Prozess, den Du
schilderst, ist doch nichts neues, sondern hat sich ueber sehr lange
Zeit bewaehrt.</i>

Eben nicht. Wir sind nur so auf Akzeptanz von Leiden dressiert, dass wir nicht mehr fragten, ob denn die Evolution immer so vorgehen muss, dass sie Tausende von Kindern ausstreut, und dann schaut, wer elendiglich zugrunde geht und wer nicht. Gesunde, nicht-ver-rückte Menschen suchen nach Möglichkeiten der Evolution auch ohne Leiden. Und da sie für die erfolgreichste Art möglich scheint, warum dann nicht?

<i>Es gibt genug Bereiche, die vollkommen unabhaengig von der Medizin sind,
und dennoch machen Menschen dort Wissenschaft und auch Karriere.</i>

Medizin war ja nur ein Beispiel: Es ging um die Frage der Unabhängigkeit von der Wirtschaftsmechanik. Und da gibts nur ganz weniges. Die AW hat ja etwa 40 Nobelpreise an herkömmliche Professoren verliehen, die eben nicht immer nur im Dienste der Wirtschaftsmechanik gewirkt haben. Aber allzu viel mehr werden es wohl kaum sein. Auch das hat Franz Konz richtig gespürt: Fast alles in der bisherigen Wissenschaft war völlig verdorben.

<i>Und es
gibt auch genug Bereiche, die eine Art der Medizin betreiben, die nicht
auf das schnelle Geld aus ist, und trotzdem erfolgreich sind.</i>

Eben hast du noch ganz richtig gesagt, dass die Evolution niemals aufhören kann. Wie sollen sich nun Formen der Medizin in der Evolution der Praxen behaupten, die nicht – wenn auch unter neuen Deckmäntelchen – wieder nur schnelles Geld machen. Du selbst hast doch zu recht gefragt, ob die Darmsanierungen nicht auch eventuell ein Geschäft sein könnten. Ilona Christen zeigte auf, dass Arztpraxen, die wirklich ernst machen mit der Gesundheitsförderung, ruckzuck aussterben, sich im Wettbewerb aller Praxen nicht mehr halten können. Dies hat auch wieder Franz Konz so schön aufgezeigt: Die Medizingeschichte ist ein einziger Wettbewerb des immer noch verrückteren Geschäftemachens. Gesundheit rechnet sich nicht in der von uns erfundenen Wirtschaftsmechanik.

<i>Wenn z.B. durch eine Vorsorgeuntersuchung eine Krankheit schnell erkannt
und der Ausbruch durch eine entsprechende Diaet verhindert werden kann –
welchen finanziellen Vorteil soll die immer so gerne daemonisierte
Medizin daran haben (ausser dem, Kosten einzusparen)?</i>

Du vergisst wieder die Schilderung von Franz Konz, wie unter dem Vorwand von Vorsorgeuntersuchungen in Wirklichkeit mehrheitlich aus Gesunden Kunden gemacht werden, also neue Zusatzgeschäfte eröffnet werden. Nimmt man wieder Variation plus Selektion zur Analyse hinzu, bestätigt das voll die Sichtweise von Franz Konz: Solange jeder Arztbetrieb nur dann mehr Geld bekommt, wenn mehr an Behandlungen nachgefragt wird, müssen notwendig alle Arztbetriebe aussterben, die wirklich Krankheitsgefährdeten gesundheitserhaltende Ernährungsweisen raten. Das Mietniveau für Praxen steigt so hoch, wie die anderen Praxen, die schnelles Geld mit der Vortäuschung von Vorsorgeuntersuchungen machen, bezahlen können. Da kann dann der echte Gesundheitsförderer nicht mehr mithalten. Ein Bekannter von mir war heute beim Arzt. Aufgrund der frustrierenden Lebensweise des von der Wirtschaftsmechanik immer wieder begünstigten Single-Daseins schafft er nicht die volle Urkost, also schafft es der Körper nicht, jede Infektion selber zu stoppen. Denkst du, der Arzt hätte irgendetwas davon gesagt, wie die Menschen umdenken sollten, damit sie befriedigter leben, damit sie dann die Urkost locker schaffen, und damit die Immunsysteme wieder so stark sind, dass es gar nicht erst zu Infektionen kommt? Nichts davon: Nein, der Körper schafft das nicht allein, also her mit der Chemikalie… In diesem Falle wird die Infektion wohl auch verschwinden, und die Giftwirkung wird sich in Grenzen halten. Aber wäre nicht die Aufgabe eines echten Arztes, über die Wahrheit aufzuklären?: Unnatürliche Lebensweise, Unnatürlicher Lebensfrust, Frust-Fraß, Immunschwäche, Infektion… Einzige echte Ursachen-Therapie: Natürlicher Leben… Und das dann gleich allen seinen 500 Patienten auf einmal beigebracht… Das wäre echte Medizin, wenn wir eine funktionierende Wirtschaftsmechanik hätten. Und wie unendlich weit sind wir davon entfernt?…

<i>Wenn die Auswirkung z.B. von Schadstoffen in der Nahrung untersucht wird
und mit Hilfe von Grenzwerten die negativen Folgen zu mindern versucht
wird – wo ist da der finanzielle Vorteil?</i>

Der resultiert aus der Vortäuschung einer großen Sorgfalt gegenüber der Bevölkerung. Die Bevölkerung denkt, die Ärzteschaft täte ja alles für sie. Dass die Ärzteschaft damit aber die Frage vertuscht, ob unser Essen nicht auch schon ohne spezielle Schadstoffe schädlich genug für uns ist, fällt dem Otto Normalverbraucher nach all dem Getue nicht mehr auf. Ähnlich wie bei dem Zahnarzt, der richtiges Putzen zeigt: Keiner fragt dann mehr, was für ein Wahnsinn es ist, dass ein Lebewesen sich die Zähne putzen muss, weil das, was es isst, schon bei der allerersten Begegnung mit dem Körper, im Mund, zerstörerische Wirkungen entfaltet.

<i>Positiv ausgedrueckt wuerde ich das eher als Verschwoerungstheorie
bezeichnen.</i>

Der Gegenpol heißt: Naive Vertrauensseligkeit. Variation plus Selektion voll verstanden, weisen auf, dass die Wettbewerbssituation das Gute nicht übrig lässt. Der Spiegel veröffentlichte eine wissenschaftliche Studie, dass der schlechteste Zahnarzt mit den meisten Kunstfehlern den besten Ruf in der Bevölkerung, die schickste, beeindruckendste Praxis hatte, – und am meisten verdiente. Gegen die Anreizkonstellationen, den Bezahlungsschlüssel in der Medizin kann das Gute nicht ankommen. Es müsste den Fluß bergauf fließen können. Und das ist unmöglich. Gegen den Strom kann eine Praxis schwimmen, bis sie pleite ist und somit selektiert, ausgestorben. Übrig bleiben die, die sich nach den wirtschaftlichen Anreizen ausrichten. Also ist eine Verschwörungstheorie, ohne dass man Personen als Schuldige benennt, sondern nur eine von uns allen geduldete, weil undurchschaute Wirtschaftsmechanik als Schuldige benennt, weitaus realistischer als die naive Vertrauensseligkeit einem Wirtschaftsmechanismus bzw. Bezahlungsschlüssel gegenüber, der alles ruiniert. – Nicht Behandlungen kaufen, sondern Gesundheit. So heißt die Lösung. Solange ich Behandlungen kaufe, wird der Arzt gezwungen, möglichst viele Behandlungen verkaufen zu müssen. Dafür muss ich so oft wie möglich krank werden. Oder unrealistische Vorsorge-Untersuchungen müssen mich einschüchtern und mich so zum Behandlungskauf verleiten. Kaufe ich Gesundheit, bekommt der Arzt mehr Honorar, je weniger krank ich werde. Und desto mehr wird mich der Arzt zu einer gesunden gemeinschaftlichen Lebensweise zusammen mit einer gesunden Ernährung mit allen anderen Patienten anleiten. Der Arzt wird im besten Sinne Lebensberater und nicht, wie bisher: Symptom-Kurierer, -Unterdrücker, -Verschieber.

<i>Zum einen uebersieht er dabei naemlich, dass gerade auch in
der Medizin Menschen arbeiten, die in vielen Faellen ein ehrliches
Interesse daran haben, anderen Menschen zu helfen – und eben auch
dementsprechend arbeiten.</i>

Dagegen sprechen die Daten, dass Ärzte ganz häufig Verfahren verordnen, die sie ihren eigenen Verwandten niemals verordnen. Das bedeutet, dass die Ärzte, obwohl sie doch einer unendlichen Gehirnwäsche unterzogen wurden und eigentlich alles glauben sollten, was man ihnen so beigebracht hat, dennoch einen Rest von Gespür dafür aufweisen, wie gefährlich ihre Verfahren tatsächlich sind. – Dass die halbe Welt verdreckt, verpestet, vergiftet und mit Krieg überzogen ist, ist allein die Folge der naiven Vertrauensseligkeit, mit der wir unserem arbeitsteiligen und Tausch-System begegnen. Denn Meme, die Krieg als manchmal unvermeidliches, nützliches Mittel darstellen, werden kraft der finanziellen Unterstützung der Waffenindustrien multipliziert, gemeinsam mit der Konsumindustrie, die auch von Streit, Kampf, Stress unter den Menschen profitiert. Die Anreize vom Kopf auf die Füsse stellen, lautet die Lösung. Urköstler haben in der ersten Instanz die naive Vertrauensseligkeit aufgegeben. Sie sind bei der Ernährungsfrage aufgewacht. Es gibt aber noch viele andere Fragen… Und du vertraust halt noch einem Wirtschaftsmechanismus, der eventuell deine Enkelkinder umbringen wird.

<i>Die schwarz-weisse Darstellung, die die
Medizin als Suendenboch nimmt und ihr praktisch alle Probleme, die es
sicherlich gibt, anlastet, ist zum einen ziemlich engstirnig, zum
anderen extrem kontraproduktiv.</i>

Ist doch gar nicht schwarz-weiß-gemalt: Zeige mit den Begriffen Variation und Selektion auf, wie sich gesundheitsförderliches Handeln im Gegensatz zu behandlungs-verkaufs-förderndem Handeln in der Medizin durchsetzen oder auch nur halten kann! Es wird dir nicht gelingen. Die Selektion beseitigt unerbittlich jeden Mediziner aus seiner beruflichen Position, der nicht Behandlungs-Verkäufe maximiert. Ein Krankenhaus-Arzt, der die Menschen mit Urkost gesund bekäme, würde entlassen werden müssen, weil nicht genug Operationen abgerechnet werden könnten, und das Krankenhaus so Millionen-Verluste einfahren würde. Wenn ein Krankenhaus-Betreiber dies einige Zeit laufen lassen würde, würde das Insolvenz-Verfahren eingeleitet und er würde per Selektion vom Markt verschwinden. Und die neuen Betreiber würden als erstes den gesundheitsförderlichen Arzt entlassen müssen, um wieder auf einen grünen Zweig, raus aus den roten Zahlen kommen zu können. Zeige mit Variation und Selektion auf, wie es anders gehen könnte.

<i>Wie sind Deine Erfahrungen im Medizinbetrieb, und zwar nicht auf der
Patientenseite, sondern auf der anderen Seite, d.h. als Arzt,
Krankenschwester oder in der Pharmaindustrie/Uni-Forschung? Kannst Du
auf Grund von Erfahrungen dort die Theorien von Franz Konz bestaetigen?
Ich kann es nicht.</i>

Ich sehr wohl: Es sind alle sehr nett und sehr lieb, aber da stirbt eben die 35-jährige Frau auf der Psychiatrie-Station an den Nebenwirkungen von Leponex, – tragisch, – kann man halt nix machen… Dass psychotische Symptome durch ein Stoppen der Gehirnvergiftung durch Ernährungsvergiftung verschwinden können, darf hier einfach niemanden interessieren. Und dass die neurotischen Anteile der Erkrankung hätten verschwinden können durch das erlernen einer fairen, vertrag(en)sorientierten, lustvollen Lebensführung, darf auch nicht gedacht werden. Und jetzt ist die Frau halt tot. Naja, niemand lebt ewig…

<i>Die ‚Wundermittel‘ machen idR die Medien – und daher werden ja auch
immer lieber die Illustrierten etc zitiert, als richtige
Fachzeitschriften.</i>

Ohne die Kooperation der (Medizin-) Wirtschaft mit den Medien würde das Geschäft niemals so gut laufen. Die Medien dürfen viel lauter unrealistische Werbung für neue Verfahren machen, die Fachzeitschriften müssen den Schein von Wissenschaftlichkeit wahren, besonders weil sogar in der bisherigen Wissenschaft immer wieder Stimmen laut wurden, die die Medizin als Pseudo-Wissenschaft einstuften. Mir selbst ist immer wieder aufgefallen, dass, was in der Psychologie noch einigermaßen kritisch hinterfragt wurde an Studien, in der Medizin ohne jegliches wissenschaftliches Methodenverständnis blind übernommen wurde, – eben weil es sich um wissenschaftlich fragwürdige, aber eben geschäftsförderliche Untersuchungs-Ergebnisse handelte. Die mangelhafte Wissenschaftlichkeit der Medizin fiel mir also schon im Studium oft deutlich auf.

<i>Im GGK schreibt Franz Konz ganz erstaunt, dass er auf
einem Aerztekongress erfahren hat, dass Impfungen keinen 100%igen Schutz
bieten – das ist nichts neues und allgemein bekannt, genauso wie wohl
niemand ernsthaft von einem ‚Wundermittel‘ gegen eine bestimmte
Erkrankung sprechen wird, der sich fachlich auskennt. An dieser Stelle
sind es doch wohl eher die Journalisten, die zu kritisieren sind, oder?</i>

Die Journalisten sind genauso wenig zu kritisieren wie der Krankenhaus-Arzt: Beide haben überhaupt keine freie Wahl, wie die Analyse mit Variation plus Selektion zeigt: Jeder Journalist, der gesundheitsförderliche Alternativen diskutiert, muss entlassen werden, bevor die Pharmaindustrie gezwungen ist, ihre Werbegelder wegzubewegen, aufgrund der zu geringen Einnahmen durch die zu geringe Werbewirkung. Werbung für Medikamente, neben denen ein Journalist gesündere Ernährung empfiehlt, rechnet sich nicht mehr und muss von der Pharmafirma abgezogen werden und einem anderen Medium gegeben werden. Normalerweise wird lange vorher der Journalist entlassen, selektiert, – wodurch er als Journalist ausgestorben ist, die grosse Masse nicht mehr erreichen kann, – keine realistischen Meme mehr ausstreuen kann. Nein, einzig wir sind zu kritisieren, weil wir vertrauensselig gegenüber den Wirtschaftsmechanismen sind und alles genau so laufen lassen, anstatt schleunigst die Anreizkorrigierte Marktwirtschaft AM einzuführen, in der Journalisten erstmals die Wahrheit sagen dürfen, ohne gleich abgesägt werden zu müssen. Bin mal gespannt, wie lange ein Journalist wie Wieland Backes noch weitermachen darf. Wenn die Werbeeinnahmen spürbar zurückgehen, wird der Sender sich überlegen, was er macht.

<i>Haben sie das wirklich? Oder haben sie nur einfach die Seiten
gewechselt, Orkos statt Apotheke, Darmsanierung statt Krankenhaus und
Wasseraufbereiter statt NEM?</i>

Wie ich schon schrieb, ist die Einigkeit der Kunden, Orkos und Darmsanierern neue Anreize zu setzen, der entscheidende nächste Schritt. Aber die selbstschädigende Vertrauensseligkeit gegenüber der Wirtschafts-Medien-Mechanik ist bei Urköstlern ein riesiges Stück geringer als bei Otto Normalverbraucher. Nur darf man halt jetzt nicht in den Fehler verfallen, Orkos blind zu vertrauen. Sondern man muss Gruppen bilden, die sich Orkos als Dauerkunden anbieten, unter der Voraussetzung, dass eine Anreizkonstellation geschaffen wird, in der mein gebesserter Gesundheitszustand zu einem mehr an Belohnung für meinen Orkos-Berater wird. Entweder glaubt Orkos wirklich, gesundheitsförderliche Qualität liefern zu können. Dann kann Orkos auch den Kunden entsprechende anreizkorrigierte Verträge anbieten. Oder Orkos traut sich selbst wenig zu…

<i>Deswegen isst der Mensch Aas ja auch idR nicht roh.</i>

Und wie wenig lange Zeit hatte die DNS, sich so umzubauen, dass sie die durch Hitze veränderten Moleküle des Aases problemlos verstoffwechseln kann? Und wie lange Zeit würden die Umbauten benötigen? Pro Zehntausend Jahre sind nur x Mutationen möglich, wovon die meisten in unbrauchbare Richtungen gehen. Brauchbare Mutationen sind sehr selten. Und dann vergeht noch eine lange Zeit, bis alle Menschen auch wirklich diese Mutation tragen. Alle Zahlen, die in diesem Kontext genannt werden, sprechen eher für wesentlich längere Umbauzeiten, als sie uns seit der häufigen Verwendung von Kochen vor ca. 9000 Jahren zur Verfügung stand.

<i>Nicht von der Verkaufsseite, sondern schlicht und einfach von einem
Markt.  – es gibt auch Studenten, die andere Schwerpunkte legen,
z.B. ein Interesse an einem Thema, oder auch einfach akademisches
Interesse. Wenn die Studenten wirklich nur auf bestbezahlte Stellungen
aus waeren, gaebe es in Europa in kurzer Zeit keine akademische
Forschung mehr.</i>

Man kann das auch ganz anders erklären: Die Wissenschaft bietet Gemütlichkeit und Geruhsamkeit auch des Lehrerdaseins, und nicht jeder fühlt sich fit genug für den noch härteren Wettbewerb in der Industrie. Aber wieder ist es eine Frage von Variation plus Selektion: Wie kurz ist die Halbwertszeit eines Idealisten in der Wissenschaft Chemie? Welche Karriere macht jemand, wieviele seiner Artikel werden noch in Fachzeitschriften veröffentlicht, in denen der die Frage stellt, ob die Wissenschaft überhaupt an DDT und Co. forschen darf, oder ob sie nicht vielmehr die tatsächlichen Ursachen von Hunger erforschen muss???

<i>Das ist nun auch wirklich nicht die Aufgabe der Chemie.</i>

Aber der Wissenschaft. Und Wissenschaft entscheidet, wieviel Mitarbeiter es in der Sinologie gibt, und wieviel in der Chemie. Und warum entscheidet Wissenschaft, wenig Personal für die Erforschung der Ursachen abzustellen, aber viel Personal für die Erforschung von DDT und ähnlichen „Segnungen“ bzw. Symptomkurierern??? Eben, weil es für ersteres kein Dankeschön aus der Wirtschaft gibt, aber für letzteres… Du vertraust unserem arbeitsteiligen System. Da du Variation plus Selektion noch nicht genau genug anwendest, kann dein Vertrauen nicht schwinden. Auch durch Experimente mit Rohkost könnte dein Vertrauen schwinden. Mißtrauen in unsere arbeitsteiligen Systeme ist die einzige Chance, die die Erde noch hat. Und da ist Franz Konz schon sehr weit: Er mißtraut der Medizin-Mechanik, der Chemie-Mechanik, und großen Teilen der Wissenschafts-Maschinerie. Weiter so… Das gesunde Mißtrauen muss noch viel, viel größer werden.

<i>Die Chemie macht noch deutlich mehr, und viele Gebiete der Chemie haben
ueberhaupt nichts mit solchen Dingen zu tun.</i>

Aber ich als Mensch will nichts davon. Bei einer natürlichen Lebensweise wäre ich auch nicht mehr gezwungen, irgendetwas davon zu verwenden. Und wieso forschen nicht alle diese Wissenschaftler einzig an meinem Glück, meiner Gesundheit und meinem Wohlbefinden, – sowie an dem der anderen Menschen?

<i>(Gelder aus Wirtschaft annehmen) Sicherlich tun sie das, und das beeinflusst natuerlich auch die
Forschung. Aber von irgendetwas muss die Forschung auch finanziert
werden, und die Wirtschaft unterstuetzt in vielen Faellen auch recht
grosszuegig die Grundlagenforschung, die nicht notwendigerweise
verkaufbare Ergebnisse liefert. Aber neben der Wirtschaft gibt es auch
staatliche Foerdermittel, wie z.B. von der EU oder dem NIH in den USA.</i>

Forschung würde noch viel besser finanziert im Rahmen der Anreizkorrigierten Marktwirtschaft, innerhalb derer jedes Forschungsergebnis, das den Gesundheitszustand der Bevölkerung verbessert, fürstlich honoriert würde. Aber alles, was den Gesundheitszustand der Bevölkerung gefährdet, würde ganz im Gegensatz zu heute überhaupt nicht mehr honoriert werden.

<i>Dass es keine Wertfreiheit gibt, kann man auch recht einfach so
erkennen, dazu genuegt es, wenn man weiss, dass auch Wissenschaftler
Menschen sind. – Wie soll die ‚Variation+Selektion‘ als Analyse-Instrument funktionieren?</i>

Beispiel Amputation eines Raucherbeines: Der Mediziner mag ohne Variation plus Selektion zu dem Schluß kommen, dass hier das Rauchen auf eine besondere genetische Disposition für zu enge Gefäße trifft, die eben in einigen Monaten die Amputation unumgänglich mache. Variation plus Selektion führen zu dem Schluß, dass eine genetisch bedingte Enge der Gefäße extrem unwahrscheinlich ist, da über Millionen von Jahren die Gefäße so konstruiert sein mussten, dass sie große Blutflüsse bei intensiver Bewegung möglich machten. Also dürfte auch die Ernährung die Gefäße zugesetzt haben, nicht ein angeblicher genetischer Faktor. Dann würde Variation plus Selektion erklären, wie den Menschen die Lust an der Bewegung geraubt wurde: Anstatt lustvolle Bewegungsfeste zu feiern, sollen Menschen lieber Schlechtkost essen, Alkohol trinken und rauchen. Dafür wurden die Meme, wie man lustvolle Sportfeste macht, aus der öffentlichen Meinung entfernt und durch Konsum-orientierte Meme ersetzt. Bier ist Glück, wie gestern so schön meine Gesprächspartnerin sagte… Und dann (in der AM) würden alle Ärzte überall laut sagen: Wir müssen jeden Abend lustvollste Bewegungsfeste erproben und ständig weiterentwickeln, damit die Gefäße besser durchblutet werden, weniger ungesundes gegessen wird und weniger geraucht wird. Und wenn dann die Mediziner noch aufklären würden, dass das Rauchen letztlich auch eine Ersatzdroge für mangeldes Küssen und zu wenig Körperkontakt ist, dann wäre die Amputation vermeidbar, eben weil die Analyse mit Variation plus Selektion die Wahrheit ans Licht brachte, und nicht Operations-Verkäufe-fördernde medizinische Ungenauigkeiten.

<i>Diese Geschichte, die voll ist mit Unterstellungen und Fehlern (wie z.B.
was die Chemie-Nobelpreise angeht), ist ein Beweis fuer die Richtigkeit
Deiner Aussagen?</i>

Es ist eher umgekehrt: Variation plus Selektion bestätigen eher die im Grundsatz richtige Sichtweise von Franz Konz. Nenne mir auch nur einen Chemie-Nobelpreisträger, dessen Forschung angeblich nicht mein Leben weiter vergiftet hat, nicht mein Immunsystem weiter geschwächt hat usw.  Und ich sage dir dann, wie echte Forschung zum Nutzen der Menschen, z.B. im Rahmen der AW ausgesehen hätte.

<i>Beispiel?</i>

Z.B. stützt sich ein Großteil der Psychotherapie auf die These Freuds, Traumata könnten verdrängt werden, und dennoch weiter krankheitserzeugend wirken. Variation plus Selektion decken diesen Irrtum sofort auf: Werde ich heute vom Löwen gebissen, so muss mein Gehirn dieses Trauma ständig aktiv ins Bewußtsein rufen können, sobald ich auch nur einen Schatten sehe, der einem Löwen ähneln könnte. Ein Gehirn, das das Trauma verdrängen könnte, stände unter gewaltigem Selektionsdruck, weil ich ja beim nächstenmal ohne die Schutzfunktion bewusster Erinnerung an das Trauma totgebissen werden könnte. Alle Gehirne, die jemals auch nur eine Mutation in Richtung Verdrängungsneigung aufwiesen, wurden und werden sofort von der Selektion entfernt, zum Aussterben gebracht. Es kann Gehirne mit Verdrängungs-Eigenschaften also überhaupt nicht geben. Also fällt der Großteil der Psychotherapie in sich zusammen wie ein Kartenhaus.

<i>Nunja, dann bin ich offensichtlich auch laecherlich, aber das macht mir
nicht sehr viel aus.</i>

Doch, es macht dir sehr viel aus, aber du merkst es halt nicht: Dir entgeht die Chance für ein wesentlich gesünders, lustvolleres Leben.

<i>Oder ist ‚Variation + Selektion‘ nicht nur eine
nette Umschreibung fuer ‚trial und error‘?</i>

Die Lerntheorien kommen Variation plus Selektion schon sehr nahe, sehen aber nicht deutlich genug die Unerbittlichkeit, mit der Trials, die keine Ressourcen bringen, als Errors zwangsläufig eliminiert bzw. selektiert werden. Erst Variation plus Selektion machen völlig klar, dass Wasser nicht bergauf fliessen kann. Wenn das gesunde Mißtrauen an der Arbeitsteilungs-Mechanik nicht so weit wächst, dass die Kunden der Krankenversicherungen auf Tarifen bestehen, die die Gesundheitsberater umso höher belohnen, je geringer die Krankheitsausgaben werden, dann besteht die Gefahr, dass das Wissen von Franz Konz in 300 Jahren wieder selektiert wurde: Keine Berufsgruppe kann daran verdienen, und es gerät in Vergessenheit. Im Rahmen der Anreizkorrigierten Marktwirtschaft würden sich alle Gesundheitsberufler, Ärzte, Heilpraktiker usw. bei Franz Konz weiterbilden, weil eben nur Gesundheit Honorare bringt, und nicht das Verkaufen von riskanten, nebenschädenreichen Behandlungen. Erst dann, wenn alle Rohköstler gemeinsam sich so (privat) krankenversichern würden, wären die Gesundheitsberater dieser Gesundheitsversicherung hoch motiviert, das Know-How von Franz Konz der Menschheit zu erhalten. Denn es würde sich als eine der Hauptbasen ihres beruflichen Erfolges erweisen. Heute besteht dagegen die Gefahr, dass die wenigen Idealisten irgendwann selektiert werden, zum Zumachen gezwungen sind, eben weil die Fließbandmediziner die ständig steigenden Praxis-Mieten zahlen können, die Urmediziner aber nicht. Denn die Urköstler müssen viel zu selten wiederkommen, der Drehtüreffekt fehlt, und für vorbeugende, vertiefende Kurse zahlen die Krankenversicherungen nichts. Also kommt der Arzt, der 100 % Klassische Naturheilkunde praktizieren möchte, in große wirtschaftliche Engpässe. Außerdem gibt es noch ein großes Problem: Je weniger Lebenslust einem Menschen gelingt, desto gefährdeter ist er bezüglich Rückfällen in die Schlechtkost. Von daher muss die Klassische Naturheilkunde alles daransetzen, die Menschen frei zu machen für noch mehr Lebenslust jenseits der Konsumgifte. Und da wäre eine Fusion mit der AW sehr günstig.

<i>Regulieren tut sich schon etwas, denn z.B. haben Populationen von
Lebewesen gegenseitig Einfluss aufeinander.</i>

Aber für diesen Einfluss sollte man das Wort Regulieren nicht verwenden, weil es mißverständlich ist. Es gibt kein Gleichgewicht, auf das hin reguliert würde. So wie die Kräfte stehen, ist das Ergebnis. Und die Weglaufkräfte der Zebras stehen den Nachlaufkräften der Löwen entgegen, aber es ist nicht grundsätzlich ausgeschlossen, dass Zebras Konstruktionsmerkmale aufweisen, die ein weiteres Schnellerwerden irgendwann verhindern, wodurch dann die Zebras ganz aussterben und die Löwen nur noch die Gnus usw. zum fressen haben. Wenn es Regulation auf Gleichgewichte hin gäbe, dürfte es ja nicht unzählige Arten gegeben haben, die ausgestorben sind, ohne dass aus ihnen eine andere Art hervorgegangen wäre. Aber manche Konstruktionswege sind eben endgültige Sackgassen, die dem Selektionsdruck durch andere Arten nicht standhalten.

<i>Sie hat aber auch nichts dagegen, es ist ‚ihr‘ schlichtweg egal – alles
andere wuerde der Natur eine Absicht unterstellen.</i>

Genau. Es ist ihr völlig egal, aber uns nicht. Wir können uns fragen, ob soviel Krankheits-Schmerzen und Unlust wirklich sein muss. Und sie müssen eben nicht sein, wenn wir endlich die naive Vertrauensseligkeit der Sozialen Marktwirtschaft gegenüber aufgeben und selber anfangen, die Anreizkorrigierte Marktwirtschaft zu errichten, vielleicht mit Orkos und einer Privaten Krankenversicherung. Es gibt für alles längst fertige Konzepte, die Versicherungswirtschaft zeigte sich interessiert, aber das Bewußtsein in den Menschen ist noch nicht groß genug. Ich wäre sofort dabei mit einem Monatsbeitrag, wenn wirklich gesichert ist, dass mein Orkos-Berater umso höher belohnt wird, je weniger krank ich werde, bzw. je geringer die Krankheitsausgaben für mich werden. Aber haben genügend andere schon das Bewußtsein dafür?

<i>Der Schmerz leistet auch im Alltag sehr gute Dienste.</i>

Aber doch nur im Sinne einer Erinnerung: Nach wenigen Jahren der Kindheit weis doch jedes Kind, was eventuell Schmerzen bereiten könnte, und würde es unterlassen, wenn wir nicht alle unter Endorphinmangel stünden: Eben weil uns natürliche Lebenslust an allen Ecken und Enden fehlt, fahren wir mit Begeisterung Achterbahn, nur um dann bei einem der recht häufigen Unfälle verletzt zu werden.

<i>Vielleicht auf Grund seiner Groesse, oder aber seiner Geschicklichkeit.
Aber auch ‚hoechstentwickelte‘ Tiere wie der Mensch koennen durchaus
Opfer von Raubtieren werden – sowohl heute als auch in der
Vergangenheit.</i>

Im gesunden Zustand heute nicht mehr: Letztens wurde eine Frau von einer Löwin gefressen, die das Safari-Auto verlassen hatte, um ein paar Fotos von den Plüschkatzen zu machen. So degeniert, keinen Respekt vor Raubtieren zu haben, und so degeneriert, sich nicht im schützenden Rahmen einer grossen Gruppe zu bewegen, können aber nur Zivilisationsmenschen sein. Der Mensch ist ein Gruppentier und einzig gemeinsam stark, aber einsam schwach. Und die Soziale Marktwirtschaft streut Meme aus, die den kaufkräftigen gemeinschaftsunfähigen Single schaffen. Ein so künstlich erzeugter Einzelgänger kann auch immer mal vom Raubtier gefressen werden.

<i>Das Zebra, das zufaellig an der Stelle Wasser trinkt, an dem ein
Krokodil auf der Lauer liegt, hat keinerlei Chance. Und das Zebra, das
zufaellig in der Naehe des Loewen grast, ebensowenig – unabhaengig vom
Gesundheitszustand.</i>

Mir ist nur anderes bekannt: Wenn die Löwen anrücken, traben die Zebras langsam an, und dann beginnt das Spiel, ein schwaches Tier von der Herde abzutrennen. Und ist jeder Angriff eines Krokodils von Erfolg gekrönt? Sogar im Wasser trauen sich Krokodile nur ganz vorsichtig an schwimmende Zebras ran, weil ein Tritt mit den Hufen einen Kieferbruch bedeuten kann, der das Verhungern des Krokodils bedeutet. Also versuchen es die Krokodile höchstens mal bei einem schwächlich wirkenden Zebra. Am Ufer kann ein voll wachsames Zebra vermutlich auch einem aus dem Wasser herausschießenden Krokodil ausweichen. Ein schwächeres aber nicht. Auch bei einem sterbenden Flußpferd im Wasser trauen sich die Krokodile nicht heran. Sie warten geduldig, bis es tot ist, um ja kein Risiko einzugehen. Es würde mich also sehr überraschen, wenn auch starke, fitte Zebras beim Wassertrinken ernsthaft gefährdet wären durch Krokodile. Ich vermute viel eher, dass die Krokodile sich die schwächer aussehenden heraussuchen. Um diese Frage zu klären,  wären präzise wissenschaftliche Untersuchungen nötig. Allerdings brauche ich diese Untersuchungen nicht, denn folgendes gibt genug Klarheit: Der Spruch: Es kann jeden treffen… hat sich ja auch im Gesundheitsbereich schon als falsch erwiesen: Nur Menschen mit besonders schwachem Immunsystem sind durch bestimmte Krankheiten bedroht. Auch an der Pest sind zu allerschlimmsten Zeiten nur die 30 Prozent mit den allerschwächsten Immunsystemen gestorben. Also ist es unwahrscheinlich, dass die Krokodile unterschiedslos jedes Zebra kriegen können.

<i>Warum beobachtet man dann bei Tieren auch Aktionen, die Stress
reduzieren, z.B. das Lausen bei Affen, oder die Verwendung von
berauschenden Mitteln wie z.B. vergorenen Fruechten?</i>

Das Lausen der Affen hat schon die Zusatzfunktion, die beim Menschen immer stärker wurde: Liebevolle, kooperative Grundstimmungen zu erzeugen und Geben und Nehmen zu erlernen, – die Grundvoraussetzung für gelingende Kooperation, die eben dann gemeinsam stark macht… Nur ein Film zeigt alkoholisierte Affen. Nie wieder sonst hört man von so etwas. Alkohol ist ein Gift, das das Gehirn leistungsschwächer macht. Dadurch besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, gefressen zu werden. Somit sollten alle Tiere, denen Gegärtes schmeckt, selektiert werden, und übrig sollten Tiere bleiben, denen Gegärtes nicht schmeckt. Und wahrscheinlich habe ich deswegen ausser in dem Film: Die Wüste lebt… nie wieder etwas von angeheiterten Tieren gehört. Es scheint die absolute Ausnahme von der Regel zu sein, vielleicht haben die Filmemacher auch im Dienste der Alkoholindustrie ein wenig nachgeholfen durch irgendeinen Trick…

<i>Dafuer aber, wenn er in der freien Natur lebt, vom Wolf, Baeren,
Nielpferd, der Schlange, dem Skorpion und verschiedenen Insekten.</i>

Gerade eben habe ich gelesen, dass noch die Römer viel besser darin waren, sich selbst nicht in Gefahren zu begeben, in denen man umkommt, als der heutige Zivilisationskrüppel es ist: Die Römer bauten ihre Stadt so, dass sie auch vor dem höchsten Hochwasser geschützt war, während heutzutage alles absäuft… Eine Gruppe wachsamer, wehrhafter Schimpansen hat ein funktionierendes Schlangen-Warn-und-Abwehr-System. Schon einfachere Affen haben das. Ob ein Flußpferd jemals einen Bonobo gefressen hat, weis ich nicht. Wölfe und Bären leben im Norden, wo homo sapiens vielleicht gar nichts zu suchen hat. In einer natürlichen, starken Gruppe dürften Wölfe und Bären dennoch keine entscheidende Gefahr darstellen. Als die Menschen noch natürlich friedfertig waren und noch nicht durch die Wirtschaftsmechanik zum Streiten angestachelt, dienten die Waffen vermutlich in aller erster Linie der Raubtiervertreibung. Und die war höchst erfolgreich.

<i>Sicherlich muessen sie das. – Neugierde, Nahrungsmangel, Revierstreitigkeiten etc.</i>

Neugierde ist ganz stark bei Menschen, führt aber bei memetisch Gesunden nur zum Kennenlernen, aber niemals zum Besiedeln eines problematischen Gebietes. Genau dazu ist ja die Neugier bzw. Neulust da: Die Probleme sehen zu können, und dann Risiken meiden zu können. Nahrungsmangel kam in Afrika immer langsam genug, um die Geburtenzahl drosseln zu können. Schnelle Hungersnöte sind vom Menschen gemacht: Pflanzenschutzgifte sorgen für grosse Ernten, dann werden die Tiere zwangsläufig resistent, und es kommt zum Ernteausfall. Überschwemmungen sind längst bekannte Risiken, und nur künstlich erzeugte lokale Überbevölkerungen und geistige Verwirrtheiten lassen die Menschen in den Gefahrengebieten siedeln. Auch jetzt wollen im Osten wieder viele genau dort wieder neu aufbauen, wo in ein paar Jahren die nächste Flut wieder alles zerstören wird. Geisteskränker gehts nicht… Und Revierstreitigkeiten sind für gesunde Bonobos viel zu teuer von den Verlustrisiken her. Da ist es billiger, die Geburtenzahl zu reduzieren. Höchstentwickelte Organismen schaffen es, die Kosten von Revierstreitigkeiten einzusparen. Aber die Wirtschaftsmechanik hetzt uns auf, uns wie dumme, primitive Tiere zu verhalten, die das nicht können. Denn dann kaufen wir mehr Waffen, Beruhigungsmittel, Fenstergitter, Türschlösser usw…

<i>Ein Gegenbeispiel sind aber z.B. die Zugvoegel, Lachse und Aale.</i>

Die sind kein Gegenbeispiel, da jedes Tier sich eben genau so ausbreitet, wie es ihm möglich ist. Auch glaube ich nicht, dass jede Lachsart in aller Welt zuhaus ist, und auch nicht jede Zugvogelart. Außerdem gibt es einfache Tiere wie die Lemminge, die hopp oder topp spielen: Massenvermehrung und dann: Mal schauen, wer alles ersäuft und wer die Ufer neuer Länder betreten wird und dort neue Lemming-Kolonien gründen wird? Aber wir sind eben keine Lemminge. Die Investitionen in ein Kind sind vermutlich viel zu groß, als dass höchstentwickelte Primaten ähnlich verfahren könnten.

<i>Der Streit ist auch in der Evolution ein weit verbreitetes Mittel, um
ueberlegene Gruppenmitglieder herauszufinden, die dann z.B. den
Nachwuchs zeugen koennen. Auch die Aplha-Maennchen von Primaten werden nicht durch eine demokratische Wahl bestimmt, sondern durch eine
Auseinandersetzung.</i>

Das ist bei schon bei Bonobos ganz anders: Keine Auseinandersetzung, sondern friedlicher Wettstreit, besser: friedlicher Wettbewerb: Die Männer verdienen sich die Liebe der Frauen durch die Qualität der Fruchtbäume, die sie ihnen schenken, und der Körper der Frauen entscheidet, wer Vater werden kann. Auseinandersetzungen, Rivalenkämpfe sind abgeschafft (Siehe Basisbuch der AW). Und dann kam die Wirtschaftsmechanik und erfand die Auseinandersetzungen wieder neu als Mittel, die Kaufneigung zu erhöhen. Heute kaufen die Menschen Beruhigungsmittel, Alkohol, Zigaretten, Süssigkeiten usw., um den Stress der unzähligen Auseinandersetzungen zu dämpfen.

<i>(Hungern) Warum sollen das leistungsstaerkere Tierarten nicht koennen?</i>

In der Natur stehen verschiedene Tierarten im Wettbewerb um eine Nahrungssorte. Und innerhalb der Arten ist der Wettbewerb am allergrößten, weil die Nahrungspalette gleich ist. Alle Eigenschaften in der Natur, die durch mehrere Gene verursacht werden, sind ungefähr normalverteilt, d.h. das eine Tier ist ein wenig fähiger, und findet die Nahrung, bevor sie das andere findet. Und in diesem Wettbewerb haben es eben die leistungsfähigsten Arten am allerleichtesten, besonders, wenn sie noch aktiv ihre Kinderzahl regulieren können.

<i>Was ist denn fuer Dich der Unterschied zwischen richtigen und
Zivilisationskrankheiten?</i>

Zivilisations-Krankheiten sollte man definieren als: Gesundheitliche Beeinträchtigungen, die ihre letzte Ursache in der Sozialen Marktwirtschaft haben (und ihrer Vorläufer innerhalb der letzten 100 000 Jahre.) Beispiel: Karies: Wirtschaftsmechanik mulipliziert Meme für Körperfeindlichkeit und Streitbejahung, und auf den Lustmangel und erhöhten Stresspegel folgt Schokoladen-Sucht, und darauf dann Karies.

<i>Aber abgesehen davon macht es die Diskussion
natuerlich sehr einfach, wenn man alle Argumente, die den eigenen
Zuwiderlaufen, als ‚gekauft‘ hinstellt, denn dadurch nimmt man dem
Diskussionsgegner jede Moeglichkeit, Gegenargumente zu bringen.</i>

Aber das ist leider unumgänglich: Variation plus Selektion lassen eine Weltsicht als naiv vertrauensselig erscheinen, in der die Tatsache eines Institutes gleich als Beweis für Infektionskrankheiten bei vom Menschen völlig unbeeinflussten Bonobos erachtet wird. Es ist viel wahrscheinlicher, dass solch ein Institut viel weniger gutmeinende Ursachen hat.

<i>Es gibt zahlreiche Berichte ueber Infektionen von Wildtieren, ebenso von
Parasitenbefall von Wildtieren in Bereichen, die nicht von Menschen
betreten werden (untersucht durch Stuhlproben). Weiterhin verwenden
viele Wildtiere ’natuerliche‘ Heilmittel, um Symptome von Krankheiten zu
lindern. Alles Erfindungen?</i>

In vielen wissenschaftlichen Untersuchungen stecken Ungenauigkeiten, die die gesamten Ergebnisse entkräften. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch fehlerhafte Untersuchungen von den Medien bekannt gemacht werden, ist genau dann sehr groß, wenn dadurch irgendeine Form des Kaufverhaltens ermutigt wird. Abgesehen davon ist der Schluss von unterlegenen Tierarten auf die Gewinner des Spieles völlig unzulässig. Den Letzten beißen immer die Hunde bzw. die Würmer…

<i>Letztendlich muss er natuerlich in der DNS liegen, weil sie
(fast) das einzige ist, das den Organismus definiert. Aber es liegt
doch wohl eher an anderen Dingen, wie z.B. der Stoffwechselrate (auch
wenn hier gerne behauptet wird, ein erhoehter Stoffwechsel sei etwas
positives), der Anfaelligkeit fuer Stress etc.</i>

Auch die Stoffwechselrate ist genetisch verankert. Wenn durch typische Ausseneinflüsse die Stoffwechselrate regelmässig erhöht ist, begünstigt die Selektion automatisch diejenigen Mutanten, die dem idealen Sterbezeitpunkt bei alledem am nächsten kommen. Variation plus Selektion berücksichtigen also regelmässige Umwelteinflüsse.

<i>Sie ist nicht durch _ein_ Gen vorgegeben, sondern durch das
Zusammenwirken von vielen Merkmalen, die eigentlich ganz andere Aufgaben
haben, sich aber als limitierend fuer das Alter eines Lebewesens
herausstellen.</i>

Da ist immer noch die unrealistische Vorstellung drin, das Lebensalter sei einfach ein zufälliges Produkt der Lebensdauer der Einzelteile. Das ist nicht logisch mit Variation plus Selektion zu vereinbaren: Dann wäre es ja völlig egal, ob ein Bonobo Teile aufweist, die wie bei einer Eintagsfliege nur einen Tag halten. Aber ein Bonobo, der nur einen Tag lebt, würde sofort aussterben. Jedes Lebewesen muss mindestens sein Fortpflanzungs-Alter erreichen. Alle Mutanten mit Teilen, die weniger haltbar sind, sterben aus.

<i>Das ist eine ganz einfache Kosten-Nutzen-Rechnung. Eine 100%ige
Kopiergenauigkeit waere sinnlos aufwaendig, wenn es ueberhaupt machbar
waere.</i>

Vermutlich war es genau umgekehrt: Die fast perfekte Kopiergenauigkeit war ganz zu Beginn eventuell vorherrschend. Noch die Einzeller konnten ja nur über viele Generationen die Zellteilungen überleben, wenn eine große DNS-Konstanz herrschte. Aber später wurden Lebewesen von der Selektion begünstigt, die mehr Veränderungsmöglichkeiten an den Genomen einbauten: Sexualität, die die Neukombination brachte, und verschiedene Mutationssorten. (Sexualität wurde ja überhaupt nur erfunden, um mehr Unterschiedlichkeiten im Erbgut ermöglichen zu können. Genauer: Mutanten mit 2-geschlechtlicher Fortpflanzung setzten sich gegenüber anderen durch, weil sie mehr Verschiedenartigkeit in ihren Kindern erzeugen konnten, ohne mehr Mutationen riskieren zu müssen. Dadurch, dass eine Sache von 2 Genen geregelt wurde, waren Abstufungen, mittlere Werte möglich. Dadurch war die Wahrscheinlichkeit größer, dass eine genetische Variante sehr gut in die Welt passte. Also vermehrten sich die zweigeschlechtlichen Lebewesen.) Die Vermutung ist also, dass die Kopierungenauigkeit die neuere, fortschrittliche Erfindung ist.

<i>Was ist das Problem bei dieser Altersverteilung?</i>

Dass dann der Grossteil einer Gruppe innerhalb kürzester Zeit aussterben würde: Die Söhne der Bonobos sind auf eine jahrzehntelange Unterstützung durch die Mütter angewiesen, um selber überhaupt Fortpflanzungschancen zu haben. Denn bei Bonobos bedeutet, ständig Sex zu haben, noch lange nicht, auch nur ein einziges Mal Vater zu werden. Sterben viele Mütter in der Gruppe mit 20 Jahren, so sind deren Söhne vermutlich von der Fortpflanzung ausgeschlossen, die Söhne sterben aus. Somit bleiben nur Bonobos übrig, die so programmiert sind, dass die Mütter zuverlässig und regelmässig ein hohes Alter erreichen und ihre Söhne gut unterstützen können, z.B. in der Suche derjenigen Frucht-Bäume, die sie dann den Frauen schenken, wodurch dann die Söhne Vaterschaftschancen eingeräumt bekommen von den Frauen.

<i>Auf eine groessere Menge bezogen, wahrscheinlich schon. – Es geht ja nicht um die Gelenke, sondern um die Zellen, und der
Verschleiss dort entsteht u.a. durch freie Radikale, die auch entstehen,
wenn man sich noch so Rohkoestlich ernaehrt – sie entstehen einfach bei
der Zellatmung, weil O2-Radikale aus den Mitochondrien austreten.</i>

Ja. Irgendwie muss ja schliesslich der Tod aktiv erzeugt werden. Aber Rohkost beinhaltet viele derjenigen Stoffe, die die Zellen vor den Wirkungen der freien Radikale schützen. Problematisch wirds, wenn die Rohkost selber auch durch Umweltgifte vergiftet ist. Sogar die Bildzeitung warnte vor normalem Salat für Babys, weil da viel zu viel Nitrat-Gifte drin sind.

<i>Aber es gibt auch ganz natuerliche Tierarten, bei denen der Verschleiss
das Alter bestimmt, naemlich der Backenzahnverschleiss bei Elephanten.</i>

Es ist nicht unmöglich, dass Elefanten nach dem idealen Sterbezeitpunkt durch einen Zahnmangel abgeschaltet werden. Wie die Abschaltung geschieht, ist völlig egal. Hauptsache weder zu früh noch zu spät.

<i>Etwa 20.000 Jahre.</i>

Da hatte die alles zerstörende Mechanik unserer problematischen Form von Arbeitsteilung und Tausch schon 80 000 Jahre Zeit, ihr Zerstörungswerk zu entfalten. Da sind jung sterbende Menschen dann nichts unerwartetes. Versuch dir nur klarzumachen, wie groß die Selbstschädigungen schon vor ca. 70 000 Jahren waren: In die Gräber wurden schon aufwändige Beigaben gegeben, die ja faktisch ein Ressourcenverlust waren, – getätigt aufgrund des Memes von der Weiterexistenz der Seele, die diese Gaben mitnehmen könne. Da ist es leicht vorstellbar, dass andere Meme die Selbstschädigung des Krieges provozierten, und andere Meme die Selbstschädigung der Körperfeindlichkeit, wodurch es zu Überbevölkerung mit Hungerkrankheiten und frühen Toden kam.

<i>Vielleicht einfach deswegen, weil Spermien staendig neu hergestellt
werden, waehrend die Eier bereits bei der Geburt vorhanden sind und
daher viel anfaelliger fuer Umwelteinfluesse sind?</i>

Hier wird schön die ungenaue Verwendung von Variation plus Selektion deutlich: Erst Variation plus Selektion liessen es genau so aktiv geschehen, dass Eizellen nicht neu produziert werden. Wäre das von Selektionsnachteil gewesen, hätte sich ein anderes Eibildungssystem durchgesetzt. Andere Ei-Neubildungs-Systeme waren schon lange vorher in der Evolution erfunden und wären jederzeit auch in der menschlichen Evolution möglich gewesen. Genauso wie das Auge auch allen Lebewesen als Konstruktionsmöglichkeit zur Verfügung stand und steht. Aber Variation plus Selektion ergaben offensichtlich das heutige Eisystem als das sparsamere, das genau so seinen Zweck erfüllte. Du unterstellst gewissermassen eine Unvollkommenheit der Lebewesen auch dort, wo sie längst andere Möglichkeiten hatten. Unvollkommen sind alle Lebewesen nur in Bezug auf Dinge, die neu wären für die DNS, also z.B. noch nicht da waren. Z.B. eine Muskulatur, die einem Menschen mit seinem jetzigen, viel zu schweren Körperbau ermöglichen würde, fliegen zu können. Die müsste durch Mutationen erst noch erfunden werden, da es eben noch keine Muskelkonstruktions-Weisen gibt, die eine solch ungeheure Kraft aufbringen können.

<i>Beim Stoffwechsel sind es ein paar Enzyme, – um z.B. die DNS-Replikation
zu verbessern, bedarf es der Entwicklung ganz anderer
Replikationsmechanismen oder anderer Reparaturmechanismen.</i>

Auch das ist vermutlich umgekehrt: Die Zähne müssen für Fleischverzehr umkonstruiert werden, um Fäulnis zu verhindern, der Salzsäurefaktor im Magen, die Darmlänge muss verkürzt werden usw. Die Koalas haben extra einen meterlangen Blinddarm entwickeln müssen, durch den die Gifte der Eukalyptusblätter neutralisiert werden. Das sind recht große Umbauten. Aber den Sterbezeitpunkt zu verschieben, wieder größere Kopiergenauigkeiten zu ermöglichen, die früher schon einmal da waren, dürfte kein großes Problem sein.

<i>Gejagt hat der Mensch aber sicher schon deutlich vorher, d.h.
Fleischnahrung ist nichts, was so jung ist.</i>

Anthropologen korrigieren seit Jahren unsere falschen Vorstellungen von den Jagdmöglichkeiten früher Menschen. Das meiste wird ins Reich der blühenden (umsatzsteigernden?) Phantasie verwiesen. Aber nichtsdestotrotz ist echte Wissenschaft, also Anreizkorrigierte Wissenschaft, immer offen für neue überzeugende Daten, die auf DNS-Merkmale einer Fleischbedürftigkeit hinweisen könnten.

<i>Schokolade gab es z.B. bei den Inkas schon recht lange.</i>

Aber auch das sind noch extrem kurze Zeiträume. Und wie du später sagst, war es noch gar nicht die heutige Zucker-Schokolade, und nur die meinte ich selbstverständlich.

<i>Reine Schokolade wird die Zaehne vermutlich sogar erhalten, weil die
Inhaltsstoffe antibakteriell wirken – das schaedliche ist der Zucker.</i>

Wenn ich von Schokolade rede, meine ich selbstverständlich nur die heutige Form mit Zucker, denn nur die interessiert uns. Frühere Vorformen sind ja nicht von Interesse.

 

küssen und weiter – hier lieber nicht näher auszuführende Unternehmungen – ] machen möchtest.

….vor allen Dingen das, gell? Und das sage ich nicht, weil ich so „oversexed“ bin, sondern weil auch da die „Amtskriche“ eine völlig falsche Vorstellung von Sexualität geprägt hat, die es aufzubrechen gilt, weil sie einfach viele Menschen unglücklich macht. (Mich auch für eine viel zu lange Zeit!)

 

Es gibt unzählige Möglichkeiten, Dinge zu messen. Sogar, wenn wir die Lustquantitäten durch innergehirnliche Elektroden messen könnten, wären wir noch nicht gleich wirklich weiter. Denn geistige Gesundheit bedeutet ersteinmal relative Isolation in Bezug auf die Masse der Ver-rückten. Da homo sapiens das sozialste Tier der Erde ist, kann eigentlich nur eine Gruppentherapie mit sehr vielen Menschen gleichzeitig funktionieren, denn nur in einer Gemeinschaft realistischer Menschen ist maximale Lebenslust möglich. Und da wir diese Situation noch nicht haben, ist auch jedes Meßverfahren im Moment noch sinnlos. Und andere Dinge zu messen, hatte sich ja an deinem eigenen Beispiel als nicht besonders überzeugend erwiesen: Zentralste Kernprobleme der Persönlichkeitsentwicklung waren den Messungen offensichtlich entgangen, von der KVTM aber sofort erkannt worden. Also muss ich davon ausgehen, dass die KVTM über das eindeutig bessere diagnostische Verfahren verfügt.

 

Br schrieb zu einer Antwort auf Wi Texte: (Nahrungswechsel) Nun, wie schnell das vonstatten ging, kann man in der Tat nur vermuten, aber völlig anders war es schon. (Frage interessant?)Finde ich durchaus! (Paßt irgendwie ziemlich schlecht zum Selbsterhaltungstrieb.)Och, da gibt es noch viel eklatantere Beispiele, wie Menschen diesen Trieb spielend umgehen, gell?    —Genau. Jede Kriegshandlung ist noch viel selbstschädigender, als Milch zu trinken. Und dennoch tun es die Menschen. Weil es parasitäre Meme gibt, die ihnen vorgaukeln, das sei gar nicht selbstschädigend.—auch in diesem Punkt ist Wiebke sehr gut informiert, wie ich meine. – Daran dass man durch Kochen Fleisch unschädlicher machen kann, glauben eigentlich nur noch der Vorstand der Fleischerinnung und ein paar Analphabeten. Da du zu beiden Gruppen definitiv nicht gehörst, vermute ich wieder einen deiner süßen Scherze ..(Kaufneigungen gegenüber Schokolade >Ne, zum Bierbrauen.) Auch!

 

Das Schlimme ist, daß eine wissenschaftlich nach festem Maßstab (nämlich
Erhaltung der Lebensgrundlagen nach bewährten Prinzipien) sich selbst
kontrollierende Instanz für Langzeitpolitik für klare
Sachverhaltsbeurteilungen neben dem Parteienbetrieb für Meinungs- und
Konfliktschlichtung fehlt.    —Und genau diese Instanz hat die AW mit ihrem Reformvorschlag zum Parteiengesetz skizziert. Diese Reform würde nämlich die Kompetenten in die Parlamente holen.—

http://www.biotelie.de  Es geht mir um konkrete Schritte in Richtung DEMOKRATIE-REFORM; hierfür
versuche ich Einzelpersönlichkeiten aller Fachrichtungen zu gewinnen, damit
meine Thesen endlich einer öffentlichen (wenig zeitraubenden) Prüfung im
Internet unterzogen werden.   —Können bei uns in den Gästebüchern diskutiert werden. Wie könnte eine Zusammenarbeit noch aussehen?—
http://www.sekante.verlag.de stelle ich mein erstes Buch vor.
http://www.biotelie.de zeigt, daß der Weg in dieser Richtung nur
über eine anonyme gutachterliche Zusammenarbeit aller
Wissenschaftsdisziplinen führen kann.   —Das gleiche oder bessere Ergebnis hätte die Reform des Parteiengesetzes der AW. Bitte in den Gästebüchern diskutieren.—

 

nein, dieses Prinzip gibt es nicht. Ich halte es auch für fragwürdig –
der Gesundheitsberater ist immer noch darauf angewiesen, wieviel der Beratene umsetzt.  —Durch alle 4 homepages (Einstieg www.anreizkorrigierte.wissen.schaft.ms ) wird deutlich, dass das kein Problem ist: Der Gesundheitsberater bekommt schon dann ein steigendes Honorar, wenn sich im Durchschnitt bei allen seinen Klienten kleine Verbesserungen im Vergleich zum zu erwartenden Kostenniveau zeigen. Dabei ist es ganz normal, dass Einzelne nichts umsetzen. Aber ein Gesundheitsberater, der es nicht schafft, wenigstens einen Klienten zu motivieren, wenigstens ein klein wenig umzusetzen, sollte seinen Beruf wechseln. Es wird sich zeigen, dass andere sehr wohl viele Klienten zu kleinen Umsetzungen bewegen können. Und die bekommen dann eben mehr Honorar.

 

Nicht ein, sondern wohl doch fünf Prozent des Erbguts

unterscheiden uns von den Schimpansen.

 

Oh, welch ein sexy Hintern… Da ist es: das Begehren. Und sofort das Wissen, dass es nicht sein darf. Ich darf hier Alkohol, Zigaretten, Schokolade kaufen, aber mein Begehren muss ich am besten so unterdrücken, dass es überhaupt nicht mehr im Bewußtsein auftaucht. Oh, schon wieder eine süsse Frau, in der linken Hand eine Zigarette, in der rechten ein Eis… Nein, du weisst doch, dass sie ihren Körper nur hat, um sich den einen Traummann zu angeln. Küssen verboten. Rauchen und Dickwerden durchs Eis ist o.k…  Nach dem Gefundenhaben des Traumprinzen, wenns langweilig wird, man zweisam einsam ist, konsumiert man gemeinsam… Bier ist Glück, sagt die Hübsche gerade, die an meinem Tisch sitzt mit ihrer übergewichtigen Freundin. Für die Freundin ist wohl Schokolade das Glück…  Vergiß dein Begehren, sie haben doch schon das wahre Glück…  Dabei richtet die Natur nie ein Begehren ein, nur damit es ununterbrochen frustriert wird. Ach, gäbe es doch endlich die Gute Variante der Marktwirtschaft, die Anreizkorrigiert Marktwirtschaft der www.anreizkorrigierte.wissen.schaft.ms , dann würden alle von allen aufgefordert, an Lippen zu saugen, aber nicht an Zigaretten, alles mögliche zu lutschen, aber bloß kein Eis, – eben weil nur Gesundheit dann Gewinn bringt, nicht Konsum-Sucht. Stadtmitte: Oh könnte ich nur die Augen schließen: Ein schmerzhafter Blitz des Begehrens jagt den anderen: Oh, da vorne links, neben mir rechts… Ach hätt mich die Natur doch zum echten Monogamisten geschaffen… Dann hätte ich nur ein einziges Mal alle paar Jahre das Begehren, und soviel Schmerz bliebe mir erspart. Diese verrückte Soziale Marktwirtschaft: Sie ist gewungen, mich zu frustrieren, nur damit ich immer mehr kaufe. Ich halt das nicht mehr aus, wo gibts ne Flasche Eierlikör. Und gleich noch den Soja-Drink Schoko mitnehmen. Schoko tröstet ein bisschen… Vielleicht muss ich nur viel genug Alkohol trinken. Vielleicht stirbt dann das Begehren ab durch die Vergiftung? Bei den anderen scheints zu funktionieren…  Auf jeden Fall spielen die Jungs hier in der Disko schon gut die Rolle der vom Begehren Freien. Schließlich darf Sex nur eine Nebensache sein, sonst funktioniert die Zweierbeziehung nicht. Gemeinsam konsumieren, da kommt die Abwechslung von aussen. Beim Sex geht das nicht. Also muss der Traummann begehrenslos sein. Sonst geht er am Ende noch fremd…

 

 

 

 

 

 

 

 

Stichwort-Verzeichnis zum „Bibelfest-Werden“, leichteren Auffinden der Bibel-Stellen:

Genaue Seitenzahl je nach Computer.Computer-Version, Papier-Version

 

AABBSG über Mißstände in (A-) Selbsthilfegruppen-                                              249

AIDS, ein Virus-Mem statt eines echten Virus?                 —            320,136

Al-Anon                                                                                                                                                   —                                            256

Alternativmedizin                                                                                                                                                                          139

Anfangserfolge der SVM                                                                                                                                                             37

Anonyme Alkoholiker, Spaltung der A-Szene                                       —                                            259

Anreizkorrektur, Dawkins Beispiel                                                                                                              15

Antibiotika, Meme führen zu vorschnellem Einsatz                                                                       137

Balz als genetisches Relikt aus der Vergangenheit                                                  11

Darwins Evolutions-Biologie, S`s Memik-Biologie                                                     1

Distanz zw. den Menschen und Verkehrs-Industrie                                                13

Dosis venenum facit – ein unwahres Mem=Virus?                                                  125,138

Eifersucht abgeschafft durch Evolution                                                                                                   134

Emotions Anonymous                                                                                                                   —                                            257

Evolutionsdarstellung, schwer                                                                                                                       4

Fellpflege und ihre Zweckentfremdung                                                                                                 12

Frieden schaffen durch die Gute VM=GVM-Meme                                                  109

Gehirn z. Bremsen körperlicher Antriebe evoluiert?                                                                   NT,166

Geldverdienen mit der Memik bzw. SEM                                               —                                            260a

Genetik                                                                                                                                                                                                 16

Geschichte der Memik-Biologie                                                                                                                                          2

Gesundheitsreform der Memik                                                                                                                    110,116,141

Glück, natürliche unschädliche Genüsse unbekannt                                                                     133

Gute Variante der Marktwirtschaft (Journ. Halfmann)                   —                                            241,139

Gruppensex, Tantra, sehr gutes Beispiel                         —                                            333

Infantizid-Verhinderungs-Großgruppen-Paarungssyst                                                                    41

Instinktbereiche des Menschen                                                                                           101,194    101,158

Klienten-Erklärung zum Unterschreiben                                                                                                122

Kochkunst                                                                                                                                                                                                                   133

Krebs und Meme                                                                                                                                                                            138

Kriegsaffe-Mensch-Virus der Biologie                              81                                         130,134,81

Literaturliste zur Geschichte der Memik-Biologie                                                   3

Lustsysteme und Verhaltenssteuerung                                                                                                   10

Medien usw. zur Memik                                                                                                                                                            1

Medikamente, unwahre Meme durchschaut                                                                                      132,137

Medizinkritik, Prof.Dr.med.Probst, Dr.med.van Aaken                 —                                             326,116,140

Medizin: Wie wirkt die Selektion durch Geld?                                                                                 136

Memetik-Biologie, Memetische Evolution                                                                                           16,6

Memetische Evolution, Kleiner Ressourcen-Kreislauf                                                                  7

Memetische Evolution, Umkehr, Selektion der Viren                                                                  14

Memetische Evolution, vollständiger Ress.-Kreislauf                                                                    8,114

Memik wird bekämpft wie Darwin                                                                                                                                    319

Menschenrechte gute Meme, kaum beachtet                                                                                  129

Multiplikator:Selektion wahrer,Verbreitung unwahrer M                                 140

Neues-Ablehnen-Meme                                                                                                                                                             128

Normalität macht unglücklich und krank (Lazarus)                           135               126

Philosophie-Professor und Pionier der alten indischen Biologie „Tantra“ als Vorbereiter der Memik-Biologie: Osho/Bhagwan Shree Rajneesh, und sein weitergehender Schüler Sitel/Sitel Bhagwan Anurag Shital 85,164,328,320

Polizeireform der Memik                                                                                                                                                         135

Promiskuität der Frauen                                                                                                                                                           41

Psychopharmaka, unwahre Meme durchschaut                                                        132

Psychotherapien als Virus-Meme                                                                                                                                        131

Rivalisieren, gewaltsam und friedlich                                                                                                      11

Schlechte Variante der Marktwirtschaft SVM                                                                                     38

Seele, ein Virus-Mem                                                                                                                                                                  131

Selbsthilfegruppen und ihre Gefährlichkeiten                                   —                                            255,249,259

Selbstmord als Symptom einer virus-kranken Kultur                                                                    13

Selektionsdruck in der Wirtschaftswelt                                                                                                  38

SEM-EEG-Vorstufe Techniker Krankenkasse                                            —                                            339

Sexualität und ihre Zweckentfremdung                                                                                                 12

Sozio-Biologie-Von Kriegs- zu Friedenswissenschaft                                                                       125,127,NT

Spirituelle Szene als ansteckende Virus-Erkrankung                                                                      37

Staats-Sanierungs-Programm der Memik-Biologie     —                                            241

Staatssanierungsprogramm, wiss. Studie darüber     —                                            246

Sterben durch Selektion verankert                                                                                                           136

Tantra, Gruppensex                                                                                                —                                            328

Überbevölkerung, Ursache                                                                                                                              9,13

Umwandlung von Glück in Geld                                                                    152                                      184,NT

Unterlassungssünde Schweigen=Selektion wahrer M.                                          138

Unwahre Meme in Wissenschaft                                                                                                                                        135,117

Verhaltenssteuerungs-Apparat                                                10                  10

Verlierer sind wir alle seit dem Virus SVM                                                                                           14

 

Volkshochschul-Kurs Memik                                                                             —                                            206a

„Weiß schon alles“-Virus                                                                                                           1                                            I,1,4

Weiterleben nach dem Tode, ein Virus-Mem                                                                                    131

Werbung wandelt Multiplikator zu Mem-Selektierer                                                                   135

Zeitschriften-Veröffentlichung Memik                                                                                                     112

 

Toll, die Memik wird bekämpft. Wie Galilei, Darwin usw. Also muß ja ganz viel wahres an ihr dran sein. Wär ja auch ungewöhnlich, wenn die Spitze der Erkenntnis von allen sofort verstanden würde. Toll, es kommt auch kein überzeugendes Argument bezüglich eines Fehlers in der Memik. Wäre die Memik falsch, brächte man 2-3 überzeugende Argumente, und sie wäre widerlegt. Aber bei Wahrheiten geht das nicht, da bleibt nur das Bekämpfen. Super. Also scheint die Memik tatsächlich der nächste Erkenntnisdurchbruch der Menschheit zu sein. Das ganze Internet ist voll von Memik-Diskussion. Was mir Sorge macht, dass auch so viele Danksagungen usw. kommen, und auf manchen Internet-Seiten nur noch einzelne Personen gegen die Memik kämpfen. Sollte die Memik doch falsch sein, denn eigentlich sollten solche bahnbrechenden Wahrheiten viel mehr Widerstand hervorrufen?

Aber schon nicht verkehrt, dass schon die Memik-Buch-Autorennamen Pseudonyme sind. Man hat sich zum Glück rechtzeitig darauf eingestellt, dass die Reaktion wie bei Darwin und Galilei sein dürfte.

 

 

Neueres Testament

 

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Abspeicherung von gescanntem Halfmann und Stellungnahmen:

 

Hier das Ergebnis unseres Versuches, einige wenige der Statements einzuscannen über den Begründer der Anreizkorrigierten Wissenschaft bzw. über den Begründer des Zeitalters der modernen Wissenschaft. Leider war es nicht möglich, die Statements als Foto leserlich zu bekommen, sondern nur als gescannte Abschrift in Word. Hier das leider nicht voll befriedigende Ergebnis. Ein Beispielfoto ist dabei, aber wie gesagt, zu klein und deshalb unleserlich.

 

Fangen wir an mit dem, was die Steuerzahler bzw. Bürger als Wähler zur Anreizkorrigierten Marktwirtschaft sagten im Rahmen der Psy:com – Studie:

 

 

Institut für psychologische

Kommunikations-und Marketingforschung

MANAGEMENT SUMMARY

Juli 1998

im Auftrag der Bürgerinitative

„Schulze for Kanzlerberater“

 

mit einbezogen die Ergebnisse von: Research Services Dr. Karl Neubert Marktforschung Zeil 111 60313 Frankfurt/M.

Dipl. Psych. Peter W. Wrobel

Hasengasse 21 – 60311 Frankfurt/M. . Telefon: 069-1337817-0 – Telefax: 069-1337817-9 – E-Mail: psycom@t-online.de

Bankverbindung: Dresdner Bank – BLZ 500 800 00 – Kto -Nr. 2 733 377

 

5. REFERENZLISTE PSY:COM

 

PSY:COM versteht sich als international tätiges Full Service-Institut, das auf die psycholo-

gische Kommunikations- und Marketingforschung spezialisiert ist.

 

Die Projektleitung von PSY:COM besitzt über zehnjährige Erfahrung in den unterschiedlichsten Märkten. Wir arbeiten für internationale Markenartikler, Werbeagenturen. Marktforschungs- und

Unternehmensberatungen. In den letzten Jahren zählten u.a. folgende Unternehmen zu unseren zufriedenen Kunden:

 

• A.C. Nielsen

• BASISRESEARCH

• BfG Bank

• Citibank

• Contest Census

• Deutsche Post Consult

• DDB Needham

•Elf

• Französische Mineralquellen

• Kodak

• TAG HEUER

• McCain

•Nike

• Procter & Gamble

• Publicis/MCD

• RDSI International

• Red Spider

• United Distillers

• Siemens Nixdorf

• TBWA

• Volkswagen

• Westdeutsche Spielbanken

• WestLB

 

1. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE

 

 

Eine explorative Studie sollte Aufschluß darüber geben, welche Auswirkungen das ,Sanierungskonzept“ und die resultierenden Lösungsansätze von Herrn Schulze auf die Wähler haben.

 

Zu diesem Zweck wurden im Juli 1998 bei psycom und Research Services in Frankfurt/M. Einzelinterviews und Kleingruppengespräche mit insgesamt 100 politisch interessierten, potentiellen Wählern durchgeführt.

 

Die Probanden wurden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und in ein Teststudio eingeladen. Dort wurden sie zunächst aufgefordert, auf einem Stimmzettel einen Kanzlerkandidaten zu wählen.

 

Anschließend hatten die Wähler in einem Einzelgespräch mit Herrn Schulze die Gelegenheit, seine politischen Ansichten zu diskutieren oder im Rahmen eines Vortrages vor einer Gruppe – mit oder ohne Fragemöglichkeiten – seine politischen Vorstellungen kennenzulernen. Durchschnittlich dauerten die Gespräche zwischen 15 und 50 Minuten.

 

Nach dem Gespräch mit Herrn Schulze wurden die Befragungspersonen erneut aufgefordert, Stimmzettel auszufüllen, in denen Herr Schulze entweder direkt als Kanzler wählbar war oder als Berater verschiedenen Kandidaten zugeordnet wurde.

 

 

•                     In einem Vorher-Nachher-Vergleich zeigt sich, daß die Aufstellung von Herrn Schulze als Kanzlerberater das Abstimmungsverhalten der Wähler parteiübergreifend beeinflussen kann.

 

 

•                     Das differenzierte Wahlverhalten der Bürger verdeutlicht, daß es sich hier nicht nur um ein sozial erwünschtes Verhalten in der Testsituation handelt. Vielmehr bedeutet dies letzlich, daß die politischen Ausführungen von Herrn Schulze Meinungsänderungen auszulösen in der Lage sind.

 

 

•                       Je länger und je umfangreicher Herr Schulze die Wähler über seine Vorstellungen

informieren kann, um so stärker fallen die Veränderungen zu seinen Gunsten aus.

 

                          So würden 44% aller befragten Wähler Herrn Schulze nach seinem Vortrag direkt

als Kanzler wählen. Betrachtet man nur die intensiven Einzelgespräche von ca. 50 Minuten Dauer, würden sich sogar 56% der potentiellen Wähler für Herrn Schulze als Kanzler entscheiden.

 

Sicher ist aber auch zu beachten, daß der Prozess der Meinungsbildung nicht nur von der Rhetorik und der persönlichen Kontaktsituation beeinflußt wird. Andernfalls hätten es die etablierten Parteien schon seit langer Zeit zur gängigen Praxis gemacht, an den Wahltagen eine große Anzahl an Live-Reden zu halten.

 

 

•                     Das insgesamt hervorgerufene Interesse und die deutlich positive Resonanz zeigt sich auch in den spontanen posiiven Äußerungen der Bürger nach der Diskussion (detaillierte Ergebnisse siehe Anhang).

 

TABELLEN

 

(Nicht die 50-minütigen Einzelgespräche, sondern ein Durchschnittswert von ca. 35 Minuten, auch in größeren Gruppen:)

 

Stellen Sie sich vor, es wäre heute Bundestagswahl. Welchem Kanzlerkandidaten würden Sie jetzt Ihre Stimme geben? (Sie haben nur eine Stimme)

 

 

S T I M M Z E T T E L (vor und nach der Rede von Schulze)

Alle Befragten N=100                                                                                                                                 Vorher                         Nachher        Differenz

KOHL (CDU) 33 % 18 % -15
SCHRÖDER (SPD) 39 % 21 % -18
FISCHER (GRÜNE) 12 % 11 % -1
GERHARDT (FDP) 2 % 0 % – 2
GYSI (PDS) 2 % 0 % – 2
SCHULZE 2 % 44 * + 42
SONSTIGE 10 % 6 % – 4

 

* Mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit von 99% liegt der tatsächliche Wert in der Grundgesamtheit zwischen 31 % und 57%.

 

 

4. KOMMENTARE ZUR REDE VON HERRN SCHULZE

– Probleme der Gesellschaft gut erkannt -produktive Verbesserungsvorschläge

– Probleme gut ausgearbeitet – Verknüpfung von Problemlösungen – sehr durchdacht – würde Herrn Schulze in dieser Form gerne als Regierungsmitglied sehen – gute Ansätze für Gesundheitsreform – gute Ansätze für gesellschaftliche Veränderungen -gute Ideen bezüglich Kosteneinsparung im Gesundheitswesen – freundliche Erscheinung – gute Ansätze und Lösungsmöglichkeiten – einleuchtende Beispiele -menschlich sehr gut durchdachte Aspekte und Modelle – es war sehr erfreulich, den Denkanstößen zuzuhören

– gute Lösungsvorschläge für Flüchtlingsprobleme – Nähe zu den Problemen und zu den Bürgern -allgemein positiv – einleuchtende und leicht zu verstehende Modelle – Probleme an der Wurzel bekämpft und nicht verlagert – bin mit seiner Meinung einverstanden, war begeistert -wünschenswerte Veränderungen – Prämiensystem für gute Leistungen und Ideen ist gut – kann gut zuhören, ist auch anderen Argumenten zugänglich – Verbesserungen im Gesundheitswesen – ethisch geprägt – realistisch – geduldiger Zuhörer, der für kritische Anmerkungen offen ist -Gesundheitsprobleme detailliert dargestellt – sachliche Argumentation – die angesprochenen Themen haben mich beeindruckt, würde sie jederzeit befürworten – würde das gesagte zustande kommen, würde es unserer Wirtschaft zu gute kommen – man könnte sagen, er wäre der richtige Kandidat für uns – sachliche Darstellung der einzelnen Thematiken, es wurde verständlich, worum es ging – er glaubt an das, was er für richtig hält – er ist sehr kompetent – Ethik und Prävention sind sehr wichtige Punkte bei der Diskussion zum Gesundheitswesen – Herr Schulze spricht Mißstände in unserer Gesellschaft an (die er klar erkannt hat) und macht Lösungsvorschläge zu den einzelnen Themen – hat Anreize für gute Leistungen zu bieten – Mut zum Risiko – eine sehr hohe Überzeugungskraft – gute Einstellung und Mut alles zu riskieren, um Deutschland wieder aufzubauen -Gesundheitsreform evtl. in die Tat umsetzen – total richtiges Vorgehen und ich hoffe auf Erfolg! – die Ideen sind schon ganz gut – sehr gute und durchdachte Vorschläge, die uns alle weiterbringen – sehr interessantes und intelligentes Gespräch – seine politische Einstellung gefällt mir sehr gut, ich bin ganz seiner Meinung

– gute Ansätze

– im Prinzip gut

– die vorgetragenen Ideen wären wünschenswert

– war interessant, aber leider zu kurz

– Herr Schulze hat sehr gute Ideen im neuen Polizeischutz, Ärztewesen

– will alles anders gestalten als es heute ist, wozu ich voll zustimmen konnte

– Versuch der Abkehr von permanentem Wirtschaftswachstum auf Kosten der Allgemeinheit und des Einzelnen

– Rückführung in der Medizin auf natürliche Behandlungsweisen und Besinnung auf genaue menschliche Medizin

– kann fast allem zustimmen

– Belohnung für diejenigen, die Entsprechendes entwickeln

– Gesamtkonzept, wenn durchführbar, eine sehr gute Idee

– wenn das alles so funktioniert, ist es gut

– wenn das Konzept durchführbar ist, würde sich sicher einiges zum Guten ändern

– setzt sich mit den Ursachen von Problemen, nicht mit den Symptomen auseinander

– Vorschläge sind sehr schön

– Her Schulze besitzt auf jeden Fall Kompetenz

– Ellenbogengesellschaft würde abnehmen

– leicht verständlich, anschaulich, logisch, kompakt, überzeugend

– zu den Reformen stimme ich in allen Teilen zu, auch meiner Ansicht nach ist dies der einzige Weg aus dem Dilemma in unserer heutigen kaputten, desolaten Gesellschaft

– Leistung wird entlohnt, mehr Sinn im Leben, der Mensch wird gebraucht

– unsere Gesellschaft ist auch meiner Meinung nach krank

– die Idee zur „Umformung“ der Wirtschaft, bzw. der Menschen erscheint positiv

– er konnte seine Sache gut rüberbringen

– die Idee von einem glücklichen und gesunden Menschen, daß er mehr Leistung bringen kann, finde ich gut

– konnte seine Ideen gut vermitteln

– relativ gute Beispiele

– wirkt kompetent, informiert und stark engagiert

– Her Schulze erschien kompetent und redegewandt

– Gedankengut ist in Ordnung

– vernünftige Thesen, gute Ideen

– interessanter Ansatz: Änderung der Werte, wirtschaftlicher Aufschwang

– Prämienstrategie positiv

– sehr aufschlußreich; hoffentlich gibt es viele, viele solche jungen Leute

– hoffentlich bleibt er so unverdorben und gewinnt mit:XXX die Bundestagswahl 1998,  viel Glück!

– sympathisches Auftreten

– wirkt kompetent

– positive Ausstrahlung, wirkt sympathisch.

– seine Ziele sind gut

– er hat Visionen, er hält Innovationen für wichtig

– war offen für Kritik und Verbesserungsvorschläge

– könnte mir vorstellen, daß Herr Schulze mit seiner Vorstellung, Politik so zu realisieren, wie er es vorhat, gut wäre, womit eine etwas ehrlichere, vor allen Dingen weniger korrupte Politik in Gang käme – sehr engagiert, sehr lebendig, junges, dynamisches Auftreten – der Bürger sollte bei allen wichtigen Entscheidungen mitbestimmen können – gute Ideen für jeden verständlich – Herr Schulze ist sehr engagiert und denkt über soziale Probleme nach – er hat ein Konzept, weiß, wovon er spricht – die Aussagen von Herrn Schulze akzeptiere ich voll und ganz, seine Ansichten sind sehr vertrauenerweckend, ich stimme ihm voll und ganz zu – wenn Herr Schulze das durchsetzt, was er vorhat, könnte es gut werden – Lösungskonzepte für alle Fragen – Gesundheitsreform überzeugt mich, klingt „machbar“ – ich finde es gut, daß Herr Schulze für Leistung ist und daß er die Arbeitsplätze wieder zurück nach Deutschland verlagern will; ich denke auch, daß man nur so Vollbeschäftig­ung erreichen kann – hat Ausdauer – wahrt Formen – Herr Schulze scheint mir in seinem Fachbereich sehr kompetent – einfache, klar verständliche Ausführungen, interessante Ideen

 

 

Ein Wirtschaftspolitik-Professor zur Anreizkorrigierten Marktwirtschaft:

 

JOHANNES GUTENBERG-UNIVERSITÄT MAINZ Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften

Universitätsprofessor Dr. Werner Zohlnhöfer 55099 Mainz

Telefon (06131) 39-2554

Telefax (06131) 39-2553

E-Mail: zohlnhoefer@jural.jura.uni-mainz.de

Besucheranschrift:

Haus Recht und Wirtschaft 11

Jakob-Welder-Weg 4

25.06.1998

 

Herrn

Kai E. Schulze

Mittelgasse 17

55130 Mainz

 

Bürgerinitiative „Schulze for Kanzlerberater“

 

Sehr geehrter Herr Schulze,

mit diesen Zeilen möchte ich mich noch einmal für das Gespräch bedanken, das wir am 22. Juni 1998 in meinem Büro führten.

 

Wie ich Ihnen bei dieser Gelegenheit bereits sagte und durch eine Reihe von Beispielen verdeutlichen konnte, sind mir Ihre Anliegen nicht fremd, vielmehr beschäftigen sie auch mich als Wirtschaftswissenschaftler und Bürger. Ich teile nicht nur Ihre Diagnose, sondern auch das daraus geradezu zwingend ableitbare „Sanierungskonzept“ für ein zukunftsfähiges Deutschland. Ich selbst bin allerdings der Ansicht, daß der „Leidensdruck“ noch nicht ausreicht, um die Politiker zu den gebotenen Korrekturen zu veranlassen!

 

Das hindert mich freilich nicht daran, alle Bemühungen zu unterstützen, die eine solche Entwicklung fördern können. Deshalb wünsche ich auch der Bürgerinitiative „Schulze for Kanzlerberater“ durchschlagenden Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen

(Univ.-Prof. Dr. W. Zohlnhöfer)

 

 

Prof. Christian Vogel, der Leiter der Funkkollege Anthropologie I u. II und Psychobiologie, Leiter des Instituts f. Anthropologie der Universität Göttingen, der geistige Nachfolger und Kritiker des Nobelpreisträgers Prof. Konrad Lorenz, zur beginnenden Interdisziplinären Wissenschaft Memik:

 

Institut für Anthropologie der Universität Göttingen

 

 

Institut für Anthropologie • Bürgerstrasse 50 •D-3400Göttingen —                                              Bürgerstrasse 50

Herrn                                  D-3400 Göttingen

Kai E . SCHULZE                        West-Germany

Schillerstr. 18

6 o o o Frankfurt 1                    Telefon (05 51) 39 36 42

den 27. o5. 1987

L

 

Betr.: Funkkolleg „Psychobiologie“

 

 

 

Am 22.o5.1987 habe ich mit Herrn Kai E. SCHULZE auf dessen Bitte hin ein etwa einstündiges Gespräch mit Bezug auf das Funkkolleg „Psycho­biologie“ geführt. In diesem Gespräch hat Herr Schulze unter Beweis gestellt, daß er die Grundprinzipien der soziobiologischen Perspektiven der Evolutionsbiologie in Anwendung auf die Beurteilung

menschlichen Verhaltens bis in feine Verästelungen hinein verstanden

hat,-und daß er auf diesen Grundprinzipien aufbauend für seine prak­-

tische Weltsicht eine ganze Reihe sehr weitgehender und in sich plau-­

sibler Denkmodelle abgeleitet hat. Diese Denkmodelle selbst sind vor­

erst spekulativ, sie könnten aber zukünftig heuristischen Erkenntnis-­

wert gewinnen, wenn sich aus ihnen empirisch überprüfbare Arbeitshy-­

pothesen ableiten ließen.

(Prof.Dr.C.VOGEL)

 

 

Dr. Barbara König

ZOOLOGISCHES INSTITUT DER UNIVERSITÄT BASEL

 

 

 

Telefon 061-25 25 35                                                                                                                                          CH-4051 Basel,

Rheinsprung 9

(Switzerland)

Dr. Barbara König

Zoologisches Institut

Rheinsprung 9

CH-4051 Basel/Schweiz

Basel, den 04.05.87

 

 

 

Hiermit bescheinige ich Herrn Schulze ein fundiertes Wissen und Verständnis der Fakten und Mechanismen der modernen Evolutionsbiologie.

 

Ich könnte mir vorstellen, dass Herr Schulze aufgrund dieses Knowhows mit wissenschaftlichen Arbeiten einen wichtigen Beitrag in der Psychobiologie, d.h. in fächerübergreifenden Gebieten der Psychologie und Evolutionsbiologie ermöglichen und leisten kann.

 

 

 

Basel, den 04.05.87

 

Dr. Barbara König (mittlerweile Professorin in Zürich)

 

 

Sozialdienst

Arbeitsgemeinschaft Caritasverband Diakonisches Werk Offenbach

Sozialdienst – KarIstraße.58 – 6050 Offenbach

An Herrn Kai E. Schulze

Schillerstr

6ooo Frankfurt ‚I

L

Ihr Zeichen:

Karistraße 58

6050 OFFENB’A~H Telefon 069/ 882775 81 6645

Ihre Nachricht vom:                                                  Unser Zeichen:‘                                               Datum:           `1 .4.1987

Betrifft:                Zeugnis über die Mitarbeit von Herrn Schulze seit dem l..8.1984

 

Seit dem 1.8.1984 ist Herr Schulze in unserer Einrichtung als Psychoanalytiker tätig..

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit hat sich Herr Schulze als kompetent in Fragen menschlichen Zusammenlebens und des Lebens allgemein erwiesen.

Herr Schulze unterscheidet sich von dir mir bekannten übrigen Fachwelt durch den Grad der Genauigkeit bzw. Präzision seiner Theorien-

bildung und praktischen Arbeitsweise.

Ich glaube, daß Herr Schulze neue Ansätze entwickelt hat, die den anderen Forschern und Praktikern weit voraus sind.

Mit freundlichen Grüssen .

( Hirmann, Dipl.- Soz.  Arb.)

 

Städtische Sparkasse Offenbach, Kto.-Nr. 4476$ (BLZ 505 500 20)

 

– Dieser,Briefbogen wurde aus 100% Altpapier hergestellt –

 

 

 

23.04. 1987

 

J. Hartmann

Ludwig Landmann 343

6.000 Frankfurt 90

 

Zeugnis

 

Seit Mitte 1985 bis Anfang 1987 war ich bei Herrn Kai E. Schulze in Ausbildung, kenne daher sein Wissen und seine Arbeitsweise. Meiner Meinung nach verfügt Herr Kai E. Schulze über ein Wissen welches einzigartig in der Welt sein dürfte.

Sein Spezialgebiet ist meines Erachtens die Analyse von konkurrierenden Gruppen und Strukturen in einer Gesellschaft in Bezug auf ihre Chancen und Risiken. Ferner durfte ich beobachten, wie Herr Kai E. Schulze in der Lage war, Probleme in kürzester Zeit zu erfassen und brilliante Lösungen zu erarbeiten. Die Gespräche mit Herrn Schulze waren stets sachlich und geprägt von neuen Anregungen und Denkweisen. Insgesamt war die Zusammenarbeit mit HerrnSchulze sehr angenehm.

 

J. Hartmann

Mathematikstudent (Heute Diplom-Mathematiker)

 

 

 

ROBERT MARIA SCHMITT

Finanzberater für Unternehmer ( BDU )

Rechtsbeistand ( RAK )

 

 

 

 

Robert M. Schmitt – Am Muckenberg 16 – D-55129 Mainz

Postfach 42 12 10 – D 55070 Mainz

 

 

 

 

Bürgerinitiative

»Schulze for Kanzlerberater“

Mittelgasse 17

 

55130 MAINZ

 

17.06.98

rms-01

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

 

 

Nach einem intensiven Gespräch mit Herrn Kai E. Schulze, in dem er seine Analyse der gegenwärtigen Verfassung unserer Gesellschaft auf Basis seiner soziobiologischen Studien entwickelte und Lösungsansätze zur Behebung der zweifelsfrei erkannten Fehlentwicklungen vorgetragen hat, bin ich davon überzeugt, daß es für die Spitzenleute der Politik und Meinungsführer vorteilhaft wäre, sich der Mitarbeit des Herrn Kai E. Schulze in dem Bemühen zu versichern, das Vertrauen der Bevölkerung in ihre Kompetenz zur Verbesserung der allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Lage in der Bundesrepublik zu gewinnen.

 

Herr Schulze versteht es vortrefflich, die Ursachen vielbeklagter Fehlentwicklungen in unserer heutigen Verfassung von Staat und Wirtschaft anschaulich darzustellen und daraus Gedanken und Rezepte für deren Beseitigung in ebenso plastischer Weise zu entwickeln. Insoweit halte ich ihn nicht nur für einen soliden Wissenschaftler der Disziplin soziobiologische Evolutionstheorien, sondern auch für einen soliden und nützlichen Berater der politischen Kräfte, die sich im Herbst dieses Jahres um die Fortsetzung der Inhabe der Regierungsgewalt -oder deren Übernahme – bemühen. Das Hinzutreten eines unabhängigen und parteilich ungebundenen Beraters, als der sich Herr Schulze nach seinem Bekunden versteht, könnte für einen Kanzlerkandidaten, gleich welcher Couleur, ein entscheidender Gewinn und eine wichtige Hilfe dafür sein, die Zustimmung des Volkes zu seiner Wahl zu erlangen. Dies schon deshalb, weil das zu einer Versachlichung der Argumentation der um das höchste Regierungsamt streitenden Personen beitragen würde; während bislang offenkundig nicht um unterschiedliche Lösungen, sondern mehr darum gestritten wird, wer es geschickter versteht dem Volk beizubringen, warum die fast gleiche Politik gut -oder schlecht- sein soll, je nachdem, wem es vergönnt sein wird, sie künftig zu realisieren.

 

 

 

-2-

Am Muckenberg 17 D -55129 Mainz – Telefon 06131-59921 – Telefax 06131-508707

Postfach 421210              D-55070 Mainz

Und es würde auch nicht schaden, wenn aus exakter Analyse zukunftsweisende Visionen für eine neue, humanere Gesellschaftsordnung entstünden, die das Wählervolk vom Willen und der Fähigkeit des „Kandidaten“ zur Innovation überzeugen. Das Volk weiß sehr gut, daß es nicht nur technischer Reformen im Staatsapparat bedarf, sondern auch der geistigen Erneuerung, der Neubestimmung des ethisch-weltanschaulichen Standorts, damit unsere Gesellschaft sich zu einer Gesellschaft wirklich glücklicher Menschen weiterentwickelt.

 

Ich wünsche Ihrer Initiative Erfolg und denke, daß auch derjenige dem angestrebten Wahlerfolg ein gutes Stück näher kommen würde, der sich für die Gedanken, die mir Herr Schulze vorgetragen hat, aufschließt.

 

Mit verbindlicher Empfehlung

 

( Robert Maria Schmitt )

 

 

 

 

 

 

UNIVERSITÄT MARBURG AN DER LAHN

PRÜFUNGSZEUGNIS

Diplom-Vorprüfung für Psychologen

 

 

 

Kai                   S c h u 1 z e

 

 

6. . 8                                                                                                                       Marburg

geboren am …………………………. 9……………………………………. 5….. in………………………….. ………………………………………. __._…… _                     _                     _  _

hat am ………………… _………………………………………………………. _12.•.5.•.80…….. an der Philipps-Universität Marburg (Lahn)

gemäß der Prüfungsordnung vom 21. März 1963 – Erlaß v. B. 4. 1963 – IV/2-424/206-38

die Diplom-Vorprüfung abgelegt.

 

 

Leistungen in den einzelnen Teilprüfungen:

 

 

Allgemeine Psychologie                                                                                                                                                                     _~s ehr………………. _gut……. ::

……………………………. _._ __

Psychologische Methodenlehre                                                                                                                                                  __sehr …… gut_

…………….. Entwicklungspsychologie                     ,.sehr             gut~_                                                                                                                                                                                                              _,

Differentielle Psychologie                                                                                                                                                               __sehr gut………………….. __ _

 

Biologie                                                                                                                                                                                                           ._befriedigend

……..

Physiologie                                                                                                                                                                                                   ……………… Sehr……………. gut

 

Philosophie                                                                                                                                                                                                        sehr gut

 

 

  Gesamturteil: ………………. „sehr……. gut_….. bestanden“

 

Marburg (Lahn), den  12.5.80

Der Vorsitzende

des Prüfungsausschusses

 

 

 

 

 

BESCHEINIGUNG

OBER DIE TEILNAHME AM CURRICULUM „KLINISCHE PSYCHOLOGIE“

am Fachbereich Psychologie der Philipps-Universität Marburg

Herr/ ….

KAI SCHULZE

hat vom WS ………………….. 79/8o……………………… bis zum SS …………………………. 81………………… ………

am Curriculum „Klinische Psychologie“ erfolgreich teilgenommen.

Das 4-semestrige Curriculum in Klinischer Psychologie umfaßt

folgende

 

HAUPTVERANSTALTUNGEN

Vorlesungen:

– Richtungen der Psychotherapie – historische Entwicklung

– Gemeindepsychologie

–        Diagnostik in der Klinischen Psychologie (mit einer Übung über die gleiche Thematik)

–        Klinisch-psychologische Interventionsmethoden (mit einer Übung über die gleiche Thematik)

–         Abweichendes Verhalten

Praktika:

I.                      Klinisch-psychologische Gesprächsführung

(Methoden der Gruppenarbeit, Erhöhung der Flexibilität

im Gesprächsverhalten, aktive und non-direktive Formen

psychotherapeutischer Gesprächsführung)

II.                    Klinisch-psychologische Interventionsmethoden (Entspannungsverfahren, kognitive Interventionsverfahren, Selbstregulation, Training sozialer Kompetenz usw.)

Praktische Übung zur klinisch-psychologischen Interventions A (Vorbereitung, Supervision und Nachbereitung einer laufenden Therapie)

IV.                 Praktische Übung zur klinisch-psychologischen Intervention B (wie Praktikum III, hier jedoch zusätzlich praktische Arbeit als Co-Therapeut)

Zusätzlich wurden, vorwiegend in Seminarform, eine Reihe von WAHLVERANSTALTUNGEN angeboten.

Marburg, den .o.2…12…. 198 1

(PROF. DR. IRMELA FLORIN)

 

 

Concept Unternehmensberatung

Prigge & Partner GmbH

Mainzer Straße 75 • 65189 Wiesbaden

Prigge & Partner • Mainzer Straße 75 • 65189 Wiesbaden                                         Tel.: 0611 – 97368-1• Fax.:-9736888

 

 

Bürgerinitiative

„Schulze for Kanzlerberater“

Mittelgasse 17

55130 Mainz                                                                              18. Juni 1998

 

Stellungnahme

 

Herr Schulze hat in einem detaillierten Gespr

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